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Sette 4 / Nummer 31.

Aus den gemeinten

katholischer Jünglings-Verein St Elisabeth. 2(m Sonntag, den 24. Juli, veranstaltete der Katho­lische Jünglings-Verein St. Elisabeth in Verbin­duna mit der D I K. Schwarz-Weiß und der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg, Stamm 1 seit längerer Zeit wieder einen Ausflug. Al- Wanderziel war der Bilstein und der Rote See gewählt. Nach der 6-Uhr-Messe versammelten sich Lie Mitglieder, um an dem Ausflug teilzunehmen. Es waren nicht alle Mitglieder, aber diejenigen, die mitqegangen find werden es nicht bereut ha­ben. Wir fuhren mit der Bahn von Bettenhausen nach Oberkaufungen. Hier vertrauten wir uns nun ganz der Führung unseres Präses, des Herrn Kp'. Aßsrt an, der es auch verstand, mit Hilfe unterer Mundharmonikalpieler, uns auf guten und schö­nen Wegen schnell zum Ziele zu führen. Auf einer großen Wiese nahe des Roten Sees, schlugen wir unser Lager auf. Dem Mittagessen, das wir selbst zubereiteten, merkte man es gar nicht an, daß es von Männern hergestellt war. Mit Ruhepausen und Fußballspielen verbrachten wir den Rest des Mittags. Gegen 146 Uhr verließen wir unseren Lagerplaß und zogen froh und hoffnungsvoll nach Haufe. Um 9 Uhr waren wir schon wieder in Oberkaufungen, und der Zug brachte uns unseren Eltern wieder zurück. W. D.

„ZentrumsIrauenversammlung. Im Saal des Ständehauses fand am 21. Juli eine gut besuchte Zentrums-Frauenkundgebung statt. Die Jugend­grupps des Vereins katholischer kaufmännischer Gehilfinnen und Beamtinnen gab den begeisterten Auftakt. Singend und musizierend betrat sie den Saal mit dem Jugendlied „Wenn wir schreiten Seit an Seit . . Frl. Borucki sprach begeistert eine Deklamation, die den Glauben an Deutschland und deutsches Volk zum Ausdruck brachte. Nach der Begrüßung der Versammlung durch die Stadt­verordnete Frl. Wingenbach sprach der Parteivor- sißende, Herr Rektor Dietrich, unter dem Eindruck der Stunde (Einseßung des preußischen Regie­rungs-Kommissars usw.) ernste Worte an die ver­sammelten Frauen und mahnte sie, jeßt nicht die Nerven zu verlieren. Er brach eine besondere Lanze für die katholische Presse und die katholische Jugend im Windthorstbund. — Die Rednerin des Abends, Frau Burkart, Berlin, von den katholi­schen Hausfrauenvereinen betrat sodann das Redner­pult und zeichnete zunächst ein Bild der innen- und außenpolitischen Situation. Sie sprach über die enormen wirtschaftlichen Schwierigkeiten, über die furchtbare Tragik der Arbeitslosigkeit eines 6= Millionen-Volkes, die leßte Ursachen sind für das Anwachsen des Radikalismus von rechts und links. In hoher Begeisterung sprach sie dann von dem zielstrebigen, volkspolitischen Weg Brünings, der leider verlassen wurde, was weder außen- nod) innenpolitisch zur Besserung gereichte. — Zum Schluß forderte sie die Frauen auf, einen Schuß wall zu bilden für das Recht und die Ord­nung im Staate und in der ganzen Welt, insbe­sondere aber zum Bewahrer christl. Kulturwerte zu werden. Sie glaubt diese Ziele am ehesten zu erreichen bei der Rückkehr zum volksverbundenen, christlichen Wollen Brünings und fordert darum dis Frauen dringlichst auf, der Partei dieses Staatsmannes, der Deutschen Zentrumspartei, am 31. 7. die Stimme zu geben. Frl. Wingenbach dankte in herzlichen Worten; die Jugend beendete die Versammlung mit der Schlußstrophe des Lie­des „Und wenn wir marschieren".

„Die Väter, sie fanden in Christus das Licht, Christ, segne auch uns, wir lassen dich nicht!"

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Ew Büchlein von Hardy Schilgen, S. I. Der durch seine bis jetzt erschienenen Bücher rühmlichst bekannte Verfasser schenkt uns hier ein neues kleines Büchlein „Deutsche Meßgebel". Es sind Gebete der Kirche beim heiligen Opfer für den gemeinsamen Gebrauch. Ein gro­ßer Vorzug dieses Büchleins besteht darin, daß es die tiefste Bedeutung der hl. Messe als Huldigung Gottes

klar heraus arbeitet. Dieses geschieht nicht nur in der kurzen Belehrung über die Bedeutung der heiligen Messe, die den Meßgebeten vorausgeschickt ist, und in dem Vorbereitungsgebet, das in Anlehnung an das des Breviers den Beter in die rechte Stimmung versetzt; in der Wiedergabe des heiligen Textes selbst sammt die­ser Gedanke immer wieder zum ergreifenden Ausdruck. Die Gebete werden eben, und das ist ein weiterer Vor­zug, nicht überall wörtlich wiedergegeben, da dann zahl­lose ihren eigentlichen Sinn gar nicht verstehen würden, sondern mit möglichster Beibehaltung des Wortlautes wird durch kleine Zusätze oder Umschreibungen ihr ei­gentlicher Sinn aufgedeckt und so dem Verständnis der Gläubigen näher gebracht. Die ganze Anordnung für den gemeinsamen Gebrauch ist vorzüglich. Doch kann das Büchlein ebenso gut dem Privatgebrauch dienen. Der billige Preis ermöglicht jedem die Anschaffung. (Umfang 46 Seiten, Preis Mk. —.20. — Verlag Fer­dinand Schöningh, Paderborn.)

Deutscher Hausschatz. Sonntag ist's. Monatsschrift mit Bildern. Herausgeber: Dr. Alfons Heilmann. Heft 11. 58. Jahrgang. Jedes Heft 65 Pfg. 85 Pfg. für Sterbegeldversicherte. Verlag Josef Kösel u. Friedrich Pustet, München. Die Reise- und Wanderlust der Le­ser des Augustheftes dürfte schon halb befriedigt sein, wenn sie den Aufsatz „Eine Amsel hat im Garten ge- sunoen" mit den wunderschönen Bildern vom Luganersee genießen. Mann kann sich ja sowieso heute keine großen Reisen mehr erlauben — da ist es ein dankenswertes Beginnen der Redaktion, die schönen Plätze der Welt in solch naturgetreuen photographischen Wiedergaben zu zeigen. — Wer würde heute von uns nach Ungarn kom­men! Der „Deutsche Hausschatz" gibt uns Bilder und Schilderungen über das „Kraliza-Spiel" (Pfingstkönigin- Spiel) aus einer ganz entlegenen ungarischen Gegend, wo noch heute alte Sitten herrschen und alte, kostbare Trachten getragen werden. — Sogar bis nach Canada darf man schauen und die „Begegnung mit einem Trap­per" wenigstens im Bilde miterleben, sich erzählen lassen von Wildwest-Romantik, die man heute noch in den dortigen Hochwäldern findet. — Der Artikel „Feuerzau­ber" läßt großstädtische Feuerwerke in sprühenden Kas­kaden aufleuchten. — „Die Heeres-Brieftaubenanstalt in Berlin-Spandau" bringt Bildberichte über diese wichti­gen Funktionen des Nachrichtendienstes der Reichswehr. — „Millionen Arbeitsloser sollen Beschäftigung finden" — welche grandiose Leistung! Wie sie zu erreichen ist. weist Ingenieur o. Römer nach an Hand von genauen Zeichnungen und ausführlicher Beschreibung. — Eine Humoreske „der Tropfenfänger" ist so ulkig illustriert, daß sich der Leser schon allein an den Bildern freut. — Mit großerSpannung wird man die geschichtliche Erzäh­lung „Margareta von Helfenstein" lesen, die längstver­klungenes Heldentum in künstlerisch schöngegossener Form wieder aufleben läßt. — Wilhelm Lennemann, Erich Baring, Carl Tinhoser lassen hübsche Kurzgeschichten folgen.

Vereinskawnder.

Sonntag, den 31. Juli 1932.

Dorromäusverein St Kunigundis. Heute nach dem Hochamt ist Bücherausgabe im Pfarrhaus.

Dienstag, den 2. Slugust 1932.

Marianische Jungsranenkongregalion St Maria. Die Gesangsübung fällt aus.

Kirchenchor St Familia. 8.15 Uhr Probe im Para- mentensaal der Kirche.

Kirchenchor St Kunigundis. Heute Abend Probe im St. Heinrichs-Haus.

Mittwoch, den 3. August 1932.

Jugend- und Jungmännerkongrsgalion St Kuni­gundis. Heute abend Vereinsabend im St. Heinrichs- Haus.

Verein kaihol. kaufm. Gehilfinnen und Beamtinnen. Abends 8.30 Uhr Vereinsabend.

Kirchenchor St. Marien. Uebung des Kirchenchores 8 Uhr im Paramentenraum.

vinzenzkonferenz St Kunigundis. Heute abend 7,30 Uhr Konferenz im Pfarrhaus.

Vinzenzkonferenz St Joseph. Die heutige Konfe­renz fällt aus. Nächste Konferenz am 18. August.

Donnerstag, den 4. August 1932.

kathol. Jünglingsverein St Elisabeth. Abends 8 Uhr Versammlung.

kalhol. Gesellenverein. Abends 8.30 Uhr Ver­sammlung.

Agnesgruppe. Abends 8 Uhr Versammlung im Ag­neshaus. Unterhaltung und Belehrung.

Jungfrauenkongregation St Kunigundis. Heute abend Vereinsabend im St. Heinrichs-Haus.

Jungfrauenkongregation St Joseph. Versammlung mit Vortrag für die Mitglieder der älteren Abteilung.

Marionische Inngsrauenkongregation St Maria Abends 8 Uhr Versammlung der älteren Abteilung im Paramentenraum.

F r e i t a g, den 5. August 1932.

Müllerverein St Marien. Die Versammlung Im Anschluß an die Herz-Jesu-Andacht fällt aus.

Gottesdienstordnung.

Sonntag, den 31. Juli 1932.

1. Pfarrkirche St. Elisabeth (Friedrichsplatz 16)

6 Uhr hl. Messe. 7 Uhr hl. Messe. 8% Uhr hei; Messe mit Predigt für die Schulkinder. 99r Uhr Hoch» : mit Predigt. 11 Uhr hl. Messe mit Pred. 8 Uhr Andt!

An den Wochentagen: 7.10 und 8 Uhr heil. Mes! Donneistag 69- und 7.10 Uhr; am Donnerstag ist i' erste hl. Messe im Agneshause. Freitag Herz-Jesu-Fre morgens 7 Uhr Amt mit Segen, abends 8 Uhr Anda

Beichtgelegenheil: Samstag nachmittag von 5—7 und 9-8 —9-9 Uhr, Sonntag morg. von 6 Uhr an. A nerstag nachmittag von 6 — 7 Uhr und Freitag morgen u 6 Uhr an

, „ Koinm.-Austlg.: An Sonn- und Feiertagen in 1 heil. Metze um 6 Uhr, vor und nach der heil.' Messe - 7 Uhr und im Kindergottesdienst um 8V4 Uhr, an W' tagen in den hl. Messen.

2. Pfarrkirche St. Aamilia (Köln. Straße 53).

6 und 948 Uhr heilige Messen mit Kommunion-W teilung. 9-10 Uhr liturg. Hochamt mit Predigt. 11 1 1)1. Messe mit Predigt Um 8 Uhr abends Andacht.

An den Wochentagen 7.10 Uhr hi. Messe.

Gelegenheit zur hl. Beichte: An den Vorabenden , Sonn- und Feiertage und der Herz-Jesu-Freitage nad von 9-5 Uhr, Sonn- und Feiertags morgens von 6 Uhr t Elisabeth-Krankenhaus. An Sonn- und F tagen 69- Uhr hl. Messe und nackmittags 3 Uhr Andac An den Werktagen 69s Uhr hl. Messe.

3. Pfarrkirche St. Marien (Hindenburgplatz).

6 und V28 Uhr heilige Messen mit Austeilung der: Komm. Vs 10 Uhr Hochamt mit Predigt. 11 Uhr hl. Ms mit Predigt. Abends 8 Uhr Andacht.

Heil. Messen an den Werktagen um 7.10 und 8 Ul Freitag, den 5. August: Herz -Jesu -Freitag; 7 l Segensamt, abends 8 Uhr Herz-Jesu-Andacht. Donne tag abend Vs 6 Uhr Beichigelegenheit.

Gelegenheit zur hl. Beichte: An den Vorabenden i Sonn- und Festtage nachmittags von 9-5 Uhr ab; den Sonn- und Festtagen selbst morgens von 6 Uhr <

Niederzwehren. (Herz-Iesu-Kapelle). 8 Uhr hell. Messe mit Austeilung der hl. Kommunion; vorher Beici gelegenheit. 10 Uhr Hochamt mit Predigt; vorhei Beici gelegenheit. An Wochentagen um 7 Uhr hl. Messe

4. Pfarrkirche St. ZofepH (Marburgerstraße 87)..

7 Uhr Frühmesse mit Predigt und gemeinschaftl. Kommunion der Frauen und Mütter. 9-10 Uhr Hochar mit Predigt. 2 Uhr sakramentale Andacht.

Herz -Jesu -Freitag: 7 Uhr Amt mit Segen, abeni 8 Uhr Herz-Jesu-Andacht.

An den Werktagen 7.10 Uhr hl. Messe.

Beichtgelegenheit: Am Freitag und Samslag morge 1 nach der hl. Messe, am Samstagnachmittag von Vs4- Uhr und von 6—7 Uhr und 9-8—9.9 Uhr.

Komm.-Austlg.: An Sonn- und Feiertagen in 1 Frühmesse, an den Werktagen in der hl. Messe.

Marienkrankenhaus. An Sonn- und Feiertag

6 Uhr hl. Messe, vorher Kommunion-Austlg. Nachmitta Vs3 Uhr Andacht. An den Werktagen 69s Uhr hl. Mes Ihringshausen. An Sonn- und Feiertagen 9-10 Ul Hochamt mit Predigt; vorher Beichtgelegenheit.

5. Kirche St. Kunigundis (Leipzigerstraße 145)

73/4 Uhr Frühmesse. 10 Uhr Hochamt mit Pledit Nachmittags-Andacht fällt aus.

Werktags ist die hl. Messe um 7 Uhr.

Donnerstag morgen 7 Uhr Segensamt.

Freitag ist Herz-Jefu-Freitag. Morgens 7 Uhr Segen amt und abends 8 Uhr Herz-Jesu-Andacht.

Beichtgrlegenheit: Samstags nachm von 5—7 Uh! Sonntags morgens von 7—7.40 Uhr, Werktags vor uii nach der hl. Messe.

Kominunion-Austeilring: Sonntags morgens wahrer der Frühmesse und um 83 4 Uhr. Werktags während d heiligen Messe.

An herabgesetzten Preisen: iS*. Bettfü^e®«

Nur reine, edelste, gutsüllende Qualitäten.

1 Pfd. grauer Halbschleiß Mk. 0.60 u. 0.80, halbweiße Mk. 1.—, weiße: flaumige Mk. 1.50, 2.— und 2.50, Halbflaumspezialität Mark 4.—, Schleißdaunen, hochfein Mk. 4.75 u.i 5.50, Daunen, weiß fein Mk. 7.—, allerfeinster Brustflaum Mk. 8—, Daunen, grau, Mk. 3.50, hochprim^ Mk. 5.—, ungeschliffene Rupt-> federn, grau Mk. 1.50, weiß Mk. 2.20,

Flaumrupf Mk. 2.80, Spezialität Mk. 3.40. Jedes beliebige Gewicht zollfrei gegen Nachnahme von 10 Pjd. an auch poslsrei. Nichtpassendes umgetauscht oder Geld zurück. Ausfühiliche Preisliste und Muster kostenlos. Rudolf Vlahut iederngrohhaus DefchenW 2/25 ^Ä’

Verantwortlich für den Textteil: Pfr. Herber Friedrichsplatz 16 und für den Anzeigenteil: I. P a z e l l e r, Fulda.