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Seite 4 / Nummer 30.

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Konvertiten St Elisabeth. Sonntag, den 24. Juli, 4^ Uhr, Versammlung im Ägneshaus. Uber das Leben der Gnade halten wir Schrift­lesung und Aussprache.

Achtung! Achtung!

Deutsche Jugendkraft!!! In dieser Woche {II. Reichstreffen in Dortmund! Am Freitag, den 22. Juli, gehört ihm der Rundfunk. Abends um 19.30 Uhr ist die Feierstunde Deutscher Jugend­kraft in der großen Westfalenhalle. Um 20 Uhr wird eingeschaltet. Wir hören mit!!! Um 19.30 Uhr treffen sich alle DJKler der Stadt pünkt­lich im Saale des Gesellenhauses, Mittelgasse 42.

Katholischer Jünglingsverein St. Elisabeth. „Wir wollen 311 Land ausfahren"; und zwar am Sonntag, den 24. Juli, nach dem Billstein und Roten See. Morgens gehen wir in St. Elisabeth um 6 Uhr in die Kirche. Aber pünktlich!! Um 7.27 Uhr Abfahrt mit dem Zug in Bettenhausen. Von Oberkaufungen aus Marsch in zwei oder drei Kolonnen, die sich am Billstein treffen. Auf der Wiese beim Roten See Mittagsrast und Spielstun­den. Abends 21.19 Uhr Ankunft in Bahnhof Bettenhausen. Eingeladen sind alle Mitglieder des Vereins, und die Gruppenführer mögen sehen, daß jeder seine Gruppe vollzählig mitbringt. Es ist der erste gemeinsame Ausflug seit langem. Es sind mitzubringen: 40 Pf. Fahrgeld, Rucksackoer- pflegung und gute Laune. 21 lies nähere ist in der Versammlung am Donnerstag gesagt worden und kann am Freitag in der DJK-Radiostunde erfah­ren werden.

Windthorstbund, Ortsgruppe Kassel. Am Mon­tag, den 25. Juli 1932, abends 8 Uhr, veranstaltet der Windthorstbund Kassel im Saale des Stände- Hauses (Hanuschsäle) eine große Jugendkund­gebung. Sie soll die letzte Wahlpropaganda ka­tholischer Jugend für die Reichstagswahl feist. Wir haben einen begeisterten Freund der Jugend, hochw. Herrn Kaplan Schmand, als Redner für diesen Abend gewonnen. Die gesamte katho­lische Jugend Kassels muß bei der Kundgebung ver­treten sein. Wir laden alle katholischen Jugend- und Jungmännervereine, den katholischen Gefel- lenverein, alle katholischen Jungfrauenvereine Kassels zu dieser Veranstaltung hierdurch ein.

Rath.VolhsbüdeeteiRanel ptieötidispiaQ 16.

Immer muß ich wieder lesen in dem allen heil'gen Buch . . . sagt die gottbegnadete Dichterin Luise Hensel über die Schriften des Neuen Testamentes. Die Heilige Schrift hat etwas vom göttlichen Wesen an sich. Gott pricht aus ihr; ja sie ist ganz Gottes Wort. Darum teht sie unendlich hoch über allen Büchern, die von Men- chenkunst und Weisheit zeugen. Aber dürfen wir die- es heilige Buch lesen? Wir dürfen es nicht bloß lesen, ondern wir entsprechen damit auch den Weisungen der eilten Päpste. Sie haben wiederholt zur fleißigen Be­nutzung der Heiligen Schrift aufgefordert und die Bibel­lektüre mit Ablässen versehen. Auch verschiedene deutsche Bischöfe haben in den letzten Jahren die Lesung des Neuen Testamentes empfohlen. Wie kann es da noch Leute geben, die im Bibellesen etwas Unkatholisches Protestantisches sehen? Nein, das Lesen der Heiligen Schrift ist etwas echt Katholisches. Wir Katholiken ha­ben die Heilige Schrift zuerst gehabt, bei uns Katholiken wurde sie verehrt, geliebt und gelesen viele Jahrhun­derte, bevor der Protestantismus auftrat. Erst von uns Katholiken haben die Protestanten die Bibel über­nommen. Der Katholik entspricht also dem Wunsche der Kirche, wenn er die Heilige Schrift fleißig zur Hand nimmt. Für ihn kommt natürlich nur eine katholische, von einem Bischof approbierte Bibelausgabe in Betracht. Als die beste Uebersehung. am meisten beliebt und ver­breitet, ist die Ausgabe des Neuen Testamentes von P. Dr. Konstantin Rösch, von der soeben das 211.—240. Tausend erscheint. Es ist ein wahrer Genuß, das Neue Testament in dieser gefälligen und leicht faßlichen Sprache zu lesen. Die trefflichen Einführungen in die einzelnen Bücher des Neuen Testamentes sowie die bei­gefügten Ueberschriften und die erläuternden Anmerkun­gen erschließen auch dem Laien die hohen und tiefen Gedanken der Heiligen Schrift und geben ihm eine gute Waffe in die Hand, für den Kampf mit den vielen mo­

dernen Sekten, die sich für ihre Irrlehre gerade auf die Heilige Schrift berufen. Hier haben vor allem un= sere Gebildeten einen nie versiegenden Quell, den Ur­quell religiöser Erbauung, hier finden alle in den gegen­wärtigen Bedrängnissen Trost und Halt. Das eben ge­nannte Neue Testament von P. Rösch ist erschienen im Berlage Ferdinand Schöningh, Paderborn. Für unsere Schulen ist es in Deutschland und in Oesterreich mini­steriell genehmigt. Im Preise nochmal ermäßigt, Ein­zelpreis jetzt 1.60 RM. Von 32 Expl, an (ein io Kilo- Paket) 1.55 RM. Von 100 Expl, an 1.50 RM.

„Alle und Neue Well" bringt im zweiten Juliheft den fesselnden Originalroman „Zwei Wege" von Annie Hruschka und die beachtenswerten „Blätter aus dem Tagebuch eines Erziehers" zum Abschluß. Heinz Ste- guweit ist mit der aktuellen Erzählung „Das Blut der Anja Simunis" und Otto Mayr-Arnold mit der No­velle „Das Opfer" vertreten. Dr. Gerhard Venzmer referiert über „Körpergestalt und künstlerisches Schaf­fen". Von den reich illustrierten Aufsätzen sei der „Be­such in Avignon" erwähnt, ferner das „Reisebild von Syrakus" und die technische Studie über das „Höhen­wind-Kraftwerk".

Herbert Alexander, Fritze und sein Zirkus. Mit Bil­dern von Adolph Hinzpeter. 8" (VI u. 48 S.) Freiburg im Breisgau 1932, Herder. In Leinwand 2.20 Mk. Das ist eins von den mengen Büchern, die man Stadtkindern nicht etwa nur „unbesorgt", sondern freudig geben kann — sie werden daran nicht nur Spaß haben, sondern un­vermerkt manches Nützliche daraus ziehen. Fritze ist Sohn eines Arbeitslosen, ein tüchtiger Junge, in dem eine ganze Menge Tatendurst ist. Was unter seiner Ober­herrschaft sich von Jungens zusammenfindet, wird auf­gerufen zur Veranstaltung einer großen Zirkusvorstel­lung — zu „Wohltätigkeitszwecken" — für die Arbeits­losen. Kampf mit der Polizei, Tücke des Objekts, Wider­stand in den eigenen Reihen — Begeisterung, die alles überwindet. Am Schluß steigt die Vorstellung vor „aus­verkauftem Haus", alles löst sich gut, aber doch nicht in Rosenrot auf. Denn das ist ja die Qualität dieses neuen Jugendbuches: es ist durchaus lebenswahr. Trotz aller Abenteuerlichkeit entführt es seine Leser nicht nach Wöl­kenkuckucksheim, schafft ihnen vielmehr Selbstbewußtsein, zeigt ihnen Ziele, denen sie mit Stolz und Fröhlichkeit zu­streben können. Herbert Alexander versteht sich auf die Jugend — er redet sie ganz in ihrer Sprache an, voll Witz im Wort. Die beigegebenen Zeichnungen fügen sich vorzüglich ein.

Anm Alle hier angezeigten Bücher sind in Kassel zu beziehen durch die Buchhandlung Schmitt (Hanfland) Steinweg.

Veremskalender»

Sonntag, den 24. Juli.

ft k. V. 11 Uhr: Besichtigung (mit Damen) des Betriebes . der Kurhessischen Milchversorgung GmbH., Schillerstr. 50=52.

Mütterverein Sf. Marien. In der Messe um 7.30 Uhr gemeinsame hl. Kommunion.

Montag, den 25. Juli.

Jungenschast St. Joseph. Versammlung.

Dienstag, den 26. Juli.

Jugend- und Jungmännerverein Sf. Marien. Füh­rer- und Vorstandssitzung beim Präses. Beginn 8.30 Uhr.

Kath. Gesellenverein. Abends 8.30 Uhr Vereinsabend mit Vortrag des Herrn H. Verdonkschot über „Aus mei­ner Heimat in Holland".

Marianische Jungsrauenkongregation St. Maria. Abends 8 Uhr Gesangsübung im Paramentenraum.

Kirchenchor St. Kunigundis. Heute abend Probe im St. Heinrichshaus.

Kirchenchor St Familia. 8.15 Uhr Probe km Para- mentenfaal der Kirche.

Mittwoch, den 27. Juli.

Jungschar Sf. Joseph. 5.45 Uhr Versammlung.

Jungmannschaft St. Joseph. Versammlung.

Jugend- und Jungmännerkongregation St. Kunigun­dis. Heute abend Vereinsabend im St. Heinrichshaus.

Verein kath. kaufm. Gehilfinnen und Beamtinnen. Abends 8.30 Uhr Vereinsabend.

Kirchenchor St. Marien. Uebung des Kirchenchores 8 Uhr im Paramentenraum.

Donnerstag, den 28. Juli.

Jugend- und Jungmännerverein St. Marien. Spiel­abend. Prèisfchießen usw.

kalh.Jünglingsverein St. Elisabeth. Abends 8 Uhr Versammlung.

Agnesgruppe. Abends 8 Uhr Versammlung im Aa neshaus. Spiel.

Marianische Jungfrauenkongregation St. Maria Abends 8 Uhr Versammlung der jüngeren Abteilung im Paramentenraum. *

Jungfrauenkongregalion Sf. Joseph. Ve^ammluno mit Vortrag für die Mitglieder der älteren Abteilung. , Jungfrauenkongregalion Sf. Kunigundis. Heute abend Bereinsabend im St. Heinrichshaus.

Gottesdienflordnung.

Sonntag, den 24. Juli 1932.

1. Pfarrkirche St. Elisabeth (Friedrichsplatz 16).

6 Uhr hl. Messe. 7 Uhr hl. Melle. Danach General- kommunion der Frauen und Mütter, insbesondere der Mit­glieder des Frauen- und Mütlei Vereins. 8V, Uhr heilige Messe mit Predigt und Generalkommunion der Bürgerschule 10 und außerdem der Klassen 1 und 2. 90? Uhr Hochamt mit Predigt. 11 Uhr hl. Messe mit Pred. 8 Uhr Andacht.

An den Wochentagen: 7.10 und 8 Uhr heil. Messen. Freitag 6V2 und 7.10 Uhr; am Freitag ist die erste hl., Messe im Agneshause.

Beichtgelegenheit: Samstag nachmittag von 5—7 Uhr und V28 —*/29 Uhr, Sonntag morgen von 6 Uhr an.

Komm.-Austlg.: An Sonn- und Feiertagen ’n der heil. Messe um 6 Uhr, vor und nach der heil. Messe um 1 7 Uhr und im Kindergottesdienst um 81 1 Uhr, an Werk­tagen in den hl. Messen.

2. Pfarrkirche St. Familia (Köln. Straße 53).

6 und 3/48 Uhr heilige Messen mit Kommunion-Aus­teilung. (Frauen-Aongregat.) Vr10 Uhr liturg. Hochamt mit Predigt. 11 Uhr hl. Messe mit Predigt Um 8 Uhr Andacht mit Segen.

An den Wochentagen 7.10 Uhr hl. Messe.

Gelegenheit zur hl. Beichte: An den Vorabenden der Sonn- und Feiertage nachm. von '/-5 Uhr, morgens von 6 Uhr an; ferner Donnerstags nachmittags von 5 Uhr an.

Elisabeth-Krankenhaus. An Sonn- und Fest­tagen 61A Uhr hl. Messe und nachmittags 3 Uhr Andacht. An den Werktagen 60? Uhr hl. Messe.

3. Pfarrkirche St. Marien (Hindenburgplatz).

6 und V28 Uhr heilige Messen mit Austeilung der hl. Komm. (Gemeinsame hl. Kommunion des Müiteroereins.) 'MO Uhr Hochamt mit Predigt. 11 Uhr hl. Messe mit Predigt. Abends 8 Uhr Andacht.

Heil. Messen an den Werktagen um 7.10 und 8 Uhr.

Gelegenheit zur hl. Beichte: An den Borabenden der Sonn- und Festtage nachmittags von ‘AS Uhr ab; an den Sonn- und Festtagen selbst morgens von ö Uhr an.

Niederzwehren. (Herz-Iesu-Kapelle). 8 Uhr heilige Messe mit Ausreilung der hl. Kommunion; vorher Beichl- gelegenheit. 10 Uhr Hochamt mit Predigt; vorher Beicht­gelegenheit. An Wochentagen um 7 Uhr hl. Messe.

4. Pfarrkirche St. Joseph (Marburgerstraße 87).

7 Uhr Frühmesse mit Predigt und Austeilung der hl. Kommunion. *A10 Uhr Hochamt mit Predigt. 2 Uhr sakramentale Andacht.

An den Werktagen 7.10 Uhr hl. Messe.

Beichtgelegenheit: Am Freitag und Samstag morgens nach der hl. Messe, am Samstagnachmittag von ‘A4— 4 Uhr und von 6—7 Uhr und ’/s8—'a9 Uhr.

Komm.-Austlg.: An Sonn- und Feiertagen in der Frühmesse, an den Werktagen in der hl. Messe.

Marienkrankenhaus. An Sonn- und Feiertagen 6 Uhr hl. Messe, vorher Kommunion-Austlg. Nachmittags ‘A3 Uhr Andacht. An den Werktagen 6'/- Uhr hl. Messe.

Ihringshausen. An Sonn- und Feiertagen *A10 Uhr Hochamt mit Predigt; vorher Beichtgelegenheit.

5. Kirche St. Kunigundis (Leipzigerstraße 145).

78 A Uhr Frühmesse mit Komm. der Frauen u. Schul­kinder. 10 Uhr Hochamt mit Pred. 2 V, Uhr sakram. Andacht. Werktags ist die hl. Messe um 7 Uhr.

Donnerstag morgen 7 Uhr Segensamt.

Beichtgelegenheit: Samstags nachm. von 5—7 Uhr, Sonntags morgens von 7—7.40 Uhr, Werktags vor und nach der hl. Messe. _

Kommunion-Austeilung : Sonntags morgens während der Frühmesse und um 83/« Uhr. Werktags während der heiligen Messe.

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Verantwortlich für den Textteil: Pfr. Herbert, Friedrichsplatz 16 und für den Anzeigenteil: J. Par­ze ll er, Fulda.