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Religiöses Wochenblatt

für die katholischen Gemeinden Kassels.

Erscheint jeden Sonntag und kostet monatlich Ausgabe A 40 K-Pfennlg 8 45 L-Pfenntg (Zustellgebühr extra) Redaktionsschluß Montag. Anzetgen-Pretse: Lolonelzeile tw Anzeigenteil 0,15 Goldmark. Lolonelzeü» tm Reklameteil 0,60 Goldmark Bei Wiederholung Rabatt. Auskunst und Oss.-Ged. 0,10 Goldmark Port» «xtr» Anzeigen müssen spätesten» bis Montag morgens tm Besitz der Fuldaer Aetiendrurkerel la Fulda (ein

Dred and Verlag 0er Fuldoer tUcfienörudereL Derlagoorl Fulda.

Wochenkalender.

ifag, 26. Juni. 6. Sonntag nach Pfingsten. Jo- rnnes und Paulus, Mart.

tag, 27. Juni.

;s d. T.

»tag, 28. Juni.

Von der Oktav des hl. Johan-

Irenäus, Bischof, Mart. Vigil

aulus, des Apostels.

voch, 29. Juni. Fest Peter u Paul.

lerstag, 30. Juni. Ged. des hl. us, des Aopostels.

ag, 1. Juli. F e st des k o st- ren Blutes unseres r r n Jesus Christus, rz Jesu-Freitag.

r >tag, 2. Juli. Mariä Heim- ch u n g.

leitet Sonntag nach Pfingsten.

pisset Römer 66 ,311.

Jgelium. Markus 8. 19. Die wunderbare Brolvermehrung.

jener Zeit war eine große ichar bei Jesus. Da sie nichts en hatten, rief er seine Jlln- 11 »erbet und sprach zu ihnen:

erbarmt des Volkes; schon läge harren sie bei mir aus » laben nichts zu essen. Wenn

! hungrig nach Hause gehen brechen sie unterwegs zusam- denn manche von ihnen sind hergekommen." Seine Jünger erten ihm:Woher soll man. n der Wüste Brot bekommen, i sättigen?" Er fragte sie: Diele Brote habt ihr?" Sie- antworteten sie. Da hieß er zolk sich auf den Boden lagern, er nahm die sieben Brote, brach sie und gab sie seinen -rn, sie sollten sie dem Volke zen. Und sie setzten sie vor. atten auch noch einige Fischlein, gnete sie und ließ sie vorsetzen, ßen und wurden satt. Von den - ein, die übrig blieben, hoben ch sieben Körbe voll auf. Es i gegen viertausend, die geges- ütcn. Und er entließ sie.

? Kolk hgs Nihrers. as Fest dor Apostelfürsten, or der Türe steht, lenkt von H unsere Aufmerksamkeit auf "Srson des hl. Petrus. dem reiss des Apostelkollcgiums i olle des Führers zu kam.

1 'Ht bloß im Evangelium

des genannten Festes, das dem hl. Matthäus ent­nommen ist, sondern auch im Evangelium des hl. Johannes, zumal im sechsten Kapitel, dem wir be­reits vier Lesutngen geweiht haben, erkennen wir deuitlich des hl. Petrus Führerrolle. Es trifft sich gut, daß wir gerade heute das besagte 6. Kapitel zum Abschluß bringen, weil es mit einem feurigen,

kraftvollen Bekenntnis desFelsenmannes" ge* krönt ist.

Wir erinnern umâ, daß die Verheißung des allerheiligsten Attarssakramentes den Hauptinhalt des schwierigen Kapitels bildet. Das Brot, das ich geben werde, sprach der Herr, ist mein Fleisch für das Leben der Welt. Einige Juden, darunter so­

gar eine Anzahl der Jünger, murrten über diese Worte und fanden sie hart und unerträglich. In ihrem Hochmut konnten sie den Genuß des Fleisches und Blutes des Herrrn nicht ver­stehen und zu dieser Forderung des Herrn sich nicht entschließen. Darum verließen sie das Licht und das Leben und wanderten hinaus in Finsternis und Tod. Rief sie der Heiland zurück? Nein. Dennwer die Hand an die Pflugschar legt und sich um­schaut, der ist nicht tauglich für das Reich Gottes". Soweit ging der Heiland in feiner Entschlos­senheit, daß er es darauf ankom­men ließ, alle seine Apostel zu verlieren. Hätte er nicht neue, andere und bessere, wählen kön­nen? Darum die Frage an die Apostel:Wollt auch ihr mich verlassen?"

Jetzt war für unsern Gali­läischen Fischer die große Stunde gekommen. Mit blitzenden Au­gen trat er vor, schaute den Meister entschlossen an und gab mit lauter Stimme die feierliche Erklärung:

Herr, zu wem sollten wir gehen?

Du hast Worte des ewigen Lebens.

Und wir glauben und haben er­kannt,

daß du bist Christus. der Sohn Gottes." (Joh. 6, 68)---

Zu wem sollen wir gehen? Etwa zu Vater und Mutter? Aber wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, sagt der Herr, der ist meiner nicht wert. Oder zu den Rabbinern, zu den Hohepriestern und Schriftgelehr­ten? Nein. Denn diese Lehrer Israels sind betört von Hoch­mut und Verblendung und ver­mischen mit der Wahrheit den Irrtum. Es sind blinde Führer