/
Lassen bestimmend sein lassen, Laß sie nicht, -/s notwendig wäre, persönliche Dinge dem / der Gesamtheit unterordnen. vüning mußte gehen. —
I âbelungennot!
rüning mußte gehen, trotzdem selbst seine - er eingestehen mußten und auch heute noch n: Er war eine Persönlichkeit auhergewöhnl , totes. Er war der ruhende Pol in der Flucht ! Erscheinungen. Sprach man in den letzten Jahren von der deutschen Regierung, so ite man letzten Endes, bewußt oder unbewußt, 1 nichts anderes als die Persönlichkeit Brü- 5. Wie kam das? Wie konnte ein Mensch so - enhaft trotz aller Bescheidenheit aus sich selber is wachsen und werden?
sie Antwort darauf ist für den gottverbunde- 1,Menschen sehr leicht, wenn sie auch dem gott- emdeten Menschen nicht einleuchten wird: Zrüning war der Mensch, der sein ganzes Le- aus den Kraftquellen der Religion immer aufs gestaltete. Ihm war die Befreiungspolitik ( sein Volk nichts anderes, als lebendige Syn- oon Religion und politischem Wirken. Diese ; Momente sind für Brüning bestimmend ge- Und so wie Hagen schon als Macht des ! els den Todeswurf auf Siegfried tat, so hat bei Brüning eine Gesellschaft von Intriganten nge gegen ihn konspiriert, bis er ging, ja, - r gehen mußte.
einrich Brüning hatte nur einen Fehler, und 13; eine Fehler bestimmte seinen Sturz:
us anständiger Gesinnung ließ er die Jntri- 'N über seinen Kvpf wachsen. Er, der selbst i mdige, hatte kein Organ dafür, die Unanstän- nt der Gegner, geboren aus Refsentiment und i länglichkeit, gebührend zu würdigen. Wohl e Brüning, daß diese Kamarilla gegen ihn und schürte, sobald er gezwungen war, <m- rlb Berlins zu sein, nur täuschte er sich über Grad der Intrigen. Sein Wort von den 100 rn vor dem Ziel war nicht an das Volk ge- t, es wandte sich an diese Intrigantenkreise, lindlings gegen ihn zu hetzen glaubten, und i doch weniger die Person Brünings als viel- die Lebensinteressen des deutschen Volkes 1.
s ist ein Zeichen der weitgehenden Begriffs- irrung unseres Volkes, daß man unter der le: Preußen muß wieder preußisch werden auf dem Umweg über Hindenburg Brüning der Begründung stürzte, daß er durch die ge- e Notverordnung dem Agrarbolschewismus Weg bahnte.
Ler die Geschichte der ostelbischen Groß gründ- rr der letzten 100 Jahre kennt, der weiß, daß e die preußischen Könige es waren, die im esse des Gesamtwohls sehr oft derartige Re- sisationen der Güter vornahmen, wenn auch hinter selbst sich mit aller Macht dagegen ten. Ein Standesgenosse dieser Herrschaften, c ich den Sinn für Wahrhaftigkeit uud wahr- zes Volkswohl noch bewahrt hat, Graf Schönerklärte sich in einer Versammlung der Zen- i sstudenten Berlins am 2. dieses Monats offen )ie Notwendigkeit solcher Güteraufteilungen, ott sei Dank! Die Vernunft und Vaterlands- ist nicht zuletzt bei denen zu suchen, die durch Zwifchenlösung des Kabinetts von Papen, politischen Schauplatz abtraten. Abtreten sn aus anständiger Gesinnung!
sie immer auch die sogenannten „sachlichen" : ibe heißen mögen, die für die Ablösung des retts Brüning durch ein Kabinett „der na- len Konzentration" ausschlaggebend waren: : der Sonde klarer und nüchterner Kritik ver- n diese „Gründe" wie Seifenblasen. Nicht Regierung nationaler Konzentration, sondern solche reaktionärer Tendenzen hatte man nö- im den Weg für Schlimmeres zu bahnen. Haft glaubt doch kein Politiker an die Le- ahigkeit eines solchen Kabinetts. Ich kann mir rwohl eine Regierung nationaler Konzentra- vorstellen, die sieht aber doch etwas anders tls die Regierung der Barone, die wir in der 'rung von Papen nun über Nacht bekommen
ationale Konzentration das heißt:
us allen politischen Lagern stellen sich die wr zur Verfügung, die das Lebensinteresse
ihres Volkes und Vaterlandes über Las parteipolitische Streben setzen. Diese Männer könnten unserem Volke in der Nibelungennot wahrhafte Führer sein. Das wollten aber die Intriganten nicht.
Nun heißt es Kampf!
Der Wahlkampf, der nicht lange mehr auf sich warten lassen wird, wird diesesmal unter dem Zeichen brutalsten Kampfes stehen. Wir aber wissen, daß nach der Leidensnacht unseres armen Volkes die Sonne ihm wieder leuchten wird, wenn alle diejenigen, die das Zeichen des Kreuzes auf ihrer Stirn und im Herzen tragen, wie ein Mann zusammenstehen, und in Katakombengeist den Feinden gegenüber treten. Die Treue ist das Mark der Ehre! Nibelungennot wird Nibelungentreue gebären, die aber wird uns heraus aus dem Elend führen!
Rleine polst. Hadttidifon
Berlin. Wie der amtliche Preußische Pressedienst mitteilt, hat der preußische Ministerpräsident Dr. Braun dem Papst Pius XI. zu seinem 75. Geburtstag folgendes Telegramm gesandt: „Zu Euer Heiligkeit 75. Geburtstag wünsche ich im Gedenken an die freundschaftlichen Beziehungen des preußischen Staates zum Apostolischen Stuhl,'daß Euer Heiligkeit noch viele Jahre in körperlicher und geistiger Frische zum Segen der katholischen Kirche und zum Wohl der in schwerer Not befindlichen Völker beschisden sein mögen." — Staatssekretär Dr. Weismann suchte den päpstlichen Nuntius, Monsignore Orfenigo auf, um ihm die, Glückwünsche der preußischen Staatsregierung zum 75. Geburtstag des Papstes auszufprechen.
„Wir dürfen in der Politik kein Wittel scheuen." Daß den Nationalsozialisten für ihre Parteiagitation jedes — aber auch wirklich jedes — Mittel recht ist, hat nicht nur Hitler gelegentlich ausgesprochen, wir finden das auch ausdrücklich wieder betont in den „Vertraulichen Richtlinien zur Durchführung unseres Kampfes im Entscheidungsjahr 1932 gegen Betriebsmarxismus", die von der „Nationalsozialistischen Betriebszellenorganisation", München, Karlstraße 14, an die Gau- und Bezirksleitungen verschickt wurden. Dort heißt es: „In Betriebszeitungen ist vor allem aufs schärfste das heutige System anzugreifen sowie die arbeiterverräterische Politik der Gewerkschaftsbonzen. Gerade das letztere leuchtet dem Arbeiter am besten ein. Zum Beispiel Lebensweise und Gehalt der Bonzen. Insbesondere ist das Privatleben derselben zu beobachten. W ir dürfen in der Politik kein Mittel scheuen, und gerade die Weckung persönlichen Neides und Minderwertigkeitsgefühls beim Arbeiter führen oft zur Reife politischer Erkennntis . . ." Im weiteren wird dann das schändliche Spiel der NSDAP, mit den deutschen Arbeitern fortgesetzt: Verlangt wird enge Verbindung mit den „Herren Pg.-Arbeitgebern", Weiterleitung von Spitzelmaterial an eine Münchener Denunziantenzentrale und „Vernichtung des Feindes", wozu auch „die halbmarxistischen sogen, christlichen Gewerkschaften" ausdrücklich gerechnet werden.
Schandtaten der Nazi. Wütender Katholikenhaß? Im Fränkischen Volksblatt lesen wir folgenden Bericht über einen Ueberfall auf die katholische Jugend des Würzburger Don-Vosco-Heims: Am Sonntag, 19.45 Uhr, marschierten 120 Volksschüler im Alter von 9—14 Jahren durch die Mergentheimer Straße. Sie kamen von ihrem Spielplatz und wollten mit Sang und Klang in das Don-Bosco-Heim einziehen. Ein Geistlicher marschierte mitten im Zuge mit. Acht etwa 18jährige Burschen stellten sich ihnen in der Nähe der Löwenbrücke entgegen, zwei davon versperrten den Weg. Ein Junge in der ersten Reihe sagte: „Bitte, gehen Sie weg!" Da hatte er auch schon einen Faustschlag im Gesicht. Unter dem Ruf „Heil Hitler!" stießen die zwei dann die ersten drei Reihen durch, indem sie m i t d e n F ä u st e n die Jungen auseinandertrieben. Als sie den Geistlichen sahen, riefen sie: „Heil, Schwarzer!" Und als dieser sie zurechtwies, sagten sie: „Du wirst bald auch zu schnaufen auf hören, du Sauhund, du blöd erl" Nun nahm das Publikum Partei, und zwei Herren packten die beiden Raufbolde und stießen sie auf die Seite. Jetzt kam auch ein älterer Herr dazu, der sich als Nationalsozialist bekannte und von dem Haupttäter den Namen und die Aysweis- papiere verlangte. Dies wurde verweigert. Daraufhin nahm er tippen das Hakenkreuzabzeichen weg. Die acht gaben sich nicht zustieden; sie wollten erst den Jungen nachlausen, als dies durch das Publikum verhindert wurde, liefen sie dem Herrn nach, der das Hakenkreuz
Hummer 24 / Seife 7.
konfisziert hatte und wollten es sich wieder aneignen. Sind das nicht nette Zustände, wenn solche Dinge am hellen Tage mitten in Würzburg geschehen? Das Vorgehen der Hitlerleute in katholischen Städten — auf Krefeld und München folgt jetzt mit ganz kurzer Pause Würzburg — wird immer herausfordernder und terroristischer. Der oben beschriebene Ueberfall ist obendrein ein neuer erschreckender Beweis der Rückwirkung Nationalsozialistischer Kampfmethoden u ^ i) kirchenfeindlichen Geist es auf die Jugend. Sogar der einschreitende Herr, der sich als Nationalsozialist ausgab, also der ältere und eigene Parteigenosse, vermochte die Burschen nicht mal zur Räson zu bringen, im Gegenteil, sie verfolgten ihn noch und wollten ihm gewaltsam das Hakenkreuz entreißen. Das sind die Früchte nationalsozialistischer Jugenderziehung! Die Führer können die bösen Geister gar nicht mehr beschwörc-n, die sie selber in Wort und Schrift landauf landab gerufen haben und unausgesetzt noch rufen.
Wieder ein nationalsozialistischer Verleumder verurteilt. Das erweiterte Schöffengericht zu Aachen hatte am 18. März den Schriftleiter Strang des nationalsozialistischen „W e st d e u t s ch e n G r e nz b l a t t e s" wegen übler Nachrede und Beleidigung des Reichstags- Vizepräsidenten Thomas Esser (Euskirchen) zu fünf Monaten Gefängnis und 1000 Mark Geldstrafe verurteilt. Der öffentlichen Anklage lagen zwei in dem genannten Blatt erschienene Artikel zu Grunde, in denen dem Vizepräsidenten Esser unlautere Beziehungen zu der Westmark-Jndustrie-G. m. b. H. in Aachen, persönliche Gewinne und Verschiebung derselben nach der Schweiz unterstellt wurden. Die Beschuldigungen fielen nach der eidlichen Vernehmung des Nebenklägers und der drei Gründer der Gesellschaft der Westmark kläglich in sich zusammen. Das Berufungsgericht (2. Instanz) bestätigte nach kurzer Beratung das Urteil der ersten Instanz und kam bezüglich der Fassung der Publikationsbefugnis dem Verlangen des Staatsanwaltes nach, indem es sie erheblich erweiterte. Der Angeklagte Strang bleibt also zu fünf Monaten Gefängnis und 100 Mark Geldstrafe verurteilt. Damit war der Verdächtigungsfeldzug gegen einen führenden Zentrumspolitiker, der eine Sensation ersten Ranges werden sollte, zu Ende. Der bedauernswerte Schriftleiter Strang muß die feige Minierarbeit seine Gewährsleute, die ihn schmählich im Stich ließen, als es ernst wurde, empfindlich büßen.
Ein Freireligiöser namens Blum, Vorsitzender der „Freireligiösen Gemeinde", in Berlin, wurde vom Schöffengericht Berlin-Mitte zu 100 Mark Geldstrafe verurteilt „wegen öffentlicher Beschimpfung der christlichen Kirche mit ihren Einrichtungen und Gebräuchen". Auf dem Friedhof dieser Freireligiösen Gemeinde waren 2 Tafeln ausgestellt mit der Aufschrift: „Kreuze oder andere Abzeichen religiösen Aberglaubens niederzulegen ist verboten". Dem Gericht war klar, daß durch diese Worte der christliche Glauben ganz allgemein als Aberglaube hingestellt werde. — Es ist übrigens derselbe freireligiöse Friedhof im Norden Berlin, in der Pappelallee, der vor 30 Jahren schon einmal von sich reden machte, als die Polizei jene lästerliche Inschrift über den« Eingangstor entfernen mußte, die lautete: „Machet euch hier das Leben schön — Es gibt ja kein Jenseits, kein Wiedersehen!"
Anhall hat jetzt auf Grund der letzten Neuwahl eine deutschnationale-nationalsozialistische Regierung. Ministerpräsident wurde ein Nationalsozialist, zweiter Staats- Minister ein Deutschnationaler. In Hessen verlangten bekanntlich die Nationalsozialisten seiner Zeit, daß nur noch e i n Minister amtieren solle, und zwar ein Nationalsozialist. Anhalt ist wesentlich kleiner als Hessen und behält feine 2 Ministerposten, in die sich die beiden Koalitionsparteien teilen. Bei der Vorstellung der neuen Minister in Gegenwart der Beamten und Angestellten hielt Ministerpräsident Freiberg eine Ansprache, in der er betonte, es müsse von jedem Beamten verlangt werden, daß er in unverbrüchlicher Treue zu seiner Heimat, zu seinem deutschen Vaterlande stehe. Diese Treue werde sich zeigen in den Opfern (I), die man bereit sei, für sein Volk und Vaterland zu bringen. Die Minister wüßten, daß der Weg des Landes Anhalt und des deutschen Va-
Haare elidieren ? Ja!
Das milde Helipon-Kopfwaschpulver enthält allein das Haar-Elixir, welches alle Haare ganz wunderbar verschönert und verjüngt. — Der duftige Seidenglanz Ihres Haares wird überall freudig bewundert. Auch der feine Duft des Helipons, sowie für 30 Pfg. stets 3 Waschportionen, wird Sie voll befriedigen.