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Seife 12 / Nummer 22.

Kirchen-

Einigung»-

Sonder-

kollckte

beiträge

gaben

Dekanat Orb.

Aufenau

25.50

Bieber

23.15

28.45

Gelnhausen

31.10

9.—

Kassel

38.—

182.50

Oberndorf

45.—

123.—

100.—

Mernes

17.29

53.40

Bad Orb

84.—

85.-

Alsberg

5.95

13.30

Mirtheim

32.85

34.—

Höchst

16 25

319.09

528.65

100.—

Dekanat

Rustenfeide.

Geisleden

48.—

39.60

Günterode

49.07

63.70

Mengelrode

20.—

75.—

Rengelrode

39.65

117.30

Rohrberg

21.-

235 —

Rnstenfelde

57.—

120.—

Schachtebich

13 —

69.-

Siemerode

50.—

Westhausen

40.—

113.50

337.72

833.10

Dekanat

Salmünster.

Herolz

33.—

20.-

Schlüchtern

27.40

20.—

2.50

Romsthal

32.50

156.50

Marborn

20.10

30.—

Salmünster

35.90

134.50

13.92

Wächtersbach

14.10

2 —

Birstein

16.40

15.-

Sannerz

56.72

Bad Soden

20.09

Ulmbach

28.-

90.80

Züntersbach

7.50

33.-

291.71

501.80

16.42

Dekanat Weimar.

Apolda

25.—

20.—

Eisenach

57.50

32.—

Jena

40.—

80.—

Weimar

75.—

82.85

Ilmenau

16.50

42.—

Neustadt a. d. Orla 16.30

4.50

Weida

15.34

7.60

21.—

245.64

268.95

21.—

Kirchen- Einigung». Sonder- follcfte beltrogc gaben

Dekana

i Weyhers.

Gersfeld

48.-

100.-

Lütter

7.50

71.35

Poppenhausen

56.42

142.77

2.-

Schmalnau

17.70

Thalau

14.20

37.—

Weyhers

30.—

88.—

173.82

439.12

2 —

Dekanat

Wiesenfeld.

Ershausen

30.75

222.70

Geismar

42.50

55.—

Hülfensberg

24.—

6.-

Kalteneber

6.50

56.35

Lutter

60.20

257.75

Kella

7.85

47.—

Riartinfeld

23.25

109.15

Bernterode

17.70

61.75

Pfaffschwende

13.-

53.40

Volkerode

4.—

43.30

Rüstungen

5.70

35.60

Krombach

1.50

94.25

Wiesenfeld

18.60

140.—

Dieterode

1.50

7.40

Schwobfeld

1.50

258.55

1183.65

6 —

Zusammenstellung.

I. Stadtdekanat

Fulda Dekanate:

800.25

1831.70

474.70

2.

Amöneburg 501.41

1372.45

25.-

3.

Beuren

352.23

978.85

— —

4.

Bischofferod.297.93

1078.50

IGO.—

5.

Eiterfeld

271.54

711.66

15.06

6.

Erfurt

789.20

1662.86

95.65

7.

Fritzlar

179.75

219.45

—.—

8.

Geisa

314.06

603.20

11.22

9.

Grohenlüd.

309.04

1234.19

17.75

10.

Hanau

452.78

646.35

—.—

11.

Heiligenst.

584.50

1366.60

—.—

12.

Hilders

227.85

631.77

5.50

13. Hünfeld

320.90

985.05

8.—

14.

Kassel

836.49

1184.92

70.81

15.

Kirchworbis484.05

1179.90

—.—

16.

Küllstedt

701.35

1878.10

17.

Lengenseld

292.25

1078.10

— ■

18.

Margretenh.462.85

1426.95

35.70

19. Neuhof

344.07

949.76

3.—

20. Nordhausen 170.40

298.30

3.—

21. Orb

319.09

528.65

100.-

22. Rustenfelde 337.72

833.10

—.—

23. Salmünster 291.71

501.80

16.42

24. Weimar

245.64

268.95

21.—

25. Weyhers

173.82

439.12

2.-

26. Wiesenfeld

258.55

1183.65

6.—

Vermächtnisse

653.—

10319.43 25073.93 1663.81

Vermächtnisse und Sondergaden

Fulda, Dompfarrei

177.50

Fulda, Stadtpfarrei

56.20

Fulda, Hl. Geistpfarrei

26.-

Fulda, SMgemein

215.-

Allendorf, Kreis Kirchhain

15.-

Bad Salzschlirf

5.95

Bebra

13.61

Bleicherode

3.—

Bremen

5.-

Dietershausen

3.65

Elters

1.80

Erfurt, St. Laurentius

40.65

Geismar bei Geisa

6.22

Giesel

1.50

Gotha

55.-

Haselstein

1.26

Hilders

5.50

Hofbieber

4.54

Hülfensberg

6.—

Kassel, St. Elisabeth

50.—

Kassel, St. Familie

3.—

Kassel, St. Marien

1.—

Langenbieber

5.71

Lüdermünd

3.—

Maberzell

8.80

Mardorf

10.-

Neustadt Kreis Worbis

100.—

Oberndorf

100.—

Poppenhausen

2.-

Rotenburg

3.20

Salmünster

13.92

Schlüchtern

2.50

Schmalkalden

13.80

Steinbach, Kreis Hünfeld

8.—

Steinhaus

20.-

Uttrichshausen

1.50

Weida

21.—

1663.81

Bewilligungen in die eigene Diözese.

Allstedt, Seelsorge 438.49

Apolda, Schuldentilgung 2000.—

Arnstadt, Seelsorge u. Schulden-

tilgung

2422.5C"

Bebra, Reparaturen

60.—

Bergen-Enkheim, Pfarrhaus u. Seelsorge

1250.-

Bleicherode, Seelsorge

69.—

Borken, Kirchbau

1000.-

Carlshafen, Seelsorge u. Re­paraturen

1073.951

Eschwege, Schulgeld

75.—

F', ankenhausen, Schuldentilgung

2500.—

Friedrichroda, Seelsorge

203.57?

Gotha, Seelsorge

394.85?

Gudensberg, Seelsorge, Zinsen und Diasporakredite

1229.—

Homberg, Seelsorge

576.10!

Ilmenau, Seelsorge

149.90

Jena, Kinderseelsorge

150.-

Kassel-Bettenhausen, Seelsorge und Schuldentilgung

5603.90

Kirchhain, Seelsorge

Langensalza, Seelsorge

Langenselbold, Seelsorge und

Reparaturen

251.80

300.-

751.90

Marborn, Seelsorge

222.-

Melsungen, Seelsorge

226,30

Mühlhausen, Seelsorge

626.-

Nenstadt/O., Seelsorge, Reparat. Zinsen und Schuldentilgung

1984.101

Oberrodenbach, Reparaturen

200.—

Ruhla, Gottesdienstraum

1500.—

Saalfeld, Seelsorge

525.—

Vacha, Kirchbau

3200.—

Schlierbach, Seelsorge und Re­paraturen

274.—

Schlüchtern, Seelsorge und Schuldentilgung

1050.—

Schwelheim, Seelsorge

150.—

Sondershausen, Seelsorge

134.-

Sulza, Seelsorge

200.—

Teistungen, Kinderseelsorge auswärts

70.—

Uttrichshausen, Seelsorge

98.-

Wächtersbach, Schuldentilgung

1000.-

Weimar, Seelsorge

2097.82

Witzenhausen, Seelsorge und Reparaturen

780.77

Ziegenhain, Seelsorge

51.60

Frankenberg, Seelsorge

42.60

Besondere Gaben an die Di'a- sporageistlichen ______

3000.—

Summa Mk. 37932,15

Herz Jesu, Sitz der Liebe!

Gedanken zum herz-Jesu-7Nona».

In Rom gab es einen alten Tempel, der dem Gott der Zuflucht geweiht war. Er staub zu je­der Zeit und für jedermann offen. Im Schutze dieses Heiligtums war der Sklave feiner Fesseln, der Schuldner seiner Schuld ledig, und selbst der Mörder war frei von Strafe. Eine letzte Zu­flucht für arme, zu Tode gehetzte Menschen.

„Menschen auf der Flucht" sind wir heute. „Auf der Suche", seitdem die Festungswälle der Zivi­lisation unb Kultur Millionen Menschen nicht mehr Sicherheit und Daseinsinhalt geben. Wo­hin jetzt? Der Gottestempel steht uns offen als Zuflucht. Aber nicht in der Vorhalle stehen blei­ben, sondern bis zum Altare gehen! Zum Ra­dikalismus der vollen Hingabe an Gott. Zu ra­dikaler Gottes- und Menschenliebe. Zum „evan- gelium sine glossa", wie St. Franziskus sagt, ohne „ad)" und „aber". Willst du durch die Herz- Jesu-Andacht dich dahin führen lassen? Dann weißt du wieder, wozu du lebst. Dann bist du nicht mehr „arbeitslos". Dein Leben hat wieder Sinn und Inhalt.

Die Herz-Jesu-Andacht ist nicht Ableger und Zweig, sondern sie ist Wurzel und Höhepunkt. Sie führt uns zum Opferkelch des Neuen Bundes, dem Herzen des Erlösers. Sie führt uns zu den Tie­fen der Jesus-Seele, zeigt uns die Heimat und den Träger jeglicher Tugend. Sie führt uns in das erhabene Heiligtum, in dem Gottheit und Menschheit sich begegnen. Sie zeigt uns den Ur­grund, der dieses zustande kommen ließ: die Liebe. Sie zieht auch uns in den Bannkreis dieser Liebe, formt unsere Herzen nach dem Beispiel des Jesus- Herzens. Sag, könnte eine Andachtsübung einen höheren Inhalt erhalten?

ChristusUebe. „Gott ist die Liebe" (1. Joh. 4, 16). Der „reine Akt", in dem nach Aristoteles Gott existiert, ist nach der christlichen Theologie ein Akt der Liebe. Und nach außen: Er gab den Ge­schöpfen Existenz aus Liebe. Diese göttliche Liebe lebt in Christus. Und feine menschliche Liebe ist die cllumfassende Erlöserliebe. Die Liebe der Krippe, die Liebe des Kreuzes, die Liebe des Tabernakels, die Liebe des ewigen Fürsprechers im Himmel. Am meisten die des Gekreuzigten, an den sich die Herz-Jesu-Andacht darum vornehmlich wendet. Gibt es etwas in Christus, das mehr fein Den­ken, Wollen und Opfern begründet als die Liebe? Die alle andern Tugenden überragt und um­schließt. Und wenn der Mensch nach einem sicht­baren Ausdruck dieser Jesusliebe verlangte, gab es einen besseren als das Herz des Erlösers? Wir verehren in ihm die „Liebe Gottes, die da ist in Christus Jesus, unserm Herrn" (Röm. 8, 39).

Nachahmende Liebe. „Ich bin gekommen, Feuer auf die Erde zu bringen, und was will ich anders als daß es brenne" (Luk. 12, 49). Wenn der Herz-Jefu-Jünger an jedem Herz-Jefu-Freitag eine besondere Seite der Opferliebe Christi betrach­tet und sie dreißig Tage zu üben sich bemüht, ist das nicht ein Nachbilden der Seele Christi, bis „Christus in uns Gestalt gewonnen"? (Gal. 4, 19.) „O Herr, dein liebeglühendes Herz muß das meine in Liebe entzünden", so betete der selige Heinrich Suso, gestorben 1365 zu Ulm. — Vor einem Jahre ging eine solche Christusjüngerin von uns: Ma­rie Eugenie delle Grazie. Alles hat sie ihrem Gott in Liebe geopfert. Wie wurde sie gefeiert von der Welt! An der Sorbonne in Paris wurden Kollegien über ihr Hauptwerk gehalten! Sie war Freidenkerin und begeisterte Monistin. Aber dann geschah das Unerhörte: Als sie in Wien am ge­öffneten Kirchenportal vorüberkam und — hinein­

trat, traf sie der Strahl der Gnade, auf fast wunderbare Weise. Und dann ging sie den Weg der Christusnachfolge. Aber von diesem Augen­blick an kannte die Welt sie nicht mehr, die ehe­dem so gefeierte Dichterin. Und sie wandte sich den Werken der Nächstenliebe opferfreudig zu, die Fürstin. Materielle Sorgen drückten die ehedem so Reiche. Schwere körperliche Schmerzen trug sie freudig. Und sie bekannte: „Gehe ich von der hl. Kommunion heim, mit ihm, den die ganze Welt mir nicht nehmen kann, dann ist es mir noch immer rote damals, dieselbe Seligkeit wie bei der gnadenvollen Berufung." Das ist opfer­bereite Gottes- und Menschenliebe, wie unsere Welt sie heute braucht. Nach dem Vorbild des Jesusherzens.

Sühnende Liebe. Mechthild von Magdeburg im 13. Jahrhundert berichtet über ihre Herz-Jesu- Vision: „Der Herr zeigte mir feines Herzens Wunde und sprach: „Siehe, wie weh man mir getan hat." Und unser Hl. Vater Pius XI. ermahnt uns: „Er (der Heiland) wünscht mit vollem Recht, daß wir sein Sühneleiden mit ihm teilen . . ., denn da wir der Leib Christi sind und, als Teile betrachtet, seine Glieder, darum müssen die Glieder mit ihm leiden, was immer das Haupt leidet." Zur Herz- Jefu-Andacbt gehört darum als ein Hauptbestand­teil die Sühne. Da führt die von manchen „weich­lich" genannte Herz-Jesu-Andacht wiederum ZU einem Stück Heldentum. Denn „Sühnen" heißt nicht nur: Mitleid haben, sondern: eigenes Beten andern zugute kommen lassen, eigene Verdienste preisgeben für andere, Leiden anderer überneh­men. Was Sühneleiden ist, sieht die heutige Well in Konnersreuth. — Und der Segen für uns selbst ist: Demut in Erkenntnis eigener und fremder Schuld. Selbstlosigkeit und Großmut des eige­nen Herzens. Willenskraft und Tatkraft im Opi