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Seile 14 / Nummer 18

stündlich. Und der da," er deutete auf Franz, „der wird zum Frühjahr als erste Arbeit Ihr Gärtchen in Ord­nung bringen."

Längst waren die Schritte von Vater und Sohn ver­hallt. Aber noch immer saß Jette reglos in ihrem Lehn­stuhl. Das Kinn ruhte in der aufgestützten Hand. Sie sann und sann —.

Der Kanarienvogel war aufgewacht und trillerte ver­träumt. Schneeflocken flatterten gegens Fenster. Schon legte sich ein weißglitzernder Rahmen um die Scheiben. Es war die Zeit, in der man sich im warmen Stübchen behütet fühlt, wie im Arm der Mutter.

Im Hause waren alle Geräusche verstummt. Viel­leicht schlief er schon, der blonde Junge, und seine Atem­züge gingen nach langer Zeit wieder leicht und ruhig.

Wie er sie angesehen hatte, als sie das Wort sprach, das ihm Erlösung bedeutete! — Sie würde es nie ver­gessen! So leuchtend war sein Blick — so voll tiefem Dank, — als hätte er das Geschenk des Lebens von ihr empfangen.

Ja, er wird ein neues Leben beginnen — sie fühlt es. Und ein gutes Leben! Auch seine Seele wird sich wieder erheben.

Wundersam rundete sich der Kreis aller Gescheh­nisse in Gottes Hand

Es stieg der alten Näherin heiß in die Augen, wenn sie daran dachte, daß auch sie ihr Teil dazu beitragen konnte, um dem Gefallenen empor zu helfen. Was be­deutete daneben der Verlust ihrer Habe, die sonstigen Kümmernisse und Widerwärtigkeiten?! —

Nein, nein: Gott hat alles gut gefügt.

Und Jette legte ihre Hände im stummen Gebet in einander. Ihr selbst unbewußt lächelt still der ver­blühte Mund

Daraußen hatte sich die Nacht im zarten Schneelicht erhellt. Und es war, als ob auch über dem ergrauten Scheitel der Ruhenden ein feiner Glanz zu weben be­gann . . .

(Schluß folgt.)

Warum die Kirche heute so angefeindet wird?

Der Heiland selbst gibt die Antwort: „Wäret ihr von der Welt, dann würde die Welt das Ihrige lieben. Weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch ausgewählt habe, deshalb haßleuchdieWell." Joh. 15, 19.

Sâssz

Ein tüchtiger Helfer! Voll Freude verkündet der kleine Hans: „Mutti, ich hab dir eine große Arbeit ab­genommen. Ich hab vom Abreißkalender schon fast alle Zettel abgerissen."

Aus der Schule. In einer Schule in Tirol mußten wegen Mangels an Bänken zu Beginn des Schuljahres einige Schüler am Fußboden sitzen. Als der Katechet zum erstenmal Unterricht erteilte und fragte: „Wozu

bist du auf Erden?" sagte einer der auf dem Fußboden

sitzenden Schüler: „Weil zu wenig Bänke sind!"

Aufrichtig. Karl: „Herr Doktor, die Laura hat so­eben gesagt, Sie hätten einen wunderbaren Schnurr­bart." Mutter: „Dummer Junge, du mußt nicht alles erzählen, was die Schwester sagt!" Karl: „Aber Laura hat mir doch 20 Pfennig gegeben, damit ich's sage!"

Eine gute Tante. Vater (zu seinem Söhnchen, das

während der Ferien bei der Tante war): „Nun, Karl, wie war es bei der Tante?" Karl: „O, die war gar lieb gegen mich, alle Tage fragte sie, ob ich noch kein Heimweh hätte."

Der kleine Devräter. Fritzchen: „Aber Tante, du bist ja gar nicht so groß, daß du bis zum Kamin reichst!" Tante: „Wieso denn, Kind?" Fritzchen: „Papa sagte doch gestern, das Geld, das du ihm geborgt hast, könntest du in den Kamin schreiben."

Unangebrachte Reklame. Wirt (zu einem Studenten): „Herr Schlauch, es tut mir sehr leid, aber die zwanzig Mark, die Sie von mir wünschen, kann ich Ihnen nicht pumpen." Student: „Na, und da annoncieren Sie, daß Sie alle Wünsche Ihrer Gäste aufs beste erfüllen werden."

Gute Empfehlung. Eine reiche, verwöhnte Dame möchte in ein Bad reisen und bittet ihren Hausarzt um einen Empfehlungsbrief an den Badearzt. Dieser gibt ihr das gewünschte Schreiben versiegelt mit. Neugierig

öffnet die Dame den Brief und liest voll Empörung: „Anbei eine goldene Gans; ich habe sie gerupft, rupfen Sie weiter!"

Zärtlichkeit. Gattin: „Ach, Erich, die Köchin hat ge­kündigt!" — Gatte: „Aber warum denn?" — Gattin: .Du wärest schuld, sagt sie." — Gatte: „Wieso ich?" — Gattin: „Du warst heute am Telephon so grob zu ihr." — Gatte: „Die Köchin? O, ich dachte, Du wärest am Telephon."

Diidset

Empor zu Gott. Gebete und Lieder für Mädchen- Exerzitien. Zusammengestellt von der Marien-Kon- gregation der Lehrerinnen in München. 96 Seiten Text und 9 Bilder in Kupfertiefdruck. Kart. 1 RM. Verlag „Ars sacra" Josef Müller, München 13, Fried- richstr. 18. Dieses schmucke Büchlein, mit prächtigen Tiefdruckbildern ausgestattet, enthält kurze, ehrliche, praktische, leichtfaßliche Gebete, für die einzelnen Tage, Stunden und Uebungen der hl. Exerziten. Das Merk­chen ersetzt eine ganze Reihe von Gebetbüchern für diese Tage, fördert das Privatgebet sowohl wie auch das Ge­meinschaftsgebet, wird auch während des Kirchenjahres dem Mädchen eine zweckdienliche Handreichung für fein Andachtsleben bleiben. An die trefflichen Gebetsperlen reihen sich sorgsam ausgewählte, innige, minnigliche Lieder mit Text und Melodie, die für die Seele des Mädchens zum frohen Magnificat werden.

Ludendorff gegen Rom. Fieberphantasien eines Ge­nerals. 16 Seiten, bis 99 Stück je 10 Pf., ab 100 Stück je 9 Pf., ab 500 Stück je 8 Pf., ab 1000 Stück je 7 Pf., ab 5000 Stück je 6 Pf. Buchverlag Germania A. G., Berlin SW 68. Es widerstrebt uns Katholiken, in Abwehrstellung zu treten, wenn der Gegner mit den plumpen und niedrigen Mitteln übelster Demagogie ar­beitet. Dabei aber übersehen wir, wieviel Schaden oft gerade die geistlose und sinnwidrige Wühlarbeit unserer Feinde in den Seelen der Menschen anrichten kann. Es ist also unsere heilige Pflicht, schädlichen Einflüssen, soweit als irgend möglich, vorzubeugen. Dazu soll die Schrift über den „Tannenberg-Bund" helfen und der maßlosen wahnwitzigen Hetze, die das Ehepaar Luden­dorff und seine Anhänger gegen Kirche und katholischen Klerus treiben, einen Damm entgegensetzen.

BtisMen ma«aiM^miMilHiBMBBB5agMMHl«aiii^^ iniwiinnjHmw

homo. Sie fragen: Was bedeutet die Abkürzung $. $.? 5. $. bezeichnet wohl die Schuh-Staffeln in der jetzt aufgelösten PrivatarmeeHitlers, wie 5. A. die „Sturm-Abtèilungen" der N. S. D. A. P. (National­sozialistischen Deutschen Arbeiter-Partei) bezeichnen soll.

milbe Oeben

Kindheil-Jesu- und Schuhengelverein: Bösekendorf 9.60, Langenselbold 3, Thaiden 6, Bieber 1.30, Sonders­hausen 10, Höchst 36, Flieden 10.35, Günterode 15, Großenlüder für ein Heidenkind 23, Mardorf 50, Desgl. für ein Heidenkind Anton 21, Bad Salzschlirf 52.50, Schroeck 22.60, Reinholterode 10, Röhrig 15 Mark.

ZoxeMÄ-Mstttskg.

(Zur Heranbildung bedürftiger Priesteramtskandidaten).

Bei der Fuldaer Actien

Druckerei gingen ein:

Reulbach N. d. M.

Kassel

Wöü Kirckhasel . Dammersbach Z. Dksg.

Bronnzell Hl.J.H i.e.Anl.

Naumburg Z. E. d. hl. tc.

Fulda Z. E d. Hl. Jos." Teuvos N. d M.

Fulsa Z. E. d. Hl. Jos. N- d. M.

Tassen Um eine gl. St. 3 — Stöckels ' . d. M. 0.20 Ungenannt D. hl. Ios. h. g.

3.- 2- 3- 0.50

u. w. W. b. Stieren Kcrzelt Fulda

Weckers Ziegel Hosenfeld

N. d. M.

3. E d. hl. I. St. Jos hilf N. d. M.

1.- 3- 2- 0.50 0 50 2- 2.50 0.50 2.- 5-

2- 2.-

Neuies

Pilgerzell D. hl. Jos. b. u. w. W. h.

Kirckhasel N. d. M.

Langenbieber .,

Uttrichshausen blieben .,

Ungenannt Z. E. d. hl. I.

Ungedanken R. d. M.

Wirtheim 3. E. d. hl. Ant.

Bon Bersch. 10.—

Kassel Z. E. d. hl. Jos. 20- N. d M. V>0 Melzdorf .. 2-- — 8 2-— 1- 1 — 1- 22- L- 2.- 2.- . 3- 2-

Jossa

5.

5- (.50 3-

10-

1-

2.-

2-

2- 1-

1- 0.50

2- 0.50

1-

1- il- 2- 050 0.50

1 — 0.50

Schlehenhausen „ 1 —

Z.E.d.bl.J. 1-

Beim Bischöfl. General­vikariat gingen ein:

Domv arramt Fulda 0.56

Bergen-Enkheim 10-

Bermback (Kr. Gelnh.) 10.25

Aus Fulda 10-

Traisbach - _ , Olterë Z. E. d. hl. Jos. Bachrain N. d.M. Ol erbinibach J e. des. A.

N. d. M.

Lütter

Gottesdienstsrdnung.

Sonntag, den 1. Mai 1932.

Fulda. Dom. (Kollekte für die katholische Schul­organisation.) Leichtgelegenheit: Samstag vormittag von lA6 bis 8 Uhr, 2 — 3 Uhr nachm. für die Kinder, 985—7

Uhr und von V»8 Uhr an für Erwachsene. Sonntag fri von 'Aö Uhr an. Gottesdienste: '/-6, 6, /,7, 7 Uhr He Messen. In der heiligen Messe um *a7 Uhr ist Generc Kommunion des Männerapostolates 8 Uhr Pfarramt n Predig und hl. Komm, des 7. und 8. Schuljahres. 9,10 Ul Kathediaiamt mit Pred. V4I2 Uhr letzte hl. Messe mit Pre 4 Uhr Bittprozession nach dem Frauenberg. 7 Uhr feie liche Eröffnung der Mai-Andacht. Wochentags: Hellst Messen: */86, 6, "'s7, 7'/« und 9 Uhr mit jedesm. Au< tdiung der heiligen Kommunion. Jeden abend 'aS Ul Mai-Ändacht. Frei ag früh von *- 6 Uhr an Beichgeleger Heil wegen des Herz-Ieju-Freitags. Mitiwoch 7 Uhr t ber Maiienkaptlle heilige Messe für den Mütterverein - Stodtpsarrtirche. Kollekte für die Schuwiganifatior Leichigelegenheit: Samstag nachmiiiag 3—7 Uhr, 79 bis 8'a Uhr, Sonntag früh 6—7 Uhr. yonntagsgoftes bleuste: 6 Uhr bl Messe. 6’9 Uhr hl. Messe und Kom munion des Mönnerapostolates. 8 Uhr erster Kinder gottesbienft, Predigt und Kommunion des 7. und 8 Schul jahres. ^MO Uhr Pfarramt und Predigt. 11 Uhr zweite Ktndergotlesdienst und Predigt. 9 Uhr Christenlehre de Jünglinge in der Severikirche. l'A Uhr Bittwallfahrt nad dem Frauenberg, dortselbst Andacht. 8 Uhr Mai-Andacht Die hl. Kommunion wird von 6 bis 7'9 Uhr jede halln Stunde gespendet, außerdem um 8 9 und 9' 4 Uhr. Werk lagsgottesdienste: 6, 6‘a, 7*9 und 8 Uhr morgens heiligt Messen. Jeden abend um 8 Uhr ist Mat-Ändach». — 3«m Hl. Geist. Um 7 Uhr Frühmesse und Ansprache. (Männerapostolat.) 8 Uhr Hochamt und Predigt, Kom­munion des 7. und 8. Schullahres. ’/«ll Uhr Kinder- gotlesdienst und An prache. */ 12 Uhr Christenlehre für die Jünglinge. Abends 8 Uhr Beginn der Mat-Andacht. — St. Zoseph. Beichtgelegenheit: Samstag von 2-3 Uhr für Kinder, 5—7 Uhr für Erwachsene und Sonntag von 'A7—*98 Uhr. * <8 Uhr Kommunion-Austeilung. * 8 Ubri Frühmesse mit Ansprache. ‘MO Uhr Hochamt mit Predigt. Danach Christenlehre. '/r2 Uhr Andacht mit Segen. Werktags 7 Uhr Schulmesse mit Ausheilung der hl. Kommunion. — St. Sturmius. Beichtgelegenheit: Samstag nachmittag 3 Uhr und Sonntag früh 'a7 Uhr. Gemeinschaftliche hl. Kommunion für die Männer und die Kinder des 7. und 8. Schuljahres. ‘AS Uhr Austeilung der heil. Kommunion. a8 Uhr Frühmesse mit Ansprache und Austeilung der hl. Kommunion. ‘AlO Uhr Hochamt und Predigt. An­schließend Christenlehre. '-2 Uhr Eröffnung der Maiandacht. Werktagsgottesdienst 7 Uhr. Mat-Andacht: Dienstag und Fretag abends 8 Uhr, sonst morgens in der hl. Messe. — Kapelle am Franzosenwäldchen. Sonntag 6'/. Uhr morgens hl. Messe mit Ansprache und Kommunion • Aus- teilg. Wochentags 7l/< Uhr hl. Messe mit Komm.-Austlg. — Herz Zesu-Heim. 6'/» Uhr hl. Messe. 0*9 Uhr Hoch­amt. 2 Uhr Segensandacht. Werktags 7 Uhr hl. Messe. — Frauenberg. Hl. Messen von 5 Uhr (mit Mal-Andacht) bis 7 Uhr. 8 Uhr Singmeste mit Predigt und liturg. Gebeten. 9 Uhr Hochamt mit Predigt. Nachm. 2 Uhr Andacht für die Bittwallfahrt der Stadtpfarrei. 1 -5 Ubr J Andacht für die Bittwallfahrt der Dompfarrei. (Die Kloster- > kirche wird für die Teilnehmer der Bütwallfabrten reser­viert.) Montag, gegen */«7 Uhr Bittprozession, um 7 7 Uhr Biltamt Dienstag, gegen '/>7 Uhr Bittprozession, um 7 Uhr Bittamt. 8 Uhr hl Messe zu Ehren des heil. Antonius mit Aussetzung des Allerheiligsten. Mittwoch, gegen 9s7 Uhr Bittprozeffion, um 7 Uhr Bittamt. Nach­mittags um */,6 Uhr feierliche Vesper mit sakramentalem Segen. (Während des Monats Mai wird jeden Morgen in der 5 Uhr - Messe eine öffentliche Mai-Andacht zu

Ein kluger Kauf . . . . ! Von berühmten alten: Handelsherren wissen wir, daß sie immer direkt an der Pro- duktionsstätte ihre Waren einkauften. Der Grund ist ein ach: Direkt an der Quelle konnten sie die vollendesten Qualitäten zu den denkbar niedrigsten Preisen erwerben. Handeln Sie ebenso klug; Auch für Sie gibt es unbegrenzte Möglich- kei en, durch direkten Einkauf Ihrer Webwaren zu Fabrik- bezw. Großhandelspreisen viel Geld zu sparen Keine Frachtkosten, keine Lageimieten, keine Provisionen, kein weiterer Zwischenhandel usw. verteuert die Qualität. Zehn­taujende von klugen Hausfrauen haben diese großen Vorteile schon längst erkannt und beziehen ihre Webwaren direkt von der Fabrikationsstätte dem bad. Wiesentale. Führend in hervorragenden Qualiiäten ist die weit über un ere Grenzen hinaus bekannte Textil - Manufaktur Haagen, Wilhelm Schöpflin, Haagen (Baden) deren Prospekt der heullgen Ausgabe dieses B'attes beiliegt.

Reue Staubsauger. Die Mielewerke A. G. in Gütersloh bringt iire Staubsauger in wesentlich verbesserter Aus­führung als Typ 1932 auf den Markt. Miele-Staubsaugec werden sowohl in liegender Toipedo-Form als auch in stehender Kessel-Form hergestellt. Trotz der gediegenen Ausführung der Staubsauger beträgt der Preis für den liegenden Staubsauger nur RM. 90.— und für den Kessel- Staubsauger RM. 135.—. _

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