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fer „Zeugen Jehovas" verraten alles andere als „ernstes Bibelforschen". Es ist konfuses Geschwätz und sinnlose Salbalderei, vermischt mit gehässigen Ausfällen gegen die Kirche. Man weise die auf- Lringlichen Leute stets energisch ab? Nur die Dummen fallen auf solche nicht ernst zu nehmenden Sektierer herein.
Anmeldung der Theologiestudierenden der Diözese Zulda. Sämtliche Abiturienten, die nach bestandener Reifeprüfung sich dem Studium der Theologie widmen wollen, müssen sich, um als Theologiestudierende der Diözese Fulda anerkannt zu werden, bis spätestens den 25. März d. J. persönlich bei dem Regens des Bischöflichen Priesterseminars in Fulda vorstellen. Dabei sind vorzulegen: 1. ein Lebenslauf, worin der Geburtsort des Kandidaten und der jetzige Wohnort der Eltern, Name und Stand des Vaters, ob beide Eltern katholisch sind und noch leben, und im Falle des Todes des Vaters Name, Stand und Wohnort des Vormundes sowie eine Begründung der Berufswahl anzugeben sind; 2. ein Taufzeugnis, aus dem die eheliche Geburt ersichtlich ist, nebst Firmungszeugnis- 3. das Reifezeugnis (Original oder in beglaubigter Abschrift); 4. ein von einem Kreisarzt amtlich ausgestelltes Gesundheitszeugnis, das ausdrücklich angibt, ob und gegebenenfalls an welchen organischen Fehlern, chronischen und akuten Krankheiten, namentlich Lungenkrankheiten, der Kandidat leidet oder gelitten hat, und ob in ihren Familien etwa Krankheiten erblich sind. Zugleich wollen die Kandidaten den Ortspfarrer, den Religionslehrer und, falls sie in einem Konvikt waren, die Leitung desselben um Einsendung eines für jeden Studierenden einzeln auszustellenden Sittenzeugnisses an den Regens des Priesterseminars bitten.
Personalien. Herr Kaplan Dr. B i b a. zuletzt als Studienreferendar in Kassel, ist, wie bereits gemeldet, beurlaubt worden, um eine Stelle als Seelsorger bei den Ausländsdeutschen in Siebenbürgen zu übernehmen.
Kurhessische Zenkrumslagung. Infolge der früheren Ansetzung der preußischen Landtagswahlen muß die Delegiertenversammlung, die die Kandidatenliste aufftellt, bereits am Palmsonntag stattfinden. Auch die Delegier- lenversammlung der Nassauischen Zentrumspartei ist auf diesen Tag vorverlegt. Wie wir hören, wird der seitherige Spitzenkandidat der hessen-nassauischen Zentrumsliste, Landtagsabgeordneter Sanitätsrat Dr. Stemmler in Bad Ems, nicht mehr kandidieren.
Einen netten Streich leisteten sich in Fulda am Vorabend der Wahl 5 Kommunisten, die gegen Mitternacht auf der Polizei erschienen und dort 3 Nationalsozialisten ablieferten, die sie wegen Zettelanklebens „verhaftet" hatten. Sie begründeten ihr Vorgehen damit, daß ihnen in der vorhergehenden Nacht das „Kleben" verboten worden fei und sie sich für gleiche Behandlung aller Staatsbürger persönlich verpflichter füllten.
Florenberg. Am Sonntag mittag hatten sich die Vorstandsmitglieder der katholischen Arbeitervereine der Pfarrei Florenberg bei Gastwirt Frohnapsel eingefun- den. Es wurde einstimmig beschlossen, den 19. März zu Ehren des hl. Joseph als Feiertag für die Pfarrei Flo- renberg zu begehen. Zu diesem Zwecke sollen alle Vereinssahnen zur Kirche gebracht werden, wo Festgottes- dicnst und Generalkommunion stattfinden wird. Die versammelten Vorstände hoffen, daß sich kein Mitglied ausschließt und daß alle Pfarrangehörigen der Feier beiwohnen.
Leimbach. Am Mittwochabend durchlief unsern Ort die Nachricht, daß unser Herr Kaplan Scholz von Eiterfeld versetzt sei. Die ganze Gemeinde bedauert sein Fortgehen sehr, denn er hat in den dreieinhalb Jahren seiner Wirksamkeit in unserem Orte sich die Herzen aller Einwohner erobert. Als sein Möbelauto durch unsern Ort fuhr, läuteten die Glocken. Die Einwohner hatten sich fast vollzählig versammelt, um Lem scheidenden Seel
Neuheiten
in ein- und mehrfarbigen Geberbuchbildchen, Kinder- bildche« und Aleißzettel.
Ein wahres Füllhorn von Bildern und Bildchen erster Güte schüttet der Verlag „Ars sacra" Josef Müller, München 13, über Groß und Klein aus. An Bildern in großem Format bietet er zunächst den marianischen Kongregationen in vollendetem Kupfertiefdruck drei Aufnahmediplome, zwei der schönsten Jmmakulatabildsr von Murillo, und das bekannte Bild von Müller „Die Frau mit der Sonne bekleidet" nach der Vision des hl. Johannes von Patmos. — Eine hl. Cäcilia von Dolci eignet sich als passender Wandschmuck für unsere „Cäcilianer". — In dem nach einer Radierung von Leo Samberger tzergestellten Bild der hl. Theresia vom Kinde Jesu erhallen wir ein Bild dieser Helligen, an dem man ungetrübte Freude haben kann. — Sehr verdienstvoll ist es auch, daß „Ars sacra“ eine Reihe Osterkarten edelster Art bietet. Madlener, der sich durch feine Weih- nachtsblider einen Platz im Herzen des Volkes erobert hat, ist in dieser Sammlung von Postkarten mit 4 farbigen Darstellungen der Osterercignifse, in deutsche Land
sorger einen Abschiedsgruß zuzuwinken. Möge ihn in seinen Wirkungskreis Gottes Segen begleiten.
Mernes. Vom 28. Februar bis 6. März wurde hier von Franziskanerpalres eine Doiksmiffion gehallen. Es galt, an den inneren religiösen Menschen heranzukommen, ihn aus Todesschlaf und Lauheit aufzuwecken und zu neuem HI. Leben zu entfalten. Die beiden Missionare, Pater Gentilis aus Kelkheim und Pater Ignatius vom Frauenberg bei Fulda, ist diese Aufgabe meisterhaft gelungen. Mernes hat sich damit auch selbst ein schönes Zeugnis ausgestellt. Mögen die alten, ewigen Wahrheiten ewige Gesetze unseres Glaubens und Handelns bleiben. Möge chre göttliche Verpflichtung in unseren aufgeregten Zeiten bei keinem Katholiken in Vergessenheit geraten. Möge die ausgestreute Saat zur vollen Ernte reifen.
Amöneburg. Auf dem Stiftungsfeste des kacholi- schen Gesellenvereins entwickelte undser hochwürdiger Herr Pfarrer Möller in einer sehr packenden Festrede die Bedeutung des Katholischen Ge- fellenvereins für die katholische Pfarrgenwinde. Herr Bürgermeister Kliem überbrachte die Glückwünsche der Stadt. Großes Interesse fanden dann die Mitteilungen unseres Ehrenmitgliedes Herrn Wilhelm Bien über die Geschichte des hiesigen Vereins und das Schicksal der wandernden Gesellen von ehemals . Sehr spannend lauschten dann die Versammelten, als unser hochw. Herr Präses Kaplan Nüdking aus den vergilbten Manuskripten unseres Heimatdichters Michael Schumann einige ernste und hellere Gedichte vorlas, die uns das Amöneburg des vergangenen Jahrhunderts wieder lebendig machten. So verlief in Ernst und Frohsinn diese Wichte und doch ehrbare Festfeier, die, so hoffen wir, dazu beigetragen, daß die Mitglieder auch trotz der Notzeit die höheren Ideale Kolpings stets hochhalten.
Schröck. Am Freitag, den 4. März d. J., hielt der hiesige Jungmännerverein feine diesjährige Generalversammlung ab. Gewählt wurden zum 1. Präfekten Joseph Nau, zum 2. Präfekten Martin Nau.
Schröck. Einen eindrucksvollen Voiksvereinsabend erlebte die Gemeinde Schröck am 28. Februar im Rauschen Saale. Erfreulicher Weise war der Besuch recht gut Pfarrer Braun eröffnete den Abend mit einer Ansprache. Das Hauptreferat erstattete der Volksvereins- fekretär Dr. Oberstaller. Seine klaren, von tiefem Ernst getragenen Ausführungen fesselten alle; er entrollte ein erschütterndes Bild von der deutschen Not, die zwar zunächst eine politische und wirtschaftliche sei, aber zu tiefst begründet liege in der fürchterlichen Gottesentfremdung und Sittenverderbnis. Nur eine echte, wahre Erneuerung der Familien und des öffentlichen Lebens Jesu Christi könne eine durchgreifende Besserung der Lage bringen. Zum Schluß dankte Herr Pfarrer Braun dem Redner für seinen schönen Vortrag . Als Abschluß brachte der Herr Pfarrer die Fortsetzung des Vortrages vom Sonntag zuvor über Konnersreuth.
Volkmarsen. Der Klempnergeselle Karl Rest von hier, der sich schon seit längerer Zeit auf der Wanderschaft befindet, kam auch nach Rom, wo er mit noch anderen Nombesuchern oont Heiligen Vater empfangen wurde. Der junge Mann konnte sogar in deutscher Sprache mit dem Papst einige Worte wechseln und einen Händedruck mit ihm tauschen. Wie groß der Eindruck dieser persönlichen Begegnung mit dem Vater der Christenheit war, geht aus einem begeisterten Brief hervor, den der „Volkmarser Weltenbummler" an seine Angehörigen richtete und woraus hervorgeht, daß für ihn diese Begegnung mit Papst Pius sein größtes Erlebnis gewesen ist und auch bleiben wird.
Aus dem Dekanat Erfurt. Die schönen Ergebnisse der Hindenburgwuhl haben bewiesen, daß wie überall, so auch nn Dekanat Erfurt, die Front des Zentrums in bewährter Treue zu ihrem Führer stand und der Wiederwahl des Herrn Reichspräsidenten mit großer Be- geiftmmg zustimmte. In Erfurt erreichten die Hinden- burgwähler 31420 Stimmen und marschieren an der Spitze. Hitler folgt erst in großem Abstande. Auf den katholischen Dörfern wurden folgende Stimmen für den greifen Feldmavschall erreicht: In Dittelstedt 147, in
schaft versetzt, vertreten. Fugel hat 5 seiner schönsten farbigen Osterbilder, die sich auch für die Katechese sehr gut verwerten lassen, zu diesen Postkarten beigesteuert, ebenso 3 Darstellungen in Kupferttcsdruck. Wer Wert darauf legt, die Ofkergeschichte in bem landschaftlichen Rahmen zu sehen, in dem sie sich ereignet hat, findet sie in den 4 auch technisch unübertrefflichen Kupfertiefdruck- karten von dem bekannten Orientmaler Bida. — Köstlicher Humor lacht uns aus den 6 farbigen Karten „Der Osterhase" in Bild und Wort entgegen. Als Pfingstgabe bietet der Verlag eine Karte von Fugel.
An kleinen Andachtsbildern bietet uns der Verlag fünf Serien „Alte Meister" in Kupfertiefdruck: Leben Jesu, Eucharistie, Maria, Heilige, Primiz. In gleicher Ausführungen finden wir zwei Jmmakulatabildchen von Müller, zwei Schulelülassungsbilder nach Steinle und Fugel mit Texten, ein sehr frommes Andachtsbildchen von M. Spots/ dasselbe auch in Farben. Weiter ragen in farbiger Ausführung die Bilder von Figel hervor, eine Weihnachts-, eine Leidens-, eine Oster- und Pfingst- serie, sowei drei Marienbilder. Feldmanns ergreifende âeuzwsgbilder mit Rückfeikentext sind als Serie, eines davon auch mit ganz kurzer Kreuzwegandacht, zu haben. Der durch fein Weihnachtsbuch bestens eingeführte
Melchendorf 30€, in Hochheim 517, in Witterda 283, in Sönunerda erreichte er 1294, in Gocha 7317, in Langen- falz« 3157 und in Arnstadt 4037 Stimmen. Am Samstag vor der Wahl sprach in Erfurt auch Herr Reichskanzler a. D. Dr. Marx in einer Kundgebung des Hindenburg-Ausschusses. Da der Herr Reichskanzler über 2 Jahre in engster Verbindung mit Herrn Reichspräsidenten von Hindenburg stand, war er der gegebene Zeuge, über die persönlichen Eigenschaften und Fähigkeiten dieser einzigen Persönlichkeit sehr wertvolle Mitteilungen zu machen; die reichen Beifall fanden. — Kürzlich hielt der Verein ehemaliger Schüler der Katholischen Vorbereitungsschule seine Jahreshauptversammlung. Zum Vorsitzenden wurde der Gürtnereibe- sitzer Karl Rotter einstimmig wiedergewählt. Naebdem ber geschäftliche Teil des Abends erledigt war, blieben die Mitglieder noch einige Stunden in launiger Stimmung beisammen. Sinn und Ziel der Vereinigung ist, alle ehemaligen Lxhüler der Vorbereitungsschule zu sammeln und sie für alle Aufgaben der Schule zu interessieren. Vornehmlich soll es aber gelingen, der Schule neue Freunde zu sichern und ihr durch' die Zuführung neuer Schüler die Möglichkeit zu geben, daß sie sich als die einzige katholische höhere Knabenschule in unserer Diaspora behaupten kann. — In Arnstadt hatten die katholischen Jungmannen am letzten Sonntag eine feine Versammlung. Die Mitglieder der Jugendvereine von Erfurt und Hochheim kamen mit dem hochw. Herrn Bezirkspräses Rektor Hartmann-Erfurt zu einem Besuche nach Arnstadt. Große Lastautos mit wehenden Sturmbannern und Wimpeln hielten nachmittags vor der Kirche und wurden von Arnstadts kathol. Jugend stürmisch begrüßt. Im schneidigen Zuge ging es dann durch Arnstadts Straßen zum großen Saal im Restaurant Schönbrunn. Eine freudige Ueberraschung erwartete hier alle. Reichskanzler Brünings Reichstagsrede vom 25. Februar erfüllte bald den Saal: Ein erschütterndes Erlebnis deutscher Zerriffenheit. Anschließend klang ein fuqendbewegtes Lied wie ein Gelöbnis, daß die ka- cholssche 3ugenö nicht gewillt ist, diesen Hader mitzu- machen, sondern ihn überwinden zu helfen. Ein L'stt- bildoortrag des Präses folgte. Bald erlebten alle Anwesenden die begeisterten Tage von Trier mit, wo sich alle kathol. Sungmannen Deutschlands im vergangenen Jahre zufammenfanden, um sich für den Kamvk Für Christus im deutschen öffentlichen Leben zu begeistern. Und in jedem Jungenherzen wurde wieder das Gelöbnis lebendig: „Wir wollen stolz stehen in diesem großen berrlichèn Jugendverband der viermalhunderttaustnd! Wir wollen es meitertragen, das Feuer von Trier!" Dann gab der zweite Jugend Präses Aloys Hesse- Hochheim ein Bild von Wachsen und Werden der kalboli- schen Jugendbewegung in unserer Diaspora. — Nur zu früh galt es Abschied nehmen. Die katholische Junggruppe Arnstadts aber wird durch diese kraftvolle Anregung der Freundesgruppen mit doppeltem Eifer auf den begangenen Wegen vorwärts schreiten und sich weiterhin zur Aufgabe stellen, auch den letzten katbolsschen Jungmann der Gemeinde Arnstadts in keine Reihen ein» ruorbnen zu einer geschlossenen Kampffront im Zeichen des menfchgewordenen Gottessohnes.
Leberfkedk. Unser Arbeiterverein fand sich mit den Kolpingssöhnen zu einem geselligen Abend zusammen, zu dem außer den Angehörigen der Mitglieder auch die Lehrerschaft erschienen war. Bezirkssenior Gerlach aus Dingelstädt sprach über Vater Kolping, über das Programm und die Aufgaben der katholischen Gesellenvereine. Theodor Hebestreit, ein Mitglied des Arbeitervereins, erzählte Erlebnisse aus der Kulturkampfs,zeit. Dann sprach der Herr Pfarrer, der Präses beider Vereine, seinen Dank allen Mitwirkerchen aus. Zum Schluß gingen noch kleine Theaterstücke ernsten und heiteren Inhalts über die Bretter. Die Musikoereinigung gab Proben ihres Könnens, die mit Deklamationen und Liedern abwechselten.
Breitenbach. Auf einer Ganztagung unseres Gesellenvereins sprach der auf dem ganzen Eichsfeld bekanntgewordene ViZepräfes Döbler aus Gotha über das Thema: Was der Gesellenoerein uns nod} ist, was er fein kann und soll. In der Diskussion nahm die Frage
Franziskaner „Bruder Balduin" hat eine Herz-Jesu- und eine eucharistische Serie mit tief symbolischem Gehalt u. zwei herzige Schulentlassungsbildchen mit frisch geschriebenem Text beigesteuert. M. Spots erfreut uns mit vier- allerliebsten Komimmionbildchen, die sich ausgezeichnet dazu eignen als Gebetbucheinlagen das Andenken an die erste hl. Kommunion wachzuhalten.
Zwei neue Madlenerjerien mit Text zeigen uns Mutter Maria mit ihrem lieben -söhnchen und vier biblische Osterdarstellungen. — An farbigen Einzeldarstellungen finden wir Fugels bekannten „Guten Hirten", ein Beckertbild „Maria im Walde" und die Leidensbraut Anna Katharina Emmerich von Kraszewska. — Jm Monat Mai könnte man den Kindern keine lieblicheren Bildchen schenken als die vier duftigen Marienbildchen der Serie 2876. — Die Baterunserserie ist recht dazu geeignet, auf kindlich ansprechende Weise ins Gebet des Herrn einzuführen.
Ein köstlicher Nachklang des Elisabeth-Jubiläums ist die Serie „Die kleine hl. Elisabeth" von Bohatta. — Im selben Geiste sind auch die acht Darstellungen „Mem Jesus und ich" gehalten. — Daß auch des Tierschutzes in der Sammlung: „Klein Tiersreunde" (Bohatta) ge-