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MsWe Kirche fast allein dustehk. Sorgen und querste Enttäuschungen bei seinen Bitten und Ge d, ten um den Frieden der Völker. Die Sorge um Lie Erhaltung der katholischen Kirche, die in vie­ren Ländern bedroht ist. wollen wir ihm tragen helfen. Darum: „Lasset uns beten für unseren Heiligen Vater. Papst Pius XL. — Der Herr er­halte ihn, belebe ihn. mache ihn glücklich auf Er­den und lasse ihn nicht in die Hände seiner Feinde fallen. Amen."

Aus Lem Eemslndsn

St. Elisabeth. Die Fastenpredigten sind Sonn- Lag abends 6 Uhr und werden von einem Dominf- kanerpater gehalten.

Dritter Orden. Sonntag, den 14. Februar 1932, findet in der St. Elisabethkirche, Friedrichsplast 16, nm 3% Uhr die monatliche Ordensversammlung statt. Es wird höfl. um zahlreichen Besuch der Mitglieder und Freunde des Dritten Ordens ge­beten.

Konvertiten St. Elisabeth. Sonntag, den 14. Februar. 4.30 Uhr. Versammlung im Agneshaus. Bitte recht zahlreich erscheinen. Wir wollen uns klar werden über die gemeinsame Arbeit im Laufe des Jahres und das Buch Tobias möglichst zu Ende lesen.

St Maria. Fastenpredigten. Die Fastenpre­digten in der Rosenkranzkirche finden an den Fa- stensünntagen abends um 8 Uhr statt und werden durch einen Oblatenpater aus Hünfeld gehalten.

Katholischer Gesellenverein. Am S ö n n t a g , den 1 4. Februar, feiert der Gesellenverein in kirchlicher Feier sein diesjähriges Stiftungsfest. Aus diesem Anlaß ist morgens nach der hl. Messe um 7^ Uhr in der Elisabethkirche gemeinsame hl. Kommunion. Auch der Amglingsverein von St. Elisabeth hat an diesem Sonntag Monatskommu­nion. Die Mitglieder beider Vereine mögen voll- Zählich sich beteiligen. Die Bänke im Schiff der Kirche werden für sie freigehalten. — Um 9% Uhr ist in der Elisabethkirche das Hochamt mit Festpredigt. — Abends um 8 Uhr findet im Ge­sellenhaus eine Männerversammlnng statt mit Festrede des H. H Präses. Zu dieser Versamm- kung werden besonders die Altmitglieder und Ehrenmitglieder und die Mitglieder des Jünglingsvereins St. Elisabeth herz­lichst eingeladen. Die aktiven Mitglieder des Ge­sellenvereins werden an diesem Abend vollzählig erscheinen und den Abend gestalten helfen.

Katholischer Arbeiterverein. Sonntag, den 14. Februar, abends 8 Uhr, findet im Gesellenhaus Männerabend mit Vortrag und Aussprache über aktuelle Fragen statt, wozu die Mitglieder hiermit herzlich und dringend eingeladen werden.

katholischer Deutscher Frauenbund. Wir hatten am 22. Januar die Freude, unsere neue Bezirks- sekretärin Frl. v. Tieschowitz bei uns begrüßen zu können. Frl. v. Tieschowist gab einen Ueberblick über die Generalversammlung des KDF. in Bres­lau, die auch abseits aller Festlichkeiten unter dem Motiv der Karitas stand und praktische Winke und Ratschläge allen Teilnehmerinnen vermittelte. Frl. Maria Neumann zeigte am Feste Maria Lichtmeß Madonnenbilüer in den verschiedensten Auffassungen tmb Ausführungen der einzelnen Zeitabschnitte. Die zahlreich erschienenen Mitglie­der dankten der Ausführsnden für die aufgewandte Mühe.

Selbsthilfe katholischer Vereine bei Llerbe- fällen. Die Mitglieder werden ersucht, die Zahl­tage: „1. und 2. Sonntag jeden Monats" einzu- halten, da eine geregelte Kassenführung sonst nicht möglich ist und den Mitgliedern 10 Prozent mehr Unkosten entstehen, wenn die Beträge abgeholt werden müssen. Außerdem haben im Rückstand sich befindende Mitglieder keinen Anspruch aus das Sterbegeld.

Vinceazverein. Sie Feier des Goldenen Jubiläums unseres Kasseler St. Vincenz-Vereins am 7. Februar d. Js. hat einen würdigen und überaus erhebenden Verlauf genommen, so daß von diesem Tage an ein »titerer Aufschwung seiner so zeitgemäßen und oer- menstvollen Tätigkeit erhofft werden kann. In der hl. Messe 7.30 Uhr versammelten sich die tätigen Mit­glieder der 5 Konferenzen in Sankt-Elisabeth, Ler .NiUtei kirche der Kasseler Katholiken, zur Zeit 47 Her­

ren, um durch gemeinsame hl. Kommunion dem lieben Gott für seinen Schutz' und Beistand zu danken und der entschlafenen Mitglieder fürbrttenL zu gedenken. Am Nachmittag 4 Uhr fand im Turnsaale des Katholckchen Lyzeums, der annähernd 200 Personen Platz gewährt unter Teilnahme weitester Kreise unserer kathol Ge­meinde die Weltliche Feier in Form einer außerordent­lichen Generatversammlung statt. Auf der Bühne war die Statue des hl. Vincenz von Paul, des hehren Pro­tektors unseres Vereins, aufgestellt, von Lorbeerbäumen und Blumen umgeben. Herr Geiftl. Rat Dechant Selm Horst eröffnete dis Derfanrmlung durch Gebet. Dann folgte als stimmungsvolle Einleitung der Violm-Bor- trog des Zahnarztes Herrn Dr. Georg Ebel: Adagio aus der 4. Sonate von Händel, den dessen Vater, Herr Konrektor Jof. Ebel, auf einem Scheelschen Harmonium begleitete. Nunmehr bestieg der Vorsitzende des örtl Verwaltungsrates, Herr Bürodirektor H. Nau. die Red­nerbühne, um freundliche Worte der Begrüßung an die den Saal füllende Festverfammlung zu richten. Diese galten vor allem dem eigens aus Köln herbeigeerlten Generalsekretär der Vincenzoereine Deutschlands, Herrn Pater Karl Wahl, sodann der fast vollzählig erschienenen hochw. Geistlichkeit, den Abgesandten der Brudervereine von Heiligenstadt und Fulda, den Vertretern des Kari­tas Verbandes Kassel und den Mitgliedern der hiesigen Katholischen Vereine, unter denen besonders die Elisa- bethoereine und die hiesige katholische Bärgergeiellschait — als großer Wohltäter des Bincenzvereins — genannt wurden. Herr Nau gab nunmehr einen Rückblick auf die reiche Tätigkeit des Vincenzvereins in diesen 50 Jahren. iSr gedachte der bereits Heimgegangenen aktiven Mit­glieder, besonders des Herrn Dechanten H. F. Müller des ersten geistl. Protektors sowie dessen Nachfolger im Pfarramt von St. Elisabeth, auch seines ersten Barsitzm- hen des Rechn ungsdirektors Ferdinand Böschen, des Herrn Rechtsanwalts Pabst und einer Anzahl anderer verdienstvoller Herren, die jetzt wohl droben in den Höhen des Himmels Fürsprecher für unseren Verein sein werden. Redner schilderte fernerhin die günstige Entwicklung des Vereins, der sich nach und nach zu 5 Konferenzen ausgestaltete, sowie dessen vielseitige Ar­beit auf dem weiten Gebiete unserer Kasseler Diaspora.

Wenn man bedenkt, daß in diesen 50 Jahren die bedeutende Summe von 186 000 Mark gesammelt und zum Wohle der Armen unserer Gemeinde verwendet werden konnte, so möge dies als ein Beweis der in­tensiven Arbeit unserer tätigen Mitglieder und ferner Wohltäter — zur Zeit gegen 300 — angesehen werden Herr Nau schloß seine Darlegung mit der Bitte an alle Anwesenden, dem' so zeitgemäßen Verein doch auch für die Zukunft allseitige rege Unterstützung angedeihen las­sen zu wollen. Reicher Beifall wurde dem Redner, der seit 1920 an der Spitze des Vereins steht, gezollt. Es folgte der Vortrag eines Bachschen Musikstückes: „Sarabande" durch die bereits genannten Herren.

Nunmehr folgte die Festrede des Herrn Generalsekre­tärs aus Köln, Pater Wahl. Ausgehend von der Grün­dung des Vincenzvereins, die am 20. 5. 1833 durch den zwanzigjährigen Studenten Ozanam zu Paris erfolgte schilderte er dessen Siegeszug über die benachbarten Länder Europas und schließlich über die ganze Kultur- welt. In unserem demschen Vaterlands bestehen zur Zeit fast 900 Filial-Vereine, die durch Herrn Studien­direktor Dr. Kortz zu Köln geleitet werden. In diesen vollzieht sich die von unserem seit nunmehr 10 Jahren glorreich regierenden Hl. Vater Pius XL mit Recht so dringend geforderte Katholische Aktion, dieses La:en- Apostslat, welches im engsten Anschlusse an die kirchliche Autorität hilfsbereite Karitas zu üben berufen ist. Redner verlangte strengsten Anschluß an untere bewähr­ten Statuten, welche vor allem die wöchentliche Sitzung vorschreiben. Ebenso dringlich sei die regelmäßige Teil­nahme der Mitglieder an dieser Wochenkonferenz zu fordern. Andernfalls werde der Erfolg der gemeinsam zu leistenden Arbeit in Frage gestellt. Nachdem Redner nochmals der verstorbenen Mitglieder gedacht hatte, die sich wohl selbst den ehrenvollsten Kranz für ihre Gra­besstätte in ihrer Arbeit für das Wohl der Armen ge­flochten hatten, überreichte er in humorvollen Worten, wie sie ja dem geborenen Rheinländer nahe liegen Ehren-Urkunden an folgende aktiven Mitglieder, die zumteil schon 30 Jahre und länger, manche seit 46 Jah­ren (Settel und Ebel), dem Vincenzverein angeboren: Bürodirektor Nau, Bürgermeister a. S. Felson, Buch- druckereibesitzer Schönhoven, Kaufmann Konrad Lapp, Kaufmann Albert Ernst, Lehrer Kark Wahl, Ober­meister Johann Simons, Konrektor Joseph Böhmeke, Konrektor Joseph Ebel, Bildhauer Leonhard Stitz, Zie­gelei-Inspektor Adolf Arend unb Büroinspektor Dickhaut. Er schloß seine Rede mit einem herzlichen Wunsche für weitere gedeihliche Tätigkeit des festgebenden Vereins, dem er hierzu den reichsten Segen Gottes wünschte.

Herr Nau erlas sodann noch die eingetroffenen

Nummer 7 / Sette L.

Glückwunschschreiben, unter denen besonders das des Dome kapiteks von Fi.âv beifällig ausgenommen wurde, in dem auch der Hochw Herr Bischof dem Verein seinen bi­schöflichen Segen übermitteln ließ. Nachdem noch der Vorsitzende des Drözesavvereins Fulda, Herr 'Ba^bi« rektor Gödel, dem Verein seine und des Fulüaer Bruder- Vereins herzlichste Glückwünsche übermittelt und swrr Geheimrat von Sacks im Namen des hiesigen Kac ras» crusichusses ermunternde Worte an die Mitgkeder je» richtet hatte, sckloß die Sitzung mit Opfergang uns He­bet. Ad muttos annos!

Wir wünschen dem hock-verdrenten Verein der als größter Wohltäter innerhalb der katholischen Gerne nde ein halbes Jahrhundert sich bewährt hat. ein 199 ns« volles werteres Wirken und vor allen Singen o etc elust­lose Mithelfer.

Ihr w;tzk weder d-w $ng no* d e $h?n>e.

Weder vom eigenen Tod noch vom Ende xer Welt kennen. Wir Tag und Stunde so daß tru m voraus sichere Angaben darüber macken fön n. Der allwissende Gotteslohn ha’ biet den 5 ‘ ■' t nicht wepqersaen. Die modernen S her = er wollen es besser als die Apostel b'-’H a s d v^ Christus zurückretchende Ä rrch n^kn. in könnte über die ungeheuerliche An Vr § ••n« beweise in Locken ansbrecken wenn nie* a manche Schwachp.länbikie durch die ^ebanv --r, das Welkende stehe gant sicher ba bta« b*r" n Verwirrung und durch Sie 'Beranrrttna in 're Netze dieser Sekten geführt wurden Hurn ? yt an der Wahrheit solaende Gedanken

1. Christus hat nachts 'Bestimmtes übet b e 'e.t seiner Wiederkunft und des Weltendrs n ;t. Seit er zum ersten Mal in die West durck tem bt Mutter eintrat, ist sein Reich in dieser W'st =>5 Reich Gottes ist wahcha't y.i euch a^omr n" (Matth. 12. 283 Ans Krenz steigend verkünde« r: „Jetzt wird der Fürst dieser Welt brnauso^ er* fen." (Jo 12. 31.) Und ans vielen MÜliorrN Seelen ist seitdem der Fürst bietet Welt S-> an, binausgebrüngt worden- die Eid? iem .n-rr» schaftsgebiet, bleibt ihm nun nicht mehr unb?rate» ten überlassen. Don feinet ersten Abkunft br» ?u seiner Wiederkunft wird das taufenbiährige R^ick, d. h. die lange Zeitdauer göttlicher Herrschest ms Erden gegen die Teufeksmacht bestehen Es 'n^rd ein steter Kampf um die Seelen fein bis das Ende der Welt kommt. Aber bis zu dieser Endzeit wird Satan der Fürst dieser West bleiben Das wkrd sich immer wieder zeiaen daran, daß er die Men­schen in Sünde treibt d. h. geoen Gott und geoen einander aufhetzt. Gegen das Ende der Welt wird sein Einstich noch einmal recht stark werden. Aber niemand weiß, mann der Höhepunkt der Teu eis» Herrschaft gekommen ist und Christus ihr ein jähes Ende bereitet. Er warnt deshalb vor überstürz­tem Urteil: „Seht zu, daß man euch nicht irre führe! Denn viele werden unter meinem tarnen auftreten und lagen: Ich bin es die Zeit ist ae» kommen. Laust ihnen nicht nach! Wenn ihr von Kriegen und Ausständen hört, so laßt euch dadurch nicht erschrecken! Solche Dinge müssen werft kom­men, aber es ist nicht sogleich das Ende ba“ »Bus. 21. 8 u- 9.) Wie oft ist die Menschheit schon heim« gesucht worden von Schicksatschlägen in kleinerem oder größerem Ausmaß! Und wenn auch heute weiteste Kreise der Bevölkerrmg sich hart bedrängt fühlen, so ist dies doch kein sicherer Beweis für das baldige Ende. Deshalb: Laust ihnen nicht nach, die so sicher die Zukunft kennen wollen, wo ihnen entgegen Christus doch klar sagt: Die Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel Got­tes, sondern nur der Vater allein. (Matth. 24 36)

2. Doch es ist eine öfters wiederkehrende Er­scheinung in der Geschichte der Sekten, daß sie Jahr und Tag der Wiederkunft Christi ansetzten auf Grund von unglaublichen Rechenmethoden, durch das Nichteintreffen ihrer Weissagung aber ihre völlige Unwissenheit bewiesen. Uns kotho- kischen Christen genügte es schon, zu wissen, Chri­stus hat uns , hierin nichts geoffenbart. Aber zur Abweisung der Sekten ist es gut, sich etwa folgen­des Geschehnis zu merken: Die Adventisten ver­kündeten. am 21 Oktober 1844 werde Christus un­fehlbar sicher erscheinen. Im Sommer und Herbst 1844 ließen viele der Anhänger in Amerika ihre Febdfrüchte verkommen in Erwartung des großen