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Kette 10 / Nummer 4.

ö. M. der Landessokretär für Hessen und Hessen-Nassau, Dr. Oberstaller, für diesen zeitgemäßen Wunsch unseres Heiligen Vaters eingesetzt. Leider entsprach bisher der Erfolg nicht diesen Bemühungen. Da ergriff in diesem Winter die Arbeitsgemeinschaft kath. Vereine Hanaus und Kesselstadts die Führung. Unter ihrem Lei­ter F o e g e n ist, unter besonderer Förderung Kaplan Sauerbiers, am vergangenen Samstag der erste Pfarrabend der Hanauer Katholiken möglich geworden. Was viele bezweifelten und manche nicht glauben woll­ten, ist inzwischen Tatsache geworden. Die beiden Säle des Gasthofes zur „Sonne" konnten kaum die Hörer fassen, die sich um Kaplan (Sauerbier scharten. Dabei waren die Frauen kaum vertreten! Sämtliche katholischen Vereine der Stadtpfarrei hatten den Vereinsabend der laufenden Woche ausfallen lassen. Dafür konnte Herr Foegen ihre Mitglieder in bunter Gemeinschaft begrüßen — noch mehr erfreut über die Angehörigen der Gemeinde, die keinem Verein angeschlossen sind. Gerade sie sollen aus den Pfarrabenden das Wesen der katholischen Pfarrgemeinde spüren. Sie sind unenwehrlich, wenn die kleinste Zelle unserer hl. Kirche nicht nur im Gnaden­leben, sondern ebenso im Leben als äußerlich verbundene Gemeinschaft stets neue Lebenskraft gewinnen soll. Denn solche Beziehung verpflichtet. Der „Bolschewismus als Wesensausdruck einer Weltanschauung", von Kaplan Sauerbier klar aufgezeigt und kritisch beleuchtet, wurde zu einem überraschend ergiebigen Gegenstand praktischer Besprechung. Jeweils in der Woche, die dem zweiten Sonntag jeden Monats folgt, wird die Reihe dieser Pfarrabende fortgeführt. Es wird sich die Notwendig­keit eines größeren Saales nicht umgehen lassen. Ein glückhafter Anfang ist gemacht. Gott gebe, daß von diesen Pfarrabenden eine simchtbare Erneuerung des Pfarreigedankens ihren Ausgang nehme!

Hanau. Werbearbeit für die gute Presse. Aus der Jahresversammlung der Hanauer Zentrumspartei mußte ihr Vorsitzender wieder die mißliche Lage betonen, in^der sich die politische Arbett des Katholizismus im Süden unserer Diözese befindet. Seit chrem Bestehen ist die Ortsgruppe aufs stärkste in chrer Entwicklung behindert durch das Fehlen jeglicher eigenen örtlichen Presse. Zur laufenden Unterrichtung und zur gediegenen Schulung ist die katholische Tageszeitung unentbehrlich. Darum bat Stadtverordneter Nicolai herzlich »ötd dringlich, eine große katholische Zeitung zu halten. Mindestens aber, so stellte er ausdrücklich fest, müsse in jedem katholischen Hause der Gemeinde das kirchlich empfohlene Sonntags­blatt der Diözese, der Donifattusbote, bezogen und gelesen werden.

hanau-Kesselstadt. Am Sonntage der hl. Familie wurde das neue Sturmbanner des kathol. Jungmänner­vereins und der Jungschar in der Kuratiegemeinde Hanau-Kesselstadt geweiht. Aus diesem Anlaß veran­staltete der Bezirk Kinzig-Main-Freigericht des Kathol. Deutschen Jungmännerverbandes seine erste Bezirks­tagung dieses Jahres. In der Frühe des winterlichen Morgens feierten die Kesselstädter Jungmänner und ihre Jungschar mit Diözesanpräses Kind (Marborn) eine Ge­meinschaftsmesse. Sie traten hin zu „dem, der ihrer Ju­gend Freude ist" Zum feierlichen Leottenamt erschienen die ersten Vereinsfreunde. Der Gottesdienst wurde von den Herren Kuratus Kind, Pastor Cire und Rektor Werth müller (Großauheim) zelebriert. Kuratus Kind lenkte den Blick auf die wehenden Fahnen und Banner in der schmucken Kapelle und rief gläubiger Ju­gend ein prophetisches Wort aus ähnlich schwerer Zeit zu: Richtet Eure Banner auf gen Sion! Wie ein feierlich ernster Schwur klang es, als die Jungmänner mit erho­bener Rechte gelobten, heiligem Kampf geweiht zu sein: Christus, Herr der neuen Zeit! Durch den Mund des Priesters flehte dann die hl. Kirche Gottes Segen auf alle die herab, die sich unter diesem neuen Banner in die wohlgeordnete Schlachtreihe der Kämpfer für das Reich feines Sohnes scharten. In den Nachmittagsstunden sprach Bezirkspräses Kaplan Schroeter (Somborn) zu den Jungmannen ernst besinnliche Worte vom Reifwer- den zu katholischer Lebensarbeit, wie sie der Zimmer­mannssohn in der Stille der hl. Familie zu Nazareth vorgelebt hat. Die weite Kesselstädter Turnhalle füllten die Jungmänner bis auf die letzten Plätze, als die Kes- selftädter Mütter ihre Bewirtung mit dampfendem Kaffee und Bergen von Kuchen begannen. Bezirksobmann Wenzel (Großanheim) begrüßte herzlich die Vereine aus Hanau, Großauheim, Oberrodenbach, Neuses, Somborn, Bernbach und Altenmittlau und besonders die neu er­standenen in Großkrotzenburg und Horbach. Kuratus Kind zeigte knapp und klar die Losung des Bezirkstags „Unser Reichsgedanke im deutschen Reich" auf. Diesen „Reichsgedanken" unterzog darauf Ref. Schmitt (Hanau) einer eingehenden Betrachtung und stellte das Ziel politischer Zukunft dar, daß unsere Jungmänner „auf den Deichen" erkämpfen wollen: für Christi Reich und ein neues Deutschland! Die vielen, vielen Kessel- städter, die Pastor Cirè auf dem Familienabend launig begrüßen konnte, sind nicht enttäuscht worden. Die Weimersche Kapelle spielte fleißig; der Kirchenchor wid­mete sich einigen Chören mit Hingabe; und die „Fröh­lichen Drei Könige" Heinz Steguweits waren eine gar frohe Ueberraschung. Unsere Kcsselstädter Jugend hat einen Festtag gehabt, der ihr ein neues Banner und

neuen geistigen Antrieb gab. Sie möge lange daraus für ihre Kleinarbeit schöpfen. Dann wird sie „nicht das Feuer vergessen und stets auf der Wacht bleiben!" Gott aber segne solche christliche Jugend!

Hersfeld. (Evangelische Kirche und Na­tionalsozialismus). Es mehren sich die Stim­men im evangelischen Lager, die Front machen gegen die Irrlehre des Nationalsozialismus. In einer Versamm­lung der evangelischen Gemeinde sprach nach einleiten­den Worten des Pfarrers Drüner über: „Aufgaben im Weltanschauungskampf der Gegenwart" Frl. Schemann, Tochter des Geheimrats Schemann, im Saale des Hotel „Stern". Sie führte u. a. aus: Wir dürfen uns nicht dagegen verschließen, daß die fanatische Leidenschaft des völkisch-nationalen Kampfes weithin zur Haltung des radikalsten Unglaubens führt; man stößt Gott vom Thron und setzt das Volk als Götze darauf. Der Grundfehler der gesamtvölkischen Bewegung ist die Irrlehre: Das letzte ist die Rasse, das Blut. Demgegenüber sagt das Christentum: Das letzte ist der Geist. Man sieht und achtet bei den Nationalsozialisten die Grenze nicht, die zum Unglauben führt.

Hersfeld. Zu der Frage der Umwandlung der Hilfs­schule in eine S i m u l t a n s ch u l e sprach von der Zen- trumspartei Stadtverordneter Studienrat Bergmann und lehnte die Umwandlung ab. Stadtverordneter Bergmann führte aus, eine Umwandlung der konfessionellen Schule in eine Simultanschule sei ungesetzlich. Die kaholische Pfarrgemeind legt kein Gewicht darauf, Kinder in eine Hilfsschule zu schicken. Die Umwandlung in eine Si­multanschule wurde dann abgelehnt.

Holungen. Aus Deutsch-Südwestafrika traf am 15. Januar 1907 (also jetzt vor 25 Jahren) die telegraphische Meldung ein, im Feldlazarett Süd zu Kalkfontein sei tags zuvor Divisionspfarrer Dr. Hermann Jseke gestor­ben. Hermann Jseke wurde 1856 in Holungen (Kreis Worbis) als Bauernsohn geboren, besuchte das Heiligen- städter Gymnasium, erhielt in Mühlhausen i. Th. das Zeugnis der Reife, studierte in Würzburg, Leipzig, Göt­tingen und Greifswald Jura, war 1878 Referendar in Duderstadt, promovierte 1879 in Jena zum Dr. jur., be­zog dann von neuem die Universitäten Münster und Breslau zum germanistischen Studium und entschloß sich 1880 zur Theologie. 1883 wurde er in Eichstätt zum Priester geweiht. Er war Kaplan in Dingelstädt, 1884 Pfarrverweser und dann Pfarrer in Wachstedt. 1892 er­hielt er seine Ernennung zum Militärpfarrer in Metz. 1895 ging er in gleicher Eigenschaft nach Hannover., 1897 nach Mühlhausen im Elsaß. 1900 erfolgte seine Ausreise nach China. Ueber Amerika kehrte er 1902 zurück. Er war nun Militärpfarrer in Kassel und 1903 Divisions­pfarrer in Saarbrücken. Im Dezember 1905 trat er seine letzte große Seefahrt an. Er widmete sich der Soldaten­keelsorge in der Schutztruppe. Sein „Eichsfelder Sang" der Volksgut der Eichsfelder geworden ist und heute bei allen feierlichen Anlässen erklingt, schließt mit dem Her­zenswunsch: „Schlägt deine letzte Stunde, es sei auf Eichsfelds Grunde". Der Dichter selbst ist aus Afrika als Toter heimgekehrt und hat im Schatten des Dorfkirch­leins zu Holungen seine Ruhstatt gefunden. Am 24. Juli 1907 hat der Armeebischof Dr. Vollmar hier sein Grab gesegnet . Divisionspsarrer Wagner aus Kassel hielt dem unvergleichlichen Hermann Jseke die Gedächnisrede.

Fritzlar. Man weiß sich zu wehren! Die Rechts­schutzstelle des katholischen Priestervereins „Pax" hatte bei der Staatsanwaltschaft in Kassel gegen den verantwort­lichen Schriftletter Friedrich Schmidt der kommunisttschen Zeitung „Sturmsahne" wegen öffentlicher Bleidigung her katholischen Kirche und ihrer Vertreter Strafantrag ge­stellt. In einem Artikel der „Sturmsahne" mit der Ue- berschrist: „Und das nennt sich Fürsorge" hat der Ver­fasser berichtet, daß eine Mutter für sich und ihr unehe­liches Kind bei der Kreisfürsorge in Fritzlar vergeblich um Unterstützung nachgesucht habe, und das geschehe in Fritzlar mit seinen geistlichen Würdenträgern. Die ka­tholische Kirche predige wohl die Nächstenliebe, übe sie aber nicht. Auf die Frage des Vorsitzenden vom Schöf­fengericht, Landgerichtsdirektor Hübner, bekennt der An­geklagte sich als Verfasser des Artikels. Der Fall ent­spreche der Wahrheit. Dies könne er durch Zeugen be­weisen. Die katholische Kirche bekämpfe den Kommu­nismus, weil er ihr Gegner sei. So schüttet der Boni- fatiusbote tagtäglich (!) in Fritzlar „feine Schmutzkübel über den Kommunismus" aus. Deshalb bekämpfe er überall die katholische Kirche. Wörtlich erklärte Herr Schmidt: „Im Kampfe gegen die katholische Kirche ist mir jedes Mittel recht." Als Zeuge war geladen Herr DechantSelzer von Fritzlar. Er wurde als Neben­kläger zugelassen. Er erklärte kurz, der Bonifattusbote sei ein katholisches Sonntagsblatt und erscheine nicht in Fritzlar, sondern in Fulda. Das Fürsorgeamt, dessen Sache die Unterstützung der Mutter ist, sei eine Einrich­tung des Kreises Fritzlar. Weder er (der Dechant), noch ein anderer Geistlicher habe von der Angelegenheit etwas gewußt. Weder im Landratsamt noch in der Kreisfür­sorge sei überhaupt ein Katholik, der mit der Sache irgend etwas zu tun hatte. In dem Artikel heißt es, daß der Geist der katholischen Kirche der Geist der Heuchelei sei. Der Verfasser des Artikels hat also irgend eine Angele­genheit benützt, um wieder einmal die katholische Kirche anzugreifen. Zu bemerken ist noch, daß der Landrat von Fritzlar der sozialdemokratischen Partei angehört, daß also der Angeklagte als Verfasser des Artikels das angeb­liche Versagen der Fürsorge dem sozialdemokratischen Landrat zur Last hätte legen müssen, wenn es ihm um

eine fachliche Kritik zu tun war. Daß er statt besten in gänzlich unbegründeter Weise die katholische Kirche und - ihre Geistlichkeit angriff, ist lediglich als Ausfluß einer gehässigen Gesinnung zu bewerten. Der Staatsanwalt beantragte 200 Mark Geldstrafe, Tragung der Kosten und J Veröffentlichung in den kommunistischen Zeitungen: ; N. A. Z. und „Sturmfahne", jetzt „Hessisches Volksblatt". . Das Schöffengericht erkannte nach längerer Verhandlung | wegen böswilliger öffentlicher Beleidigung der katholischen Kirche und ihrer Vertreter auf eine Strafe von einem Monat Gefängnis, Tragung der Kosten und Veröffent­lichung des Urteils in den angeführten, kommunistischen Zeitungen. Strafverschärfend wirkt die Behauptung des Angeklagten: „Im Kampf gegen die katholische Kirche sei - ihm jedes Mittel recht."

Aus dem Dekanat Erfurt. Kürzlich sprach Herr Kaplan F a h s e l im überfüllten Saale der Stadthaus- säle über „Fortschritt und Reaktion". Das Thema war weder politisch noch konfessionell, sondern allgemein ge- schichts-philosophisch. — In der Unitas, dem katholi­schen kaufmännischen Verein, sind die Vorbereitungen für den Verbandstag, mit dem gleichzeitig das 50. Stif­tungsfest des Erfurter Stammvereins verbunden wird, im vollen Gange. In der letzten Sitzung war ein Ver­treter des Hauptvorstandes aus Essen, Herr Winkel, er­schienen, um die große Tagung mit vorbereiten zu helfen. — Am Sonntag, 16. Januar, feierte der kath^ Kirchen­chor Cäcilia, Melchendorf, fein 11 Stiftungs­fest. Einleitend begrüßte der Vorsitzende des Vereins, Herr Imme, alle erschienenen Gäste und dankte dem Chor für seinen großen Eifer bei der Vorbereitung des Festes. Das Programm war sehr abwechselungsreich. Volks- und Kunstlied wechselten mit instrumentalen Auf­führungen. Herrn Giesel gelang es, alle Kräfte in den Dienst der Sache zu stellen und es wurde überall sehr Anerkennenswertes geleistet. Daß auch tüchtige The- aterkräfte dem Verein nicht fehlen, bewiesen die beiden Singpiele: „Blühende, goldene Zeit" von Hosse-Mewes und „Der überlistete Oberförster" von Iunghähnel und Teich. Kein Wunder, daß brausender Beifall den flot­ten Spielern dankte und sie am Ende gezwungen waren, den Schlußchor zu wiederholen. In seiner Festansprache dankte Herr Pfarrer Himmelmann dein Dirigenten und Chor für die mühevolle Arbeit des letzten Jahres und forderte alle auf, die Tätigkeit des Chores nach Kräften zu unterstützen. Mögen dem Chor auch in aller Zu­kunft beste Erfolge im Dienste der Musica sacra beschie- den sein! — In Arnstadt fand am 10. Januar, zwar etwas verspätet, aber doch in festfroher Stimmung, die Weihnachtsfeier der Diaspora-Gemeiirde statt. Pfarrer Busch richtete herzliche Worte der Begrüßung an seine zahlreich erschienenen Gemeindemitglieder. Nach dem flotten Spiel der beiden kurzen Stücke „Das fidele Ne­gerlein" und „Das Eisenbahnspiel" wurde das mehr­aktige Theaterstück „Prinzehchens Erlösung" aufgeführt, das einen vollen Erfolg errang. Eine anschließende amerikanische Versteigerung deckte die Unkosten. — Un­sere katholische Prioatschule ist im starken Wachsen be­griffen. Nach Ostern wird die Zahl der Kinder von 69 auf 88 steigen.

Veberstedl. In der vergangenen Woche fand in un­serer Gemeinde eine Missionsvereinigung statt, an der sich die Gemeindeangehörigen stark beteiligten. Besonders feierlich war die Schlußandacht, in der das Taufgelübde erneuert mürbe.

Bernterode. Franziskanerpatres hielten in unserer Gemeinde eine Volksmission ab, an der sich sämtliche Ein­wohner beteiligten.

Dingelstädt. Die Eheleute Philipp Schollmeyer und Frau Margarete geborene Wetter feierten ihre goldene Hochzeit.

Estelder. Im St. Elisabethkloster zu Lafajette (Am«, rika) legten die von hier gebürtigen Schwestern Odoiina, Benona und Ewaldina, die bereits vor zehn Jahren in den Orden eintraten, die ewigen Gelübde ab.

Geismar. Handelsmann Nikolaus Bode feierte mit feiner Ehefrau Regina geb. Hübenthal die goldene Hoch­zeit. An der kirchlichen Feier nahm die ganze Gemeinde herzlichsten Anteil.

Großbartloff. Die im 91. Jahre verstorbene älteste Ortseinwohnerin, Frau Anna Maria Herwig geb. Koch wurde unter großer Beteiligung zu Grabe getragen.

Glasehausen. Nachdem Herr Lehrer Reinhardt, der die hiesige Schulstelle seit 23 Jahren verwaltet hat, in den Ruhestand getreten ist, bereitete ihm die Gemeinde eine herzliche Abschiedsfeier. Sein Nachfolger. Lehrer Wil­helm Schwanstecher, der seither in Bernterode wirkte, wurde am Dreikönigstnge feierlich durch den Schulrat in [ein Amt eingeführt. Schulrat Heddergott sprach über die Bedeutung des Lehrerberuses.

Heiligenstadl. An seinem 86. Geburtsage verschied in der St. Franziskusmission bei den Siouxindianern der hier geborenen Pater Florentin Digmann, ein Bruder der vor 12 Jahren verstorbenen hochverdienten Vorsteherin des St. Elisabethenvereins.

Heyerode. Stärkstes Interesse fand die Weihnachts­feier unserer Schule, bei der Rektor Hunstock ernste und belehrende Worte an die Erschienenen richtete. Deklama- tionen, lebende Bilder, Reigen und Chöre unter der Lei­tung des Lehrers Manegold fanden wohlverdiente An­erkennung.

Hundeshagen. Gemeindediener Hermann Sternheim feierte mit seiner Frau die goldene Hochzeit. Die ganze Gemeinde nahm an der kirchlichen Feier herzlichen An-