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Wschseskalender.

Sonntag, 13. September. 16. Sonntag nach Pfingsten.

Montag, 14. Sept. Kreuzerhöhung.

Dienstag,. 15. Sept. Fest der 7 Schmerzen Mariä. Ni- comebes, Mart.

Mittwoch, 16. Sept. Cornelius und Cyprianus, Mart. 2 u a t e m be r m i t t w o ch.

Donnerstag, 17. Sept. Einprägung der Wundmale des hl. Franziskus von Assisi.

Freitag, 18. Sept. Joseph von Cupertino, Bek. D u a = temberfreitag.

Samstag, 19. Sept. Januarius und Gen., Mart. Oua- t e m b e r s a m s t a g. Vigil des hl. Apostels Mat­thäus.

16» Sonntag nach Pfingsten.

Epistel. Epheser 3, 1321.

Evangelium. Lukas 14, 111. Beim Gastmahl des Pharisäers.

In jener Zeit ging Jesus an einem Sabbat in das Haus eines vornehmen Pharisäers speisen. Sie gaben genau auf ihn acht. Und siehe, vor ihm war ein Mann, bet die Wassersucht hatte. Jesus fragte die Gesetzlehrer und Pharisäer:Ist es erlaubt, am Sabbat zu heilen?" Sie schwiegen. Da faßte er ihn an, heilte ihn und hieß >hn von bannen gehen. Dann sprach er zu ihnen:Einem von euch fällt ein Esel oder ein Ochs in die Grube. Wt er ihn nicht sofort heraus, auch an einem Sab- vat?" Darauf konnten sie ihm nichts erwidern. Da er bemerkte, wie die Geladenen die ersten Platze aussuchten, nug er ihnen ein Gleichnis vor:Wenn du zu einem Hochzeitsmahle geladen bist, so setze dich nicht an den Platz. Es könnte ja ein Vornehmerer als du von jenem geladen sein, und der, welcher dich und ihn geladen hat, könnte dann kommen und zu dir sagen: «ach diesem Platz. Dann müßtest du beschämt den letzten Platz einnehmen. Wenn du geladen bist, so geh «no letze dich an den letzten Platz. Wenn dann dein Gast- gfver kommt und dich auffordert: Freund, rücke höher Maus! so wird dir das zur Ehre gereichen vor allen, zu Tische sitzen. Denn jeder, der sich erhöht, wird und wer sich erniedrigt, wird erhöht wer-

Ertz GM Lich, kalhslifche Mend!

(3utn Diözesanverbandstag der Jünglings- und

Jungmännervereine).

u g e n d ! Sollen wir klagen und jammern? Anklagen und verurteilen? kann damit der Jugend gedient fein? Der Jugend von heute, die in den tobenden Kampf der Gegenwart - ~ hineingestellt und von tausendfältiger umgeben ist.

bi» ^9 ®n ö i Vox uns stehen die Jungen, s,^. "^!Nge alle, die im Frühling ihres Lebens ein» Entscheidungen für ein ganzes Leben und 8 "^ Ewigkeit zu treffen haben; junge Men-

scheu. denen die Zukunft des Volkes und der Kirche anvertraut sein wird, in denen es stürmt und drängt. Es gibt eine andere Jugend unter uns, der die uralten Grundsätze des Glaubens und der Sitte abhanden gekommen sind, die sich bewußt über alle Grenzen der Autorität hinwegsetzt und die Wege einer falschen Freiheit geht. Jugend­liche gibt es, die ohne Halt, ohne Bindung, ohne

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Ach. INida. grüßt froh die ZNgend!

Die Sonne läßt im Glutensirahk

Die erntenden Hände sich regen;

Noch leuchtet sie über Berg und Tal, Noch weht nicht herbstlaub verwelkt und fahl, Noch blüht uns des Sommers Segen.

Die Täler weit und die steilen höhn, Gereiht wie am Perlenbande Der Vogelsberg und die hohe Rhön: Wie bist du schön. o so wunderschön, Du Heimat am Fuldaslrande.

Doch engt die Sorge uns schwer die Brust

Sie lastet und will uns würgen!

Zu jeder Stunde der Not bewußt Erstirbt im Herzen des Lebens Lust Wer will für die Zukunft bürgen?

Der Zukunft Bürgen find wir, ja nur, Wir Jungen mit wachen Sinnen.

Der Zukunft Saat, unsres Volkes Zier, Geloben lau! wir und freudig hier: Wir wollen das Glück gewinnen!

Wir bauen neu, der Sturm zerweht, Uns schreckt nid» sein zornig Toben. Und ob auch die Not am Wege steht Die Jugend stolz ihre Straße geht, Gerichtet den Blick nach oben.

Um Fulda kränzt sich des Ruhmes Schein Von Wissenschaft und von Tugend; Des Erbes wollen wir würdig sein Wir sehen treu unsere Kräfte ein: Dich, Fulda, grüßt froh die Jugend!

Fr. M u r a w s k i.

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Gott dem modernen Freiheitsideal und dem Neu- Heidentum sich ausliefern. Da schauen wir heute auf unser katholisches Jungvolk voll Stolz und Hoffnung.

Gotl grü ß' dich, katholischeIugend!

Wir grüßen dich mit frohem Stolz. Stolz sind wir, daß es inmitten dieses malerialisti- schen Heidentums noch eine idealgesinnte, katholische Jugend gibt; daß es noch katholische Jungmänner gibt die ihren Glauben mutig bekennen und zu

ihm stehen, die die Fahne ihrer katholischen Ueber­zeugung nicht senken vor den Angriffen des Un­glaubens, die bereit sind, einem mächtigen Feind gegenüber die Schlachten Gottes zu schlagen.

Wir grüßen dich mit froher Hoff­nung. Wir wollen nicht verzagen, solange noch Jünglinge und Iungmänner um das Banner der Gottesmutter sich scharen. Wer die Jugend hat, der hat die Zukunft. Unsere Zukunft kann nicht verloren sein, wenn wir noch Jugend haben, die sich ihre Ideale und ihren Glauben nicht rauben läßt.

Ihr katholischen Jünglinge und Iungmänner! Ein Kampfesruf geht durch unsere Zeit, er hallt durch die Dörfer und Städte, er ertönt auf de« Märkten und Stra­ßen. in den Fabrikräumen und Werkstätten: Für und wider Christus!

Dieser Kampfesruf dringt in eine jugendliche Seele und fordert Entscheidung. Der katholischen Jugend Entscheidung aber heißt heute und immer­dar:

Christus soll unser König sein!

Aber die Tat nur gilt, die frohe, mutige Tat! Dürfen wir sie erwar­ten von dir, katholische Jugend?

Vor uns steht riesengroß die Not die Jugend, einer Jugend, die in durchseuchter Atmosphäre leben muß, der der Pesthauch der Ansitklichkeik den hohen, idealen Sinn ersticken will. der auf Schritt und Tritt der Gemeinheit und Anfittlichkeit folgt. Diese Nof steht vor uns und sie heischt unsere liebende Sorge und unsere helfende Hand. Wo die Not ist, ist Hilfe unabweisbare Christen­pflicht.

Oder sollen wir sie vollends zu­grunde gehen l a s s e n, die Jungen, die, kaum ' der Schule entlassen und der Obhut der Eltern ent- wachsen, unerhörten Gefahren und Gelegenheiten preisgegeben werden? Sollen wir die Hände müßig in den Schoß legen und überlegen lächeln über jene Männer und Frauen, die noch nicht ver­zweifeln, die auch an diese Jugend noch glauben trotz aller Kritik und allem Mißerfolg?

Die katholische Seelsorge hat sich Vereine geschaffen, in denen sie mit der Jugend und für die Jugend arbeitet. Müßte nichs die ganze katholische Oefsentlichkeit ein warmes In­teresse für diese oft dornenvolle Arbeit unter der Jugend haben? Jugendpflege ist Harke, schwie­rige, mühsame Arbeit, der nur idealgesinnte Men­schen ihre Zeit und Kraft zur Verfügung stellen werden. Aber lähmend muß es aus den Jugend­freund wirken, wenn die breite Öffentlichkeit für diese so unendlich schwierige und wichtige Arbeit so entsetzlich wenig Interesse und Verständnis auf- bringt. Sind wir denn nicht alle verantwortlich? Trägt nicht jede Pfarrgemeinde ein großes Maß Verantwortung für die Heranwachsende Iugend? Ist das nicht unsere Jugend, die da den Dämonen

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