Reaengüsse lassen befürchten, daß die chinesische Reisernte vernichtet wird. Dadurch würden weite Gebiete Chinas einer vollständigen Hungenrot misgegeben sein. Die Eisenbahnlinien Peking- hankau und Schanghai - Nanking sind an mehreren Stellen unterbrochen worden. Die Wasserflu- jen unterspülten die Eisenbahndämme und schwemmten sie fort. Der Verkehr ist daher vorläu- L eingestellt worden. Die durch die Ueberschwem- mng geschaffene Lage erfährt eine Verschlimme- mng durch die andauernden Kämpfe in den Pro- »inzen Hupeh, Honau und Tientsin, wodurch auch Mit die Ernte unmöglich gemacht wird. Jeden Augenblick wird der Beginn einer Schlach zwischen den Aufständischen des Nordens und Regierungstruppen um den Besitz von Tientsin erwartet.
20000 Chinesen niedergemetzelt
Grauenhafte kommunistische Blutbäder.
Eine Hiobsbotschaft von erschütterndem Inhalt erreicht uns aus Nanchang.
Dort fand ein Massen-Hinschlachten hilfloser chinesischer Bauern statt, die in der Provinz Kiangsi den Kommunisten bei einem Vormarsch gegen Regierungstruppen als Schutzschilde dienen mußten. Es fanden zwischen den Regierungstruppen und den „Roten" entsetzliche Kämpfe statt, in deren Verlauf nicht weniger als 19 000 chinesische Bauern und 3000 Regierungstruppen von den Kommunisten niedergemetzelt wurden. Die Maschinengewehre knatterten Tage und Nächte.
Da die chinesischen Bauern von den „Roten" als Schutzschilde vorweggetrieben wurden, wurden sie einfach niedergemäht, während die Kommunisten ihre Mannschaften schonten. Die Leichen der unschuldigen Opfer lagen meterhoch. Als von den unschuldigen chinesischen Bauern nur noch ein kleiner Rest übrig geblieben war, kletterten die Kommunisten über das riesige, unabsehbare Leichenfekd, um zum entscheidenden Angriff gegen die Regie
rungstruppen vorzugehen.
Da die Maschinengewehre des Militärs überhitzt waren, versagten sie. Und dies war gerade in dem Augenblick der Fall, als die Kommunisten N die Truppen stürmten. Diejenigen Soldaten, die nicht rechtzeitig geflohen sind, wurden von den entmenschten Kommunisten ermordet. Dieser furcht- bkren Katastrophe fielen dann neben den 19 OOO Bauern noch 3000 Mann Truppen zum Opfer. Aus der Provinz Klangst befinden sich 40 000 Kommunisten im Anmarsch auf den nördlichen Teil der Provinz Fukien. Als diese Nachricht bekannt wurde, begaben sich die Soldaten sofort auf den Rückzug Md die Bevölkerung ergriff die Flucht. Nach der âldung amerikanischer Flüchtlinge soll das ganze Gelände um Benzing von „Roten" überrannt und die Stadt Schangshu bereits gefallen sein.
Diese grauenhafte Blutbäder der chinesischen dmvjets sind unbeschreiblich katastrophal. Sie sind W einmalig, sondern wiederholen sich fortgesetzt. , Me Tragödie des chinesischen Volkes ist so enf- grausam, daß sich davon ein Kulturmensch remen Begriff machen kann. Der Bürgerkrieg tobt Hwei Jahrzehnten in China. So unglaub- â Es klingen mag, aber es ist Tatsache, daß in Zeit mehrere Millionen Chinesen buchstäb- ermordet worden sind. Zu den inneren Un- uyen unb. Blutbädern der Kommunisten kommt M die entsetzliche Hungersnot in den meisten sy nesischen Provinzen. Nach den neuesten Fest- 1 ^3EN sind im Reiche der Mitte bisher etwa Hungers gestorben. Allein daraus itrnnt, °n ^Ewor, daß die chinesische Hungerkata- Setfen j^"^nlos stirchtbar und die grausigste aller i^?EN chinesischen Meldungen zufolge ist jetzt be- L^s die Provinz Kwangsu schwer heimgesucht Soh™ .?Et leiden mehr als 20 Millionen unter Dm,^ '"Elmangel. Man befürchtet, daß diese 20 uf m absehbarer Zeit verhungern. Schon Gin™ s n lstglich Hunderte an Unterernährung. Cbinn?.E"artigen Massentod hat man selbst in ^?SEr noch nicht erlebt. '
runn ixm^nd ist unbeschreiblich groß. Die Regie- Ünterrtn« §âr Lebensmittel verteilen, aber der W°»^r. Ng der ganzen Provinz Kwanalu ist unab-
no unbeschreiblich groß. Die Regre- zwar Lebensmittel verteilen, aber der toenbh""M "Er ganzen Provinz Kwangsu ist unab- Don »“„. Ed unaufhaltsam. Bei der Verteilung ^m^ Mehl wickeln sich die erschütterndsten Trvtkruâ ®‘e Männer kämpfen förmlich um Briant es entstehen Handgemenge, deren ' "raUen und Kindern immer zum Ver-
Parole zum Volksenlscheld am S. August:
WahleMhallung! Wir machen nicht mit!
Warum beteiligen wir uns nicht am Volksentscheid des 9. August zur Auflösung des preußischen Landtages?
1. Der preußische Landtag hat in den drei Jahren seit der letzten Neuwahl ruhige, solide Arbeit geleistet. Im Gegensatz zu anderen Parlamenten (vergl. Sachsen, Thüringen, Braun- schweig)) haben die Radaubrüder in Preußen nicht zu Einfluß gelangen können. Wir wollen, daß der Landtag so weiter arbeitet und daß nicht die Radikalen und Schreihälse dort ihren Einzug halten.
2. Durch die Koalition der gemäßigten Parteien ist Preußen in all diesen Jahren vor jeder Regierungskrisis bewahrt geblieben. Während in anderen Landesparlamenkën eine Krisis auf die andere folgte oder gar keine Regierungsmehrheit zustande kam (Oldenburg, Sachsen, Thüringen), hat in Preußen das Kabinett ohne Unterbrechung zum Wohl des Ganzen gearbeitet. Wir wollen auch in Zukunft Preußen durch eine stetige, feste Koalition regiert sehen.
3. Wer will denn die Auflösung des Landtages? Die Bewegung geht aus vom Stahlhelm, der durch feine provozierenden Aufmärsche und durch sein kriegerisches Getue das Ausland gegen uns aufgebracht und die gegenwärtige Krisis mitverschüldet hat. Dem Stahlhelm haben sich angeschlossen Hiller und Hugenberg, die Nationalsozialisten und Deut sch nationalen, die im Reichstag ihre völlige Arbeitsunfähigkeit bewiesen haben. Brüderliche Bundesgenossen haben sie gefunden an den Kommunisten, die mit Wacht den „r o-
Darum die Parole aller besouueueu ZlaakshMger am S. August: SkimmsUthMuNg! Neiue Teiluahme am Volks eMschsid.
Hängnis wird, denn meist werden sie einfach nie- dergetreten. Die tierischen Instinkte sind im chinesischen Volke schon lange erwacht. Der Selbsterhaltungstrieb hat viele zum Mörder gemacht an seinem Freunde wegen weniger Gramm Mehl oder Brot.
Die Kommnnistenhorden durchrasen das Land und vernichten alles, was sich ihnen in den Weg stellt. Nach authentischen Angaben sind allein in Kian ungefähr 60 000 Chinesen niedergemetzelt worden. Unvergessen ist auch noch die große Tragödie aus der Mandschurei, wo durch einen Wolkenbruch 200 000 Chinesen den Tod in den Fluten fanden. China ist ein furchtbarer Seuchenherd ; Typhus, Cholera und Berrlenpest wüten seit langen Jahren und fordern täglich Hunderte von Menschenopfern. Frauen und Mädchen werden für Pfennige verkauft, alles in China ist so entsetzlich, wie es die Menschheit bisher nicht kennen gelernt und erlebt hat. Diesem Lande fehlt kein Uebel mehr.
Sie Slellung her katholischen ZMMNMll M de« mshemen Vadesragen.
Alle Zweifel über die katholische Haltung in diesen Fragen müssen jetzt schwinden, nachdem öie Bischöfe abermals so deutlich gesprochen haben. Es hieße wirklich, sich ernstlich gegen die kirchliche von Gott gesetzte Autorität versündigen, wenn jetzt noch Katholiken, nachdem der Bischöfliche Erlaß die „Leitsätze und Weisungen" ausdrücklich als „keine bloßen Ratschläge", sondern als „Gewissensbelehrungen" bezeichnet hat, sich nicht an diese Leitsätze halten würden.
Erfreulicherweise breitet sich, wenn auch ganz allmählich ein Umschwung der öffentlichen Meinung über das Badewesen vor. Mit ausdrücklicher, wiederholter Förderung seiner Eminenz des Herrn Kardinals von Köln hat sich der Ausschuß zur Bekämpfung der Badeunsitten im Volkswartbund Köln -gebildet. Der Ausschuß sieht seine Hauptaufgabe in der Beeinflussung der öffentlichen Meinung durch die Presse, durch örtliche Versammlungen, durch Unterausschüsse in einzel
ten Volksentscheid" propagieren. Also verblendeter Nationalismus und im- portiertex Bolschewismus wollen den Volksentscheid, wollen die Auflösung des Landtages. Da machen wir nicht mit)
4. Was wäre die Wirkung, wenn der Volksentscheid Erfolg hätte? Zunächst ein erbitterter Wahlkampf und Neuwahl des Landtages. Darf unser Volk jetzt in dieser furchtbaren Krisis durch einen erbitterten Wahlkampf noch weiter auseinandergerisssn werden? Ist es nicht ein Verbrechen an Volk und Vaterland, jetzt in dieser Not die parteipolitischen Instinkte wachzurufen und Volk gegen Volk zu hetzen?
5. And angenommen, die Radikalen von rechts und links erlangten zusammen die Mehrheit im künftigen Landtag: Würden sie zusammen eine Regierung bilden können? Sie wären stark genug, das seitherige Kabinett der Arbeit und der Ordnung zu stürzen, aber sie könnten nichts an dessen Stelle setzen. Weder die Nationalsozialisten noch die Kommunisten kommen für positive Arbeit in Frage.
6. Welches auch sonst das Resultat deg Volksentscheides sein mag — das eine ist sicher: Eine starke Zunahme der Nationalsozialisten wurde sofort den Rest des Vertrauens, den wir beim Ausland mühsam noch besitzen, zerstören. Wie nach dem Sieg der Radikalen am 14. September 1930 sofort das Ausland feine geliehenen Milliarden zurückzog und so uns in die Krisis stürzte, ebenso würde ein Sieg der Radikalen am 9. August die in Angriff genommene Stillhalte-Aktion gefährden und uns in neues unabsehbares Anglück stürzen.
nen Ufexpfarreien, durch die Eingaben an die Behörden und Parlamente. Schon ist viel erreicht; schon haben mehrere Bäder sich auf Trennung der Geschlechter umgestellt, andere werden nachfolgen. Die Behörden geben Bestimmungen heraus, die die schlimmsten Auswüchse beseitigen sollen. Um Klarheit zu schaffen, hat der Ausschuß folgende Mindestforderungen zusammengestellt, die auch als Entschließungen größerer Volksversammlungen den Behörden zugeleitet worden sind:
1. Aufhebung der sogenannten wilden Bäder, soweit dadurch am Baden unbeteiligte Dritte berührt wenden und öffentliche Aufsicht nicht gewährleistet werden kann.
2. Allgemein gültige Vorschriften über die Badekleidung.
3 Ueberall organisierte strenge Aufsicht.
4 Verbot einer Verbindung von Badebetrieb und ■ Restaurationsbetrieb.
5. Verbot des Verlassens des Badestrandes in Vadekleidung.
6. Trennung der Geschlechter.
Es ist Sache der Katholiken und besonders der katholischen Frauen und Mädchen, sich restlos hinter diese Forderungen zu stellen. Die katholischen Frauen und Mädchen bilden namentlich in Fragen der öffentlichen Sittlichkeit eine gewaltige Macht, die auch von unseren Gegnern nicht übersehen werden kann. In den Gemeinschaftsbädern und wilden Strandbädern sind Frauenreinheit und vor allem die christliche Ehe den größten Gefahren ausgesetzt. Die christliche Frau sollte daher gerade in dieser Frage mutig vorangehen und sich in echter Mütterlichkeit als Lenkerin und
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Suppen
sind Qualitätsware .
Kennzeichen;
Der Name MAGGI und die typische gelb-rote Packung. MMMHMKMMIBnMWr