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ter und gern in unserer Gegend gesehener KolpingS'ün- ger. Auch diesssmal hat er es verstanden Liebe und Begeisterung für das große Kolpingswerk in die Herzen seinen Zuhörer zu pflanzen. In fesselnder Weise sprach er über die Not der Jugend im Berufs- und Seelenle­ben. deckte dabei auch klar die vielfach falsche Einstel­lung der Jugend zu diesen Schwierigkeiten auf An die Rede schloß sich eine rege Diskussion an, bei der u a auch S)err Rektor Reuter, Herr Dechant Dehler, Herr Stadtverordneter Geis, Herr Schlossermeister Post usw das Wort nahmen. Herr Dechant Dehler stellte bei die­ser Gelegenheit den Gesellen ein besonders gutes Zeug­nis aus und gestand, daß er vor allem mit Rücksicht auf sie und im Vertrauen aus ihre Treue das Jugend­heim errichtet habe. Gegen 11 Uhr schloß der Präses mit einem kurzen Dankeswort die Versammlung Zwei Tage später besuchte den hiesigen Verein Herr Landessekretär Bagus, der gerade vor einem Jahr hier zum erstenmale erschienen war, um mit einigen hiesigen Gesellen zwecks Gründung eines kathol. Gesellenvereins Fühlung zu nehmen. Herr Landessekretär Bagus hielt einen stimmungsvollen Abschiedsvortrag und erzählte aus dem Leben Vater Kolpings manch interessante Be­gebenheit. Mit größter Aufmerksamkeit hörten die Ge­sellen ihm zu und dankten ihm. der ja Mitbegründer des hiesigen Vereins ist, mit lebhaftem Beifall In zwangloser Plauderei saß man dann noch ein Stünd­chen miteinander zusammen, und besprach Zukunsts- pläne.

Kreis Gelnhausen. Das Zentrum erhielt wieder zwei Mitglieder im Kreisauslchuß: Kalkbremrereibesitzer Brückne r-Somborn und Konrektor S ch m a n k-Orb. Letzterer wurde zum Kreisdeputierten gewählt.

Oberndorf (Krs. Gelnhausen). Der hiesige kath. Geselienverein hatte am vergangenen Mittwoch die männliche Jugend der gesamten Pfarrei Oberndorf zu einemVortragsabend" ins Vereinslokal eingeladen Der Präses des Gesellenvereins konnte ein große Zahl von Zuhörern begrüßen. Es waren ungefähr 100 Ju­gendliche. Lehrlinge und Gesellen, mit den Handwerks meistern von Oberndorf zu der Versammlung erschienen Zahlreich waren auch die Mitglieder des Gesellenvereins Piaffenhausen und der dortigen Jung-Kolpingsgrupve sowie die Jugendvereinsmitglieder von Burg- joß mit Herrn Lehrer Tüllmann vertreten. Der Lan- desfekretär der Gesellenvereine, Herr Joseph Vagus aus R^inz, ein junger ehemaliger Maurergeselle sprach zu­nächst in einem etwa einstündigen Referat überAdolf Kolping und sein Werk". Er schilderte dann in humor- DoHer Weise, wie er selbst Mitglied des Gesellenvereins wurde und was er dem Verein verdanke. Seine über­zeugenden Worte kamen aus einem von Liebe zu der werktätigen Jugend erfülltem Herzen. Rach Ausführun­gen über das Programm und die Ziele des Verbandes mahnte er alle Jugendlichen, einmal tüchtige Handwer­ker und Berufsarbeiter, ganzeKerle" zu werden Nach einer kurzen Pause hielt der Landessekretär einen Licht- b-lber-Vortrag über den biesjäbrigen .Katholikentag in Freiburg" Er schilderte an Hand der prächtigen und mit Verständnis ausgewählten Bilder seine Reise in die Schweiz und narh Tyra! Wir bewunderten die herr­lichen alpinen Landschaftsbilder, die mächtigen Bauten der gezeigten Gelellenhäuler. Der fast zweistündige Vortrag fand allseitige Anerkenung. Der Präses der Gesellen berichtete dann kurz über die am letzten Sonn­tag in Fulda stattgefundene Diözefanvorständetaauvg an der auch 5 Vertreter des Joßgrundes teilgenommen Hotten Die M-Msr traten als Ebren- und Schutzmitglieder dem Vereine bei. Kurz vor Mitternacht wurde die gut verlaufene Gesellenversammlung geWoh

Amöneburg. Der hiesige Gesellenverein hielt am vergangenen Sonntag seine diesjährige Ausnahme- Asr. Die Mitglieder zeichneten den Tag auch durch ge- schostenen eatramentenempfang und durch eine Abend- feier, bei der a ch t neue Mitglieder aus Amöneburg und Kirchhain ausgenommen wurden. Die Zahl deraktiven Mitglieder beträgt jetzt über 60, die der inaktiven und Ehrenmitglieder 30. Der Präses des Vereins, Kaplan v staute in seinem Vortrage Gesellenvercinsziel und Gefellenvereinsarbeit in den Rahmen unserer Pfarr gemeinde und zeigte an diesem Maßstabe. was der Verein bisher geleistet hat und was er noch leisten muß. Die Gesellen deuteten seine Worte aus in kleinen Darbie tungen. Gedichten, mehrstimmigen Liedern und Volks­liedern. Besonderen Anklang fand das erste Auftreten der neugegründeten Gesangsabteilung des Gesellcnver eins, deren Dirigent. Aerr Lehrer Krieger von der hiesigen Lateinschule, den Chor zu beachtenswerten Lei ftungen führte Der Verein ichuldet außerdem Dank sei nem nimmermüden Helfer, dem Herrn Dipiommgeniem Hans Weber. der mit seinem reichen Wissen dein Ver ein schon so oft gebient hat und auch diesmal die jüngster Erfahrungen des Marburger Laienspielkursus zum Vor teile des Vereins auszunutzen wußte Der Verein mag den starken Willen der sich in feinen kirchlichen und weit lichen Feiern bekundet auch in den Albag übersetzen uni wie bisher stille, zielbewußte Kleinarbeit leisten im Sinn und im Geiste seines großen Gründers, des Gesellen vaters Kolving.

= Amöneburg. Am Montag, bin 16 Dez., fan in Kirchhain eine V o.l ksvere'nskonferen für das Dekanat Amöneburg statt zu der die Gestttzchen Lehrpersonen und Vertrauensleute eingeladen waren

Der neue Landessekretär Dr. Oberstaller sprach über die Zerjetzungserjcheinungcn ländlicher Sitte und Kul­tur und ihre Ueberwindung. Im Januar und Februar werden in den einzelnen Gemeinden Versammlungen durch den Landessekretär abgehalten werden. Außerdem sind für die Winterarbeit Kurse in Marburg und Allen­dorf für die umliegenden Ortschaften vorgesehen. In denselben sollen Jünglinge und Jungmänner mit den nächtigsten jovialen und kulturellen Aufgaben unserer ka­tholischen Bevölkerung bekannt gemacht werden.

Irihlar. Mit Gottes Hilfe konnte am 21. Dezember, die hochachtbare Witwe des am 4. September 1888 verstorbenen Gutsbesitzers Karl Adam Lederle, Agatha geb. Fabra von hier im Kreise ihrer lieben Angehörigen die Vollendung des 90. Lebensjahres begehen. Sie ist noch körperlich und geistig frisch, nimmt am öffentlichen Leben regen Anteil und wußte sich durch ihr beschei­denes Wirken das Vertrauen der gesamten Bürgersdy.ift zu erwerben. Wir gratulieren herzlichst und wünschen ihr noch einen weiteren gottgesegneten Lebensabend

Marburg a. C. Als schöne Einrichtung begrüßen es die Katholiken Marburgs, daß anläßlich der militärischen Gottesdienste das Musik-Korps des hiesigen Bataillons (Heilung: Musikmeister Große) durch kunstsinnige Musik- Vorträge den Gottesdienst verschönert. So war der Got­tesdienst an Allerheiligen und am 15. Dezember für die Katholiken eine schöne Erbauung. So war auch der Ge­sangs-Abteilung des kath. Gesellenvereins unter Leitung des Chormeisters der Kapelle, Hrn. Schmitt, Gelegenheit geboten, am 15 Dezember eine Messe mit Orchester-Be­gleitung zu singen. Der Chor, der erst seit anderthalb Jahren besteht, ist vorzüglich geschult und fest in den Händen des Dirigenten. Ein Flöten Soli, Adagio von Händel mit Orchester-Begleitung, vorgetragen durch Hrn. Chormeister Schmitt, der übrigens als Meister seines In­strumentes hier in Marburg einen guten Ruf hat, gab dem Gottesdienste einen weihevollen Abschluß. Möge diese schöne Einrichtung für alle Zeiten uns erhalten blei­ben zum Segen unserer ganzen katholischen Gemeinde.

Raumburg. Die katholische Gemeinde hat am vorigen Sonntag eine schöne Pavstfeier veranstaltet. Nach dem flotten Marsche unserer Musikkapelle und nach dem von Fräulein Aenne Kramer eindrucksvoll vorgetragenen Prolog, brachte der GesangvereinCäcilia" die herrliche PapsthymneHeil Pius dir" unter der bewährten Lei­tung des Herrn Lehrers Kramer zu Gehör. Darauf ergriff Herr Stadtpfarrer Ernst das Wort zu feiner Festrede über das Leben und Wirken des Hl. Vaters und schloß mit einem begeistert aufgenommenen Hoch auf denselben. Im zweiten Teil des Festabends der wieder mit ergreifenden Musikvorträgen und mit einem von Emma Zobel so anmutig gesprochenen Prolog einge­leitet wurde, führte Herr Staotpfarrer Ernst seine auf­merksamen Zuhörer an Hand prächtiger Lichtbilder hin zur ewigen Stadt. Er ließ die wicht asten Sehenswür­digkeiten Roms vor dem Auge der Zuschauer vorüber- üéhen, wobei er auch die Eindrücke und Erlebnisse seiner Romreise in kurzen, packenden Worten schilderte. Ein zweites Chorlied des Gesangvereins, innig und stim­mungsvoll vorgetragen, erhöhte noch die Liebe und Be­geisterung zum Jubelpopst auf Petri Thron. Nach meh­reren gemeinschaftlichen Festliedern und nach dem wun­derbaren Musikstück:Hymne an die Nacht" wurde der einzig schöne Abend mit herzlichen Danfesmorten des Stabtpfarrers und mit dem GesangGroßer Gott" ge- ichlossen.

Orgelweihe im Dom zu Irißlar.

Sonntag Gaudete. Die Liturgie des Tages ist aus Freude obgcstimint. Der Apostel Paulus ruft zur Freude auf:Freuet euch allzeit im Herrn. Abermals sage ich, freuet euch " Die Glocken des altehrwürdigen Domes in Fritzlar, sie rufen euch zur Freude zur Einweihung der neuen Orgel. Das Gotteshaus ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Es beginnt die hl Feier. Noch einmal, wie'abschiednehmend, begleitet das alte Harmonium Kir­chenliturgie und Volksgesang bis zum ersten Evangelium, in welchem fein letzter Ton in der St. Pctrikirche verhallt. Zur nachfolgenden Festvredigt lauscht die andächtige Menge den erhobenen Worten des Fesivredigers, De­chant Selzer. Dieser schildert Zweck und Aufgabe der Orgel im kath. Gotteshaus:Die Ehre Gottes in der Ver- berrlichung des Gottesdienstes Erbauung und Erhs- 'mng der Gläubigen".

Nach der Predigt ist die Weihe der neuen Orgel 'till feierlich nach den Riten unserer hl. Kirche Weih- aud^uft durchweht noch den Dom da erklingt erst eife, dann immer mehr anschwellend, brausend und rau­hend der neugeweihten Orgel Klang zum erstenmal, ''omorganift Krieger aus Fulda, ein Meister des drgelspiels und feinfühliger Kirchenmusiker. läßt sie in n nachfolgenden Teilen des feierlichen Gottesdienstes 'urch den Dom klingen. Jubel und Dank gegen Gott rfüllt die Herzen der freudig bewegten Gläubigen. Tief griffen lauschen sie den herrlichen Klängen der so lange übchrten, längst ersehnten Domorgel. ^Endlich Gott i Dank ist sie da.

Erhebend fingt der Gesangverein Lieder- 1 f e l ein mehrstimmiges Lied am Schluß des feierlichen 'ottesbienftes Alsdann prüft Herr Domorganist Krie­ge die neue Orgel in ihren Einzelheiten. Worte höchster nrrfenming zollt der Prüfende der technischen, sowohl ünstlcrijchcn Qualität des neuen Werkes,

Sonntag, nachmittags 3 Uhr Vorführung der neuen Orgel durch Benediktinerpater Anselm Lose aus der Abtei Maria Laach. Wie am Morgen zur feierlichen Weihe ist auch jetzt der Dom mit Zuhörern dicht gefüllt. Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre" tjallt's in mehr­stimmigem Chor jubelnd zum Höchsten. Wieder hat der GesangvereinLiedertafel" unter bewährter Leitung sei­nes Dirigenten, Konrektor Bering, sich in den Dienst der Sache gestellt.

Nun folgen an Orgelvorträgen: Freie Improvisation mit Vorführung der einzelnen Begleiter, ferner Phantasie g-moll, 2 Choralvorspiele, Dorische Tokkata usw. Pater Anselm, ebenso wie Herr Krieger, auf der Musikhochschule zu Köln Schüler des berühmten Kölner Domorganisten Professor Hans Bachem, ehrt im kunst­vollen Spiel Schule und Lehrer. Tiefes Verständnis zeigt das Programm der Auswahl für Kirchenmusik den künstlerischen Gestalter beweisen die Vorträge. Pater Anselm versteht es, das poliphonische Gewebe eines Bach mit seltener Klarheit und Plastik zu verherrlichen, aber auch den mehr harmonischen Stil der modernen Meister mit feinem Klangempfinden gerecht zu werden.

Die meisterhaften Vorträge beider Spieler, Pater An­selms und Herrn Kriegers am Vor- und Nachmittag zur Orgeleinweihung und Vorführung zeigten am besten die hohe Qualität des Orgelwerkes selbst, das 45 Register mit 3145 Pfeifen und 3 Manualen enthält und aus der Hand des Orgelbaumeisters Joh. Klais in Bonn hervorge­gangen ist. Material, Konstruktion und technische Ein­richtung sind von höchster Qualität. Eine besondere Note verdient die musikalisch-künstlerische Durchbildung des Werkes, das die neuesten Erkenntnisse in Bezug auf Bau­art und Intonation der Pfeifen usw. verwendet. S. H. Dechant Selzer und allen, die zum Gelingen des herrli­chen Werkes beigetragen, jenen, die die Feier der Weihe unserer Domorgel durch künstlerischen Vortrag und Ge­sang verherrlichten, gebührt auch an dieser Stelle herz­licher Dank.

Der Netze GE rms der Suche uuch Arbeitern t

Während in Deutschland soviel Arbeitslosigkeit herrscht, daß manche Eltern nicht wissen, wo sie ihre Heranwachsenden Söhne unterbringen, viele Jünglinge und Männer wo Beschäftigung suchen, bietet der große Weltbaumeister Arbeit an in Hülle und Fülle für alle, die guten Willens sind.

Bischof Brennat, Apostolischer Vikar oer Makenzie- Missionen unter den Indianern und Eskimos oben im Norden Kanadas hat dem Unterzeichneten den Auf­trag gegeben, ihm Helfer für diese unsere Missionen zu besorgen

Wer wäre da besser geeignet als unsere jungen wal­leren deutschen Handwerker!

Ich selber bin aus dem Gesellenverein hervor- gegangen, war langjähriges Mitglied der Vereine van Bocholt und Unna und wollte es bis zum Tode bleiben. Eines Tages aber folgte ich dem Ruf der Gnade und vertauschte den TitelKolpingsjünger" mitMissionsbruder"! Einer der besten aus ihren Rei­hen. unser Bruder Wilhelm Beckschäfer. Missionar hoch oben am Eismeer, mein treuer Gefährte, war mir schon einige Jahre vorausgeeilt

Bruder Wilhelm, ein Westfale von echtem Schrot und Korn aus dem Arnsberger Walde war überall wohlgelitten. Als tüchtiger Sattler suchte er später Arbeit in Gottes Werkstatt; er trat im Jahre 1891 bei den Oblaten der Unbefleckten Jungfrau Maria ein und stellte feine ganze Kraft, all fein Wissen und Können in den Dienst der Missionen. 1895 trat er feine große Reise an nach den fernen Missionen hoch oben im Nsr- ben von Amerika unter den Indianern und Eskimos. Was der gute Bruder alles geleistet hat unter den schwierigsten Verhältnissen besonders im Anfangs das weiß nur Gott allein. Er war überall der Erste: Ma­schinist an Dampfmaschinen, Gründer eines Sägewerks. Bauschreiner, Fischer und was sonst noch alles in un­sern Missionen vorkommt. Er ganz allein war es 3er 1924 die ersten Anfänge machte zur Gründung der Missionsstation in Aklavik, 80 Kilometer vom Eismeer. Er drang im Sommer 1928 mit zwei andern Oblaten weiter an der Küste des Eismeeres vor, um auch unter den dortigen Eskimos eine Mission zu gründen Ha>-d in Hand mit den Patres erbaute er die neue Station .Unsere Liebe Frau von Lourdes", etwa 400 Kilometer nördlich vom Polarkreis. Als sechzigjähriger Mann ft er jetzt noch da oben in dieser unwirtlichen Gegend unb, glaubt es mir, er tauscht mit niemand in der Alten Welt. Der Meister, für den wir arbeiten, zahlt nicht mit Schätzen, die Diebe stehlen und Motten verzebren, söndern zuerst und vor allem mit Herzenskriede und Fröhlichkeit die alle Schätze der Welt überwiegen Der Wahlspruch, mit dem Bruder Wilhelm jeden Brief be­ginnt. heißt: , Immer heiter, Gott hilft weiter'"

Wie mein Vorgänger trat auch ich bei den Oblaten der Unbesiegten Jungfrau Maria ein im Jahre 1905. Kaum hatte ich meine Gesellenprüfung im Kloster d. h. 'm Noviziat, bestanden, wurde ich schön in die Maken- ziemsision geschickt. Scheiden tut weh das habe ich bi- mals auch erfahren; aber man kann alles durch den der uns stärkt Der liebe Gott ist getreu; mir hat es m- mer gut gegangen; weit besser, als ich es ie verd ent hätte Heute bin ich Motarschiifahrer und werde auch icherzwsifeKapitän zur See im Dienste der Seelen