Einzelbild herunterladen
 

Spende von 2000 Mar! zugeflossen ist, war Gegenstand einer Untersuchung, die man in demselben Augenblick einleitete, als die Beschuldigung bekannt wurde." Da- mit ist zugegeben, daß der Deutschnationale Landesver- banb Berlin tatsächlich wenigstens 2000 Mark von den Sklareks angenommen hat. Bei dieser Sachlage schei­nen gerade die Deutschnationalen die geeigneten Leute ju sein, an der Bekämpfung der Sklarekkorruption mit­zuwirken.

Die Bayerische Boitspartei hielt dieser Tage ihren Landesparteitag in München ab. Als Vertreter des Zen­trums nahmen teil: Von der Reichstagssraktion Abg. Dr. Bell, vom preußischen Landtag Abg. Heß, aus Würt­temberg Minister Beyerle, aus Baden Abg. Duffner. In den Ansprachen dieser Gäste kam der Wunsch nach Wiedervereinigung der Bayr. Volkspartei mit dem Zen­trum lebhaft zum Ausdruck. Der Landesparteitag be­handelte vor allem die FrageReich und Länder". Die Forderung auf Erhaltung des Föderativstaates fand nachhaltige Zustimmung.

Das Ergebnis des VolksbegehrensFreiheit-gesetz" ist jetzt amtlich auf 4135 300 Stimmen festgestellt wor­den, das sind 10.02 Prozent der Wahlberechtigten. Wäre das' Ergebnis unter 10 Prozent geblieben, so wäre das Freiheitsgesetz" schon im ersten Anlauf gefallen. Aber wegen der 0.02 Prozent darüber geht die Angelegenheit jetzt an den Reichstag, der natürlich die Hugenbergerei ablehnt. Dann folgt der Volksentscheid, voraussichtlich am 22. Dezember.

Gerte II. praktische Weihnachts-Geschenke

MâK Ms hei:

Glas / Porzellan Haus- u. Küchengeräte! kWWck-KM

Fulda, Marktstr. 5 (nächst der Pfarrkirche) Telephon 675.

WWicklM. Stoi»kt 5, Telefon 881. Preiswerte und gute Qualitäten in Lebensrnitteln.

Weine Spirituosen Zigarren.

Oberhemden

Krawatten

Handschuhe Schals Gamaschen

nur im Spezialgeschäft Otto Pohle, Marktstr.13.

Oskar Kramer

Erstes und ältestes 843

Biorren-

SpaäaljestMfl

am Platze.

Marktstraße 23.

AusLaKd.

Frankreich.

Clemenceau, genannt derTiger", langjähriger französischer Ministerpräsident, ist am 24. Novem­ber im Alter von 88 Jahren in Paris gestorben. Ursprünglich Arzt, hat er als Politiker eine füh­rende Rolls gespielt. Er war einer der heftigsten Feinde Deutschlands und einer der ausgesprochen­sten Vertreter des Revanche-Gedankens (Revanche Rache, Wiedervergeltung für die Wegnahme Elsaß-Lothringens 1870). Als man 1917 in Frank­reich anfing, kriegsmüde zu werden, übernahm der alte Mann nochmals das Ministerpräsidium und das Kriegsministerium; war unermüdlich für die Fortführung des Krieges tätig und blieb es, bis der Sieg errrungen war.

Amerika.

Auf der Tagung des amerikanischen Katholikenbun­des in Baltimore wurde festgestellt, daß heute von 8 Millionen Negern über 10 Jahre nur 4 828151 gegen Entgelt beschäftigt sind, und nur 1,7 Prozent in aner- . kannten Berufen. Die Emanzipation der Neger, die vor ungefähr 70 Jahren einsetzte, steht also sozusagen nur auf dem Papier. Sozial und wirtschaftlich ist der Neger auch heute noch Sklave. Er ist nicht nur aus Klubs, Lo­kalen, Verkehrsmitteln und Vergnügungsstätten ver­bannt, sondern häufig auch aus den Kirchen der Weißen. Der Durchschnittsprotestant würde einfach die Kirche verlassen, wenn er einen Neger in seiner Nähe sitzen sähe. Im protestantischen Süden herrscht fast noch überall das Lynchgesetz. Der auffallende Gegensatz in der Behandlung der Neger zwischen den protestantischen Vereinigten Staaten und dem katholischen Latein-Ame­rika, den Macaulay bereits vor 80 Jahren feststellte, besteht auch heute noch fast unverändert. In katholi­schen Ländern kann man unter den Negern Kaufleute Richter, Aerzte finden. Ihre Aufnahme in religiöse Or­den ist keine Seltenheit mehr. Es ist durchaus nicht- Ungewöhnliches, daß ein Weißer vor einem schwarzen Priester kniet, seine Sünden beichtet und von ihm di, Absolution empfängt; es ist nichts Ungewöhnliches, das ein schwarzer Priester die hl. Kommunion einer Ge- meinde von Weißen austeilt. In Staaten wie Georgie und Südkarolina würde ein solcher Anblick einen Auf- ruhr veranlassen.

Mexiko.

Mit lobenswertem Eifer nutzen die mexikanischer Katholiken die kürzlich vom Präsidenten Portes Gil zu­gunsten der Kirche erlassenen Verfügungen aus. Du Liga zum Schutz der Glaubensfreiheit", die in der letzten 3 Jahren so erfolgreich tätig war, um die katho­lische Aktion zu festigen, bemüht sich jetzt, einen Volks­entscheid zustande zu bringen, und die Lage ist in Augenblick derartig, daß die Hoffnung auf einen Er­folg dieser Aktion durchaus gerechtfertigt. erscheint. Nich vur haben sich die Beziehungen zwischen Kirche unt Staat seit kurzem bedeutend gebessert, sondern auch du öffentliche Meinung hat ihre Gefühle in zahlreichen Ge­suchen um Abschaffung der religionsfeindlichen Gesetz, _ zum Ausdruck Lebracht, die der Regierung mit Hundert

Josef Hunold

Möbelhaus u. Werkstätte

Gegründet 1871

Friedrich Rupperii

Bäckerei - Konditorei - Café

FU LD A

Schweinemarkt 5. Telefon 678 Neben dem Gasthaus zum goldnen Löwen.

925.

32.

Kleiderstoffe

ELMM

FULDA, (Neue Mange).

Mittelstraße 38140.

GE

W^âMMZS

Weißwaren Aussteuerartikel Betten

ÜBT»

Fulda

Kaspar Selt

HHDA

Uhren-, Gold- und Siiberwaren

Schweinemarkt 5.

Gute Qualitäten in | ^|1||m|m *

Walituwen MW

Bettwäsche / Leibwäsche Wollwaren (moderne Ausführung). Strümpfe / Kleiderstoffe / Mantelstoffe Damenmäntel

Grosse Auswahl! Aeußerst preiswert!

SMÈ

Kanalstraße 51.

Nähe vom Gemüsemarkt.

Damenmäntel Mädchenmäntel Kindermäntel Kleider fertige Röcke

Ha BÜttaer9 Foüd@.s Friedrichstr. 14

VM gehört in jedes w!

Usw! Sprechapparate u. Schallplatte« bei

Fahrrad-Fauistsch,

jetzt Karlstraße 26.

Bequeme Teilzahlung!

â > A MM-g I Anion

- - KIRCHER

I>ULDA Zigarrenhaus u. Großhandlung

Geschenk-Artikel für Haus und Küche. Wintersportgeräte.

Kouffious Jos. Hammer

Telefon 484 FULDA Florengasse 13

dem führenden Hause für preiswerte Geschenke!

Zigarrenhaus u. Großhandlung

FW^Ä

Karlslrahe 14.

Telefon 926.

für groß und klein in größter Auswahl zu billigsten Preisen. Besonders empfehle prachtvolle Kaffee­service 9 tlg. Mk. 4.50, moderne, feine Gold- rand-Tafelservice 23 tlg. Mk. 35.

Alle gekauften Waren per Auto franko Bahn!