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tzlner Europareife befindet und von München nach' Mannheim lammen wird.

Freiburg L Br. Hier sand eine großen Protests;r-§ fammlung der Katholiken statt, um gegen die Mutige, Christenverfolgung in Mexiko Verwahrung einzulegen. Sin Protestseiegramm ging an den mexikanischen Ge­sandten in Berlin.

Bonn. Wie wir hören, ist dein Privatdozenten Dr. Max Braubach der Lehrstuhl von Geheimrat Pros Aloys Schulte an her Bonner Universität angebote.r worden.

Köln. Die Stadt Köln mit 700000 Einwohnern ist zu 77 Prozent katholisch, 18 Prozent der Einwohner; sind evangelisch. Für die Katholiken bestehen in beri Stadt 70 Pfarreien und 8 Kuratien mit insgesamt 216 Seelsorgeprieftern. Die größte Pfarrei, St. Nikolaus/ zählt 21 000 Katholiken.

Berlin. In der St. Hsdwigsbasilika fand ein Ponti-!

cingelerden. Well bas Ruhrgebiet besetzt um, konnte ich nicht über Köln und Venlo fahren. Des­halb machte ich den Untroeg über Oldenzal. Unter­wegs habe ich oben im Hannoverschen in einem mir bekannten Doster übernachtet und kam andern- tags, von den holländischen Eisenbahnbeamten immer freund,' «h unb gut beraten, planmäßig um 3.15 in W. an, wo am Bahnhof zwei Sprößlinge der Lehrer sfamil^ mich erwarteten. Beide spre­chen kein deutsch« Wort, ich kein hvlländifches. Aber doch wußten wir gleich, daß wir zueinander gehörten. Mit Jubel in dem Kreise der großen Familie ausgenommen, fühlte ich mich bald dort ükal-Requicm für die verstorbene Gemahlin des franzö-j^k wohl, 'hatte d°q»die Famllie drei junge fischen Botschafters de Margiere statt. Die Kirche wies j -t-hcowgen, von denen d« älteste Diakon war, i < , reichen Trauerschmuck auf. Das Mittelschiff und ein gro-zweite bei den Weißen Dakern studierte und nach ger Teil der Kirche war für die ^offiziellen Trauergäste Afrika roolite, und der jüngste noch das kleine Se­minar in H. besuchte. Wir waren schnell gute

reserviert. Als Vertreter des Reichspräsidenten war Staatssekretär Meißner erschienen. Von der Reichsregie- rung sah man Außenminister Dr. Stresemann, der vom Staatssekretär Schubert begleitet war. Den Reichskanzler vertrat Staatssekretär Dr. Pünder und den Preußischen Ministerpräsidenten Staatssekretär Weißmann Alle in Berlin bestehenden diplomatischen Vertretungen hatten Abordnungen entsandt. Nuntius Pacelli, assistiert von der Geistlichkeit von St. Hedwig, zelebrierte das Requiem. Der Basilikachor sang während der Feier A-Cappella- Chöre. Aus die besondere Vorliebe der Verstorbenen für das Harfenspiel deutete ein eingelegtes Harfeüsolo.

Holland. Nach den neuesten Zählungen stellen die Katholiken Hollands gegenwärtig den zehnten Teil der gesamten Missionare der Kirche. Auf je 630 Katholiken Hollands kommt ein Missionar in den ausländischen Mis­sionen. Von den 1220 Pfarreien Hollands lassen 720 einen jungen Mann Theologie studieren.

Frankreich. Dieser Tage starb zu Cherbourg der Priester Jean Baptiste Seeler. Er hinterläßt fünf Brü­der die Missionsbrüder sind, und eine Schwester, die Ordensfrau zu Cherbourg ist . Der sechste Bruder, der geistlicher Professor war, starb im vergangenen Jahre.

Gera. Wieder einmal stand unsere St. Elisabeth-

Pfarrgemeinde unter dem Zeichen eindrucksvoller Stun- , . . - . .

den. Der 10. März brachte uns einen Vortrag des Hoch- Kirche gingen wieder alle, nur die Frau des Hau- würdigen Paters Bonner überKonnersreuth", unb | ks mußte vielfach der hu .such il b(;ÉMi w n dieses Thema hatte feine Wirkung nicht verfehlt, war; fernbleiben. Die Kirche war gut besucht, und was doch unsere Morrlirche p füllt bis auf den letzten Platz, mir arrfgefallcn ist, viele besser gekt.idete Damen "c^ stondc» Reihen um die ^md Herrn waren unter den Kirchenbesuchern.

«gen BußsâkrameM.^D-e 10 Ab'endstund?°w"r'7ängst Sonntags mar holländische Predigt. Zwar ver- vorüber unb immer stauben noch welche in tiefer Andacht «'«nd ich nidit viel, aber doch konnte ich sehen, wi- versunkcn, harrend auf das erlösende Wort:Ziehe hin ! man gespannt dem Prediger zuhörte. Während in Frieden". Aber noch stehen viele am Wege, die da, des Llmtes ging der Klingelbeutel herum. Da hab

warten bis der Hausvater wieder kommen wird, um die, ich gestaunt, als ich den Träger dieses Bettelinstru- elkte und rarste Kmnd. sie zu dingen, in feiner. liNèNlè» sah. Das war ein alter, ehrwürdiger Herr, fochten doch noch recht viele r,grnchm in Haltung und Kleidung. Als ich nach-

elfte und zwölfte Stunde, um auch sie zu dingen, in seinen m->nt"s saß Weinberg zu komme». Möchten doch noch recht kommen, möchten sie alle kommen, denen noch die Gnade

Vereine am Sonntag morgen, den 11. März. Welchem!,.- ............ -------

freudenreicher Eindruck für Priester und Gemeinde, solch Vorstandes, unser Alkbürgormeister.

unseres heiligen katholischen Glaubens winkt - Oster-!"" ^^ erkundigte, sagte mir der Diakon:Die fommunion!" Es mar her Weckruf unserer katholischen ! Kollskts cinzusammeln ist ein Ehrenamt, und die- Vereine am Sonntag morgen, den 11. März. Welch ein ! sto hat immer ba? älteste Mitglied des Kirchen­freudenreicher Eindruck sllr Priester und Gemeinde, solch Vorstandes, unser Alkbürgormeister." Etwas an= eme ftattHcbe, fast übermältigenbe Schar von Gläubigen bers wie bei uns daheim, dachte ich im Stillen. m stiller Andacht zur Kam,numonbank schreiten zu sehen, 9rn Worb-ntaae befueh^n mir eine

um dort im cuchmistiichen Gottessohn ihren größten nrage vepncylen nur eine

Reichtum zu empfangen. Verschont wurde die l,eilige > ^^'^^'' ^'^" '"â)SN hândijchen Fabrirherrn. Feier durch den Mäiinerverein, der die entfaltete Fahne -Ueber fünfzig Arbeiter hatte er beschäftigt. In vor der Kommunionbank aufftellen ließ und von d-'m dieser Fabrik sah ich etwas, was ich in einer

zwei Mitglieder bem hochiv Herrn Erzpriester bei bc heiligen Messe ministrierten Es ist Vorabend von St Joseph. Sonntag, den 6. März, abends 6 Uhr Josephs- andacht. Anschließend bewegte sich ein großer Teil der Pfarrgemeinde nach dem Jugendsaal der Heinrichsbrücke, und um 8 Uhr war der Saal voll besetzt. Galt es doch, unserem hochw. Herrn Erzpriester am Vorabend von St. Joseph in Liebe und Dankbarkeit die Herze» wieder zu öffnen durch Darbringung von Glück- und Segens­wünschen zum heiligen Nnmensfeste. In all den' An­sprachen, welche vom Vorsitzenden des Ortskartells, und von den Vorstände» sämtlicher katholischer Vereine Herrn Erzpriester gewidmet wurden, klang der einmütige Wunsch hervor, der hochwürdige Herr Crzpriester möge der kath. Gemeinde in Gera noch viele lange Jahre in feiner vollen Kraft erhalten bleiben. Unsere Herren Lehrer Witzel und Strehler umrahmten die Feier mit Musikvorträgen am Klavier, der Kirchenchor Caecilia gab fein Bestes, Fräulein Klinkusch von der Jungfrauenkon- gregation sprach einen tiefinnigen Prolog, und Fräu­lein Schneider erfreute die Gemeinde durch ihre reizvolle Stimme mit mehreren Liedern. Dann ergriff Herr Erz- priester Plewka selbst das Wort zu einer fesselnden Ansprache, die, weit über den Anlaß des Augenblicks hin- ausgehend, die großen kirchlichen Fragen unserer Zeit behandelte: Katholikenverfolgung in Mexiko, Scheitern des Reichsschulgesetzes, Versuch einer liberalen Ehereform usw. Der Schlußappell des Herrn K e h l e n b a ch, daß alle wieder kommen mögen und kommen sollen, wenn in nächster Zeit der Rus an sie ergeht, da große Tage in Gera noch beoorstehen, ist wohl von allen gehört und .

beherzigt worden, Uesen können. Stattlich war die Bibliothek. Als

was ich Schönes in Hând ssh.'etwas ganz Ungewöhnliches sah ich die sommern des Hauses an. Das wäre

In den Osterferien 1923 bin ich dort gewesen. Eine Lehrarssamilir in Sierhbrabcnt hatte mich

Freunde. Da ich selber ©ubbiafon war, bildeten mir bald ein harmonisches Quartett zur größten Freude der frommen und rechtschaffenen Eltern.

Sechzehn Tage habe ich die Gastfreundschaft bei dieser Lehreisfamilie genossen, wo man mich, der ich den Krieg 45 Monate lang an der Front mitgemacht hatte, immer anstaunte, weil ich trotz des rauhen Kriegs- und Soldatemsbens den -Idealismus mir bewahrt hatte und jetzo mit Eifer dem Priesierstand zustrebte.

Viel Schönes habe ich in Holland erfahren. So machte cs auf mich immer einen tiefen Eindruck, wenn wir abends alle uns im großen Zimmer versammelten zum Abendgebet. Das war jedss-

mal eine FamUienscicrstunde. In einer Ztznmrr- ecke stand eine grc*e Herz-Jssu-Figur. Davor brannte di? ewige Lampe. Wir alle knieten uns im Halbkreis um dis heilige Ecke, und der Diakon betete den Rosenkranz und die Mutteraottesiitanei vor. Alle, vom Herrn des Hauses bis ^um jüng­sten Kinde, der kleinen Rika. beteten andächtig mit. Morgens zur heiligen Messe in der nalym

deutschen Werkstatt nie gefunden habe: Herz- Jesu Figuren an der Wand und darunter bren- nende Lampen. Als ich dem Herrn barüber mein Erstaunen ausdrückte, sagte er:Ja, als die Herz- Jesu-Thronerhebung vor einigen Jahren war, da bat unser Pastor auch die Fabrikräume dem gött­lichen Herzen Jesu geweiht. Die Arbeiter wünsch- ten es, und ich war es gern zufrieden. Unsere Ar­beiter hatten damals Exerzitien mitgemacht. Drei Tags hatten mir ihnen freigegeben, und wir ha­ben ihnen Lohn und Kosten bezahlt." So arbeitet

man in Holland in den Fabriken unter dem Schutz des göttlichen Herzens Jesu. Ganz anders als

bei uns!

Oesters haben wir Radtouren gemacht, auch einmal das große Priesterseminar zu H. ausgesucht, wo der Diakon des Hauses studierte. Es war ein mächtiges Gebäude mit großen Gärten und weiten Spielplätzen. Ein Zimmer wurde mir da gezeigt, in dem vor Jahren ein junger Theologe im Ruf der Heiligkeit gestorben war. Zu einer kleinen Kapelle hatte man es umgestaltet. Besonders ge­fiel mir die Seminarkapelle mit ihren vielen Al­tären in kleinen Nischen aufgestellt, von denen die jungen Priester die Neugeweihten blieben ge­wöhnlich einige Zeit nach ihrer Weihe als soge­nannte Seminarpriester im Hause die hl. Messe

Dunkelkammern, in denen die für jeden Hollech unentbehrlichen Zigarren aufbewahrt werden.

An einem Sonntag fuhren wir mit uni Rädern über die Maas in die kalvinischen sp, testantischcn) Dörfer. In Rordbraiant ob ganz Holland so ist, weiß ich nicht sind Keh fiten und Kalvinisten streng voneinander geschieh so daß die Dörfer entweder rein katholisch rein kaiomisttsch sind. Und es besteht keine b brndung der' Einwohner dieser Dörfer miteinatia Mischehen wie in Deutschland kommen fast nie w, Die Kalvinisten sind streng und halten vor a!i>j sehr gewissenhaft den Sonntag. Mein Gaslsrrch mahnte uns daher bei der Abfahrt, nicht zu ^ ins Land hineinzufahren, denn wenn mir m Panne bekämen. die Kalvinisten würden am So» tag uns die Räder nicht reparieren. Glücklich» weise verlies die Fahrt ohne Störung. Roch s manches Edle und Schöne Habs ich bei den grt lickten Holländern gefunden, was wir deutsche L tholiken von ihnen fernen tönmen: echt lathÄ sches Glaubensbewußtsein, Srundsatztreue, jozici« Verständnis, wahre Nächstenliebe. Gerne daß ich zurück an die schönen Tage im katholisch, Brabant und danke meinem Herrgott, daß ich to mass als Ferienstudent dorthin ziehen bürste.

3m Exerzikienheim St. Joseph in Hoshsti Ts. finden in den nächsten Wochen sollende geichlchii Exerzitien statt: für Arbeiter vom 5.-9. April, 6 Lehrerinnen vom 10.14. April, für Terziam« vom 1923. April, für Jungfrauen vom 24.-2 April, für Jünglinge von Frankfun a. M. lauch anbenl vom 28. Avril bis 2. Mai, für weibl. Angehörig' ^» K. K. V. (Frauen und Jungfrauen) vom 7.11 ", für Mütter vom 12.16. Mai. Die Kurse beginn« am Abend des erstgenannten Tages (7 U n nemeirj-N Abendessen, 8 Uhr erster Vortrag) und schlichen ® Morg n des letztgenannten Tages Jelem Exirzi«i steht ein Einzelzimmer zur Verfügung. ^ofbeim § Zahnstation her Richtung: Frankfur'-Höchi-L« Anmeldungen möge man rechtzeitig rchten an P. M' tor, Eremitienheim. Hofheim Ts. Bei Anfragen »i man Rückporto beilegen.

Dem Verdienste feine Krone! Eine fpAâ> zeichnung für Verdienste im Kriege erhielt stT« Arizona, ein Maulesel des 30. InsantericreMâ in San Francisco. Das Tier war in ben ArM neu durch eine Schrapnellkugel verwundet nto, als es ein Geschütz in die Stellung zog. ->'? haben ihm die Soldaten des Regiments eine w' Decke gestiftet, die ihm kürzlich feierlich bbcft wurde. Das gaipze Regiment stand in Mi ausstöllung, als dem vierbeinigen Detcraru^ Krirgsschmuck aufgelegt wurde, und manai - dann an ihm vorbei, wobei die Soldaten das wehr angezogen und die Offiziere salutierten. Es soll ja auch in Europa vorkommen, das dekoriert werden

Vicht auf den Mund gefallen. Kundin: «brr Sie mal, Meister, Ihre Brötchen werden ttmn ^ ner. Ich kann ja fast ein ganzes auf einmal Mund stecken. Bäckermeister: Glaub's gern, siegt aber nicht cm den Brötchen! irfti

3m petyaben.Kann dieser Pelz auch ^ Regen vertragen?"Aber, gnädige Frau, ka^ jemals gehört, daß ein Biber mit dem Pegenicpi umläuft?" .X yf

Feuerversicherung. Bauer:Was bekomme nun, wenn morgen mein Haus abbrennt ? runpsbeamter:Mindestens zroei Jahre". ^ Druckfehler. Der herbeigeeilten geuetwv A aus der Wohnung des Metzgermeisters Drama furchtbarer Bauch entgegen. nif.'

Der Schneider.Ich mahne einen Eentlem Unb wenn er nicht zahlt?"Dann nehme ccy er kein Gentleman ist und mahne." mayf Der Ehemann.Ja, ja, es gibt fürchterlich« ^ Erscheinungen.^ ,Hm, ich hab auch so eine 5 J vergeblicher Wunsch. Sie (im Ehestreitst " ^ Mensche», die Augen haben und doch nicht p Ohren haben und doch nicht hören. Dazu 8 ' raU(i auch." Er (seufzend):Ach, wenn es doch auw, gäbe, die eine Zunge haben und nicht iA,

--"- .., ^ -, .^â -. ^yrcaaffiSS^iaM^ :il!R

Einem Teil der heutigen Au'laoe im Bssirr, liegt ein Prospekt der Firma Walther Samentzandlung, Erfurt, bei.