Einzelbild herunterladen
 

Das 4. Gebot.

Gottes Strafe.

Unterm 12. Febr. 1897 hat die „Augsburger Postzeitung" folgendes berichtet: In der Gemeinde Reutern bei Melden schlug eine Bauerntochter ihre schwerkranke Mutter. Wenige Tage nachher riß die Futterschneidemaschine der Frevlerin zwei Fin» ger jener Hand weg, mit der jene die Mutter ge­schlagen.

Augsb. Postzeitung, 12. Febr. 1897.

Der Eltern Fluch erfüllt.

Eine Familie bestand aus Vater, Mutter und sechs Sööhnen. Der Vater war ein reicher, hochan- gesel;ener Mann, aber seine Söhne waren sechs große Taugenichtse, die ihre Eltern durch ihre Ro­heit und Lumperei fast zur Verzweiflung brachten. Im April des Jahres 1914, an einem solch bösen Tag großer häuslicher Zwietracht, schrie der Vatèr in höchster Aufregung und Erbitterung seinen sechs erwachsenen, ungeratenen Söhnen den Fluch ent­gegen: „Soll euch alle der Teufel holen und unsere verkommene Familie aussterben." Kurz darauf brach der Weltkrieg aus und bis Ende des Jahres 1914 waren alle sechs Söhne, die eingerückt wa­ren, tot. Der Mutter ist während dieses Hinster­bens ihrer Kinder das Herz gebrochen, und so ist der alte Mann allein übrig geblieben und sein Fluch hat sich in schrecklicher Weise erfüllt. Korrespondenzblatt d. Pr.-Geb.-V., 45. Jhg., Nr. 4.

Eine h!. Messe für die armen Seelen.

Der hl. Petrus Damiani verlor in frühester Kindheit beide Eltern und kam in das Haus seines Bruders. Dieser war sehr karg und hielt den Kna. den sehr hart. Er hatte keine Schuhe, sein Ge­wand war zerrissen, und die Kost war sehr schmal. Da fand er einmal ein Stück Geld; niemand wußte ihm zu sagen, wer es verloren hätte. Er dachte nun nach, was er mit dem Gelde anfangen sollte. Zuletzt beschloß er, das Geld einem Priester zu geben, und für die Seelenruhe seines verstorbenen Vaters eine hl. Messe lesen zu lassen. Dieses Werk der Liebe sollte ihm bald zu reichem Segen wer­den. Es nahm ihn sein zweiter Bruder in sein Haus, behandelte ihn sehr liebevoll, wie sein eige­nes Kind, und ließ ihn studieren und Priester wer­den. Oft in seinem späteren Leben sagte Petrus: „Jene einzige Messe, welche ick) für eine arme Seele habe lesen lassen, ist mir zum reichsten Segen ge­worden."

Das größte Unglück.

Blanka, die fromme Mutter Ludwigs des Heiligen, König von Frankreich, wiederholte ihrem Sohne, als er noch minderjährig war, beinahe täglich die merkwürdigen Worte: „Erinnere dich stets, mein Sohn, daß es in der Welt kein Unglück geben kann, als bloß die Sünde — und lieber wollte ich dich jetzt gleich, so sehr 'ch dich auch mit aller Zärtlichkeit eines Mutterher­zens liebe, tot auf der Bahre liegen sehen, als je erfahren müssen, daß du in dieses Unglück gefal­len seiest. Stollberg, Religionsgeschichte, Bd. 23.

Eine vielvergessene Wahrheit.

Herbart, der große Pädagoge, sagt: Eine gute Dtutter ist mehr wert, als hundert Schulmeister."

co cd Sucher. cd cd

Christel. Erzählung von Maria von Hutten. 141 Sei­ten. Ganzleinen Rm. 3.30. Verlagsanstalt Tyrolia. Innsbruck - Wien - München. (Sonnenland „ Bücherei.) Es geht um die ernstesten Fragen, die unsere heutige Jugend bewegen: Freiheit und Siebe. Nicht aufdring­lich und lehrhaft wird davon gesprochen. Nein, diese jungen Menschen, von denen das Buch erzählt und in denen sich unsere Mädchen leicht wieder erkennen, leben und gestalten ihr eigenes Leben nach den Grundsätzen, die sie sich auserwählt haben. Frisch und natürlich, wie

In einer un e er ntz en 'Jiummer laq die Frühjabrs- preisfiffe der $a. Mitteldeutsche Saatenftelle Her­mann Hildebrandt, Döllstädt bei. Collie bei unleien Abonnenten dieselbe dmch besondere Vorkommnisse ve.loren gegangen sein, so ist obige Firma bereit, dieselbe unseren geichötz en Le ein aut Wunch nochmals gratis zuzusenden. pleicbjefiig weisen mir nochmals darauf bin, falls bis dato noch keine Bestellung erfolgt Ist, nunmehr so-ort zu bestellen, damit las Saatgut rechtzeitig zur Frühjahrs- bâlluna in Ihrem Besitz ist.

rische Fundgrube geboten werden wahrer, echt christlicher Lebensweisheit. Darum wird nicht bloß der Redner und Schriftsteller und nicht zum wenigsten der geistliche Pre. biger in Gürtlers Zitatenlexikon, das weit über den Rahmen „Geflügelter Worte" hinausgeht, eine Fülle an« regender, tiefschürfender wegweisender Gedanken vor. finden, die ihm ein weitverzweigtes Material liefern, sei es zum Aufbau, zur Durchführung ober auch bloß zur Belebung feiner eigenen Arbeit. Das Buch wird auch für jedermann, da es, alphabetisch nach Stichwörtern gc. ordnet, leicht zu handhaben und mit sofortigem Erfolg zu benutzen ist, ein willkommenes Nachschlagebuch fein.

das Buch geschrieben, stehen fit in der Welt und kennen keine Halbheit. Und bann» wird ihnen Klärung und Befreiung zuteil. — Wenn viele unserer Mädchen diese Geschichte lesen würde», vielleicht ginge ihnen ein Ah­nen auf von fraulicher Art »der sie würden bestärkt darin. Bloß vielleicht? Stein, ich glaube bestimmt daran, so wie ich an den Idealismus unserer Jugend glaube — trotz allem,

hochfest und Alltag der Kirche. Ein Kirchenjahrbuch! für junge Menschen. Bon Alpbon» M. Ratbgeber und Karl Haltmeyr. Verlag Herwon» Rauch, Wiesbaden. Preis geb. 5-50 Btt — Diese Art, unseren jungen Chri­sten in de« Geist de» Kirchenjahres einzuführen, und den Alltag mit religiösem Geist zu durchdringen, halten wir für sehr wirkungsvoll und aussichtsreich. Es ist lebensvolle und lebenweckeich« Führung. Möge das Buch recht große Verbreitung finden, damit es seine Sendung erfüllen kann.

Des ehrwürdige« P. Leonhard Goffins Katholisches handpostiUe. Unterricht», und Erbauungsbuch für das katholische Haus. Enchalteich die Episteln und Evan­gelien für alle Sono- »od Festtage des Jahres, mit volkstümlicher Erklärung der heiligen Messe und der heiligen Sakramente, Erläuterungen der gesamten Glaubens- und Sinentetzr«, sowie Belehrungen über die Heilswahrheiten unserer katholischen Kirche zum Nutzen und Frommen des kacholische» Volkes, nebst ausführli­cher Familienchronik und Anleitung zum Gebete und zu Andachtsübungen in der katholischen Familie. Be­schreibung des Heiligen Lurches und eine Karte von Pa­lästina. Neue Ausgabe. 5. Auflage. In Ganzleinen > mit Sprengtcbnitt Btt 3.90, in Kunstleder duntelrot mit. Rotschnitt Mk. 5.—, in Kunstleder dunkelrot mit Gold­schnitt Mk. 6.75. Verlag Butzon u. Bercker, Kevelaer (Rheinland). Den allen Sofft ne noch empfehlen wollen, hieße Wasser in di» Fulda tragen. Wo dieses katho­lische Hausbuch noch nicht sich findet, sollte man es in dieser preiswerten Ausgabe bald sich zulegen.

Die schöne Zeit der jungen Liebe. Sie ist wirklich eine schone Zeit. di» Zeit der jungen Liebe. Schaut man ein junges Menlärenpar iw ersten, reinen Liebesglück, dann möchte man ihm mit dem Dichter wünschen: „0. daß sie ewig grünen blieb«, bto schöne Zeit der jungen Liebe." Und doch, mie schnell nimmt sie in vielen, vie­len Bekanntschaften ein jähes Ende, weil der Jungmann die Leidenschaft nicht bündigt und das Märchen sein schwärmerisches Herz nicht zügelt! Wieviel Unheil würde verhütet, wen» zur rechten Zeit ein offenes Wort der Aufklärung über die Klippen der Bekannr» schaft gesprochen würd«, gäbe dem Jungmannn beizei­ten der Vater obrr die Mutter oder der geistliche Prä­les oder ein guter Freund da» bei Butzon u. Bercker Kevelaer, erschienene Büchlein in die Hand: „D i e schöne Zeit der jungen Sieb e — Für Jung, männer" oder dem Mädchen das Büchlein „D i e schöne Zeit der jungen Liebe — Für Mädche n". (Preis je 20 Pfg.) Die Herausgabe die­ser Büchlein von zwei besonnten Volksschriftstellern, Pfarrer Berghoff und Franziskanpater Elipdius, wird allseits mit großer Freude begrüßt. Die erste, hohe Auflage (10 000) der beiden Schriften unter den Titeln: „Bräutigam, mie stehst du zu deiner Braut?* „Braut, wie stehst du zu deinem Bräutigam?" war in wenigen Wochen vergriffen. So ganz anders find diese Schriften wie die bisher auf diesem Gebiete erschienenen. Offen in der Aufklärung, verständnisvoll für die Schwierigkeiten, den Edelsinn packend, wahrhaftig, die beiden Verfasser verstehen den modernen Jungmann, das heutige Mädchen. Die beiden BllchKin werden von den jungen Leuten nicht ohne tiefen Eindruck gelesen werden, kämen sie doch gleich am Anfang dâ Bekannt­schaft in die Hände der Freiersleute! Unsere Eltern, Geistliche, Lehrer, Jugendfreunde, unsere katholischen Buchhändler sollten für weiteste Verbreitung sorgen.

EUnfetfieg, Athanasius, „Die Väterlesungen des Bre­viers". Uebersctzt erweitert und kurz erklärt. Zweite Abteilung: Frühlingsteil. (Ecclesia orans. Zur Einführung in den Geist der Liturgie. Herausgegeben von Dr. Ildefons Herwegen, Abt " von Maria Laach. 14. Band). 12". (16 und 602 S.) Freiburg im Breis­gau 1928, Herder. Broschiert 10.20 Rm. Enthält die Väterlesungen vom Aschermittwoch bis zum Pfingstsonn, tag. Der Osterfestkreis kann nicht besser begangen wer­den als an der Hand der Kirchenväter. Soweit ins Lektionen im Brevier sieben, lateinisch und deutsch, die stark gekürzten Brevierabschnitte deutsch auf den we­sentlichen Umfang ergänzt: praktisches Hilfsmittel für das Breviergebet, liturgisch«, Betrachtungsbuch und Stoffquelle für die Predigt.

Zitatenlexikon. Eine Sammlung von rund 2500 Zi­taten, nach Inhalts-Stichwörtern alphabetisch geordnet, von Jos. Gürtler, 2. und 3. Auflage. Geb. 4 60 RM. Verlag „Styria", Graz, Steiermark. Univ.-Prof. Dr. August Nacgle (Prag) bemerkt über dieses Produkt siebenjähriger planmäßiger Sammelarbeit in einer aus­führlichen Besprechung u. a. folgendes: „Die innere Be« rechtigung des Buches liegt in feinem gegenüber den Vorgängern eigenartigen Inhalt, indem Gürtler, Chef­redakteur einer Zejtung mit streng katholischer Einstel­lung, nicht von rein literarischen oder schöngeistigen Ge­sichtspunkten aus bei der Sammlung feiner Lesesrüchte sich leiten ließ, sondern es sollte in mehr als 2500 Zitaten aus den besten Werken älterer und neuerer geistlicher und weltlicher Denker, Schriftsteller, Dichter unserer heu­tigen, dem Christentum entfremdeten Welt eine litera­

„Jetzt ist es heraus!"

Mt diesem Aufsehen erregenden Ruf begrüßte vor kurzem eine Schülerin der Oberklajje ihre Leh. rerin. „Ei, was denn?" — „Daß das mit ftonners- reulh alles Schwindel ist Mein Vater war gestern in der Versammlung (der Freidenker). Da ist es gesagt worden." — „Nun", sagte die Lehrerin, „dann wirst Du auch wohl den Beweis wissen* Das Kind stutzte. „Mehr weiß ich nicht." — „Ei, dann bitte doch den Vater, er möge Dir für mor­gen einmal jagen, wie man denn bewiesen habe, daß alles Schwindel sei." — Am anderen Morgen erschien das Mädck)en recht kleinlaut. „Mein Da- ter wußte auch nicht mehr, das wäre dort gesagt worden." — Meint ihr, es gäbe in unseren Reihen keine Leser, die diesem Dttndlingsgläublgen gli­chen? Sie gehen nicht in Freidenkerveriammlun- gen, gewiß — aber sie halten die gegnerische ober zum mindesten farblose Zeitung. Und darin steht auch gar manches, das vielleicht den' Katholizisniug oder Vertreter desselben belastet, das sie dann un­besehen — ohne weitere Beweise zu verlangen - hinnehmen. Prü^e jeder sich selbst, ob er nicht auch zu jenen gehört, die viel mehr den Gegner hören, als sich im eigenen Lager umzusehen. Zum fatho« Tischen Christen gehört Klarheit, auch wo es gilt, sich mittels der Presse über die Eieignisie des All- igs ,zu unterrichten.

cd en Vermischtes, co cd

Wiesbaden. In der Gemarkung der Tonus-* gemeinde Neuhof entstand durch Pfadfinder, bft neben einer Schutzhütte abkochten, ein Waldbrand, der 180 Morgen Heidekraut und 20 Morgen Tan­nenschonung vernichtete. Zur Bekämpfung des rie­sigen Brandes mußte die Wiesbadener Berufs- fenerwehr mit Motorspritzen eingreifen. — Man kann Touristen und Jugendliche nicht eindringlich genug warnen, jetzt im dürren ausgetrocknelsni Gras irgendwie Feuer anzuzünden.

Der älteste Btann Bayerns gestorben. In b« Nacht zum Montag starb der älteste Mann Dav­erns, der Nagelschmied Johann Ruckdeschel, im Al­ter von 105 Jahren.

Versager. „Das Lexikon des guten Tones, das bei Ihnen kaufte, als ich mich in die KasinogesellM' aufnehmen ließ, taugt nichts — ich bin schon wiea» 'rausgeschmissen worden!"

Enlschuldigungsgrund. „Dich, lieber Freund, man ja gar nicht mehr im Eispalast." „Ich ha^- du weißt, im Vorjahre meine Frau auf dem EisM, tennengelernt, seitdem gehe ich nicht mehr aufs Lisi

3n der Verlegenheit. Herr: „Wie, Sie wollen g lähmt fein, und da sind Sie bis hier in die dn Etage heraufgeklettert. Bettler: „Nee, selbstvcrstand!,-? nicht — ich komme von oben!" — l«

Angeboren. Der kleine Willy durste zum ersten allein zum Friseur gehen, der ihm die Haare schn^ sollte. Als er fertig war und bezahlen wollte, hatt von der Mutter zehn Pfennige zu wenig witbckomw Auf seine Bitte, es billiger zu machen, ließI . Friseur nicht ein. Da warf er sich stolz in die o und sagte: „Na, denn nicht, da nehme ich meine eben wieder mit!* ».„f,

wohlgemeinter Kas. Patient: „Außer dem « weh fehlt mir eigentlich nichts. Herr Doktor, id) „ ein Wolf, arbeite wie ein Pferd, bin abends muw ein Hund unb schlafe Nachts so fest wie eine ””“'■ . Arzt: „So, da hätten Sie sich aber an einen wenden sollen.*

Graue Haare nicht färben 1 ^

En'rupal Haarstärkungswasser euer, gasch.) f"hrt,t|*fa) schwächten Haarwurzeln die verbrauchten Pigmente 'r dH

so daß grane Haare und Nachwuchs auf n^törl ch» ,,^>0»,»"- e^ em iiige Farbe wiedererh fiten, daher Fehlfarben kostest Anwendung einfach. Garantiert unschädlich. o°p^ Originaiflaschen Mk. 4.50 ausscht. Nachnahm .

Kopfschuppen verschwinden in wenig®” Tag® ^ Chem. Labr. E. Kielen, Berlin 333«, Orsnlenbn«