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religiösen Lebens. Die Pfarrei Zi-ke wet girrst (1522 23) 5974 Katholiken mit einer Kommunionzisser von 612 755 im Jahre. Ein Gläubiger ging also durchschnittlich 102« mal im Jahre zum Tische des Herrn oder zweimal in der Woche. Gewiß sind in diese Zahlen auch die Or­densleute und Waisenkinder miteingerechnet, die im all­gemeinen täglich zur hl. Kommunion gehen. Aber auch die Kommunionziffer der eigentlichen chienesisch. Pfarr- bevölkerung ist ungewöhnlich hoch. Sie zählen 4450 Seelen mit 294 320 hl. Kommunionen, also auf jeden Gläubigen kommen 66 hl. Kommunionen. Das sind ge­wiß vorbildliche Zahlen, nicht bloß für Ehma. Ob es in Europa viele solcher Pfarreien gibt?

Hongkong. Der Apostolische Pikar von Hongkong, Monsignor H. Paltora, forderte t'? irische Provinz der Gesellschaft Jesu auf, eine. Hochschule für chinesische Stu­denten in Hongkong zu errichten. Zwei Jesuiten von Dublin haben sich bereits in diesen Tagen auf den Weg gemacht, um den Grund zu dieser neuen Niederlassung zu legen.

csDcd Diözese Fnèdâ» csdcxd

Vberrealschule Fulda. Herr Studienrat Dr. Huhn, der neue Religionslehrsr an der Ober­realschule, hat am 1. Februar seinen Dienst ange­treten.

Personennachrichlen. Herr Dr. Ing. Leo Fritz, Sohn des Herrn Almmermeisters und Stadtrats Joseph Fritz in Fulda, hat sich als Privatdozent für das Jngenieurbauwesen an der Technischen Hochschule zu Hannover habt- filiert.

Aukwerkung. Die öffentlichen Sparkassen wer­ten bekanntlich die alten Markbeträge auf 124 Prozent aus. Das Ler ha us Fulda teilt mit, daß bei ihm die Aufwertung der rund 20 000 Spar­kassenbücher der DorkriegsZeit schon feit Monaten durchgeführt ist. Wegen der noch nicht vollständig erledigten Aufwertung der Hypotheken ist bisher von einer Veröffentlichung abgesehen worden. Das Leihhaus ist jetzt schon bereit, die Aufwertungs- beträge in die Sparbücher einzytragen. Die Ver- Unfung mit 3 Prozent beginnt am 1. Januar 1927. Namhafte Beträge sind schon im Nahmen der gegebenen Verordnungen an Bedürftige gezahlt morden. Sobald die vorgeschriebene Altersgrenze (65) und Bedürftigkeit vorliegen, werden stets An- - träge auf Auszahlung von Teilbeträgen entgegen* genommen.

Fulda. Der , Männergesa n tz verein W i n f r i d f a, der uns kürzlich durch sein herr­liches Festkonzert anläßlich seines 81. Stiftungs­festes erfreute, hielt am vorigen Freitag feine Iâh- reshauptversammlung ab. Der seitherig* Vorstand iVorsitzender Herr Jos. Latsch) und der Charmeister des Vereins, Herr Obermusiklehrer Zilliken, wur­den in ihrem Amt bestätigt und wieder gewählt. Der Jahresbericht des Herrn Vorsitzenden konnte ein erfreuliches Aufwärtsschreiten des Vereins fest- siellen.

vom katholischen Gesellenverein. Für den 23. Februar ist nach Köln die Diözesanpräsi bes* Konferenz einberufen. Als letzter Punkt steht " - ^âgesordnung:Der Seliqsprechungspro- zey Vater Kolvmgs." - Zu Pfingsten dieses Jah­res wird m Wien ein internationaler Äon* Lreß der katholischen GeseNenvereme stattfinden. -öer bewen Veranstaltungen wird voraussichtlich die Diözese Fulda vertreten sein.

= Treue langjährige Dienste. 91 m 2. Februar werden es 40 Jame, daß Fr!. Lina Möller aus , Malkes in den Dienst bei der Firma Elektroteck. niker Benedikt Trabert ent trat und ununterbrochen ws »um heutigen Tage dort als treue, beliebte unh geaditete ®iu§e in Stellung ist und in diesen 40 Andren Freuo und Leid mit der Familie in freu- orger und aufopsernder Liebe miterlebt und mime* tragen hat. Noch viele Jahre!

t-r7-^"bof' Der kath. M änner* und Arbei- JubUäum !°^?^k "ergangenen Jahre fein silbernes Jubiläum feierte hielt am Sonntag abend feine G ene= blu ^ m n Ü' ^[s besonderer Erfolg des Ju- o5 u| ^m'^ starke Zunahme der Mitgliederzahl, die ver,â,?^ â ^. ^ u^ "»er Eifer für die Sache zu üch^ wieder' Ankâ.s ^ ?"^end sucht und findet allmäh- arnhno^V ^afchluß beim Verein. Für den kath Ju- umbben nifo^m»^ ^undsätzlich eine Beihilfe bewilligt, WÄÄt^ Interesse ür die kath! tere ^Vii^rV Tat umzu etzen. Eine wei- L-°-BL Vereins an di« das Vereinssterbegel^^ h^ «wbe natsbeitraa R aut^ H^Sefe^ ^ Mo-

«= Flieden. Am Sonntag, den 30. San. feier­ten hier die Eheleute Karl W e b er (78 Jahre) und Karoline, geb. Gerst (82 Jahre) das Fest der g 0 ldenen Hochzeit. Wegen der Krankheit, die Frau Weber schon viele Jahre mit der größ­ten Geduld trägt, vollzog sich die Feier in aller Stille. Herr Weber ist noch ein rüstiger Mann und gehört zu den sechs noch lebenden hiesigen Kriegsteilnehmern des Feldzuges 1870*71. Er ist ein Mann von festem Charakter und eisernem Wil­len. Fast er allein trat dafür ein, daß das Krie­gerdenkmal 1870*71, das entfernt werden sollte und an dessen Stelle ein neues Denkmal als Erinne­rung an den Weltkrieg errichtet und mit d^m alten Denkmal vereinigt werden sollte, nicht be­seitigt und somit erhalten bleibt. Als Herr Weber von 1870 bis 1873 bei dem 3. hesf. Jnfant.-Regt. Nr. 83 in Kassel diente, hat er mit der größten An­strengung unh der Gefahr seines eigenen Lebens einen Soldaten, der schon in der Fulda untergegan­gen war, von dem Tode des Ertrinkens gerettet. Nach seiner Militärzeit war Herr Weber 44 Jahre in Westfalen, Baden und Ostiriesland als Maurer tätig. Bei einer Eroßfirma in Solingen war er allein 35 Jahre als Maurerpolier. Als Anerken­nung der großen Verdienste, die Herr Weber sich bei der betr. Firma erworben ha"«. feierte ihn diese Firma damals c'« Arbeiterfnb'kzr. An die­sem Feste nahmen sämtliche Beamten.und ^ -Better der Firma teil und beehrten den Jubilar mit Ge­schenken und Auszeichnungen. D«r Hor»^ renn-r r - p n^t - mer Düsseldorf Baubandw-rk-r f -- Herr Weber

als Mitglied angel" vor diesen offen 1 und Sparsamkeit

-nnh Achtnna pn^-V ' mit Arbsitsamk.'t! 1 ermorden und e

halten haben, ri'l^.n sie im Kreise ihrer Kinder und Enkelkinder einen recht glüikfschsn Lebensabend genießen.

Geisa. Bei der Landtagswahl haben die Zen- trumsanhänger in den katholischen Orten des Gei- faer Landes gut Parole gehalten und durchweg eine erfreulich starke Wahlbeteiligung gezeigt. Fall« unser Kandidat wie die letzten Meldungen sagen nicht gewählt sein sollte, so kommen die Stimmen doch restlos den Parteien zugute, die die gemäßigte Regierung der letzten Landtagsperiode gestellt haben.

Oberndorf (Kr. Gelnhausen). In diesen Tagen wird im Alter von 93 Jahren der älteste Mann der hiesigen Gegend zu Grabe getragen, der Land­wirt Johann Desch. Geboren 1834 zu Oberndorf als Sohn des Müllers Paul Desch, verlebte er im Pfarrdorf seine Jugend, wohnte dann nach seiner Verheiratung zunächst in Pfaffenhausen, kaufte spä­ter das Breitenbergsche Anwesen in Vuraioß und verbrachte die letzten 17 Jahren in dem nahen bay­rischen Dörfchen Deutelbach. Sein Herz blieb dem «voßgrund treu. Deshalb wählte er auch zu seiner letzten Ruhestätte das Plätzchen neben seiner 1905 verstorbenen Frau auf dem Friedhof zu Oberndorf.

Fechenheim. Die gutbesuchte 29. Jahresver­sammlung des hiesigen kath. Mänervereins nahm einen sehr schönen Verlauf. Aus dem Jahresbericht ging hervor, daß der Vorstand auch im vergange­nen Verelnsfahre stets bestrebt war, den Verein sir leber Weise zu fördern. Besondere Worte des ^obes ttnb Dankes galten dem derzeitigen, seines aufrechten Charakters wegen weit über die Grenze der Gemeinde besonnten und beliebten Vorsitzenden Herrn 21. Ruppert, der als eifriger Verfechter und tapferer Kämpfer der guten Sache nicht nur Srunber des Vereins ist, sondern nun schon 25 Jahre dein Vorstände angehört und bereits 23 Saljre ben Vorsitz führt. Dies wurde auch durch sehr schone Worte des Dankes seitens des hochw.

^ü^s gewürdigt. Bei der stattgesundenen wurde Herr Ruppert wieder einstimmig ge­wählt mit dem Wunsche, die kurze Zeit von zwei Jahren nun auch noch am Ruder zu bleiben, um tl)n dann zum Ehren-Präsidenten ernennen, und wn n den längst gewünschten wohlverdienten Ruhestand setzen zu können. Auch der hochw. Herr Präses, ber im kommenden Monat April, so Gott will, das seltene Jubiläum, 25 Jahr Seelsorger ber Gemeinde zu sein feiern kann, wurde der Dank für alle seine Mühv und Arbeit zum Ausdruck ge- oracht. Os ist dies wohl der beste Beweis eines guten Einvernehmens zwischen Seelsorger und der Geznernde. Wir hoffen und wünschen nun gerne, ttc Herren sich noch recht lange bester Ge­sundheit erfreuen zum Nutzen und Frommen des Vereins und zum Segen der Menschheit. An die MiLgliedsr aber sowie an alle dem Vereine noch fernftchenben fath Männer eraebt die Bitte ficb

an dem stets pflichttreuen Vorsitzenden ein Vor­bild zu nehmen, in den Verein einzutreten und treu zur Fahne zu halten.

Großauheim. An der hiesigen Rektoratsschule, die eine Real-Gymnasiale Lehranstalt ist, finden zu Ostern wohlgesittete und begabte Knaben Auf­nahme Sie bereitet für Untersekunda der höhe­ren Lehranstalten vor. Die Abschlußprüfung, die an der Anstalt abgelegt wird, berechtigt zm Ein­tritt in die Untersekunda eines Realgymnasiums, eines Gymnasiums oder einer Oberrealschule. An­meldungen nimmt Werktags und Sonntags von 11 bis 12 Uhr Herr Rektor A. Werthmüller in seiner Wohnung, Mittlere Maingosse 7, entgegen.

Allendorf (Kr. Kirchhain). Die hiesige Jung­frauenkongregation feierte in voriger Woche ihr 25jähriges Bestehen. Der Präses des Vereins, Herr Pfarrer Hahn, hatte zur Vorbereitung dieses Ju- biläums einen Pater des Franziskanerklosters in Fulde gewonnen, der die hl. Exerzitien abhielt. Nach dieser Seelenerneuerung fand dann am Sonntag den 23. Ja­nuar die eigentliche Jubiläumsfeier im hiesigen Schwe­sternhause statt. Herr Pfarrer Hahn gedachte in gro­ßen Zügen der 25jährigen Entwicklung der Jungsrauen­kongregation, setzte noch einmal Ziel und Zweck dieser Vereinigung ins rechte Licht und überreichte allen Jung­frauen, die dem Verein 25 Jahre angehörten, ein sinn­reiches und kunstvolles Muttergottesbild. Anschließend folgte dann das TheaterstückDie hl. Barbara". Die atemlose Stille und Ergriffenheit aller Teilnehmerinnen zeigte, daß das so ernste und tief religiöse Stück wir­kungsvoll dargestellt wurde. Der herzlichste Dank ge- ' "brt den hiesigen ehrwürdigen Schulschwestern, die

> rütung des Theaterstückes übernommen hatten. Mit besonderer Liebe und seltener Kunstfertigkeit hatten sie üch die Herrichtung der Kostüme angelegen fein lassen.

Vs!k5verern8versammlungen im

Desfünat Neuhof.

Ska. 6. Febr morgen« Peitstelnbach u. Magdlor

Stg. 6. Febr. elend« Mittelkawach u. Flieden

Mtg. 7. Febr. abends Mederkalbach u. Schweben

Dstg. 8. Febr. abends Neuhof u. Nöckers

Mttw. 9. Febr. abends Giesel u. Bnchenrod

Drstg. 10. Febr. abends Uttrichshausen u. Hauswurz

Frtg. 11. Febr. abends Büchenberg ». Weidenau

Sstg. 12. Febr. abends Kerzell u. Jaffa

Stg. 13. Febr. morgens Rothemann u. Hosenfeld

Stg. 13. Febr. abends Hattenhof u. Schletzenhausen

Mtg. 14. Febr. abends Blankenau.

R^AKBHmHMBECTMBM^ffll

Gotles-lenftordnung.

Sonntag, 80. Januar. Sulda. Vom Männer apostolat! Kerzenweihe! L Beicht wlegönheitsn: Donnerstag nahm von V«5 Uir ab; Freitag mor ent bonA6 Uhr ab; Samstag morgens von/aO Uhr ab, nahm. von 23 für Kinder, von >'»8 Uhr ab kür Er- wachsene; Sonntag morgens von ''-6 Uhr ab. 2. sonntags- Gottesdienste: Va6, 6, *M und 7 Uhr nl. Blessen mit Spendun i der hl. Kommunion. 8 Uhr Pfarramt mit Kerzenweihe Prozession, Predigt, Kommunion der Kinder

des 8. Schuljahres apostolates. '/atO

und der Mitzlieder des Manner- Kaihedraiamt mit Predigt. >/«1t

Christen!. für die Jünckinge.^12 letzte hl. Messe mit Pred. Um V,2 Uhr Herz-Jesu-Andacht mit Se en. Daraus Erteilung des Sankt. Blasiasseaens. 2 Uhr Christen!, der Jungfr. Um 4 Uhr Predigt mit Andacht und Segen. Darauf Erteilung des Blasiussegens. Um 6 Uhr Andacht mit Segen in cer Marienkapelle. 3. Werk­tags-Gottesdienste: Morgens von *n6ab alle halbe Stunde hl. Messen mit Komm.-Austlg. bis "28 Uhr. Um 3/«8 Uhr Schulmesse. Während derselben hl. Komm. Die letzte Messe ist um 9 Uhr, danach ist nochmals Aus­teilung der hl. Kommunion. Am Montag nachmittag um 6 Uhr Andacht mit Segen zu Ehren des gött, lichen Herzens Jesu, Stadtpfarrkirche. Gelegenhett zur Beichte: Samstag nachmittags 37, 7Va8*/«, Sonntag früh 5Vi- 7. Sonntags. Gottesdienste: 5*/« hl. Messe. 63/4 hl. Messe und Kommunion des Männer- apostolaieS. 8 erster Schulgottesdienit, Predigt und Kommunion des 8. Schuljahres. VilO Uhr Kerzenweihe, Pfarramt und Predigt. 11 Uhr zweiter Schulgottesdienst und Predigt. 9*/« Uhr Christen l. der Jünglinge tn bei Severikirche. IV- Christen!, der Jungfr. 2*/« Rosenkranz- Bruderschaft. Die hl. Kommunion wird vonMi J'»8 Uhr jede halbe Stunde gespendet, zuletzt uma9 Uhr. Werktags-Gottesdienste: 6Va, 7, 7A mb 8/a Uhr. Mitt­woch, Freitag und Samstag früh um 6/» Uhr Beichte, Freitag nächm. um 5 Uhr Segensandacht. Pfarrkirche zum heiligen Geist. 7 Uhr Frühmesse und Ansprache;, 8 U ir Kerzenweihe, Hochamt uns Predigt,/a5 Ua» Christenlehre, 5 Uhr Andacht. Beichtgelegenheit: An allen Wochentagen eine halbe Stunde vor dem Gottes« bienst, an den La^en vor Sonn- und Feiertagen von Vi46 Uhr abends. Kommun >on.Ao«teUnno! An d«U