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Nr. 35
Md, den 2). August <926.
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für die kakholischen Gemeinden Kassels.
cheint I-den Sonntag und kostet monMch Ausgabe A 35 ©olbpfennig B 40 Goldpf-nnig (freibl.) Redaktion-- l^luB Montag. Anzeigen-Preise: Tolonslzeile im Anzeigenteil 0,15 Goldmark, Colonelzelle im Reklamswli »,« MmM Bel ÜWK», »alt a„«t„|f mS ^ X« «2XX StiM«l8« missen IpHeJlsns 61« »nl«a maryens im BeflS See Fuldaer Hellenbruleeel In Sulb« lein'.
Dru<k und Bettag her Fuld« KeHenhrudeteL
Wochenkalender.
Sonntag nach Pfingsten.
m,X%iS^ * 1S17' »‘“s Siennal8'f 1240 ^^undus Nonnatus, Kardi-
Mittwoch 1. Septbr. Aegidius, Abt, + 700 Zwöl
UruDer von Benevent, Mart. '
Stephan, König von Ungarn. ti^l»
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-vierzehnter Sonntag nach Pfingsten.
(Ev. Matth, 6, 24—33.)
ivi.^^ener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern- Niemand kann zweien Herren dienen; denn entweder kr wird M dem M* und den andern lieb "n ; oder veracbten^^t- ^ unterwerfen und den andern w Ar könnet nicht Gott dienen und dem ^urum sage ich euch: Sorget nicht änast- euern ^Leib ^wos^ ^' ^ j$r essen werdet, noch für Leben meb^ >r- br anziehen werdet. Ist nicht das Kleidun^^ M i ?h?'^ und der Leib mehr als die säen nicht fk^rnb^1 ^ Vogel des Himmels; sie Scheunen- LOT en mcht, ste sammeln nicht in die SAd ibr'â?^ himmlischer Vater ernähret sie.
Zusetzen" f^En Sorgen ^sewer Leibes?äng ""eine 3 doch sage ich euch das sâ ^b spinnen Nicht: und
bigenl Sorget also »tAt ^m^' ‘^ Kleingläu. Was werden^ wir essen"v?^ ^ ?ch und saget nicht: womit werden wir uns hoff ro?röe9n wir trinken, oder diesem Irachten die Ejd/n^ Denn nach allem daß ihr alles dessen bedürfet ^SnA^K ^ter weiß, Reich Gottes und seine G->r-^? ^-! "/" ^uer,t das dieses alles f» wird euch D^lampf mit dem Drachen. VbiVasen der Jugend haben wir fM6ampf m't dem Dra- chen gelesen, gelernt und vorge- tragen. In der Einfalt des Her- E^ten wir damals noch nicht, KÈl^Ä
llespsndet wurde ~ m früheren Jahrhunderten nehmen^ ’SoVL0Sfer^^ durch-
r âufe geschieht folgendes. Das
P.: Den Glauben.
Pr.: Was gewährt dir der Glaube?
P.: Das ewige Leben.
r Willst du also zum Leben eingehen, to halte die Gebote. Du sollst den Herrn, deinen Gott lieben und deinen Nächsten wie dich selbst. ' w folgt die Austreibung Satans in mehreren Akten. Zuerst blast der Priester gegen den Täufling und spricht: Geh aus von ihm, unreiner Geist und mache Platz dem hl. Geiste, dem Tröster. Darauf folgt die wichtige Bezeichnung mit dem kreuze auf Stirne und Brust unter den Worten: Empfange das Kreuzzeichen auf die Stirne und über das Herz.
entgegen den Glauben an die göttlichen Vvr- .chriftsn und führe dich so auf in deinen Sitten, daß du fürderhin ein Tempel Gottes fein könnest. — Nach kurzen Gebeten folgt die Weihe des Salzes, von dem der Priester dem Kinde ein Körnchen in Mund gibt mit den Worten: Nimm das Saiz der Weisheit; es sei dir zur Versöhnung ins ewige ß<^ der Beschwörung zweiter Akt-
„Ich beschwöre dich, unreiner Geist, im Namen des Vaters und des Sohnes und des hl. Geistes, daß Unb Aurückweichest von diesem Ge- L i ~ Herauf legt der Priester bcm Stnbe die Skala auf und heißt es in die Kirche ein- ®ntb«mh ^? Worten: August, geh in den Tempel An Leben du tellhabest mit Christus zum ernt 7 % beim Taufbrunnen betet der Iriester mit den Paten und Anwesenden das Apoll Glaubensbekennknis und das Vater unser. Dann kommt der Beschwörung dritter Akt: Ich beschwöre schöpfe Kotto- auszufahren aus diesem Ge- ichopfe Gottes, damit es wird ein Tempel d»s re- un?Mund°dpk' <Ä beehrt der Priester Ohren Worten ^mgs mit Speigel unter den 3u einem süßen Wohk- Ger ckt denn nahe ist das
seine M?r^ die Absage an den Teufel,
’e77u^ Darnach wird das Kind Es fckN-k? V mit Katechumenöl gefalln.
Bekenntnis des Glaubens an mn Tater, den Sohn und den hl. Geist. ^e’>- worT^n ""R du getauft werden? Und die >2117 ort- Ich will. Nun ist der hl. Augenblick der
Kind muß auf den Armen der Patin vor der Kirchtür oder in der Vorhalle oder im Innern beim Eingang warten. Nicht ohne weiteres darf es eintreten. Denn man darf nach den Worten des Heilandes das Heilige nicht den Hunden geben und die Perle nicht den Schweinen vorwerfen. In den Au- gen Gottes ist ein ungetauftes Kind ein Gegenstand des Mißfallens. Der Priester erscheint mit weißem Chorrock und violetter Stola, und es entspinnt sich zwischen Priester und Täufling bzw. Paten folaen- des Zwiegespräch:
Priester: Wie soll dieses Kind heißen?
Pate: August.
Pr.: August, was begehrst du von der Gottes?
Kirche
Taushandlung gekommen. Der Priester nimmt dle mit Taufwasser gefüllte Kanne, gießt deren Inhalt m drei Absätzen und in Kreuzesform über des Kindes Haupt und spricht dabei gleichzeitig die Worts: Ich taufe dich im Rainen des Vaters und des Soh- nes und des hl. Geistes. Unmittelbar schließt sich an eine zweite Salbung, und zwar mit Chrism-r auf dem Scheitel. Nun überreicht er das weiße Kleid, ein hemdartiges Linnen mit den denkwür- digen Worten: Nimm hin das weiße Kleid und bringe es unbefleckt vor den Richterstuhl Gottes. Danach übergibt er ihm oder vielmehr den Paten eme brennende Kerze mit der Mahnung: Nimm hin die brennende Kerze und bewahre untadelhaft dein Taufgelöbnis, damit, wenn der Herr fommf
Hochzeit, du ihm entgegengehen könnest und das ewige Leben habest. —
Siehe, auf diese Weise bist du getauft worden und ich und wir alle. Auf diese Weise bist du ein Christ geworden, ein Gesalbter, ein Kämpfer in der Front des Herrn der Heerscharen, ein Erbe des Himmels. Herrlich leuchtet voran das Zeichen des Kreuzes, das damals auf deine Stirne geprägt wurde, damit du es mutig vorantragest in Kamps und Sieg. Hast du auch schon erkannt, daß dieses Zeichen ein Zeichen des Widerspruchs ist? Es ist mcht bloß ein Bekenntnis an Christus, den Gekreu- zigten: es ist auch eine Absage an die Welt, ihre Anhänger und Lüste und Sorgen. Wie sieht denn o ein Kreuzzeichen aus? Eine senkrechte Linie wird durchschnitten von einer wagrechten. So sol- len wir die bösen Wünsche, Neigungen und Begierden durchschneiden und kreuzen. Und wenn auch alle Kriege, für immer ausgehen sollten, dieser Kries hört niemals auf. Sagt ja schon der hl. Job: ein Kampf ist des Menschen Leben auf Erden. Hören wir den hl. Paulus in der Epistel des heutigen Sonmags: Das Fleisch gelüstet wider den Geist und der (Seift wider das Fleisch. Diese beiden sind unversöhnliche Gegner. Oftmals kommt es vor, daß wir etwas nicht tun wollten und es dennoch tun« Was bleibt da übrig als Kampf? Zwar ist die Erbsünde getilgt durch die Taufe. Aber als Fi
^v,unoe getilgt ourcy die Taufe. Aber als Sorge bleibt zurück der Zunder der Begierlichkeit, Da heißt es achtgeben, daß es keine Explosion gibt, yute also, die gute, wahre, echte, ganze Christen Md, halten ihr Fleisch immer unter dem Daumen heften es ans Kreuz, sagt der nämliche Apostel, Willst du nicht ein Knecht Christi sein, so wirst du unfehlbar ein Sklave Satans. Halten wir es liebel nit der hl. Jungfrau und Märtyrin Agatha, dil prach: der höchste Adel ist der Dienst Christi.
immer unter dem Daumen
Der Burgpfarrer.\
Der (Brundirrtum der Sekten.
"Die Irrenden lieben, den Irrtum aber hassen"« das ist katholischer Grundsatz. Wenn man auch öM Gute im Gemeinschaftsleben einiger Sekten gern