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Freitag den 27. Dezember 1929

Seite 7

Nr. 302

HANDEI UND

GvÄnduus einen Diamam- «etzevvievungSss-eUrcha-t

X London, 24. Dez. Die De Beers, die Con- folidated Diamond Minss of Souch-West Africa und die New Jagersfontein Mining Co. haben die Initiative zur Gründung einer Diamantrefervie- rungsgefellschost genommen. 50 Prozent des evfor- deriichen Kapitals, dessen Höhe noch nicht enidgül- tig festgestellt worden ist, werden von obigen Ge­sellschaften zur Verfügung gestellt. Der Vorsitzende der De Beers Consolidated Mines sagte zur G. V., daß die Daamantproduktion in den vergangenen drei Jahren größer als der Verkauf war. Die allu­viale Produktion sei z. Zt. wesentlich verringert. Di« Gesamtproduktion sämtlicher Minen sei jetzt bis auf das Niveau des Weltkonsums der letzten Jahre ge­fallen. Produktion und Konsum bilanzieren also, aber die Ueberproduktion der vergangenen Jahre habe zu einer anormalen Aufhäufung von Diaman­ten geführt. Die neu zu gründende Gesellschaft werde diese Vorräte aus dem Markt nehmen.

Schlachtvkâmaâ

Dorbericht.

X Frankfurt a. AU 27. Dez. Auftrieb: Rin­der 61, ferner 414 Kälber, 310 Schafe, 1674 Schweine. Preise: Kälber: b) 9496, c) 9093, b) 8089. Schafe a)l 4649, b) 4045, c) 3639. Schweine: 6) 8285, c) 8386 d) 8285, e) 80 bis 83. Marktverlauf: Kälber und Schafe lebhaft geräumt. Schweine ruhig, nahezu ausverkauft.

X Diskontherabsetzung in Dänemark. Die Dänische Nationalbank hat den Diskontsatz mit Wir­kung ab 27. Dezember d. I. von 5% aus 5 Prozent ermäßigt.

X Die Frankfurter Pferdemärkte im Jahre 1930 sind auf folgende Termine festgesetzt worden: 6. Januar, 3. Februar, 3. März, 7. April, 12. Mai, 16. Juni, 14. Juli, 18. August, 6. Oktober, 1. De­zember.

X Hansa Lloyd werke AG., Bremen. Einer demnächst einzuberufenden H.-V. soll die Zu­sammenlegung des Aktienkapitals im Verhältnis 10:1, also von 5,4 auf 0,54 Mill. RM und die Wie­dererhöhung um 2,46 auf 3 Mill. RM vorgeschla­gen werden. Die Inhaber der nominell 2,4 Mill. RM Teilschuldverschreibungen der Obligationsan­leihe von 1927 haben sich bereit erklärt, diese neuen Aktien zu pari zu übernehmen, und zwar im Umtausch gegen ihre Obligationsanleihe. Die Ban­kengruppe der Gesellschaft hat sich bereit erklärt, die benötigten Betriebsmittel zur Verfügung zu stellen. Im übrigen werden durch die Aufhebung der Ob­ligationsanleihe die hypothekarischen Eintragungen auf die Fabrikanlagen gelöscht werden, so daß nur die Aufwertungshypothek in Höhe von 180000 RM veroteibt. Nach Durchführung der Sanierung könne, wie von Verwaltungsseite verlautet, gesagt werden, daß das Werk nunmehr lebensfähig fei.

X Dortmunder Aktien-Brauerei. Nach dem Be richt für dos am 30. September abgelaufene Ge­schäftsjahr konnte das heiße Sommerwetter den Minderabsatz der Frostmonate wieder ausgleichen, so daß auch diesmal ein ansehnlicher Mehrousstoß erzielt wurde. Dem Mehrausstoß entsprechend wurde der Ausbau der Brauerei fortgesetzt. Die Gesamt­einnahmen erhöhten sich aus 16,16 (i. V. 15,32)

WIRTSCHAFT

und anderseits Geschäfts- und Dertriebskosten so­wie Biersteuer usw. auf 10,88 (10,48) Mill. RM, so daß nach Abschreibungen von 2,19 (2,04) Mill. RM ein Reingewinn von 3,09 (2,79) Mill. RM verbleibt, woraus, wie schon mit geteilt, eine um 2 auf 17 Prozent erhöhte Dividende auf das 11,1 Mill. RM betragende Stammoktienkapital ausge­schüttet wird. Die Bilanz zeigt bei einer Steigerung der Bilanzsumme von 29,88 auf 35,57 Mill. RM erhebliche Crhöhuvgen. So stiegen u. a. die Gläu­biger auf 16,22 (11,93) anderseits Außenstände auf 13,81 (12,38), Bankguthaben auf 5,07 (2,39) und Vorräte auf 4,36 (3,66) Mill. RM. (H.-V. 4. Februar.)

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X Kulmbacher Erpork-BrauereiMönchshos" A.G., Kulmbach. Das Geschäftsjahr 1928/29 er­brachte mit 1293 638 RM Betrtebsergebni-s ein ge­genüber dem Vorjahr (1277 173 RM) nur wenig verändertes Jahreserträgnis. Der nach Abschrei­bungen von 89 070 (112 363) RM verbleibende Reingewinn von 165 587 (236 207) RM gestattet die Verteilung von wieder 10 Prozent Dividende auf 1,2 Mill. RM Aktienkapital. Der kleinere Gewinn ist durch erhöhte Auslagen für Reparaturen und Abschreibungen auf uneinbringliche Kundenkredite bedingt. Die Absatzverhältnisse waren gegenüber dem Vorjahr schwieriger, jedoch konnte der Aus­stoß des vorangegangenen Jahres erreicht werden. In der Bilanz stehen den flüssigen Mitteln von 409 476 (453 267) RM, den Bierschulünern von 297 050 (275 510) RM sowie den Hypotheken und Darlehen von 591073 (515 531) RM Schulden wiederum nur in der geringen Höhe von 93 351 (89 978) RM gegenüber. Die Vorräte sind mit 204 809 (184 097) RM bewertet. Für das neue Ge­schäftsjahr rechnet der Vorstand unter dem Vor- behalt, daß die drohenden Steuerpläne nicht ver­

wirklicht werden, mit einem normalen Verlauf. (H.-B. 4. Januar).

X Zahlungsschwierigkeiten. Durch bedeutende Unterschlagungen eines Prokuristen des Bankhauses Salge & Schellert sieht sich die Firma ge­nötigt, in Liquidation zu treten. Der Status der Bank ist durchaus aktiv und läßt bei ruhiger Ab­wicklung der Liquidation eine vollkommene Be­friedigung der Gläubiger zu. Eine Gläubigerver­sammlung ist für den 4. Januar einberufen worden. Die Bankfirma H. L. Banck hat ihre Zahlun­gen eingestellt. Sie ist eine der ältesten Magde­burger Privatbanken und wurde bereits 1820 ge- gründet. Die seit 31 Jahren bestehende Konfek­tionsfirma Pintus & Scharfe in Berlin er­strebt laut Textil-Woche mit 170 000 RM Passiven einen außergerichtlichen Vergleich. Bei der Ge­brüder Haldy Bank A.-G., Saarbrücken sieht der Vergleichsvorschlag eine Auszahlungsquote von 35 Proz. vor, bei der Zweibrücker Bankfiliale eine solche von 40 Proz. und bei der Holzgroßhandlung Gebr. Haldy m. b. H. eine Quote von nur 30 Proz. In der Gläubigerversammlung kam der Wille zum Ausdruck, den Uebergang des Vergleichsverfahrens zum Konkurs zu veranlassen, falls sich dieser für die Gläubiger günstiger gestalten sollte. In der sehr erregten Aussprache wurde das Regreßrecht gegenüber dem bisherigen Vorstand und Aufsichts- rat geltend gemacht. Die gesamte Leitung wurde chres Amtes enthoben.

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Nahezu 25 Jahre hat er dem Verein in seltener Treue angehört und die Interessen unseres Standes gefördert.

Ehre seinem Andenken. 14147t Der Vorstand.

Die Beerdigung findet heute nach­mittag 3 Uhr vom Friedhof aus stau

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Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unsere innigstgeliebte Mutter und Schwiegermutter, unsere liebe Tante

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heute früh zu sich in die Ewigkeit abzuiufen.

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SW Jugendliche haben Zutritt -KK