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Nr. 299

Samskag den 21. Dezember 1929

KâSWZL 0»

WIRTSCHAFT

MvesaVkÄMffe des Giemsns- GsreUicharLstt

Unveränderte Dividenden kaum veränderte Reingewinne

X In den Aufsichtsratssitzungen der Siemens- : Zchuckert-Werke A.-G. und der Siemens & Halske A.-G. am 19. und 20. Dezember in Berlin wur­den die Abschlüsse für die Geschäftsjahre 1928/29 genehmigt. Die

Siemens-Schuckerk-Werte A.-G.

hat nach Abzug von 5,06 (4,07) Mill. RM für An- lèihrzinstn, 1,78 (1,69) Mill. RM für Abschrei­bungen aus Gebäude, 8,93 (8,01) Mill. RM für ge- > schliche Sozialleistungen und 6,98 (5,86) Mill. RM ür freiwillige Sozialleistungen einen Reingewinn non 16,64 (16,56) Mill. RM aufzuweisen. Der Auffichtsrat beschloß, bei der G.-D. die Ausschüttung einer Dividende von wiederum 10 Proz. gleich 12 Mill. RM auf das Aktienkapital von 120 Mill. RM, Erhöhung der Sonderrücklage um wiederum 3 Mill. RM, Zuwendung von wiederum 0,41 Mill. RM m den Aufsichtsrat und Vortrag von 1,23 (1,15) Mill. RM zu beantragen.

Di« Bilanz der

Siemens n. Halste A.-G.

ß noch Abzug von 5,24 (4,07) Mill. RM für ihezinsen, von 0,65 (0,59) Mill. RM für Ab­schreibungen auf Gebäude, von 5,74 (4,55) Mill. M für gesetzliche Leistungen und 3,38 (2,79) Mill. RM für freiwillige Sozialleistungen einen Rein­gewinn von 18,72 (18,45) Mill. RM. Der GV. wird vorgeschlagen werden, an die Aktionäre eine Dividende von wiederum 14 Prozent gleich 12,9 Mill. RM (i. V. 12,74 Mill. RM) zu verteilen, der Sonderrückiag« wiederum 2,5 Mill. RM zu überroeifen, dem Aussichtsrat 0,54 (0,53) Mill. RM auszuzahlen und 2,78 (2,68) Mill. RM oorzutra- gen. Das Aktienkapital zeigt eine Erhöhung um 9,59 Mill. RM, die benötigt worden sind zur Durchführung des Aktienaustausches mit der Elek­trische Licht- und Kraftanlagen A.-G. in Berlin, sowie der Siemens Brothers u. Co. Ltd. in Lon­don. Der Betrag des sich rechnungsmäßig ertzs- benden Agios, ausgerundet auf 9,5 Mill. RM, wird einem neugebildeten KontoAktienagio-Rücklage" »ugeführt werden. Die GB. der Siemens Halske A.-G. ist auf den 17. Januar einberufen worden.

man 18.50 RM per 100 Kilogramm, einschließlich Säcken, waggonfrei Mannheim.

Futtermittel hatten bei ziemlich unver­änderten Preisen ruhigen Markt. Man verlangte für feine Weizenkleie 9.75, für grobe 10.6010.75, für Malzkeirne 14.2514.75, für Biertreber 14.75 bis 15, für Soyaschrot 17.75 und für Trocken- schnitzel 9.509.75 RM waggonfrei 'Mannheim.

Mehl hatte, wie wir bereits eingangs er- wähnten, festen Markt. Die Nachfrage, war infolge der neuen Zollvorlage wesentlich belebt und die Preise anziehend. Der Großmühlenpreis für südd. Weizenmehl, Spezial Null, stellte sich am heutigen Tage auf 39.25, für südd. Weizen-Auszugsmehl auf 43.25, für südd. Weizenbrotmehl aus 29.25 und für südd. Roggenmehl auf 2933 RM, je nach Fabrikat und Ausmahlung, waggonfrei Mühle.

Hopfen. Die Lage an den Hopfenenärkten ist weiter unverändert ruhig. In Heidelberg kam eine Partie zu 30 RM zum Berkaus. Für eine Partie untergeordnete Qualität zahlte man in Württem­berg 20 RM per Ztr. Die Geschäftstätigkeit blieb aber, wie immer um diese Jahreszeit ruhig, da die Brauereien sich im Einkauf Zurückhaltung auf­erlegten und die Verhandlungen über die Bier- steueroorlage abwarten wollen.

Tabak. Die Kauflust an den Tabakmârkten war in der diesmaligen Berichtswoche klein, da die Interessenten infolge der Tabaksteuerpläne sich Zuruckhaltung auferlegten. Schon am letzten Donnerstag nahm der Verkauf der diesjährigen Dberguttabale einen schleppenden Verlauf. An den

Am Devisenmarkt lag der Dollar gegen Mark weiter schwach (4.1727). Pfunde gegen Mark 20.388. London-Kabel 4.8822. Paris 123.90, Mai- land 93.26, Madrid 3530, Schweiz 25.09%, Hol- land 12.10% schwach.

An der Abendbörse war die Haltung lust­los. Aus dem ermäßigten Schlußniveau traten kaum Kursveränderungen ein. Anregungen und Aufträge fehlten, so daß di« Spekulation auch in Anbetracht der bevorstehenden Feiertag« wenig Unternehmungslust zeigte. Bis zur Abfassung des Berichtes waren juenig Notierungen zustande ge­kommen. Gegenüber dem Berliner Schluß lagen I. G. Farben leicht gedrückt, während die übrigen Wert« behauptet blieben. Auch im Verlaufe trat keine Belebung ein.

3. G. Farben 171%, Bemberg 136., AEG. 150%, Schlickert 172%, Siemens 276, Mannes­mann 91., Stahlverein 104%, Dresdner Bank 144%, Reichsbank 278..

uware or^c per Ztr., sur Mittelgut 33

bis 40.50, doch wurde selbst zu diesen Preisen nur wenig Partien aus dem Markte genommen. In der Seckenheimer und Viernheimer Gegend zahlte man für Obergut 3035 RM per Ztr. In alten Pfälzer Tabaken war das Gefchüft fchleppend, infolge der Steuervorlage.

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X Mannheim, 19. Dez. Im Cifgeschäft entfaltete Elch in den letzten acht Tagen eine lebhaftere Ge- chäftstättgkeit in, an den Seehäfen fälligen und ; disponiblen Weizenpartien, da man bestrebt ist, vor der zu erwartenden Zollerhöhung noch genü- end Material hereinzuschaffen. Die Zollvorlage im eichstag, über die zur Zeit noch vcrhandell wird, bringt eine große Unsicherheit auf den Getreide- ärkten. Da aber mit einer starken Preiserhöhung

otge der Zollvorlage in absehbarer 3eit zu red).

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Phasen in Rotterdam und Antwerpen, woselbst mögende Bestände oorhanben sind zugute.^ Die

ii-ti -mückon Loko- und AbladungsrogxL^-r)t j ollkommen verjchwunoen uno in der Berichtswoche: urden große Mengen, besonders in La Plata als u-th in Manitoba-Weizen gekauft. Man zahlte für n den Seehäfen greifbaren oder fälligen Weizen ür Manitoba Nr. 2 14.10, für desgl. 3 13.85, für sgl. 4 13.3513.40, für de-gl. 5 12.60 hfl. bord- frei Rotterdam oder Antwerpen. Für Bahia 79/80 ilogr. seeschwimmend, doch in allernächster Zeit rwartend zahlte man 12.6512.90, für 79 Kilogr. IBaruffo in Rotterdam disponibel 11.8012.10 und- für 78 Kilogr. Rosafè, in Rotterdam greifbar, 11.70 bis 11.90 hfl. cis Rotterdam. In Auslandsroggen, ©erste und Hafer ging fast nichts um, weshalb es sich erübrigt, die Preise anzuführen. Mais lag stetig bei gut behaupteten Preisen; für Platamais per "ezember-Abladung wurden Preise von 8.108.15 W- bezahlt. >

Frankfurt a. W., 20. Dez. Tendenz: lieber. _ Nachdem eine Regierungskrise, die durch den Rücktritt Hilferdings geschaffn worden wäre, beseitigt wurde, konnte man zu Beginn der heu­tigen Börse eine allgemeine Zuversicht und freu ird­ischer« Stimmung erkennen. Auch die Bereirwil- ligkeit Dr. Schachts, einen Ueberbrückungskrät mit Hilfe der ihm nahestehenden Banken aufzu- bringen, trug zur Besserung der Lage bei. Die Situation wird allgemein ruhiger beurteilt, zumal Dillon Read immer noch bereit sein soll, der Re- gierung bei günstigen Bedingungen den erforder­lichen Kredit zur Verfügung zu stellen. Also schon aus diesem Grunde war man in Börsenkreisen optimistischer, da jetzt zwei Möglichkeiten bestehen, um die befürchteten Uitimoschwierigkeiten zu befei-- tigen. Die sehr schwache Newyor'ker Börse von gestern machte heute nur wenig Eindruck, doch wurde dies als gsschäftshindernd empfunden. Nur bei Festsetzung der ersten Kurse war vorläufig das ®ejd)dft 01m-as

freund

Von den Mamani^nwKBAen

(Wochenbericht unseres Rorrefponbenten)

Amsterdam, 20. Dez. Seitens der Juwelier- vereinigung wird «nitgeteilt, daß die Arbeitseinstel­lung international pünktlich durchgeführt worden ist. Die Lage am Diamantmarkt sott sich hierdurch ge­bessert haben. Beschränkung der Arbeit im Januar wird noch erwogen.

Von dieser angeblichen besseren Lage am Dia­mantmarkt war allerdings noch nicht viel zu mer­ken. Es kann nicht geleugnet werden, daß eine opti­mistische Stimmung herrscht und daß die Preise sich ausrecht erhielten. Der Umsatz war aber noch äußerst gering. Richt ein Artikel wurde wirklich be­gehrt. Ab und zu wurden einige Steine von 3 Kar. und größer verkauft. Melee lag vollkommen still Auch am Rohmarkt gincj sehr wenig um. Nur Jn- üustriematerial wurde (für ausländische Rechnung) gefragt.

Antwerpen, 20. Dez. Die Lage am hiesigen Dia­mantmarkt ist unverändert. Der Umsatz ist äußerst gering. Einige ausländische Käufer interessierten sich für billige Kleinbrillant, Bürger- und inferieure Sorten Melee und hellbraune oder capefarbige Achtkant. Vor dem 15. Januar wird keine Bele­bung erwartet.

Der nächste Bericht bezüglich der Lag« an den Dicrmantmärkten wird am 3. Januar erscheinen.

heim-Kaffel und Generaldirektor Dr. Frank-Berlin gewählt. Zu Vorstandsmitgliedern wurden die Herren Direktor Heinrich Obermann und Direktor Dr. Günther von Gündell, zum stellvertretenden Vorstandsmitglied Direktor Hans Sieber ernannt Zu Prokuristen wurden bestellt die Herren Direktor Wilhelm Bach-Hanau, Oberingenieur Friedrich Schulz sowie die Herren Weise und Win­zenburg als Kaufleute.

X Gükerwagensiellung der Reichsbahn. Dom 4. bis 7. Dez. sind bei der Deutschen Reichsbahn- gesellschaft in 6 Arbeitstagen 928 632 Güterwagen gestellt worden gegen 883 446 in der entsprechenden Woche 1928 (6 Arbeitstage) und 977 305 in der Vorwoche 1929 (ebenfalls 6 Tage). Für den Ar­beitstag im Durchschnitt berechnet lauten die ent- sprechenden Ziffern 154 772, 147 241, 162 884.

X Ein Absindungsangebol der Frankfurter Hypothekenbank. Das Institut hat vom Aufsichts- Ministerium d e Genehmigung erhalten, den Gläu­bigern der Kommunalobligationen-Teilungsmaße gemäß Art. 85 der Durchführungsverordnung vom 29. November 1925 zum Aufwertungsgesetz ein Ab- findungsangebot zu machen. Dieses sieht für die In­haber der Vorkriegs-Kommunalobligationen eine Ausschüttung von 5 Prozent in bar und 15 Prozent in 4%pr.O3entigen LiquidationsgoldPfandbriefen vor, insgesamt 20 Prozent der Goldmarkansprüche (bisher errechnete Maximalquote 18.68). Gleichzeitig sollen die Inhaber der Jnflationsserien (Reihe 3 und 5 der Papiermark-Kommunalobligationen) eine Barabfindung in Höhe von 25 Prozent ihrer Gold­markansprüche erhalten.

X Die Preisabkommen bei der 3. R. <8. We

der DHD. erfährt, sind sich die Vertreter der der InternationalenRohstahlgemeinschaftangelchloffenen Länder nunmehr auch in der Frage der Vereinheit­lichung der Kaliber-Qualitätsüberpreise eimr " worden. Eine Übereinstimmung in i' ' war notwendig geworden, nachdem man ein loses

lse ernug ge- üieser Frage

ein. Die eingetroffenen Auftrag« nahmen immer noch keinen größeren Umfang an; das Geschäft wickelte sich in der Hauptsache in der Kulisse" ab, ! da die Spekulation einiges Deckungsbedürfnis be- kundste. Am Elektromarkt traten Siemens mit

Für Jnlandsweizen sind die Preise in den letz­ten acht Tagen stark in die Höhe gegangen. Wäh­rend man bei Beginn der Woche Jnlandsweizen och zu 26 RM franko Mannheim kaufen konnte, mußten am heutigen Börfentage bereits Erhöhun- -n bis um 1 RM, also bis 27 RM franko buhle bewilligt werden. Zu diesen erhöhten Pret­en wurden aber nur vereinzelte Waggonladungen ufgenommen. Besonders zu erwähnen ist, daß ein Unteres Angebot von französischem Weizen auf en Markt geworfen wurde, und zwar zu Preijen Ort 107108 französische Franken franko Grenz- tationen, was einem Preis von 24.2524.75 RM, e nach Empfangsstation, franko, verzollt entspricht, iejè Forderungen liegen somit zwei Mark unter n heutigen Preisen, die man für deutschen Jn- anbetueijen forbert. W.zen des Bèimählungs- chfNtge; oon 50 Prozent Jnlandsweizen fanden lese Angebote aber trotzdem von den rheinischen uhlung keine Beachtung. Für in Mannheim greif- ^oren Auslandsweizen wurden die Forderungen Anfalls erhöht und bewegten sich an der heutigen Produktenbörse, je nach Qualität und Herkunft, Eschen 28.5032 RM waggonfrei Mannheim, wggen hatte unter dem Einfluß der neuen Zoll- .......... Markt, doch zogen die ........ Maße an, wie die Wetzen- Dreis«. Die heutigen Forderungen für Inlands- °Wen stellten sich auf 19.5019.75 RM franko Mannheim. Für Hafer war die Grunüstimmung angenehmer und die vorwöchentlichen Preise "" 1717 75 RM franko Mannheim, für Inlands- ter konnten sich vollkommen behaupten. Auch

Gerstenmarkte wirkte die Zollvorlage befestigend.

Geschäftstätigkeit blieb aber begrenzt, da die aleressenten mit dem Einkauf zurückhalten, da °R nicht bekannt ist, bis wann di« vorgeschlagenen Ufaöe Wirksamkeit bekommen. Die Preisfor- t,v"?8en sind unverändert und schivtsnkten für aqche, württembergisch« und rheinhessische Brau­ne zwischen 20. 21, für pfälzische Brau- zwischen 20.7521. und für Futtergerste wischen 16.5017 50 RM per 100 Kilogramm Mo Mannheim Mais war nur kleinen Schwan- n.Sen unterworfen. Rheinschwimmender Plata- W wurde zu 8.50 hfl cis Mannheim offeriert.

in Mannheim grei baren Platamais forderte

plus 2% Prozent etwas mehr hervor. AEG. lagen 1% Prozent fester. Dagegen waren Gesfürel ver­nachlässigt und 2 Prozent abgeschwächt. Licht und Kraft sogen 2% Prozent an. Nach Festsetzung der elften Kurse vergrößert« sich der Kreis der Spezialpapiere, und das Geschäft würd« bei einet nicht zu verkennenden Festigkeit aus fast allen Marktgebieten recht lebhaft. Vor allem bestand für Montanaktien recht reges Interesse unter Führung von Rheinische Braunkohlen mit plus 3% Prozent. Gelsenkirchen lagen 2% Prozent und die übrigen'Werte dieses Marktes bis zu 1% Prozent höher. Kaliaktien zogen bis zu 3 Proz. an. Banken hatten nur geringes Geschäft. Reichs­bank konnten aber wieder mit ca. plus 5 Prozent stärker in Erscheinung treten. Zellstoff Aschaffen­burg gedrückt. Kunstseideaktien bis zu 2 Prozent fester. Auch für Schiffahrtsrverte bestand Nach­frage bei Erholungen bis zu 2% Prozent. Renten still, aber ebenfalls fester. Am Ehemiemarki lagen J. G. Farben und Scheideanstalt je 1% Prozent fester.

Im Verlaufe blieb di« Tendenz fest, doch schränkte sich die Unrsatztäiigkeit, da weitere Auf­träge ausblieben, wieder ein. Gegenüber dem Anfang waren allgemeine Besserungen bis zu 2% Prozent zu verzeichnen.

Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 8 Prozent unverändert.

X Elekirizitäls-AG. Mitteldeutschland Kassel. In der ao. Go. am 17. Dezember wurde, wie bereits berichtet, das Aktienkapital der Gesellschaft von 100 000 RM auf 24 Millionen erhöht. Die neu ge­schaffenen Aktien übernahmen gegen Einbringung ihrer Elektrizitätsverordnungseinrichtungen die fol­genden Unternehmungen: Zweckoerband Ueberland- werk Eddertalfperre, bestehend aus 12 Kreisen; die kommunale Elektrizitätsgesellschaft Fulda AG. und die Kreise Hanau, Marburg, Kirchhain. Rotenburg,, , ^,.,- ^- atontjeim uno ^Ytwea. <-. . .--. -.'. eigonxen jbernahm des weiteren die Pr 26 Prozent Sie bringt die trizitätsversorgung des Kreises Frankenberg als Sacheinlage ein. In den neuen Aufsichtsrat wurden die folgenden Herren gewählt: Landrat Beaucamp- Kirchhain, Fabrikdirektor Ludwig Braun-Hersfeld, Landrat Dr. von Christen-Heiligenstadt, Landrat Dr. Conring-Northeim, Landrat von Dombois-Ro- tenburg, Bürgermeister Domke-Witzenhausen, Gene­raldirektor Dr. Frank-Berlin (Preußen-Elektra), Land rat Freiherr von Funck-Homberg, Landrat Freiherr von Gagern-Fulda, Ministerialdirektor im Finanzministerium Grosser-Berlin (Preußen Elek­tra), Landrat Gail-Einbeck, Landrat Groeninger- Witz«nhausen, Fabrikbesitzer Dr. Heraeu s-Hanau, Ministerialrat Heyden-Berlin (Preußen Elektra), Kaufmann Hävner-Kaffel, Landrat K a i s e r-Hanau, Geschäftsführer Kaldauke-Hann. Münden, Landrat Langsdorff-Uslar, Komm. Landrat Reg.-Rat Dr. Noelle-Melsungen, Landrat Dr. Nordbeck-Göttingen, Landrat von Pappenheim-Kassel, Landrat Dr. Prange-Hofgeismar, Senator Querfurt-Northeim, Direktor Schmi«.dqen-Fukda, Bürgermftr. Schmidt- Langendiebach (Kreis Hanau), Landrat Schwebel- Marburg, Reg.» u. Baurat Schultz-Kaffel (Preußen Elektra), Kreisdcp. Gutsbesitzer Sievers-Daseburg (Kr. Warburg, Wests.), Landrat a. D, von Stock­hausen-Hann. Münden, Landrat von Steinrück-Zie­genhain, Landrat Treibert-Fritzlnr, Generaldirektor Dr. Dosberg-Knffel, Landrat Gras von Wcdel-Hers- seld, Geh. Regierungsrat Wsißermel, M. d. L., Ber­lin (Preußen-Elektra), Landrat von Winterfeld- Frankenberg. Zum Vorsitzenden des Aufsichts­rates wurde Generaldirektor Dr. Vosberg-Kaffel, zu stellvertretenden Vorsitzenden Landrat von Pappen-

Abkommen über die Innehaltung von Mindest­preisen zunächst für Stabeisen getroffen hatte. Für die Stabeisenabschlüss« der Mitglieder der JRG. sollen noch der nunmehr erfolgten Einigung die Ueberpreife des Deutschen Stahlwerksverb-andes maßgebend fein. Im übrigen sollen am 20. Dezem­ber in Paris neue Besprechungen in der Frage der Preisregelung in Zusammenhang mit den Mitglie- dsrverhandlungen der französischen Eisenverbände stattfinden.

X Gläubigerversammlung der Elite-Diamank- Werke. In einer Gläubigerversammlung wurde be­kanntgegeben, daß bei Eröffnung des Berfahrens die Aktivseite 4,5 Mill. RM die Passivseite 6,2 Mill. RM betrug, so daß sich die Unterbilanz auf 1,7 Mill. RM stellte. Von den Vertrauensleuten des Gläubstgerausschuffes wurde mitgeteilt, daß die Sanierungsverhandlungen mit Opel ergebnislos ver­laufen find. Es Habtz sich eine Interessengruppe unter Führung einer D-Bank gefunden, die die Möglichkeit in Aussicht stellt, die Garantie für eine Vergleichsquot« von 40 Prozent zu übernehmen, die in vier Roten innerhalb eines Jahres sur Auszab-

I Ent

k^ranK^Uk'ssr Kursbericht (20 Dezember).

ffchubgebiete . . . .

1 «lo Reichsanleihe v. 1927 Ablösungsschuld o. A.

do. m. A. .

8 «/o Pr. Ecntr. - Bod.» Plandbr. 28 . .

8®/, Pr. Centr.-Komm.»

Obl. 28.....'.

Anatolier I .... .

do. II .... <

Bagdad I. . . . «

do. II . . . . Zolltürken . . . . . Schantungbahn . . , .

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armer Bank . . . Berliner Handcisgesellsch. Commerz- u. Privatbank Darni' übt. u. Nationalb.

Deutiche Vanl .

Deutsche Ibereinsbant Distonto=Oieielljchaft . irestner Baut

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115 50 II5 171 148.00 22S 143.50

. 143.5t) . 143.

Uietallbant ..... Mitteldeutsche Creditbank Neichsbank . . 280.

Defieri. Creditanstalt i0- Westbanl . . , . . . 24.

yapag . » . » » . . äu-'

warbt». Lloyd . . , . Buderus . . . . - Kelienkirchen. . « < Harpen er . .. . » Ilie Bergbau . » » - Klöckner . . , . -

Mannesmann . . . Mansfeider Bergbau . Oberbedc.rs . . . .

Ottain Minen . . Phönix. . . . -

Rhein. Braunkohlen . , Rheinstahl . . . .

Riebeck Montan . . .

Laurahütte . . . .

Ver. Stahlwerke A.-G. Aschersleben . . . .

Salchelsurth . » . .

A «striegeln . . . » .

Kleyer . . . . . -

Brown, Boveri. . .

Daimler . . -

flankt. Maschinenfabrik Äciag . . , . -

Bvlgt L Häffner . . . Melallgei.Franksurta.M. ^ungbaua . . . . Cement Heidelberg ^och- und Tiesbau . .

89.50

60 123.50 131.70 21 .50

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51 11 8 50 176 - 301 181

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M. Holzmann . . .

Wayß D Freitag . . . Zellstoff Aschaffenburg . Zellstoff Waldhof . . . 3. E. Farben .... Zcheideanstalt . . . Holzver ohlung . . . Dt. Erdöl . . . . . Th. Goldschmidt . . . Montecatini . . . , , RUtgerswerke . . . . A. E. G. ...... Bergmann-Werke . . . Ehade . . , . . . Licht und Kraft . .

Elektrische Lieferungen , <yelien ® Guilleaume Gesfüret . . . . .

Lohmeyer. . .... Lechwerke. . , , , , Rhein. Elekir. . . , , Schocken . . . . . . Siemens & Halske . . Maimkanwecke. . , . Bt. Ltnoleuin. . . . , Marita t ..... coensta . . ... . Sudo Zucker , , .

Ber. Glanzstoff . . .

71.50

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80 88. - 61. -

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150.27 17 - 333 Ii8 5 159 2 llt 147.75 157 102.75 136. 0 17 .75 27735 105.51» 825.50 127 50 312 160.75 153

bebakten h enn ein Garant den sollte, schlägt der Gläubiger-Ausschuß vor, den Betrieb weiterzuführen. Rechtliche Ansprüche gegen die Opel A.-G. ließen sich aber nicht herleiten. Auf­sichtsrat und Vorstand von Elite hätten ihre Pflicht erfüllt. Von der Gläubigerversammlung wurde ver­langt, daß mindestens Herr Fritz Opel persönlich regreßpflichtig gemacht werden soll. Der Bevoll­mächtigte der Opel A.-G. wies die gegen Opel er­hobenen Vorwürfe zurück. Eine Anzahl Gläubiger scheinen entschlossen, zivilrechtlich gegen Fritz von Opel vorzugehen. Die Versammlung beschloß eine neue Gläubigerversammlung zu Anfanz) des näch­sten Jahres eins «berufen. Der Gläubig :r-Ausschuß wurde beauftragt, möglichst einen Vergleich von 50 Prozent zu erzielen.

X Oividendenermätzigung bei Bemberg. Der Aufsichtsrat der I. P. Bemberg, Runftfeibefabrit, A.-G. in Barmen schlägt, der G.-V. am 20. Ja­nuar eine Dividende von 8 Prozent gegen 14 Pro­zent i. B. vor. Der Rückgang der Dividende war angesichts der Entwicklung der Verhältnisse im Kunstseidenmorkt zu erwarten, wenn auch die I. P. Bemberg A.-G. in ihrer Verkaufspolitik be­sondere Grundsätze verfolgt, durch welche di« Kon­kurrenz in ihrer finanziellen Auswirkung nicht so stark zum Ausdruck gelangt wie bei anderen Ge- sell'chaften. Die Schätzungen der Dividende gingen vielfach noch unter den Satz von 8 Proz. Die Aus­schüttung der Dividende erfordert diesmal 1 Mill. RM weniger als im Vorjahre. Damals waren für 14 Prozent auf 28 Mill. RM AK. 3,92 Millionen aufzuwenden, während die diesmaligen 8 Prozent Dividende auf 40 .Mill. RM AK., wovon die neuen 12 Mill. RM nur die Hälfte an der Dividende teilnehmen, 2,72 Mill. RM ausmacht. Wir hörten van der Verwaltung noch, daß sie in Rücksicht auf die noch immer unsichere Lage der Kunstseiden­industrie sowie angesichts der weiter erforderlichen Aufwendungen für den Bau der neuen großen Kunstfeldenfabrik in Siegburg bei Bonn in diesem Sahre wesentlich höhere Abschreibungen und Rück­stellungen vorgenommen hat.

Berliner Mctallmaekt. lDom

20. Dezember)

Kupfer

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