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Dienstag den 10. Dezember 1929

ftt. 288

Die Spe^ekavie dev Kaubtieve

Von M. A. von Lükgendorff.

Gefangene Raubtiere während ihrer Mahlzeit zu beobachten, ist vielen Menschen widerlich. Schon vor der Fütterung, deren Zeitpunkt sie genau kennen, sind die Tiere aufgeregt und unruhig; kommt endlich der Augenblick, in dem der Wärter das große Stück blutigen Fleisches in den Käfig stößt, so erreicht die Erregung ihren Höhepunkt. Ein Schlag mit der Pranke, ein Ruck an dem Fleischstück, und schon liegt es zerrissen vor dem Tier, das sich, nun wieder ganz ruhig geworden, dem Genuß des Fressens hingibt. Das freie Raub­tier kommt natürlich wesentlich schwerer zu seinen Mahlzeiten. Ein Löwe muß, um leben zu können, jede Woche zumindest zwei größere Tiere erbeuten — in der Gefangenschaft erhält er täglich 10 bis 15 Pfund Fleisch. Uebrigens liegt auch dem freien Löwen nichts am Töten: er will sich nur sättigen. Am liebsten ist es dem König der Wüste, wenn er irgendwo ein von einem Jäger frisch erlegtes Tier findet, das er sich zu Gemüte führen kann; das sind freilich Zufälle, mit denen nur selten zu rechnen ist. Die jüngeren Löwen, die noch im Be­sitze ihrer ganzen Kraft und ihrer'scharfen Sinnes­organe sind, pirschen sich gern an die zur Tränke ziehenden Herden von Wildtieren heran, — an Giraffen, Antilopen oder Zebras, und holen sich aus ihrer Mitte ein Beutestück. Immer gelingen solche Ueberfälle nicht, da gerade diese Tiere über­aus scheu und wachsam sind; hat der Löwe also einmal gründliches Jagdpech, so bleibt ihm nichts anderes übrig, als mit allerhand kleinem Getier vorlieb zu nehmen; wenn er allzu hungrig ist, soll er es sogar nicht verschmähen, auf Mäuse zu jagen. Manche Naturforscher wollen sogar beob­achtet haben, daß Löwen und Tiger, wenn absolut kein jagdbares Wildlier in der Nähe ist, Heu­schrecken fressen. Wenn die Dörfer von Einge­borenen in der Nähe sind, verschmäht der Löwe solche kleinen Happen; er schleicht sich zu den zahmen Viehherden, die während der Nacht meist in mit stachligen Dornenhecken umzäunten Lagern untergebracht sind. Selbst hohe Einzäunungen werden von hungrigen Löwen übersprungen, der dann, beladen mit dem toten Tier, mit einem Riesensatz wieder über den Zaun zurückspringt. Das sind Kraftstoffe, die ihm außer dem Tiger so leicht kein anderes Tier der Erde nachmacht.

Hat der Löwe seine Beute in Sicheicheit ge­bracht, so beginnt er seine Mahlzett damit, daß er seinem Opfer die Eingeweide herausreißt, um diese zuerst zu verspeisen. Dasselbe tut auch der Tiger, und diese Vorliebe der beiden Großraubkatzen für die Eingeweide der von ihnen geschlagenen Tiere hat ihren guten Grund. Die Därme dieser Pflan- zenfresser sind immer voll Pflanzenbrei, und da die Raubtiere auf keine andere Weise zu vegetarischer Nahrung kommen, sie aber wegen wichtiger Mi­neralsalze brauchen, so muß der Bedarf an „Ge­müse" auf diese Art gedeckt werden. Löwe und Tiger tun übrigens in diesem Fall dasselbe, was man bei den Kongonegern beobachten kann, wenn sie — zum Entsetzen des europäischen Jägers — mit großer Gier, -fe^ n^ b^ Inhalt <

Aus Leidenschaft wird der Löwe viel seltener zum Menschenfresser als der Tiger. In der Regel sind es überhaupt nur ältere Löwen, die sich, durch lange Erfahrung gewitzigt, auch ohne Notwehr an Menschen vergreifen. Unter den Tigern finden sich dagegen viele Liebhaber von Menschenfleisch. Dow dem Augenblick an, in dem der Tiger die Leich­tigkeit erkannt hat, mit der ein unbewaffneter Mensch überwältigt werden kann, ist kein Mensch mehr vor ihm sicher. Stellenweise werden die Ge­biete, in denen sich die „Menschenfresser" herum­treiben, so gefährlich, daß man erst vor kurzem auf einigen Strecken der indischen Madras-Bahn — nachdem Streckenwärter und Weichensteller auf ihren Dienstgängen getötet worden waren — „tigersichere" Bahnwärterhäuschen errichtet hat; das sind aus Beton gefertigte Häuser, die bei Ge­fahr mit starken Gittertüren verschlossen werden können. Der Appetit eines Tigers ist jo gewaltig, daß es ihm nichts ausmacht, hintereinander bis zu 60 Pfund Fleisch hinunterzuschlingen. Ist er einer Wasserstelle nahe, so unterbricht er seine Mahlzeit hin und wieder, um zu trinken; wenn er endlich satt ist, so verfällt er in einen tiefen Verdauungs­schlaf. In schlechten Zeiten stillt der Tiger seinen Hunger auch mit Kleingetier, schreckt nicht vor den Stacheln des Stachelschweines zurück und schluckt Frösche und Eidechsen ebenso wie Fische .und Schildkröten oder stellt den Affen nach, deren Fleisch er sehr schätzt. Löwe und Tiger verzehren bei quälendem Hunger.auch Aqs. — was aller­dings selten beobachtet wird; es kommt sogar vor, daß sie tote Artgenossen verspeisen.

Freßgier, gepaart . mit. Verwegenheit, machen auch den & »parken zu einem vâm Menschen sehr gefürchteten Räuber. Er schreckt nicht davor zuruck, in die Dörfer der Eingeborenen einzubrechen und Vieh zu töten, oft viel mehr, als er zu fressen imstande ist; er beschleicht die Antilopenherden, springt Schakale und Hunde an, und in Indien gehört der Leopard sogar zu den Menschenfressern; er ist als solcher kaum weniger gefährlich als der Tiger. Daneben vertilgt er aber auch mit Ver­gnügen Hühner — Frösche oder. Eidechsen nur aus Rot; bisweilen holt er sich von der Oelpalme die - pflaumenähnlichen Früchte, aus derem stark fetthaltigem Fruchtfleisch das Palmöl gepreßt wird. In der Gefangenschaft erhält der Leopard täglich 4 bis 5 Pfund Fleisch.

Zu den hundeartigen Raubtieren Afrikas ge­hören zwei Gattungen, deren Mahlzeiten ganz selt-

am zusammengefaßt sind; es sind der Erdwolf, ein Verwandter der Hyäne, und der Ohrhund. Beide nähren sich fast nur von Insekten und verdienen daher nicht, daß man sie als „Raubtiere" bezeich­net, zu denen sie aber gleichwohl systematisch ge­rechnet werden müssen. Eine echte Hyänen-Mahl- zeit stellen wir uns stets ekelhast vor; wir denken daran, wie das unschöne Tier nachts an den Tei­len einer Leiche nagt — denn die Hyänen sind Nachttiere. Gewöhnlich stehen die Hyäne nun feine Leichen zur Verfügung; wenn sie aber mit ihrem einen Geruchssinn aus großer Entfernung selbst n der Erde vergrabenes Aas aufspürt, so bedeutet das für sie die Aussicht auf einen ihrer liebsten Leckerbiffen. Da die Hyäne körperlich nicht sehr gewandt und überdies auch feig ist, so liefert ihr das gefundene Stück geradezu den „gedeckten Tisch" auch sonst ist sie nicht sehr anspruchsvoll, und unbet sich einmal garnichts anderes, so schleicht sie ich in die Nähe der Dörfer und schmaust die dort abgelagerten menschlichen Abfälle mit Appetit.

Dem Wolf schmeckt eine ganze Auswahl von Gerichten, die je nach der Jahreszeit wechseln. Im Sommer sind seine Mahlzeiten in der Regel ziem­lich abwechslungsreich, weil er auch Fische, Schlan­gen und Maikäfer frißt, ganz gern einmal vege­tarisch lebt und von den Feldern Mais oder ein paar Kartoffeln nascht. Im Winter treibt ihn der Hunger auf die Jagd nach allem möglichen Getier.

Rinder und Pferde und greifen schließlich auch den Menschen an. Im Norden folgen sie den wan­dernden Renntieren auf den Fersen, und wo sie auf einen Zug von Lemmingen treffen, auf jene kleinen Nager, die oft in Herden von vielen Tau­senden wandern, sind sie, wie der russische Forscher Jslawin beobachtet hat, hinter ihnen her. Ihre Fleischgier wird auch in der Gefangenschaft be­rücksichtigt, in der sie täglich mit 4 bis 5 Pfund Fleisch gefüttert werden.

Totschlag wegen eines Kusses

Wie streng die Sitten unter den mohammeda­nischen Bauern Bosniens und der Herzegowina noch heute sind, lehrt ein Prozeß, der dieser Tage vor dem Gericht in Sarajewo verhandelt wurde. Zu verantworten hatten sich die beiden Brüder Hussein und Mehmed Buza und deren Vetter Omer Sabanovic, drei Bauern aus dem türkischen Dörf­chen Vistrani bei Visoko. Sie hatten in einer Nacht den Bauern Addo Prelic überfallen und so schwer mißhandelt, daß dieser an den Folgen der Miß­handlungen starb. Die Angeklagten entschuldigten sich damit, Prelic habe ihre Schwester und Base Hajriza Buza wider deren Willen geküßt. Er habe ihr gewaltsam den Gesichtsschleier gehoben und das Mädchen, obwohl er weder ihr Verwandter noch ihr Bräutigam fei, geküßt. Für diese „Schän­dung" ihrer Schwester, erklärten die Brüder Buza, habe Prelic die schwerste Strafe verdient. Da die Gerichte ihn nicht verurteilt hätten, so seien sie ge­zwungen gewesen, selbst die Bestrafung zu vollzie­hen. Natürlich wurden die Totschläger zu mehr­jährigen Kerkcrstrafen verurteilt. Sie stab aber im Innersten noch heute davon überzeugt, recht ge­handelt zu haben.

Angst vor der Frau Minister.

Unweit ber Deutschen Botschaft in London be­findet sich bas Gebäude des „United Service Club", der zu den exklusivsten Zirkeln der englischen Hauptstadt gehört. Mitglieder dieses Clubs sind hauptsächlich Generäle und Admiräle. Wer die englischen Sitten kennt, weiß, daß im „United Service Club" sehr gut gegessen, noch besser ge­trunken und meistens geschwiegen wird. Im Dienst, zu Hause, aus der Straße ist genug Anlaß, sich zu ärgern, auszuregen — also wird im Club wenig gesprochen. Doch kürzlich herrschte in den Club­räumen allgemeine Aufregung. Die Statuten des

Nev seNlanie Eewekievungsbau des Srelchstass

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Der Entwurf von Professor Fahrenkamp-Düsseldorf

wird für die geplante Erweiterung des Reichstagsgebäudes neben den gleichfalls preisge­krönten Entwürfen von Professor Schmidthenner-Stuttgart und Prof. Holzbauer-München in engste Wahl gezogen.

Clubs verbieten Frauen den Zutritt, andererseits enthalten die Statuten jedoch die Bestimmung, daß jeder Kriegs- und Marineminister ohne Weiteres Ehrenmitglied des Clubs ist. Diese Bestimmung stammt noch aus den Zeiten Wellingtons. Nun ist gegenwärtig die Arbeiterpartei an der Macht, und im Kabinett sitzt als Minister für Arbeit Mar­garete Banfield. Zwar hat der Arbeitsminister keine Beziehungen zur Armee und Flotte, doch wer haftet für die Zukunft? Wenn heute eine Frau Arbeitsminister sein kann, warum soll es unmög­lich sein, daß eine Frau morgen Kriegsminister wird? Mitglieder des „United Service Clubs" sind Militärs und ein Soldat muß auf alles gefaßt sein. Also wurde die verhängnisvolle Frage auf die Tagesordnung der Vorstandssitzung gesetzt, die nach langen Debatten in die Statuten die Bestimmung aufnahmen, daß „Ehrenmitglieder des Clubs" nur Männer sein dürfen. Jetzt ist wieder die alte Ruhe in die Clubräume eingekehrt. Die Angst vor der „Frau Minister" ist geschwunden, und nach alter Gewohnheit wird wieder sehr gut gegessen, noch besser getrunken und meistens geschwiegen.

Ford legt täglich einen Dollar zu.

Die Fordwerke in Detroit haben ihren Ange­stellten soeben die angenehme Mitteilung gemacht, daß der Minimallohn für alle Angehörigen der Betriebe mit Ausnahme derLehrlinge generell um die Werks in den Vereinigten Staaten Gültigkeit hat, tritt mit dem 1. Dezember in Kraft und betrifft 24 320 Angestellte. Es ist diese die dritte große Lohnerhöhung, die der Automobilagent dekretiert. Im Jahre 1919 wurde das Tagesminimum von 2.34 Dollars auf 5 Dollars erhöht, und gleichzeitig der Arbeitstag von neun auf acht Stunden verkürzt. Später erfolgte dann die Erhöhung des Minimal­lohns um einen Dollar auf sechs. Wie Edsel Ford einem Berichterstatter erklärte, ist die neue ein­schneidende Lohnerhöhung durch die gewaltige Stei­gerung der Produktion sowie durch die überaus günstigen Ausblicke -die sich für das neue Geschäfts­jahr eröffnen, möglich gemacht werden.

Das karge Mahl der Gräfin Corelli.

Don 1855 an lebte Gioachino Rossini, der Kom­ponist des „Barbiers von Sevilla", in Paffy bei Paris, war bereits ein berühmter, vielumworbener Künstler und nahm selbstverständlich an dem Leben und Treiben der besten Pariser Gesellschaft als gern gesehener Gast teil. Auch die Gräfin Coretti, "eine gebürtige Italienerin, konnte nicht umhin, ihren berühmten Landsmann zu einem „kleinen" Souper zu bitten. Sie tat es beileibe nicht übermäßig gern; war sie doch überall ob ihres grenzenlosen Geizes allgemein berüchtigt. Es gehörte aber nun einmal zum guten Ton, mit dem Maestro gesellschaftlich zu verkehren, und schweren Herzens ließ die Grä­fin eine Einladung an Rossini ergehen. Er wurde über alle Maßen- freundlich empfangen. Weniger „warm" als die Aufnahme im Hause Coretti fiel aber die Bewirtung aus. Rossini, der nicht nur über musikalische Fähigkeiten, sondern auch über einen gesegneten Appetit verfügte, blieb ungesättigt. Hung­rige Gäste werden oft ■ ungemütlich, und als die geizige Hausfrau beim Abschied der Hoffnung Aus­druck gab, den Meister recht bald wieder als Tisch­gast begrüßen zu können, antwortete Rossini sich höflichst verbeugend: „Mit Vergnügen, verehrte Frau Gräfin; wenn Sie wollen, setzt gleich!"

GetEMshes.

Hygienn-Uer vorkrag des Viologen F. Vergin. Der der Bürgers'-fft Hanaus nicht mehr unbe­kannte, und als Redner geschätzte Biologe wird am Mittwoch, 11. Dezember, abends 8 Uhr, einen interessanten Vortra- über das Thema: „Neue Wege "ir Gesundhci " holten. T r Eintritt ist kostenlos. (S. d. heutige Inserat.)

Son dev Ensbühne.

Cenkralkheater. /Line höchst originelle Idee liegt dem Lustspiel „Fräulein Fähnrich" zu Grunde, bas auf einen an toller Situationskomik überreichen Schwank aus dem Marineleben mit stark pikantem Anstrich hinausläuft. Die vorzügliche Besetzung des Filmes und in Sonderheit eine Reihe glänzen­der karrikierter Typen verhelfen dem übermütigen Schwanke zu einem starken Publikumserfolg. In einem typischen „Amerikaner" stellt sich Wilhelm Fairbanks in „Dektektiv aus Liebe" seinen zahl­reichen Freundinnen und Freunden vor. Dem neuen Fairbanks-Film fehlt es wie allen amerika­nischen Erzeugnissen nicht an viel Bewegung und einer gewissen Spannung, so daß auch er einer freundlichen Aufnahme sicher sein darf. Ein Aue, schnitt aus dem prächtigen alpinen Film „Im Pa­radies . der Kletterer" ergänzt das unterhaltsame Programm aufs trefflichste.

* 3m Moderenu Theater ist ein Programm was man mit gutem Gewissen jedem empfehlen kann. Es werden keine Großfilme gezeigt, aber die zwei Schlager des Abends sind unterhaltend, ja mehr. Im Hauptfilm „Unter falschen Namen" sin- den wir eine Geschichte, die zum Teil neue origi. nelle Wege geht. Neue Wege in der Photographie. Es entstehen infolge ganz einfacher, aber sehr ge­schickter Trickaufnahmen einige originelle Scenen, deren Komik unbestreitbar ist. Leider hat der Film bisher diese Art der Aufnahmen ganz vernach­lässigt. Hier ist ein erster Versuch gemacht, der glänzend gelang. Im übrigen handelt es sich bei dem Film um ein Abenteuer eines Untergrund­bahnschaffners, das in Spannung und Verwicklung kaum zu übertreffen ist. Echt amerikanisch dann Lörund und happy end. Der zweite Film „Rin Tin Tins schwerste Aufgabe" bringt nichts neues. Alle Filme mit dem herrlichen Filmhund gleichen sich, aber den Filmhelden, den Hund Rin Tin Tin, sehen wir immer gern.

Rund§unS-Mog«amms Dienstag, 10. Dezember.

6.30: Wetterbericht und Zeitangabe. Anschließend Morgengymnastik. 11—12: Schallplattenkonzert. 13.15: Werbekonzert. 13.30—14.30: Schallplatten, konzert: Russische Musik. 15.15—15.45: Stunde der Jugend. 16—17.45: Aus dem Kurhaus Wiesbaden nach Stuttgart: Konzert. 18—18.45: Don Stock­holm: Verteilung des Nobelpreises. 19.05: Bon Stuttgart: „Aus dem Leben der Ueberseedeuffchen auf der Mine" 19.30: Von Stuttgart: Bunte Stunde. 20: Aus dem Badischen Landescheater, Karlsruhe: Don Pasquals. 22.20—23: Von Mann­heim: Hebräische Gesänge. 23.15—24: Von Mann­heim: Jazz aus zwei Flügeln.

NeveZrrs- vevkammZrmseir.

Gesangverein Tonblüthe E. V. Heute abcÄ 8.45 Uhr Ständchen. Zusammenkunft am Löwen gürtchen. — Morgen Mittwoch abend, pünktlich 8.30 Uhr, Gesangstunde. Vollzähliges Erscheine«

an hLid.cn, Abende» erwünscht.

Singstunde.

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Evangel. Kasino. Mittwoch abend 8 Uhr Vost, stnndssitzung. 9 Uhr Monatsoersammlung ii^ „Elefanten". ' '

Marian. 3üngl.-Songr. Morgen Mittwoch den 11. Dezember, 20,30 Uhr, Nikolausfeier. 1459

Turn- u. Fechiclub (Hockey). Die Versammlung findet in dieser Woche am Mittwoch urn 8.45 Uhr statt. 1462

Deutsch-Evangelischer Frauenbund. Mittwoch, 11. Dezember, nachmittags 4 Uhr Adventsfeier int Evangel. Vereinshaus. Bitte Gebäck zum Kaffee mitzubringen. Für Kaffee werden 30 Pfg. er­hoben. Gäste ■ herzlich willkommen. 1461

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Bekanntmachung.

Nummer 48 des Regierungsamtsblattes vom 30. November 1929 enthält unter Nr. 662 eine Polizeiverordnung vom 16. November 1929, durch die die Polizeiverordnung über die Regelung des Schießsportes vom 12. Februar 1927 abgeändert wird. Die Polizeiverordnung kann bei den Orts­behörden und bei mir eingesehen werden.

Hanau, 3. Dezember 1929.

Der Landrat und Polizeidirektor.

J. V.: Fitte.

Bekanntmachung.

Auf Grund der Verfügung des Herrn Regie­rungspräsidenten in Kassel vom 28. 10. 29 A VII Nr. 1726 ist die dem Schätzer und öffentlichen Versteigerer Wilhelm Reitz, hier, Nordstraße 59, unter dem 11. 9. 1929 A II G 7164 erteilte Be­stallungsurkunde infolge freiwilliger Verzicht' leiftung erloschen.

Hanau, 2. November 1929.

Der Staatl. Polizeidirektor in Hanau: gez. Kaiser. Begl. Schmidt, Pol.-Oberinspektor.

«eranNvsNNch für Verlag und Druckerei: Paul 31 a 6; für den redaNioneNen G-lamilnhaN: Richard S »111ch für An,eigen und Reklamen: Fr. «iedenhühner Ofir in Sanou. Rotaiion«drua der Wall-ndauckbuchdruck-re: Sanau. Fernspreckanichul» Rk. 3056. 3957 3958. — Postscheck .vrantfurt n. TL Ur 26059. Ttontfonfn ^MndUm? ^ribbdnT ^âtwi

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Hüte zum Aufarbeiten für das Fest müssen spätestens Donnerstag den 19. Dezember 1929 in meinem Besitz sein. 13466a |

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