Nr. 275
Samstag den 23. November 1929
Seite 19
HANDEL UND
wmi^öAH
Keivewe- und Vvoduktenmürkte
X Mannheim, 21. November. Zu Beginn diesmaligen Berichtswoche setzte Weltmärkte für Getreide eine kräjtige Hausse- Mgung em, die mit Meldungen über Schwarz- Mildung aus Argentinien zunächst begründet Aide. In den folgenden Tagen machte die Auf- Mllsbewegung weitere Fortschritte, gestützt auf Miere Exportnachfrage, auf hausselautende argen» Mich« Erntemeldungen und auf kleiner« Wochen- Missungen. Gewinnsicherungen sührten in den toten Tagen wieder zu einem Preisrückgang, doch die Forderungen immer noch weit über dem Mwüchigen Preisniveau. Die Umsätze im Cif- Wäst waren die ganze Woche hindurch, beson- u in Weizen, etwas lebhafter und man zahlte jiletjt für 79 Kg. Bahia, seeschwimmend, und per giroember» und Dezember-Abladuna 12,25 hfl., für Msso 79 Kg. seejchwlmmend, November- und Sezember-Abladung 11,55 hfl. cif Rotterdam. In Mnitoba-Weizen lagen heute Angebote vor per Momber, erste Hälfte Dezember-Verschijfung, Manitoba 1 zu 14,10, desgl. 2 13,80, degl. 3 13,50, M. 4 13,35 und desgl. 5 zu 12,25 hfl. cif Rotter- to. Hardwinter 2 Golf, seeschwimmend und No- «ber-Ablaüung, war zu 12,17% hfl. cif Rotterdam offeriert. Roggen tonnte im Presse in Merslnstimmung mit Weizen anziehen. Die Um» äd« in Roggen blieben aber klein. Für La-Piata- tognen 74—75 Kg. per November-Abladung verlangte man 9,45 hfl. cif Rotterdam. Für G e r st e kftanb etwas mehr Interesse, doch auch in diesem ilrtikel tarnen keine größeren Umsätze zustande. Lonau-Gerste 61/62 Kg. seeschwimmend und No- oember-Abladung war zu 8,35—8,40, La Plara» Oerfte 62 Kg. November-Verschiffung zu 8,25 bis 8,30 und desgl. 65 Kg. zu 8,55—8,60 ml. cif Rotterdam offeriert. Hafer hatte stetigen Markt. La- Wa-Clipped-Hafer 51/52 Kg. per November war zu 8,05—8,10, Plata-faq-Hafer 51/52 Kg. Novem- der-Berschiffuntz zu 7,75—7,80 hfl. cif Rotterdam offeriert. Für Mais zeigte sich etwas stärkere Lauflust. Für La-Plata-Mais seeschwimmend verlangte man zuletzt 8,65, per November 8,65, per Dezember 8,70 und per Januar-Abladung 8,90 hfl. tij Rotterdam.
An unseren süddeutschen Märkten hatte besonders Weizen recht festen Markt Einerseits her- rorgerufen durch bje festere Stimmung am Weltmärkte, andererseits durch das schwächere Angebot in Jnlanüsweizen. Wie bekannt, beabsichtigt der Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft, Mit Zustimmung des Reichskabinetts, eine Verordnung zu erlassen, wonach der Vermahlungssatz für . Hnlandsweizen für bie Monate Dezember und Sanuar auf 50 Prozent hinaufgejetzt wird. Durch - liefe zu erwartende Abänderung des Vevmahlungs- zejetzes zeigten bie Mühlen eine lebhaftere Nach- itage, zumal auch das Mehlgeschäft eine Belebung «iaijren hat. Für süddeutschen und mitteldeutschen Weizen wurden Preise von 26—26.25 RM franko Mmnheim bezahlt. Norddeutscher Weizen 78/79 ! «»/(Pommern, Mecklenburg und Holsteiner) war ■PT6.60 RM cif Mannheim offeriert, doch tarnen
zenten, wie man hört, zur Selbstfermentation ihrer Tabak« schreiten. In Ottersheim zahlte man für Sandblätter 60—65 RM, in Winden 53—55, in Freudenstadt 58—60, in der Seckenheimer Gegend 67—70, in Schiesheim 67—69, in Graben-Neudorf 60—62 und in Heddesheim 53—55 RM per Zentner.
KkKi befrkedrsendev ReLÄsvavndevtidt
Der Bericht der deutschen Reichsbahn
über
die Verkehrsverhältnisse im Oktober lautet nicht fei)1 erfreulich. Der Güterverkehr erreichte nicht die einem starken Herbstverkehr entsprechende Höhe. Di« Steigerung gegenüber dem Vormonat, auf ben Arbeitstag umgerechnet, beträgt nur etwa 4 Proz. und gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres 1,8 Proz. Dabei darf aber nicht übersehen wer- den, jah der Oktober 1928 als erster Monat mit erhöhten Gütertarifen einen verhältnismäßig geringen Verkehr hatte, da der September 1928 mit den alten Tarifen zu vorsorglicher Eindeckung benutzt worden war. Lebhaft gestaltete sich der Eilgutverkehr. Arbeitstäglich wurden bei voller Inanspruchnahme des Wagenparks 164 964 Wagen ge» stellt (gegen 162 039 Wagen im Oktober 1928 und 159 204 im September 1929). Der Versand von künstlichen Düngemitteln blieb um 44 Proz. gegenüber dem Vormonat und sogar noch um 12,5 Proz. gegenüber Oktober 1928 zurück. Der Personenverkehr ging unter dem Einfluß des Herbstwetters, der Zunahme der Arbeitslosen und des immer fühlbarer werdenden Kraftwagenwettbewerbs weiter zurück. Die geleisteten Zugkilometer erhöhten sich im Oktober auf 59 041 (57,611) Mill., die Wagenachskilometer auf 2 728,999 (2 656,311) Millionen. Die. Gesamteinnahmen der Reichsbahn im September zeigen mit 473,861 (August 495,006) Mill. RM einen Rückgang um rund 21 Mill. RM. Der Personalbestand verminderte sich im September auf 740140 (740 984) Köpse. Der Minderbedarf ist in der Hauptsache aus die Abgabe von Zessarbeitern bei der Vahnunterhaltung infolge Einschränkung der Bautätigkeit zurückzusühren.
3m Verlaufe blieb die Stimmung gedrückt. Die anhaltende Orderlosigkeit führte zu einem weiteren Abgleiten der Kurse. Das Geschäft stagnierte fast vollkommen. Angebot war aber kaum vorhanden, so daß auch später die Verluste nur bis zu 1 Proz. gingen.
Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 7% Prozent unverändert.
Am Devisenmarkt nannte Mark gegen Dollar 4.1795 gegen Pfunde 20.399 London-Kabel 487.55, Paris 123.89, Mailand 93.15, Madrid 35.05, Holland 12.0854.
An der Abendbörse war die Haltung trotz festerer Newyorker Eröffnungskurse zurückhaltend und lustlos. Bei anhaltender Orderlosigkeit blieb das Geschäft minimal. Die Kurse waren überwiegend behauptet. Einiges Interesse bestand lediglich für 3. G. Farben (plus 1 Proz.) im Zusammenhang mit der morgigen Aufsichtsratssitzung. Am Montanmarkt gaben dagegen Gelsenkirchen und Rhein. Braunkohlen bis 1% Proz. nach. Anleihen ohne Umsatz.
AKU 132%, 3. G. Farben 177%, Gelsenkirchen 121%, Rhein. Braunkohlen 243%, Siemens 288, Nordd. Lloyd 100%.
Frankfurt a. Al., 22. Nov. Tendenz: lustlos. Zu Beginn der heutigen Börse war die Stimmung mie» der luftlos. Die Spekulation zeigte nur geringste Unternehmungslust, so daß sich bei dem anhaltenden Ordermangel das Geschäft in den denkbar engsten Grenzen bewegte. Infolge der weiteren Abnahme der Börsenkredite an der Newyorker Börse schloß diese in sehr fester Haltung, und man hatte hiervon ausgehend heute mit einer festeren Tendenz gerechnet. Auch die internationale Eeldmarkterleich- terung fand keinen Anklang. Die Insolvenzen der letzten Tage ließen alle Zuversicht und Gejchästs- lust versinken. Aber dessen ungeachtet kam kaum Material heraus, ~ und im Grundton der Börse
von den DramantönmseAen
(Wochenbericht unseres Sonderberichterstatters)
X Amsterdam, 22. Nov. Die Stille dauerte fort. Die fremben Käufer sind jetzt fast vollkommen von dem Markt verschwunden. In der Börjenhall« versuchten einige kapitalkräftige Amsterdamer Kaufleute vergebens, die Preise zu drücken. Trog der anormalen Stille zeigt sich sogar die Kle.ininüustri« nicht bereit, geschliffenes ober rohes Material zu niedrigeren Preisen abzugeben. Die feste Stimmung in Nowyork soll hierzu das ihrig« beigetragen haben. Laut einer Privatdepesche des Diamant» Handelsblad aus 91 empört ist dort der Diamant» handel zu vollkommenem Stillstand gekommen. Verkäufer bieten ihr Material aber nicht billiger an. Di« wenigen Transaktionen, welche zustandekommen, werden zu denselben Preisen als vor einem Monat abgeschlossen. Von anderer Seit« erfahren wir noch, daß diese Woche bie Kauflust in Amerika zunahm, weil die Krise an der Effektenbörse die Wertbeständigkeit des Diamants wieder einmal nachgewiesen hat.
Antwerpen, 22. Nov. Von Wiederbelebung ist noch keine Rede. Nur für Bürgermelee und hellbraun« Achtkant lag vorübergehend für Amsterdamer Rechnung Kauflust vor. Trotz der Stille hielten die Preise sich aufrecht. Mehrere Jn- ouftriell« haben einem Teil ihrer Arbeiter getün» bigt, ober arbeiten mit halber Kraft. Die Zahl der Arbeitslosen ist in Antwerpen bis auf ca. 2000 ge» stiegen. Die Christliche Vereinigung der Diamant» industriellen in Herenthals, Zentrum der belgischen provinziellen Diamantindustrie, hat sich entschlossen, die Produkdion angesichts der Krise am Diamant» markt für eine noch festzustellende Frist ein» zustellen, die Gerüchte, daß auch die Industrie in
M>g ' er Weizenpreffe weniger mitge
die Grundstimmung fester. Für ! nlandsrog-
stellten sich die heutigen Forderungen auf 19 D 19.25 RM franko Mühle. Hafer hatte steti- Mu Markt bei ziemlich unveränderten Preisen, die
M für Inlandsware zwischen 17.25—18 RM
Mggonfrei Mannheim bewegten. In Gerste Imm» noch immer ein großes Angebot an den Markt. Die Interessenten sinh nur für prima Soria Liebhaber, während mittlere und geringere Malitäten wenig gefragt sind. Für badische, rhoin- WW und würltemuergsthe Braugerste o-iweg» i» sich die Forderungen, je nach Qualität, zwi- wn 20—21 RM und für pfälzische Braugerste pischen 20 30—2175 RM staaka Mannh im. fctterg erste hatte recht stillen Markt bei nachge- ™ben Preisen, die sich heute zwischen 17—18 RM Ngonfrei Mannheim, bewegten. Mais erfreute 'h einer etwas besseren Nachfrage und die heuti- ; im Forderungen für in Mannheim greifbaren La- staia-Mais stellten sich auf 19—19.25 RM wag- totfrei Mannheim.
Mehl hatte etwas freundlicheren Markt und w Preise erfuhren in Uebereinstimmung mit «töfgetreibe eine Erhöhung. Der Großmühlenpreis süddeutsches Weizenmehl, Spezial Null, stellt heute aus 38, für desgl. 2. Sorte auf 36.50, süddeutsches" Woizenauszugsmehl auf 42, für ^deutsches Weizenblotmehl aus 28 und für süd- Mches Roggenmehl, je nach Ausmahlung und Krikat, auf 27.50—31.75 RM waggonfrei Mühle. Zu bemerken ist noch, daß süddeutsches Weizenmehl, Spezial Null, von der zweiten Hand Mer dem Großmühlenpreis und zwar zu 37.70 27.60 RM angeboten wird.
.Futtermittel H atten eine bessere Grund- ™mung zu verzeichnen. Besonders ölhaltige Fut- ^ittel waren besser gefragt und „ konnten im Me etwas anziehen, während die übrigen Fut- ssmittel ziemlich unveränderte Preise hatten. Für Weizenkleie forderte man heute 9.75, für We 10.50. für Soyaschrot 18—18.25, für Bier- Wer 16—17, für Trockenschnitzel 10, für Malz- Wrte 15—16 75 und für Erdnußkuchen 21.50—21.75 -franko Mannheim.
I Hopfen verkehrten die ganze Woche hindurch ruhiger Haltung. Die Zufuhren blieben klein »° ebenso die Umsätze. Die Preise haben keine Wberunpi erfahren.
I bat. Die Obergut-Tabake sind durch die W Witterung dachreif und große Mengen konn- bereits abgchängt werden Die Umsätze in ^rgut-Tabaken, wie auch in Grumpen sind aber da die Interessenten die von den Erzeugern Orderten Preise von 75—80 RM nicht anlegen ?^en. In vielen Tabakorten werden die Produ-
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gegen r der gestrigen Äbendbörse nur ganz geringe Abschläge eintraten. Auch die Nichtermäßigung des Newyorker Diskontsatzes verstimmte etwas; denn man rechnete nach der gestrigen Herabsetzung der Londoner Diskontrate bestimmt mit einer Ermäßigung in Amerika, und gab sich der Hoffnung hin, daß hieran anschließend Berlin auch ermäßigen müsse. Zur ersten Notiz kamen nur wenige Papiere zur amtlichen Notierung. Am Elektromarkt lagen AEG., Ehade und Siemens von % bis 1 Prozent bzw. Mark niedriger. Etwas stärker gedrückt lagen I. G. Farben mit minus 17s Prozent. Don Montanwerten eröffneten Ilse Berg, bau mit minus 3 Prozent stärker angeboten. Mannesmann büßten 1% Prozent ein. Sonst gingen hier die Rückgänge nicht über % Prozent hinaus. Nur Zellstoffwerte machten eine Ausnahme, Waidhof konnten bei leicht gebessertem Kurs einiges Interesse auf sich lenken. Banken ebenfalls etwas schwächer. Die übrigen Märkte lagen fast umsatzlos. — Renten ohne nennenswertes Geschäft. Deutsche Anleihen leicht gedrückt, Ausländer be» hauptet.
X Mskonkermkktzigimg der Bank von Danzig. Die Bank von Danzig hat mit Wirkung ab 23. November den Diskontsatz von 6% aus 6 Proz. und den Lombardsatz von 7% auf 7 Prozent herabgesetzt.
X viskonkermäßignnss in Oesterreich. Die Nationalbank m Oesterreich ermäßigte den Diskont von 8% auf 8 Prozent.
X Unsichere Aussichten bei Hoesch. Die GV. der Eisen- und Stahlwerke Hoesch A.-G. in Dortmund genehmigte die Dividende von 7 Prozent für die Stamm- und 5 Prozent für die Vorzugsaktien. Ueber den Geschäftsgang teilte die Ber- roaltung mit. daß nachdem das zweite Semester des abgelaufenen Geschäftsjahres im Absatz und in den Erträgnissen gegenüber dem ersten Semester sich gebessert habe, im neuen Jahre wieder eine Verschlechterung der Marktlage eingetreten sei. Immerhin waren die Abrechnungen der ersten Monate besser als für die Dergleichszeit des Vorjahres. In erster Linie habe die Unsicherheit der Zukunft
k^rankturker Kursbericht (22. November).
Schutzgebiete . . . . 6 °|o Reichsanleihe v. 1927 Ablösungsschuld o. A. .
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Deutsche Dereinsbank . Diskonto-Gesellschaft . . Drestner Bant, . .
Metallbank..... MitlecheutscheCreditbank Reichsbant . . . Oesierr. Creditanstalt . Wesibanl..... Hapag .
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der Eisenverbände zu einer Zurückhaltung sowohl der Derbraucher als auch des Handels geführt. Die Beschäftigung fei in allen Abteilungen zurückgegangen. Immerhin genügten aber die vorliegenden Aufträge noch, um den Werken bis zum Schluß des Jahres angemessen« Beschäftigung zu gewährleisten. Die Neuanlagen seien nahezu beendet. Das Zementwerk wurde bereits in Betrieb genommen. — Für die zwei aus Altersrücksichten ausscheidenden Aussichtsratsmitglieder wurden neu gewählt Kommerzienrat August von Waldchausen in Düsseldorf und Diplomingenieur Springsfeld in Aachen.
X Die Zuckerernle 1929. Die Oktoberumfrage des Vereins der deutschen Zuckerindustrie ließ eine Zuckerernte erwarten, die um 10 Proz. hinter der des Vorjahres zurückliegt. Das günstige Oktoberwetter hat die Differenz beseitigt. Die diesjährige Ernte ist der vorjährigen ebenbürtig. Die Ausbeute erreicht nicht ganz die des Jahres 1928. Die Zahlen find 15,85 Proz. gegen 16,04 Proz. Die Anbauflächen für Zuckerrüben sind in Pommern, Mitteldeuischland und Schlesien zurückgegangen, in West- und Süddeutschland gestiegen. Die gesamte europäische Zuckerernte beträgt voraussichtlich 5 237 000 Tonnen. 1928 betrug sie 5 305 000 Tonnen.
X Dom Benzolmarkt. Die deutsche Benzolerzeugung ist in diesem Jahre um rund 20 Prozent größer als 1928. Der Bedarf war, trotzdem die Hauptverbrauchszest vorüber ist, bis in den laufenden Monat hinein so stark, daß über die Erzeugung hinaus auf die Bestandsreserven zurück gegriffen werden mußte. Die Bedorfsstoigerung findet ihre Begründung in der Verwendung von Venzot-Den- zin-Gemischen (B. V.-Aral) an Stelle von unvermischtem Benzol, sowie an Stelle von unvermischtem Benzin. Die Markengemische sind im Liter teurer als Benzin, stellen sich aber durch geringeren Kraftstoff- und Oelverbrauch im Betrieb billiger. Wie in Deutschland die Entwicklung zur all- gemeinen Verwendung der Benzol-Benzin-Gemische geführt hat, setzt sich im Ausland« der Wert klopffester Kraftstoffe mehr und mehr durch. Der allgemeinen Denzolbedarfsteigerung entsprechend zoigen die Preise feste Tendenz.
X Elite-Diamantwerke A.-G^ Siegmar. Das von der Gesellschaft beantragte gerichtliche Dergleichsverfahren ist eröffnet worden. Eibe Gläubigerversammlung findet am 19. Dezember statt. Vergleichstermin ist für den 6. Januar anberaumt.
X Aavag. Die schweizerische Oppositionsgruppe hat bei dem Amtsgericht Frankfurt a. M. nunmehr Antrag auf Einberufung einer G.-D. gestellt. Auf der T.-O. sollen stehen: Anzeige gemäß § 240 HGD. Abberufung des Vorstandes und Aufsichtsrates mit Ausnahme des neuen Vorstandsmitgliedes Meyer, Bericht der Vewaltung über die Lage der Gesellschaft, Regreßklage gegen A.-R. und Vorstand, Beschlußfassung über die Frage einer Vergütung an die Revisionkommission. Eine Entscheidung über diesen Aktionär-Antrag liegt nicht vor.
X Spareinlagen weiter unter Vorfahrshöhe. Die preußischen Sparkassen hatten im Oktober einen Zuwachs vor. RM 77 (Sept.: 79,9, Okt. 1928: 99,5) Mül-, au verzeichnen. Der Einlagenbestand erreichte bannt 5334.8 Mill. Giro-, Scheck- etc. Einlagen beliefen sich Ende Oktober auf 874,6 (871,7) Mill.
Berliner Meta kl markt. s®otn 22. November)
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Berlin - Frankfurt a.M. (Dom 22 November)
K'ew Aort . . Holland . . ünenoS-AireS , Trüffel . . , Christi ant« . 'tonenbagen » . Ztockdolm . . Htlsingfor . . Italien . • . London . .
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