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Nr. 270

Sametag den 16. November 1929

Sette I

HANDEO. UND WIRTSCHAFT

Mifchaftttche LVorhenübevssrhi

(Bon unserem volkswirtschaftlichen Mitarbeiter)

I Ermäßigung de, Bankdiskonte, und Kapital- ! markt Stockendes Geschäft auf dem Hypo- thekenmartt wirtschaftliche Sünden der öf- fenllid) hand Sparkassengelder für den

! Mtischcm Kredit Einschränkung der össent- |j(hen Bautätigkeit Line neue Bamtenbank I geine Aenderung in der Wirtschastssrage.

, x Die Ermäßigung des Reichsbankdiskontes ist auf den deutschen Kapitalmarkt ohne Wirkung geblieben. Man kann höchstens davon, sprechen, Lob der Kursrückgang der fest verzinslichen Werte etwas nachgelassen hat. Die Zinsverhältnisje sind ober aus dem Markte der langfristigen Kredite dieselben geblieben. Es ist nicht übertrieben, wenn man die dauernde Anspannung auf dem deutschen Kapitalmarkt auf die ständigen Kreditbedürfnisse Ler öffentlichen Hand zurückführt und in diesem Zusammenhang« über eine Lähmung des Kapital.

scheint mit der Gründung der Dresdner Bank | Unternehmungen entscheidet Me Aufsichtsbehörde

nicht ganz einverstanden zu | . ,

darüber, daß er vor eine vollendete Tatsache ge­stellt worden ist, und teilt mit, daß von einer Be­teiligung an der Neugrundung abgesehen werden soll. Es haben aber zahlreiche untere Beamtenoer­bände sich schon bereit erklärt, mit dem neuen Bankinstitut zusammen zu arbeiten. Die Rückkehr der Beamten zu den allgemeinen Bankinstituten ist jedenfalls mehr zu begrüßen, als ein Hinüber­gleiten zu den Gewerkschaftsbanken, um das von

sein. Er beklagt sich (§ 65a).

'Uenbete Tatjache ge-| Als Transportversicherung im Sinne des Ge­setzes ist die Kraftverkehrsversicherung und die

Fahrradversicherung nickst anzusehen (§ 116

Zusammenhang« über eine Lähmung des Kapital- marktes klagt Man kann dabei z. B. auf die Schwierigkeiten des Absatzes von Hypothekenpsand- irtefen Hinweisen. Man glaubte mit der stark miß­glückten Prämienanleihe des Reiches ungezählte Millionen deutschen Kapitals aus dem Auslande zuriickzuhoten, hat in Wirklichkeit aber nur erreicht, daß damals schon die noch flüssigen Kapitalien im galande beinahe ausgezehrt wurden. Denn seit die­ser Zell stockt der Markt für Pfandbriefe fast voll­kommen, so daß die Hypothekenbanken zum Teil gezwungen sind, mehr Pfandbriefe hereinzuneh- men, als sie neu ausgeben können. Vielleicht ist kein Symptom so kennzeichnend wie dieses für die ungesunden Verhältnisse, die auf dem inlän­dischen Kapitalmarkt« herrschen.

Die Dresdner Bank bezeichnet es in ihrem

5er anderen Seite geworben wird.

An der allgemeinen Wirtschaftslage hat sich nichts gebessert. Der Zahl der Arbeitslosen nimmt wieder stark zu. Wir sind der Zahl von 950 000 Hauptunterstüßungsempsängern sehr nahe, oder haben sie überschritten. Im Ruhrkohlenbergbau ist der Absatz in der letzten Zeit zurückgegangen. Die Eisenindustrie berichtet über schlechten Geschäfts­gang. die Maschinenbauanstallen und eine Reihe anderer Wirtschaftszweige nicht minder. Kein Wun­der, daß auch die öffentlichen Einnahmen zurück­gehen.

Abs. 2).

Wird der Prämienreservefonds In inländischen Grundstücken angelegt, so dürfen diese Anlagen 25 Prozent des Prämienreservesolls nur mit Zu­stimmung der Aufsichtsbehörde überschreiten (§ SS Abs. 2). Gänzlich in Wegfall soll 6 59 Abs. 1 Nr. 5 kommen, demzufolge der Prämienreservefonds angelegt werden kann in Aktien inländischer Ak­tiengesellschaften oder Kommanditgesellschaften auf Aktien, in sichern kurzfristigen verbrieften Forde­rungen jeder Art gegen irländische kreditwürdige Unternehmungen.

Spur zu bemerken. Namentlich bte Nachfrage sei­tens Amerika hat fast vollkommen ausgehört. Merk­würdigerweise stellten sich die Preis« aber nicht niedriger, sodaß wieder einmal nachgewiesen wer­ben kann, daß der Diamant ein wertbeständiger Ar­tikel ist. Nur Senate waren etwas niedriger. Auch am Rohmartt herrschte Stille. Die Tendenz war aber ausgesprochen fest, was dem geschliffenen Markt selbstverständlich wieder zugutekam. Auf bei­den Seiten wurde große Zurückhaltung beobach­tet. Nur Srtbuftrieariitel wurden ziemlich lebhaft gehandelt.

X Antwerpen, 15. Nov. Di« ausländischen Käufer fehlten. währ«nd der örtliche Handel feine Kauflust zeigt«. Der Umsatz war kleiner als es seit Jahren bet Fall gewesen war. Auch die Käufer von Rohartikeln und Halbsabrikaten zeigten sich sehr zurückhalt« nd.

letzte« Wirtschaftsbericht als notwendig, daß die Kapitalüberschüsje, die auf den deutschen Markt gelangen, wieder in die produktive Wirtschaft zu- rückaèhrn. Gegen diese berechtigte Forderung ist in Deutschland von der öffentlichen Hand in hohem Maße gesündigt worden. Es will schon etwas hei- 6<n. wenn sogar der preußische Handelsminisler Las Uebermaß der gemeindlichen Wirtschaftsbe­tätigung tadelt und von der Notwendigkeit eindeu­tiger gesetzlicher Maßnahmen spricht, wenn die Gemeinden nicht freiwillig darauf verzichten, sich auf allen möglichen Wirtschaftsgebieten zu betä­tigen. Die Gemeinden haben ja nun selbst unter her Führung des deutschen Städtetages beschlossen, sich gewisse Beschränkungen auszuerlegen, allein schon aus dem zwingenden Grunde, weil auch sie trotz zuweilen überreichlicher Zinsgewährung keine langfristigen Kredite mehr flüssig machen können «NL weil sie zum großen Teil mit kurzfristigen Krediten bereits überschuldet sind. Zur finanziellen Sanierung sollen bekanntlich die Mittel der Spar- dssen herangezoaen werden. Diese Aktion wird »an in der Öessentlichkeit mit großer Aufmerk­samkeit verfolgen müssen. Denn wenn es sich be­stätigen sollte, daß die Stadt Berlin auf Umwegen Ktel der Städtischen Sparkasse der mit den Skla- tâsLlusten behafteten Stadtbant zujührt,

re diese Verwendung von Sparkastengelidern Km zu billigen. Es ist noch die Frage, ob es rtlid) notwendig ist, etwa die Hälfte der den »parkassen zusließenden Mittel für die Abdeckung

kurzfristigen Kredite in Anspruch zu nehmen, man im Laufe des kommenden Jahres mit Feinem Zinsfuß von etwa 1,8 Milliarden neuen 'Spargelbern rechnet, so würde es sich bei Ler Kon­solidierung um einen Betrag von etwa 900 Mill. W handeln, die der produktiven Wirtschaft ver­loren gehen. Es ist gewiß notwendig, daß die ®e= "runden ihre kurzfristige Verschuldung abzudecken »ersuchen. Aber es wäre besser gewesen, wenn man er bei vernünftiger Wirtschaft nicht erst zu einer solchen Verschuldung hätte kommen lassen.

Um den städtischen Kreditbedarf abzudrosseln, soll die öffentliche Bautätigkeit in Zukunft erheb­lich eingeschränkt werden. Man kann zweifelhaft MN, ob die Gemeinden sich nicht zu Beginn ihrer Spartätigfeit ein anderes Gebiet hätten aussuchen können, aber es ist nicht zu bestreiten, daß auch auf Lem Gebiete des öffentlichen Wohnungsbaues er« Alich gespart werden kann. Es ist eine alte Er» Lotung, daß die öffentliche Hand sehr teuer baut. Wem fehlt bei dem öffentlichen Bauwesen fast jede Uebersicht über die Höhe der verwendeten Mittel uüd "der die praktischen Ergebnisse, die damit erzielt worden sind. Hier liegen die Dinge im Reich ebenso Wimm wie in den Gemeinden. Es wird darüber seklagt, daß vom Reichsarbeitsministerium Abrech­nungen über bte Verwendung öffentlicher Mittel

Bauzwecke nur sehr schwer ober überhaupt N ZU erhalten sind, so daß über die hypotheka-

Rechte, bie das Reich besitzt, vollständige Unklarheit herrscht. Wenn also auf diesem Gebiete A öffentlichen Wirtschaft einmal etwas Einhalt Moten wird, so daß das Reich und die Gemein­en wieder etwas zur Besinnung kommen können, kann dies nichts schaden.

Sie Dresdner Bank hat ein neues Geldinstitut Nr beamte ins Leben gerufen. Das Institut steht Murlich mit bet Dresdner Bank in enger Verbin-

soll aber unter dem TitelSpar« und Kre- "anstatt* nur das Beamtengeschäft pflegen. Nach-

>n kürzlich die Bereinigte Deutsche Bank und ^iskontogesellschaft die Beamtcnkonten von der oonk für Deutsche Beamte übernommen hat, tritt euthd) genug der Versuch in die Erscheinung, bie oeamtenLundschaft wieder an die Privatbanken ll/?"^âk«hen. Die Tatsache, daß es sich bei der

Weisung der Beamtengehälter insgesamt um Merordentllch hohe Summen handelt, läßt diesen unsch begreiflich erscheinen. Auf der anberen Ote dürfte wohl auch bie in der Beamtenschaft "lolge der Ereignisse der letzten Zeit die Neigung Wtoadifen sein, sich lieber einer soliden Privatbank "suvertrauen, als einer Spezialbank, die, wie das ^[fptel einiger Beamtenbanken gezeigt hat, zu- «uen in bezug auf die Sicherheitsgaranten noch zu unschen übrig läßt. Der Deutsche Bcmtcnbund

Äekssm

des LDsMArssuRSsauMGt

Der Referentenentwurs vom 19. Oktober 1929

X Der Ruf nach einer strengeren Ueberwachung der privaten Versicherungen ist in letzter Zeit an­gesichts der bekannten Vorgänge immer dringender geworden. Es dort als erfreuliches Zeichen be­wertet werden, daß Die Gesetzgebung gewillt ist, hier schnelle und tatkräftige Ärböit ^u leisten. Maß­gebend war bisher das Gesetz über die privaten Versicherungsunternehmungen vom 12. Mai 1901, das einschneidende Aenderungen erfahren soll. Wir sind in der Lage, aus dem bisher noch nicht ver­öffentlichten Regierungsemwurs die folgenden wich­tigen Punkte unsern Lesern mitzuteilen:

Die Versicherungsunternehmungen sind verpflich­tet, bei der jährlichen Rechnungslegung der Auf­sichtsbehörde anzugeben, ob und in welchem Um­fang sie an andern Versicherungsunternehmungen, an Banken oder sonstigen Unternehmen durch Aktien, Geschäftsanteile, Einlagen, Darlehen, Ver­waltungs- ober Interessengemeinschaft oder sonstwie beteiligt sind und ob und in welcher Art sie mit diesen' Unternehmungen in Geschäftsverbindung stehen. Jede wesentliche Veränderung dieser Be­ziehungen lift sofort anzuzeigsn. Die gleiche Ver­pflichtung trifft den Vorstand einer Versicherungs- Unternehmung hinsichtlich feiner eigenen Beteiilgung an Unternehmungen vorstehender Art. Die Aus­sichtsbehörde kann die Beibehaltung dieser Be­ziehungen versagen (§ 55b).

Jede Versicherungsunternehmung hat sich, so­fern sie nicht als kleinerer Verein anerkannt ist, durch eine von der Aufsichtsbehörde bestimmte Treu­handgesellschaft nach näherer Anordnung dieser Be­hörde alljährlich auf ihre Kosten prüfen zu lassen. Der Bericht ist sowohl der Aufsichtsbehörde als dem Vorsitzenden des Auffichtsrats vorzulegen. Dieser

ersicherungsgefchäste betreiben

untern wenn

e keine

(§ 55c).

Zu der im § 65 Abs. 1 vorgesehenen Prüfung der Geschäftsführung und Vermögenslage eines Unternehmens kann die Aufsichtsbehörde eine Treuhandgesellschaft hinzuziehen. Außer den In­habern, Geschäftsleitern, Bevollmächtigten und Agenten der beaufsichtigten und nicht beaufsichtig­ten Unternehmungen sollen in Zukunft auch die Makler für Dersicherungsgeschäfte verpflichtet sein, ihre Bücher, Belege usw. der Aufsichtsbehörde vorzulegen und jede von ihnen erforderte Aus­kunft zu erteilen (§ 65 Abs. 2). Bei jeder Der- sicherungsunternehmung, für die ein Prämien- reservefonds zu bilden ist, ist ein Treuhänder zu bestellen. Die Bestellung erfolgt durch die Auf­sichtsbehörde nach Anordnung der Versicherungs­unternehmung. Der Treuhänder hat die Bestände, die den Prämienreservefonds bilden, unter dem Mitoerschluß der Versicherungsunternehmung zu verwahren; er darf diese Bestände nur gemäß den Vorschriften dieses Ge etzes herausgeben. Ein in das Pvämienregister eingetragener Gegenstand kann nur mit schriftlicher Zustimmung des Treu­händers in dem Register gelöscht werden. Strei­tigkeiten zwischen Treuhänder und Dersicherungs-

X Frankfurt a. M., 15. Nov. Tendenz freund­lich. Di« Diskontsenkung um % Prozent in New- york machte einen sehr günstigen Eindruck, so daß die heutige Börse in festerer Haltung eröffnen konnte. Die Stimmung war zuversichtlich, zumal au* die gestrige Newyorker Börse eine allge­meine Erholung aufzuweisen hatte. Hierdurch veranlaßt zeigte die Kulisse Deckungsbedürsnis, und das Geschäft nahm in Spezialwerten einen etwas lebhafteren Charakter an, wobei sich be­trächtliche Gewinne ergaben. Die übrigen Werte lagen dagegen weiter vernachlässigt, da der Order­mangel immer noch anhält. Doch ergaben sich auch hier infolge der besseren Sörfenfituation Gewinne, aber in bedeutend kleinerem Ausmaße. Anklang fanden noch die günstigeren Geldmarktverhältnisse, nachdem sich gestern schon eine geringfügige Ver­steifung eingestellt hatte. Diese wurde aber wie­der durch die Diskontsenkung in N«wyork beho. ben. Besonderes Interesse bestand heute am Kunst­seidemarkt für AKU.-Aktten mit plus 7 Prozent und für Bemberg mit plus 6% Prozent. Auch Elektrowert« traten mehr in den Vordergrund. Führend waren hier Siemens mit plus 5 h Pro- zent. Schuckert gewannen 3, Gesfürel 3h Prozent. AEG. lagen nur 1% Prozent gebessert. Am Che­miemarkt eröffneten 3. G. Farben 2h Prozent fester. Montanaktien waren bis zu 1h Prozent höher. Nur Maneselder machten einen Ausnahme und lagen leicht gedrückt. Hier dürfte die Abwärts­bewegung der Kupferpreise eine gewisse Rolle spielen. Banken bis zu 2h Prozent höher. Bevor­zugt waren noch am Kalimarkt Westeregeln mit plus 6 Prozent. Bon Lokal-Papieren lagen Frank­furter Maschinen vernachlässigt. Metallgesellschaft konnten dagegen 1 Prozent gewinnen. Auch Auto­aktien konnten etwas profitieren. Deutsche Lino­leum plus 5h Prozent. Renten still. Deutsch« Anleihen etwas fester, Türken lagen vernachlässigt.

Im Verlaufe blieb die Stimmung freundlich, doch ergaben sich infolge des Ordermangels gering­fügige Abschläge, bie aber selten 1 Prozent er» innmitnahmen, Mhrftn^azu. war Tagesgeld mit 7h Pro- ze angespannter.

Am Devisenmarkt lag der Dollar schwächer. Das Pfund und die Mark konnten sich inter­national bessern. Man nannte Mark gegen Dollar 4.1790, gegen Pfund, 20.402, London-Kabel 4.8795, Paris 123.86, Mailand 93.19, Madrid 34.80, Holland 12.08°/,.

An der A b e n d b ö r s < war bte Stimmung luftlos und zurückhaltend, trotz höherer Newyorker Anfangskurse, und die Umsatztätigkett beschränkte sich auf ein Minimum. Die Kurse waren meist knapp behauptet, wobei bie Veränderungen gegen den Berliner Schluß nur Bruchteile eines Prozen­te« betrugen. Geffenkirchen zogen geringfügig an. Die Zahl der zunächst zur Notierung kommenden Papiere war gering. Anleihen lagen geschäft-los. Gelsenkirchen 127%, Mannesmann 98h, J. G. Farben 1823/,, Siemens 304h, AEG. 165.

X Dcrkzeugmafchlnensabrik Union vorm. Dtehl, Chemnitz. Das am 31. Dezember endende Geschäftsjahr hat bisher einen günstigen Verlauf genommen. Die vorliegenden Aufträge sichern volle Beschäftigung in das neue Jahr hinein. Es darf mit einer Dividende mindestens in Dorjahrs- Höhe (8 Prozent) gerechnet werden.

X viskontermSHIgung in Holland. Die Nie­derländische Bank hat den Diskontsatz um h Prozent, von 5 Prozent auf 4h Prozent, herab­gesetzt.

X Jahresbericht bes konjunkkurforschunHs- insiituls. Der Bericht des Instituts für Koniunk- turforfchung für 1928/29 liegt nunmehr vor. Das Institut tonnte feine Arbeiten im Berichtsjahr weiter ausbauen. Die Industriebeichte, die fast alle Branchen umfassen, wurden erweitert. Eine wert- volle Ergänzung haben diese Berichte durch Be­richterstattu ag des Handwerks erfahren. Es wur­den neue Erhebungen über Umfatz und Lagerbewe- gung, Kostengestaltung usw. in einzelnen Zweigen Des Großhandels eingeleitet. Auch die Umsatz- statistik für den Einzelhandel konnte ausgedehnt werden. Dem bedeutsamen Problem der Lagerhal­tung will das Institut auch künftig besondere Aus­merksamkeir schenken. Die seit April 1928 erschei­nenden Wochenberichte des Instituts haben in der Wirtschaft-praxis schnell Anklang gefunden. Eine wesentliche Förderung der Beziehungen zu gleich­gerichteten ausländischen I»orschungs«inrichtungen ergab die Zusammenkunft im vorigen Jahr. Eine permanente Kommission wird die Frage der Mög­lichkeit engerer Zusammenarbeit prüfen. Das Ku­ratorium des Instituts hat sich durch Zuwahl des Deutschen Städtetages, des Allgemeinen Freien Angestelltenbundes und des Landeshauptmanns der Rheinprovinz erweitert; zurzeit liegen weitere Ant räge auf Zuwohlen vor. Das Institut kann erfreulicherweise feftftenen, daß die im Kuratorium vertretenen Organisationen sowie bie angeschloffe­nen Fackwerbände usw. wertvollste Mitarbeit ge­leistet haben.

Schutzgebiete . . . . x ft, Reichsanleihe v. 1927 Ablösungsjchuld o. 91.

bo.

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8 % Pr. Centr. SB ob.» P'andbr. 28 . .

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Anatolier I . . . . .

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armer Bank .... BerlinerHandelsgefellsch. Commerz» n. Privatbank Darm übt. u. Nationalb. Deutsche Bank . . .

Deutsche Vereinsban! . Diskonto-Äeielljchast . . Dresdner Bank. . ,

Metallbank . . . . , Mitteldeutsche Kreditbank Rejchsbunt ... gefteri. Creditanstalt . Wesibanl ...... vapag . .....

Son de» Dkam<mi-«m§sSie»t

(Wochenbericht unseres Sonderberich >«rstgtters.)

X Amsterdam, 15. No« Es war noch stiller als in der Vorwoche Der Sturz am Effektenmarkt bot auf den Diamantmarkt einen katastrophalen Ein­fluß gehabt. Von einer Herbstbelebung ist kein«

Berliner Metallmarkt. ^^^^ 15. November)

Kupfer

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Novbr.. . Dezbr. . . Januar . Febr. . . . März April. . .

Mai . .

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Rhein. Braunkohlen , , Rheinstahl..... Riebeck Atontan . . , Laurahütte..... Der. Stahlwerke A.-G. Aschersleben . . . » . Salzdellurth . . » » , ji. estilegeln . , . . , Kleyer ...... Brown, Boveri. . . . Daimler . . . . Franks. Maschinenfabrik . Atiag ....... Voigt D Häffner . . . Atelall ges. Frankfurt a. Ak. Junghans . . . . Cement Heidelberg . i-och- und Tiefbau . .

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Bergmann-Werke , . . Ehade

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Lahmeyer. . , , Lechwerle . , Rhein. Elektr. . . Schuckert . . . . Siemens & Halske Mamtraftwerke.

-ot- Linoleum. . Hatita t . , . «venska . , . Sudd. Zucker '. Hier. Glanz stoff .

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