Nr. 264
Samstag den 9. November 192^.
Seti-e
HANDEL UND
WIRTSCHAFT
Orts wettern DeamtenbauS fi^at vre Zahlungen ein
y Berlin, 8. Roo. Von der Leitung der Reichsbunvbant A.-G. wird mitgeteilt: 3n- folge allgemeiner Beunruhigung in der Beamlen- iefjaft wegen der bekannten Ereignisse der letzten i Zeit hat ein starker Ansturm aus die Reichsbund- bank A.-G. fiattgesundcn. In wenigen Tagen wurden ebenso hohe Geldbeträge abgehoben wie sonst in einem ganzen Monat. Die Reichsbund, bank ist in Schwierigkeiten geraten und wird den Antrag ans Eröffnung der gerichtlichen Bergleichsverfah- t e n s stellen, um eine gleichmäßige Berücksichtigung aller Gläubiger zu erzielen. Es können daher einstweilen Auszahlung en nicht statt- finden. Die Depots an Wertpapieren find vollständig vorhanden.
Im Zusammenhang mit der Zahlungseinstellung her Reichsbundbank erklärt der Gesamtvorstand des âichsbund der höheren Beamten: Zwar ist der Reichsbund der höheren Beamten als Organisation ür die eingetretenen Verluste der Bank, die eine Abständige Aktienaesellschaft ist, nid)' haftbar, aber jer wird, soweit Mitglieder des Reichsbundes der Höheren Beamten und deren Angehörigen als Kun- dm der Reichsbuudbank geschädigt sind, versuchen, den Geschädigten nach Möglichkeit zu helfen.
Zu der Zahlungseinstellung der Reichsbundbank teilt das .B. T." mit:
Bereits in der Generalversammlung der inzwischen liquidierten Kreditbank für Industrie und Änüwirffchaft wurde Mitte September festgestellt, Haß di« „Reichsbuudbank" eine hohe Forderung an die Kreditbank für Industrie und Landwirtschaft hatte. Tatsächlich hat die Reichsbundbank seit ängerer Zeit eine Forderung an die Kreditbank ür Industrie und Landwirtschaft von nicht weniger ils rund 2% Milliionen Mark gehabt, eine Summe, Me inzwischen durch Zinsen sehr erheblich ange- vachsen ist.
Jedenfalls steht fest, daß die Schwierigkeiten msschlleßlich auf diese Geschäftsverbindung zurück- zuführeu find, die bereits ungefähr seit der Zeit der Gründung der Kreditbank für Industrie und Land- lvirtschaft bestand und die man erst im Jahre 1926 zu lösen suchte, als dieses Institut in eine sehr tri« ische Lage geriet. Trotz der Lösung der Ve- liehungen blieb die außerordentlich hohe Forde- ung an die Bank bestehen, die allerdings feiner« leit durch Sicherungen n«deckt gewesen sein soll. Im susammenhang mit der allgemeinen kritischen Si- uation ist nach und nach die Deckung auf ein Nichts ^ammenqeickmolzen. Die Verbindlichketten der >iki^->bundbank betragen heute bei einem Aktien-
Spital von nur 620 000 RM rimd fünf Millionen Kart. Es stehen allerdings den Passiven auch Zcherheiten gegenüber, die aber sicherlich in gar Ithem Verhältnis zu den Schulden stehen. So wird F uns als Aktivposten eine Summe von rund 700 000 7 läjsyg*. ft
zu 11.75 hfl. cif Rotterdam. Heute sind triefe Offerten um 0.10 hfl. erhöht, sie fanden keine Beachtung. Die nordamerikanischen Offerten sind dagegen im Vergleich zu den gestrigen Preisen um 0.10 hfl. ermäßigt. Hardwinter 2 Golf per November-Abladung - ist zu 11.40 hfl. cif Rotterdam angeboten, ohne daß Käufer hierfür vorhanden waren. Für Roggen bestand in Auslandsware kein Interesse. Laplataroggen 74/75 Kg. per November-Lieferung ist zu 9.85 hfl. cif Rotterdam offeriert. Auch für Gerste bestand wenig Interesie. Offerten lagen vor in La Pla tagerste 62 Kg. per November zu 8.25 und in 65 Kg. schwerer Ware zu 8.45 hfl. cif Rotterdam. Hafer lag still. La Plata Mippedhafer 51/52 Kg. per November war zu 8.20 und Flaq- Hafer 46/47 Kg. zu 7.90 hfl. cif Rotterdam angeboten. In Mais lagen Angebote vor in La Plata- mais seeschwimmend zu 8.20, November 9.10 und per Dezember-Abladung zu 9.40 hfl. cif Rotterdam.
An unseren süddeutschen Märkten war die Stimmung im allgemeinen ruhig, zumal der Mehlabsatz nach wie vor klein ist. Das Angebot in Weizen ist reichlich und Die Preise haben im Verlaufe der Berichtswoche Einbußen erlitten. Trotz der herabgesetzten Forderungen verhielten sich die Interessenten vorwiegend abwartend, erst heute zeigte sich einige Kauflust und man zahlt« für 77/78 Kg. mitteldeutschen Weizen per Dezember- und Januar-Verladung 25.50 RM franko Mannheim. Norddeutscher Weizen 78/79 Kg. ist aus Pommern, Mecklenburg und Holstein zu 25.50 RM cif Mannheim, gesunde Auslieferung angeboten, ohne Käufer zu finden. In Mannheim greifbarer Auslandswsizen wurde, je nach Qualität und Herkunft, mit 27—32 RM waggonfrei Mannheim notiert. In Roggen kam genügend Material an den Markt. Die Stimmung für Roggen blieb ruhig, zumal infolge des stillen Mehlgeschäfts wenig Anregung vorliegt. Inlandsroggen blieb zu 19.— RM franko Mannheim käuflich. In Gerste ist das Angebot noch immer reichlich. Die Preise für Durchschnittsund geringe Ware haben einen weiteren Rückgang erlitten, während sich die Preise für prima Brauware besser behaupten konnten. Das Geschäft in Braugerste ist weiter klein und nur erste Sorten finden zu Preisen von 22—23 RM franko Mannheim Käufer, während die Angebote in badischer, württembergischer und fränkischer Gerste die sich zwischen 20.50—21.50 bewegten, unberücksichtigt blieben. Futtergerste hat im Preise ebenfalls nachgegeben. Die Umsätze in diesem Artikel sind ebenfalls unbedeutend. Die Preise schwanken, je nach Qualität, zwischen 16.75—18.75 RM waggonfrei Mann Hehn. Auch noch Mais bestand wenig Nachfrage. Der Preis ist seit unserem letzten Bericht um 0,25 auf 19.50 RM, einschließlich Säcken, waggonfrei Atannheim ermäßigt worden.
Futtermittel zur sofortigen Lieferung lagen weiter ruhig, während für Dezember-Januar Lieferung sich etwas mehr Interesse bemerkbar
Tabak lag still. Etwas Nachfrage bestand für Schneidetabake in besseren Sorten, während nach Pfälzer Zigarrentabak« die Nachfrage klein blieb. Für Pfälzer Zigarrentabake schwankten die Forderungen zwischen 70—80 RM, für Pfälzer Sand- grumpen zwischen 45—50 RM und für 1928 Pfälzer Schneidegut zwischen 85—100 RM. Rippen blieben zu 3—3.70 RM per Zentner angeboten. Tendenz für Rippen ruhig.
h DK rrerrett KSSken dev Dedi rstssraKstt
X Mst auffallender Beschleunigung wird die Mi Sro^banf aus der Taufe gehoben. Kaum zwei nach der Genehmigung der Fusion der Quöchen Bank und der Disconto-Geseltschaft durch me Generalversammlungen sind bereits die neuen Millionen RM Aktien der vereingten Banken M Berliner Börse zugelassen worden.
. Der diesbezügliche Prospekt enthält allerdings mne Neuigkeiten. Erwähnung verdient vielleicht Zusammensetzung des neuen Re- "vefonds, der bereits in der GV. der Deuten Bank mit 160 Mill. RM bei einem Aktienka- Bon 285 Mill. RM angegeben worden ist. Bei w^^Zlschen Bank betrugen die Reserven 10 Mill. S ^nschl. der Zuweisung aus dem Gewinn von 7™ sowie von 7,5 Mill. RM aus dem Freigabe- Raben; die der Disconto-Gesellschaft, der Nord- „ ui!^n Bank u. des A. Schaaifhausenschen Bank- zusammen 66,5 Mill. RM. Aus dem Ueber« Mit sich bei der Fusion mit der Rheinischen S^anf und der Süddeutschen Disconto-Gefell- F ^'ufolge der Differenz zwischen dem bisherigen
^ der Aktien der Tochterinstitute und Erwerbspreise der für den Umtausch weiter be« "??n eigenen Aktien ergibt, werden die Kosten ‘ Mion gedeckt werden. Darüber hinaus werden S dl-fem Ueberschuß gut 3,5 Mill. RM an die gehen. " Es wird also anscheinend eine L, Reserve zur Bestreitung der Fusionskosten und ' weiteren Auffüllung der offenen Reserven «n.^Ezugkn, um diese damit auf die in der GB. äetünbigte Summe von 160 Mill. RM bringen * können.
haltend und zieht es bei den weichenden Getreide- preisen vor, seinem Vieh Getreide zur Fütterung zu geben. Die heutigen Forderungen stellten sich für Malzkeime auf 16—17.50, für Biertreber auf 16.50—17.50, für ferne Weizenklei« auf 9.75, für grobe Weizenf chalen auf 10.50, für Soyaschrot auf 18.25—18.50, für Trockenschnitzel auf 10.25—10.50, für Erdnußkuchen auf 21.25—21.50 und für Weizen- Futtermehle, je nach Qualität und Fabrikat auf 12.25—12.75 RM frachtparität Mannheim.
Mehl. Das Mehlgeschäft blieb die ganze Woche hindurch ruhig. Die Preise wurden im Verlaufe der Woche weiter herabgesetzt und die Forderungen der Großmühlen stellen sich heute für südd. Weizenmehl Spezial Null auf 37.50—37.75, für desgl. 2. Sorte auf 36—36.25, für südd. Wei- ,zen-Auszugsmehl auf 41.50—41.75, für südd. Weizenbrotmehl auf 27.50—27.75 und für südd. Roggenmehl, je nach Fabrikat und Ausmahlung auf 27—31.50 RM waggonfrei Mühle. Nordd. Roggenmehl per Dezember bis März lieferbar wurde zu 26.50 RM franko Mannheim gehandelt.
Hopfen hatten ruhigen Markt, bei wenig veränderten Preisen. In der Mannheimer und Bruchsaler Gegend kamen, soweit uns bekannt, keine Geschäfte zum Abschluß. In Mittelbaden dagegen wurden verschiedene Posten zu 30—40 RM per Zentner von einigen Brauereien direkt bei den Produzenten erworben. Am Nürnberger Markte erlösten prima Gebirgshopfen 35—50, mittlere und prima Hallertauer 55—85, Pfälzer 40—60, Württemberger 35—60 und Elsässer 45—60 RM per Zentner.
FvanrfUAtev VSstze
Aranksurl a. 21L, 8. Nov. Tendenz: uneinheitlich. Schon zum Schluß der gestrigen Abendbörse machte sich eine erhebliche Besserung der Tendenz bemerkbar, als bekannt wurde, daß in Newyork eine kräftige Erholung zu verzeichnen sei. Im heutigen Dormittagsverkehr nahm das Vertrauen weiter zu und man war sehr optimistisch. In Spezial- werten war di« Nachsrag« schon reger bei weiteren Kurssteigerungen. Orders waren aber wieder nur in ganz geringem Umfange vorhanden, so daß zu Beginn des offiziellen Marktes das Geschäft wieder wesentlich stiller wurde. Aber es trat ein neuer Unsicherheitsfaktor auf, und zwar wurde erwähnt, daß in der Angelegenheit Frankfurter Allgemein« Versicherungs A.-G. ein Zahlungsverbot erlassen werden solle. Die Börse wurde hiervon ausgehend ungünstig beeinflußt, und die vorbörslich hohen Kurse konnten nicht behauptet werden.. Anregungen waren auf ber-aoberen Sette nicht vorhanden. Die Spekulation wurde zurückhaltender und schritt zu Abgaben, diese nahmen aber trotz alledem kein grö« ßeres Ausmaß an. Am Elektromarkt eröffneten Chadeaktien 3 Mark, AEG. % Prozent, Lahmeyer 1 Prozent und Schuckert % Prozent höher. Siemens lagen 1 Prozent nichtiger. Am Farbenmarkts waren J. G. Farben 1 Prozent schwächer, berücksichtigt man aber den hohen vorbörslichen Kurs, so kann man von einem Rückgang bis zu Z Prozent sprechen. Der Montanmarkt konnte kaum Interesse auf sich lenken, doch lagen dèe Eröffnungskurse bis zu 1 Prozent höher. Daimler waren heute angeboten und 1% Prozent gedrückt. Banken bis zu Prozent niedriger. Commerzbank zogen eine Kleinigkeit an. Am Kunstseidemarkt lagen AKU 1 Prozent. — Renten still. Ablösung für Neubesitz etwas höher.
Im Verlaufe ergaben sich wieder Besserungen um Bruchtsile eines Prozentes, ohn« daß jedoch das Gefchäft eine Belebung erfahren hätte.
Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 8 Prozent unverändert.
Am Geldmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4.1800, geaen Pfunde 20.391, London-Kabel 4.8786, Paris 123.87, Mailand 93.12, Madrid 34.60, Holland 12.08 S.
An der Abendbörse war die Haltung im allgemeinen sehr ruhig, die Stimmung blieb jèdoch gut behauptet, gestützt auf festere Äuslandskurse. Namentlich die aus Newyork gemeldete feste Anfangstendenz befriedigte. I. G. Farben und Siemens konnten je 1 Prozent gegen den Berliner Schluß anzieheo. Schuckert .bagegen. eber . ange« boten und 1 Prozent niedriger. Im übrigen waren die Kursverânderurrgen belanglos. Anleihen ohne Umsatz. — I. S. Farben 184%. AKU, 143—, Siemens 311%, Schuckert 192%—193, Salzdetfurth 331.—, Phönix 105%, Reichsbank 273—, Dresdner Bank 153.—.
X Reichseinnahmen und -ausgaben. Nach dem Ausweis des RÄchsfinanzministeriums über die Reichseinnahmen und -ausgaben im September des Rechnungsjahr 1929 betrug die Einnahme im ordentlichen Haushalt insgesamt 612,7 Mill. RM, darunter für Steuern, Zölle und Abgaben (alles in Mill. RM) 573,7. Die Gesamtausgaben beliefen sich auf 800,1, so daß eine Mehrausgabe von 187,4 zu verzeichnen war. Don den einzelnen Ausgabeposten sind erwähnenswert: Steuerüberweifunaen an die Länder 187,3, Bezüge der Beamten und Angestellten ausschließlich der Ruhegehälter 75,9, Reparationszahlungen 127,9, Sozialversicherung 103. — Im außerordentlichen Haushalt betrug' die Einnahme 81,5, die Ausgabe 32,2 so daß eine Mehreinnahme von 49,3 zu verbuchen war. — Die Kossenlage des Reiches stellte sich am 30. 9. so dar, daß von dem Kafferffollbestand von 1583 Mill. RM insgesamt 1548 Mill. RM verwendet wurden, so daß der Kas- senbestand bei der fReichshauptfaffe und den Außenkassen auf 35 Mill. RM stand.
X /Frankfurter Allgemeine Versscherungs-A.-G., Frankfurt a. Ak. In der gestrigen Senatssitzung des Reichsaufsichtsamtes für Privatversicherungen nahm der Senat von der Erweiterung des Vorstandes durch die Bestellung des Herrn Otto Meyer zum
Frankfurter Kurskerkchk C8. November).
^riveède- und OvsdukLsnmSvkie
H Mannheim, 7. Okt. Gleich bei Beginn der Berichtswoche kamen an dem Welt- . ne für Getreide größere Angebote heraus und zusammenhängend setzte ein Preisrückgang am folgenden Tage weitere Fortschritte b® 01,3 den Winterweizengebieten in Nord- günstige Wetternachrichten gemeldet wur- iu... Auch die Nachrichten aus Argentinien hin- J der Entwicklung der Ernte lauteten, recht Nach einer bekannt gewordenen Schätzung -der für ben Export verbleibende Weizenüber- L “ M) auf ungefähr 165 Millionen Bushels be- , Hinzu kommt, daß die Bestände an den ,^^'schen Seehäfen als auch im Lande selbst ^'.'«deutend sind. Die sichtbaren Vorräte in den i( ei®'(Üen Sa taten Nordamerikas haben eine wei- !«,.3unzhme erfahren und wurden zuletzt mit »egen 192,9 Millionen Bushels in der Vor- angegeben. Di« Exporteure hatten ihre J^derungen weiter herabgesetzt, wodurch das ^8^ etwas angeregt wurde. In der Haupt- wurden einige Partien von La Plata- u ®t n aus dem Markte genommen. Man han- bei uns 79 Kg. schweren Bahiaweizen per
Schutzgebiete . . . . 6 •/» Retchsanleihe v. 1927 Ablöjungsschuld o. A.
do. m. A. .
8 °/. Pr. Eentr. - Vod.- Piandbr. 28 . . . .
8% Pr. Eentr.-Komm..
Obi. 28......
Anatolier I . . . . . do. II.....
Bagdad I......
do. II...... Zolltiirken . . . . . Schantungbahn.... Ldta.......
armer Bank .... Berliner Handelsgesellsch. Commerz- u. Privatbank Darmiiebt. u. Nationalb. Deutsche Bank . . .
Deutsche Vereinsbank Diskonto-Gesellschaft . . Dresdner Bank. . .
Metallbank..... MitteldeutscheCretzitbank Reichsbank . . .
4/5 87 25
9.52
50—
97—
94—
17.45
7.75
7.75
7.55
3 40 119.
120.50
183.50
164.25
247.50 156—
156.
152.
Deftetr. Creditanstalt
C «t uns 79 Kg. schweren Bahiaweizen per ' »
^"^er zu 11.65 und per November-Verladung * vapag . ... .
275.
94—
109.50
Rordd. Lloyd . . , Buderus .... Gelsenkirchen. . . . Zarpener . . . . . Ilie Bergbau . . . Klöckner ..... Mannesman» . . . Mansfelder Bergbau Oberbedarf .... Ottavi Minen . . Phönix. . . . ,
Rhein. Braunkohlen . Rheinstahl .... Niebeck Wiontan .. . Laurahütte . . . Ner. Stahlwerke A.-G. Aschersleben .... Salzdelsurth.... Westeregeln .... Kieper ..... Brown, Boveri. . . Daimler ... \ranlf. Maschinenfabrik Mag...... Borgt Ä Häffner . . Meta Nges. Frankfurt a. M Zunghaus . . . Cement Heidelberg Hoch- und Tiefbau . .
103.50
65— 128.50 135— 2,9—
100—
57.50
105.50
1C5.50
106.25 203— 325— 206.75
125— 43.25 47—
121.75
222 -
118.-
120 «I.
DH. Holzmann . . Wayß 8 Freitag . . Zellstoff Nchaffenburg Zellstoff Waldhof . , 3- E. Farben . . . Scheideanstalt . . . Holzver ohlung , . . Dt. Erdöl .... Th. Goldschmidt . . Montecatini . . . . Rütgerswerke . . . A. E. G...... Bergmann-Werks , . Ehade . . . .
Licht und Kraft . . Elektrische Lieferungen Felten D Guilleaume Sesfiirei..... Lahmeyer. , .
Lechwerke..... Rhein. Elektr. . . . Schuckert ..... Siemens & Halske . Mainkraftwerke. . . St Linoleum. . . . Karita t . . .
Svenska ..... Südd. Zucker '.
Ler. Elanzjtoff . .
89.25
86.25
143 25
202—
18 .25
138—
83.25
66— 54.50 75 20
172— 206 75 367— 178.50
118—
172— 165.50 105— 151— 194— 309.25 111— 251—
144—
340 - 156—
188—
ordentlichen Vorstandsmitglied Kenntnis. Der neue Status der Gefellschajt soll bis zum 15. November sertiggestellt und dem Reichsaufsichtsamt vorgelegt werden. Versicherungs- und sonstige Gläubiger werden zu einer Gläubiger Versammlung am 22. November nach Frankfurt a. M. eingeladen werden. Ueber die Frage des Zahlungsverbotes will sich der Senat nicht schlüssig machen, ohn« zuvor dem erweiterten Vorstand im Einvernehmen mit dem AR. Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.
X Preiserhöhung für rheinische Braunkohlen- Briketts noch nicht wirksam. Aus Köln wird gemeldet: Ein Beschluß des Rheinischen Braunkohlensyndikats, die Braunkohlenpreise zu erhöhen, liegt bisher, obwohl das Syndikat zu einer Erhöhung im Rahmen bis zu RM 1 je Tonne ermächtigt wurde, noch nicht vor. Man rechnet nicht vor Ende des Monats mit der Preiserhöhung, deren Ausmaß übrigens noch nicht feststes. Die Lage im rheinischen Braunkohlenbergbau ist nach wie vor befriedigend. Auch die Transportverhältnisse sind gut. Zwar konnte auf dem Wasserweg eine volle Ausnutzung des Schiffsladeraums nicht erreicht werden, doch sind die Störungen, die hieraus dem rheinischen Braunkohlenbergbau erwachsen sind, nicht groß. Beschäftigung und Absatz nach dem In- und Ausland waren unverändert zufriedenstellend.
X Insolvenz Wehlgroßhandlunq Jakob Dreyfuß, Frankfurt a. 2R. Die Untersuchungen der Verhältnisse bei dieser Firma sollten bis zum 11. November beendet sein. Die Prüfungsarbeiten haben sich jedoch als schwieriger und umfangreicher Herausgestellt, als man ursprünglich anno hm, so daß der Termin, bis zu welchem man den Gläubigern Bericht erstatten will, auf den 19. November hinausgeschoben worden ist. Nach Aeußerungen von informierter Seite kann evtl. eine leichte Besserung des Status gegenüber den am 31. Oktober vorgelegten Ziffern (RM 9.14 Mill. Fehlbetrag) eintreten.
X Expansion der Preußen Elektra. Zwischen der Gesellschaft und dem Elektrizitäts-Verband Weißenfels-Zeitz werden zurzeit Verhandlungen zwecks Uebernahme des Verbandes geführt. Es dürfte sich um ein Objekt von zirka 6 Mill. RM handeln. Der Elektriziläts-Verband Weißenfels» Zeitz, der etwa 400 Ortschaften mit Strom versorgt, besitzt kein eigenes Kraftwerk, sondern bezieht den Strom von dem Kraftwerk der Riebeck-
schen Montanwerke A.-G.
X Diüibenbenffeiqerung bei Rheinmelall. Der chluß für 1928/29 meist, wie uns aus Essen
Abschluß für 1928/29 meist, wie uns aus Essen gedrahtet wird, nach Abschreibungen von RM 2.53 (2.20) Mill, einen Reingewinn van RM 1.81 (1.58) Mill, aus; die RM 20 Mill. Aktien sollen daraus diesmal 7 Prozent Dividende erhal-
ten. Für 1927/28 wurde die Dividendenzahlung mit 6 Prozent auf 12 Mill. A.-K. wieder ausgenommen, nachdem 1926 eine Sanierung erfolgt war. Bekanntlich besitzt das Reich über die Viag etwa RM 11 Mill. Aktien. (G.-V. 5. Dez., Tages- fürs 100.5 Prozent.) , | ’^
Berliner Metnünmrkt.
Kupfer
. <Vom 8.
? 1 e.
November)
Novbr. Dezbr. Januar Febr. .
Vtärz ÄprU . Mai .
132.50 134,-
134.50
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135.25
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! 34— 134.25 135— 135.50 135.75 146— 136.50
Novbr.
Dezbr. Fanuar Febr, , . März. April Mai . .
0
40.- 41—
41— 41 50 41.50 41.50
41.50
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43 —
12—
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42.75
42 50
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42.50
Elektrolyt . . .
Rohzink iFreiverk,) iiugcschm. Zink . älumuuuin . . .
oo. Barren
Nickel. .
Tlutimon Ng. . .
Silber 900 i 1 kg
(Mk. für □
170—
100 kg) B
. 190—
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. 63-67
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Amtliche Einheitskurse
Berlin-Frankfurt a.M. lVom 8 November
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New Porl Volland . . Buenos-AireS Ürüsiel . . Ebristiania . 'iovenbagen . Ztockbolm . vclsingsor . Italien , . - Bonbon . . Dane . Schweiz . . Spanien . . , D.°Ocstcrreich l;rag . . .
Pciigö . . 3apan . . . :iito oe Janeiro Bulgarien - < Bugrad . . . Lissabon . . . Danzig
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Glühlampen mit 3nnenmaftierung für allgemeinen Gebrauch.
Mattierte Glühlampen sind für das Auge bedeutend vorteilhafter als die blendenden Klarglas-Lam- pen. Selbst wo die Glühlampen nicht sichtbar sind, soll man aus lichttechnischen Gründen mattierte Lampen verwenden. Weil aber die außenmattierte Glühlampe infolge der rauhen Oberfläche leicht verschmutzt und schwer gereinigt werden sann, bringt die Osram-Geselljchast bei ihren Lampen jetzt die Mattierung innen an. Diese neuen Lampen haben also eine glatte, weniger leicht verschmutzende Außen- rlärfje und übertreffen in jeder Hinsicht die bisherigen außemnatdiertcn Lampen und die Klarglas-Lampen. Man sollte deshalb künftighin ganz allgemein nur amemnattierte. Lsram-Lampen verweirdeq. O—.