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Nr. 260

Dienstag den 8. November 1929

Seite 7

r* der Earl räßt I, so fHge choll te.

»ANDEL UND WO IUI SC IHA FT

jDevbösrevttnssvovkchMge Ws sas Vevsletmsvevfabve« Sicherungen vor Mißbräuchen.

X Ueber die Praxis im Vergleichsverfahren : mirb viel Klage geführt. Die Handelskammer in Ludwigshafen a. RH. hat durch eine Rundfrage die iend 'Erfahrungen mit der Vergleichsverordnung vom 5 Juli 1927 zu sammeln versucht. Dabei hat sich ml allgemeinen ergeben, daß zu ernstlichen,Bean- Z ftanbungen kein Grund vorliegt. Allerdings kom- men im Vergleichsverfahren die Schuldner relativ aut fort. Um diesen Mißstand zu beseitigen, P schlägt der Syndikus der Kammer folgende Der- Besserungen vor:

a) Die Mindestquote soll auf 50 Prozent herauf- M gesetzt werden.

b) Für den sogenannten Liquidations- und Treuhändervergleich, der im Gesetz nicht geregelt ist sollen nähere Bestimmungen namentlich über die Verwaltung und Aufsicht geschaffen werden, le Auch für diesen Vergleich solle die obige Mindest- icht- bsuoiè vorgsschrieben werden, wenn nicht restlos lest, bas ganze Vermögen des Schuldners liquidiert wird.

8.30 ' c) Der Antrag auf Eröffnung des Dergleichs- iller iverfahrens soll abgelehnt werden, wenn nicht genü- gend Sicherheit für die Erfüllung gestellt wird. Uhr Von dieser Vorschrift soll nur dann abgegangen ein. werben, wenn das Geschäft des Schuldners gleich- Nit- zeitig vollständig liquidiert wird.

Uhr d) Die Eröffnung des Vergleichsverfahrens soll una abgelehnt werden, wenn innerhalb einer gewissen , Zeit vor der Antragstellung einzelne Gläubiger durch Einräumung besonderer Sicherungen bevor- Lugt worden sind.

: e) Der Schuldner soll verpflichtet werden, in allen Fällen, in denen er einen Vergleich beantragt, . einen Offenbarungseid zu leisten, daß er nach ich bestem Wissen sem Vermögen und seine Verbind- ... : ßdjfeiten so vollständig angegeben habe, als er dazu imstande sei, und daß er keine Schiebungen und keine unlauteren Bevorzugungen einzelner Gläu- Higer vorgenommen habe.

? f) Personen, die für den Schuldner im Vor- ^ ibereitungs-Stadium durch Bearbeitung des Der- sâlèichsantrages und feiner Unterlagen tätig gewe- Kn sind, fallen im allgemeinen nicht als Der- Eauensperfon bestellt werden und überhaupt soll am Gericht aus die Bestellung eines unparteiischen ertrauensmannes der größte Nachdruck gelegt

die Errichtung einer großen Ueberlandzentrale in Rumänien haben jetzt, wie von zuständiger Seite mitgeteilt wird, zum Abschluß von Verträgen zwi­schen einem unter der Führung der AEG. stehen­den Konsortium und einer rumänischen Gesellschaft, der Industrielle Minière du Banat, geführt. Es ist die Gründung einer rumänischen Aktiengesellschaft mit einem Kapital von voraussichtlich 500 Mill. Lei geplant. In diese Gesellschaft sollen die von der Re­gierung bereits erteilten Konzessionen für die Elek­trizitätsversorgung des neurumänischen, äußerst fruchtbaren Banats und eines Teiles von Sieben­bürgen mit etwa 600 000 Einwohnern sowie die Kohlengrube Rusca-Monmana, die als Brennstoff- Basis für das Unternehmen dienen wird, einge­bracht werden. Geplant ist die Errichtung eines Kraftwerkes mit einer Leistung von 20 000 Kwh., das entweder an der Grube oder bei der Stadt Temesvar erbaut wird. Der Kapitalbedarf wird sich auf 2025 Mill. RM belaufen.

SvartSkuvtev NSvis

Frankfurt a. M., 4. Nov. Tendenzt etwas schwächer. In Börsenkreisen hatte man gehofft, daß das Volksbegehren einen negativen Lerlauf nehmen würde. Doch war man mit der Erreichung der erforderlichen Stunmenzahl sehr unzufrieden, wenn auch nur ein ganz geringer Erfolg, zu ver-

lagen 114 Prozent niedriger. Autoaktien waren auf dem stark ermäßigten Niveau der Berliner Nach­börse etwas behauptet. Schiffahrtsaktien verloren bis 1% Prozent. Anleihen gehalten.

Aschersleben 209, Salzdetfurth 327%, Rhein­stahl 106%, AKU 160, AEG. 174%, Bemberg 222, Dt. Linoleum 250, I. G. Farben 187%, Schuckert 190%, Siemens 311.

GthIaMvkebmavk«

X Frankfurt a. M., 4. Nov. Auftrieb Rinder (darunter 338 Ochsen, 60 Bullen, Kühe, 432 Färsen), 379 Kälber, 148 Echoe, Schweine. Marktoerlauf: Rinder mäßig

1483

625

4965 rege,

nahezu ausverkauft; Schweine schleppend Ueber« stand; Kälber und Schafe rege, geräumt. Preise: für 1 Ztr. Lebendgewicht: Ochsen: a) 1. 5761, 2. 5356, b) 1. 48.52; Bullen: a) 5659, b) 5055; Kühe: a) 4751, b) 4346, c)3642, d)2835; Fär­sen: a) 5761 b) 5356, c) 4852; Kälber: b) 8285, c) 76-81, d) 7075; Schweine: a) 8487 b) 8487, c) 85-88, d) 8487 e) 80-84. Fleischgroßmarkt: a) Frisches Fleisch: Ochsen- und Rindfleisch 1 9098, do. 2 8090, Bullenfleisch 8590, Kuhfleisch 2 6575, do. 3 5065, Kalb­fleisch 2 110120, Schweinefleisch 1 110115, ausl. 102110; b) Gefrierfleisch: Rindfleisch, Dorder- viertel 56, Hinterviertel 65 (zollfrei). Geschäfts­gang des Fleischgroßmarktes: rege.

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verden.

g) Schließlich sollen allgemeine Anordnungen r die Vergütung der Vertrauenspersonon erlassen b die Gerichtskosten für das Vergleichsverfahren

herabgesetzt werden.

Diese Vorschläge werden ergänzt durch einige ezielle Anregungen, die dahin gehen, die Sicher- ellung der Vergleichsquote durch Hypotheken, arenübersignung oder Bürgschaften vornehmen lassen. . Namentlich sollen Garantien für den ingang der letzten Quote gefordert werden. Hin- ilich des Offenbarungseides des Schuldners wird sngt,âdoß er ihn nicht, erst auf Antrag des Mgers zu leisten habe, sondern schlechthin bei m Vergleichsverfahren. Der Eid müsse sich er darauf erstrecken, daß seitens des Schuldners iy^Bâiteschaffen von Waren und keine sonstigen »chiebungen vor der Stellung des Deraleichs- ntrages vorgenommen worden sind. Auch eine Mbkürzung der Ausschlußfrist von 30 Tagen für die r < Awangsvollstreckung auf etwa die Hälfte wäre «N. UElleicht nützlich. Hoffentlich gelingt es, durch Klärung aller dieser Fragen das Vergleichsverfah­ren zu einer Einrichtung auszugestalten, bei der alle Beteiligten zu ihrem Rechte kommen.

zeichnen ist, wodurch das Endziel auf einen Volks- entscheid weit im Hintergrund steht. Zu Beginn der neuen Woche war hierdurch die Börse nach­teilig beeinflußt, jo daß die Tendenz zur Schwäche neigte. Die Unternehmungslust beschränkte sich auf ein Minimum, da Anregungen nicht vorlagen, zu­mal die meisten Auslandsbörjen am Samstag ge­schlossen waren. Orders lagen kaum vor, aber auch das Angebot war nicht dringend, so daß die Kurs­rückgänge in den meisten Fällen äußerst gering blieben. Gegenüber den Schlußkursen vom Sams­tag ergaben sich Abschwächungen von 13 Prozent. Nur Spezialwerte waren etwas mehr angeboten und hatten dementsprechend größere Verluste aufzu­weisen. Dies traf vor allem am Elektromarkt zu. Schuckert eröffneten 5 Prozent, Siemens 4 Prozent und Gesfllrel 3% Prozent schwächer. Elektr. Lie­ferungen lagen eine Kleinigkeit fester. AEG. und Licht u. Kraft lagen wenig verändert.. Stärker ge­drückt waren noch von Kunstseidenwerten AKU. mit minus 5 Prozent und von Zellftoffpapieren Wald­hof mit minus 4% Prozent. Am Chemiemarkt gaben I. G. Farben 1% Prozent und Deutsche Erdöl 3 Prozent nach. Kaliakten His zu 3 Prozent schwächer. Montanwerte ruhig und von 1 bis 2% Prozent abgeschwächt. Etwas Interesse bestand für Banken. Danatbank, Deutsche Bank und Dresdner Bank konnten bis 1% Prozent gewinnen. Ren­ten still und zumeist leicht nachgebend.

Im Verlaufe trat eine wesentliche Beruhigung ein, nachdem schon gleich nach Festsetzung der ersten Kurse eine gewisse Widerstandsfähigkeit zu erkennen war. Die Stimmung besserte sich weiter, so daß in

ewisse Widerstandsfähigkeit zu erkennen Stimmung besserte sich weiter, so daß in der zweiten Börsenstunde die Tendenz freundlicher war. Am Elektromarkt traten dem Geschäft Besserungen vor Auch an den übrigen Märkten waren kleinere Er- Höhungen zu verzeichnen.

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LVZedev s«oHe LtmWtzs m KewvovS

I X Newyork, 4. Nov. Schon gleich in der ersten me [Wen Stunde nach Eröffnung der Börse wurden B 038 000 Aktien umgesetzt, die drittstärkste Eröff- die Mung, die die Newyorker Börse bis jetzt er» äb« Ip hat. Die Anfangskurse waren alle niedriger MI K5 d°r letzte Schlußkurs. Radio Corporation erösf- >gj, Men mit 35,8 Punkte niedriger. General Motors en. M 46'3 Punkte niedriger, United Staates Steel mit für E°5 8,25 Punkte. Es wurden gleich nach Anfang äs- Kef Pärse Aktienpakete von 1000 bis zu 5000 Stück ^handelt. Nach der ersten Stunde setzte eine all- emeine Aufwärtsbewegung ein. United States 'teel notierten um diese Zeit 190, und die übrigen int chrenden Papiere folgten entsprechend. Die Aktien er American Telephon and Telegraph Comp. ge- 'anften gleich zu Anfang einige Punkte. Allgemein * *nan in Finanzkreisen jetzt der Ansicht, daß der ^arkt endgültig unter Kontrolle ist.

Die Tendenz ds Bondsmarkts stand zu der des mettenmarftes im stärksten Gegensatz. Allgemein agen bie Kurse unter guten Anlagekäufen um 1 2 Prozent an. In der letzten Börscnstunde ließ ."infa^tätigteit nach; es trat eine Erholung um W 5 Dollar ein. Kurz vor Börsenschluß verursach- erneute Abgaben wiederum einige Rückschläge ler Markt schloß in unregelmäßiger Haltung zu Wäljr niedrigsten Tageskursen. Tageegeld stellt $ beute auf 6 P

in der ersten

Be­

beute auf 6 Prozent.

Dor Vörsenuorstand gibt bekannt, daß die Börse ss- '?kgen geschlossen bleibt; am 6-, 7. und 8. d. M. in l« bie Börse um 13 Uhr Newyorker Zeit ge- m> ^°sson, und am Samstag wird vollkommen Bör- - inruhe herrschen.

28, in,

^G. und ELLA, in Rumänen

,. X Sie mehrfach erwähnten Verhandlungen der j^tizitäts-Lieserungs-Gesellschaft, Berlin, über

Mannheims« VvodnStenbSvie

Mannheim, 4. Nov. Das Angebot von Inlands­ware bleibt klein. Die Forderungen von Argen­tinien sind erhöht. Die Börse verkehrte in stetiger Haltung. Man nannte im nichtoffiziellen Verkehr gegen 12% Uhr in RM per 100 Kilo waggonfrei Mannheim: Weizen inl. 2626.25, ausl. 27.75 bis 32, Roggen inl. 19.50, Hafer inl. 1819, Braugerste (badische, württembergische und fränkische) 21 bis 22.50, pfälzische 2223.25, Futtergerste 1819, Mais in. S. 19.75, südd: Weizenmehl, Spezial Null, 38.25, zweite Sorte 36.75, südd. Weizenauszugsmehl 32.25, südd. Weizenbrotmehl 28.25, südd. Roggen­mehl 27.5032, Kleie 10, Biertreber m. S. 16.50 bis 17.50 und Leinsaat 47.

X Bubiag. Die H.-D. der Braunkohlen- und Brikett-Industrie A.-G. (Bubiag) genehmigte die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung gegen 16 Stimmen eines Kleinaktionärs, der Pro­test zu Protokoll gab. Von Kleinaktionärfeite wurde der Verwaltung Thesaurierungsvolitik vorgeworfen und Erhöhung der Dividende (10 Prozent) bean­tragt sowie empfohlen, den Aktienkurs besser zu pflegen. Die Verwaltung, die eine Detaillierung des Effektenkontos verweigerte, wies demgegen­über darauf hin, daß die Entwicklung des Braun­kohlenbergbaues dazu zwinge, sich ständig zu mecha­nisieren. Das Ausbauprogramm der Gesellschaft erfordere in diesem und den nächsten Jahren erheb-

ren, um stabile Markt- und Arbeitsverhältnisse für die deutsche Zellstoff- und Papierindustrie zu schaf­fen. In den letzten Monaten hat sich die Marktlage für ungebleichten Sulsitzellstosf international erheb­lich gebessert und daher konnte auch in Deutschland für das zweite Halbjahr 1929 und das Jahr 1930 eine kleine Erhöhung der Cellulosepreis« durchge­führt werden. In der Papierindustrie gaben da­gegen die Preise auf der ganzen Linie weiter noch. In der Bilanz weisen Anlagekonten Zugängen von rb. 0,67 Mill. RM aus. Es erscheinen (in Mill. RM) Grundstücke und Gebäude auf 2,67 (2,57) und Maschinen auf 2,03 (1,90) erhöht. Wertpapiere und Beteiligungen werden mit unverändert 0,60, Bank­guthaben mit 2,05 (2,13) und Außenstände mit 1,94 (1,89) ausgewiesen. Vorräte erhöhten sich auf 1,64 (1,27), darunter 1,46 Rohstoffe und Materia­lien. Andererseits gingen Kreditoren auf 1,16 (1,65) zurück. Nach Abschreibungen von 0,44 (0,43) ergibt sich ein Reingewinn von 754 538 (654 087) RM, aus dem 10 Prozent (10) Dividende auf nun­mehr 6,52 Mill. RM AK. und 8 Prozent auf bie 0,10 Mill. RM Vorzugsaktien verteilt werden sollen. Der Ausbau der Kostheimer Fabrik schreitet programmäßig vorwärts. Die Neuanlagen werden im ersten Halb fahr 1930 in Betrieb kommen. Wäh­rend der Bauzeit arbeitet Kostheim naturgemäß noch mit Verlust; nach Fertigstellung dürfte aber die Fabrik, die eine wesentlich größere jkapazität als die beiden alten Fabriken zusammen hat und speziell beste Cellulosesorten herstellen wird, die Hoffnungen auf ein günstiges finanzielles Ergebnis erfüllen. In den ersten Monaten des neuen Ge­schäftsjahres war die G^elljchaft wiederum voll be­schäftigt und hat befriedigend gearbeitet. Di« Ver­waltung hofft daher auf ein zufriedenstellendes Er­gebnis auch im laufenden Geschäftsjahr.

X Zeiher Eisengießerei und Maschinenfabrik 21.-®. in Zeitz. Die G.-V. genehmigte die Dividende von wieder 10 Prozent (einschl. 6 Prozent Super­dividende). Im lausenden Geschäftsjahr gingen bie Aufträge laufend ein, so daß man mit einer nor­malen 'Geschäftsentwicklung im neuen Geschäftsjahr rechnen könne.

X Rheinisch-westfälisch« Kaliwerke in Dornap. Die G.-D. genehmigt die Dividend« von wieder 8 Prozent. Aus Aktionärskreisen wurde nach den Ursachen des starken Anwachsens der Kreditoren von 3,1 auf 5,9 Mill. RM gefragt. Dazu bemerkte die Verwaltung, daß sich in der Höhe der Kreditoren der Schlußstein einer jetzt zum Abschluß gekom­menen großzügigen Reorganisation der Betrieb« ausdrücke. Den erhöhten Passiven gegenüber stehe eine entsprechende Höherbewertung der Anlagen. Ohne diese Maßnahmen hätte man das vorjährige

günstige Resultat nicht erreichen können. Der^hier- sei

für aufaenommene Kredit von 3.3 Mill. RM der Gesellschaft langfristig gewährt worden; werde in normaler Weise allmählich abgestoßen.

Minen, die die Sefelli

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m

Am Geldmarkt war der Satz für Tagesgeld mit 8 Prozent etwas angespannter.

Am Devisenmarkt war die Mark etwas nach­gebend. Man nannte Mark gegen Dollar 4.1810, gegen Pfunde 20.402. London-Kabel 4.8795, Paris 12'3.83%, Madrid 34.30, Mailand 93.15, Holland 12.08%.

An der Abendbörse erfuhr die Tendenz, ausgehend von den aus Newyork und auch angeblich aus Amsterdam gemeldeten schwachen Eröffnungs­kursen, eine allgemeine Abschwächung. Die Um­satztätigkeit war ziemlich gering. Vor allem Elektro­werte waren angeboten. Schuckert büßten 2% Prozent und 4% Prozent gegen den Berliner Schluß ein. Außerdem waren Dt. Linoleum, Zellstoff Aschaffenburg, Mansfeld und Rheinstahl ca. 23% Prozent abgeschwächt. J. G. Farben

zu erträglichen dingungen zu erhalten, und da die Inanspruchnahme von Aus­landkredit mit Rücksicht auf die gerade von Aktio­närseite Hervorgehabene Ueberfremdunasgefahr nicht zweckmäßig sei. Die Verwaltung müsse daher eine Erhöhung der Dividende ablehnen. Die Ge­sellschaft ist nach Mitteilung der Verwaltung im neuen Geschäftsjahr voll beschäftigt. Neu in den Aufsichtsrat wurde Direktor Theusser (Schlesischer Bankverein) gewählt.

X verein für Zellstoff-Industrie A.-G., Berlin. Die Gesellschaft konnte 1928/29 die Erzeugung auf rd. 37 (i. D. 32) Mill. Kg. Zellstoff und rb. 12 (11) Mill. Kg. Papier steigern. Unter dem Druck der Auslandskonkurrenz könnte eine Aufbesserung des Cellulosepreises nicht durchgesetzt werden. Die Sulfitzellstoff G. m. b. H. hat vornehmlich dafür gesorgt, die Konkurrenz der deutschen Fabriken untereinander auf ein normales Maß zurückzufüh-

Frankfurter Kursbericht C4- November).

Schutzgebiete .... 4.( 5 6 «j, Retchsanleihe v. 1927 87.25 Ablösungsfchuld o. A.

do.

m. A. .

8% Pr. Centn ° Vod.- Piandbr. 28 . . . .

8°/» Pr. Centr.-Komm.-

Obl. 28......

Anatolier I . . . . . do. .

Bagdad I......

do. II......

Zolltürken .....

Schantungbahn....

Jibta....... 1 armer Bank .... Berliner Handelsgesellsch. Commerz- u. Privatbank Darmnädt. u. Nationalb Deutsche Bank .

Deutsche Vereinsbank

9 25

50.10

97.50

94.50 17-

17.10

7.45

7 40 7.50

8.85 119.50 120.- 209.- 166.50 247.- 158.-

158.50

Diskonto-Gesellschaft

Dresdner Bank . . 132.75

Rietallbank.....

Biitteldeutsche.Creditbank Neichsbank . . .

Gestern Crcditanftalt Westbank . . .

Savafl

270-- 80.59 Si­

ll l.öO

Nordd. Lloyd . « , Buderus..... Gelsenkirchen. ... Zarpener..... Ilie Bergbau . . . Klöckner . . , .

Mannesman» . . , Mansfelder Bergbau Oberbedarf ... Oktavi Minen . . Phönix. . .... Rhein. Braunkohlen . Rheinstahl . . ^ . Ricbeck Montan . . Laurahütte ... Ber. Stahlwerke A.-E. Aichersleben .... Salzdelfurth.... Westeregeln .... Kley er ......

Brown, Boveri. . .

Daimler ...

Franks. Maichinenfabrik Miag .....

Borgt $ Häffner . . MetaNges.Franlfurta.V Zunghaus..... Cement Heidelberg Hoch- und Tiefbau

104.25

64.75 128.- 135.50 239.

101. 103.- 117.75

75.- e.-

105.90 246.50 108.25 108.

65 50 107.- 21L 827. - 209.-

83.50

126.-

40.50

47.- 122.50 222 - 119.75

54 119.50

78-

BH. Holzmann . . Wayß D Freitag . . Zellstoff Aschaffenburg Zellstoff Waldhof .

I. G. Farben . . Scheideanstalt Holzverkohlung. . Dt. Erdöl . . . Th. Goldschmidt . Montecatini. . . Rütgerswerke . .

st.

i G. . .

Bergmann-Werke , . Ehade . . , . . Licht und Kraft .

Elektrische Lieferungen gelten L Guilleaume Gesjürel . . , ,

Lahmeyer .... Lechwerle. , , , . Rhein. Elektr. . . . Schuckert..... Siemens & Halske . Mainkraftwerke. . , St. Linoleum. , . . Karstau . , . . Svenska ..... Südd. Zucker Ber. Glanzstoff .

91.50

88.2t 143.75 203 50 188.75 143.75

78.50 103.-

65.5(1 54.70

76. 175.25 205. - 376. 175.- 16/.- 118.- 18J 174. - 102.50 115.50 193.25 295.50 110.- 256. 144.- 350. 154.50 223.-

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V^^VW»^ ^EâOäâM

AGGIS ^leiscÜbrüH - ^ 'Würfel

Frankkueker Getreidebörse vom 4. November (Amtlich).

e 103 kg in Gorman': _ -1. Qualität

Roggen (inländisch.), fester. . . Sommergerste für Lrauzwecke . fiafer (inländischer! ... Mais (gelb)........ Weizenmehl (südd. Spezial) . .

(Niederrhein Spezial) Roggenmehl, fester . . . . . Weizenkleie....... Roggenkleis . ...

Erbsen, je nach Qual., f. Speisezw. Linsen do.

Heu, südd., gut, gei. trocken . . Weizen- u. Roggenftr^ drahtgepr. gebündelt

Treber, getrocknet......

Tendenz: ruhig

25 60

18.75

20.50

18 75

19.25

38.50

38.50

27.2528 00

10.

10.25

31.00-44 00

55.00-100.00

11.25

6.-

6.

16 50-17.50

®nr

Amtliche EinheitSkurse

Berlin-Frankfurt a.M. (Vom 4. November,

Nein Dort . Holland . . SnenoS-Aires Trüffel . . Sbriftiania . Kopenhagen . Stockholm .

Helsingfor . . Italien . . .

London . .

Paris . .

Schweiz . . Spanien . . D .-Oesterreich l!rag .

Pcngö Papan . . Nie oe Janeiro Bulgarien . , Bllgrao . , Lissabon . . . Danzig

Gele

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4 168

1

54

111 111

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17 45

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Ul,5 38 5 81

47

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39

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50 02,1 40,0

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63

IBeranftBorlM für Verlag und OrudtrtU Paul Xe 4; für ben «bahleinenen «ei-miinhali: Richard s «I«ich für «nieiM mb» Seflanwti: Jr. et ehe nb 0 bner «0e in Hanau. Raiaii^dnuI ter ®aifen»da<»u66rud«rel Hanau, ^ernfpred'anidünl Xt KK 5057. 5958. p°m»«ck Zranltun e JL Xf M6» SanNonia- SMnbiWe l-iddani Hanau

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