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M. 25S

Samstag b«i 1 November 1929

Sette 23

HANDEL UND WBDISCHAH

-e«ttal<mSfch«S dev KeichSbank einbevttfen

X Die Vermutungen der Börse und der Finanz- kxeise, daß nunmehr auch für Deutschland nach dem Borgang von Newyort. London und anderen Plätzen die Frage einrrDis tontermäßigung erörte­rungsreif geworden sei, haben sich rasch bestätigt. Wie wir erfahren, ist der Zentralausschuß der R-ichsbank für heute früh 11 Uhr berufen worden. Danach kann man annehmen, daß der Status der Reichsbank zu Monatsende Oktober es ermöglicht, eine Herabsetzung des Diskonts in Er­wägung zu ziehen, wenn auch die Bean­spruchung nicht so niedrig ist, wie sie nach der leich­ten Geldmarktlage teilweise erwartet wurde. Seit 20. April steht der Satz auf 7% Prozent, eine Her­absetzung um m e h r als % Prozent kommt so rasch wohl nicht in Frage. Der Ppivatdiskont ist gestern um ein volles Viertel auf 7 Prozent Herunterregu- tiert worden, was vom Markt schon als Vorankün­digung aufgefaßt wurde.

O<8 StablwevrsvevVaud im OBiobe«

[ X ^»Produktenverband. In Halbzeug hat eine Nachfrage aus dem Inland noch weiter nachgelassen. Im Auslande wurde der auftretende Bedarf stark umstritten und die Preise erfuhren einen Rückgang. In Formeisen wird das Jnlands- geschäst, abgesehen vom Rückgang der Bautätigkeit durch die bevorstehenden Verhandlungen über die Verbandsverlängerungen beeinflußt. Händler und Verbraucher deckten nur ihren dringendsten Bedarf. Das Auslandsgeschäft litt unter der allgemeinen s Schwäche des Weltmarktes. Der vorliegende Auf­tragsbestand sowohl in leichten als in schweren Ober- baustoffen sichert den Werken, wenn auch nicht eine ausreichende, so doch gleichmäßige Beschäftigung bis Jahresende. , _

Stabeifen-Derband. Der Absatz im In­landgeschäft hat nachgelassen. Ebenso ging der Ein­gang an Spezifikation gegenüber dem Vormonat zurück. Wie schon seit geraumer Zeit, so war auch im Berichtsmonat das Ausfuhrgeschäft in Stabeisen /ruhig und die Preise sind weiter um einige Schil­linge gesunken. Der Eingang an Abrufen ist be­friedigend.

Bandeisenvereinigung. Im Inland ist die Kundschaft dazu übergegangen, nur den drin- zgendsten Bedarf einzudecken. Sie rechnet mit kurz- i triftiger Lieferung. Im Auslandsgeschäft war die Nachfrage etwas lebhafter, und es hat den Anschein, als wenn im Preise der Tiefstand erreicht sei.

Grobblechverband. Aus dem Jnlande kamen größere Geschäfte nicht herein, da Handel und Verbrauch sich wegen der ungewissen Lage zurück­halten und nur den allerdringendsten Bedarf zur Lieferung bestellen. Das Ausland brachte einige neue Aufträge. Die Preise blieben unverändert.

«evev 600 MM««Mâorvenr U vevlutte

X Im bisherigen Verlauf des Jahres 1929 sind, wie das Institut für Konjunkturforschung mitteilt, âLâ-mrh^ MMngs'emstcWRMn erfolgt, als im Kurzen Jahre 1928. Nach dem leichten Rückgang der Sommermonate haben sich die Zahlungseinstellun­gen seit einigen Wochen wieder erhöht. Wenn man von der Smsonbewegung im Sommer absieht, hat sich sogar eine Verschärfung der Lage heraus- gebildet, die ihren sichtbaren Ausdruck in der Häu­fung vpn Zusammenbrüchen größerer Firmen und der dadurch ausgelösten Vertrauenskrise während der letzten Wochen gefunden hat. Infolge erhöhter Kreditbeanspruchung im Herbst ist mit einer saison­mäßigen Zunahme der Zahlungseinstellungen zu rechnen. Für das gesamte Jahr 1929 wird eine beträchtliche Zunahme ergeben, da im ganzen Jahr 1928 8120 Konkurse und 3147 Vergleichs- »er ahren eröffnet wurden, gegen 8034 Kon­kur o und 3998 Vergleichsverfahren im lau enden Jahr bis zum 26. Oktober Die Zunahme der Insolvenzen bedeutet für die Gläubiger eine Erhöhung der Verluste aus Zah­lungseinstellungen nach roher Schätzung um min- dcstens 130 Millionen Mark; sie wird aber ver­mutlich hinter dem tatsächlichen Umfang der Ver- Wststeigerung beträchtlich Zurückbleiben. Im Vor­fahr hatten die Gläubiger. Ausfälle von 470 Mill. RM zu verzeichnen, die demnach im laufenden Hahr auf mindestens 600 Mill. RM zu veranschla-

pu­

nischen Optionsmärtten starke Kursschwankungen ein, die im Zusammenhang mit den Kursstürzen an den Effektenmärkten in Verbindung gebracht wurden. Einzelne Termine hatten am ersten Tage der Berichtswoche Kursrückgänge bis um 6 Cents m verzeichnen. . Am folgenden Tag« wurde die Kauflust durch eine Privatschätzung, derzusolge Indien in diesem Jahre mindestens 300 Tonnen Weizen einsühren müßte, angeregt und damit zu­sammenhängend setzte eine Erholung ein, die sich auch am nächstfolgenden Tage fortsetzen konnte auf die Ankündigung hin, daß die Federal Farn Board der Landwirtschaft ausreichende Kredite zu billigen Zinssätzen zur Verfügung stellen würde. Die. erzielte Besserung konnte sich aber nicht behaupten infolge der demoralisierenden Vorgänge an den Effektenbörsen. Auch Meldungen über die Zunahme der sichtbaren Weltvorräte wirkten verstauend und die an den Vortagen erzielten Gewinne gingen größtenteils wieder verloren. An den Weizen- märkten kamen aber zu den ermäßigten Kursen mehrfache Geschäfte zum Abschluß. Am hiesigen Se wurden am letzten Montag einige Partien

, a Blanca Weizen 79 Kg. seeschwimmend, ein­getroffen und per November-Abladung zu 11,67% bis 11,82%, desgl. am Mittwoch zu den gleichen Terminen zu 11.60 und desgl. am Donnerstag zu 11,80 hfl. cif Rotterdam aus dem Markte genom­men. Für Hardwinter, seeschwimmend, ein­getroffen und per Novemberabladung zahlte man am Montag 11,75, am Dienstag 11,85 und am Donnerstag 12,10 hfl. cif Rotterdam. Die übrigen Provinienzen blieben vernachlässigt. Der kanadische Farmerpool, der heute erstmals wieder mit Offer­ten am Markte war, lag mit seinen Preisen um 0,20 bis 0,30 hfl. über den Forderungen der freien amerikanischen Ablader. Roggen lag ruhig. La-Plata-Roggen 74/75 Kg. per November-Ab­ladung war zu 9,95 hfl. cif Rotterdam offeriert, fand aber kein Interesse. In Gerste lagen Angebote vor in La-Plata-Ware 62 Kg. per November zu 8,40, desgl. 65 Kg. zu 8,60, in Donau-Gerste 61/62

seeschwimmend, zu 8,15 und in desgl. 61/62 Kg. ober-Berladung zu 8,35 hfl. cif Rotterdam. Hafer hatte ziemlich behaupteten Markt. La- Pläta-Clipped-Hafer 51/52 Kg. per November- Abladung war zu 8,458,358,40 und in La- Plata-faq-Haser 46/47 Kg. per November zu 8,05 bis 8,158,10 hfl. cif Rotterdam offeriert. Mais blieb anfangs der Woche vernachlässigt, doch war Ende der Woche eine etwas freundlichere Stim­mung zu verzeichnen. Für seeschwimmenden Plata- Mais stellten sich die heutigen Forderungen aus 8,858,90, per November-Abladung aus 9,059,10 und per Dezember-Verschiffung auf 9,159,20 hfl. cif Rotterdam..

An unseren süddeutschen Produktenmärkten fanden die Vorgänge an den amerikanischen Märk­ten wohl Beachtung, doch blieben sie auf die Ten­denz unseres einheimischen Getreides ohne Ein­fluß, da die Landwirte durch das Vermahlungs­gesetz begünstigt, mit ihren Angeboten zurückhalten, in der Erwartung, späterhin" bessere Preise als heute zu erzielen. Inlands we i z en lag gut be­hauptet. Für mitteldeutschen Weizen 77/78 Kg. prompt und per November-Abladung zahlte man 2626,25, für 78/79 Kg. Pommern-, Mecklenburger- und Holsteiner-Weizen per prompt und November- Lieferung zahlte man 26,2026,30 und für Sachs. Weizen 78/79 Kg. gleiche Termine 26.4026,50 RM Frachtparität Mannheim. Für in Mannheim greifbare Inlandsware stellte sich die heutige Notiz auf 2626,25 RM und für hier greifbaren Aus­landsweizen, je nach Qualität und Herkunft, auf 27,2532 RM maggonfrei Mannheim. Roggen hatte bei genügendem Angebot stillen Marktz Die Kauflust blieb klein, da der Roggenmehlabsatz nicht befriedigt. Für Inlandsroggen forderte man heute 19.2519.50 RM maggonfrei Mannheim. Aus- landsrogaen blieb auch in dieser Woche vernach­lässigt. Hafer konnte seinen Preisstand behaup­

ten, doch war da» Geschäft etwa» Reiner als in der Vorwoche. Inlandshafer wurde heute mit 1819 RM je 100 Kg. franko Mannheim notiert. Gerste zu Brauzwecken hatte auch in dieser Woche wieder ruhigen Markt. Etwas Interesse zeigte sich lediglich für feinste Qualitäten, während Durchschnitts- und Mittelqualitäten vernachiiässigt blieben. Badische, Würrtembergische und Taubergerste war zu 21 bis 22.25, pfälzstche zu 2223.25 und Futtergerste zu 1819 RM frei Waggon Mannheim offeriert. Mais lag bei kleinen Umsätzen weiter ruhige doch hat sich die Tendenz in den letzten Tagen etwas be­festigt. Hier greifbarer La Platamais würd« mit 19.75 RM einschließlich Säcken, bahnfrei Mannheim notiert. Für rheinschwimmenden Platamais for­derte man 9.30 hfl. cif Mannheim.

Futtermittel hatten auch in dieser Woche wieder stillen Markt. Aus den bekannten Grün­den (niedrige Getreidepreise) bleibt die Konsum­nachfrage klein. Die Preße haben weiter nachge- aeben; man forderte heute für feine Weizenkleie 10, für grobe Weizenkleie 10.75, für Biertreber 16.50 bis 17.75, für Malzkeim« 1617, für Trocken­schnitzel 11.8512, und für Soyafchrot 19, per 100 Kg., maggonfrei Mannheim.

Mehl war in Uebereinstimmung mit Brotge­treide mehrfachen Schwankungen unterworfen, doch stehen die heutigen Preise über dem letztwöchigen Niveau. Der Großmühlenpreis für südd. Weizen­mehl, Spezial Null, stellt sich heute auf 38.25, desgl. 2. Sorte auf 36.75, südd. Weizen-Auszugsmehl auf 42.25, südd. Weizen-Brotmehl auf 28.25 und südd. Roggenmehl, j« nach Ausmahlimg und Fabrikat auf 2832.50 RM maggonfrei Mühle.

Hopfen. Im badischen Anbaugebiet sowie in Württemberg wurden im Wochenverlauf noch grö- ßere Partien bei den Produzenten aufgekauft. Die angelegten Preise bewegten sich zwischen 2040 RM per Zentner. In der Lahrer Gegend haben Brauereien aus Donaueschingen und Freiburg grö­ßer« Partien zu 3545 RM übernommen. In der Gegend von Achern hatten einige Händler aus Hei­delberg sowie eine Württemberger Firma zu 2530 RM per Zentner Käufe abgeschlossen. In Walldorf wurden Ende letzter Woche einige weitere Posten von bayerischen Kundschaftshändlern aufgekaust und zwar ausgesuchte grüne Qualitäten zu Preisen von 5060 RM per Zentner.

Tabak. Das Tabakgeschäft war in den letzten acht Tagen ziemlich lebhaft. In der Rheinpfalz wurden Pfälzer Sandblätter, je nach Qualität, mit 5764 RM aufgekauft. Die Abhängung der Haupt­tabake hat bei der jetzt eingetretenen feuchten Wit­terung lebhaft eingesetzt. Die Ware ist sowohl in Qualität als auch in Farbe recht befriedigend. Schneidegut wurde von den Rauchtabakfabrtkanten in guten Qualitäten mit 85105 RM per Zentner bezahlt. Rippen hatten unveränderten, ruhigen Markt.

werten beträchtliche Kursbesserungen, da sich von Auslandsseite wieder einiges Interesse für deutsch« Werte zeigen soll. An der Spitze standen heute Aku mit plus 7 Prozent. Auch für Deutsche Lino­leum bestand bei einer Besserung von 6 Prozent etwas mehr Interesse. Am Elèktromarkt traten Schuckert und Siemens mit je plus 4% Prozent mehr in den Vordergrund. Licht und Kraft, Chade, AEG. gewannen bis zu 3 Prozent bzw. Mark. Am Chemiemartt waren auch I. G. Farben mit plus 4 Prozent etwas lebhafter gehandett. Deutsche Erdöl und Goldschmidt zogen je 3 Prozent und Rüt­gerswerke 2% Prozent an. Am Montanmarkt gin­gen unter Bevorzugung von Rhein. Braunkohlen die Erholungen von 1%4% Prozent. Banken bis 1% Prozent fester. Renten still. Ausländer etwas höher.

Im Verlaufe war die Tendenz weiter fest, da man mit einer evtl. Ermäßigung des Reichsbank­diskontsatzes rechnet. Das Geschäft war in Spezial­werten lebhaft, und bie Besserungen gingen erneut bis zu 4 Prozent. Später trat jedoch eine gewisse Unsicherheit auf, und zwar wurde die Ungewißheit hinsichtlich des Volksbegshrs immer größer, denn cs entstanden hartnäckige Gerüchte, daß die er- forderlichen 10 Prozent schon erreicht seien. Aber trokbern waren immer noch Besserungen bis zu 2 Prozent gegenüber dem Anfang aufzuweisen.

Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 8 Prozent weiter gesucht.

Am Devisenmarkt waren Dollar wieder etwas schwächer. Man nannte Mark gegen Dollar 4.1783, gegen Pfunde 20.395. London-Kabel 4.8805, Paris 123.85, Mailand 93.14, Madrid 34.10, Holland 12.09%, Schweiz 25.17%.

An der Abendbörs« war die Stimmung fteundlich, und neue kleine Käufe bewirkten meist weitere leichte Kursbesserungen gegen den Berliner Schluß. Das Geschäft war "jedoch "wieder klein, da infolge des Ausfalls der Auslandsbörsen neue An­regungen fehlten. Die Diskontfrage wurde weiter diskutiert. Montanwerke konnten bis 1% Prozent anziehen, nur Phönir lagen etwas niedriger. Gesfürel, Siemens, Bemberg unb Salzdetfurth ge­wannen 11% Prozent. Deutsche Linoleum und Zellstoff Aschaffenburg lagen je 2% Prozent höher. AEG. und J. G. Farben "waren dagegen nur knapp gehalten. Anleihen still.

AKU 17 2, Aschersleben 208, Salzdetfurth 328%, Phönix.106)4, 5. G. Farben 187%, Schuckert 191%, Siemens 312, Waldhof 201, Dt. Linoleum 256%.

SvarrsSuvies VSvie

Frankfurt a. 21t., 1. Nov. Tendenz: fest. Schon im Vormittagsverkehr war die Stimmung weiter freundlich. Zu Beginn des offiziellen Marktes nahm die Zm> erficht erneut zu, und die Börse war recht fest. Die krästig« Erholung der gestrigen New- yorker Börse war in erster Linie hierfür ausschlag- gèbend. Aber auch die internationale Geld- erleichterung und vor allem noch die Diskont­ermäßigung in Newyork von 6 auf 5 Prozent mach­ten einen vorteilhaften Eindruck, und trugen zur Besserung der Stimmung bei. Das Geschäft war jedoch nur in einigen Werken etwas größer, da der heutige hohe katholische Feiertag geschäftshindernd empfunden wird. Die Spekulation zeigte wohl mehr Unternehmungslust, war aber doch zurück­haltend, da hinsichtlich der Abstimmung über das Volksbegehren Unsicherheit besteht. Jedoch ergaben sich gegenüber der gestrigen Abendbörse in Spezi al-

Krankfur!er Kursbericht (1. November).

X Dom Stief stossmarft Im Oktober entsprach der Absatz im Inland ungefähr -demjenigen des gleichen Monats 1928. Erzeugung und Versand ver­liefen planmäßig. Die Preise für 1 Kg. Stickstoff erhöhen sich im November um 1 Rpfg. Im Ausland war der Absatz befriedigend.

X Zur Brikettpreiserhöhung. Zu unserer Mel- dung wird noch mitgeteilt, daß für das Rheinische Braunkohlensyndikat der Verkaufspreis für Haus­brandbriketts 15 RM je Tonne beträgt (ab Werk mit Frachtgrundlage Liblar). Auf diesen Preis werden folgende Sonderrabatte gewährt: April 2 RM, Mai 2.50 RM, Juni 2.50 RM, Juli 2 3M, August 1 RM, März 0.50 RM, außerdem nach dem Jahresabschluß eine Sondervergütung von 2 RM je Tonne auf die geringste Monatsabnahme des Jahres Der Preis für Doof-Briketts liegt je­weils 2 RM höher. Der Preis für Industrie-Bri­ketts beträgt 11.92 RM für Jahresabschlüße bei gleichmäßiger Monatsabnahme.

X Oeffentlichs Zugabe-Ankündigung in Oester­reich verboten. In Oesterreich ist das Gesetz in Kraft getreten, das verbietet, daß die Gewährung von Zugaben (Prämien) öffentlich anaekündigt werde. Es dürfen aber auch weiterhin Prämien gegeben werden.

X Preisherabsetzung -ier Fordwerke. Die Ford- Automobilwerke in Detroit haben die Preise für alle in ihren Werkstätten hergestellten Kraftwagen ermäßigt. Die Preisherabsetzung beträgt durch- schnittlich 5 Prozent.

gen sind. Die tatsächlichen Schäden sind jedoch we- Kntlich höher, da bet Eintritt einer Zahlungsein- Ellung nicht nur Verluste, sondern die gesamten rdeningen der Gläubiger nicht realisierbar sind, folg« der oft langen Abwicklungen der Insolven­zen bedeuten die Zahlungseinstellungen eine Min- Mrung der Betriebsmittel der Gläubiger auf min- < bestens mehrere Monate in vollem Umfange der Forderungen. Die Gesamtsumme der Forderungen .bürste 1928 mehr als 700 Millionen betragen ga­ben und im laufenden Jahr die Ziffer von % Mil- biarden überschritten haben.

©eieeibe- und vvodurtenmöEö w X Mannheim, 31. Ott. Gleich bei Beginn der Diesmaligen Berichtswoche fetzten an den amerika-

Schutzgebiete .... 4.f 5 6 »lo Reichsanleihe v. 1927 87.2 5 Ablösüngsschuld o. A. . 9 25

do. m. A. . 50.10

8 e/o Pr. Centr.« Bod.-

Psandbr. 28 . . . . 97.50

8e/o Pr. Centr. -Komm.-

Obl. 28...... 94.50

Anatolier I .... . 17

do. II.....17.10

Bagdad I. , , ... 7.45

do. II. . , . . . 7 40

Zolltürkei...... 7.50

Echantungbahn . . . 8.35

jibta.......117.50

armer Bank .... 120. BerlinerHandelsgesellsch. 2u9.- Commerz- u. Privatbank 165.50 Darmvädt. u. Stationalb. 246. Deutsche Bank . . . 158.50

Deutsche Vereinsbank .

Diskonto-Gesellschaft . . 158.50 Dresdner Bank. . . 149.

Metallbank.....

MitteldeutscheCreditbank

Reichsbant.....2 >7.

Oesterr. Creditanstalt 80.50

Weltbank . ... 94.

Hapag . ... 110.50

Rordd. Lloyd .... Buderus ..... Gelsenkirchen. .... Zarpener ...... Ilie Bergbau .... Klöckner . . . , . . Mannesmann . . , . Mansfelder Bergbau . Oberbedarf . . . . . Oktavi Minen . . * Phönix. . . , . -

Rhein. Braunkohlen . , Rheinstahl..... Riebeck Montan . . , Laurahütte .... Ver. Stahlwerke A.-G. . Aschersleben ..... Salzdetfurth. . » . . Westeregeln..... Kleyer ...... Brown, Boveri. . . . Daimler..... Franks. Maschinenfabrik. Bolgt $ Häffner . . . Metallges. Frankfurt a. M. Fungi,aus . . . .

Cement Heidelberg Hoch- und Tiefbau . .

104.25

63.75

128.- 135.50 2t 8.-

99.

101.-

116.75

75.-

6'.-

105.-

246.50 107.

107.

2i3.

822.

209.-

83.50

125.-

30.50

47.75

119.25

222 -

114.75

ö4.

119.25

76.-

Ph. Holzmann . . . 87. -

Wayß ® Freitag . . . 83.2^ Zellstoff Aschaffenburg . 142.25 Zellstoff Waldhof . . . 19<50 I. G. Farben .... 185.50 Scheideanstalt ... 141.25 Holzver ohluna . . . 77.50 Dt. Erdöl .....101.-

Th. Goldschmidt . , . 63.70 Montecatini..... 53,5 t Rütgerswerk« .... 71.- A. E. G.......171.25

Bergmann-Werke , . . 191.- Ehade ...... 376.

Licht und Kraft . . . 169. Elektrische Lieferungen , 16 .75 Fellen L Guilleaume . 118. - Gesfürel . ..... 168. Lahmeyer......174. -

Lechwerke. . .... 102.50 Rhein. Elektr. .... 144.50 Schuckert ...... 190.50 Siemens & Halske . . 295.50 Mainkraftwerke. . , . 110. Dt. Linoleum. .... 256.- Karstau .....143.-

Svensla...... 347.-

Südd. Zucker . . 150,50 Per. Glanzstoff . . . 224.

Berlin«« Metallmarkt. «Von, 1. November^

Rupfer

0

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8 le.

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Gent. . . .

Gebt. . . .

.

Oktober .

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Oktober .

44.-

41.75

Novbr.. .

137.25

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Novbr.

14 25

44 75

Dezbr. . .

137.50

138.-

Dezbr. .

41.50

44.75

Januar .

198.

138.50

Januar .

44.50

44.75

Febr. . ..

138.50

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Febr.. . .

44 50

44.75

NkSrz . -

138.50

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März.

44.50

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April. . .

139.25

149,75

April . .

44.50

41.-

lMk. für lOO kg>

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Elektrolyt ... ....

170.

Rohzink «Freiverk.) . . .

Ungeschm. Zink .....

Aluminium . ..... .

190.

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Nickel . . .....

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Antimon Ng. ......

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Silber 900 f. 1 kg . .

68-69

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