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Nr. 257

Freitag den 1. November 1929

Seih

HANDEl UND

WIRTSCHAFT

ErbolUttS in Wallstreet

, £ X Newyork, 31. Okt. Die Erholung in Wall- ; street fand heute ihre Fortsetzung. Zu der heute erst um 12 Uhr erfolgten Börseneröffnung lagen ' große Kaufaufträge vor, verschiedene Spitzenwerte I wurden in größten Posten aus dem Markt ge- ; nommen, so daß in vielen Fällen die Makler meh­rere Minuten benötigten, um die richtigen Er­öffnungskurse festzustellen. Bei vielen Papieren stellten sich schon Üch ersten Kurse gegenüber den gestrigen Schlußnotierungen um Dollar 5 bis 25 höher. Besonders reges Kaufinteresse beanspruch- ten Public Utilities, Radio-» Industrie-, Metall-, -Flugzeug-, Oel- und Bahuwerte. Genau so wie am schwarzen Tage nahezu von -nur panikartigen Flucht aus dem Aktienbesitz gebrochen werden ; konnte, war heute ein förmlicher Wettlauf um den neuen Erwerb von Aktien zu beobachten. Man hörte allenthalben die Meinung, die Krise fei end­gültig überwunden. Die Herabsetzung der Londo­ner Diskontrate, die gestern von Rockefeller abge­gebene Erklärung sowie die Ausschüttung von Extradividenden bei verschiedenen Gesellschaften trugen mit dazu bei, das Vertrauen zur Börse wie­der herzustellen. Bei Auburns erreichte die Erho­lung mit einem Rückgewinn von Dollar 75 ihr stärkstes Ausmaß, während sonst im allgemeinen gegenüber den gestrigen Schlußkursen Erholungen . von Dollar 5 bis 30 eintraten. Später setzten be­trächtliche Glattstellungen ein; viele Werte mußten von ihrem Gewinn Dollar 2 bis 12 wieder Her- geben. Obgleich angesichts der erzielten beträcht­lichen Gewinne im stärkeren Umfange Gewinnmit­nahmen erfolgten, lagen die Schlußnotierungen wesentlich über dem gestrigen. In der letzten Bör­senstunde fielen vor allem Chemiewerts durch ihre -Festigkeit auf. Die Umsatztätigkeit blieb bis zum Schluß außerordentlich lebhaft, so daß der Ticker auch heute wieder mehr als eine Stunde im Rück­stand blieb. Die Börse schloß in sehr fester Hal- 'tung. Die Börsen in Chicago, Montreal und an den übrigen Hauptplätzen wiesen ähnliche Kurser- i Holungen wie in Newyork auf.

bis jetzt eine Beteiligung von 9,2 Prozent zu ver­zeichnen sei, verstimmten. Die Kurse gaben bis zu 2X Prozent nach.

Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 7% Pro­zent unverändert.

Am Devisenmarkt konnte sich der Dollar wei­ter erholen. Man nannte Mark gegen Dollar 4.1805, gegen Pfunde 20.39. London-Kabel 4.8770, Paris 123.86, Mailand 95.10, Madrid 33.05, Hol­land 12.09^.

An der Abendbörse machte die Beruhigung der Stimmung infolge des glatten Verlaufes des heutigen Zahltages Fortschritte und die Haltung war gut behauptet, wenn auch das Geschäft unbe­lebt blieb. Die Kursveränderungen gegen den Ber­liner Schluß waren geringfügig. Licht und Kraft, Metallgesellschaft u. Zellstoff Aschaffenburg konnten 1114 Proz. anziehen. Auch später blieb die Um­satztätigkeit gering, da infolge des späteren Be­ginns der heutigen Newyorker Börse noch keine Er­öffnungskurse vorlagen. Renten geschäftslos. J. G. Farben 179 K, Licht u. Kraft 170, Schuckert 183, Siemens 301, AEG. 169, Zellstoff Aschaffenburg 137, Dresdner Bank 150%, Reichsbank 257.

Gchlachtvrebmavöt

X Frankfurt, 31. Okt. Auftrieb: 106 Rinder, 942 Kälber, 715 Schafe, 571 Schweine. Marktver­kauf: Schweine schleppend, Ueberstand; Kälber und Schafe rege, ausverkaust. Preise für 1 Ztr. Lebend­gewicht: Kälber: b) 8184, c) 76-80, d) 7075? Schafe: a) 4549, b) 3844, c) 2837; Schweine: b) 8487, c) 8487, b) 84-87, e) 8083. Fleischgroßmarkt: a) Frisches Fleisch: Ochsen- u. Rindfleisch 1 9095, do. 2 89-90; Bullenfleisch 8590, Kuhfleisch 2 6575, do. 3 5065; Kalb- fleisch 2 110120; Hammelfleisch 90105; Schweinefleisch 1 110114, do. ausl. 95105; b) Gefrierfleisch: Rindfleisch Borderviertel zollfrei 56, do. Hinterviertel zollfrei 65. Geschäftsgang langsam.

JaSSsmsselrrsieVtms des Bank fite NeutkEe Veamto

X Berlin, 31. Okt. Die Bank für Deutsche Be­samte hat die Zahlungen eingestellt und ihre Kassen geschlossen. Zu der Insolvenz haben Geschäfte gro= ißen Risikos geführt die der eigentlichen Zweckbe- lstimmung des Instituts fremd waren. Als unmittel­barer Anlaß wird das Scheitern der Fusionsver- Handlungen mit der Deutschen Zentral-Beamten-

iant angegeben.

*

Es ist darauf hinzuweisen, daß die Veamtenver- Pände mit dieser Bank nicht in Verbindung stehen, ineber der Deutsche Beamtenbund noch der Deutsche Deamtenwirtschaftsbund und der Revisionsverband der Beamtengenossenschaften. Die Bank für Deutsche .Beamte arbeitete vielmehr auf privater genossen­schaftlicher Grundlage. Beamte gehören ihrer Lei- ing nur als Einzelpersonen an. Das >stamm- ipitat der Bank beträgt etwa 600 000. Mark, die umme etwa 5 bis 6 Millionen Mark.

Mannheims« NvodttSisnbhLke

X Mannheim, 31. Okt. Das Angebot von Jnlandsweizen ist weiter klein. Die Auslandsfor­derungen find infolge der stark avancierten Börsen­kurse erhöht, doch sind die Käufer zurückhaltend. Die Börse verkehrte in ruhiger Haltung. Man nannte im nichtoffiziellen Verkehr gegen 1214 Uhr in RM per 100 Kg. waggonfrei Mannheim: Weizen inl. mit 2626.25, ausl. mit 2732, Roggen inl. mit 19.50, Hafer inl. mit 1819, Brau gerste (ba­dische, wiirttembergische und fränkische) mit 21 bis 21.50, pfälzische mit 2223.50, Futtergerste mit 1819, Mais mit Sack mit 19.5019.75, südd. Weizen mehl, Spezial Null, mit 38.25, dto. 2. Sorte mit 36.75, südd. Weizenauszugsmehl mit 42.25, südd. Weizenbrotmehl mit 28.25, südd. Rog­genmehl mit 2833.50, Kleie feine mit 1010.25, Biertreber mit Sack mit 16.5017.75, und Lein­saat mit 47 RM.

SvaEttvtsv BZsks

X Frankfurt a. 211.. 31. Okt. Tendenz fester. . üe Beruhigung, die an der gestrigen Newyorker Börse eingesetzt hatte, ließ eine zuversichtlichere Stimmung aufkommen. Auch die übrigen inter­nationalen Börsen wiesen eine wesentlich beruhig­tere Stimmung auf, die sich auf den hiesigen Markt übertrug. Das Geschäft war wieder etwas lebhafter, da die Spekulation aus ihrer Reserve heraustrat und neuen Mut zeigte. Der heutige Zahltag dürfte wohl kaum Schwierigkeiten mehr Bereiten, nachdem sich die Lage zur allgemeinen Zufriedenheit geklärt hat. Die weitere Zunahme Ser Arbeitslosigkeit und einige andere ungünstige Momente fielen auf der anderen Seite gor nicht ins Gewicht. Ban einer Beteiligung außenstehen- er Kreise am Börsengeschäft war aber noch nicht iel zu bemerken. Jedoch ergaben sich gegenüber :r gestrigen Abendbörse teilweise beträchtliche ursgeroinne. Führend war der Elektromarkt und Siemens standen mit plus 7 Prozent an der Pitze. Schuckert und Licht und Kraft gewannen 5/4 und AEG. und Bergmann je 2% Prozent, m Farbenmarkte konnten sich J. G. Farben mit ins 4 Prozent ebenfalls beträchtlich bessern. ZeU- 1 off Aschaffenburg plus 2>4 Prozent und Zellstoff )alühof plus 4 Prozent. Von Glanzstoffwerten Iserten sich Bemberg um 6 Prozent und AKU. n 4 Prozent. Auch am Montanmarkt waren ein» Ine Werte etwas reger gehandelt. Rheinische raunkohlen zogen 7 Prozent an. Kaliaktien la­st bis 5 Prozent höher. Banken waren im allge- einen nur wenig beachtet. Nur Reichsbankanteile achten eine Ausnahme und besserten sich um 6 rozent. 'Junten hatten nur kleines Geschäft, unten aber etwas anziehen.

Im Verlaufe wurde es allgemein etwas fchwä- Wr da die Spekulation zu Gewinnmitnohmcn schritt, aber auch Gerüchte, daß beim Lolksbcgehr

Internationale Dlamanlkonferenz.'

Antwerpen, 30. Okt. In Antwerpen tagte zur Stellungnahme zur Lage am Diamantmarkt eine Konferenz der Internationalen Kommission für den Diamanthandel und -industrie. Entschlüsse wurden nicht gefaßt. Die Konferenz wird bald in Amster­dam fortgesetzt werden.

X Ermäßigung des Diskontsatzes in Newyork. Die Newyorker Bundesreservebank hat ihren Dis­kontsatz von 6 Prozent auf 5 Prozent ermäßigt.

X Diskontermäßigung der Niederländischen Bank. Die Niederlärüische' Bank hat ihren Diskont mit Wirkung vom 1. November von 5)4 Prozent auf 5 Prozent herabgesetzt.

X Schuhfabrik Herz A.-G. Offenbach a. 2R. Die Gesellschaft, die im vorigen Jahre eine Sanierung durch Zusammenlegung des AK. von 1.50 Mill. RM auf 0.38 Mill. RM und Wiedererhöhung auf 0.97 Mill. RM durchgeführt hatte, bleibt für 1928/29 bei einem kleinen Ueberschuß wieder dividendenlos.

X Ruhrkohlensörderung. Vom 20.26. Oktober wurden an 6 Arbeitstagen 2 441087 (L V. 2 470 469) To. Kohle gefördert. Die Koksproduktion betrug 648 463 (651974) To., die Briketterzeugung 72168 (74 747) To. Die arbeitstägliche Kohlenpro­duktion stellte sich in der Berichtswoche auf 406 848 (411745) To., die Koksproduktion auf 92 638 (93139) To. und die Briketterzeugung auf 12 028 (12 458) To. Die Zahl der Feierschichten erhöhte sich wegen Absatzmangels auf 62 651 (arbeitstäglich 13 775) gegen über 25 078 (4180).

X Konkurs über die Kasseler Bantfirma Andre und Herzog. Ueber das Vermögen der Banksirma Andrä u. Herzog in Kassel ist gestern mittag das Konkursverfahren eröffnet worden. Ueber die Höhe der Verbindlichkeiten schweben noch Feststellungen, jedoch dürfte die Ziffer von 1500 000 RM zu­treffend sein, während die Vermögenswerte zwi­schen 260 000 und 280 000 RM schwanken. In der Angelegenheit Andrä u. Herzog hat der Ober­staatsanwalt heute nachmittag nach eingehenden Feststellungen, die er selbst in Gegenwart des Kon­kursverwalters Rechtsanwalt Schäfer im Bankge­bäude vorgenommen hat, den Mitinhaber Hans Herzog wegen dringenden Verdachts des Konkurs­verbrechens und des Verbrechens gegen das Depot­gesetz vorläufig festgenommen und die Einlieferung in das Gerichtsgefängnis veranlaßt. Der Eingelie­ferte wird morgen vormittag dem zuständigen Rich­ter vorgeführt werden.

X Die Zahlungseinstellung der Firma Jakob Dreyfuß. In der Angelegenheit der Zahlungsein­stellung der F'rma Jakob Dreyfuß-Frankfurt, die n der Oeffsntlichkeit großes Auffehen erregt hat, fand gestern mittag im Carlton-Hotel eine erste Gläub lgerversammlung statt. Nach einem Bericht der Deutschen Waren-Treuhandgesellschast in Frankfurt über das vorläufige Prüfungssraebnis betragen die Passiven rund 9 804 000 RM, denen an Aktiven nur 663 000 RM gegenüberstehen, so daß ein Fehlbetrag von rund 9141000 RM vor­handen ist. Zu Beginn der Verhandlungen stellte ein Gläubiger fest, daß die Zahlungseinstellung der Firma nicht am 21. Oktober, sondern bereits am 15. Oktober erfolgte und daß der geringe Be­stand an flüssigen Mitteln in Höhe von kaum,5000 RM in keinem Verhältnis zu den Millionengsschäs- ten der Firma stehe. Aus diesem Grunde wurde die Revdsionsfirma beauftragt, die Geldbewegungen bei der Firma während der Zeit vom 15. bis 21. Oktober einer genauen Nachprüfung zu unterziehen und hierüber umgehend Bericht zu erstatten. Des weiteren wurde ein siebenköpfiger Mäubigeraus- schuß eingesetzt, der, unter dem Vorbehalt, daß von keiner Gläubigerseite inzwischen Schritte gegen Dreyfuß unternommen werben, die Verhältnisse und insbesondere die Frage der Beziehungen zwischen Mühlen und Schuldner untersuchen und innerhalb einer elf tägigen Frist definitive^ Vor­schläge über eine gütliche Einigung oder Eröffnung des Konkursv»rsahren unterbreiten soll.

X Wächtersbacher Nuhviehmarkl vom 30. Ok­tober 1929. Mit einem Auftrieb von 911 Kühen,

Frankfurter Kursbericht (31. Oktober).

Schutzgebiete . . - . 6so Rerchsanleihe v. 1927 Ablösungsschuld o. A.

do.

m. A.

8 % Pr. Centr. - Bod.» Plandbr. 28 . . . v 8% Pr. Centr. -Komm.- Obl. 28...... Anatolier I.....

4.1(i

87.25

9.25

50.-

97.50

do.

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Bagdad I...... do. II .....

Zolltürken . . . . Schantungbahn . . . Wbta .... , , .

1 armer Bank . . . . BerlinerHandelsgesellsch. Commerz- u. Privatbank Darmuädt. u. Nationalb.

94.50

16 55 16.65

7.45

7 40

7.60

8.35

117.50

119.

209.- 163.50

245.

155.50

Deutsche Bank . . .

Deutsche Vereinsbank Diskonto-Gesellschaft . .

Dresdner Bank. . 14b.75

Rtetallbanl.....

A!itteldeutsche Creditbank Reichsbant

Oesterr. Creditanstalt

Weslbam .

Hapag .

Mozart -Konservatorium

I Hanau

Direktion: Dr. Adolf Stübing

Dienstag, den 5. November 1929 abends 8 Uhr im Saale der Hohen Landessdhulc

Öffentlicher Vortragsabend

Klavier, Violine, Violoncell, Sologesang, Rezitation

Liste im Umlauf durch Herrn Müller. Karten zu Rm. 1. im

Vorverkauf bei Ed. Sdiaaf, Marktplatz u. im Konservatorium

158 50

au.5C»

94.

107

Nordd. Lloyd . . , Buderus .... Gelsenkirchen. . . . Zarpener ..... SUe Bergbau . . . Klöckner ..... Mannesmann . . . Mansfelder Bergbau Oberbedarf .... Oktavi Minen . . Phönix...... Rhein. Braunkohlen . Rheinstahl .... Riebeck Montan . . Laurahütte .... Ber. Stahlwerke A.-E. Aschersleben .... Salzdelfurth.... Westeregeln .... Kleyer ..... Brown, Boveri. . . Daimler . . . Franks. Maschinenfabrik Miag...... Voigt & Häffner . . Metallges.Frankfurt a. M Iunghaus . . . . Cement Heidelberg Hoch- und Tiesbau

102.-

63.75 127.- 135.50 205.

96. 109 - 114.50

75.-

62.- K4.- 246.50 102 50 108.-

51 & 105 50 197.- 815. - 201.-

37.25 124.-

30 50 47.75

120.50

114.75

64

119.25

76.

PH. Holzmann . . Wayß D Freitag . . Zellstoff Aschaffenburg Zellstoff Waldhof . . F. G. Farben . . , Scheideanstalt . . Holzver ohlung . . Dt. Erdöl .... Th. Goldschmidt . . Montecatini. . .

Rütgerswerke . . . A. E. E...... Bergmann-Werke . . Ehade ...... Licht und Kraft . Elektrische Lieferungen Fetten $ Guilleaume Gessürel . . . ,

Lahmeyer..... Lechwerke..... Rhein. Elektr. . , . Schuckert ..... Siemens & Halske . Mainkraftwerke. . , St. Linoleum. . . . Karst a t ....

Svenska . ...

Sudd Zucker Per. Elanzstoff . .

82.- 83.25

135.25 194.- 17.50

136.25

77.- 92.-

60.- 53.50

71.- 167-25 191.- 367.50 lu9 1-9.75 118. - 168. 169.- 102.50 1.44.50 180.- 295.50 108.50 240.- 143. 84'4.-

UG.du

215

szasi

Kapelle d. Freia. Feaeriaelir Hanau

Kapellmeister Otto Lohrey

MM!«,V.'.UNNa.iN...M...NMM7Mr,'M!.M7,NM

Sonntag den 3. November, abends 8 Uhr

in der Tutnftalie Jahns raße 11898x

Grosses Streichkonzert

zum 5jährigen Bestehen der Kapelle

Miiwrkende: Herr Gg. Müder, Ba iton, Hanau Fd. Haase u. Partnerin, Tänzerin Herr Aug Ihm, Salonhumorist

Anschließend TANZ 2 Kapellen

Eintritt 40 Pig.

Kalbinnen und Jungrindern und 74 Kälbern hat der altbekannte Markt die höchste Auftriebszisfer seit seinem 200jährigen Bestehen erreicht. Trotz star­ken Zuspruchs auch aus Käuferkreisen gestaltete sich infolge des außerordentlich starken Angebotes der Handel ziemlich schleppend, auch die Preise gaben im allgemeinen . nach, im besonderen für Jung­rinder und mittlere Kühe. An ostpreußischcn, schwarzbunten Jungrindern verblieb Ueberstand. Der Biehsonderzug nach Süddeutschland bestand aus etwa 60 Wagen, etwa 20 Wagen waren für Thüringen bestimmt. Bezahlt wurden: für frisch­melkende und hochtragende Kühe 1. Sorte 450 bis 550 Mk., für mitlere Kühe 300450 Mk., für Jung­rinder %ijährig 150250 Mk., beste Sorten über Notiz. Nächster Markt: 27. November.

X 8,6 Milliarden RM Spareinlagen. Ende Sep-

tember beliesen sich die Spareinlagen bei den deut­schen Sparkassen auf 8595,7 (i. Vorm. 8466,2) Mill. RM und weisen somit eine Zunahme von 129,5 Mill. RM auf. Jni einzelnen betrugen die Einzahlun­gen 541,3 Mill. RM, davon aus Aufwertung 0,14 Mill. RM und aus Zinsgutschriften 0,17 Mill. RM und die Auszahlungen 412,0 Mill. RM. Die Scheck-, Giro-, Kontokorrent- und Depositeneinlagen stellten sich auf 1353 7 (1378,12) Mill. Reichsmark.

X Große Kclkenladen-Fusion in Amerika. Wie aus Newyork gefunkt wird, haben ji testen amerikanischen Kettenladen-K

iroet der bekann-

testen amerikanischen Kettenläden-Konzerne, die F- & W. Grand Stereo Inc. und die Isaac Silver & Bros. Inc. ihre Fusion beschlossen. Zu diesem Zweck wird mit Unterstützung des Bankhauses George H. Burr & Co. eine neue Warenhaus- gesellschaft unter dem Namen F. & W. Grand

Silver Stores Inc. errichtet, die ein autorisiertes Kapital von 2 Mill. Stück nennwertloser Stamm­aktien besitzt, von denen etwa 381 000 begeben werden. Die fusionierenden Konzerne beherrschen 140 Keitenläden, in denen alle Arten von Waren zu Preisen zwischen 5 Cents und 1 Dollar verkauft werden, die insgesamt einen Jahresumsatz von 31 Mill. Dollar haben, der im nächsten Jahr auf etwa 40 Mill. steigen dürfte. Der Präsident der neuen Gesellschaft, Mr. Adolph Stone, veranschlagt die Reineinnahmen des Unternehmens für 1930 auf etwa 6,50 Dollar per Aktie, woraus auf die Stamm­aktien eine Aktiendividende von 4 Prozent gezahlt werden soll, während darüber hinausgehende Extradioidenden in bar zur Ausschüttung gelangen werden. F. & W. Grand Stores kündigen bei dieser Gelegenheit die Zahlung einer Aktiendividende von 5 Prozent aus ihre Stammaktien an.

Berliner Metallmarkt. ^Vom 31. Oktober!

Kupfer

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Sept.. . .

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Gebt. . . .

G

B

Oktober .

37-

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Oktober .

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Novbr.. .

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Novbr.

44 25

44.75

Dezbr. . .

137.50

138.-

Dezbr. .

41.5(1

44.75

Januar .

138.

148.50

Januar .

44.50

44.75

Febr. . . .

138.50

139.50

Febr.. . .

44.50

44.75

März

138.50

139.50

März.

44.60

45.

April. .

139.25

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April . .

44.5U

45.

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Elektrolyt . . . jlohjinf (Freiverk.) ilngeschm. Zink . Aluminium . . .

do. Barren

Nickel . .

Antimon Rg.

Silber 900 ,. 1 kg

170.-

lOO kg) B

, . 190.

. . 194.

. . 350.

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Amtliche Einyeitö.'urse

Berlin-Frankfurt a.M. (Vom 3t

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Geld

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Japan ..... .

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