Einzelbild herunterladen
 

Nr. 254

Dlenslag den 29. Oktober 1929

SSte 7

NANDEIL UND ^IRTSCHÄFT

Mannbelmev NankensuKon

X In der ao. Generalversammlung der Rheini- Uuit Kreditbank AG. in Mannheim wurde der be= Ignnte Verschmelzungsvertrag mit der Deutschen ggnf und Disconto-Gesellschast genehmigt. Kom- MlZienrat Jahr gab in längeren Ausführungen jie Hauptmotive zur Fusion bekannt, die in der grjielung von größeren Ersparnissen liegen. Der Kostensatz für die Provinzbanken zu den Ein- ^hmen habe sich gegenüber der Vorkriegszeit von 35 auf fast 80 Prozent verschlechtert. Das Esfek- imgeschäft liegt darnieder, das Konsortialgeschäft (ft ruhig, die Marge im Kontokorrentgeschäft ging lets zurück. Die Gesamtfusion werde personelle und schliche Ersparnisse sowie Gewinne aus dem 23er« (auf sreiwerdender Immobilien bringen. Leider lieg sich der Firmenname nicht aufrecht erhalten.

Personalabbau soll schonend vor sich gehen. Die Oberleitung der Mannheimer Institute bleibe mch künstig, wie bisher, in Mannheim aufrecht- tchalten. Die Hauptfiliale Mannheim ist mit weit­gehender Selbständigkeit ausgestattet, so daß die Interessen des süddeutschen Wirtschaftsbereiches euch künftig vollauf gewahrt bleiben können. Die bisherigen Niederlassungen der beiden Institute Heinkredit und Süddeutsche Discanto sollen nicht nur aufrecht erhalten, sondern bei Bedarf noch er« gängt werden.

Die ao. GV. der Süddeutschen Disconto-Gesell­schast AG., Mannheim, beschloß ebenfalls einstim­mig den Fusionsvertrag mit der Deutschen Vank und Disconto-Gesellschast, Berlin, zu den bekann­ten Bedingungen, die ein Umtauschverhältnis von 6:5 vorsehen, zu billigen. Für die Verwaltung gab Direktor Fuld eine längere Erklärung ab, in der er über die volkswirtschaftlichen Gründe für die Fusion sprach. Nach der Rückgliederung des Saar­gebietes soll dieses Arbeitsgebiet von Mannheim betreut werden. Die 43 Niederlassungen und 12

Kassenstellen sollen nicht nur erhalten, sondern gingt werden.

er-

Dev ssStzie Radwivust in Ämevika

Deschäsligung von 26 000 Mann in gemeinsamen tzroduktionsanlagen. Jährliche Absatzmöglich­keiten etwa 500 Millionen Dollar.

X Der Präsident der Radio Corporation of America, Harbord, kündigt nach Meldungen aus Gamben im Staate New-Jersey eine Vereinigung zwischen der Viktor Talking Machine Company der Radio Corporation, der Western Electric Com­pany und der General Electric Company für die Herstellung und den Verkauf von Radioapparaten und sämtlichen Ausrüstüngsgegenständen an. Die ston tritt mit dem 1. Januar in Kraft, und zwar den die gemeinsamen Produktionsanlagen in den insgesamt 26 000 Mann beschäftigen. Die )N bedeutet die Schaffung eines monopolarti-

, Industrietrustes mit Absatzmöglichkeiten von

Etftting Compa . _____

er neuen Vereinigung, während die beiden äsidenten von der Radio Corporation und ictor Talking gestellt werden.

gegen junge Aktien. Zur Schaffung der Umtausch- Aktien habe man sich im Vertrag mit obligatorischen Bindungen begnügen müssen, da ein bedingter Ka­pitalerhöhungsbeschluß nicht möglich gewesen war. Die Verwaltung habe somit direkt im Sinne von § 283 HGB. gehandelt und nicht entgegen. Ein festes Vezugsrecht war für Otto Wolff nicht ge­schaffen worden, sondern es sei ausdrücklich sestge- stellt worden, daß nur wenn möglich neue Aktien gegeben werden sollten. Die Verstärkung der Stel­lung von Otto Wolsf häte sich auch ergeben, wenn alte statt neue Aktien gegeben worden wären. Es handele sich bei dem H.-V.-Beschluß um eine durch­aus übliche Finanzierungstechnik. Die ganze Klage sei im übrigen falsch erhoben worden, man wolle Regreß gegen die Verwaltung erheben und wähle statt dessen den Weg, einen rechtsgültigen Beschluß anzufechten. Eine verschleierte Sachlage habe bei den Verträgen nicht vorgelegen. Prof. Geiler kam zu dem Schluß, daß eine Umstoßung des Kapital­erhöhungsbeschlusses eine Verpflichtung zur Liefe­rung alter Aktien bedeuten würde, so daß die Lage der Gesellschaft nur verschlechtert würde.

Die Verhandlung wurde schließlich auf einen unbekannten Termin vertagt, nachdem sämtliche Parteien und ihre Rechtsvertreter eingehend zu Wort gekommen waren. Die Verhandlung selbst nahm teilweise einen erregten Verlauf. Es wurde u. a. ein Atkienpaketverkaufsangebot aus dem Besitz von Roman Nunberg an die Mansfeld-Ver­waltung mit in die Erörterung gezogen. Es ergab sich ferner eine Meinungsverschiedenheit darüber, ob der Kauf, der seinerzeit durch einen Vertreter von Mansfeld getätigt worden, dem Aufsichtsrat bekannt war. Der Vorsitzende des Gerichts griff verschiedentlich in die Verhandlung ein und hielt nur die Klärung der Frage für wesentlich, ob ein H.-D.-Bèschluß "betr Kapitalerhöhung nicht vor Abschluß des Vertrages herbeigeführt werden könnte. Dann hätten sich die Schwierigkeit gemäß § 283 HGB. nicht ergeben. Prof. Geiler hielt dies nicht für möglich, da es die schwebenden Verhand­lungen gestört und die H.-V. schwerlich eine Ka­pitalerhöhung beschlossen hätte, ohne den Zweck zu wissen. Generalkonsul von Schön (Allgemeine Deutsche Creditanstalt) bestätigte dies.

Orderlosigkeit weiter zur Schwäche, bei erneuten Rückgängen bis zu 1% Prozent.

Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 7 Prozent unverändert.

Am Geldmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4.1797%, gegen Pfunde 20.3893/s. London-Kabel 4.8795, Paris 123.84, Mailand 93.12, Madrid 3412%, Holland 12.09%.

An der Abendbörse war die Haltung wei­ter schwach, und unter dem Eindruck flauer New- yorker Anfangskurse verstärkte sich die Abgabenei­gung, wobei noch verspätetes Ultimomaterial an den Markt kam. Unter Berücksichtigung des Re­ports Terminwerte wurden ausschließlich per Ultimo November gehandelt traten meist neue, teilweise nicht unbeträchtliche Kursrückgänge ein. Stärker abgeschwächt waren vor allem die neu eingeführten Aku-Aktien und Siemens. Auch J. G. Farben, Montanwerte, Kaliaktien und die meisten Elektrowerte lagen schwächer. Im Verlaufe blieb die Tendenz schwach, da auch von den anderen ausländischen Börsen, vor allem von Amsterdam, schwache Kurse gemeldet wurden. Neubesitzanleihe etwas niedriger. Aschersleben 200, Salzdetfurth 318%, Westeregeln 206%, AEG. 168, Chads 382%, Dt. Linoleum 242, J. G. Farben 176%, Schuckert 176%, Siemens 299%, Aku 167.

winn tragen wir aus dem Bericht nach, daß bet Malzabsag weiter zugenommen habe (Zohlen fehlen). Die Ausfuhr erreichte fast Vorkriegshöhe. Die Konkurrenz der tschechoslowakischen Malzindu- trie machte sich weiter scharf fühlbar. Neben RM 32 829 (34 902) Abschreibungen wurde ein beson- lerer Werkerhaltungsfonds mit RM 40 000 ge­lassen, und zwar mit der Begründung, daß die wirtschaftliche Nutzungsdauer besonders der ma. chinellen Einrichtungen heute kürzer sei als die iechnische. Für die veralteten Maschinenbeständ« der Gesellschaft müßte bald ein dem technischen Fortschritt entsprechender Ersatz geschossen werde«. Die Umsatzerweiterung wird durch die Bilanz be­stätigt. Bei RM 1 Mill. AK. und RM 115 950 Teilschuldverschreibungen stiegen Kreditoren auf RM 655 641 (613 993); andererseits Debitoren aus RM 652 916 (484 990) und Wechsel auf 295 771 (197 946), Vorräte wurden mit 482 051 (554 665) niedriger bewertet. Beteiligungen und Effekten stehen wenig verändert mit RM 16115 bzw. 21 477 zu Buch. Die mit RM 145 705 (147 017) be« lasteten Anlagen sind bei RM 13 034 (31416) Zu gang mit Reichsmark 869 892 (893 223) eingesetzt.

Die Gerstenernte im laufenden Jahr fei gut ausgefallen, erreiche allerdings die Rekordernte ins Vorjahres nicht (letzte Frankfurter Notiz 155 Pro­zent; GD. 4. Nov.)

X Line Erklärung bet Dornier-Werke. Die

SvaErrvisv NSvse

X Frankfurt a. 21t., 28. Okt. Tendenz abge­schwächt. Auch heute bestand ^um Wochenbeginn wieder eine größere Lustlosigkeit. Die Spekulation schritt infolge des heutigen Liquidationtages zu Glattstellungen und bekundete große Zurückhal­tung, da von einer Stützungsaktion der Banken zwecks Vermeidung großer Kursdifferenzen gegen­über dem letzten Ultimo zunächst nichts zu bemer­ken war. Aber auch die zum Schluß schwach ge­wordene Newyorker Börse vom Samstag spielte eine gewisse Rolle und trug zur Abschwächung bei. Das Angebot war im allgemeinen nicht groß, da sich doch auf dem niedrigeren Kursniveau wieder einige Aufnahmelust bemerkbar machte. Von Spè-

«SchlaÄtvkebmavst

X Frankfurt a. 21t., 28. Nov. Auftrieb: 1716 Rinder (darunter: 356 Ochsen, 65 Bullen, 671 Kühe, 560 Färsen), 386 Kälber, 107 Schafe, 5697 Schweine. Marktverlauf: Rinder ruhig, Ueber« stand; Schweine schleppend, großer Uèberstand; Käl­ber und Schafe rege, geräumt. Preise für 1 Zentner Lebendgewicht: Ochsen: a) 1. 5760, 2. 5356, b) 1. 4852; Bullen: a) 5659, b) 5055; Kühe: a) 4750, b) 4346, c) 3642, d) 2835; Färsen: a) 5760, b) 5356, c) 4852; Kälber: b) 82 bis 85, c) 7681, d) 7075; Schweine: a) 8487, b) 85-87, c) 8888, d) 8587, e) 8085. Fleischgroßmarkt: a) Frisches Fleisch: Ochsen- und Rindfleisch 1 90100, do. 2 8090, Bullenfleisch 8590, KUhfleisch 2 6573, do. 3 50-65, Kalb­fleisch 2 108115, Schweinefleisch 1 110115, do. holl. 100108; b) Gefrierfleisch: Rindfleisch Bor­de rviertel zollfrei 56, do. ^interniertet zollfrei 65 RM. Geschäftsgang langsam.

re Attfechittnssriase sesen Mansfferv

X Leipzig, 28. Okt. In der Anfechtungsklage fegen die Beschlüsse der letzten außerordentlichen H.-V. vom 16. Juli d. I. fand heute vor dem Land- grricht Halle Termin statt. Eine sofortige Entschei­dung in der Klagesache ist Nicht zu erwarten, viel- "sehr wird der Termin, wie der Vorsitzende aus« lührte, vorläufig nur als Aussprache betrachtet. Als Kläger treten auf: die Firma Braun & Co, Berlin, Mman Nunberg und Justizrat Gottschalk. Der mit der Anfechtungsklage in Zusammenhang stehende Widerspruch gegen die einstweilige Verfügung (Ver- bmberung der Registereintragung der Kapital­erhöhung) ist auf Dienstag anberaumt.

Zur Begründung der Klage führte Iuftizrat Mttschalk u. a. aus, daß durch den Aktien- lausch der Gruppe Otto Wolff eine !^°rgroße Machtposition in der Ge - pllschaft eingeräumt worden sei. Ferner sei bei Bemessung der Gegenlsistung für Erwerb der Stolberg-Aktien der Zeitpunkt des önkrasttretens des Vertrags zugrunde zu legen, Während man den Zeitpunkt der Verhandlungen als Grundlage festgelegt habe. Anfechtbar fei ferner D,e. Form einer Barkapitalerhöhung. Kläger be« Mundete sodann den bereits in der H.-V. erhobenen Anspruch geaen die Kapitalerhöhung um 4,5 "auf

Mill. RM. Insbesondere sei der Erwerb von btolberg-Aktien durch Mansfeld bzw. das Ver- Jaltnis mit der Gruppe Wolff-Edel nicht genügend icklärt. Die weitern Einzelheiten der Beanstan- ^ngen der Kläger find in der Hauptsache juvistisch "finaler Natur und in der Presse bereits genügend erörtert worden.

Hierauf nahm als Vertreter von Mansfeld Prof. Seiler aus Mannheim das Wort, um die Ableh- wng der Klage zu beantragen. Er beschäftigt sich angehend mit der wirtschaftlichen Grundlage, die " dem Geschäft geführt, und kam zu dem Schluß, die Gesellschaft im März 1928 beschlossen habe, las Paket Stolberger Zink-Aktien zu erwerben und 'abei das Recht der Gesellschast vollkommen ge. Saint habe. Ein Verstoß gegen § 283 HGB. -wohl der Kernpunkt der ganzen 21 n« echtungsklage käme nicht in trage.

Das wirtschaftlich mögliche der Parteien Sare gewesen, Stolberg-Aktien gegen Aktien '"n Mansfeld umzutauschen, und zwar möglichst MN^^^^MMaNMHBNMNaNM

Prozent und AEG. 2% Prozent ein. Gesfürel und Felten blieben knapp gehalten. Die Einigung zwi­schen Glanzstoff und I. G. Farben hinsichtlich der zukünftigen Absatzregelung machte heute nur noch wenig Eindruck. Glanzstoff eröffneten 5 Prazent und 3. G. Farben 2% Prozent schwächer. Stärker gedrückt waren noch Dt. Linoleum mit minus 8% Prozent. Auch am Kalimarkt kam etwas mehr Material heraus, bei Rückgängen bis zu 5 Proz. Am Montanmarkt war wie überall das Geschäft sehr bescheiden. Phönix gaben 214 Prozent und Gelsenkirchen 2 Prozent nach.' Ettvas ' Nachfrage' bestand für Harpener, die leicht erhöht eröffneten. Banken und Bauwerte bis zu 2% Prozent schwä­cher. Von internationalen Werten traten wieder Chadeaktien enit größerem Angebot und einem Verlust von 6 Mark stärker in Erscheinung. Ge­fragt waren im Gegensatz zur Allgemeintendenz. Bemberg mit plus 3 Prozent. Renten still, deutsche Anleihen etwas höher.

Auch nach den ersten Kursen blieb das Geschäft sehr gering. Die Tendenz neigte unter Druck der

ittattttSeimet! vvoduktenbSvse

X Mannheim, 28. Okt. Die Börse verkehrte auf höhere Forderungen des Auslandes und kleineres Angebot an Inlandsware in fester Haltung. Man nannte gegen 12.30 Uhr in Reichsmark per 100 Kg. waggonfrei Mannheim: Weizen, inl. mit 26.25; ausl. mit 27.2532. Roggen, inl. mit 19.5019.75; Hafer inl. mit 1819; Braugerste, badische, würt- tembergische und fränkische 2122.50; pfälzische Gerste mit 2223.25; Futtergerste 1819. Mais mit Sack 19.75; südd. Weizenmehl, Spezial Null, 37.75, dto. 2. Sorte mit 36.25; südd. Weizenaus- .zugsmehl 41^5, jMü. Weizeptzronneyp 2M« Md. Roggènmehl 27.2532; Weizenkleie 10.2510.50; Biertreber mit Sack 16.7518 und Leinsaat mit 47 RM.

Gefchäftsleitung der Dornier-Metallbauten G. m. b. H. gibt bekannt: Die in einem Teil der Preff« verbreitete Nachricht, daß die Firma Dornier-Me­tallbauten G. m. b. H. 60 Prozent ihrer Werks­angehörigen zum 1. Januar zu kündigen beabsich­tige, ist unzutreffend. Es ist allerdings notwendig Einschränkungen infolge der derzeitigen Konjunk­tur vorübergehend vorzunehmen. Don einer Schließung des Betriebes kann nicht die Rede fein, im Gegenteil kann aufgrund der in letzter Zeit er­zielten Erfolge, insbesondere mit dem Flugschiss Do. X" damit gerechnet werden, daß bereits in kurzer Zeit wieder größere Einstellungen notwen­dig werden.

X Saareisenproduklion. Im September wurden 174 055 (Vormonat 181 985) To. Roheisen und 184 510 (192 045) To. Rohstahl erzeugt außerdem 127 313 To. Fertigprodukte gewalzt.

X Dividendenvorschläge. Deutsche Holzkunst­werkstätten J. Andresen AG., Bremen, 6 Proz (0) auf 1,75 Mill. RM AK. E. F. Ohles Erben A.-G., Breslau 0 Proz. (0). Wolff u. Glaserfeld Wüschefabriken Berlin-Bielefeld A.-G., Berlin, 0 Proz. (0). Allg. Speditionsgesellschaft A.-G, Duisburg 0 Proz. (0). Werkzeug-Maschinen­fabrik Gildemeister u. Co. A.-G, Bielefeld, 7'/, Proz. (7*/7) auf 1,79 Mill. RM AK. Neue Kammgarnspinnerei A.-G, Interlaken, 0 Proz. Porzellanfabrik Lorenz Hutschenreuther A.-G, Selb i. B 9 Proz. (9) auf 9,07 Mill. RM AK Gebr. Schöndorfs A.-G, Düsseldorf, 10 Proz. (8) auf 4 Mill. RM. AK. Vereinsbrauerei zu Zwickau AG., Zwickau, 10 Proz. (12) auf 1,2 Mill. RM AK. Isola-Werke A.-G, Düren (Rhld.), 5 Proz.

auf 0,90 Mill. RM AK, Aküen-Malzfarbik .................ern (Saale), 10 Proz. (6) auf 1/81 Mill. RM. AK. Zuckerfabrik Klein-Wanzleben norm. Rabbethge u. Giesecke A.-G, Klein-Wanz­leben 6 Proz. (6) auf 20 Mill. RM AK.

X well-kupfer- und Zinnproduktion. Nach den Berechnungen der Metallgesellschaft 21.«®., Frank­furt a. M. stellte sich die Kupfer-Hüttenproduktion im September auf 160 493 (Vormonat: 159 074) lohnen". Diese Produktion verteilt sich auf die einzelnen Kontinente wie folgt: Amerika 122 829 (122 918) Tonnen, Europa 14 645 (14 541) Tonnen, Afrika 14 179 (13 637) Tonnen, Asien 6792 (6689) Tonnen, Australien 2048 (1289) t. Die Zinnberg­werksproduktion der Welt betrug im September 15 848 (15 625) Tonnen, woran Asien mit 10 337 (10 074) Tonnen, Amerika mit 3800 (4000) Tonnen, Afrika mit 1086 (926) Tonnen, Europa mit 425 (425) Tonnen und Australien mit 200 (200) Tonnen teilnehmen.

X Münchener Erpork-Malzfabrik A.-G. Dem bereits gemeldeten Abschluß mit 8 (i. V. 7) Pro­zent Dividende aus RM 155 487 (93 247) Reinge-

Frankfurter Kursbericht (28. Oktober).

Schutzgebiete .... 4.26

6 »j« Retchsanleihe v. 1927 87.50

Ablösungsschuld o. A. 9'35

do. m. A. . 50

8 % Pr. Centr. Bod.- Pkandbr. 28 . . ' 97.50

8% Pr. Centr.-Komm.-

Obi. 28......

Anatolier I . . » «. do. n.....

Bagdad I. . . , . .

do. II . . . .

Zolltürken . » . .

Schantungbahn . . . .

Ldia..... .

v armer Bank .... Berliner Handelsgefellsch. Commerz- u. Privatbank Darmnädt. u. Rationald. Deutsche Bank . . .

Deutsche Vereinsdank Diskonto-Gesellschaft . . Dresdner Bank. . .

Metallbank . . . . , MitteldeutscheCreditbank

94.50 16-65

16.65

7.50

. .7,50

7.60

3.85

118.05 119:75 209

167 250 160

. 160.

. 151.

Reichsbank..... 235

Oesterr. Creditanstalt 30.85

West bank . ... 94

Hapag . ... HO

Nordd. Lloyd .... Duherus ,...... Gelsenkirchen. . . . .

Harpener . . . . .

Ille Bergbau .... Klöckner . . . . .

Mannesmann . . . .

Mansfelder Bergbau . Oberbedarf ... j. Oktavi Minen . . . Phönix..... .

Rhein. Braunkohlen . , Rheinstahl..... Riebeck Montan . . , Laurahütte..... Ber. Stahlwerke A.-G. Aschersleben . . . , . Salzdelfurth. . . . , Westeregeln .

Kleyer ...... Brown, Boveri. . . . Daimler..... Franks. Maschinenfabrik. Miag......

Voigt 8 Häffner . . . Metallges. Frankfurt a. M. Junghaus ...... Cement Heidelberg Hoch- und Tiefbau . .

104

62 129 136.56 208

96

98

116 50 . 75. -

62 104 263.50 102.75 108

52

166.50 202

818.50 211

37.25 125

33.75 46.25

124

222 -

114.75

64 120

SO

DH. Holzmann . .

Wayß D Freitag . . Zellstoff Aschaffenburg Zellstoff Waidhof . . J. E. Farben . . . Scheideanstalt . , Holzverkohlung. . . Dt. Erdöl .... Th. Goldschmidt . . Montecatini.... Rütgerswerke . . . A. E. E...... Bergmann-Werke , . Ehabe . . . .

Licht und Kraft .

Elektrische Lieferungen Felten ® Guilleaume Gesfürel . . , ,

Lohmeyer..... Lechwerke. , . , . Rhein. Elektr. . . . Schuckert..... Siemens & Halske . Mainkraftwerke. . , Dt. Linoleum. . . . Karstaä . , . . Svenska ..... Südd. Zucker

Ver. Elanzstoff . .

. 82.50

84.75 . 132.50 . 197 . 178.50 . 135.75 77.50

. 96 . 60

. 54.25 . 70.60 . 170. - . 191.-

378 163 162.50 118 168

163.75 . 102

143. 180

309 . 106 . 245 . 144 . 348 . 146.50 . 222

Frankfurter GetreidebSrs«

vom 28. Oktober (Amtlich >.

Je 100 kg in Ölohntar:

Weizen 1. Qualität

Roggen (inländisch.), fester. .

Sommergerste für Vrauzwecke Hafer linländischer> . . . Mais (gelb)....... Weizenmehl (südd. Spezial) .

(Niederrhein. Spezial) Roggenmehl, fester .... Wrizenkleie......

Roggenkleis . ...

Erbsen, je nach Qual., f. Speisezw

Linsen do.

Heu, südd., gut, ges. trocken Weizen- u. Roggenstr., drahtgepr

Treber, getrocknet . .

T endenz: ruhig

gebündelt

25.50 (5m

18.75

20.75 _

18 75

19.50 .

38

38

27.2528 00 ,

10.25 .

10.15 ,

31.00-44 00 ,

55.00-100.00 ,

11.25

6 6

. 16 50-17.50

Berliner Metallmarkt. cVom 28 Oktober,

Kupfer

Sept.. . . Oktober Novbr.. . Dezbr. . . Januar . Febr. . . .

März April. . .

u

38- 139 140 140.25 140.75 140.75 141.75

b

140- 140 140 141 141.25 141.50 141,75

8 1 e

6et,t. . Oktober . Novbr.

Dezbr. Januar Febr Rkärz April . .

(j

45 4 5 50 45.75 t .75 45 75 45.75

45.75

B

46.50

45 75 46.25 46.25 46.25

46 25 46 75

Elektrolyt

* *

lMk. 0

. . 170.-

für IOC

kg) B

uiohzink tFreiverk.)

-

Ungefdpn. Zurk .

Alumlmum

â â â

. . 190.-

Barren

. . 194

Wckcl. .

3ÖIX-

Antimon Ng.

Silber 900 i. 1 kj

. 63

~7

r

1 68-C

>9

$er<mh»erfltd> für Dena, und Orurfrrtli Paul X c <; I« Nb W6«ftientntn «elamUicha». Richard tun fr* für irniel«« und Reklamen: Ar. «i edenh ühner alle hifranau. Set«fl»n<6ni4 4er DalleneaaeduLdra^erel tenau. 3emf>re**itf<SM Ar. »Ä wr 995$. - Pam»«- Transfers «. TL Xr U6Ä VauNonr»' SfdnbUAe rnist Ort taMu

An wirksames Rezept bei Gefichtsansschlag, Wein, Azemen.

®»n nehme ein Stück .Muckers Patent-Medizinal- ^'fe, reibe mit der Hand oder noch besser mit einer nassen t^fie, einem nassen Pinsel und dergleichen möglichst viel dicken läßt ihn evtl, noch einige Zeit stehen, bis er so dick ist Drei, Salbe ober Sirup und trägt ihn dann leicht, ohne zu Wn. Ws dir zu behandelnden Haytstellen guj. Am bkstm L°°

23an Dpezialarit Dr. med. Woltzer.

schicht das Austragen des Abends, damit der Schaum genügend Zeit hat, auf der Haut sinzutrocknen und die Nacht über liegen bleiben kann. Morgens erweicht man ihn mit etwas Wasser, spült ihn dann leicht ab und trocknet hierauf die Haut, ohne zu reiben aber zu frottieren, sanft mit einem weichen Tuch. Nachher stets die Haut mit »Z ll sk o o h - K r x m e". Pie ebenso wie3 u § xr s

Patent-Medizinal-Seiseâ in jeder Apotheke, Drogerie und Parsümevie zu haben ist, nachbehândeln. Diese Prozedur, richtig burdjgefübn, schafft in Kürze neue, reine und gesunde Haut und verjüngt um Jahr«.