Nr. 252
Samstag den 26. Oktober 1929
Seite 19
HANDEL UND
WIRTSCHAFT
«A N. Ire« >ch« uM > G de« »ans MM aten chw
U,T t in
ollst
M ibere h
I «
Mw ichei du
5* 3«' NW hm am
Därt, m» ari®
fer« i/s. St.
w W
sreMsbatrSauSwers
X Nach dem Ausweis der Reichsbank vom 23. Oktober hat sich in der dritten Oktoberwoche bie gesamte Kapitalanlage der Bank in Wechseln und Schecks, Lombards und Effekten um 197,6 (i. V. 185,1) auf 2121,6 (2088,7) Mill. RM verringert. 3m einzelnen haben die Bestände an Wechseln und Schecks um 100,9 (98,6) auf 1981,5 (1963,7) Mill. RM, die Bestände an Reichsschatzwechseln um 4,5 (—; aus 5,5 (—) Mill. RM und die Lombardbestände um 92,2 (84,0) auf 42,0 (31,0) Mill. RM abgenommen. An Reichsbanknoten und Rentenbankscheinen zusammen sind 256,8 (282,1) Mill. RM in die Kassen der Bank zurückgeflossen, unb zwar hat sich der Umlauf an Reichsbanknoten um 239,1 (259,1) auf 4110,5 (4034,7) Mill. RM unb der an Rentenbankscheinen um 17,7 (23,0) auf 367,1 (498,5) Mill. RM vermindert. Unter Berücksichtigung, daß in der Berichtswoche Rentenbankscheine in Höhe von 2,5 (3,4) Mill. RM getilgt worden sind, haben sich die Bestände der Reichsbank an Rentenbankscheinen auf 54,2 (59,6) Mill. RM erhöht. Die fremden Gelder zeigen mit 554,5 (729,3) eine Zunahme um 101,9 (123,1) Mill. RM.
Die Bestände an Gold und deckungsfähigen Devisen haben sich um 8,8 (15,6) auf 2572,8 (2673,9) Mill. RM erhöht. Im einzelnen sind die Goldbestände um 7,1 (2,0) auf 2219,0 (2510,7) Mill. RM und Die Bestände an deckungsfähigen Devisen um 1,6 (13,6) auf 353,9 (163,2) Mill. RM Mgewachsen. Die Deckung der Noten durch Gold allein verbesserte sich von 50,9 Prozent (58,4) in ber Vorwoche auf 54,0 Prozent (62,2), diejenige durch Gold und deckungsfähige Devisen von 59,0 Prozent (61,9) aus 62,6 Prozent (66,3).
Giavke kAuvsWwÄnölmsen in KewvsvS
X Die Börsen im gesamten Gebiet der Bereinigten Staaten und in Kanada haben naturgemäß die Stimmung der Newyorker Börse vom Donnerstag widergespiegelt, wobei sich der Newyorker Kurssinbruch in stärkerem Maß als Unsicherheitsfaktor geltend gemacht hat. Aus der Devisenbewegung glaubte man schließen zu können, daß auch erhebliche Abgaben für Rechnung des Auslandes stattgefunden haben. Nach Börsenschluß traten 35 Maklerfirmen in Newyork, auf die etwa 70 Proz. der Vörsenumsätze entfallen, zu einer Besprechung zusammen. Hierbei gab man allgemein der Ueberzeugung Ausd~« '. daß die Abgabenbewegung übertrieben und oaß alle Boraussetzungen für eine Erholung der Marktlage bestünden. Zahlreiche 3n= vestmentstrusts nahmen an der Donnerstagsbörse umfangreiche Aktienkäufe vor, die zu Kursen er- JibWolgten, die sich stufenweise um 10—15 Dollar unter i hielten. Die Ankäufe der Anlagetrustbewègung in ßn Vereinigten Staaten. Die Barreserven der
, K ein« mm H frei iligti
sei« . ett ,ffl»
8b
DrüDen Anfangsnotierungen MW waren die größten seit de --kIsn Vereiniaten Staatei
_...... "Tm Donnerstag
er 1 Mill. Dollar in ten" investiert. Beruhigende Erklärungen führender Danken und ndustrieller sowie der erhebliche Rückgang der örsenkredite ließen die Spekulation neues Der- auen gewinnen, so daß sich an der Freitagbörse unächst Kurserholungen bis zu 19 Dollar ergaben. Einer vorübergehenden Abschwächung folgte später wieder eine Befestigung, da die Banken kräftige Interventionen vornahmen.
Interesse, weshalb es sich erübrigt, die Preise anzuführen. G e r st e hatte ruhigen Markt. La Plata- gerste 62 Kg. per Oktober-Abladung zu 8.40, desgl. 65 Kg. zu 8.60 und Donaugerste 61/62 Kg. per Oktober-Verschiffung zu 8.25 hfl. cif Rotterdam angeboten. H aser konnte sich dagegen besser behaupten, für Plata Clippedhaser per Oktober verlangte man zuletzt 8.30 und für faq-Hafer 46/47 Kilogramm 8 hfl. cif Rotterdam. Mais gab im Preise weiter nach. Die heutigen . Offerten lauteten für La Platamais seeschwimmend und Oktober auf 9.10, November 9.20, Dezember 9.35 und Januar-Verschiffung auf 9.55 hfl. cif Rotterdam.
An unseren süddeutschen Produktenmärkten mußten die Preise unter der Einwirkung der Preisrückgänge an den tonangebenden Weltmärkten weiter nachgeben. Die Kauflust seitens der Importeure, als auch seitens der Mühlen, war klein, zumal der Mehlabsatz nicht befriedigt. Jnlands- weizen ist fast täglich im Preise zurückgegangen, obwohl die Angebote heute nicht mehr so drängend sind. Man verlangte für 78/79 Kg. schweren Pommern-, Mecklenburger- und Holsteiner-Weizen per November-Lieferung 25.90 für desgl. per Dezember 26.25 RM cif Mannheim (Deutsch-Niederländischer Vertrag 3). Norddeutscher Weizen ist per prompt und November-Verladung zu 25.75 und per Dezember zu 25.90 RM angeboten. Für mitteldeutschen und süddeutschen Weizen forderte man per promte Verladung 25.75, November 25.90 RM franko Mannheim. In Mannheim greifbarer Auslandsweizen stellte sich auf 27—32 RM per 100 Kilogramm waggonfrei Mannheim. Roggen verkehrte in Uebereinstimmung mit Weizen in . schwacher Haltung. Die Nachfrage nach Roggen hat seit unserem letzten Bericht keine Belebung erfahren und bei mehr als ausreichendE Angebot mußten die Preise nachgeben. Jnlandsroggen stellte sich an der heutigen Mannheimer Börse auf 19.25—19.50 RM per 100 Kg. franko Mannheim. Hafer ist der einzige Getreideartikel, der sich im Preise behaupten konnte, da die Nachfrage zu Exportzwecken nach Der Schweiz und nordischen Ländern anhielt. G e r st« war in prima Qualitäten im Preise gut behauptet, während für mittlere und geringe Beschasfenhoit wiederum nur wenig Interesse bestand. Für badische, württember- gische, fränkische und Taubergerste zu Brauzwecken bewegten sich die Preise zwischen 21—22.50 für pfälzische Brauware zwischen 22—23.25 und für Futtergerste zwischen 18—19 RM franko Mannheim. Mais lag unter dem Einfluß der schwächeren amerikanischen Märkten still, bei weichenden Preisen. Für hier greifbaren Platamais stellte sich die heutige offizielle Notiz auf 19.50 RM einschließlich Säcken, waggonfrei Mannheim. Rheinschwimmender Platamais wird zu 9.10 hfl. per 100 Kg. cif Mannheim offeriert.
Mehl. Der Mehlhandel war auch in dieser Woche schleppend und die Mühlen haben ihre Preise unter dem Druck der rückläufigen Bewegung am Brotgetreidemarkte weiter herabgesetzt. Der Großmühlenpreis für südd. Weizen-Auszugsmehl stellte sich heue auf 41,75, für südd. Weizen- mehl, Spezial Null, auf 37.75, für desgl. 2. Sorte auf 36.25, für südd. Weizen-Brotmehl auf 27.75 und für südd. Roggenmehl, je nach Aussmahlung und Fabrikat auf 27.25—32 RM frei Waggon
befferung nicht eingetreten. In den badischen Produktionsgebieten kamen einige ~ " von 25—68 RM, je r " m"
ien einige Posten zu Preisen . . nach Beschaffenheit, zum Verkauf. Eine Partie glattgrün«, badische Ausstichware wurde von einer Kundschaftsfirma zu 77 RM per Zentner aus dem Markte genommen. In der
Hauptsache traten bayerische Händler, wie auch große Firmen aus Frankfurt a. M. und Mannheim als Käufer auf.
Tabak. Der Verkauf der Tabake aus neuer Ernte geht recht langsam vor sich. In Sandgrum- peen wurden in der Bruchsaler Gegend einige Partien zu 23—29 RM per Zentner aufgekauft. Die Sandblatttabake sind dachreif, werden aber erst abgehängt werden, wenn Niederschläge einsetzen. Alte plälzer Schneideguttabake erzielten in prima Ware 85—110 RM, während geringere Qualitäten nur zu 75—85 RM per Ztr. Absatz fanden. Rippen liegen unverändert und sind zu unveränderten Preisen zwischen 3—3.50 RM per Ztr. käuflich.
SirarEtLVSsrr NSyse
Frankfurt a. 211., 26. Okt. Tendenz: freundlich. Zum Schluß der gestrigen Abendbörse träten, als Gerüchte von ganz enormen Kurseinbrüchen an der Newyorker Börse auftauchten, plötzlich erhebliche Rückschläge ein. Ueberraschender Weise war man im heutigen Frühverkehr zuversichtlich und fest gestimmt. Interventionen der Banken und Interessenkäufe der Spekulation führten wieder zu beträchtlichen Besserungen, so daß bald die höchsten Kurse des gestrigen Tages wieder erreicht waren. In Spezialwerte wurden nennenswerte Umsätze getätigt, da vom Chemiemarkt ausgehend eine Anregung bestand. Hier wird mit der Möglichkeit einer evtl, höheren Dividende gerechnet. Die starken Kurseinbrüche in Newyork machten kaum mehr einen Eindruck, da nach Zusammentritt der größten Banken auch hier eine Beruhigung eintrat. Dies blieb nicht ohne Einfluß und die hiesige Börse zeigte ein durchaus freundliches Bild. Zu Beginn des offiziellen Marktes schlug die Tendenz plötzlich wieder um, und die vorbörslichen Gewinne gingen zumeist wieder verloren. Ein Grund hierfür war nicht zu erkennen. Der Markt unterlag von diesem Moment an größeren Schwankungen, einmal hörte man wieder höhere Kurse und im nächsten Augenblick trat erneut ein Rückschlag ein. Hierdurch entstand eine gewisse Unsicherheit, und die Aufnahmelust wurde stark vermindert, zumal Orders kaum vorgelegen haben dürften. Aber trotzdem waren gegenüber dem Stand der gestrigen Abendbörse Verluste kaum zu verzeichnen. Vereinzelte Werte hatten sogar noch wesentliche Besserungen aufzuweisen. Führend waren Dt. Linoleum mit plus 5% Prozent und am variablen Markte Junghans mit plus 5 Prozent. Am Elektromarkt verloren Schuckert 3 Proz., Licht u. Kraft 1 Proz. und AEG. 2 Prozent. Chadeaktien eröffneten
2 Mark fester. Der Farbenmarkt lag gut behauptet. ........— ~7g^Ä
vorgerufen durch
!* di,
GsisBds- und NvoduSLenmZröts
X Mannheim, 24. Okt. Die Stimmung am Weltmärkte für Getreide war in der diesmaligen Berichtswoche vorwiegend schwach. Die Kurse haben im Vergleich zur Vorwoche ansehnliche Einbußen erlitten Der Rückgang an diesen Märkten wird durch die schwache Nachfrage für den Export, wie auch mit der weiteren Zunahme der sichtbaren Borräte in den Vereinigten Staaten Nordame- ofas begründet; dieselben werden in dieser Woche wit 192,8 gegen 192,6 Mill. Bushels Weizen in der Borwoche angegeben. In Winnipeg.betrugen die sichtbaren Weizenvorräte in dieser Woche 105,6 gegen 10Q,6 Mill. Bushels in der Vorwoche. Die schwache Exportnachsrage an den amerikanischen bärsten ergibt sich durch die guten Ernteerträge 'n den europäischen Weizenanbauländerm Die Interessenten bei uns sind im Einkauf zurückhaltend Unb wollen das Ergebnis der in wenigen Wochen ^Petzenden Ernte in Argentinien abwarten, bevor Ile neue- Verbindlichkeiten eingehen. Die Käufe Leiben daher zur Zeit auf Deckungen des' nvtwen- Wen Bedarfs beschränkt. Ein besonders starker Preissturz war am 23. d. M. von den Märkten, ln Chicago und Winnipeg gedrahtet worden, der- elbè wurde mit den neuerlichen Kursrückgängen 111 der Newyorker Effektenbörse in Verbindung ^bracht. Der kanadische Farmerpool war am heu- dgen Markte mit Dffertenmaterial nicht am Wurste. Die freien nordamenkanischen Ablader Iloben ihre Offerten stark herabgesetzt. Man ver- "ligte heute per Oktober-November-Abladung für Manitoba 2 1415, für desgl. 3 13.80, für Üesgl. 4 für desgl 5 12.60, für Hardwinter 2 Golf I1-?0 hfl. cif Rotterdam. In Laplata-Weizen war Pniges Geschäft und man handelte 79% Kg. schwe- Metallbank
Mühle.
Futtermittel sind schwach gefragt, besonders in prompter Ware, da die Landwirte bei dem niedrigen Preisstand für Getreide, Kartoffeln und Rüben keine Anschaffungen vornehmen, sondern ihrem Vieh ihre eigenen Erzeugnisse zur Fütterung verabreichen Feine Weizenkleie 10.50, grobe 11.25 bis 11.50, Biertreber 16.75—18, Malzkeime 16 bis 17.50, Soyaschrvt 19.25—19 50, Trockenschnitzel 12.25—12.50, Haferschalenmelasse 11—11.50, Torf, Melasse 10.75—11 und Erünußkuchen 22—22.25 RM waggonfrei Mannheim.
Hopfen waren in der Berichtswoche sowohl am Nürnberger Hauptmarkte als auch an den Provinzmärkten in pnima glattgrüner Ware stärker gefragt und die Preise für diese Qualität konnte eine Preisbesserung von 5 RM per Zentner erfahren. Bei den anderen Sorten ist eine Preis-
Geschäft viel zu wünschen übrig. Die Gewinne und Verluste hielten sich die Waage. — Renten still. Im Verlaufe trat keine Belebung des Geschäftes mehr ein, und eine größere Zurückhaltung war wieder erkennbar. Die Kurse blieben jedoch gegen Anfang zumeist gut behauptet.
Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 6% Prozent etwas angespannter.
Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4.1806, gegen Pfunde 20.399 London-Kabel 4.88, Paris 123.86, Mailand 94.13, Madrid 34.10, Holland 12.10, Schweiz 25.18.
An der Abendbörse konnte sich eine nennenswerte Umsatztätigkeit nicht entwickeln, doch war die Haltung im allgemeinen gut behauptet im Einklang mit den stetigen Newyorker Anfangsnotierungen. Einiges Interesse bestand für I. G. Farben, die gegen den Berliner Schluß leidg anzogen. Außerdem waren Elektrowerte etwas gefragt. Gesfürel und Schuckert lagen bis 1% Prozent
Frankfurter Kursbericht (25. Oktober).
10«
Schutzgebiete . . .
6 »jo Reichsanleihe v. 1927 Ablösungsschuld o. A.
do. m. A.
8°/. Pr. Centr
Plandbr. 28 .
8% Pr. Centr.
. Bod..
Komm.»
Obl. 28......
Anatolier I . . » . . do. II.....
Bagdad I......
do. ll . . . . . Zülltürken..... Schantungbahn . , . Adka..... .
armer Bank . . . . BerlinerHandelsgesellfch. Commerz- u. Privatbank Darmnädt. u. Nationalb. Deutsche Bank . . .
Deutsche Vereinsbank
Diskonto-Gesellschaft.
Dresdner Bank .
4.15
87.50
8 90
50—
97.50
94.50
16 50 16.50
7.45
7 50
7.5
8.85
118.75 122.25 209—
168— 258.— 160—
. 160.
. 151.
'n Bahia, in Antwerpen disponibel, zu 11.35 MitteldeutickwCreditb'ank K bordfrei Antwerpen. Auf Abladung lagen Reichsbank
netten vor in Bahia 79 Kg. per November zu Oesterr Crenitovltâlt' '
*■60, in Barufso 79 Kg. per November zu 11.35, SBeftbant
‘«b per Dezember-Verschiffung zu 11.45 hfl. cif ^qL«
Merdam. Für fremden Roggen bestand kein I “ '
Melo OelbtiMft
. 269—
80.50
94—
. 110.25
L
fester. Deutsche Bank, Dresdner Bank und Phönix waren dagegen nur knapp gehalten. 3m übrigen traten Kursveränderungen von Belang nicht ein. Anleihen vernachlässigt.
3. G. Farben 182, Siemens 313, Gesfürel 167.75, Schuckert 184, Mannesmann 99.50, Rhein- stahl 105, Deutsche Bank 160, Dresdner Bank 152.25.
Son den DkamantLnmSvtten
(Wochenbericht unseres Sonderberichterstatter«)
Amsterdam, 25. Okt. Die Zahl der fremden Käufer war sehr gering. Im allgemeinen war der Umsatz am geschlissenen Markt unbedeutend. Don wirklicher Kauflust für irgend einen Artikel war keine Rede. Melee guter Qualität und prima Fabrikat sowie sehr billige Melees und große Steine behaupteten. Alle anderen Artikel tendierten flau. Fantasie und Baguettes lagen sehr still. Rosen wurden kaum gehandelt. Der Rohmarkt tendierte dagegen erneut fest, weil geeignetes Material knapp war.
Antwerpen, 25. Okt. Während der ganzen Woche herrschte eine lustlose Stimmung. Namentlich das ausländische Interesse war sehr gering. Große Steine waren noch begehrt. Auch runde Steine ca. 8 per Karat waren unterzubringen. Baguettes und Achtkant wurden vorübergehend gehandelt. Auch am Rohmarkt war die Stimmung weniger lebhaft als in den letzten Wochen. Rohmaterial für runde Melees wurde noch begehrt, aber die Kauflust für diesen Artikel war entschieden geringer als in der Vorwoche. Kappen und Sägeartikel wurden billiger angeboten. Gerüchte über neue Zahlungsschwierigkeiten wirkten im allgemeinen sowohl am geschliffenen wie am Rohmarkt deprimierend.
Nordd. Lloyd . . . Buderus .... Gelsenkirchen. ... Zarpener ..... Ilie Bergbau . . , Klöckner .... Mannesmann . . , Mansfelder Bergbau Oberbedarf ... Oktavi Minen . , Phönix. ....
Rhein. Braunkohlen . Rheinstahl .... Riebeck Montan . . Laurahütte . . . Ver. Stahlwerke A.-G. Aschersleben .... Salzdelfurth.... Westeregeln .... Kleyer ..... Brown, Boveri. . . Daimler . . . Franks. Maschinenfabrik Miag ...... Voigt D Häffner . . Metallges. Frankfurt a. M Junghaus . . . Cement Heidelberg Hoch- und Tiefbau
105—
64.25 129— 136.51 208—
96—
10 >.50 116 50
75.-
62— 104— 268.50 105— 108—
55.
107.50 202.50 522,50 211—
37.25 126—
33.75 43.25
124—
222 - 116—
5450 119.50
81 —
X Emelka-Konzern. Die G.-V. der Münchener Lichtspielkunst A.-G. genehmigte den dividenden- losen Abschluß und beschloß Verlegung des Ge- schästsjahrss (1. Juli bis 30. Juni). Für die Zeit vom 1. Jan. bis 30. Juni 1929 wird ein Zwischen- geschäftsjahr eingeschaltet. Die Verlegung wurde damit begründet, daß es vorteilhafter sei, in einer für das Filmwesen ruhigen Zeit abzuschließen. — In der G.-V. der Phöbus Film-A.-G., Berlin fand der Abschluß für 1928 einstimmig Annahme. Es würde ferner der Vorschlag angenommen, die Satzungsänderung nur auf die Firmenänderung und die Aenderung des Geschäftsjahres zu beschränken. Die Firma wäre demnach in „Emelka Theater-A.-G.", Berlin, zu ändern. Das vom 1. 1. bis 31. 12. laufende Geschäftsjahr wird auf den 1. 7. bis zum 30. 6. verlegt.
X 3. E. Reinecker A.-G., Chemnitz. Der A.-R. dieser Maschinenfabrik beschloß, der G.-D. (29. November) eine Dividende von 8 (10) Prozent vorzu- " ‘ ^M Mitteilungen der
die vorliegenden Aufträge dem Unternehmen volle Beschäftigung für etwa vier Monate. (Börsenkurs 81% Prozent.)
X 3. G. Farbeninduskrie in Frankfurt a. HL Auf den 9. 11. ist eine Sitzung des AR. nach Leverkusen einberufen, in der u. a. auch über die allgemeine Lage und den Geschäftsgang berichtet werden soll. Man geht aber wohl nicht fehl, wenn man anrammt, daß auch über den Stand der Verhandlungen mit Amerika eingehend Bericht erstattet wird, zumal Geheimrat Schmitz zu dieser Sitzung zurückerwartet wird.
X Clile-Diamantwerke A.-G., Chemnitz. Die Gesellschaft, die in Siegmar und Brand-Jrbisdorf ihren Sitz hat (6 Mill. RM AK.), hat ihre Zah- lungen eingestellt. In der gestern stattgefundenen Besprechung des AR wurde beschlossen, unverzüglich die erforderlichen Schritte zur Einleitung des gerichtlichen Vergleichsverfahrens zu unternehmen. Es besteht Einigkeit darüber, daß insbesondere versucht werden soll, die kleinen Gläubiger in weitgehendem Maße zu schützen. Der Vorstand wurde beauftragt, einen ausführlichen Bericht zur Bilanz aufzustellen unter genauer Spezifikation für die einzelnen Umsätze und Posten. Rein buchmäßig solle die Aktiven dem Passiven entsprechen. Eine GV. soll umgehend einberufen werden.
PH. Holzmann . . Wayß a Freitag . . Zellstoff Aschaffenburg Zellstoff Waidhos . . J. E. Farben . . . Scheideanstalt . . Holzver ohlung . , . Dt. Erdöl .... Th. Goldschmidt . . Montecatini. . . . Rütgerswerke . . . A EG...... Bergmann-Werke , . Ehade ..... Licht und Kraft Elektrische Lieferungen Felten a Guilleaume Gesfürel . . .
Lahmeyer. . . .
Lechwerke..... Rhein. Elektr. . . . Schuckert ...... Siemens & Halske . Maintraftwerle. . , Dt. Linoleum. . . . Karita >t .... svenska..... Südd. Zucker Ber. Elanzstoff .
. 85— 84—
. 133—
. 198 75
. 180.60
. 137—
• 77.50
. 100—
. 62—
, 63.25
. 71.60
. 171. -
. 19i— 381— 170— 162.5t 118. -
. 168—
. 163.75
. 102.50
. >43.50
. 184.50
. 309— . 105.50
. 251—
. 146. 0
. 348—
. 146.50
. 222—
RBKSSeCSHBB
Berliner Metallmarkt. tVom 25. Oktober!
Kupfer
u
«le
ü
B
Sept.. . .
—
Sevt. .
Oktober
139 —
141 —
Oktober .
45—
46.—
Novbr.. .
140—
140.50
Novbr.
45 50
45 75
Dezbr. . .
140—
141—
Dezbr.
45.50
46—
Januar .
140.75
141.75
Januar .
4 .5"
46—
Febr. . . .
141.50
142—
Fedr . .
45.50
46—
März
141.50
142—
März.
45.50
46 —
April. . .
141.50
142—
April . .
45.75
45 75
lMk. für 100 kg) B
Elektrolyt . . . , Rohzink lFreiverk.) . ingeschm. Zink . . Aluminium . . . , • oa Barren .
Nickel . . . .
Antimon Rg. . . .
Silber 900 i. 1 K^
G 170—
i90—
194—
350.—
63-67
I 68-70
Sm Bangert 1 part
gegenüber Stadttheater
August Herrmann * Maßschneiderei