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Nr. 249

Mittwoch den 23. Oktober 1929

Seite 11

HANDEB. UND WIRTSCHAFT

Dev kvanks Gr§eno«vovtmavet Nückwärlsbewegung auch im herbstgefchäft ver­fehlte Taktik der belgischen Werke

X Es scheint, daß der unbefriedigenden Ent­wicklung des Eisenexportmarktes im ersten Semester ein Herbst und Winter des wirtschaftlichen Mißver- anüqcus folgen werden. Der Auslandsmarkt befin- det sich in ständig rückläufiger Bewegung, die kaum als abgeschlossen angesehen werden darf. Setzt sich die Verflauung, wie sie in der neuesten Zeit am siertiqstahlmarkte in den Vereinigten Staaten in öie Erscheinung tritt, dort fort und geht Amerika mehr in den Weltmarkt hinein, dann muß ein wei­ther Druck auf das gesamte Exportgeschäft eintre­ten und die gleiche Wirkung für den Eisenexport- ma'rkt wird entstehen, wenn der für kontinentales Eisen auch nach der letzten Abschwächung immer noch recht aufnahmefähige englische Markt in eine mattere Stimmung hineinfallen sollte.

' Die Abrufe auf laufende Aufträge sind bis in Ne letzte Zeit hinein nicht unbefriedigt gewesen; sie ließen aber mit der fortschreitenden Erledigung der Buchorders nach, so daß die Lieferfristen stän­dig zurückgehen. Die Marktlage bleibt weiterhin international schwach. Die sonst so aufnahmefähigen WC-Staaten sind in ihren lausenden Bezügcmmn kontinentalem Eisen um rund 50 Prozent hinter der üblichen Ziffer zurückgeblieben, vornehmlich Brasilien, das eine schwere Wirtschaftskrisis durch­zumachen hat. Mit dem Fernen Osten entwickelt sich bas Ge'chäst ganz unregelmäßig, befriedigt aber den Mengen nach wenig. Japan hat sich wirlschaft- lich wieder gehoben und kauft wieder besser an den euroMschen Eifenmärkten. Holländisch-Jndien be­zieht rur normale Mengen. Mit Südafrika konnte sich bas Geschäft leicht ausbessern. Im allgemeinen verfolgen die Verbraucher die Tendenz, stoßweise den jeweiligen Bedarf einzudecken und das Ansam- meln zu vermeiden in der richtigen Erkenntnis, daß für die nächste Zeit weder mit einer Steigerung der Preise noch mit einem Nachlassen des Angebo­tes zu rechnen sein wird. Im übrigen ist der Exportmarkt durch die Preispolitik der belgischen Werke, welche seit Jahresfrist die Stabeisenpreise um beinahe 20 Schilling haben hinabgleiten lassen, total verdorben. Es wird lange dauern, bis sich die Nachfrage so steigert, daß eine angemessene Erho­lung der Preise eintreten kann. In Frankreich lie­gen die Verhältnisse nicht ganz so schlimm. Der Markt ist auch dort rückläufig, soweit der Export und der allgemeine inländische Bedarf in Betracht kommen. Dafür versprechen die geplanten großen Befestigungsanlagen gegen die deutsche Grenze und Aufwendungen für die Erstarkung Frankreichs als Militärmacht große Aufträge für die Eisen- und eisenverarbeitenden Industrien.

, Was die nächste Zukunft des Marktes anlangt, so ist bei den überall kräftiger angewandten Ratio- lalisicrungsmoßnahmen eher eine wettere Senkung /s Bedarfs als eine Steigerung der Nachfrage zu sparten. Ob das beim Zustandekommen der Ver-

"^DMMiMMM^MjâMMst abzuwarten. Die drei Jahre der Internationalen Rohstahl- temem'chaft und der übrigen internationalen Lcr- MnEhäkiPn deck' Beweis dafür erbracht, daß ein Wer Preisstand sich nur bei starker Aufnahme- Kigtett durchsetzen läßt. Der Eisenweltmarkt ist Wrnational zu individuell gefärbt, als daß er sich Wi Paragraphenzwang der Verbände fügen wird.

Aufnahmeunlust Kursrückgänge bis $u 2^ Prozent. Nachfrage bestand auch von feiten der Spekulation kaum, da von einer Jnterventionstätigbeit der Banken bis jetzt nichts zu bemerken war. Auch Orders sollen kaum eingetroffen sein, so daß sich das Geschäft in den denkbar engsten Grenzen be­wegte. Stärker gedrückt eröffneten noch Dt. Lino­leum mit minus 4 Prozent und am Elsktromarkt Siemens mit minus 5 Prozent und Ehade mit minus 5 Mark. Salzdetfurth verloren 5 Prozent. An den übrigen Märkten blieben die Rückgänge gering. Etwas Interesse bestand aus der anderen Seite für Phönix mit plus % Prozent und Schei'deanstalt mit ebenfalls plus % Prozent. Am Vankenmarki lagen Deutsche Bank gut gehalten, während Reichsbank 2 Prozent, Commerzbank und Danatbant je 114 Prozent nachgaben. Renten still.

Im Verlaufe wurde die Tendenz weiter schwä­cher. Siemens waren angeboten und gaben er­neut 5 Prozent nach. Sonst ergaben sich -Rück­gänge bis zu 2 Prozent. Nur für Stahlverein be­stand einiges Kaufinteress« und zwar bei relativ gut gehaltenem Kurs.

Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 6 Prozent weiter etwas leichter.

Am Devisenmarkt war Mark gegen Dollar 4.1825, gegen Pfunde 20.398, London-Kabel 4.8755, Paris 123.88, Mailand 93.15, Madrid 33.90, Holland 12.10%.

An der Abend börse konnte sich die Stim­mung allgemein erholen, da Deckungen und ver­mutlich auch Jntsrventionskäus« nor genommen wurden. Das Geschäft war, besonders am Elektro­markt, ziemlich lebhaft. Eine Anregung boten die festen Newyorker Anfangskuvs«. Am Elektro­markt lagen AEG., Licht u. Kraft, Gesfürel, Schuckert und Siemens 13 Prozent fester. I. G. Farben zogen 1 Prozent an. An den übrigen Märkten war di« Umsatztätigkeit geringer, doch gab es auch hier überwiegend Kursbesserungen. Kunstseideaktien waren ca. 5 Prozent erholt. Im Verlaufe blieb die Stimmung freundlich, und die Kurse zogen meist weiter an. Anleihen vernach­lässigt.

Aschersleben 204, Westeregeln 212, AEG. 171, Dt. Linoleum 237%, Licht u. Kraft 163. J. G. Far­ben 179, Schuckert 177%, Siemens 306.

Der verbleibende Reingewinn von 1840 (39 000) RM soll vorgetragen werden, so daß das A.-K von 500 000 RM diesmal dividendenlos (i. V. 6 Proz.) bleibt. Nach dem Bericht war in der zweiten Hälfte des Jahres 1928 ein Rückschlag in der Beschäftigung zu verzeichnen. In der Bilanz erhöhten sich Kredi­toren auf 0,69 (0,51) Mill. RM, andererseits gingen Debitoren auf 0,24 (0,34) Mill. RM zurück, wäh­rend Vorräte auf 0,65 (0,46) Mill. RM anwuchsen. 3m neuen Geschäftsjahr habe die Beschäftigung erst feit April wieder zugenommen; zurzeit sei der Auftragsbestand befriedigend.

X Finanzierung der kredikgemeinschaflen deut­scher Svyialgeschäste. Die Finanzierung der Kre- ditgemernschasten deutscher Spezialgoschäfte in Ber­lin, Frankfurt a. M., Köln, Hannover, Stettin, Braunschweig, Elberfeld, Dessau, Münster, deren Organisation sich in der Praxis bewährt hat, und die bisher mit dem Konzern der Frankfurter All­gemeinen Vevsicherungs-A.-G. in Verbindung stand, wird von einem Bankenkonsortium. dem fast sämtliche Berliner Großbanken angehören, weiter durchgsführt werden. Das Vankenkonsortium hat zur Durchführung der Finanzierung der von ihm gegründeten Gesellschaft für Finanzierung von Kre- ditgemeinschasten m. b. h. die erforderlichen Kredite zur Wchtergab« an die Kreditgemeinschaften zur Verfügung gestellt. Dem Auffichtsrat gehören neben Vertretern des Bankenkonsortiums die Herren Dr. Albert Pariser und Dr. Leon Zeitlin, Mitglied des Landtags, an.

X Abkommen »mischen Nordlloyd und hollän­dischem Lloyd. Wie wir zuverlässig hören, wird zur Zeit zwischen dem Norddeutschen Lloyd und dem Kgl. Holländischen Lloyd verhandelt über den Abschluß einer Interessengemeinschaft für den Passagierverkehr und den Frachtenverkehr nach Südamerika, in welcher nach einem bestimmten Verhältnis die Abfahrt der Schiffe der beiden Ge­sellschaften nach Südamerika geregelt und die Ein­nahmen umgeschlagen werden sollen. Eine Aufgabe der Selbständigkeit des Kgl. holländischen Lloyds kommt nicht in Frage Zu positiven Abschlüssen ist man in den Verhandlungen noch nicht gekommen.

X Vorzellanfabrik Lorenz t)utfchenreulher A.-G., Selb i. B. wieder 9 Prozent Dividende. Der G.-V. (26. 11.) soll, 1t. Berliner Drahtmeldung, eine Dividende von wieder 9 Prozent auf die RM 9 Mill. St.-A. und von wieder 6 Prozent aus RM 76 000 V.-A. aus einem Reingewinn von RM 813115 (i. V. 790 812) vorgeschlagen werden bei einem Gewinnvortrag von RM 88 555 (66 252); Tageskurs 102 Proz.

X Sachs. Maschinenfabrik vorm. Richard Hart­mann A.-G., Chemnitz. Der aus der Sanierung (Zusammenlegung des A.-K. 6 zu 1 auf RiN 3,02 Mill, und Wiedererhöhung um 7,98 auf RM 11 Mill.) 1928/29 erzielte Buchgewinn von RM 15 098 800 hat, tt. Chemnitzer Drahtmeldung, nach Abzug des Verlustvortrages zu Sonderabschrei­bungen auf Anlagekonten, zur Deckung der aus der Aufgabe des Dresdner Werkes Freithal und aus dem Lokomotivbau enfftandenen Verluste und zu Rückstellungen Verwendung gefunden. Die Be­triebsrechnung geigt einen Ueberschuß von RM 834 020 (i. V. 7 194 108 Verlust), wovon RM 397 434 (594 415) zu Abschreibungen bestimmt, RM 278 000 der Reserve überwiesen und RM 158 588 vorgetragen werden sollen. (G.-V. 28. Nov.)

Berliner Vietallmarkt. cVom

Kupfer

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März

April. . .

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Nèärz .

138.50

139,-

April

X Nachverkauf vom Berliner Schatzanweisun­gen. Unsere Berliner Redaktion drahtet:Das unter Führung der Seehandlung und der Deut­schen Bank stehende Konsortium für die 8proz.

Das

22. Oktober,

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SvanZsuvSsv $IHe

Frankfurt a. 21t., 22. Okt. Tendenz: schwä- Wer. Die heutige Börse zeichnet« sich wieder er­neut durch stärker« Lustlosigkeit aus. Als besonders wftimmenbes Moment find die gestrigen sehr chwachen Auslandsbörjen zu bezeichnen. Aber euch der Austritt des langjährigen Leiters der

Dr. Hartags aus dem Vorstand wurde un- Wnstlg ausae -

«wie am Gl

snommen. Dies wirkte sich in erster , 7-- âuzstoffmarkt aus, so daß in Glauz- ^e* größerem Angebot ein Verlust von ^-Prozent eintrat. Sonst war im Allgemeinen s Ungebot auf den übrigen Märkten nicht groß, kS ^Stilen sich gegenüber der gestrigen Abend- rfe bei der sich wieder stärker fühlbar machenden

NekanttimaGutts.

»an Donnerstag den 24. Oktober 1929, M»»^"^,"U"tags 2 Uhr ab, sollen im Sh»D. al,®letn^ 1 bezw. an Ori u. Stelle ersteigen werden: ^°^ahlung zwangswebe ^"banduhren, Füllofen, Karosserie, An- »ugstoffe, Handlaichen, Schreibtisch,Bücher- xW?"^ Disch, Kieiverichrank, Waschiiich, ^°sa> Schreibtisch, Soja, Handschuhe, Näh- Maschine, Labenregal, Plüichjessel, Per- «"^'auto Adler, Schranksprechapvarat lfM^chchrank, Adlerlieierwagen, Fahrrad- nr«rrmt' Fahrräder, Fahrradteile, Ereender- Leitspindelbant, Bohrmaschine, »nst«mD*or' Schweißavparat, Badeofen iBadewannen, Bücherichrank, Per­sonenauto, Badeösen u. Wannen, Gasherde

el. Per-

8671. Langguth, Obergerichtsvollzieher, 8 Hanau a. M.

I Holz-11"Betten matratzen

5 ehesten, Polster, Schlafzimmer, Chaise- Bogues an Private, Ratenzahlung. Kat. 371 frei

____Eisenmöbelfabrik Suhl (Thür.)

I^urch rechtskräftigen Strafbefehl des Amtsgerichts in Hanau vom 4. ^tember 1929 ist der Äahnange-

Jonas Wink in Kanau, ^amboystrabe 34/50, wegen Mib- an^lung und Beleidigung des Bade-

Heidolph in Hanau am / Juli 1929 mit 30.- NM Eeld- Hilfsweise 3 Tagen Gefängnis wist worden. «Ma

XTtlekallwerke Knodt A.G^ Frankfurt a. M. Das in der Tellus A.-G. nahestehende Unternehmen schließt das Geschäftsjahr 1928 mit einem Brutto­gewinn von 0,50 (0,52) Mill. RM, wovon Unkosten 0,46 (0,43) Mill. RM ersorderten. Für Abschrei­bungen wurden 35 000 (39 500) RM aufgewendet.

Schatzanweis'ungen der Stadt Berlin von 1929 hat bekanntlich bis Ablauf der Zeichnungsfrist s. Zt. 25 Mill, von 40 Mill, untergebracht. Inzwischen sind, wie mitgeteilt wird, noch 4 Mill, seit Anfang September übernommen worden. Infolgedessen sind bis jetzt 29 Mill. verkauft worden. Der Ver­kauf zu 95 Prozent geht weiter."

FranKfurler Kursbericht (22. Oktober).

Schutzgebiete . . . . 6 »Io Reichsanleihe v. 1927

8 0/e Pr. Centr. Sob. Psandbr. 28 . . .

8»/o Pr. Centr.-Komm, Obl. 28.....

Anatolier I . . . .

4.10

87.50

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49.90

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Rorbb. Lloyd Buderus

84.50

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104 75 I PH. Holzmann

62.50 I Wayh a Freitag

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Bagdad I. . , . . , do. U. . . . . .

Zolltürken.....

Schantungbahn. , , . Adla....... f' armer Bank . . . . VerlinerHandelsgesellsch. Commerz- u. Privatbank Darmnäbt. u. Nationalb.

Deutsch' Deutsch'

ie Bank .

ic Vereinsban!

94.50

16 50

16.50

7.35

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120.-

209.-

167.-

271.

160.-

44.75

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45.50

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45.

45.-

45.50 45 50 45.25

k. Er lOO kg)

Diskonto-Gesellschaft . . Dresdner Bank. . .

Metallbank . . . . , MitteldeutscheCreditbank Reichsbank..... Oesterr. Creditanstalt Westbank...... Hapag . . . . .

160.

149.

276- 30.75 94.-

108.25

Sa

Ille Bergbau .... Klöckner...... Mannesmann . . . . Mansfelder Bergbau Oberbedarf . , . . . Oktavi Minen . . . Phönix..... .

Rhein. Braunkohlen . , Rheinstahl..... Riebcck Montan . . . Laurahütte . . . Per. Stahlwerke A.-G. . Aschersleben..... Salzdetfurth. . . . , Westeregeln . . . . . Kleyer....... Brown, Boveri. . . . Daimler..... Franks. Maschinenfabrik. Voigt D Häffner . . . Metallges.Frankfurt a. M. Hunghaus ...... Cement Heidelberg Hoch- und Tiefbau . .

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G 170.

190.

194.

359.

63-67

. . I 6369

Einheitskurse

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Berlin Frankfurt a.M. <Vom 22 Oktober'

Geld

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2 6. 1(450

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63.-

102.50 268.50 103. 108.

55. -

107.- 202.50 320. 207.-

37.25 130.-

38.

43.

119.50

222 -

114.50

45.- 120.

86

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. 200.-

. 178.- . 136.75 77.50

. 101.- . 66.

. 50.75 . 70.- . 168.50 . 185.50 . 380.

161.- 158.50 118.-

. 168,

. 161.-

. 102.50

138.0 0 176. . 301.- . 105.50 . 240. _ . 144._

. 354.-

. 141.-5

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New Dork . . Holland . . ,

Ebristiania . üopcndagen. . . Stockholm . . yelsingsor . . . Italien . . . London . . , Paris . . . ,

Schweiz . . , . Spanien . . .

D .-Oesterreich , , Prag . . .

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Otto de Janeiro Bulgarien . * Belgrad . . . Lissabon . . « Danzig . . .

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Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll die dem Samuel Stiaug gehörende ideelle Halits der im Grundbuch von Wachenbucken Band 13 Artikel 672 eingetragenen, nachstehend be­schriebenen Grundstücke am 9. Dezember 1929, vormittags 9V» Uhr, an der Gerichtsstelle Nußallee l7, Zimmer Nr. 17, versteigert werden. Gemarkung Wachenbuchen.

Lfd. Nr. 12, Karl bl. 2! Parz. 23, Hainstraße

Nr. 27 bebauter Hofraum a) b) 4,18 Ar groß, Gebäudesteuernutzungswsrt 180 Mk.

Ljd. Ulr. 13, Karlbl. 2t, Parz 25, im Bangert Garten 0,53 Ar groß. Grundsteuerrein, ertrag 012, Gebäudesteuerrolle Nr. 76, Grundsteuermutlerrolle 376.

Der Verstetgernngsvermerl ist am 21. August 1929 in das Grundbuch eingetragen.

Als Eigentümer war damals der Metzger Samuel Strauß, Abrahams Sohn und dessen Ehefrau Tont, geb. Stern, je zur ideellen Hälfte eingetragen.

Hanau den 13 Oktober 1929.

Das Amtsgericht. Abt. IV.

Wm III WM.

Asthmakur nach Dr. Alberts kann selbst veraltet» Leiden dauernd heilen. Aerztliche Sprechstunden in Frankfurt a. M., Mainzer Landstr. 133, 1. St., jeden Mittwoch u. Sams­tag von 812 Uhr. 8238a