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M. 246

Samstag den 19. Oktober 1929

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HANDEL UND WIRTSCHAFT

Ksivswe- und vvoduVtenmSvSte

^ ! x Mannheim, 17. Okt. Das Geschäft in über« M . r -Men Weizen mar verschiedenen Schwankungen OUffli .mderworfen, die teilwei-se wieder durch Witterungs- ° Nachrichten bedingt waren. So sollen sich toe s Ewteaussichten in Neu-Süd-Wales durch nieder- w« ENgene Regenfälle sehr gebessert haben. Auch iro j gegtu y «Hmeiile aünitiae Nach-

deguttabake wurden in kleinen Posten in einwand­freier Ware zu 90 bis 105 RM, in geringerer Ware aus der Ernte 1928 zu 75 bis 85 RM ange­boten, aber wenig verlangt. Die Nachfrage nach Rippen hat sich nicht gebessert; die letzten Forde­rungen lauteten für lose Ware ab Fabrik, auf 3 bis 3.50 RM per Zentner.

-chr-ib.

Nord:

eV- ^gentinien lagen zeitweise günstige Nach- k kickten über die Entwicklung der Weizenernte vor, wer später wieder durch Frostmeldungen aus-

«Übn, k die aber |pater mteoer vurcy rzrvMn-ewuilgen uus- 7on. r o glichen wurden. Gerüchtweise wollte man auch WI $on Weizenkaufen für den Fernem Osten wissen, M Loch waren nähere Eingaben hierüber nicht zu er= ___,1 halten Einiges Interesse bekundeten die süddeut- Jitee Wien Mühlen für Plata-Weizen in nahen Partien)

3 gOn einem wesentlichem Geschäft konnte jedoch keine Rede fein. Die letztem Forderungen lauteten für

I Manitoba 1 Atlantic zweite Hälfte Oktober erste rewulwe November 14.77% hfl. cif Rotterdam, desgl. « L Mantic 14.45, desgl. 3 14.12%, desgl. 13.87%, «hesai. 5 12.85 hfl.; für Hardwinter 2, auf Ab- ___l ladungszoit 12.15 hfl. Von Plada-Weizem nannte I i man Bahia Blaca 7%9 kg, seeschwimmend, mit

11.85 hfl. cis Antwerpen, desgl. 79 Kg. Oktober-Ab- ladiwg mit 11.95 cif Rotterdam, Bar.usso, 79% Kg. chwimmend mit 11.13 hfl. cif Rotterdam.

I An unseren süddeutschen Produktenmärkten t. Off. s erhielt sich für Inland-weizen nur mäßiges Jn- W)ft i tereffe, well vom Mehlgeschäft keinerlei Anregung : ouszugehM vermochte, wenn auch der Verinahlungs- zlvang immer wieder zu einigen Läufen führte. Es zeigte sich aber auch kaum drängendes Angebot in süddeutscher Herkunft. Von Mitteldeutschland lagen Angebote vor auf Nwve-mber-Abladung zu 26.50 RM cif Mannheim; in 77/78 Kg. Ware per Oktober zu 86, November zu 26.10 und Dezember zu 26.20 RM

i. Ost

6458h adln Mm- rtauj. ge­ig 131

ölhiffsverladuna, von norddeutschen Häfen, vif KannHeim Kassa bei Ankunft der Dokumente. Das

Roggenangebot ist nach -den eingetretemen Preis­abschwächungen etwas kleiner g-e-worü-sn, aber auch Sie Aufnahmeneignung der Mühlen blieb sehr klein, so daß sich die Preise -nicht wieder. erholen konnten. Der Artikel ist als vernachlässigt zu be­zeichnen und schwächte sich von 20. auf 19.75 RM ab. Brau g e r ft e blieb ohne Interesse. Vom Aus­land lagen Angebote in Chile-Gerste zu 26.50 RM, Mtoberabladung vor, ein Preis, der für hier nicht in Betracht kommen kann. Pfälzische Braugerste, die stets am Höchsten bewertet zu werden pflegt, , _ mar mit 22.50 bis 23.75 gegen vorher 22.75 bis bWf23.75 RM erhältlich. Futt-ergerste ohne Geschäft. LLLLlSas Auftreten Rußla-n^- als Verkäufer von Gerste Ung Wurde kaum beachtet. "In Hafer kam nicht viel aaer U^aterial in den Markt, so daß die Forderungen icherWuf vorwöchiger Höhe behauptet blieben, während ereifern größeres Angebot zweifellos zu Preisrückgängen ^âführt haben würde. Die Forderungen für Mais -x3*|teben weiter ermäßigt, ohne daß das schwierig litoe nbe Geschäft hierdurch eine Anregung erfahren Tjätte. In Mannheim greifbarer Plata-Mais war Coesit mit 20 RM die 100 Kg. m. S., gegen vor- r 20.25 bis 20.50 RM angeboten. Im Cif- Mschäft verlangte man für rhei nfchwimmen den l^Mata-Mais 9.40 hfl. cif Mannheim, für forschwim- **->- n»t.^ nr l.nherntiLibiina

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bladung _________ .

evabladung 9.60 hfl. cif Antwerpen. Donau- fox-Bulgoren-Mais war per O k t ober- November x-Noveurber-Dezomber mit 9.25 hfl. cif Rotter; I am Markte.

Msan üSsv >ie ZEuM des OverwevLe

Optimismus über den deutschen ilufomartt Fest­halten an der deutschen Tradition Starker Aus­bau der Opel-Produktion Keine Einzelheiten des Produktionsprogramms

X Der Präsident der General Motors Corp., Mr. Alfted P. Sloan, entwickelte vor dem Händ­ler- und Vertretertag der Opelwerke A.-G. in Rüsselsheim seine Gedanken über die Richt- l i n i e von General Motors für die weitere Entwicklung des Opelge- schäfts. In feiner Rede kam ein bemerkenswer­ter Optimismus hinsichtlich der zukünftigen Ent­wicklung der Automobilinüustrie in Deutschland und speziell der Opel-A.-G. zum Ausdruck. Das Bestre­ben von General Motors gehe dahin, bei der Entwicklung des Opelgeschäfts diese für alle Zei­ten grundsätzlich als eine deutsche Institution zu erhalten. Damit fei gemeint, daß deutsche Arbeiter und deutsche Beamte beschäftigt werden. Ameri­kanische Beamte kämen nur insofern in Betracht, als sie jeweils zur Einführung der Betriebsstatistik und Betriebsgrundsätze von General Motors er­forderlich seien. Man werde in einem größtmög­lichen Ausmaße von deutschen Arbeitern herge­stelltes deutsches Material verwenden. Die bloße Tatsache, daß die General Motors Corp. von Amerika aus gleichzeitig Automobile nach Deutsch­land importiere sei ohne jeglichen Einfluß auf die Weiterentwicklung von Opel. Opel fabriziert zur Zeit etwa 40 000 Automobile im Jahre. Man ver­kenne nicht, daß die allgemeine wirtschaftliche Lage zur Zeit etwas schwierig sei, aber trotzdem würde er enttäuscht sein, wenn nicht nach Ablauf von fünf Jahren Opel über 200 000 Automobile im Jahre fabriziere, und zwar für den einheimischen Verbauch und für den Export.

Die Absicht von General Motors gehe dahin, nicht nur die bewährten Traditionen der Opel-werke zu erhalten, sondern auch unter erschöpfender Aus­wertung der Mittel und Fähigkeiten der General Motors Eo. sie zu einem noch größeren und -noch wichtigeren Unternehmen zu gestalten. Durch die Entwicklung der Autoindustrie und im besonderen der Adam Opel A.-G. werde ein wichtiger Faktor für die Schaffung von Wohlstand in Deutschland geschaffen, der sich in steigendem Maße auswir­ken dürfte. Es fei äußerst wichtig, daß für die Aus­dehnung einer Industrie, die derart enorme Kräfte für die Schaffung von internationalem Wohlstand in sich -berge, jedwede Förderung, fei es von feiten der Regierung oder in finanzieller Beziehung oder sonstwie, zuteil -werden i|oUw. Sehr

trotzdem ein allgemeines Aufatmen beobachten, zu­mal Abgaben heute kaum vorgenommen wurden. Im Grundton war die Tendenz allgemein etwas zuversichtlicher und freundlicher gestimmt; denn der gestern zur Veröffentlichung gekommene günstige Reichsbankausweis wirkte vorteilhaft nach. Auch wurde die Erholung an der gestrigen Newyorker Börse sowie die wieder eingetretene internationale leichte Geldmarktentspannung begrüßt. Die nicht besonders günstigen Aussichten auf dem Arbeits­markte im Reiche trat mehr in den Hintergrund. Etwas lebhafter gehandelt wurden Dt. Linoleum,

>hen konnten. Siemens und Prozent und besonderes In-

die 3 Prozent anzie Halske gewannen 2 teresse wandte sich den Chadeaktien mit plus 9 Mark zu. Von Elektrowerten lagen AEG. 1%

Prozent fester, während die übrigen Werte dieses Marktes durchweg bis zu 1% Prozent schwächer eröffneten. Chemiewerte lagen bis 1% Prozent niedriger. In Glanzstoffaktien hielt auch heute das Angebot unvermindert an, doch blieb der Verlust mit minus 3% Prozent verhältnismäßig gering. Am Montanmarkt lagen Mansfelder mit minus 2 Prozent vernachlässigt, Gelsenkirchen gewannen dagegen 1 Prozent, Phönix blieben gut behauptet. Stahlverein leicht erhöht. Banken uneinheitlich.

Am Rentenmarkt waren deutsche Anleihen bei kleinem Geschäft zumeist etwas gedrückt.

Im Verlaufe hielt das Deckungsbedürfnis wei­ter an, und die Kursbesserungen machten erneut Fortschritte. Licht u. Kraft gewannen insgesamt 4/4 Prozent. Sonst betrugen die Erholungen im allgemeinen bis 1% Prozent, so daß auch die an­fangs etwas schwächeren Werte einen Ausgleich aufwiesen. Anregend wirkten höhere Londoner Anfangskurse.

Am Geldmarkt war der Satz für Tagesgeld mit 6/4 Prozent beträchtlich erleichtert.

Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen gegen Pfunde 20.40. London-Kabel 123.87, Mailand 93.02, Madrid

Dollar 4.1889, 4.8700, Paris

u 11 e r m i 11 e l lagen matt und wurden auf pte Lieferung stark angeboten. Der Konsum e sich sehr zurückhaltend, einmal wegen seiner knappheit, dann auch wegen der geringen eise, die für Futtsrgetre-ide zu erzielen sind. Man ht es desh-alb vor, geringwertigere Sorten Ge- üde zu verfüttern. Besonders stark wurden von r Zurückhaltung die Abfallprodukten der wu-ereien w'-e Malzkeime und Biertreber, sodann er auch Trockemschnitzel betroffen. Die Forderum- en für Piertreber stellten sich je 100 Kg. auf 16.75 17.75, für Malzkeime auf 16.75 bis 17.50, für wckenschnitz-el zur Lieferung auf 12.75 bis 13.26 M, Auch die N-achprodukten. der Oelfabriken wachten sich durchschnittlich um etwa 25 Psg. je 00 Kg. gegenüber der Vorwoche ab. Die letzten orderungen lauteten für Rapskuchen auf 18 bis h75, Erdnußkuchen Mannheimer Fabrikat, lose, Ö 22.50, Kokoskuchen auf 20.75 bis 21.25 RM. ür Sayaschrot Marnheimer Fabrikat mit Sack fu-s 20.50 bis 20.75 RM, Nachmehl 16, Futtermehl 175 bis 12, grobe Kleie 11,25 bis 12 und feine leie 10.50 RM für die 100 Kg.

I h L Das Mehlgeschäft hat sich womöglich schwieriger als in den Vorwochen gestaltet. Abschlüsse vermögen die Mühlen nur in gc« mgem Umfange zu machen und auch der Abruf Huf alte Kontrakte zu billigeren Preisen läßt sehr wünschen übrig. Die im Wochenverlauf erhöh- w\ kbU Forderungen wurden wieder ermäßigt, für südd. 3 I Weizenmehl Spezial Null auf 38.50, für desgl. v / »weste Sorte auf 37 und für Rogg-enmehl aus 27.50 V Wz 32 RM Die Mühlen sind genötigt, Sie bem M -Undel zu gewährende Vergütung mit einzu- I Titulieren, können aber die Preise nicht hoch hal- I west sonst mitteldeutscher unb außenstehende S M^ttembergtsche und andere kleine Mühlen die I Mundschaft an sich ziehen würden.

I pfen. Am Hopfenmarkto hatte die schwie- Lag« in den südd. Anbaugebieten keineswegs Besserung erfahren. Gekauft wird nur Hopfen T 4rünfarbiger Beschaffenheit, für die allerdings - nsMonbers schöner Qualität auch Preise über W bezahlt werden. Für mittlere und geringe nbesteht selbst dann kein Interesse, wenn die Mare unter erheblich-en Preisnachlaß angeboten weil sowohl die Tscheche! als Elsaß mit bil« Men Ang.eboten in dieser Des haffenheit am L «nie sind. Das Elsaß offeriert seinen in der darüber liegenden Hopfen bereits mit 75 In der Pfalz und in Baden wurden . !W Kosten gekauft und dabei natürlich die beste ^.^rausgesucht. Die dafür bezahlten Preise sich in Walldorf auf 50 bis 55 RM., für 'wge Hopfen wurden vereinzelt nur 20 RM Zentner bezahlt.

labaf 21m Tabakmarkt vollzieht sich der ! - 'n Tabaken neuer Ernte recht langsam. I . "Krumpen sind zwar weiter angeliefert worden, E Teil davon schon in den Besitz des

15 überging; auch Rauchtabakfabriken sind I u M Abnehmer von Sandgrumpen bei den > Znst'^rfirmen auf getreten. Eine neue ang-es-etzte Michreibung soll auch 13 000 Zentner Sandblatt etmas Mittegut umfassen. Alte pfälzer Schnei-

M ?it( Hn :heii. 1.50

Al

auch, daß man wissenschaftlich el

tosen untersuche, die zu der Wirtschaftlichkeit und Rentabilität des Automobiltrausportes in Be­ziehung stehen. Schon der Konstrukteur sollte sein vollstes Augenmerk einer möglichst wirtschaftlichen Leistung des Wagens widmen. Herabsetzung der Automobilsteuer sowie eine Verbilligung der Be­triebskosten seien wesentlich für eine größere Ver­breitung des Automobils. Auch auf dem Gebiete der Versicherung und der Automobilsinanzierung könne noch sehr vieles verbessert werden. Im Augen­blick wolle der Redner keine definitive Angaben darüber machen, wie sich das Programm her Opel A.-G. in Zukunft gestalten werde. Man werde objektiv und mit Bedacht die Erfordernisse des Marktes zugleich in Deutschland und auch im Aus­lande analysieren,

33.95, Holland 12.09'/«.

An der Abendbörse war die Tendenz wei­ter sehr flau bei allgemein noch wachsender Nervo­sität und Unsicherheit. Auf fast allem Märkten hielt das starke Angebot aus schwach gewordenen Po­sitionen an. Ebenso sollen sich die Verkäufe des Auslandes fortgesetzt haben. I. G. Farben, Elek­trowerts, Montwnaktien und auch Banken erlitten zunächst Kuvseinbuhen von 1 bis 5 Prozent und gaben im Verlaufe weitere 1 bis 2 Prozent nach, da auf keiner Seite Aufnahmeneigung bestand. Vor allem aber waren Kali-aktien weiter in sol­chen Maße angeboten, daß offizielle Notierungen für Aschersleben, Salzdetfurth und Westeregeln zu­nächst nicht zustandekommen konnten. Man taxierte die Kurse gegen den Berliner Schluß 10 bis 15 Prozent niedriger. Glanzstoff waren relativ be­hauptet. Anleihen schwächer.

Nachdem im Verlaufe die Kurse weiter zurück- gegangen waren, konnte sich gegen Schluß der Börse eine Erholung auf lebhaftere Deckungen unb Interventionen durchsetzen, und die Kurse zo- ..................

mens 312304310, Glanzstoff 225220224, Dt. Linoleum 243/4240, Mannesmann 9314 bis 9396, Phönir 98100, Aschersleben 198%v Salzdetfurth 310312%, Reichsbank 275.

SsâttSßNvSe« WSM^

X Frankfurt a. M., 18. Okt. Tendenz zum Teil etwas erholt. Nachdem an der gestrigen Abendbörse zumeist weitere enorme Abschwächun­gen eingetreten waren, machte sich im heutigen Frühverkehr einiges Rückdeckungsbedürfnis be­merkbar. Doch wurde es zum offiziellen Beginn wieder eher etwas schwächer, aber eine einsetzende Jnterventionstätigkeit veranlaßte die Spekulation in Spezialwerten zu einigen Deckungen zu schrei­ten, so daß in diesen Werten gegenüber der gestri­gen Abendbörse vereinzelte Besserungen zu ver­zeichnen waren. Das Geschäft nahm aber im gro­ßen und ganzen wieder kein größeres Ausmaß an, denn die Verstimmung der letzten Tage ließ sich nicht so rasch verwischen. Man konnte aber

SovfiZvSie HttievveutkouLtt KN der BsvUnsö Bövre?

X Don unterrichteter Seite erfährt der Berliner Börsenkurier, daß heute vormittag eine Sitzung stattfinüet, in der sich das Interventions-Konsortium darüber schlüssig werden wird, ob an der heutigen Börse über den bisherigen Rahmen hinaus beson­dere Maßnahmen ergriffen werden sollen. Einzel­heiten stehen noch nicht fest. Die etwa zu fassenden Beschlüsse werden von dem Verlauf der Aussprache abhängen. Es ist nicht unwahrscheinlich, daß sich die Stempelvereinigung mit einer besonderen Erklärung an die Oeffentlichkeit wenden wird.

X Rudolf Karstadt A.-G. Aus Verwaltungs­kreisen wird mitgeteilt, daß die Ausdehnung, die das Unternehmen erfahren hat, sich sowohl für die neu errichteten Warenhäuser wie die Umbauten der alten als Erfolg erwiesen habe. Das gilt insbeson­dere von dem Barmbecker Warenhaus in Hamburg und dem Neubau in Neukölln, deren Umsätze die Erwartungen ganz bedeutend übertreffen. Die Epa A.-G. mußte ihrer Natur nach in schneller Auf­einanderfolge Einheitspreisläden eröffnen, um große Serienaufträge tätigen zu können, ferner

Krankfurier Kursbericht (18. Oktober).

Schutzgebiete . . . . 6 °|o Reichsanleihe v. 1927 Ablösungsschuld o. A.

do. m. A. .

8 % Pr. Centr. - Bod.- Pfandbr. 28 . . . .

8% Pr. Centr.-Komm,-

Obl. 28......

Anatolier I . . > . . do. II .... .

Bagdad I......

4.40

87.50

915

50.20

97.50

do.

II.

Zolltürken . . , . . Schantungbahn » . . Adka .... , . .

armer Bank .... Berliner HandelsgeseNsch. Commerz- u. Privatbank Darmuadt. u. Nationalb. Deutsche Bank . . . . Deutsche Vereinsbank . Diskonto-Gesellschaft . . Dresdner Bank. . .

Metallbank..... Mitteldeutsche Creditbank Reichsbank..... Oesterr. Creditanstalt . Westbanl . . , . . . Sapag .......

94.50

16 25 17.25

7.50

7 50

7.55

3.40

121.50

121.75

209.- 170.51.

255.

159.50

159.50 löl.-

284- 3t.- 94.

115.50

Rordd. Lloyd , ; , , Buderus . . , , Gelsenkirchen. . , . Harpener . . . , Ilie Bergbau . » , < Klöckner..... Mannesmann . . . Mansfelder Bergbau Oberbedarf ...» Oktavi Minen . , Phönix......

Rhein. Braunkohlen , Rheinstahl .... Riebeck Montan . . Laurahütte .... Ver. Stahlwerke A.-E. Aschersleben .... Salzdelfurth.... Westeregeln .... Kleyer....», Brown, Boveri. , . Daimler ... Franks. Maschinenfabrik Miag...... Voigt D Häffner . .

106 50

65

130.- 138.5G

211. 1l5 100.- 125.

75.-

63

108.- 268.50 105 108-

55.-

117 211.50 F44.- 215.-

37.25

38.- 40

122.50

222 -

Metallges.Franksurt a. M. 118.50

Junghaus......50

Cement Heidelberg . 124 25

Hoch- und Tiefbau . . 87.50

Ph. Holzmann . . . Wayß © Freitag . . Zellstoff Aschaffenburg Zellstoff Waldhof . . F. G. Farben . , Scheideanstalt . . . Holzveriohlung . . . Dt. Erdöl . . . . Th. Goldschmidt . . Montecatini . . , * Rütgerswerke . . . A. E. G...... Bergmann-Werke , ,

Licht und Krüft

86.

84.50

132.50 209. 185.59 139

77.-

102.50

64.50

52.7 5 73.-

173.75 200

417.-

178

Elektrische Lieferungen . 158.50

Felten © Guilleaume . 116.75 Gesfürel

Lahmeyer. . , , Lechwerke. . '» , Rhein. Elektr. . ' Schuckert . . . , Siemens & Halske Mainkraftwerke. . Dt. Linoleum. . , Karstadt . , « Svenska . . . , Südd. Zucker Der. Glanzstoff .

173.50 172 102.50 140.50 183.50

328.-

108.- 259.

146.25 358.-

146. 243.-

auch, um nicht ausländischen Firmen das Feld zu überlassen. Das Unternehmen gestaltet sich zu einem immer größeren Erfolg. Im Hinblick daraus, daß für Deutschland das Jahr 1929 auf vielen Gebieten ein Krisenjahr erster Ordnung ist, wird die Umsatz­entwicklung als durchaus befriedigend betrachtet. Ein Vergleich der heutigen Ziffern mit den Bilanzzahlen vom 31. 1. 1929 ergibt ein schiefes Bild, da zur Zeit die'Vorräte für Weihnachten und das Winter- geschäft fast ganz hereingenommen seien und nun­mehr die natürliche Verringerung des Warenlagers beginnt. Bei Ende des Geschäftsjahres dürfte die Liquidität der Gesellschaft unter Berücksichtigung des größeren Warenumsatzes relativ nicht ungünstiger sein als in der ersten Bilanz. Aus der amerikani­schen Anleihe hat die Gesellschaft einen Betrag von etwa 26 Mill. RM zur Verfügung. Diese Beträge dienen bestimmten baulichen Zwecken und werden jeweils erst nach dem Fortschreiten des einzelnen Baues verwendet. Irgend ein Verschachtelungs­system besteht bei der Firma nicht. Die Verzögerung in der Einrichtung des Zulassungsprospektes war darauf zurückzuführen, daß infolge der Uebernahme des Lindemann-Konzerns unerwartet eine zweite Kapitalerhöhung so rasch der ersten folgte, daß die Gesellschaft glaubte, gut daran zu tun, die Zulassung beider jungen Aktien-Kategorien miteinander zu verbinden. Es besteht nunmehr die Absicht, die Bör­senzulassung baldmöglichst zu beantragen, wobei es zweckmäßig erscheint, die Bilanz des laufenden Ge­schäftsjahres abzuwarten.

X Zündholzmonopol und Konsumvereine. Die Stellungnahme des Zentralverbandes deutscher Konsumvereine zu den Verhandlungen über ein Zündholzmonopol wird, in derKonsumgenossen­schaftlichen Rundschau" zum Ausdruck gebracht. Die Ausführungen gehen aber offenbar mit Absicht nicht auf alle Vor- und Nachteile der geplanten Neu­regelung ein, sondern beschränken sich darauf, die Wahrung der Interessen der konsumgenossenjchaft- lichen Zündholzfabrikation zu fordern. Es steht zwar heute noch nicht fest, was tünftig aus dieser organisierten Zündholzbedarfsdeckung werden solle. Jedenfalls müßten die Konsumgenossenschaften ver­langen, daß sie nicht dem Anleihebedürfnis des Reiches geopfert würden, sondern daß die bisherige unabhängige Stellung der Zündholzfabrikation der G. E. G. nicht angetastet werde.

X Mecklenburg-Schwerin verzichtet auf Derk- zuwachssteuer. Zur Beseitigung der auch ander­wärts stark empfundenen Hemmung des Immo- biliengeschäftes, die einen Rückgang des G runder- werbsteuerertrages zur Folge hat, wird vom meck- lenburg-schwerinschen Staatsministerium die Außer- kraftsetzung des Wertzuwachssteuergesetzes mit Wir­kung vom 1. Oktober vorgeschlagen. Man verspricht sich davon eine Beschränkung der Deranlagungs- und Echsbungskosten und Mehreinnahmen aus der Grunderwevbsteuer.

X Siemens u. Halske A.-G, Berlin. Wie ver­lautet, waren die in -dem am 30. 9. beendeten Ge- ichäflsjahr eingelaufenen Bestellungen ungefähr 20 Prozent höher als im voranaegangenen Jahre, und zwar ahne Berücksichtigung der der Siemens Bau- Union erteilten Aufträge. Diese Steigerung ist um so bemerkenswerter, als die Bestellungen, die bei dem Unternehmen seitens der Reichspastverwaltung erteilt wurden, unter dem Durchschnitt der letzten Jahre standen. Das Auslandsgeschäft hat 1928/29 einen Umfang angenommen, der dem der vorher- gegangenen letzten beiden Jahre, zusammengerech­net, gleichkommt. Die Preise im Jnlandsgeschäft haben sich ungefähr auf der Höhe des Vorjahres gehalten. Das gleiche gilt auch für das Auslands­geschäft, und zwar unter der Berücksichtigung, daß manche Austräge zu Kampfpreisen her eingenommen wurden, die jedoch durch andere Geschäfte wieder ausg.eglichen wurden.

Berliner Metallmarkt. OBom 18. Oktober)

Kupfer

Sept... Oktober Novbr.. Dezbr. Januar Febr. .

März April.

ü

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Bit;

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143-

146 -

Oktober .

45.75

46

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144.50

Novbr.

45 25

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Dezbr.

45.25

45.50

145.

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Januar .

45.50

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Febr.. . .

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(Mk.

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170.

Elektrolyt ....

Rohzink (Freiverl.) . ilngcfchm. Zink . .

Aluminium .... do. Barren .

Nickel. .....

Antimon Rg. . . .

Silber 900 f. 1 kg .

Amtliche

, . 190.

. . 194.

, . 350.

. . 64-68

. . I 6870,

Einheitsturse

Berlin-Frankfurt a.M. (Vom 18. Oktober,

New Uork . , Holland . .

Bnenos-NireS , Brüssel . . . . Christian!« .

Kopenhagen. . Stockholm . . Helsingfor . < Italien , . London . . , Paris. . .

Schweiz . . . Spanien . . < D.-Ocsterreich . Prag . . <

PengS . .

Japan . . , Rio de Janeiro Bulgarien . , Belgrad . . . Lissabon . . , Danzig . . .

Geld

Ji I .

4 165

1

58

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112

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20 16 «0 60 öS 12 73

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18

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47

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33 51

90 38

45 94 00 79

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49,8 u3,0 39,1

76 43

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12

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40

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50

3 03,6

7 40,5

18 SO

81 |59