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Nr. 238

Dovnerskag des 10. Oktober 1929

Sette 11

HAMISE1 OB WIRYSCHAF?

X Rach d«n Ausweis her Reichsbank vom 7.10.

hat P

den, die nach untren In ftrmor onen jeder Grund­lage rmbehrr«.

Solch-- Gerüchte 'chär. g»r ruhe ";r m mwer« emtoertliier Wsin'e Lifte <riwr, snLsrs haben

_____________ , .'mermssen eine steche W-rk»^ wtjke

Oftoberwoch« um 249,2 (L L. 272J/ auf Lvrst ^-v^L:, daß ouck Lst gleiche W rt- ^-!."._ . __ .. .... ______________ ___,.'.. r.-........ -...../ - " - .-' .';-'- r

Md Schecks. Lonckards 'und E"ft:rn

da Jttt:'®tife XX-t ^Ächsg^'chMichè' The- testet erhslren.

/ FarÄsberiabr ' Bc/aames, Jwwthr* a. M^V«*«»«- X* ^'^al Le st per 2i

2680,1 (2512/0 Mül. RM verringert; im r.nje.n« bat der Bestand an Wechseln und Schecks um 119/4

RM und die Bestände an Reichsxchatzw^isln um 11/) auf 102,0 Mül. RM abgenoeumen. An Reichs- bantnoren und Remenbankscheinen »rammen sind 259,1 (266,3) Will. RM in die Kassen der Bank zu- rückaestossen, und zwar hat der Umlauf an Reichs- banknoten sich um 27,5 (238,1) auf 46t6,8 (4592,1) Mill. RM, berjenfige an Rentenbankscheinen um 31,6 (28,3) auf 401,0 (542,0) Mill. RM oeringert. Unter Berücksichtigung daß in der Berichtswoche Rentenbankscheine in Höhe von 15,0 (7,4) Mill. RM getilgt worden sind, hat sich der Bestand der Reichs­bank an Rentenbankscheinen auf 22,7 (27,1) Mill. RM erhöht. Die fremden Gelder zeigen mit 444,7 (511,3) Mill. RM eine Abnahme um 56,8 (+ 8,2)

schäft Laven betrafen w-ra L-r rmlcher wieoerhost darau- au'merkbem, daß wir, gegen »e ürhsb-e dieser Gerüchte asteruna des 's 33 der Bor' enoeL- nung mit Uvaachsichliger Strenge Vorgehen werden.

März Ls. Js. nsü; « «em Berti 14 360 6 2 9'Z; MchrrSriugs« von RM W ML M M-S aus t wieder 10 Prozent Lisidende au- RM 27 . f/A

3

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Frimk^ e. W. 15 :/ Xvv^: lX JKr.

mäßig' rége, gerS»«, Sch»«;« r. ; i, ^s^

Mill. RM.

Die Bestände an Gold und deckungsfähigen De­visen haben sich um 14,3 (62,7) auf 2561,5 (2639,0) ---- ..... gm einzelnen hat der Goldbe- ;+ 90,7) auf 2212,0 (2487,1) Mill.

Mill. RM erl

stand um 0,01

RM abgenommen, während der Bestand an deckungssahigen Devisen um 14,4 (27.5) auf 349,6 (151,9) Mill. RM angewachsen ist. Die Deckung der Noten durch ®olb allein besserte sich von 45,0 (49,6) Prozent in der Vorwoche auf 47,2 (54,2) Prozent, diejenige durch Gold und deckungsfähige Devisen von 51,8 (53,3) Prozent auf 54,7 (57,5)

Prozent.

VrokeSte ruv Gtützuns des RossenmaeStes

X Der Roggenmarkt ist bekanntlich um die gegenwärtige Zeit besonders stark übersetzt. Es ist daher verständlich, wenn von den verschiedensten Seiten Vorschläge gemacht werden, um den Markt zu stützen. U. a. sollen angeblich ernsthafte Verhandlungen über Magazinierung und Lombar- dierung von größeren Mengen Roggen, wobei man von 500 000 Tonnen spricht, gesüh-rl werden; und zwar wird dabei eine Garantieverpflichtung vom Reich in Höhe von 80 Mill. RM gefordert. Wie wir von gut unterrichteter Seite erfahren, sind jedoch Diese Verhandlungen vollkommen gegenstandslos. Das Reichsernährungsministerrum denkt nicht im geringsten daran, eine derartige Garantie zu über­nehmen, da bieder Plan vollkommen unzweckmäßig und unrationell ist. Derartige Maßnahmen wür­den höchstens zu Lettverlukterl und zu unverhält­nismäßig hohen Natolren führen. Auch bestünde die Gefahr, daß bée Verbilligung der Lombardierung die Store erst recht zum Promchangsbot oder in den verbilligten Lombard drängr.

Das Rsichssrnâhrungsmmisrsrrum erwägt da-

Sr<mSfmttSV DSeie

X Frankfurt a. M., 9. Okè. Tendenz schwächer. Auch an der heurigen Börse vermochre die feste Haltung in Newyork und die fortschrei­tende Verflüssigung des dortigen Geldmarktes die Wwärtsbëwègung der Kurse nicht aufzuhalten, und die vorbörslich gehegten Erwartungen, daß nach der Schwäche an der gestrigen Abendbörse heute eine Erholung eintreten werde, erfüllten sich nicht. Zu Beginn des offiziellen Verkehrs setzten die Abgaben wieder ein, und bei im ällgSmeirtelt ziemlich stillem Geschäft gaben die Kurse auf den meisten Marktgebieten weiter nach. Die Verkäufe sollen in erster Linie für ausländische und zwar für schweizerische und holländische Rechnung vorgsnom- men worden sein. Daneben dürften aber auch Ver- kaufsovders aus der Provinz vorgelegen haben. Außerdem schrstt die Baissftpekulation zu neuen Blankoaügaben. Ban Bantseite schien, nur, ip ge­ringem Maße interveniert zu werden. Gegen diè niedrigen Abendbörsenkuvse waren überwiegend neue Abschwächungen von 13 Prozent zu ver­zeichnen. I. G. Farben gaben erneut 1 Prozent, Zellstoff Waldhof 1% Prog^ nach. Am Etektro- markt verloren Bergmann, Felten, Schuckert- und Siemens erneut 13 Proz. Umfangreich waren die Verkäufe in Chadeattien, die 9 RM niedriger eröffneten. AEG. blieben dagegen behauptet. Elektr. Lieferungen 1 Proz. fester. Am. Montan- marft büßten Mannesmann 1% Proz. und Rhein­stahl 2 Prag, ein, während Phönix gehalten blie­ben. Am Markte der Bankaktien waren vor allem Berl. Handelsges. (minus 3% Proz.) angeboten. -Schiffahrtswerte lagen nicht einheitlich, eben'o Kunftseideaktien, von denen Glanzstckff sich 2% ProZ. erholen tonnten, . während Bemberg erneut 2 Proz. nachgaben. Svenska setzten ihre Kurser­holung um 'weitere 8 RM fort. Leicht erhoü waren außerdem noch Kali, Westeregeln und Daim­ler, letztere auf die Nachricht, daß das Manrcheirner Werk nicht geschloffen werden soll.

Neubesitzanisihe gaben etwas nach, Schu^ebiete geringfügig gebessert. Im Freiverkehr nannte man ©ulbenruuen 1,45, 1902er Ruffen IM Proz. Geld.

Im Derlame wurde die Stimmung ruhiger, und auf den meisten Märkten rührten Deckungskäufe zu Kurserholungen, wozu die betanntoerbenben Zidern des Reichsbankcuswei-'ss anregten. J. G. Farben konnten sich 2 Pro;., Siemens 4 Droz, im Sune be^ern.

AK. Dre Sres raren stad auf 122 (G 71 Mül ge­stiegen, dir 2e raren auf 5 93 (0X3) Mill., Lor- räte mit 0-50 (0X1 Mill. RM bewertet.

X Eine Zivftcheâlanz oer Gemeinschaft der Freunde in Wüstenrot (wtlbg.). Die Bausparkasse ser GdF. legt per 30. Juni d. I. eine Zwischenbilanz (alles in Mlll. RM), die d e krä'Äg« Weiterentwick­lung kennzeichnet, vor. Kurzfristig angelegte Bar­mittel werden mit 25,73 (Ende 1928 20,15) ausge­wiesen. Die an erster Stelle stehenden afticherten Hypothekendarlehn betragen 48,79 (39,93), Den Forderungen von 1,82 (0,77) stehen kurzfristige Verbindlichkeiten von 0,70 (0,39) gegen­über, . Suge teilte, aber dwch. nicht in. Anspruch ge­nommene Bausparsummen haben sich auf 24,46 (17,69) erböht. Ferner sind langfristige Verbind­lichkeiten (Einlagen der nickst .^geteilten' Bausparer) mit 63,70 (51,43) verbucht. 7519 (im ganzen Jahre 1928 15 576)" Bausstarer' mit èiner Abschlutzsumme von 110,06 (223,85) sind neu hinzugekommen, so daß der GesamthestanL 71730 (45 232) Bausparer mit einer Gesamtsumme von 757JO (66107) beträgt. -Die Gessmtzuteilungssumme beträgt einschließlich der Baugeld-Zuteilung vom 9. 9. 29. insgesamt 109,50 (75,91).

X Skickstoffversuche einer Gasgesellschaft. Auf dem der Thüringer Gasgesellschaft in Leipzig ge- börenben Gaswerk Engeldorf bei Leipzig befindet sich lt. B. Lok.-Anz. seit dem 1. Just b. I. eine große industrielle Elektro-Stickstoffanlage nach einem neuen Verfahren von Dr. Tern-Zinnowitz in Betrieb, die nach Ansicht von Fachleuten zur 'völlèN' Zufriedenheit arbeitet. Nachdem die Erfin­dung in einer Versuchsanlage des im Besitz von Thüringer Gas befindlichen Swinemünder Gas­werkes sich als eine wichtige Erneuerung auf dem Gebiete des Gasfaches erwiesen hatte, fei die Ge­sellschaft nunmehr zur praktischen Auswertung des neuen Systems in größerem Maßstab übergegan­gen.

Veerimer Met»a»arkt. fei S. du'Jaj

Kapier

Sept.. . Oktober RovSr.. . D<zbr. . . Januar .

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Stef. ... Oktober . Novbr.

Dezbr. . Januar . Sehr . . . März.

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Silber 900 t. 1 kg

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Amtliche SinheitSkurse

BerlinFrankfurt a.M. lVom 9 Oktober,

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LmGeÄmarftrnll!

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ytantiurtet Getreideböeie vom 9. Oktober (Amtlich).

Je 100 kg ut »o'-Tor:

Weizen L Qualität

Roggen inländisch.), fester. . . Sommergerste für ranzwecke . -Zaier -tnlänbi ^eri . . . .

Mais lgelb j........

WeiMmehl ifSdd. Spezial) . .

'nierer Hein. Srezial)

Roggenmehl, fester.....

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stet» Uorl . Holland . . BncnoS»?lires l'riifitl . . TKristiania . stoven bogen . Siocktolm . yeinngsor . Italien . . London . . Lons.

Lchwriz . . è$cn«n . .

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bleiben toll, bamèt derartige Stützungsmahnabmen von gewissen Qnzeceifenten!reifen von vornherein nicht durckkreuzt werden können. Erst am Diens­tag hat der Reichsernährungsrnminer im handels­politischen Ausschuß sich über die Lage am Roggen- markt oerbreiter und betont, daß er sich die Bs- wegung des Roggenpreises sehr angenehm sein lasse. Außerdem verfolgt das Reichsernährungs- mimfterium bereits Maßnahmen, die zum Test ge­eignet sind, den Roggenmartt zu stützen. Jedoch will man «s bei bieten Maßnahmen allein nicht lasten. So ist man gegenwärtig sehr intensiv damit be­schäftigt, andere zweckmäßige Projekte in die Tat umzufttzen. Viel erörtert und durchaus beachtens­wert iftt ein Vorschlag, der»dcchin geht, Roggen in erhöhten Mengen vom Osten zu verbilligten Prei­sen als Futtermittel nach dem Westen zu verkaufen. Alle tiefe Pläne sind jedoch vorläufig^ noch Gegen­stand der Untersuchung. Jedenfalls fasse des Reichs- ^rnährungsministerium, wie uns versickert wird, nichts unversucht, um endlich eine klare Linie in die «inzusMagenden Stützun gs-maßnechmen am Roggen­markt zu bringen sowohl der Landwirtschaft, wie auch den Derbraucherkreifen und dem Handel zu heSeu.

(ar 419, gegen

e 20/402.

4.8626, Paris 123 86%, Mailand 92.81, Mc

32.77. Holland 12.10.

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An der Abendbörfe machte die Besserung der Stimmung merkliche Fortschritte, wozu die Er­klärung der Berliner und Frankfurter Börsenvor- ttânde beitrug. Die Interventionstäftgkeft- der. Ban­ken veranlaßt die Baisiespekultation zu weiteren Deckungskäufen, und für die stark gedrückten Werte traten nennenswerte Kurserholungen ein. Glanz- stoff gewannen 7 Prozent, Banberg 2% Prozent zurück. Am Elektromarkt waren Schuckert 2 Pro­zent und «iemens 2% Prozent erhoü. I. G. Far­ben lagen 1 Prozent höher. Westerhin waren Kali Äickersieben 1 Prozent gebessert. Auf den üb­rigen Märkten ergaben sich überwiegend leichte Kurssrhöhungen gegen den Berliner Schluß, Kar­stadt jedoch gaben 1% Prozent nach. Renten lagen still.

I. G. Farben 196195%. Manzstoff 278 bis 278% Bemberg 215218.. Siemens 346.. LckWckert 199.. Aschersleben 218. Karstadt 149..

6442« G-e«SchtÄMMche«rr am les 3 -â

X Neckarwerke A ^G Eßiinqen. Zw'ichM dem BezirckWerband Neckar-Enz-W«te (268 mas- > chlofsene Gsneindeni mrd der 'Äetftnmerfie A.-G, ' ^Esslingen, ist oereiiÄkart morden. daß mfi der Ver­

Schutzgebiete ....

6 st- Reuhs anleihe e. 1927 Ablöfungsschuld o. A. .

do. in.' A.

8 st. Pr. Centr. - Bodo P-andbr. 23 . . . .

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armer Bank .... Berliner Handelsgesellsck. Commerz- u. Privatbank DarmuLS). u. Nationalb. Deutsche Bank . . .

Deutsche Vereinsbank Diskomo-Äesellschaft . .

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Oc1.^ i Jtr iiL-r-t.

Violin-Abend

Laslo Senisyörsvi

der 19jährige neue Paganini

Pressestimmen:

Wien: Das Geigenphân omen Laslo Sentgyörgyi ec zückte die Höret durch eine gesadezu verölt sende Virtuosität.

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