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Nr. 224

Dienstag den 24. September 1929

Seite ?

HANDEL UND

WIRTSCHAFT

Giützung dev BZvie

X Berlin, 23. Sept. Die mehrfach angeregten Maßnahmen zur Verbesserung der Vörsenoerhält- nisse wurden in einer heute nachmittag stattgehabten Sitzung der in der Stempelvereinigung zusammen­geschlossenen zwölf Banken und Banksirmen ein­gehend erörtert.

Es herrschte Uebereinstimmung darüber, sich die­ser Aufgabe unverzüglich durch praktische Arbeit zu unterziehen. Zu diesem Zweck wurde eine Kom­mission gewählt, bestehend aus den Herren Theodor Frank (Disconto-Ges.), Jakob Goldschmidt (Danat- bank), Paul Kempner (Mendelssohn u. Co.) und Richard Pohl (Hardy u. Co.). Diese Kommission wird durch Mitglieder der Berliner Bedingungsge- meinschaft, der 'Maklergemeinschaft, sowie der ver­eideten Kursmakler erweitert werden. Sie wird in gemeinschaftlicher Beratung Vorschläge ausarbei- fen, welche in Fühlungnahme mit den zuständigen Organisationen des Bankgewerbes sowie den Orga­nen der Börse und der Regierung zur Durchführung gelangen sollen.

Im Anschluß hieran bildeten die zwölf Firmen der Stempelvereinigung unter Beteiligung der Vankfirmen Simon Hirschland-Cssen, A. Levy-Köln Sal. Oppenheim jr. u. Co.-Köln und M. M. War­burg u. Co.-Hamburg ein Konsortium, dessen Auf­gabe es ist, in geeigneter Weise an der Börse durch Interventionen einzugreffen.

reichischen Automobilindustrie, die mit 30 Prozent ihrer Gesamterzeugung auf den deutschen Mark an­gewiesen ist, die unausbleibliche Folge. Die deutsche Industrie behandle österreichische Wagen bevorzugt. So habe man unter Zurückstellung persönlicher In­teressen gestattet, daß auch an österreichischen Wa­gen das Kennzeichen für deutsche Kraftfahrzeuge angebracht wird.

Der österreichische Handelsminister hatte seine Bereitwilligkeit zu entsprechenden Zugeständnissen erklärt, zumal man bereits im vergangenen Jahr Deutschland ein größeres Kraftwagenkontingcnt be­willigt hatte als den übrigen Wettbewerbern. Aus­schließlich an dem Widerstand der österreichischen Automobilindustrie und nicht auf Grund tatsäch­licher handelspolitischer Notwendigkeiten sind diese Verhandlungen gescheitert.. Bis zum Ende dieses Jahres hat also Oesterreich praktisch die Einfuhr für deutsche Kraftwagen gesperrt. In Kreisen der deutschen Automobilindustrie wird diese Behand­lung als eine Brüskierung empfunden. Diese Hal­tung kann nicht ohne bedenkliche Rückwirkungen für. die künftige Entwicklung der österreichischen Automobilausführ nach Deutschland bleiben.

höherer Kalia'bschützungen im September, Salzdet­furth mit minus 5 Prozent und Aschersleben mit minus 3 Prozent. Bon Bankwerten lagen Berliner

minus 3 Prozent. Handelsgesellschaft Prozent und Rest

Handelsgesellschaft 5 Prozent, Deutsche Bank 2 Prozent und Reichsbank 3 Prozent schwächer. Von Montanaktien hatten Rheinstahl einen Verlust von 4 Prozent aufoumeisen. Die übrigen Werte dieses Marktes verloren bis zu 2 Prozent. GlanAoU 2 Prozent niedriger. J. G. Farben lagen zur Erst- notiz 1% niedriger, gaben aber später, da auch hier das Angebot zunahm, weiter etwas nach. Dt. Erdöl

verloren 3 Prozent. Renten geschäftslos. Schutz­gebiete etwas höher.

Nach den ersten Kursen wurden weitere Exekutio­nen Dorgenommen, so daß erneute und ganz be­trächtliche Abschwächungen eintraten. Siemens ver­loren 6% Prozent. Die übrigen Märkte lagen durchweg bis zu 2 Prozent niedriger. Später machte sich jedoch wieder etwas Rückdeckungsbedürf- nis geltend, und das Kursniveau konnte sich allge­mein etwas heben. I. G. Farben gewannen wieder 1% Prozent, Schuckert 1 Prozent und Siemens 2 Prozent. Aber trotzdem blieb das Anfangsniveau unterschritten. Glanzstvftf wurden angeblich von Berliner Seite gesucht und lagen 2 Prozent über Anfang. Das Geschäft war allgemein etwas leb­

Rindfleisch, Dorderviertel 56, Hinterviertel 65 RM. (zollfrei). Lebhaft. Der Großvieh-, Kälber- und Schafmarkt wird wegen des israelitischen Feiertags von Montag den 14. auf Dienstag den 15. Oktober 1929 verlegt;Schweinehauptmarkt nur am 14. 10. 29. Für den Donnerstagmarkt am 17. 10. 29. keine Aenderung.

X Ermäßigung der Zinkblechpreifc. Die Süd­deutsche Zinkblechhändlervereinigung hat ihre Preife mit Wirkung vom 23; «eptember um 1)4 Prozent ermäßigt, nachdem sie schon am 11. September um ebenfalls 1% Prozent ermäßigt wurden.

X Saareifenetjeugung. Im August betrug die Erzeugung an Roheisen 181985 (Juli: 184 500, 1928: 160 990) Tonnen und an Rohstahl 192 045 (198 422 bzw. 174 671) Tonnen. Von Januar bis August wurden 1,41 (1,27) Mill. Tonnen Roheisen und 1,48 (1,37) Mill. Tonnen Rohstahl erzeugt.

ANvischaMtve Rundiebau

Die Direktion der Discontogesellschaft zur Wirt­schaftslage

- X Eine sorgfältige Beobachtung des Marktes, der Wirtschaftslage erweist sich für tue großen Bank­institut im eigenen Interesse als unumgänglich not­wendig. So sind die Berichte, die die Direktion der Äscontogesellschast des öfteren im Jahre er­scheinen läßt, von großem Interesse für die Wirt- fchastswelt, nicht nur deshalb, weil sie außerordent­lich .viel einzelne Notizen bringen, nicht nur, weil in ihnen genau über den Stand der deutsch-auslän­dischen gegenseitigen Kapitalwanderungen und -Ver­flechtungen lausend referiert wird, sondern vor allem, weil eingangs ein kurzer Aufriß der deut­schen Wirtschaftslage gegeben wird. In ihrem neu vorliegenden Bericht führte die Discontogesellschaft u. a. aus, daß der relativ gute Stand der Pro­duktionsmittelindustrien im Verhältnis zu den Kon­summittelindustrien sich aus der Verflechtung der ersteren mit dem Weltmarkt ergebe, während letz­tere wegen der Arbeitslosigkeit sich wesentlich un­günstiger stehe. Allerdings wchl auch wegen der ' orläüfigen Unruhe über den Ausgang der Poung- >'- n-Abstimmung. Diese Unsicherheit mache eine Disposition vorläufig unmöglich. Ein allge- ^'^snstieg der Konjunktur scheitert am Kapital-

Nach Annahme des Uoungplans wird ül^âgs mit einer zweiten, den Jahren 1924/25 Auslandsanleiheperiode gerechnet, wenn w âuslandsmärkt, d. h. Rewyork, die Gelder Mwig habe. Die Auslandskredite hätten inzwischen andere Form angenommen, nämlich den der Wslandskapitalbeteiligungen an deutschen Unter­nehmungen. Der Jnlandsgeldmarkt ist noch immer knickst ergiebig, da ja durch die Steuern und die 'Soziallasten jegliche Kapitalbildung verhindert wird. Besonders wünschenswert sei es, daß die öffentliche Hand, insbesondere die Kommunen,^ ihren Geldbe­darf etwas einschränkten. Zwar sei im Auslande der Zusammenbruch der Frankfurter Allgemeinen nicht als Symptom, sondern als Einzelfall gewertet worden, aber immerhin habe sich infolge dieses Zu­sammenbruchs an der deutschen Börse eine gewisse Zurückhaltung geltend gemacht. In diesem Zu­sammenhang sei allerdings ein Zurückgehen der rein spekulativen Engegements zu begrüßen, da auf diese Weise schließlich'döch wohl den Essektenmärkten eine neue Grundlage gegeben werden könne. Der Be­richt bringt außerdem eine große MeNge wertvollen statistischen Materials.

GvSffnuns des Sav MoA-Gattorr

Preisbafis 25 Prozent unter den Vorjahrspreisen

X Berlin, 23. Seot. Die Eröffnung der neuen südafrikanischen Wollsaison steht laut Konfektionär kurz bevor. Die ersten Zufuhren haben die Küste erreicht und es fanden bereits kleine Auktionen in Port Elizabeth und Kapstadt statt. In dieser Woche werden Auktionen in East London und Durban ab- gehalten. Es wird eine bessere und größere Schur an neuer Wolle erwartet. Die bisherigen Auktionen zeigten ziemlich gute Nachfrage für Kammwollen. Hauptkäufer war Frankreich. Die Preise lagen 25 Prozent unter den Eröffnungspreisen des letzten Jahres. Eine weitere Abschwächung ist nicht 'un­wahrscheinlich in Uebereinstimmung mit Londoner und Austral-Wollmärkten. Für kurze Wollen be­steht gute Nachfrage. Das Angebot hierin ist gering." Hauptkäufer ist Deutschland. Die Eröffnungspreise der südafrikanischen Wollsaifon tagen auf folgender Basis: 12 Monats Langkamm Spinner Genre feine Qual. 36^, 12 Monats Langkammer Spinner Genre, Mitll. Qual. 37, 1012 Monats Langkamm Spinner Genre mittt. Qual. 35%, 12 Monats-Langkamm Handels-Genre 36, 1012 Monats-Mittel-Lang­kamm Handels-Genre 34%, 68 Monats sog. feh­lerfreie Waschwollen feine Qual. 32, 68 Monats sog. fehlerfreie Waschwollen mittl. Qual. 32, 6 Mo­nats sog. fehlerfreie Wafchwollen mittt. QuaL 31. Die Preise verstehen sich in Pence per 1 engt. Pfund cif. 90 Tage.

haster.

Tagesgeld «)« mit 614 Prozent unverändert.

Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dol­lar 4.20, gegen Pfunde 20.358, London-Kabel 4.8465, Paris 123.85, Mailand 92.65, Madrid

4.8465, Pl

32.88^, Hl

wlland 12.0840.

X Concordia Leb»nsversicherungs-Bank A.G^ Köln a. RH. Die Gesellschaft (ausschließlich Leben«, rsicherung) hat, wie sie mitteilt, in den ersten 8 Monaten 1929 einen Neuzugang erzielt, der den im gleichen Zeitraum des Vorjahres erzielten um RM 7.72 Mill. Antragssumme übertreffe. Der ge­samte Vers.-Bestand belaufe sich auf rund RM 280 Mill. (Ende 1928: 254 Mill., 1927: 207 Mill.) Es wurden Neuanlagen (zum weitaus größten Teil Hypotheken und Darlehnsforderungen an öffentliche Körperschaften) von etwa RM 6.70 Mill, erwok«

ue

SvarENvts« W' N v

Frankfurt a. 217., 23. Sept. Tendenz: schwach. Zum Wochenbeginn wurde die Börse durch den Zu­sammenbruch von Hatrys in London stimmungs-

An der Abendbörse wirkte sich die Stützungs- bereitschast der Großbanken weiter günstig aus, und die Besserung der allgemeinen Börfenstim- mung machte Fortschritte. Auf weitere Deckungs­käufe ergaben sich gegen den Berliner Schluß auf fast allen Märkte neue Kurserholungen von etwa 1 bis 3 Prozent. Regeres Interesse machte sich vor allem für I. G. Farben, Elektrowerte und Montan- aktien geltend. Bankaktien waren zunächst nur gut behauptet, Zellstoff Aschaffenburg konnten 8)4 Prozent anziehen. Am Anleihemarkt waremSchutz­gebiete weiter lebhaft verlangt und fester.

I. G. Farben 211212, Mannesmann 108 50, Phönix 104, Rheinstahl 117, AEG. 189.73, Siemens 371, Schuckert 217, Licht u. Kraft 198, Glanzstoff 299.50. _________

Mattsrbekmöv RssdrMsnbSrss

Mannheim, 23. Sept. Bei andauernd größern Angebot in Inlandsware und bei ziemlich unver­änderten Offerten vom Auslande verkehrte die Börse in ruhiger Haltung. Im nichtoffiziellen Ver­kehr gegen 12.30 nannte man in RM per 100 Kg., waggonfrei Mannheim: Weizen Hierl. 2525.25, ausl. 27.2533, Roggen int. 19.7520, Hafer int. neuen 18.5019.50, ausl. 2021, Braugerste, ba­dische und württembergische 21.5023, psälzische Gerste 23 bis 24, Futtergerste 18.25 bis 19.25, Mais mit Sack 20.25, südd. Weizenmehl, Spezial Null mit 38, do. 2. Sorte mit 36, südd. Weizenaus- zugsmehl 42, südd. Weizenbrotmehl mit 30, südd.

g^mäß sehr stark beeinflußt. Die Lage scheint hier Lgèâ^l ' 28-32 ^ u"t^ck'l7^S.2S' Leinsaat 46 RM.

schaft gezogen werden könnten. Auch am hiesigen '

Platze konnte man sich immer noch nicht gang be? GGIaMviebmavSt

ruhigen in Nachwirkung der in der vergangenen Woche umgelausenen Gerüchte, obwohl deren Un­haltbarkeit schon zur Genüge erörtert wurde. Als

Wol

verstimmender Faktor konnte man noch die schwache Newyorker Börse vom Samstag aniführen. Bei der bestehenden Unsicherheit schritt die Kulisse zu M- gaben, zumal auch das Ausland, sowie ibas Publi­kum, soweit hier noch Engagements bestehen, mit Verkaufsorders an den Markt kamen. Bei der be­stehenden Ausnahmeunlust und der schwachen Vör- sensituation ergaben sich gegenüber dem Schluß vom Samstag teilweise ganz erhebliche Abschwächungen. Besonders darunter zu leiden hatten Elektrowerte. Licht u. Kraft verloren 5% Prozent, Gesfürel 4A Prozent, Siemens 3)4 Prozent und Schuckert 2^ Prozent. Stärker angeboten waren noch Dt. Lino­leum mit minus 4 Prozent und am Kalimarkt, trotz

X Frankfurt a. M., 23. Sept. Auftrieb: 1450 Rinder (darunter 294 Ochsen, 96 Bullen, 649 Kühe, 380 Färsen), 514 Kälber, 71 Schafe, 4439 Schweine. Marktverkauf: Rinder mäßig rege, geringer Ueber- stand; Schweine rege, ausverkauft; Kälber und Schafe ruhig, geräumt. Preise für 1 Ztr. Lebend­gew.: Ochsen: a) 1 6062, 2, "5559, b) 1 5054; Bullen a) 5457, b) 4953; Kühe: a) 4649, b) 4245, c) 37-M1, d) 3036; Färsen: a 6062, b) 5559, c) 5054; Kälber: b) 7880, c) 7377, d) 6672; Schweine: a) 8990, b) 8990 c) 90 bis 91, d) 9091, e) 8688 RM. Fleischgroß­markt: a) Frisches Fleisch: Ochsen- und Rindfleisch 1 90100, do. 2 8090, Bullenfleisch 8590, Kuh- sleisch 2 6075, do. 3 4060. Kalbfleisch 2 100 bis 110. Schwöinsfleisch 110115; b) Gefrierfleisch:

Frankfurter Kursbericht (23. September).

ben. Der Gasamtbestand an derartigen festen An­lagen beträgt z. Zt. zirka RM 24.5 Mill. Die Ge­sellschaft beabsichtigt, den Aufwertungsstock, der bis­her von der Concordia Cöin. Leb.-Vers.-Ges. ver.

waltet wird, mit Genehmigung des Auffichtsamtes 1. Januar 1929 zu übernehmen.

rückwirkend vom

Der Stock weist für 1. 1. 1929 einen Vermögen»- wert von RM 22.2 Mill, auf, zum größten Teil (RM 20.1 Mill.) in Hypotheken bestehend, nach­dem bisher für Aufwertungs-Vers. RM 3.4 Mill, an die Versicherten ausgezahlt sind.

XHansa", Automobilwerke A. G. Varel. Di« Gesellschaft schließt 1928 mit einem Fabrikations- Überschuß von RM 960 606 (gegen 407 167 im zweiten Halbjahr 1927). Bei Unkosten von RM 1 231 439 und Abschreibungen auf Anlagen von 126 009 (53 291) ergibt sich unter Heranziehung des Gewinnvortrages aus dem Vorjahr von RM 18 066 ein Verlust von 371776, der vorgetragen wird (L D. Reingewinn 18 066). Im Bericht heißt es, daß ein wesentlicher Teil des Verlustes dadurch entstanden sei, daß sich bei älteren Ausständen erhebliche Aus­fälle ergaben. Das Personenwagengeschäft sei be­sonders infolge der ausländischen Konkurrenz un­günstig gewesen. Die Gesellschaft fei. nicht in der Lage, trotz der Güte ihrer Wagen, einen solchen Ab­satz zu erzielen, daß das Unternehmen rentabel ge­staltet würde. Die Absatzstockungen hätten die Ge­sellschaft veranlaßt, eine Betriebseinschränkung vor- zun.ehmen. Im laufenden Jahre sei eine Besserung nicht eingetreten. Aus .der Bilanz: Schuldner 529 344 (343 222), Dank und Kasse 22 104 (47 197), Wechsel 86 485 (36 956), Warenvorräte 3,49 (2,431 Mill., andererseits Gläubiger einschl. Anzahlungen und Bankschulden 2,30 (1,72) Mill., A.-K. unv. 1)5 Mill., langfristige Darlehen 2,13 (1.13) Mill., Hypo­theken einschl. Aufwertung 89 592 (99 811).

Berliner Metallmarkt. cVom 23. September,

Kupfer

?le:

Sevt. . . ,

G 47.-

B 48.

Gent . . .

45 50

b

148

Oktober

146.75

47.25

Oktober .

47-

47 25

Novbr.. '

147.52

147.75

Novbr.

47.-

47.25

Dezbr. . .

147,75

148.-

Dezdr .

47.-

47.25

Januar .

148.-

148.50

Fanrar .

47-

47.25

Febr. . . .

14^.50

148.70

Febr . . .

47.-

47 25

Riärz . .

148.75

118,75

März.

47.-

47 25

April. . .

April . .

(Mk. tür lOU kg)

VeschvZâns dev AutoauSfuSv natö Sefievvetsv

X Die gemeinsamen Bemühungen des Reichswirt­schaftsministeriums und des Reichsverbandes der Auiomobilindustrie um eine Erhöhung der Anfang September endgültig erschöpften Quote sind ergeb­nislos geblieben. Bei den Verhandlungen wurde von deutscher Seite geltend gemacht, daß die Er­weiterung des deutschen Einsuhrkontingents keinen Anspruch der übrigen interessierten Einfuhrländer zur Folge haben könne, da' nach europäischer Auf­fassung und bereits vorliegenden Präzedenzfällen Einfuhrkontingente der Meistbegünstigung nicht unterliegen. Oesterreich könne .Deutschland daher, unmöglich die gleiche Behandlung wie Italien, Frankreich und den Vereinigten Staaten zuteil werden lassen, zumal diese Länder insgesamt noch nicht einmal jährlich 100 Wagen in Oesterreich kau­fen, während Deutschland 1927 etwa 1500, 1928 etwa 1700 und bis Ende Juli 1929 bereits über 850 Wagen aus Oesterreich eingeführt hat. Würde Deutschland dem Absatz österreichischer Automobile die gleichen Schwierigkeiten bereiten, welche zur Zeit den deutschen Werken von Oesterreich gemacht werden, so wäre ein Zusammenbruch der öfter»

Schutzgebiete . . . . 6 °|o Rnchsanleihe v. 1927 Ablösungsschuld o. A. .

do. m. A.

8 A» Pr. Centr. Bod Psandbr. 28 . . .

8% Pi Obl.

;r. Centr.-Komm

28.....

Anatolier I . . . .

Io. II ... .

Bagdad I. , . . .

do. II. ....

Zolltürken .... Schantungbahn . . . Adia .... . . Barmer Bank . . . BerlinerHandelsgeseNfch Commerz- u. Privatban Darum ädt. u. Rationalb Deutsche Bank . . .

Deutsche Bereinsbank Diskonto-Gejellschajt.

Dresdner Bank.

Nietallbank .... MitieldcutscheCreditbati Reichsbant .... Oesterr. Creditanstalt Westbant . ...

Hapag . . .

®wi

4.45

87.50

9 50

53.45

97.50

94.- 18- 18.80

7.65 7 75 7.25

3.60

123.-

124

209.

171- r 67.50 160.50

149.50

150.60

288.-

30.15

92.-

111.25

Rordd. Lloyd > . . . Buderus . . . . . Gelsenkirchen..... Zarpener ...... Ilie Bergbau . . , . Klöckner...... Mannesmann . . . . Mansfelder Bergbau . Oberbedarf . . . .

Oktavi Minen , , Phönix..... .

Rhein. Braunkohlen . , Rheinstahl . . . . . Riebeck Montan . . , Laurahütte . . . . Ber. Stahlwerke A.-G. Aschersleben . . . . . Salzdelfurth. , . . , Westeregeln..... Kleyer....... Brown, Boveri. . . . Daimler..... Frankf. Maschinenfabrik.

Voigt $ Haffner . , . Melallgef.Frantfurta.M. Funghaus......

Cement Heidelberg Hoch- und Tiefbau . .

103 75

69.-

133- 187.- 210.- 112.- 108.50 186.

79.-

66.-

11 0.60 263. 112.

131.-

61.

112.50 223. 875. 228.-

9.25

136.-

46.75

47.-

124.25

222 -

124.50

60.-

122.-

89 75

Ph. Holzmann . Wayß © Freitac

. jchaffenbura Zellstoff Waidhof . . F. G. Farben . . . Scheideanstalt . .

len!

Holzveriohlung. Dt. Erdöl . . Th. Goldschmidt Montecatini . . Rütgerswerke . A. E. E. . . . Bergmann-Werke Ehade . . . , Licht und Kraft

. 92.75

. 15.25

. 145.50

. 222.

. 205.

. 147.2

81.75

. 10b-

. 70.10

. 57.-

. 73.50

. 190.-

. 219.-

. 441.-

Elektrolyt . . . , Rohzink (Freiverk.) . Ungefüllt. Zink . . Alumunum. . . , oo. Barren .

Ricke!. . , ,

Antimon Ng. . . .

Silber 900 i. 1 kg .

G 171..

B

Elektrische Lieferungen . Fellen 81 Guilleaume . Gesfürel.....

Lohmeyer. . , , Lechwerle. . , Rhejn. Elektr. . . Schuckert . . . , Siemens & Halske Mainkraftwerle. . Dt. Linoleum. . . Karstack . . . . Svensla . . . , Südd. Zucker Per. Glanzstoff .

203. 168.50 136.5.1

204.50 165.

105.75

, 140.50 . 210.75 . 362.- . 166.59 . 29" .- . 167.25 . 368.-

. 158.-

287.-

190.

194.

350

64-68

I 69-71

Frankfurter _____________

vom 23. September (Amtlich).

Getr cidebörfe

Je 10J kg ui tiolMtnr1:

Weizen 1. Qualität

Roggen (inländisch.), fester. . . Sommergerste für Lrauzwecke . Hafer (inländischer) . . . Mais (gelb)........ Weizenmehl (südd. Spezial) . .

(Niederrhein Spezial)

Roggenmehl, fester..... Weizentleie..... .

Roggenkleie......

24.50 EM

19/0

21. ,

19 25

19.75 ,

38.25

38.25

27.75-29 50 ,

11.25

11.25

Erbsen, je nach Qual., f. Speisezw. 35.00-4 8 00

Linsen do. 45.0085.00

Heu, südd., gut, gest trocken . .

Weizen- u. Roggenstr^ drahtgepr. gebündelt

Treber, getrocknet......17.2518.: 0

Tendenz: ruhig

11.-

6.-

6.-

Sponsel

Stoffe

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