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Arettag den 6. September 1929

Sette 7

Nr. 209

HANDEL UND WaOSCHAH

vaievlSttdrsche und Rhenania

4 Millionen RM Verluste.

. X In einer Pressekonferenz gab die Verwaltung folgende Erklärung ab: DieVaterländische" und Rhenania" Vereinigte Versicherungs-Gesellschaften A.-G., mit einem voll eingezahlten Kapital von 12 Mill. RM, 1,6 Mill. RM Reservefonds, 3 Mill. RM Spezialreserven, mit stillen und heute reali­sierten Reserven mehrerer Millionen Mark ist an der Vaterländischen Kreditversicherungs A.-G., deren Kapital 8 Mill'RM beträgt, mit 50 Proz. beteiligt. Diese Gesellschaft hat Verluste erlitten, die mit 4 Mill. RM angefetzt werden. Hieraus ergibt sich für dieVaterländische" undRhenania" ein Ver­lust von 2 Mill. RM. Ein weiterer Verlust von 2 Mill. ergibt sich aus dem Anteil derVaterlän­dischen" undRhenania" an der Rückversicherung der von der Vaterländischen Kreditversicherungs A.-G. versicherten Risiken. Diese Ziffer ist vorsich­tig geschätzt. Darüber hinaus hat dieVaterlän­dische" undRhenania" keine Verluste erlitten und keine zu erwarten. Die Gesellschaft ist den Grund­sätzen der Versicherungsbranche entsprechend liqui­des. An Bankschulden besteht lediglich ein Kredit von 3 Mill. Schweizer Franken, der für längere Zeit ausgenommen wurde und der zu einem Drittel im Mai 1930 und zu zwei Drittel -m April 1932 rück­zahlbar ist. Diesen Beträgen steht ein Beteiligungs­konto mit einem Buchwert von 21 Mill. RM gegen­über.

Weètere Ausdehnung der GenoKenschân

x

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SvarrSfustev WGvßs

Frankfurt a. HL, 5. Sept. Tendenz: un-

3m VormittagAverkehr machte sich eine

I sicher. _ ...

B große Unsicherheit bemerkbar, beeinflußt durch um-

M günstige Momente. Die Vorgänge bei derPater- I !ändischen-"undRhenania"-Versicherungs-A.-G., je- Ä doch sollen Komplikationen in größerem Ausmaße E nicht zu erwarten sein, verstimmten. Auch machten I die Zunahme der Arbeitslosigkeit und die Befürch- I tungen einer vielleicht doch noch stattfindenden Er- I Höhung der Diskontrate der Bank von England I einen nachteiligen Eindruck, so daß sich die Spe- I kulation sehr eingeengt fühlte und zu Abgaben schritt. U Doch wurde zu Beginn des offiziellen Verkehrs die I Stimmung wieder zuversichtlicher, da von einer I Diskonterhöhung der Bank von England abgesehen

I wurde. Aber Orders waren kaum vorhanden, so ) daß das Geschäst keine nennenswerte Belebung er-

I fahren konnte, aber trotzdem genügten schon ganz I kleine Aufträge um ein Anziehen der Kurse herbei­

zuführen. Etwas vermehrtes Interesse machte sich

I am Elektromarkt für Siemens mit plus 5 Prozent I bemerkbar. AEG. gewannen 1% Prozent. Sonst I waren hier die Umsätze eng begrenzt. Etwas Her-

I vor traten noch Montanwerte. Gelsenkirchen eröff- I neten 1%,'Otani 1 Mark, Phönix und Klöckner bis H % Prozent fester. Rheinische Braunkohlen lagen W vernachlässigt und 1% Prozent schwächer. Trotz des Höheren Kaliabsatzes im August tonnte man am .. . Kalimarkt keine Belebung feststellen. Es traten ; sogar Einbußen bis zu 1% Prozent ein. Reichs­bankanteile, die gestern die Börse so ungünstig be- Wstlußt hatten waren heute wieder etwas gesucht und 3 Prozent fester, so daß auch hiervon die wie­der eingetretene Beruhigung auf die Gesamttendenz günstig wirkte. Glanzstoffaktien waren gut be= hauptet. Das Angebot und die Nachfrage hielten sich die Waage. Der Farbenmarkt lag ohne nennens­wertes Geschäft, doch die Farbenaktien gut behaup­tet. Renten still, aber leicht gebessert. "

Im Verlaufe drückte die Orderlosigkeit, und die Kurse gaben zumeist bis zu 1 Prozent nach.

Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 6% Prozent unverändert.

X Der Deutsche Genossenfchaftsverband, E. V., legt anläßlich des in Stuttgart vom 8. bis 11. Sep­tember stattfindenden Genossenschaftstages das Jahrbuch für das Genoffenschastsjahr 1928 vor. Gegenüber dem Vorjahre ist der genossenschaftliche Wirtschaftsbericht erheblich erweitert. Wie aus­geführt wird, haben Unsicherheit und Wandel der innen- und außenpolitischen Verhältnisse auch die Genossenschaftswirtschaft im Berichtsjahr beeinflußt. Das Wettbewerbs-Abkommen zwischen Banken, Sparkassen und Genossenschaften habe innerhalb des Rahmens des Möglichen und Erreichbaren Nutzen für die Beteiligten gebracht. Zu den schwebenden Verständigungsverhandlungen zwischen Dresd­ner Bank, Preußenkasse und Deutschem

Genossenschastsverband

siet zu sagen, daß bei der Schwierigkeit der Auf­gabe alle Möglichkeiten gründlich untersucht werden müssen, damit die gefundene Lösung von vorn­herein die Gewähr für die Dauer und den Ersolg ihrer Arbeit biete.

Von den mit dem landwirtschaftlichen Not- programm zusammenhängenden Maßnahmen sei das städtische Genossenschaftswesen nur mittelbar be­troffen worden. Die gewerblichen Zentralkassen seien im Durchschnitt 1928, wie auch 1929, selbst in den Zeiten hoher Anspannung, unterhalb der Linie ihres Kreditkontingents bei der Preußenkaffe ge­blieben. Im Scheuer-Konzern sind von den Waren­genossenschaften der Edeka-Verband der Kolonial­warenhändler und der Erdeha-Derband der Bäcker- genossenschaften wegen der Getreide- und Mehl- interessen durch Aussichtsräte vertreten. Von den Wandlungen durch die Bildung des landwirtschaft­lichen Einheits-Verbandes fei das gewerbliche Ge­nossenschaftswesen bisher nur wenig berührt. Der Handel bediene sich der genossenschaftlichen Wirt­schaftsform in letzter Zeit in zunehmendem Maße. Die genossenschaftlichen Klagen gegen die Groß­handelskartelle und gegen die Syndikate bestünden auch im Berichtsjahre fort. Wenn die Reichsregie­rung an eine Neuordnung des gesamten Kartell­problems herangeht, würden die Genossenschaften nicht bergessen, ihre Ansprüche anzumelden.

Ueber die erhebliche Geschäftsausdehnung bei den Zentralkaffen unterrichten die Bilanz- und die Umsatzziffern. Es stiegen die Bilanzsumme (die Ziffern ohne Edekabank und der der Reichsoerkehrs- bank sind in Klammern angegeben) von 35 (21,6) Mill. RM und der Umsatz von 1218,4 (1131,3) Mill. RM Ende 1924 auf 120,7 (86,6) Mill. RM Bilanzsumme bzw. 8455,3 (7031,6) Mill. RM Um­satz Ende 1928. Innerhalb vier Jahren hat sich also

die Delanzsumme bei den gesamten Zenkrak- kassen fast verdreieinhalbsachl, bei den eigenf- lichen ZenkralkaPen. sogar vervierfacht.

Weizenkleie mit 10.7511, Biertreber mit Sack mit 17.5018.50, Leinsaat mit 41.

Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4.2016, gegen Pfunde 20.37. London-Kabel 4.8475, Pavis 123.88, Mailand 92.71, Madrid 32.91, Holland 12.0980.

Bei starkem Ordermangel herrschte an der Abendbörse allgemein fast vollkommene Geschäfts­losigkeit. Auf die Erklärungen der Vaterländische und Rhenania war die Haltung jedoch beruhigter, und die Kurse blieben gegen den Berliner Schluß weist behauptet. 3.- G. Farben gaben leicht nach. Einiges Interesse erhielt sich dagegen für Mans- lAoer. Renten waren vernachlässigt.

Reichsbank 297, Mannesmann 119%, AEG, 195%, I. G. Farben 225%, Schuckert 231, Siemens 391%, Mansfelder 140%.

ÄtÄtmbsrmsv vvodttSisnbSsse

X Mannheim, 5. Sept. Das Angebot in Jn- landsware ist reichlich, doch haben die Preise trotz- I eine kleine Erhöhung erfahren. Der Konsum I ist weiter zurückhaltend. Die Börse verkehrte in ru- I Mger Haltung. Im nichtoffiziellen Verkehr nannte I wan gegen 12.30 Uhr in RM pro 100 Kilo wag- Sonfrei Mannheim: Weizen, hierländischen, mit 1P. ausländischen mit 27.5033, Roggen, hierlän- bischen, mit 20.50, ausländischen nicht notiert, Jn- I wndshafer, alten, mit 2021, Jnlandshafer, neuen I mit 19.5020.25, Auslandshaser mit 2021, Braugerste, badische und württembergische, mit 22 I bis 23, pfälzische Gerste mit 2324, Futtergcrste I Mit 1819, Mais mit Sack mit 21, süddeutsches I Weizenmehl (Spezial 0) mit 38.5038.75, süddeut- I lches Weizenmehl, Spezial 0, 2. Sorte mit 36.50 I bis 36.75, süddeutsches Roggenmehl mit 2933,

Die Umsatzziffern belaufen sich Ende 1928 bei den gesamten Zentralkassen auf das Siebenfach und aus­schließlich der Reichsverkehrsbank und der Edeka- bank das Sechseindrittelfache des Standes von Ende 1924. Die größte Bilanzsumme weist die Reichsverkehrsbank mit 19,5 (14,6) Mill. RM, den stärksten Umsatz die Landesgewerbebank für Süd- deutschland in Karlsruhe mit 1,5 (1,3) Milliarden Reichsmark auf.

Bei den Kreditgenossenschaften, deren Mitglieder sich aus allen deutschen Beruf^'tänüen paritätisch zu­sammensetzen, hat

das Betriebskapital Ende 1928 im Durchschnitt je Genossenschaft 88 Prozent der Vorkriegszeit erreicht.

Diese Ziffer ist im 1. Halbjahr 1929 weiter ange­stiegen; bis Ende Juni 1929 kann man die gesam­ten Mittel der gewerblichen Kreditgenosi-njchaften auf etwa 1,8 Milliarden RM annehmen, davon ent­fallen auf eigene Mittel 280 Mill. RM. Im ge­nossenschaftlichen Kreditgeschäft sind 1,5 Milliarden RM und einschließlich der Kredite aus weitergehen- den Wechseln 1,5 Milliarden RM angelegt. Eine Aufteilung iber KrSdite ergibt, daß die gewerblichen Kreditgenossenschaften in ihrer Kredithingabe gänz­lich im Dienste des Mittelstandes stehen. Die Warengenossenschaften hatten Ende 1928 ein Ge­samtkapital von 252 Mill. RM und einen Umsatz von 1070 Mill. RM. Bei den Baugenossenschaften haben die Neubauten die Ziffern des Vorjahres überschritten. Von den Mitgliedern sind rund 42 Prozent mit Wohnungen versorgt.

. Die landwirtschaftlichen Genossenschaften.

Auf Grund der gm 19. Juli in Frankfurt a. M. gefaßten Beschlüsse der genossenschaftlichen Eini­gungskommission ist noch im Laufe dieses Jahres mit der

Gründung des Einheitsverbandes der deutschen landwirtschaftlichen Genossenschaften

3u rechnen. An dem 301 effektive Neugründungen betragenden Gesamt,zuwachs des Jahres 1928 ist der Reichsverband mit 224 beteiligt, so daß ihm am 1. Januar 1929 von 40 396 landwirtschaftlichen Ge­nossenschaften insgesamt 26 170 angehörten, die sich in 85 Zentralgenossenschaften, 12 924 Spar- und Darlehnskassen, 4002 Bezugs- und Absatzgenossen­schaften, 3224 Molkereigenossenschaften und 5935 sonstige Genossenschaften gliederten. Die Bilanz- ziffern für Ende 1928 zeigen eine ZuMhme der Aktiva von 511,5 auf 538,4 und der Passiva von 508 auf 537 Mill. RM. Der Gesamtumsatz betrug 31,3 gegenüber 29,7 Milliarden RM im Jahre 1927. Die Geichäftsauthaben der Genossen haben sich von 75,8 auf 79,7 Mill. RM erhöht. Wiederum ist auch das eigene Betriebskapital nicht unbeträchtlich gestiegen, und zwar von 85,8 auf 91,5 Mill. RM.

X Zink-Hüttenproduktion der Welt. Nach den Berechnungen der Statistischen Abteilung der Me­tallgesellschaft A.-G., Frankfurt a. M., betrug die Zink-Hüttenproduktion der Welt im Juli d. I. 123 577 Tonnen gegen 122 231 Tonnen im Juni 1929. Diese Produktion verteilt sich auf die ein­zelnen Kontinente wie folgt: Amerika 56 298 (Juni: 55 852) Tonnen, Australien 4380 (4248) Tonnen, Asien 1800 (1800) Tonnen, Afrika 1098 (945)

Tonnen, Europa 60 001 (59 386) Tonnen. An der Spitze der produzierenden Länder stehen die Ver­einigten Staaten mit 49 388 (48 038) Tonnen, ihnen folgen Belgien mit 16 700 (16 550) Tonnen, Polen mit 14 500 (14 021) Tonnen, Deutschland mit 8762 (8625) Tonnen und Frankreich mit 7735 (8030) Tonnen. Im Monatsdurchschnitt des ersten Halb­jahres 1929 betrug die Weltproduktion 122 012 gegen 119 073 Tonnen im Monatsdurchschnitt des Jahres 1928.

X Der Kampfwagen von Opel. Schon fett einiger Zeit sind Gerüchte im Umlauf, wonach die Adam Opel A.-G. unter dem Einfluß und mit der

Frankfurter Kursbericht (5. September).

Schutzgebiete..... 6 "so Reichsanleihe v. 1927 Ablösungsschuld o. A. .

do.

m. A.

8 % Pr. Centr. - Vod.- Psandbr. 28 . . . .

8 °/o Pr. Centr. -Komm.-

Obl. 28......

Anatolier I . » . .

do. II .....

Bagdad I. . . . . .

do. II......

Zolltürken . . , . . Schantungbahn. . » . Adka .... . . . R armer Bank . . . . BerlinerHandelsgesellsch. Commerz- u. Privatbank Darmpädt. u. Nationalb. Deutsche Bank . . . . Deutsche Vereinsbank . Diskonto-Gesellschaft . . Dresdner Bank. . .

Metallbank..... Mitteldeutsche Creditbank Reichsbank..... Oesterr. Creditanstalt . Westbank Hapag .

4.65

87.42

11.05

53.95

97.50

94.50

17 50 17.50

7.25 7 25

7.40

4.10

125 126.50 209 179

274 136,50

152.

158,

Nordd. Lloyd . « , Buderus..... Gelsenkirchen. ... Harpener..... Ilse Bergbau ... Klöckner ..... Mannesmann . . , Mansfelder Bergbau Oberbedarf .... Oktavi Minen . . . Phönix...... Rhein. Braunkohlen . Rheinstahl .... Riebest Montan . . Laurahütte ....

Ver. Stahlwerke A.-G. Aschersleben ...» Salzdetfurth.... Westeregeln .... Kleyer. . . ... Brown, Boveri. . . Daimler ....

Franks. Maschinenfabrik

112 25

75 146 50 150 217.50 119.25 119.50 141.50

87

73

111.75 271.50

128.75 135.

65. 120.25 232.50 590 238

41.50 138

52.70

55.25

Miag...... 125

Voigt D Häffner . . . 222

MetaNges.Frankfurt a. M. 125.75

Junghaus...... 63.25

Cement Heidelberg , . 131,50

Hoch- und Tiefbau . . 97.50

Ph. Holzmann . . Wayß D Freitag . . Zellstoff Aschaffenburg Zellstoff Waldhof . . J. G. Farben , . . Scheideanstalt . . . Holzverkohlung. . . Dt. Erdöl .... Th. Goldschmidt . . Montecatini.... Rütgerswerke . . . A. E. E...... Bergmann-Werke , . Ehade...... Licht und Kraft . . Elektrische Lieferungen Felten & Guilleaume Eesfürel..... Lahmeyer. . . , . Lechwerkr. . , , i . Rhein. Elektr. . . . Schuckert ..... Siemens & Halske . Mainkraftwerke Dt. Linoleum. Karstast . . Svenska . \ Südd. Zucker Ver. Glanzstoff

. 100.75 . 103.50 . 157.75 . 238.50 . 226 . 154 84.50

. 115.50 . 74 . 67.50 . 85.25

. 194.75 . 225.50 . 455. . 213.50 . 170 . 140,50 . 218.50 . 172 . 106.25 . 151 . 232 . 387.50

106 311.50 179 382 158 349

Unterstützung der General Motors Corporation ihr kleinstes Modell durch Verbesserung und vor allem Verbilligung zu einem ausgesprochenen Kampf­wagen ausgestalten wolle. Nun kommt erstmals ein« präzise Nachricht darüber, u. zw. aus Amerika. Laut Newyorker Funkspruch meldet dieNewyork Times", daß Opelin den nächsten Monaten" (d. h. also wohl rechtzeitig für die nächste Frühjahrs­saison)' ein neues Modell herausbringen wolle mit einem etwas stärkeren Motor als seither (/« gegen seither 4/a0 PS). Genannt wird dazu ein Preis für einen etwas besser ausgestatteten Wagen, der gegen­über dem seitherigen eine Verbilligung um nicht weniger als rund RM 900 oder etwa 30 Prozent bedeuten würde. Es bleibt abzuwarten, ob sich die Nachricht in dieser Form bestätigt.

X Skoewerwerke A.-G vorm. Gebr. Skoewer, Sfeffin. Kapitalerhöhung. Die Gesellschaft, tue dieser Tage die Aufnahme der Diviü-ndezahlung mit 6 Proz. ankündigte, beantragt lt. Berliner Draht­bericht Kapitalerhöhung um 0,47 Mill. RM auf 2 Mill. RM, obwohl der Aktienkurs im Berliner Freiverkehr nur 58 Proz. beträgt.

X Ford in Westdeutschland. Wie wir hören, bestätigt es sich, daß die Fordautokabrik 'm Westen Deutschlands eine zweite Fabrik zu errichten beab­sichtigt. Die Nachfrage nach Fordrutos kann durch die Berliner Fabrik nicht voll befriedigt werden, auch stellen sich die Transportkosten von Berlin pro Wagen auf 150 RM, die zu Listen des Käufers gehen. Es haben bereits Verhandlungen zwischen Ford und der Stadt Köln wegen Errichtung einer Fabrik stattgefunden und die Stadt soll ein gün­stiges Gelände im Hafengemet zur Verfügung ge­stellt haben.

Frankfurter Getreidebörse

vom 5. September (Amtlich).

Je 100 kg in Goldmark:

Weizen 1. Qualität

Roggen (inländisch.), fester. . . Sommergerste für Brauzwecke . Hafer (inländischer) . . . . . Mais (gelb)........ Weizenmehl (südd. Spezial) . . (Niederrhein. Spezial)

Roggenmehl, fester . . . . . Weizenkleie . . . . . , . . Roggenkleie , ......

Tendenz: ruhig

25.50 (5m

20.15

21.50 ,

19 50

21 ,

39 ,

39

29.25-30.50 ,

11.10

10.75

Berliner Metallmarkt. (Vom 5. September)

Kupfer

Sept.. . . Oktober . Novbr.. . Dezbr. . . Januar. . Febr.. .. März. . . April.. .

Mei

G 153. 154.25

b 155 154.50

Sept. . . , Oktober .

U 47 47 5"

B 48 47.75

155

155.50

Novbr.. .

47.50

48.

155.75

156

Dezbr. . .

47.5G

48.

156

156.50

Januar .

47.50

48

156.75

157.50

Fedr.. . .

47.50

48.-

157

157,50

März. . .

47.50

48.

April. . .

(Mk. für 100 kg)

B

Elektrolyt . . .

Rohzink (Freiverk.) Ungeschm. Zink . Aluminium . . .

do. Barren

Nickel. ...

Antimon Rg. . .

Silber 900 f. 1 kg

G 171

190

194

350

65-69

71-73

Amtliche Eiiihcitskurfe

Berlin-Frankfurt a. M. (Vom 5. September)

New Dori . Holland . . Buenos-Aires Brüssel . . Christiania . Kopenhagen. Stockholm . Helsingsor « Italien ,. London , . Paris. '.

Schweiz , f. Spanien . . D.-Ocsterreich Prag . . . Pengö . . Japan . .

#;

Rio de Janeiro

Bulgarien Belgrad . Lissabon , Danzig .

Geld

Brief

A*

♦i»

4

163

1

53

111

111

112

10 21

20

16

80

61

59

12

73

1 0

3

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18 bl

19

13

75

33

73

70

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54

95

34

42

78

79

19

42

18

95

49,8 1)3 5

37,6 75

35

4

168

1

68

111

111

112

10

21

20

16

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59

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73

1

0

3

7

18

81

20

47

76

45

95

92

61

56

99

88

46

94

91

21

32

96

50 08,4 9,01'

79

51

297.50

30.75 95 120

S«r<mtoprtft4 für Oteri«« und ©ruderen Paul Jad; für Ne Htafrionenen DrsamNichè. Richard SlUIich für Stnjei$ea

und R«Namm:Ar. S i cbe nh ü hnre aNe In Sanaa. Raiailanâck der Waiienhaasbuchdruckerei Sanaa. FernsprechanschrnS Xr. 3954 3957, 3953. Postscheck ?r«nlfurt a M. OZr. »1659, BanNonto' Ständische Leidban! Sandu,

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