Nr. 202
Donnerstag den 29. August 1929
Selke 7
HANDEL UND WIRTSCHAFT
Kvankiuvtev ÄUsemeins
jteuc Frankfurter Allgemeine Versicherungs A.-G. zugelassen
X Wie mir hören, wurde in der gestrigen Sitzung des Reichsaufsichtsamtes für Privatversicherung dem Lertrag Frankfurter Allgemeine Versicherungs Nâ— Allianz-Konzern zugestimmt. Auch die neugegründete „Neue Frankfurter Allgemeine Versicherungs A.-G." wurde zum Betrieb zugelasfen. Ler Uebergang der Frankfurter Lebensversicherungs L-G. auf die Lebensversicherung der Allianz stand nicht zur Erörterung. *
Nach d'em Zustandekommen von dem Uebergang der Frankfurter Leben auf die Allianz und Stuttgarter Leben unter völliger Wahrung der Interessen der Versicherten kann mitgeteilt werden, daß sich der Kaufpreis der Allianz nur auf 100 Prozent für die Aktien stellte, da verschiedene Werte bei der Frankfurter Leben gefährdet sind. So wurde ein Effektenbestand von 7 Will. RM zur Verpfändung zu 75 Proz. bei der Südwestdeutschen Bank A.-G. hinterlegt. Die Hausbank des Konzerns hat diesen Bestand zur Geldbeschaffung weiter verpfändet. Desgleichen wurde untorrett ermeiife über Bankguthaben bei der Gesellschaft aus gemeinschaftlichem Konto mit der Frankfurter Allgemeinen verfügt, hieraus dürften sich Ausfälle ergeben. Dadurch erklärt sich auch der Kaufpreis der Aktien seitens der Allianz von nur 100 Prozent, der aber nur durch Konkurrenzangebote auf das Geschäft der Frankfurter Leben überhaupt erzielt wurde, da ursprünglich die Allianz nur 50 Prozent geboten hatte. Im übrigen wird die Frankfurter Leben nicht als neue selbständige Gesellschaft weitergeführt, sondern geht auf dem Fusionswege auf die Allianz und Stuttgarter Leben über. Letztere wird zu diesem Zwecke ihr Kapital erhöhen.
Zwischen der Commercral Union und der Frankfurter Allgemeinen bestehen enge Geschäftsbeziehungen. Nunmehr hat von feiten der Allianz eine jreundschaftliche Fühlungnahme stattgefunden, welche sich auf die künftigen Beziehungen zur Com- mercial Union erstreckt. Man hofft, daß die Absprache sogar für den ganzen englischen Versicherungsmarkt einen günstigen Einfluß haben werde.
0eVhand?rmssn zwUchs« des Afa ßmD dvV EmsiLs
X Die Pressestelle der Ufa teilt mit: Ein Berliner Blatt bringt in seiner heutigen Morgenausgabe die Mitteilung, daß die Ufa die Emelka erworben wolle. Diese Nachricht ist in dieser Form nicht zutreffend. Es hat vor einigen Tagen lediglich eine Begegnung der maßgebenden Persönlichkeiten der beiderseitigen Verwaltungen stattgefunden, um Mittel und Woge zu erwägen, welche im Interesse der Vermeidung einer weiteren Einschrumpfung der deutschen Filmproduktion verbieten
^heater als Absatzbnfis be
verloren gehen. Bei der Besprechung waren sich weide Gruppen darin einig, bis Selbständigkeit der pmelta und ihrer Verwaltung mit dem Sitz in München vollkommen aufrecht zu erhalten und 'lediglich auf dem Gebiet der gemeinsamen wirtschaft, 'lichen Interessen eine Verständigung herbeizuführen, eine Verständigung, deren Zweckmäßigkeit sich aus der ungeheuer schweren, im wesentlichen durch die Wirkung der Lustbarkeitssteuer verursachten Lage der deutschen Filmindustrie von selbst ergibt
Kvankfuviev VSâ
Frankfurt a. M., 28. Aug. Tendenz: fest. Nachdem die gestrige Abendbörsc noch ein recht lustloses Aussehen bot, schlug die Tendenz im heutigen Vormittagsverkehr um, denn von der noch nicht so rasch erwarteten Einigung' im Haag ging eine starke Anregung aus. Die Börse wurde von einem in letzter Zeit immer mehr umsichgreifenden Druck befreit, und man konnte bei der Spekulation eine zunehmende Unternehmungslust beobachten. Dieses wurde aber noch gefördert durch die reibungslose Ueberwindung des Ultimos. Die Kulisse Witt auch schon aus diesem Grunde zu Neuengage- wents. Das Geschäft war in Spezialwerten recht lebhaft, obwohl Auslandsorders kaum vorgelegen haben sollen. Nähere Einzelheiten über den Aus- bang der Haager Konferenz waren noch nicht be-
sannt, doch neigt man der Ansicht zu, daß für! Deutschland der Weg zu einer Besserung der Wirt- schwstsverhältnisse geebnet sei. Die schwankende gestrige Nèwyorker Börse konnte keinen Eindruck machen, zumal die hiesigen Geldmarktverhältnisse unverändert günstig liegen. Gegenüber der gestrigen Abendbörse waren Erholungen bis zu 4 "Prozent und darüber zu verzeichnen. Haussierend lagen Elektropapiere und Montanaktien. AEG- gewannen 3% Prozent, die Ausführungen in der gestrigen Generalversammlung bei der AEG., die nicht befriedigten, wurden heute durch die veränderte Situation kaum mehr beachtet. Bergmann eröffneten 5% Prozent, Licht u. Kraft 4 Prozent, Felten 3% Prozent, Gesfürel 6% Prozent, Schuckert 5 Proz. und Siemens sogar 7% Prozent höher. Stärker gefragt waren noch Dt. Linoleum mit plus 7 Proz. Von Montanwerten traten Gelsenkirchen, Klöckner, Mannesmann, Phönix, Rheinstahl und Stahlverein in den Vordergrund, bei Besserungen von 3 bis 4% Prozent. Banken lagen eher vernachlässigt und nur geringfügig gebessert. Kaliwerte erzielten bei lebhafterem Geschäft Gewinne bis 6)4 Proz. Schwach lagen Adlerwerke mit ca minus 2 Prozent. — Renten ebenfalls etwas gesuchter und fester.
Im Verlaufe blieb die Umsatztätigkeit in Spezialwerten weiter lebhaft; die Nebenmärkte traten aber etwas zurück. Man konnte zumeist weitere kleine Gewinne feststellen, nachdem vorübergehend die Kulisse zu Gewinnmitnahmen geschritten war.
Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 6 Prozent unverändert.
Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4.1995, gegen Pfunde 20.352. London-Kabel 4.8479, Paris 123.87, Mailand 92.71, Madrid 32.95%, Holland 12.10.
An der Abendbörse war die Haltung weiter. freundlich, wenn sich auch nur in einigen Werten etwas regeres Geschäft entwickeln konnte. Interesse bestand namentlich nach J. G. Farben, die gegen den Berliner Schluß ca. 1 Prozent gewannen. Weiterhin blieben Montanwerte und Reichsbank gefragt. Am Elektromarkt konnten Siemens etwas anziehen, AEG. dagegen nur knapp gehalten. Nachfrage bestand noch nach Zellstoff Waldhof, Südd. Zucker und Nordd. Lloyd. Am variablen Markt lagen Hoch- und Tiefbau 1% Prozent höher. Im Verlaufe wurde das Geschäft allgemein stiller; vereinzelt schritt die Spekulation zu Gewinnsiche- rungen. Die Stimmung blieb jedoch freundlich. Renten waren vernachlässigt.
J. G. Farben 225%, Siemens 386, Mannesmann 123%, Rhein. Braunkohlen 285, Rheinstahl 130, Zellstoff Waldhof 240%, Nordd. Lloyd 114%, Südd. Zucker 159, AEG. 198, Hoch und Tiefbau 98%.
GÄlsMäHWÄsA
Dorberichk.
Frankfurt a. M., 29. Aug. Rinder 74, Kälber 1033, Schafe 301, Schweine 440. Preise: Kälber:
Frankfurter Kursbericht (28. Augusts.
Schutzgebiete .... 4.60 6 °|o Retchsanleihe v. 1927 87.50 Ablösungsschuld o. A. 1L— do. m. A. . 52.30 8 °/o Pr. Eentr. - Bod.- Pfandbr. 23 . . . . 97.50 8°/o Pr. Centr.-Komm.- Obl. 28...... 94.50
Anatolier I.....17 50 do. H.....17.50 Bagdad I. . . ... 7.25 do. II. , . . . . 7 25
Zolltürken..... 7.45 Schantungbahn . . , . 3.50
Adka.......124.50
Barmer Bank .... 127.—
BerlinerHandelsgesellsch. 207.— Commerz- u. Privatbank 179,— Darmstadt, u. Rationald. 273.— Deutsche Bank .... 134,75 Deutsche Vereinsbank . — Diskonto-Gesellschaft . . 151.25 Dresdner Bank. . . 157.50 Metallbank ..... — Mitteldeutsche Creditbank — Reichsbank..... 303.— Defterr. Creditanstalt . 30.75 Westbank . ... 95.— Sapag . 119.50
Nordd. Lloyd .... 113.75
Buderus......73.50
Gelsenkirchen.....137 —
Harpener ...... 150.— Ilse Bergbau ..... 216.—
Klöckner......117.25
Mannesmann .... 122.— Mansfelder Bergbau . 138.— Oberbedarf.....85.—
Oktavi Minen . . . 67.25 Phönix...... . 1C 9.75
Rhein. Braunkohlen . , 279.—
Rheinstahl.....128.25
Riebeck Montan . . , 134.75
Laurahütte..... 65.50
Ver. Stahlwerke A.-E. . 120.— Aschersleben ..... 234.— Salzdelfurth..... 395,—
Westeregeln ..... 239.-
Kleyer....... 45.—
Brown, Boveri. . . . 137.— Daimler.....51.—
Frankf. Maschinenfabrik. 55. - Miag ....... 122.50
Voigt D Häffner . . . 221.50 Metallges. Frankfurt a. M. 123.75 Junghaus......63.—
Cement Heidelberg . 130,50
Hoch- und Tiefbau . . 97.—
a) 53—57, b) 43—52; Schweine: a) — b) 88—92, c) 88—92, d) 88—92, e) 87—90. Verlauf: Kälber ruhig, Ueberstand; Schweine ruhig, ausverkauft; Schafe langsam, Ueberstand.
X Die Lokomotivbeskellungen der Reichsbahn. Die Lokomotivbeschaiffungspolitik der Reichsbahn hat in letzter Zeit die Ansicht aufkommen lassen, als ob in absehbarer Zeit größere Bestellungen der Reichsbahn zu erwarten wären. Wie der J.-Ä. hierzu von autoritativer Seite erfährt, wird die Hauptverwaltung der Reichsbahn der im September stattfindenden Sitzung des Verwaltungsrates lediglich einen Antrag zur Bewilligung einer Bestellung von 50 Schnellzugslokomotioen vorlegen. Hiervon wird — im Rahmen der Stützungspolitik der Reichsregierung für die ostpreußische Industrie — eine Anzahl (jedoch nicht wie genannt 24), wahrscheinlich etwa 14, bei der Union-Gießerei in Königsberg-Pr. bestellt werden, die erst vor kurzem vom Reiche einen Ueberbrückungskredit von 200 000 RM (in Monatsraten von 50 000 RM) für Lohnzwecke erhalten hat. Ob die Reichsbahn in absehbarer Zeit noch weitere Lokomotiven bestellen wird, das hängt in erster Reihe von ihrer Finanzlage ab. Auf keinen Fall dürste sie vor Juli n. 3. mit einer neuen Bestellung an die Öffentlichkeit treten und auch diese dürfte kaum den Umfang des Septemberauftrages überschreiten. Die Vergebung der Aufträge wird (mit Ausnahme von Union!) ausschließlich nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten erfolgen, sodaß der Zuschlag den Werken erteilt wird, die die billigsten Offerten ein= reichen und die in technischer und konstruktiver Hinsicht den Ansprüchen vollauf genügen. Diese Handhabung der Lokomotivbeschaffung dürfte den Ausscheildungsprozeß in der Lokomotivindustrie in Zukunft zweifellos beschleunigen, da bei dem erschwerten Auslandsgeschäft den Bestellungen der Reichsbahn eine erhöhte Bedeutung zukommt und diese offenbar auch gewillt ist, den Rationalisierungsprozeß zu begünstigen. Auffallend ist allerdings hierbei, daß diesen Bestrebungen — beispielsweise im Osten (Schichau und Union) — die Wirtschaftspolitik des Reiches bis zu einem gewissen Grade entgegensteht.
X Bankhaus Nauheim & Co.. Darmstadt. Unter Beteiligung mehrerer hundert Gläubiger fand die erste Gläubigeroersammlung statt. Die Direktion der Discontogesellschaft, Filiale Darmstadts hat sich bereit erklärt, im Interesse der lokalen Geschäftsleute Engagements zu übernehmen, sich aber eine Nachprüfung der Konten vorbehalten. Nach Abzug der sichergestellten Forderungen und unter Berücksichtigung von 34 296 RM für rückständige Steuern und Personalverpflichtungen ergibt sich ein Passivsaldo von 1.6 Mill. RM., so daß etwa 50—55 Prozent aus der Masse herauszuholen sein dürsten.
X Englische Goldbewegung. Don dem ang 28. d. M. von der Bank von England verkauften Barrengold im Werte von Lst. 351169 Pfund wurden
Ph. Holzmann . . . 106.— Waytz a Freitag . . . 100.— Zellstoff Aschaffenburg . 154.75 Zellstoff Waldhof. . . 234.- J. E. Farben .... 221.75 Scheideanstalt . . . 149.—
i>i. wroor . . . , . iio.iv Th. Goldschmidt . . . 73.25 Montecatini..... 55.75 Rütgerswerke .... 83.00 A. E. G.......196.— Bergmann-Werke . . . 228.50 Ehade....... 436.- Licht und Kraft.... 205.75 Elektrische Lieferungen . 169.— Felten a Guilleaume . 143.25 Gesfürel .....213.50 Lahmeyer. . .... 171.— Lechwerke. . .... 107. — Rhein. Elektr. .... 150.25 Schuckert...... 227.50 Siemens & Halske . . 382.50 Mainkraftwerke. . . . 107.— Dt. Linoleum..... 306.— Karstaft . ..... 180.— Svenska ...... 387,50 Südd. Zucker . . . 157.— Ver. Elanzftoff . • 393.—
worben. Das Gold ist zugleich mit den gestern von Amerika gekauften Lst. 30 000 Pfund Lst. zur Verschiffung gelangt. Wie verlautet, wurde der Rest des heutigen Goldverlustes der Bank von England von Frankreich erworben.
X Gas- und Elekkrizitälswerke Griesheim bei Darmstadt A.-G. In der G--D. wurde der Abschluß für 1928/29 mit 5 Prozent Dividende genehmigt. Desgleichen wurde den Abschlüssen nachfolgender Gasgesellschaften zugestimmt: Gaswerk Gifhorn A.-G. Bremen, 5 Prozent, Gaswerk Arolsen A.-G. Bremen, 8% Prozent, Gas- und Elektrizitätswerke Brockau A.-G., Bremen, 10 Prozent, Gas- und Elektrizitätswerke Cölleda A.-G., Bremen 441 RM Reingewinn zum Vortrag und Gaswerk Groß- und Klein-Räschen A.-G., Bremen, 3% Prozent.
Frankfurter Getreidebörse
vom 28. August (Amtlich).
Je 100 kg in Goldmark: Weizen 1. Qualität 25.40 Roggen (inländisch.), fester. . . 20.25 Sommergerste für Brauzwecke . 22.^0 Safer (inländischer) .... 19 50 Mais (gelb)........ 21.—
Weizenmehl (südd. Spezial) . . 39.50 (Niederrhein. Spezial) 39.50
Roggenmehl. fester..... 28.75—30 00
Weizenkleie . . . , . . 10.75
Roggenkleis , ...... 10.75
Tendenz: ruhig
Em
Berliner Metallmarkt. (Vom 28. August)
Kupfer
ble
Mai . . . Juni . . . Juli . . . August. . Sept.. . . Oktober . Rovbr.. . Dezbr. . .
ü
141.- 144.50
145.-
146.— 146.75 147.25
B
141.-
146.50
145.75
146.75
147.25 147,50
Mai . . . Juni. . Juli . . . August . . Sept. . . . Oktober . Novbr..
Dezbr. . .
ü
46 — 46.50 46.75 47-
47.-
47.-
ß
47.75
47.—
47.25
47.50
47.25
47 23
Elektrolyt
(Mk.
G 170.7
für IOC
5
B
Nohzink (Fremerk.)
—
—-
llngefdptt. Zink
• •
—
Aluminium
* . 4
190.-
do.
Barren
194.-
Nickel .
350^
-—
Antimon Ng. .
1 64-
68
—•
Silber 900 f. 1 kg . .
1 72-
73
—
Amtliche EinheitSkurse
Berlin— Frankfurt a, M. (Vom 28. August>
~ j «Selb i -öne
New Dork . .
Holland ......
Luenos-Aires ....
Brüssel . .....
Cbristiania . . .
Kopenhagen .....
Stockbolm ..... velsingfor ..... Italien .... . . Bonbon ...... Paris . .....
Schweiz ......
Spanien ......
D.-OesurreiH ....
Prag . . . .
Peiigö , . , . .
Japan...... 'lito oe Janeiro , ■ . Bulgarien ..... Belgrad ..... . Lissabon ... . . , Danzig ......
4
19
4
20
163
08
168
42
1
75
1
76
53
33
58.
45
111
69
111
91
111
66
111
88
112
34
112
65
10
54
10
56
21
93
21
97
20
33
20
37
16
42
16
46
80
73
80
89
61
70
61
82
59
07
59
19
12
42
12
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73
17
73
31
1
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1
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0
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0
50
3
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3
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Deraniwortlich für Verlag und Druckerei: Paul Ha<; für d« wtaftionenen Gelamimpa»: Richard «»lisch Mr An,e!gm und HeHamen: Fr. SIebenhü hner aNr in «Mau. Ratationrdruck der Wats-erdausd uchdruch-rei «anau. zemsprrchanschluS Ar. 3955, 5957, 3953. — DoMcheU zran-furl a. ~ L Nr. 25659, Santonio- «lândiiche Cribb ans Hanau.
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pl- Nr. 59. Firma E. G. Zimmermann, nau: Die Gesellschaft ist aufgelöst. Der ist rrtl-Qc. Gesellschafter Otto Zimmermann' 1 alleiniger Inhaber der Firma.
?62. Firma A. Henrich & Söhne, irJriU: Firma ist erloschen. Das Ge-
w"H von dem bisherigen Gesellschafter ^"lob Becker als Einzelkaufmann
, Firma Andreas Jakob Becker weitergefiihrt.
'. llir. 503, Fjpma Peter Adam, Groß-
-^Gesellschaft ist aufgelöst. Liqui- $tQl.r L sPd die bisherigen Gesellschafter â^rtin Adam und Otto Wendelin Seidjnèn ^^^ Liquidator kann selbständig Di Ö-Ai. Firnm Hoyer & Ea., Hanau: Bai -Glirllschaft ist aufgelöst. Der bisherige k. ^llschafter Kmifmann Friedrich Franz Sim m ^anau ist alleiniger Inhaber der
5. Nr. 1174. Firma Andreas Jakob Becker, Hanau: Inhaber ist der Fabrikant Andreas Jakob Becker in Hanau. Dem Kaufmann August Schuch in Hanau und dem Fräulein Else Becker in Hanau ist Gesamtprokura erteilt.
6. Nr. 1175. Firma Friedrich Deines, Hanau: Inhaber ist der Kaufmann Friedrich Deines in Hanau.
Abi. B.
7. Nr. 79. Firma Iakob Stück Nachfolger, Aktiengesellschaft, .Hanau: Der Fabrikant Emil Moritz Hirschmann ist aus dem Vorstand ausgeschieden. Der Kaufmann Manfred Hirschmann und der Kaufmann Hans Strauß, beide in Frankfurt a. M. sind zu Vorstandsmitgliedern bestellt.
8. Nr. 90. Firma J. u. S. Ginsberg, Gesellschaft mit beschränkter Hnsbuug, Hanau: Kaufmann Paul Goldberg in Frankfurt a. M. ist als Geschäftsführer aus. geschieden. Der Kaufmann Fritz Ginsberg
in Amsterdam ist zum Geschäftsführer bestellt.
9. Nr. 136. J. Ph. Müller, Aktiengesell- schast, Hanau: Die Firma ist erloschen.
10. Nr. 137. Firma Carl P. Fues, Papierfabrik Aftiengesellschast, Hanau: Der Kaufmann Carl^P. Fries und der IIngenieur Otto Küstner beide in Hanau, sind aus dem Vorstand ausgeschieden. Dem Ingenieur Otto Schräg in Hanau ist Prokura erteilt derart, daß er berechtigt ist, die Firma gemeinsam mit einem Vorstandsmitglied oder einem anderen Prokuristen zu vertreten.
11. Nr. 193. Firma Emil Freund, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Hanau a. M.: Die Gesellschaft ist durch Beschluß der Generalversammlung vom 31. Juli 1929 aufgelöst. Richard Krug in München ist zum Liquidator bestellt.
12. Nr. 215. Firma Commerz & Privatbank, Aktiengesellschaft, Filiale Hanau: Jo
sef Sander ist durch Tod aus dem Vorstand ausgeschieden. Durch Beschluß der General verfamnüung vom 16. April 1929 ist der Gesellschaftsvertrag bezüglich der §§ 17 Abs. 2 (Personalausschuß). 18 Absatz 1 Satz 1 (Berufung der Sitzungen des Aufsichts rats), 18 letzter Absatz (Unterzeichnung der Urkunden des Auffichtsrats), 19 Absatz 2 letzter Satz (besondere Vergütung an Aufsichtsratsmitglieder), 21 (Ort der General Versammlung), 22 Satz 2 (Stimmrecht) und 23 Absatz 1 (Vorsitz in der Generalversammlung) abgeändert worden.
Einträge zu 1. vom 21. 8. 29. 2. vom 3. 8. 29. 3. vom 10. 8. 29. 4. vom 12. 8. 29. 5. vom 12 8. 29. 6. vom 1. 8. 29. 7. vom 25. 7. 29. 8. vom 2. 8. 29. 9. vom 16. 8. 29. 10. vom 13. 8. 29. 11. vom 13. 8. 29. 12. vom 27. 7. 29.
Amtsgericht Hanau, Abt. IV.
Grober, weißer OsLd
* und Tauerbrenner weazugsb. zu nett. Aladeiniestr. 501 Hlrh.
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Pfund nur 40 Psg.
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10 Ptund 45 Pfa.
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Karl Leißler
H oipNaUtraße
Ecke Brückenstraße.