Nr. 201
Mittwoch den 28. «vgvfi 1929
Selke 7
HANDEI UND WIRTSCHAFT
Vvolottsaikon dev ReichssGatz- anwstsuttsen vevfokt
X Die im Februar von dem Vankenkonforlium übernommenen 145 Millionen RM Reichsschahanweisungen, die am 30. September fällig werden, und nunmehr zum Lombardsatz der Reichsbank
Prozent) für vier Monate prolongiert worden. Die die „DAZ." Hörl, enthält die Abmachung auch die Klausel, daß sich dieser Zinssatz im Falle einer mährend der Prolongationszsit eintretenden Veränderung des Diskont- bzw. Lombardsatzes Reichsbank entsprechend ändert.
SemMmriee Allgemeine
Die Beratungen des Aufsichtsrats
der
tVachsendeS Ämsatzsteuer-ÄlufksmWen
Die Ergebnisse der letzten fünf Rechnungsjahre
X Die Umsatzsteuer ist ähnlich wie die Einkommensteuer eine der Ecksäulen des deutschen Steuer- ystems. Die Umsatzsteuer wurde in den ersten Monaten der Währungsstabilisierung mit einem Satze von 2% Prozent erhoben. Am 1. Oktober 1924 wurde sie auf 2 Prozent und am 1. Januar 1925 auf 1% Prozent ermäßigt. Gleichzeitig wurde die Luxussteuer von 15 auf 10 Prozent herabgesetzt. Die nächste Reduktion des Umsatzsteuersatzes auf 1 Prozent und der Luxussteuer aus 7% Prozent erfolgte zum 1. Oktober 1925 und am 1. April 1926 erfolgte endlich der Abbau der Umsatzsteuer auf die jetzige Höhe von 0,75 Prozent und die Aufhebung der Luxussteuer. Unter der Auswirkung dieser Maßnahmen und dem Einfluß der allgemeinen Wirtschaftslage hat die Umsatzsteuer folgende Erträge abgeworfen im Rechnungsjahr: 1924/2.7 1918 Mill. RM, 1925/26 1416 Mill. RM, 1926/27 876 Mill. RM, 1927/28 878 Mill. RM, 1928/29 1000 Mill RM. Das Anwachsen des Umsatzsteuerertrages in den letzten beiden Rechnungsjahren von 878 auf 1000 Mill. RM ist nicht nur auf eine Steigerung der Warenumsätze, sondern teilweise auch auf Die nicht unerhebliche Steigerung des Preisniveaus zu- rückzuführeu.
X Frankfurt a. M^ 27. Aug. Die Beratungen des Auffichtsrats haben heute den ganzen Tag an= gedauert und sich bis in die späten Abendstunden hingezogen. Das Ergebnis ist, daß die Frankfurter Lebensoersicherungs-A.-G. durch Barzahlung von 1,8 Mill. RM sowie durch Ueberlassung von größeren Forderungen von der Frankfurter Allgemeinen Bersicherungs-A.-G. an den Allianz- Konzern übergeht. Die Beratungen bezüglich des Stillhaltekonsortiums und weiterhin eines Ab- wicklungskonfortiums haben dagegen immer noch kein endgültiges Ergebnis gezeitigt. Wie^ mir erfahren, sind alle inländischen Gläubiger jetzt dem Stillhaltekonsortium beigetreten. Hierbei verlautet, daß von feiten des Reichsauffichtsamtes ein gewisser Druck auf die bisher nicht beigetretenen Gläubiger ausgeübt worden sei. Die Frage über den Beitritt der ausländischen Gläubiger ist immer noch offen, da bekanntlich noch etwa 50 Prozent keine Bereitwilligkeit zeigen, unter den gegebenen Verhältnissen sich den Vorschlägen der deutschen Banken anzuschtießen. Beiden Konsortien wird eine Vertrauenspe'rfon zugesellt, die ähnlich wie seinerzett bei der Sanierungsaktion im Stumm-Konzern den gesamten Gang der Abwicklung im Interesse der Gläubiger überwachen soll.
SieUnnsnahms u. Sovdevuuse« des DöutsMen AktionSvvevekuS
BvatEttâv BH«?s
Frankfurt a. M, 27. Aug. Tendenz: schwächer. Zum heutigen Liguidationstage kam Material heraus, und die Tendenz neigte eher zur Schwäche. Mitbestimmend für die Börsengestaltung war vor allem die unbefriedigende Situation im Haag. Das Geschäft bewegte sich in den denkbar engsten Grenzen. Das herauskommende Material nahm keinen nennenswerten Umfang an, so daß größere Verluste vermieden werden konnten. Zur Zurückhaltung mahnte ferner die uneinheitliche Tendenzgestaltung der gestrigen Newyorker Börse. Die immer noch sehr günstigen Geldmarktverhältnisse konnten auf der anderen Seite kaum eine Anregung bieten. Gegenüber der gestrigen Abendbörse gingen die
X Frankfurt a. M., 27. Aug. Auf Einladung der Geschäftsstelle Frankfurt a. M. des Deutschen Aktionärvereins in Berlin hatte sich heute abend im Sitzungssaal der Frankfurter Handelskammer eine sehr große Anzahl. Frankfurter Bankiers und auch Vertreter von Aktionärinteressenten, insbesondere auch ein Vertreter ausländischer Akttonäre eingefunden. Rechtsanwalt Dr. Otto Eisner (Frankfurt a. M.) referierte hauptsächlich über die juristische und wirtschaftliche Tragweite der Be- sttebungen der Schußvereinigung unter Berücksich- Zusammenbruchs der Frankfurter All- bersicherung. Bisher habe habe man
Vertrauen zur deutschen Aktie völlig verschwinden. Wenn irgendwo, so müsse man im vorliegenden Fall sowohl von einer moralischen als auch von ein^r juristischen Verantwortung gegenüber den Aktionärkreisen mittelbar oder unmittelbar sprechen. Aus diesen Gründen erwarte man in den Kreisen der geschädigten Aktionäre von den Verwaltungsmitgliedern bzw den im Aufsichtsrat vertretenen Instituten entsprechende Einstellung. Das von der Schutzvereinigung erstrebte Ziel könne bei dem außerordentlichen Umfang und der Bedeutung der Angelegenheit nur durch eine zentrale Zusammenfassung aller Aktionärinteressen erreicht werden.
Es sei beabsichtigt, möglichst bald einen Antrag auf Einberufung einer a. o. H.-V. zu stellen. In dieser soll die Einsetzung eines Revisionsausschusses beantragt werden, damit auch die Aktionäre in alle in der letzten Zeit in der Gesellschaft getätigten Geschäfte Einblick gewinn«!, um auf Grund dieser Feststellung ihre Ansprüche zu erheben. Schließlich sei noch zu prüfen, ob nicht das Reich wegen Verletzung der Aufsichtspflicht zur Verantwortung und zu etwaigen Schadenersatz herangezogen werden könne.
Herr Dr. R. S. Black (Hambuvg) unterstrich als Vertreter ausländischer Mtionärinteressen Die Ausführungen des Borredners, indem er betonte, daß die Erregung unter den ausländischen Aktionären außerordentlich stark sei, und daß man im Auslande, wo ja erhebliche Aktienpakete ruhten, als selbstverständlich annehme, daß in diesem Fall die Berwaltungsbanken den Schaden wieder gutmachen. Es fei für die ausländische Mentalität unfaßbar, daß die Wiedergutmachung des von den Aktionären gleichsam als mündelsicher gehaltenen Papiers auch nur diskontiert werden könne, nachdem erst vor ein paar Monaten an der Züricher Böyse auf Grund eines von zehn deutschen Großbanken unterschriebenen Prospekts erhebliche Beträge dieser Aktie zu einem Kurse von über 1200 schweiz. Franken je nom. 400 RM untergebracht seien. Insbesondere sei Dies unverständlich, weil sich der Vorsitzende der Berliner Wertpapierbörse als besonderer Vertrauensfaktor unter den Vertretern der Großbanken im Ausstchtsrat der Gefell-
Amerika Linie von Stapel. Das Schiff besitzt einen Raumgehall von 6800 B. R. T. und wird eine Geschwindigkeit von 14 Knoten erreichen. , Die modern angelegten Passagiereinrichtungen bieten in einer Kajüte- und einer Dritten Klaffe je 24 Fahrgästen Platz. Die Frachteinrichtungen tragen namentlich den besonderen Erfordernisjen der kalifornischen Fruchtfahrt Rechnung.
M. S. „Oakland", das am 12. Oktober seine Jungfernreise antreten wird, ist ein Schwesterschiff des seit Mitte 1928 in Dienst befindlichen M. S. „San Francisco, und wird gemeinsam mit diesem und den Motorschiffen „Los Angeles", „Seattle" und „Portland" nach den Häfen der nordamerikanischen Westküste verkehren. Anfang 1930 werden ferner auf dieser Route zwei kürzlich in Auftrag gegebene schnellaufende Turbinen- dampfer in Fahrt gesetzt.
Frankfurter Getreidebörse
vom 27. August (Amtlich).
Je 100 kg in Goldmar':
Weizen 1. Qualität
Roggen (inländisch.), fester. . . Sommergerste für Brauzwecke . Hafer (inländischer) . . . Mais (gelb)...... .
Weizenmehl (südd. Spezial) . .
(Niederrhein. Spezial) Roggenmehl, fester..... Weizenkleis . . « . . .
Roggenkleis . ......
Tendenz: flau
25.60 Gm
20.25
23.00 ,
20—
21— ,
39.50 ,
39.50
29.00—30 25 .
10.75
10.75
Berliner Metallmarkt. (Vom 27. Augusts
tigung des Zusammenbruchs der Frankzurter Allgemeinen Derfichevung. Bisher habe habe man bei den von den Verwaltungsbanken gestührten Verhandlungen lediglich von dem Schutz der Versicherungsnehmer und der Großgläubiger — die ja zum großen Teil identisch mit den Verwaltungsbanken seien — gesprochen. Ueber die ungeheuren Verluste, Die die Aktionäre erlitten haben, sei man stillschweigend hinweggegangen. Es seien auch nicht einmal Andeutungen gemacht worden, daß man gewillt sei, die in den Kreisen der Aktionäre angerichteten Schäden wicdergutzumachen oder auch nur zu mildern. Wenn das nicht geschehe, so würde der deutsche _____________________ ___________
Emissionskredit im Ausland, der ohnehin schon not-1 Bankier Theodor Schlesinger, Mitglied des Frankgelitten habe, gänzlich unterbunden. Es würde fer- furter Börfenvovstands, in Den Arbeitsausschuß ge- ner in Deutschland selbst das ohnedies gesunkene j sandt werden.
schast befinde.
Anschließend wurde ein Arbeitsausschuß aus folgenden Herren gebildet: Prof. Max-Berlin, Dr. R. S. Black-Hamburg, Direktor Berliner (West- bank, Frankfurt a. M.), Rechtsanwalt Dr. Eisner- Franksurt a. M., Dr. Paul Gerstner-Berlin, Senator Pick-Stuttgart, Fabrikant Ludwig Pohl-Frank- furt. — Außerdem soll noch als Vertreter des Vorstands des Bereins der Frankfurter Prwatbankiers
Kupfer
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Blei
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Mai . . .
—
Mai . . .
—
Juni . . .
——
—-
Juni.
—
——
Juli . . .
141—
141—
Juli . . .
46—
4675
August. .
145—
146—
August. .
46.50
46.75
Sept.. . .
145—
145.50
Sept. . . .
46.50
47.—
Oktober .
146.25
146.50
Oktober .
47-
47.25
Rovbr.. .
147—
147.25
Novbr..
47—
47.25
Dezbr. . .
148—
148—
Dezbr.
47—
47 25
■
(Mk.
für IOC
kg> ß
Elektrolyt
. . 170.75
Rohzink (Freiverk.) . ,
- - —
—
Ungeschm.
Zink
—
Aluminium
. . 190.-
do.
Barren . .
. . 1 194.-
—
Nickel. .
. . 1 350-
Antimon Rg. .
, . 64-
68
——
Silber 900 f. 1 kg . .
. . 1 72-
73
Äm Elektromarkt verloren Chadeüm^2^Mrk, während die übrigen Werte dieses Marktes nicht über den erwähnten Verlust hinausgingen. Durchweg behauptet eröffneten Banken. Nur Commerzbank büßten eine Kleinigkeit ein. Schiffahrtswertè bis 1% Prozent schwächer. Stärker vernachlässigt lagen immer noch I. G. Farben mit minus 1% Prozent. Aschersleben, Rheinstahl waren nur wenig schwächer. Klöcknerwerke, Mansfelder und Gelsenkirchen verloren bis zu IX Prozent. — Renten still, aber zumeist schwächer.
Im Verlaufe war das Geschäft unverändert still, doch konnte man eine gewisse Widerstandsfähigkeit erkennen. Einiges Deckungsbedürfnis machte sich in AEG., I. G. Farben und Phönix bemerkbar, bei Besserungen bis zu 1% Prozent. Siemens und einige andere Werte lagen dagegen weiter etwas gedrückt, so daß die Kursgestaltung ein uneinheimches Aussehen annahm. — Am Geldmarkt war der Satz für Tagesgeld mit 6 Prozent unverändert leicht. Geld über Ultimo war mit 9 bis 10 Prozent eher angeboten. — Am Devisenmarkt konnte sich die Mark wieder etwas bessern. Man nannte Mark gegen Dollar 4.1998, gegen Pfunde 20.351, London 4.8474, Paris 123.85, Mailand 92.70, Madrid mit 32.97 wieder etwas schwächer und Holland 12.0935.
, Die Abendb örs« war nahezu geschäftslos. Die Ungewißheit über den Ausgang der Haager Derhandlungen veranlaßte stärkste Zurückhaltung. Die Tendenz war jedoch etwa behauptet, da ando- rcvseits Prämienerklärung ohne größere Schwierigkeiten verlaufen ist. Bei den Kursen, die per Ultimo September gelten, muß der Report berücksichtigt werden. Renten ohne Umsatz.
3. G. Farben 218 X, AEG. 195.—, Mannes- mann 113.—, Reichsbank 299X, Südd. Zucker
X G.-V. der AEG. In der G.-B., die über das Abkommen mit der International General Electric und die Kapitalerhöhuitg um 23.75 Mill. RM °uf 210 Mill. RM Beschluß zu fassen hatte, war ein Kapital von 129,82 Mill. RM vertreten mit zusam- 85,72 Mill. Stimmen; davon entfielen auf die Stammaktien 74,18 Mill. Stimmen, aus die Vor- SUgsaktien Lit. A. 6,12 Mill. und aus die Dorzugs- R«en Lit. B. 5,42 Mill. Stimmen. Vor Eintritt Tagesordnung gab Geheimrat Bücher eine "larung ab, in der es u. a. heißt, daß für die ransattion zwei Gesichtspunkte maßgebend ge- seien, von denen sich die AEG. bei ihrem leiten ließ: Zur Ausnützung der Pro- N/,?0bkapazität, die gleichbedeutend ist mit einer funn n®erun9 ^r Gestehungskosten, und zur Schas- von Beschüftiaunasmnalichkeiten für die Än-
gestellten und Arbeiter feien gesteigerte Absatzmöglichkeiten nötig und zur 2fus Nutzung der Märkte eine Finanzierungsmöglichkeit erforderlich. Geheimrat Bücher wies darauf hin, daß das erste Ziel weniger durch Bildung internationaler Kartelle, die durch Außenseiter durchbrochen werden könnten, zu erreichen sei, als durch Zusammenarbeiten starker Kräfte. Die Idee dieser Transaktionen sei im übrigen von der AEG. selbst ausgegangen. Eine finanzielle Perbindung sei notwendig gewesen, um eine Basis für eine dauernde intensive Zusammenarbeit zu schaffen. Es sei z. Z. noch nicht zu beurteilen, welche Vorteile sich bei kommenden Verhandlungen für die AEG. ergeben werden; das müsse erst die Zukunft ergeben. Die Verwaltung sei fest davon überzeugt, daß die Verträge sich für beide Teile günstig auswirken werden. Die International General Electric Co. werde über ein beträchtliches Aktienpaket verfügen, es liege jedoch nicht in ihrer Absicht, die Majorität der AEG. zu erwerben, worüber bindende Abmachungen getroffen seien. In geldlicher Hinsicht werde diese Transaktion jedenfalls eine wesentliche Verbesserung der finanziellen Verhältnisse der AEG. bringen. In der Diskussion meldete sich lediglich ein Aktionär zu Wort, der verschiedene Aufklärungen verlangte, die aber nicht gegeben wurden, indem auf die früheren Erklärungen der Verwaltung verwiesen wurde. Die Transaktion wurde sodann einstimmig genehmigt und fünf Vertreter der I. G. E. Co. in den Aufsichtsrat gewählt, darunter Owen D. Young.
X Ausdehnung der Commerz- und Privatbank A.-G. Das Institut wird am 30. September die Filiale Friedberg der zur Dresdner Bank gehörenden Landgräflichen Hessischen konzessionierten Landesbank in Bad Homburg übernehmen und verhandelt noch zwecks Uebernahme der Friedberger Filiale der Deutschen Effekten- und Wechselbank. Letztere will auch ihre Filiale in Limburg an eine andere Großbank abstotzen.
X Uebergang der Aktienmehrheit der Hansa- Lloyd-Werke an die Goliath-Werke in Bremen. Wie mir erfahren, ist die Aktienmehrheit der Hansa- Lloyd-Werke in Bremen in den Besitz der Bremer Goliathwerke G. m. b. H. übergegangen. Der Aufsichtsrat der Hansa-Lloyd-Werke hat dementsprechend beschlossen, die Geschäftsführer, Karl Borgward und Wilhelm Tecklenborg in den Vorstand von Hansa-Lloyd zu berufen. Dio G.-V. am 18. September soll die Zuwahl von Geheimrat Dr. Ml- mers und Senator H. F. Meyer in den Aufsichtsrat vorgeschlagen werden.
X Deutsche Goldkäufe. Aus London wird gedrahtet: „Heute kamen Lst. 550 000 südafrikanisches
Gold zur Versteigerung, wovon der Handel Lst. 373 000 und Die Bank on England Lst. 169 000 aufnahmen. Wie verlautet, hat Deutschland Lst. 217 000 und Frankreich List. 32 000 erworben. Nach Newyork gingen Lst. 30 000. Indiana und der freie Handel kauften den Rest von Lst. 92 000. Das heute von der Bank von England verkaufte Barrengold im Werte von Lst. 169 526 soll gleichfalls nach Deutschland gegangen sein."
Diamanten.
London, 27. Aug. Das Londoner Diamantensyndikat (De Beers und Souch Western Consolidated) haben sich entschlossen, die Meleepraduktion angesichts der flauen Lage für Melee am Diamantmarkt erheblich herabzusetzen.
Amtliche Einbeitskttrse
Berlin-Krankfurt «,. M. (Vom 27. August
Geld Üner
Ji
Schiffahrt.
Ein neues Motorschiff der Hapaa.
Auf der Deutschen Werft in Hamburg-Finkenwärder lief vor kurzer Zeit das Fracht- und Passagier-Motorschiff „Oakland" der Hamburg-
Schutzgebiete . . .
6 °|o Retchsanleihe v. 1927 Ablösungsschuld o. A.
do. m. A.
8 e/o Pr. Centr. - Bod.» Psandbr. 28 . . . .
8 % Pr. Centr. «Komm.»
Obl. 28......
Anatolier I.....
do.
n
Bagdad I. » . ...
do. II ..... Zolltürken . . . . Schantungbahn. . , . Adka .... , . .
armer Bank .... BerlinerHandelsgefellsch. Commerz- u. Privatbank Darmstadt. u. Nationalb. Deutsche Bank . . .
Deutsche Vereinsbank Diskonto-Gesellschaft . Dresdner Bank. . .
Metallbank..... MitteldeutscheCreditbank Reichsbanl .... Oesierr. Creditanstalt Westbank . ...
Hapag .
New Fort . . Holland . . , Buenok-Aires . Brüssel . . . Christiani« .
Kopenhagen . . Stockholm . . Helsingsor . . Italien . • . London . . * Paris. , .
Schweiz . . , Spanien . , . D.»Oesterreich , Prag . . .
Pcngö , . Japan . . . Nw oe Janeiro Bulgarien . . Belgrad . . . Lissabon . . , Danzig . . .
Frankfurter Kursbericht (27. August).
4.60
87.25
10.75
52.15
97.50
94.50 17 25
17—
7.15
7 25 7.45
3.50
125.25
126.50 207—
176.25 271— 133.75
150.50 . 156.25
297.75
30.75
95—
119.50
Nordd. Lloyd . . , Buderus . .
Gelsenkirchen. . . , tzarpener . . . . . Ilie Bergbau . . Klöckner . . .
Mannesmann . .
Mansfelder Bergbau Oberbedarf . . . .
Oktav: Minen
Phönix. ...
Rhein. Braunkohlen Rheinstaht . . .
Riebeck Montan .
110 25 73.50
137 — 150— 212.25 113— 117-75 133—
85— 63.75
107— 279— 123.25 134.75
65.50
Laurahütte . .
Ver. Stahlwerke A.-E. 118.25
Aschersleben ..... 227— .. 384—
231. -
46—
137—
50.60
54.50
124— 222 — 122.50
60—
130—
97—
Ealzdelfurth .
Westeregeln .
Kleyer . .
Brown, Boveri Daimler
Franks. Maschinenfabrik Miag......
Voigt D Häffner . . . Metallges. Frankfurt a. Ast Junghaus . . . . Cenient Heidelberg Hoch- und Tiefbau
4 168
1
58
111
111
112
10
21
20
16
80
61
59
12
73
1
0
3
7
18
81
19
11
75
31 70
69
31 54 94
33
41
73 70 07
42
17 95
49,7 03,2 37,0 81
31
4
168
1
58
111
111
112
10
21
20
16
80
61
59
12
73
1
0
3
7
18
81
20
45
76
43
92
91
61
56
98
37
45
89
82
19
44
31
96
50
03,o 38$
85
47
PH. Holzmann . . 104.25
Wayß D Freitag . . 100—
Zellstoff Aschaffenburg . 152— Zellstoff Waldhof . . . 232— I. E. Farben .... 216.25 Scheideanstalt . . . 146— Holzverkohlung. . . Dt. Erdöl .... Th. Goldschmidt . . Akontecatini.... Rütgerswerke . . . A. E. G..... Bergmann-Werks . . Ehade . .
Licht und Kraft . . Elektrische Lieferungen Felten D Guilleaume Gessürel ... Lahmeyer..... Lechwerk« ..... Rhein. Elektr. . . . Schuckert..... Siemens & Halske . Mainkraftwerks . . , Dt. Linoleum. . . . Karstast ....
Svenska ....
Südd. Zucker Ver. Elanzstoff .
. 83— . 110.25 . 72.10 56—
. 79.00
. 194.25 . 224— . 431—
205.75 167— 136.50
. 206. - . 171— . 106.50 , 150.75 . 221— . 374— . 106.50 . 299.50 . 177— . 887.50
156 _
• 390’ „
M wirksames Rezept bei GeßchtZausschiag, Wein, Ekzemen.
Von Spezialarzt Dr. med. Woltzer.
8nehme ein Stück „Zuckers Patent- M edizi nal- -.reibe mit der Hand oder noch besser mit einer nassen - ^nem nassen Pinsel und dergleichen möglichst viel dicken toi» ' ■ n^f ^ Etl. noch einige Zeit stehen, bis er so dick ist reih.«“61' ,bâe oder Sirup und trügt ihn dann leicht, ohne zu in, auf Die zu behandelnden Hautstellen auf. Am besten ge
schieht das Aufträgen des Abends, damit der Schaum genügend Zeit hat, auf der Haut öluzutrocknen und Die Stacht über liegen bleiben kann. Morgens erweicht man ihn mit etwas Wasser, spült ihn dann leicht ab und trocknet hierauf die Haut, ohne zu reiben oder zu frottieren, sanft mit einem weichen Tuch. Nach!,er stets die Haut mit „Zuckooh-Cre m e". die ebenso wie „Zu ckers
Patent-Medizinal-Seife" in jeder Apotheke, Drogerie und Parfümerie zu haben ist nachbehând ein. Diese Prozedur, richtig durchgeführt, schafft in Kürze neue, reine und gesunde Haut und verjüngt um Jahre.