nr. 174
Samstag den 27. Juli 1929
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AeiveWe Sauffe trotz glänzender EvnseaüSfiGte«
Vic weltwirtschaftttchen Folgen der Mißernte in Kanada.
X Alle Anzeichen lassen Kirauf schlleßem, 'daß in Deutschland wie auch im übrigen Europa eine Rekordernte erzielt wird. Damit steht die hiesige Entwicklung im krassen Gegensatz zu der in über- steischen hindern. Die gewaUlge Hausse, die An- sang Juni für Weizen «in gesetzt hat, war schon das sicherste Anzeichen dafür, daß die Ernteaussichten W den wichtigsten Getreideländern der Welt, wie g B. in Kanada, wenig günstig beurteilt wurden. Mm war geneigt, die Haussebewegung mit in Mutschland und den Sendinigten Staaten gefaßten Parlamentsbeschlüssen in Verbindung zu bringen, aber diese allein hätten wohl kaum «dazu ausge- reicht, den Weizenpreis derartig schnell in die Höhe schnellen zu lassen.
Aus zahlreichen Nachrichten aus Amerika geht hervor, daß man dort mit einem starken Minder- ertrog «der Ernte rechnet, und daß in weiten LanÄ- : stichen riesige Ausfälle im Vergleich zum Vorjahr ernteten werden. Allerdings muß man solche Nachrichten mit einer gewissen Skepsis aufnehmsn, dem vielfach beruhen sie auf spekulativen Mo- menten. Andererseits ist es natürlich unmöglich, allem aus diesem Grunde eine ganz falsche Darstellung von der tatsächlich zu erwartenden Ernte zu geben. Wenn auch die Behauptung, daß die (tollte diesmal nur ein Drittel der vorjährigen betragen wird, etwas übertrieben ist, steht doch soviel fest, daß bei weiten: nicht die Erträge von 1928 erreicht werden. Während noch zu Sommer- -begmn die, Ernteaussichten für Europa und I Amerika gleich günstig lauteten, hat langanhaltemÄe I Dürre und Trockenheit eine vollständige Aenderung E der Lage, namentlich in Kanada, gebracht. Die I pessimistischen Nachrichten über das zu erwartende I Ernteergebnis hätten zweifellos schon seit längerer $ Zeit zu einer noch größeren Preissteigerung ge- I führt, wenn nicht durch die Abstoßung großer Vor-
f röte stn Vorjahre die Nachfrage voll !dejrfsdtgt wor- W« - den wäre. Darauf ist es zurückzuführen, daß Äre , j j Prsisgeftaltung nur langsam, wenn auch stetig zu j^ I einer Ebhöhung her Wsizenpvsife geführt hat.
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Die ilRücfawrtung auf Deutschland nist verhält'
rismäßig nicht so groß, wie man oigen-tlich «be- k fürchten müßte. Zwei Momente tragen dazu bei, einen gewissen Ausgleich zu schaffen. Im Deutsch- Iflnib nimmt die Spekulation in Getreide nicht einem 1 derartig großen Umfang an wie in Amerika, außerdem darf man mit Ernteerträgen rechnen, tue für alle Getreidearten neue Rekorzahlen bringen werden. Das gilt in gleichem Maße für Weizen ie für Roggen, Gerste, und Hafer. Het bis» ewige für die Ernte überaus günstige Verlauf des uliw«tters hat weiter dazu beigstragem, die Aus- -chtsn ndch .günstiger zu gestalten. Der Vorteil für «rHchlaruä ist ossensichtti^ch. Da man damit rechnet,
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12.80 hfl. «f Rotterdam. Heute verlianigt man für feejchwimmemden Barusso 79 Kg. 12.85 und für fe efchmimm enden Bahia Bianca 79 Kg. 12.95 hfl. efi Rotterdam. Die Offerten auf Abladung stellen sich um etwa 0.10—0.15 hfl. höher. Anfangs der Woche war QefdÄjin Umgarn-Theis-Wsizen 79/80 Kg. 2 Proz. Besatz, per Angust -Se pte nzber- Qieifevung, zu 12.50—12.65 hfl. cif Rotterdam. In R o gg e n nahm das Gefchäist keinen besonderen Umfang an. Western-Roggen 2 per Juli- und August-Abicrdung ist zu 11.25 und La Plata-Roggen 74/75 Kg. per August-Abladung zu 11.50 hfl. cif RvttevdDm angeboten. Gerste lag bei kleinem Geschäft ruhig. Mann offerierte La Plata-Gerste 66 Kg. seeschwimmend, zu 9.95, desgl. 62 Kg. per August zu 10.35 und desgl. 65 Kg. zu 10.55 hfl. cif Rotterdam. Auch Hafer hatte ruhigen Markt. Für La Plata-Cbi pped-Hoser 51/52 Kg., per August- Lieferung, fordeâ man 10.15 und für fag-Hoser 46/47 Kg. August-'Verischiffung 9.85 hfl. ciiif Rotterda-m. Mais lag ruhig. Se eschwi mmende r Pluta-Mois war zu 10.65—10.85 und auf Ab- tobung per Auguft-Sepember zu 10.60 hfl. cif Rotterdam offeriert.
An unseren süddeutschen Probat tenmä rtten nahm man eine abwartende Haltung ein. Deutscher Weizen, neue Ernie, wird bereits von verschiedenen Seiten per August-Sepbember-Ab-la- dung offeriert, doch verhalten sich die rheinischen Mühlen beim Einbaus noch vollkommen passiv, insbesondere da die Äusfü^hrungsbestinmnung des BeimaGungszwanges noch «nicht betammt ist und sich die Mühlen dadurch über die Menge des be- n ölig ten Jnlandsrveiz-ens noch nicht klar sind. Man offerierte zuletzt 76/77 Kg. schwere Hannoverischen Weizen per AuUust-Soptember-Verlalüung vergebens zu 28.25 RM cif Mannheim. Für hierländischen Weizen stellte sich die heutige Notiz auf 28—28.25 ' für Auslanbsweizem auf 29—33 RM waggonfvei Mannheim. In Roggen blieb das Geschäft tlein. Di« bereits offerierten Partien in neuen deutsch« Roggen sind schwer unter» zub ringen. Es wurden einige Partien pfülzer Roggen, nach sehr schönen Mustern, zu 23 RM, franko Mannheim gehandelt. Die heutige Notierung für hierländischsn Roggen wurde auf 22.75 und für Auslandsroggen auf 25.75—26 RM frei Mannheim festgesetzt. Hafer lag ruhig bei be» haupteten Preisen. Jnlandshafer «wurde mit 23.50 bis 24, und Auslandshafer mit 28—24 RM Waggons rd Mannheim notiert. ©erste. 9èadj Öen aus der Vordsrpflaz bis jetzt gezeigten Mustern scheint die neue Ernte in diesem Gebiet gut auszufallen: die Ware bürste ein Naturalgewicht von 72 Kg. per Hektoliter auswei- fen. Eine Preisbasts hat sich bis jetzt noch nickst gebildet, doch bürste für ganz schöne Ware ein Preis von 24.50—25 RM. sich erzielen lassen. Futtergerste ist zu 21—22 RM waggonfrei Mannheim offeriert. Mais hat seit dem letzten Börsentage eine kleine Abschwächung erlitten und wurde an der
Mauubermev VvodukèenbSvse
X Mannheim, 25. Juli. Bei ziemlich unveränderten -Forderungen des Auslandes verkehrte die Börse im «Higer Haltung. Im n-ichtofffziellen Verkehr gegen 12.30 Uhr nannte man RM pro 100 Kilo waggoüfrsi Mannheim: Weizen ausländischen Mit 29—30, Roggen hierländischen mit 23.50, ausländischen mit 25.75—26, Hofer «inländischen mit
23.50—24, ausländischen 23—24, Futtergerste mit 21—22, Mais mit * "" ......
Sack 22.75—23, süddeutsches
Weizenmehl Spezial Null mit 41.25, süddeuffches
Weizenau szug smehl
mit 45.25, süddeutsches
Brotmehl mit 33.25, süddeutsches Roggenmeh! mit 30.50—34, Kl sie mit 11, Biertreber mit 18—19.25.
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orte aus. dem Ausland. Das wird felbstver- Kich dazu beitragen, ünssre Handelsbilaarz big zu beeinflussen. Denn einer der größten an unseres Imports ist noch immer die Ge- wmnfuhr.
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it 22.75—23 RM
Kvankkuvtev BSvie
Frankfurt a. M., 26. Juli. Tendenz: gefchäfts- los. Zum Wochenschluß verkehrte die Börse in unverändert stiller Haltung. Die Grundstimmung war zum heutigen Liquidationstage nicht unfreundlich, da infolge der frühzeitigen Vorbereitungen keine Schwierigkeiten zur Usberwindung erwartet werden. Reportgeld stand reichlich zur Verfügung. Das Geschäft bewegte sich in kleinstem Rahmen, nur die Kuliisse zeigte wieder einiges Deckungsbedürfnis. Orders lagen kaum vor. Die schwächere Newyorker Börse und die angespannteren Geldmarktverhältnisse am dortigen Platze drückten aber auf der anderen Seite erheblich auf die Stimmung. Jedoch waren gegenüber der gestrigen Abendbörse einige Besserungen bis zu einem Proz. zu verzeichnen. Etwas mehr Interesse bestand dagegen weiter für Ehade- aktien mit plus 2 Mark. Die übrigen Elaktrowerte lagen Vernachlässigt. Am Chemiemarkt eröffneten J. G. Farben leicht gedrückt, während Scheideanstalt und Rütgerswerke eine kleine Erholung aufzuweisen hatten. Montanwerte uneinheitlich. Mannesmann, Phönix und Stahlverein zogen etwas an. Rheinische Braunkohlen und Rheinstahl lagen nur knapp behauptet. Sonst waren Veränderungen von Belang nicht zu verzeichnsn. — Renten gefchäftslos. Stärker angeboten eröffneten Zellstoff Waldhof mit minus 2% Prozent.
Im Verlaufe nahm eine» größere Lustlosigkeit wieder stärker überhand, und es traten bei der bestehenden Ausnahmeunlust Rückgänge bis zu 1 Prozent ein. Dringendes Angebot' war aber nirgends f eftzustellen.
Jnsolge des heutigen Prämienerklärungstages wurde der Satz für Tagesgeld auf 8% Prozent erhöht. Geld über Ultimo war mit 9—10 Prozent allgeboten.
Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4.1940, gegen Pfunde 20.349. London-Kabel 4.8520, Paris 123.76, Mailand 92.77, Madrid 33.24, Holland 12.09%.
An der Abendbörse herrschte Zurückhaltung in Zusammenhang mit der bevorstehenden zweitägigen Börsenunterbrechung, und die Kurse, die per Ultimo August gelten, waren meist nur knapp
ben alle Verfrachter, die sich vertraglich verpflich. ten, mindestens 40 Tonnen monatlich Sammelgut in derselben Verkehrsbindung und Verkehrsrich- tung aufzugeben.
X Der Zuckerrübenbau. Nach den vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Reichsamtes über den Zuckerrübenbau des Deutschen Reiches beträgt die Zahl der voraussichtlich in Betrieb kommenden Fabriken im Betriebsjahr 1929/30 242 (248). Für diese Fabriken wurden insgesamt 427 263 (426 902) Hektar mit Rüben angebaut.
X vom westdeutschen Eisenhandel. Der neue Kartellvertrag zwischen dem Verband Rheinisch- Westfälischer Eisengroßhändler und dem freien Eisenhandel ist inzwischen von sämtlichen freien Eisenhandelsfirmen einschließlich der in der Westdeutschen Eisenhandels G. m. b. H. zusammengeschlossenen fünf Firmen unterzeichnet worden und ist damit mit Wirkung bis Ende 1930 in Kraft getreten.
X Gesellschaft für Linde's Eismaschinen A. G., Wiesbaden. Zu dem Brand in der Acetylenfabrik Borfigwalde teilt die Berwaltung u. a. mit, daß für die rechtzeitige Erfüllung der Lieferungsverpflich- tungen die Geschäftsleitung sofort Borsorge durch Heranziehung der benachbarten Produktionsstätten getroffen habe, bis das Acetylenwerk Borsigrvalde wieder betriebsfähig ist. Die Höhe des im Gasver- slüffigungswerk und den Anlagen für komprimierte Gase entstandenen Schadens ist noch nicht genau festgestellt. Die. Direktion ist voll damit beschäftigt, gemeinsam mit der Versicherung die Unterlagen für die Schadenshöhe zusammenzutragen und die Wiederaufrichtung des Werkes anzubahnen.
X Maschinenfabrik Mvenus A. G., Frankfurt a. M. Die Gefellfchajt erzielte 1928 einen Betriebs- Überschuß von (alles in Mill. RM) 1,84 (1,90), wovon Unkosten 1,61 (1,52) und Abschreibungen 022 (0,20) erforderten. Einschließlich 15 000 RM Vortrag verbleibt ein stark verringerter Reingewinn von 29 000 (195 000) RM, der vorgetragen werden soll. Eine Dividende (i. V. 4 Prozent) kommt nicht zur Verteilung. Nach dem Bericht gestattete der Beschäftigungsgrad bis Herbst 1928 eine rationelle Ausnützung der Fabrik. In den letzten Jahresmonaten seicn^die Verhältnisse bei den wichtigsten Abnehmern (Schuhfabriken) so schlecht geworden, daß der Auftragsbestand empfindlich zurückging. Die Bilanz verzaichn«t (in Will. RM 2.32 (2,70) Kreditoren, darunter 0,12 (0,11) Kundenguthaben, andererseits 2,12 (2,22) Debitoren, 0,18 (0,81) Kaffe und 2,71 (3,16) Vorräte. Anlagen sind noch 0,11 (0,48) Zugängen mit 2.73 (2,84) bewertet. — Im ersten Vierteljahr 1929 hätten sich die denkbar schlechten Verhältnisse in den belieferten Industrien im Auftragseingang ausgewirkt, während im zweiten Vierteljahr, z. T. durch erfolgreiche Bearbeitung ausländischer und überseeischer Märkte, eine leichte Besserung eiingetretcn sei. (GB. 13. 8.)
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Weizen wird im Augenblick etwa um 50.— RM Tonne in Deutschland höher bezahlt als noch 114 Monaten. Damit scheint jedoch das Ende Weizc^nhausse erreicht zu feiln. Denn auch die ierung für Chicago, die seit dem Tiefstand An- . 'Juni mit ca. 100 Cent pro Bushel auf fast 10 gestiegen ist, ist jetzt wieder etwas im Sinken. Der deutsche Markt, der im allgmeinem ziemlich ge- Ml der Weltpreisbewegung folgt, wenn auch die Pmedifferenzen nicht dènsân Umfang an» ^htnen wie in Chie-ago, scheint jetzt den Höhepunkt âes ' Weizenpreises erreicht zu haben. Die Ro- ^tmng . für Roggen ist von Anfang Juni abge- SAtm, wobei die günstigen Erntcaussichten zweifellos eine große Rolle spielten. Berücksichtigt man, M in Deutschland ebenfalls noch große Vorräte > vorhanden waren, so hat sich die Preisentwicklung W Weizen und Roggen recht günstig gestaltet. Bröer Preisauftrieb für Weizenmehl, der erheblich höher ist als der Weizen preis, stimmt bedenk- fM Es findet sich hier die Auswiorkung der De- IjWfe von Ende Juni, die einen Mehlzoll von
14.50 brachten. Offensichtlich haben die Buhlen bei der Neuregelung sehr günstig abge- [iwiten.
I Calls nicht noch ein unvorherfehborer Wetter- IMschl^ âtritt, stehen wir in Deutschland vor Wr Rekordernte, die sâst die günstgen Er-
Ija Sebnitffc ibcs Jahres 1928 weit übertreffen wird.
B wollen wir nicht zu früh fvo>h!«ockcn, fonbern » inw m olffchließenden Urteil «warten, bis weitere
lorW I âvate Vorgängen sind. M -
. . „ , notiert. _
schwimmenden Pla-tamais forderte man heute 11.15 hfl. cif Rotterdam.
Futtermittel lagen gut behauptet, auf ungünstige Nachrichten über die Heuernte. Besonders gefragt blieben Biertreber und Malzkeime. Für Biertreber verlangt man heute 18—19.25, für Malzkeime 16—19 RM srachtparität Mannheim. Feine Weizenkleic stellt sich auf 11 RM, grobe Weizenkleie auf 12, Trockenschnitzel auf 13 und Soyaschrot auf 21.25 RM per 100 Kg, wagonfrei Mannheim, Oelkucheir waren zu den in unserem letzten Bericht genannten Preisen am Markte.
Mehl lag im Einklang mit der Stimmung des Brotgetreidemarktes ruhig. Der Graßmühlenpreis für Ad deutsches Weizenenchil Spezial Null, wurde am Montag auf 40.5«^ R9N ermäßigt, aber gestern bereits wieder auf 41.25 RM wagonfrei Mühle .hinaufgesetzt. Soweit uns bekannt, kamen zu diesen Forderungen keine Abschlüsse zustande, da aus zweiter Hand Angebote zu 38125—38.50 RM vorlagen, auf welcher Preisbasis auch einige Geschäfte getätigt worden sein sollens Für süddeutsches Weiauszugsmehl stellt sich der Großmühlenpreis auf 45.25, für Weizenbrotmehl auf 33.25 und für süddeutsches Roggenmehl, je nach Ausmahlung auf 30.50—34 RM waggonfrei Mühle.
Hopfen. Bei kleinen Zufuhren und kleinen Ilnijätzen war die Stimung am Nürnberger Haupt- markte ruhig und gedrückt. Bezahlt wurden für mittleren und prima Markthopfen 90—120 RM per Zentner.
Tabak. Die Berichte über das Wachstum der Tabake lauten günstig, abgesehen von einigen Gegenden, woselbst die Pflanzen durch niederaegnn- gene Unwetter Schäden erlitten haben. Die Marktlage ist bei unveränderten Preisen gut behauptet.
Berliner Meta »markt. (Vom 26. Ju1i> > frr iS le:
anziehsn konnten dagegen Dt. Linoleum, I. G. Farben waren behauptet. Die Rentenmärkte blieben vernachlässigt. AEG. 198, Ehade 437, I. G. Farben 228%, Schuckort 829, Glanzstoff 396, Alchersieben 238, Gelsenkirchen 139, Mannesmann 122, Phönix 105%, Stahliverern 114%, Rhcinstahl 127%, Rhein. Braunkohlen 302. Siemens 388%, Lloyd 115%, Holzmann 109%.
X Die Kohlenförderung. Im Juni betrug die Stcinlohlensörderung im Deutschen Reich 13,22 (1928: 11,83), die Braunkahlengewinnung 13,76 (13,24), die Koksproduktion 3,15 (2,74) Mill. Tonnen. 1913 belief sich die Zisfer auf 2 386 210 Tonnen. Die Herstellung von Preßkohlen aus Steinkohlen ist von 395 643 auf 433133 Tonnen gestiegen und aus Braunkohlen auf 3,15 (3,48) Mill. Tonnen. Im ersten Halbjahr 1929 betrug die Stein- kohlenproduktion 78,48 (75,94), die Braunkohlenproduktion 85,02 (80,70), die Koksgewinnung 18,58 (17,14), die Preßkühlcnherstellung aus Steinkohle 2,66 (2,38) und aus Braunkohle 20,33 (19,65) Mill. Tonnen.
X Neuer Reichsbahnkarif für Sammelgut. Von der Reichsbahn wird widerruflich ein zunächst au ein Jahr befristeter K-Tarif für Sammelgut her ausgegeben. Der Tarif, welcher die Frachtsätze der Klasse C, C 10, C 5 gewährt, soll der weiteren Abwanderung hochwertiger Güter auf den Kraftwagen steuern. Als Sammelgut dürfen Ladungen aufgegeben werden, die aus Teilsendungen zusammengesetzt sind, die von mindestens fünf Verkehrs- trâeân dem Absender zur «mhcltliichan Bafövhe- rung übergeben worden sind und vom Empfänger an mindestems fünf Cfnbenwfängcr verteilt werden sollen. Anspruch auf den neuen Ausnahmetarif ha-
Mai . . . Juni . . . Juli . . . August. . Sevt.. . . Oktober . Nl vdr.. . Dezbr. . .
Ci
140;-
143.
140.75 141.25
1142.50 142.50
148.50
143.50
113.75
143.75
144.—
11t—
Mai . . Juni. . Juli . . August. Sept. . . Oktober Novbr.. Dezbr. .
45- 45.— 45.25 45-
45.—
45.25
B
45 25
45.25
45.50 45.5<J 45 75
45 75
(Mk. für 100 kg)
Elektrolyt . . . , Rohzink (Frciverk.) . Uilgeschm. Zink . . Aluminium . . . . do. Barren .
Stiefel. .
Antimon Rg.
Silber 900 n 1 kg .
G 170.75
190.—
191.—
350.—
64-68
72—74
Frankfurter Getreidebörse
vom 26. Juli (Amtlich).
Je 100 kg ui Goldmark:
Weizen 1. Qualität
Roggen (inländisch.), fester. . . Sommergerste für 2 rauzwecke . Hafer (inländischer) . . . .
Mais (gelb) ........ Weizenmehl (südd. Spezial) . . (Niederrhein. Spezial)
Roagenmehl, fester.....
Weizenkleie . . . , . .
Roggenkleie , ......
Tendenz: ruhig
B
27.50
22.25
23.00
23.00
22.75
41.75
41.75
30.50—31.73
11.25
12.75
®m
i ^iveide- und NvoduSienmüvSte
Mannheim, 25. Juli. Die Prâfchwanbungen , " Weltmärkte für Getreide waren in ber dies- i01 Perichtswochs recht umfangreich. B«i Be- der Woche bewirkten Meödstngen über Regen- im Sairabia und im Rordwefften der Ver- 2«Mn ©tonten n preisrüdgaing bis zu 414 ^? den folgenden Tagen konnte fich wieder P ^ufwiirtsblewogunig durchsetzen, gestützt auf s ^»e, wonach die 'Nicderfchläge nicht aus- hnn^ • Kiesen seien. Diese Haussebewegung ^,t° sich «des nicht behaupten, da umfangreiche (Bwioncn entgegenwirbten. Der Kontinsnt vsr- A ! ch infolge der llngewißhcit über die weitere 'm 1 il 'des Marktes polltommem vejevviert und Sellu '‘n öer Bevichtsrdöche von weife nttichen ^»stellt sowohl in Rotterdam, Antwerpen, als « â Rhein nichts gehört. Der kernadifcho 'B* hat trotz lOcentiger Schwankungen Höchstpreis aufrecht gehalten, doch läßt sich n.u, "lesen übertriebenen Manitöba^sordcrungen verkaufen. Hardwinter 2 wurde im Läufe
Woche Preise ermäßigt unlb war heute zu d^^Asl. elf Rotterdam angcboten, doch fanden ^ chrgcbote keine Ausnahme: auch zweithändiige LJ??» die 0.25 hfl. billiger offeriert waren, fast« L ^^ae Berücksichtigung. In Bavusso und Bahia ^o-We(zen war das Geschäft ovenfalls ganz u2n®l; man zahlte gestern für eine im See- ringetraffege kleine Partie, 80 Kg. Bamsso,
FranKfurler Kursbericht (26. Juli).
Amtliche ©tnbcHSrutfc
Berlin - Fra »kfuvt a. M. (Vom 26. Juli«
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Schutzgebiete . . . . 6 °|o Reichsanleihe v. 1927 Ablösungsschuld o. A. .
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m. 31.
8 °/o Pr. Eentr. - Vod.- Psandbr. 28 . . . .
8°/, Pr. Ccntr.-Komm.-
Obl. 28......
Anatolier I..... do. II.....
Bagdad I. . . ... do. II......
Zolltiirken . . , . . Schantungbahn . . . . Ldla....... 9 armer Bank .... BerlincrHaiidelsgescNsch. Commerz- u. Privatbank Darmpädt. u. Nationalb. Deutsche Bank ...
Deutsche Bereinsbank Diskonto-Gesellschaft . Dresdner Bank . . .
4.90
87.25
9 60
51.-
97.50
94.50
18 25
19.75
7.85
7 85
7.85
3.50
125.75
1.7.50
216. -
183.-
2 76— 139.75
154.25
. 160.—
Metallbank ..... —
Mitteldeutsche Creditbank —
Neichsbanl ... 315.25
Oesterr. Creditanstalt . 80.85
Westbank...... 98-
Hapag.»»•*« • 121.75
Nordd. Lloyd . . , . Buderus . . . .
Gelsenkirchen..... Zarpener...... Ilie Bergbau . . . .
Klöckner . . » .
Mannesmann . . . .
Maiisselder Bergbau . Oberbedars . . . .
Oktavi Minen . > . Phönix..... -
Rhein. Braunkohlen , , Rheinstahl..... Riebeck Montan . . . Laurahiitte..... Bev. Stahlwerke A.-E. . Aschersleben..... Salzdelsurth. . . . . Westeregeln . . . . . Kleyer ....... Brown, Boveri. . . ♦ Daimler ..... Franks. Maschinenfabrik.
Miag......
Voigt D Häffner . . . Metallges. Frankfurt a. M. Junghaus...... Cement Heidelberg . . Hoch- und Tiefbau . .
114.75
76.75
137.- 150.50
212.-
113.— 122.50 137—
92.50
62.75
105.- 301.75
127.- 132.50
67.-
113.75
236.50 401.- 242.-
49.60 137.-
53.-
53.25
124.—
220 — 125.-
65.— 133.50 100.50
PH. Holzmann . . Waytz D Freitag . . Zellstoff Aschaffenburg Zellstoff Waidhof. . J. G. Farben . . . Scheideanstalt . . , Holzverkohlung. . . Dt. Erdöl . . . . Th. Goldschmidt . . Montecatini. . .
Rütgerswerke . . . A. E. G...... Bergmann-Werke . . Ehade . . . , . . Licht und Kraft . . Elektrische Lieferungen Felten D Guilleaume Eessürel . ...
Lohmeyer. . . .
Lechwerke..... Rhein. Elektr. . . . Schlickert ..... Siemens & Halske . Mainkraftwerke. . , Dt. Linoleum. . . . Karsta t .... Svenska ..... Südd. Zucker . .
Der. Glanzstoff. , .
. 109.- . 101.53 . 155.25 . 236 25 . 2-6 75 . 157.50 . 86.- . 115.- . 75.- . 54.50
. 86.-
. 196.75
227.— ' 432— . 210.— . 153.- . 136.- . 209.- . 167.50 . 105.50 , 149.- . 227.50 . 303.-
105.25 , 305.25
401- 150.25 390.-
New Uork . Holland . . LuenoS-AireS Brüssel . . Christiani« . Kopenhagen. Stockholm . Hclsingsor « Italien . « London . . Paris.
Schweiz . .
Spanien . . .
S.»Ocstcrreich Prag . . .
Pcngö. , Japan . . . Aw oc Janeiro Bulgarien . . Belgrad . . < Lissabon . . , Danzig
4
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* iBannenie: Ständitche tethdank Hanau.