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Donnerstag h«, 25. IuN 1929

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MÄNTEL UNß WDBESCHÄEir

SvaErrvtev VSvse

X Frankfurt a. W., 24. Juli. Tendenz freund- sckcr. Gegen Schluß der gestrigen Abendbörse MU man schon eine kleine Besserung verzeich- die zu Beginn des heutigen offiziellen Marktes noch Fortschritte machen konnte. Es bestand ckci dsr Spekulation trotz des bevorstehenden Ulti- Deckungsneigung, die sich aber nur auf einige «peMwerte erstreckte. Ueber die Besserung im Seiinben des Reichskanzlers war man befriedigt !M hiervon ging schon eine gewisse Beruhigung i Aber auch die festere gestrige Newyorker s Me blieb nicht ohne Einfluß. Die Diskonterhö- ^ssbefürchtungen der Bank von England, die ppben stärkeren Goldabjlüssen in Zusammen- tÄg gebracht werden, traten ziemlich in den Hin- te-cnind. Das Ausland soll sich auch wieder ver- schirdönküch am Geschäft beteiligt haben, so daß

Ilmsatztätigkeit in einigen bevorzugten Werten «ms größeres Ausmaß annehmen konnte. Bei jnMdlicherer Stimmung ergaben sich gegenüber her gestrigen Abendbörse überwiegend Erholungen Mit 1 bis 2 Prozent. Die in letzter Zeit stark ver- mchlâssigten Elektrowerte traten etwas mehr in ien Borocrgrund. Führend waren hier Bergmann mit plus 2 Prozent und Schlickert mit plus 2% Prozent. AEG. gewannen % Prozent, Licht und Mst 1 Prozent. Siemens blieben vernachlässigt; «ne Erstnotiz kam nicht zustande. Auch J. G. Far- tm konnten sich der zuversichtlicheren Stimmung ^schließen, doch trat hier nur ein ganz geringer Gewinn ein. Scheideanstalt gaben dagegen % Pro­zent nach. Montanwerte lagen vernachlässigt. Man­nesmann und Phönix eröffneten bis zu 1 Prozent

feber. Rheinische Braunkohlen lagen dagegen im Angebot und 1% Prozent schwächer. Banken und Schiffahrtswerte waren meist leicht gedrückt. Glanz- [tüffaffien konnten sich auf dem erhöhten Niveau ton gestern nicht ganz behaupten und gaben 1 Pro- r- ; Jens nach. Einiges Interesse bestand noch für

Rutsche Linoleum, Metallgeiellschaft und Zellstoff Aschaffenburg. Renten geschäftslos

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Im Verlaufe konnte sich der Geschäftsumfang

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r= weiter ausdehneN.

Besonders den Elsktcowerten

je Mche verstärktes Interesse entgegengebracht. AEG. in ittnannen erneut 1% Prozent und Siemens konn-

in m ebenfalls 1 Prozent anziehen. Schuckert blie= ^ dm auf dem höheren Stand behauptet. Die Nach- er frage erstreckte sich jetzt auch auf einige andere

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X Frankfurter Hâukeauktion. Richk einheit­lich. Die Auktion begann fest. Schaffelle, Vollfelle brachten die gleichen Preise wie im Vormonat, Kurzwolle und Blößen lagen 5 bis 10 Proz. über dem Vormonat. Kalbfelle zeigten dagegen leichte Rückgänge bis 5 Proz. Von dem kleinen Posten leichte Häute bis 29 Pfund erzielten 32 Stück mit 81 Pfg., den Preis des Vormonats, und 9 Stück mit 77% Pfg., einen etwas höheren Preis als im Juni. Mittelschwere Häute blieben unverändert, die Stimmung war fest. Schaffelle: Vollwolle 74% (Vormonat 73%), Halbwolle 72% (69), Kurzwolle 64 (59), Blößen 61%62- (5557); Lammfelle 59% (); Kalbfelle rot bis 9 Pfd. 135140 (137% bis 141%), über 9 Pfd. 137142% (138142%), schwarz bis 9 Pfd. 112115 (116120%), über 9 Pfund 106%113% (104115%); Fresser o. K. 78 (73%76); Kalbfelle-Schuß. 75 (78); leichte Heute o. K. Kl. 1 bis 29 Pfd. 77%^81 (73%81); Ochsen o. K. Kl. 1 3049 Pfd. 7077% (7677%) 5059 Pfd. 7075% (70%75), 6079 Pfd. 71 bis 79% (7380%), 8099 Pfd. 6873% (69 bis 73%), 100 Pfd. aufw, 6569% (66%68%).

X Zur Kassenloge des Reiches. Glatter Iuli- ultimo. Das Reich wird die am 30. Juli fälligen RM 180 Mill. April-Schatzanweisungen restlos zu­rückzahlen. Meldungen, daß man gewünscht habe, einen Teil dieses Kredites zu verlängern, werden uns als unrichtig bezeichnet. Die hohen Steuerein­gänge dieses Monats im Verein mit dem 50 Millio- nen-Dollarkredit, dessen Rest vor einigen Tagen ausgeschöpft wurde, beseitigen zum mindesten für den Juli-Ultimo jede Schwierigkeit. Wenn weiter behauptet wird, daß das Reich in indirekter Form an Auslandsmärkten als Kreditsucher tätig sei, und daß in der Schweiz für einen Dreimonatskredit von einer vermittelnden Bank 9% Prozent unter Reichs­garantie geboten worden seien, so kann es sich dabei auf keinen Fall um Deckung des Geldbedarf der Reichskasse handeln. Ob etwa ohne Wissen des Reiches Banken aus irgendeiner Aktion, der das Reich durch seine Garantie Unterstützung leistet (Exportförderung, Ostpreußenhilfe oder ähnliches), derartige Gebote an das Ausland abgaben, entzieht sich natürlich der Kenntnis der zuständigen Stellen. Es sollte darüber Aufklärung erfolgen.

X Umfahskeuerumrechnungssätze. Hut noch vierteljährliche Bekanntgabe. Dan zuständige>r Stelle wird mffgelöilit: Im ©innernehmen mit den Spitzenverbäniden der Wivtschast wind der Reichs-

inte Stelle der bisherig«» sechs Bekanntmachungen l die metallurgische Industrie in Polen veranlaßt am Vierteljahr (monatlich je sin« für die an der gesehen, bis auf weiteres die fünftägige Arbeits- Berkner Börse notierten und für die nicht notier- woche einzuführen.

ten ausländischen Zahlungsmittel) tritt also künftig | X kleinere Maklergebühr für festverzinsliche eine einzige Bekanntmachung. Sie wird regel- | - - - - - - - - *

mäßig am ersten Werktag des zweiten Monats

Myust 1929 mi Reichsamzesger eri' ins Unrrechmtngssätze für die Umsatz«

erstmalig am 1.

ernennen und

in diesem

Vierteljahr zum ersten Maie für das dritte Kalendervierteljahr 1928 enthalten.

X hundertjähriges 3ubifäum der Bank von Spanien. Die spanische Nationalbank kann in diesem Monat auf das erste Jahrhundert ihres Bestehens zurückblicken. Im Juli 1829 wurde sie alsBanco de San Fernando" mit einem- Anfangskapital von 60 Mill. Reals gegründet und 1847 -unter der Fir­menbezeichnungNuoeo. Banco Espanol de San Fernando" mit der , .Banco de. Isabel II" vereinigt. 1856 nahm das Institut den jetzigen NamenBanco de Espaâa" an. In den letzten beiden Jahren legte das Institut bekanntlich eine währungspolitische Passivität an den Tag."

X Süddeutsche Immobiliengesellschast A.G., Frankfurt a. Hl. Die Gesellschaft berichtet in dem Prospekt über das laufende Jahr, daß in den ersten Monaten 1929 jede Bautätigkeit infolge der Witte­rung eingestellt war. Die Gesellschaft konnte jedoch einige Neubauten mit befriedigendem Nutzen ab­stoßen. Zur Zeit schweben Verkaufsverhandlungen wegen weiterer Neubauten und Terrains, jedoch fei eine Voraussage über das Ergebnis (i. V. 8 Prozent) noch nicht möglich.

X weiter schlechter Fahrradabsah. Der Monats­bericht des Vereins Deutscher Fahrrad-Industrieller stellt fest, daß die Lage der Fahrradindustrie sich im Juni nicht wesentlich verändert hat. Die geringe Besserung, die der Mai gebracht hatte, hat im all­gemeinen im Juni nicht angehalten, der Absatz ist wiederum etwas zurückgegangen, nachdem der gegen­über den Vorjahren stark verringerte Saisonbedarf an Fahrrädern in den vorhergehenden Frühjahrs- monaten bereits im großen und ganzen befriedigt werden konnte. Die Gefc^iftslage ist wieder wesent­lich ruhiger geworden. Infolgedessen ist auch die Zahl der Beschäftigten bei einzelnen Firmen zurück-

Werte auch im Frankfurter Freiverkehr. Die Kom­mission für den Handel in amtlich nicht notierten Werten gibt bekannt, daß bei den im Freiverkehr gehandelten festverzinslichen Werten ab 24. Juli die Maklergebühr wie folgt ermäßigt wird: bck Kursen von über 50 Prozent von % pro Mille am % pro Mille vom Nennwert, bei Kursen unter 50 Prozent von % _pro Mille auf % pro Mille vom Nennwert. Die Sätze sind jetzt die gleichen wie in Berlin.

Berliner Metallmarkt. (Vom 24. Hult)

Kupfer

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Mai . . .

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(Mk. für G

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Elektrolyt . . .

Rohzink (Freiverk.) Ungeschm. Zm! . Aluminium . . .

do. Nickel .

Barren

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Silber 900 t. 1 kg

190.

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350.

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Frankfurter Getreidebörse

vom 24. Juli (Amtlich).

Je 109 kg in Goldmart:

Weizen 1. Qualität

Roggen (inländisch.), fester. . . Sommergerste für Erauzwècke . Hafer (inländischer)..... Mais (gelb)........ Weizenmehl (südd. Spezial) . . (Niederrhein. Spezial)

Roggenmehl, fester.....

Weizenkleie ......

Roggenkleie , ......

Tendenz: ruhig

27.50 EM

22.50

23.00 ,

2300

22.75 ,

41.50 ,

41.50 ,

30.60-32 00 ,

11.50 ,

12.75 ,

gegangen; allerdings hat sich die Beschäftigungszahl bei den meisten Firmen gehalten. Große Einschrän­kungen erwiesen sich im Juni nicht als notwendig. Die Zahl der wöchentlichen Arbeitsstunden ist eben­falls dieselbe geblieben. Es ist zweifellos an sich ein starker Bedarf an Fahrrädern vorhanden, der sich jedoch infolge der allgemeinen wirtschaftlichen De-

?erte. Im allgemeinen traten weitere Besserungen is zu 1 Prozent ein.

Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 7 Prozent noeränbert.

Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dol- ir 4.1940, gegen Pfunde 20.352. London-Kabel .8538, Paris 123.84%, Mailand 92.76, Madrid 3.30, Holland 12.10«/s.

An der A b e n d b ö r s e neigte die Tendenz unter M Druck der anhaltenden Orderlosigkeit eher etwas ir Schwäche, und die Kurse bröckelten gegen den ierliner Schluß meist etwa bis 1 Prz. ab. So lagen

G. Farben, Elektrowerte, Schiffahrtsaktien und Bankenmarkt Dresdner Bank etwas niedriger. Rentenmarkt waren Zolltürken etwas gefragt,

s weiter Geschäftsstille.

AEG. 198, Bergmann 227%, Ehade 430, Licht- Kraft 211%, J. G. Farben 225%, Eesfürel 210, ner 146%, Holzmann 109, Aschersleben 237%,

mimster der Fmwnzsn die Durchschmktssätze für die Umrechnung ausländischer Zahlungsmittels für " nfaWeuerzwecke zur Dereiinisachung

Umfatzsteuorzwecke zur Dermnisachung für die Wirt-, Pression nicht praktisch ausmirkt.

schalst und Verwaltung nicht mchr manotlich, son- X Arbeilseinschränkung in der polgischen We­der» nur noch vierteljährlich bekainntVebsn. An I kallindustrie. Infolge der schweren Absatzkrise hat sich

Frankfurter Kursbericht (24. Juli)

Amtliche Einheilskurs«

Berlin-Frankfurt a. M. (Vom 24. Juli»

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Schutzgebiete....

6 «|o Retchsanleihe v. 192 Ablösungsschuld o. A.

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Nordd. Lloyd Buderus . . Gelsenkirchen. Harpener . . Ille Bergbau

3 % Pr. Centr. ° Bod

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ètfurth 396, Westeregeln 243%, Mannesmann %, Phönix 104%, Rheinische Braunkohlen 299%, ,tahl 126, Siemens 387%, Glanzstaff 394,

Hl (Wi/i iw, >^r^ti»^i»s wui /4, w 1 u 11o11uI I tiül,

M Uhlverei» 94%, Barmer Bank 127%, Commerz- I W 1845/s, Danatbank 276%, Reichsbank 314, I btto. Lloyd 1157/s.

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GchraMvrebmavkt

Borbericht.

X Frankfurt, a. 21L, 25. Juli. Auftrieb: 5 Rinder, 957 Kälber, 107 Schafe, 520 Hweine. Preise: Kälber: b) 7276 c) 6571, d) 4-64, Schweine b) 8085, c) 8386, d) 8386, 7983. Marktverkauf: Kälber ruhig, Ausvcr- Mt, Schweine schleppend, Ueberstand.

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. 116.75

. 74.-

. 138 50 . 150.50 . 212.-

PH. Holzmann . .

Wayh a Freitag . . Zellstoff Aschaffenburg

Zellstoff Waldhof . . i. G. Farben

Bagdad I. . . . , do. II. ....

Zolltürken ....

Schantungbahn. . .

Adka .... , .

Barmer Bank . . .

BerlinerHandelsgesellsch Commerz- u. Privatbon Darmstadt, u. Nationalb

Deutsche Deutsche

ie Bank . . . ie Vereinsbank

Diskonto-Eeseüschajt . Dresdner Bank.

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Meine Verlobung

mit

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Achter des Herrn Kirchenrats Heinrich Kahl und bau Else, geb. Weichei, zu, Frankfurt-West, zeige W hierdurch an,

Juli 1929

Karl Uloth, Pfarrer.

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yelsingfor . . Italien . . . London . . , Paris. . .

Schweiz . . , Spanien . . . D.-Oesterreich , Prag . . . . Pcngö . . , Japan . . , Rio oe Janeiro Bulgarien . . Belgrad . . < Lissabon . . , Danzig . .

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