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Jebe Generation arbeitet für die folgenden. — Die Bilanz des weltunlernehmens Kultur. — wieviel tostet der Mensch seinem Mitmenschen? — Dumm- töose sind teurer als Begabte. — Das Erbe der
Kultur.
o Wir beklagen oft unsere Armut, ohne uns Rechenschaft darüber abzulegen, wie reich wir eigentlich sind. Der ärmste Mensch ist in Wirklichkeit Erbe eines Riesenoermögens. Er spaziert auf gut gepflasterten Straßen, genießt nachts eine helle ßiraßsnbsleuchtung, ist von Seuchen, wie Pest und Lhalera, geschützt, und seine Kinder werden auf Staatskosten in Volksschulen unterrichtet. Wenn jemand verreist, hat er es nicht nötig, sein Testament zu machen, wie dies noch vor hundert Jahren her Fall war, denn er hat von seinen Großvätern ein dichtes Netz von Eisenbahnen geerbt, die das Risiko einer Reise auf ein Minimum reduzieren. Wenn wir selbst die Vorzüge des modernen Lebens die man gewöhnlich als materielle Kultur bezeichnet, und die auch den Aermsten von feiner Geburt an bis zum Tode zur Verfügung stehen, durch eigene Arbeit schaffen müßten, so brauchten wir
ein Mensch im Laufe seines Lebens verbraucht, kann ermittelt werden; schwieriger ist dagegen die Feststellung der Arbeitsstunden, die nötig sind, um diese Nahrungsmittel zu produzieren. Trotzdem beziffern amerikanische Statistiker die Zeit für die Produktion der Lebensmittel, die ein Mensch in seinem Leben verzehrt, auf 5280 Arbeitsstunden. Die Arbeitszeit, die notwendig ist, um Kleidung und Gebrauchsgegenstände für das Leben eines Menschen herzustellen, beträgt 3000 Stunden. Reisen verschlingen 3600 Arbeitsstunden fremder Kräfte. Unterhaltungen, wie Theater, Kino und Radio 2100 Stunden. Der Mensch nimmt noch 360 Stunden ärztliche Hilfe im Laufe seines Lebens in Anspruch, und sogar seine Bestattung kostet 20 Stunden Arbeit. Zählt man alles zusammen, was der Mensch von seinem Mitmenschen während seines Lebens, in Arbeitsstunden ausgerechnet, empfangen hat, so erhält man ungefähr die Zahl von 32 400 Stunden. Wieviel Arbeitsstunden zahlt aber auch der Mensch zurück? Auf dieselbe Weise rechnen die amerikanischen Statistiker aus, daß der Mensch das von ihm
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empfangene Arbeitskapital mit der doppelten Summe zurückzahlt, denn er schenkt der Menschheit bei 200 Arbeitsstunden im Monat in dreißig Jahren 72 000 Stunden. Wenn man die menschliche Kultur als ein Weltunternehmen betrachtet, kann man seine Rentabilität nicht in Zweifel ziehen, denn jeder Teilnehmer zahlt mehr ein als er empfängt. Das Erbe der Kultur wächst von Jahr zu Jahr, und die nächste Generation ist immer reicher als die vorangehende. Beinahe die Hälfte seiner Arbeitsleistung schenkt der Mensch denen, die nach ihm geboren werden.
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M Jahre dafür. Erst nach Ablauf dieser Zeit konnten wir die Bequemlichkeit geniessen, die uns zu einer Selbstverständlichkeit geworden sind. Das Arbeitsalter des Menschen ist aber begrenzt; es wird gewöhnlich auf 50 Jahre beziffert, auch wenn der Mensch ein viel höheres Alter erreicht. Wären wir also nicht die reichen Erben, die wir, ohne es zu wissen, sind, würde unser Leben in vielen Beziehungen gefährlicher und unangenehmer fein. ^iv^Mwi^nun etwa Schmarotzer, die auf Kosten der schwerèki Arbeit unserer Väter und Großväter leben? Es genügt diese Erbschaft, die wir erhalten haben,, mck dem, was wir als Großväter unserer
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Das kostbare Geschenk eines mongolischen Fürsten. — Sven Hedins Ansehen und Beliebtheit im Fernsten Osten. — Herrscher in Bauernkleidung. — wie man einem Mongolen Bruder wird. — Eine seltsame Zeremonie.
Ein mongolischer Fürst, Sin Tjin Khan, Gebieter über das Khanat Khara Shar, hat dem König von Schweden ein einzig dastehendes Geschenk gemacht: die vollständige Einrichtung eines buddhistischen Tempels, die sich zurzeit unterwegs nach
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befand sich einmal während einer Sonderexpedition, die er im Auftrage Sven Hedins unternommen hatte, allein in der Wüste. Da geschah es, daß das Feuer, das er am Lagerplatz angezündet hatte, sein Zelt ergriff und es in Asche legte. Als Leutnant Haslund in die Residenz Sin Tjin Khans zurückkehrte und von diesem Unglücksfall erzählte, berief der Khan mehrere Priester zu sich und bat sie, diesen Fingerzeig der himmlischen Mächte zu deuten. Die Priester erklärten dem Khan, daß der Wille der Götter befehle, dem fremden Forscher Bruder zu werden. Der Khan traf sofort alle Veranstaltungen für die mystische Zeremonie der Verbrüderung. Er verbrachte zusammen mit Haslund eine Nacht in einem in einer einsamen Gegend aufgeschlagenem Zelt, das von Priestern, die unaufhörlich die Trommeln schlugen, umringt war. Der dumpfe Trommelwirbel und das Gemurmel der Priester machten auf den dänischen Gelehrten einen tiefen Eindruck. Gegen Morgengrauen erschien der Oberpriester im Zelt und drückte eine Zange mit brennender Kahle an die Hand des Leutnant Haslund; der den Schmerz überwand und sich auch am Arm brennen ließ. 'Der Sinn dieser mystischen Handlung war die Einweihung des Blutes des Fremden, das von nun ab dem Blute des mongolischen Herrschers verwandt war. Durch die Zeremonie sind der Däne und der Mogolenkhan
gerüstet unterwegs war, nach bestandenem theoretischem Examen seine „praktische Prüfungsarbeit" zu erledigen. Der Leiter des Instituts soll übrigens ein früherer Polizeibeamter gewesen sein.
Gendarmerie stürmt eine Zigeuner-Wagenburg.
Wie aus Prehburg gemeldet wird, kam es auf der Schütt-Insel der Donau zu einem schweren Kampf zwischen Zigeunern und Gendarmen. Am letzten Sonntag hatte eine Zigeunerbande zwei Bauernhäuser überfallen und ausgeraubt. Die Bewohner waren gefesselt und mißhandelt worden. Die inzwischen verständigte Gendarmerie wollte die Schuldigen in ihrem Lager verhaften. Die Zigeuner verschanzten sich jedoch in ihrer Wagenburg und empfingen die Gendarmerie mit heftigem Gewehrfeuer. dabei wurden drei Beamte schwer verletzt. Die Landjäger zogen sich nunmehr zurück und holten Verstärkung aus Preßburg herbei. Nach einem weiteren Feuerkampfe, bei dem es noch auf beiden Seiten zahlreiche Schwer- und Leichtverletzte gab, wurde die Wagenburg von den Gendarmen mir
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Blutsbrüder geworden. Die Weihehandlung hatte aber auch noch einen anderen Sinn; sie war unbedingt notwendig, um das Geschenk an den König von Schweden nach Stockholm zu bringen. Nur ein Bruder des mongolischen Fürsten war befugt, die heilige Gabe der Tempeleinrichtung im Namen des Khans an ihren Bestimmungsort zu leiten.
Die Rache des Eintänzers.
In dem Kurort Aix en Provence leistete sich ein gekränkter argentinischer Eintänzer einen Racheakt, der das ganze Städtchen in Aufruhr brachte und ein Polizeiaufgebot notwendig machte. Der Eintänzer
^lp-unseren Ahnen geerbt haben, zugute kommt, Wern daß wir in Wirklichkeit von unseren Enkeln iunb Urenkeln weitgehend ausgenützt werden.
I Wieviel Arbeit empfängt der Mensch von seinem Mitmenschen, und wieviel Arbeitsstunden gibt er selbst der Menschheit ab? Eine amerikanische Zeit- lorift erteilt auf diese Frage folgende Antwort: die i-rchschnittliche Arbeitszeit des Menschen beträgt Lauf von 30 Jahren 48 Stunden in der Woche. Allerdings arbeiten manche Leute 40 und sogar 50 ^re; dagegen beträgt die Arbeitszeit des größten üils der Arbeitenden weniger als 30 Jahre, so daß
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^ Jahre als Durchschnittszahl zu gelten haben, bei seiner Geburt nimmt der Erdenbürger Arbeit der Hebamme in Anspruch. Sie beziffert w auf fünf Stunden; außerdem verschlingt die Stillung des Säuglings durchschnittlich 300 Stun- “en- Solange das Kind der Hilfe bedarf, nimmt ?ä ungefähr 5000 Arbeitsstunden fremder Helfer Anspruch. Dieses Quantum von Arbeitsenergie dem Kinde sozusagen auf Kredit geleistet, da M Sterblichkeit in diesem Alter außerordentlich hoch v und im Falle des Todes der Wert der Arbeits- Wfiung nicht zurückerstattet wird. Im Alter von M Jahren ist der Mensch weniger hilfsbedürftig, i^bem werden ihm 1200 Arbeitsstunden geschenkt, •“«nn fängt die Periode der Lehrzeit an. Im Ge- ^niab zu den Bewertungen des praktischen Lebens P ein Dummer teurer als ein Begabter, denn seine Ausbildung verlangt mehr Stunden als die Aus- Uttdung eines mit Verstand Gesegneten. Durch- Mittljch nimmt die Studienzeit 8640 Stunden in Zuspruch In derselben Zeit opfern Eltern oder Ver- “nnöte 2920 Stunden für die Pflege des Studie- "nden. Es ist eine komplizierte Aufgabe, auszu- ^chnen, wieviel Arbeitsstunden für die Produktion
Lebensmitteln zur Ernährung eines Menschen Laufe seines ganzen Lebens aufgewendet wer- Müssen Die Quantität der Nahrungsmittel, die
Stockholm befindet. Als Ueberbringer dieses fürstlichen Präsents erschien dieser Tage der dänische Ethnograph Leutnant Henning Haslund, ein Mitglied der Expedition Sven Hedins, in Stockholm. Dem Berichterstatter einer Kopenhagener Zeitung erzählte der Leutnant Folgendes: „Der mongolische Fürst macht dem König von Schweden dieses Geschenk, ohne ihn persönlich zu kennen, und bittet ihn, die Tempelsinrichtung als Glücksgabe zu empfangen: Sin Tjin Khan empfindet lebhafte Bewunderung für die Taten Sven Hedins; zum Zeichen feiner Sympathie hat er beschlossen, dem Herr- cher des Landes, aus dem der kühne Forscher stammt, eine Gabe zu überreichen. Die Einrichtung des buddhistischen Tempels ist in 21 große Kisten verpackt. Sie enthält Schalen aus reinem Silber, sowie kostbare Geräte des buddhistischen Gottesdienstes. Das Geschenk hat eine umso höhere Bedeutung, als, wie Leutnant Haslund bemerkt, kulturhistorische Gegenstände aus dem Leben der heutigen Mongolen allmählich verschwinden. Auch Sin Tjin Khan trägt die uralte mongolische Herrscher- tracht nicht mehr, sondern begnügt sich mit der Uniform eines chinesischen Generals und einem einfachen Kosakensattel.
Ein anderer mongolischer fj-ürft hat, offenbar unter dem Ednstuß sowfetrussischer Propaganda,
Tanzsaal verspottet. Gestern nacht wurden nun 60 Studenden nach einem Ball von einer richtigen Apachenbande überfallen und auf solche brutale Weise mißhandelt, daß 18 von ihnen ernste Verletzungen erlitten. Die Angreifer bedienten sich zumeist kurzer Dolche, Tifchmesser und Knüppel. Der Ueberfall konnte erst durch das Eingreifen der Polizei sein Ende finden. Einige Häftlinge sagten vor dem Polizeikommisfar aus, «daß sie im Auftrage des Eintänzers Ricardo gehandelt hätten. Das Geld, 50 Fr. je Kops, hatten sie bereits empfangen. Ricardo wurde sofort verhaftet. Der Rache-
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akt hat ihm eine hohe Geldsumme gekostet und wird ihm nun noch einige Monate Gefängnis
eintragen.
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ebenfalls seine herrliche Mrstentracht abgelegt und geht als russischer Bauer gekleidet. Viele Vertreter alter mongolischer Familien lassen kostbare Opfer- schalen aus ihrem Erbbesitz in Silberkleingelü umprägen. In zwanzig Jahren werden Gegenstände, die für den Archäologen und Ethnographen von allerhöchstem Wert sind, vollständig verschwunden sein. Die Mongolen, so erzählt Leutnant Haslund weiter, sind sehr freundliche Menschen, wenigstens für diejenigen, die es verstanden haben, ihr Vertrauen zu gewinnen. Selbstverständlich wird jeder Fremde, der das Zelt eines Mongolen betritt, höflich empfangen, jedoch zeigt man ihm gegenüber eine gewisse Zurückhaltung. Sven Hedin hat es am besten verstanden, sich bei der einheimischen Bevölkerung beliebt zu machen. Als Ergebnis dieser Polularität ist der unschätzbare Erwerb des 6ub= Histischen Tempels zu betrachten. Auch der dänische Forscher ist mit Sin Tjin Khan eng befreundet.
Die Geschichte dieser Freundschaft hört sich außerordentlich romantisch an. Leutnant Haslund
den Doktorgrad erreichen. So versichern uns wenigstens die Leute, die aus dieser Möglichkeit ein Geschäft gemacht haben. Das Neueste und Originellste auf diesem Gebiete und daher „Made in Amerika" ist aber eine Verbrecherschule durch Briefe. In Ehaleroi in Pennsylvanien hat die Polizei ein solches Institut entdeckt. Die Direktion des Instituts arbeitete anscheinend streng sachlich und durchaus wissenschaftlich. Da gab es besondere Kurse für einfachen Diebstahl, für Diebstahl mit Hindernissen und Gewaltanwendung, für Bankcinbrüche usw. Jeder Kursus bauerte_ mindestens 6 Monate; jeder Kandidat hatte am Schlüsse eine Prüfung abzulcgen und erhielt ein Diplom. Dieses Diplom als überflüssige Nachahmung bürgerlicher Einrichtungen wurde der Schule zum Verhängnis. Bei zwei verhafteten schweren Jungens wurden nämlich solche Diplome gefunden. Nun fiel es der Polizei nicht mehr schwer, die Schule auszuheben. Ein „Schüler" wurde verhaftet als er eben mit Revolvern, Gummihandschuhen, Brecheisen und anderem notwendigen Material aus-
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gefälltem Bajonett erstürmt. Vierzehn Zigeuner wurden festgenommen, während die übrigen in die Wälder entkamen.
3m Fluge die Sprache wiedergesunden.
Eine frühere Stenotypistin in Newyork hatte durch ein Nervenleiden, das sie sich im Berufe zu- gezogen hatte, die Sprache völlig verloren. Die Aerzte der Postverwaltung, von der sie monatelang behandelt wurde, rieten schließlich zu einer Luftkur. Dieser Tage stieg die Patientin mit einem Flugzeug auf, dessen Pilot von den Aerzten ganz bestimmte Anweisungen für Sturz- und Tauchflüge erhalten hatte. In der Tat zeigte sich schon nach dem ersten Aufstieg eine merkliche Besse- rung. Die Patientin konnte, wenn auch mit einer gewissen Mühe, schon einige Minuten hintereinander sprechen. Die Luftkur, für die sich auch medizinische Autoritäten jetzt interessieren, wird fortgesetzt werden.
Untersee-Reisende im Suez-Kanal.
In einer der letzten Sitzungen der Pariser Akademie der Wissenschaften verwies Professor Gru- vel darauf, daß der Suezkanal nicht nur den Menschen nützlich ist, sondern daß er sich auch bei den Krustentieren der See großer Wertschätzung erfreut. Der Hummer scheint besonders von der Wißbegierde
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in jeder Höhe werden bei höchster Verzinsung angenommen.
getrieben zu werden, seine Wanderlust unter Benutzung des Kanalbaus zu befriedigen, um vom Roten Meer nach dem Mittelländischen Meer zu gelangen, dessen Wasser seinem Geschmack augenscheinlich mehr entspricht. Die gleiche Erscheinung beobachtet man bei den Langusten, den schlanken Panzerkrebsen, die sich vom Hummer durch das Fehlen der Scheren und dem stachelbesetzten Panzer unterscheiden, und die wegen ihres Wohlgeschmacks einen Ehrenplatz auf der Speisekarte einnehmen. Besonders eilig haben es die Langusten bei dieser Unterfeewanderung nicht. Der gelehrte französische Professor wußte von. einem besonders schwerfälligen Krustentier zu erzählen, das dreißig Jahre brauchte, um den Kanal zu durchqueren. Es bleibt dem Laienverstand zwar unerklärlich, wie der Gelehrte zu seiner Feststellung gekommen sein mag, immerhin illustrieren die mühseligen Wanderbcdingungen des schwerfälligen Krustentiers anschaulich seinen Wunsch, durch den Kanal in ein Gewässer zu kommen, das ihm besser mundet.
Rordasrika-Expediion der Ufa zurückqekchrt
Dr. Martin Rikli und der Kameramann Bernhard Wenzel sind von ihrer vielmonatlichen Tunis- Expedition wieder nach Berlin zurückgekehrt. Auch das interessante Filmmaterial (11000 Meter) ist nunmehr in Berlin eingetroffen. Beinahe wäre allerdings auf bem Rücktransport der ganze Er-
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folg der Expedition in Frage gestellt worden, denn auf dem Mittelmeerschisf brach im Gepäckraum, in dem sich auch das gesamte Filmmatcrial der Expedition instand, ein Brand aus. Nur einem besonderen Glückszufalle ist es zu verdanken, daß das Filmmateriat gerettet werden konnte. Die Expedition hat zudem eine Reihe von Tieren nach Neubabelsberg mitgebracht. Unter ihnen befinden sich mehrer« Wusterstchakale, Wüstenfüchse, Palmin- ochsen, ein Wüstenwaran (eine über einen Meter lange Ochsenart) sowie eine größere Anzahl von Skorpionen. Alle diese Tiere werden für einige wichtige biologische Nachaufnahmen benötigt und bilden eine starke Bereicherung des Neubabelsber- ger Ufa-Zoos.