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Nr. 146

Dienstag den 25. Inn! 1929

Sehe

HÄNDEL UND

WIMSCHÄH

SemSSksttus dev Bankzinsen

X Berlin, 24. Juni. Wie WTB.-Handelsdienst erfährt, hat die Stempelvereinigung vor' einigen Tagen den auswärtigen Bankvereinigungen vorge- Sm, mit Wirkung vom 30. Juni 1929 den nur ebergangsmaßnahme gedachten starren Soll-

Zinssatz von 9% Prozent p. a. aufzuheben und den Eollzinssatz von ein Prozent über Reichsbankdis­kontsatz wieder einzuführen, damit also eine Er­mäßigung der Sollzinsen um 1 Prozent eintreten zu lassen.

Sofern der Vorschlag der Stempelvereinigung, die Sollzinsen zu ermäßigen, Annahme findet, wer­den auch die Sätze für die Haben-Zinsen sprechend ermäßigt,

ent-

Vas Vanksewevbe zum Aoungpran

Stellungnahme zum Bericht INSlchiors

X Vorstand, Ausschuß und Währungsausschuß des Zentralverbandes des deutschen Bank- und Bankiergewerbes traten zur Entgegennahme und Besprechung eines Berichts des Herrn Dr. Karl Melchior über die Vorschläge des Pariser Sachver- siänüigenausfchusses zur vollständigen und end­gültigen Regelung des Reparationsproblems zu­sammen. Hierüber teil der Verband mit, bei der Beratung, die sich auf alle wesentlichen Punkte der neuen Regelung bezog, wurde der Tatsache Rech­nung getragen, daß der Sachverständigenausschuß feine Aufgabe nicht nur als eine wirtschaftliche, sondern in gewissem Sinne auch als eine politische angesehen hat. Ungeachtet der Zurückhaltung, die sich unter diesen Umständen die wirtschaftliche Be- rufsvertretung des Bankgewerbes bei einer Stel­lungnahme zu den Ergebnissen des Sachverständi­genberichts auferlegen muß, hielt man es doch für geboten, u. a. folgendes zu betonen:

1. Die deutschen Sachverständigen haben die Uebernahme einer unbedingten Verantwortung für Verpflichtungen abgelehnt, die möglicherweise au­ßerhalb der genannten deuffchen Leistungsfähig­keit liegen. Eine Finanzierung von Reparations­zahlungen durch Ausländsanleihen, abgesehen von den ersten Uebergangsfahren, kann ebensowenig im Sinne des Poungplanos wie in dem des Da­wesgutachtens liegen. Es sollte deshalb in den Be- fugniffen, die der Sachverständigenbericht Deutsch­land in Ansehung des geschützten Teils der Jah­resleistungen einräumt, 'von vornherein nicht ein Notbehelf erblickt werden, dessen Ausübung mit der Signalisierung einer bedenklichen Wirtschafts­lage gleichbedeutend wäre, sondern ein Recht, das Deutschland namentlich dann in Anspruch zu neh­men haben wird, wenn sich die Aussetzungen und Erwartungen als unzutreffend erweichn sollten, von denen der Sachverständigenausschuß, sei es bei der Einschätzung wirtschaftlicher Entwicklungsmög­lichkeiten, sei es bei der Beurteilung der prakti­schen Auswirkung seiner technischen Vorschläge, ausgegangen ist.

2. 'die wefenilichstcn Bedenken, die bas Bantgemerbe vor fünf Jahren gegen die Annahme es Dawesplnnes geltend gemacht hat, betrafen die Mtenstellung der wichtigsten Gebiete des deutschen Keld-, Finanz- und Verkehrswesens unter auslän­dische Kontrollorgane. Das Bankgewerbe begrüßt deshalb die in Aussicht genommene Beseitigung dieser Organe aufs lebhafteste. Man kann es nicht dringend "genug betonen, daß mit der Befreiung der Reichsbank von ausländischem Einfluß keines­falls eine Beeinträchtigung der Garantien verbun­den sein darf, durch die das geltende Bankgcfetz die Unabhängigkeit der Zentralnotenbank gegenüber der Finanzverwaltung des Reiches sowie gegen­über sonstigen politischen Gewalten und wirtschaft­lichen Interessen im Jnlande sicherstellt. Nur so kann das unbedingte Vertrauen zur Sicherheit der deutschen Währung erhalten bleiben, dessen wir un­ter dem neuen Reparationsplan in noch höherem Maße als unter dem alten bedürfen werden. Eine Verantwortung für eine politische Entfaltung auf der Grundlage des vorliegenden Sachverftändigen- berichts kann gegenüber den Geschlechtern unter keinen Umständen angenommen werden, wenn da­bei nicht der feste Wille obwaltet, im Innern Deutschlands den Geboten einer besonderen Finanz­politik . uneingeschränkte Geltung zu verschaffen, tomentiid) gegenüber wirtschaftlichen Tendenzen m der öffentlichen Ausgabengebarung, deren ver­hängnisvolle Wirkungen alle Länder des Dolks- Aanzsn in gleicher Weise berühren. Die Angshö- kigèn des Bankgewerbes stehen deshalb auf dem Standpunkt, daß gesetzliche Maßnahmen oder min­destens innerpolitische Bindungen, welche die Er­reichung dieses Zieles fördern, mit denjenigen ge­setzlichen Bestimmungen, welche demnächst der Neu- kegelung unserer ausländischen Zahlungsverpflich­tungen dienen sollen, ein untrennbares Ganzes bilden müssen.

hat diese Unterbewertung des Pfundes ohne Unter­brechung angehalten, da die Bank von England nichts unternahm und die Reichsbank, welche die Pfundschwäche für eine vorübergehende Erschei­nung hielt, den Banken zu verstehen gab, daß ihre Goldimporte nicht erwünscht seien. Dieser Wunsch der Reichsbank fand mit Rücksicht auf die damalige Lage bei den Banken auch allgemeine Beachtung, umsomehr, als die Reichsbank außerhalb des Bör­senverkehrs Pfund nicht selten auch über dem amt­lichen Kurs und ungefähr zum Goldimportpunkt ausgenommen haben soll, so daß für die Banken der Verzicht auf Goldarbitrage nicht immer einen Ver­lust bedeutet haben dürfte. Daß die dadurch ge­schaffene Lage den Grundgedanken der Goldwäh­rung widersprach, ist von uns wiederholt hervor­gehoben worden, und es ist daher zu begrüßen, wenn man sich jetzt entschließt, den normalen auto­matischen Ausgleich wieder in Kraft zu setzen.

gaben die Kurse weiter etwas nach. Abl.-Schuld 10,4. Barmer Bank 13014, Commerzbank 186)4, Da­natbank 275/4, Reichsbank 332, Gelsenkirchen 139, Aschersleben 24154, Westeregeln 251, Mannes­mann 121%, Phönix 96%, Rheinische Braunkoh­len 294, Stahlverein 102%, AEG. 192%, Berg­mann 220%, Chade 432%, Dt. Linoleum 316, Licht u. Kraft 218, I. G. Farben 249%, Gesfürel 223%, Glanzstoff 443, Hapag 119, Rordd. Lloyd 110%.

äuv SGwScks des VfundkueleS

Aenderung der Goldankaufspolitik der Reichsbank.

X Berlin, 24. Juni. Nach Informationen der »Frankfurter Zeitung" ist man sich angesichts der anhaltenden Schwäche des Pfundkurses innerhalb es Reichsbankdirektoriums darüber schlüssig ge­worden, daß man Goldimporte aus England nicht wehr in jedem Falle ablehnen könne. Bekanntlich hat das Pfund bereits in der zweiten Maihälfte den Unteren Goldpunkt erheblich unterschritten; seit dem

(Ion der Reise suriidt

Dr. E. Effenberger.

KvattkkuvteV SSefe

X Frankfurt a. M., 24. Juni. Tendenz gedrückt.

Auch zu Beginn der neuen Woche war keine wesentliche Geschäftsbelebung festzustellen, da An­regungen fast wieder nicht vorlagen. Hinsichtlich des bevorstehenden Ultimos war man zurückhaltend und schritt eher zu Abgaben, und es ergaben sich zumeist Abschläge bis zu 2 Prozent. Auch der wieder ange­spanntere Geldmarkt wirkte nachteilig, zumal man der Ansicht ist, daß bis gegen Monatsende eine fühl­bare Anspannung eintreten dürfte und man be­fürchtet ferner, daß sich dies ungünstig auf die Ulti­moabwicklung auswirken dürfte. Das Angebot nahm aber nur in einigen Werten etwas größeres Aus­maß an. Am Elektromarkt waren Schuckert mit minus 2 Prozent etwas stärker angeboten. Siemens verloren 1% Prozent. AEG. und Gesfürel blieben knapp behauptet; Licht und Kraft eröffneten kaum verändert. Am. Chemiemarkt war das Angebot heute nicht mehr so groß. J. G. Farben gaben 1% Proz. nach; Scheideanstalt blieben gut behauptet. In Harpener lag am Montanmarkt ziemlich Ange­bot vor, so daß hier ein Verlust von 2% Proz. ein­trat. Die übrigen Werte dieses Marktes gaben bis zu 2 Proz. nach. Nur für Mansfelder erhielt sich lebhafteres Interesse bei einer 'Besserung von 3 Proz. Banken lagen zumeist bis zu 1% Proz. niedriger. Nur Commerzbank gewannen etwas; Reichsbank nach der Abschwächung an der Schluß­börse vom Samstag wieder reger gesucht und 1% Proz. fester. Am Automarkt konnten Daimler 1% Proz. gewinnen. Adlerwerke dagegen bis 1% Proz. schwächer. Die höheren Kaliabsatzziffern hatten am Kalimarkt keine Anregung zur Folge, es traten hier Rückschläge bis zu 2 Proz. ein. In Glanzstoffaktien schrumpfte das Angebot ein, doch trat hinsichtlich der allgemein schwächeren Lage ein Rückgang von 2 Proz ein. Renten still. Deutsche Anleihen leicht gedrückt. Von Ausländern Anatolier etwas gesucht und höher. Im Verlaufe schrumpfte die Umsatztätig- jeit- -noch mehr zusammen., Doch,rWrdcn auf d^r anderen Seite verschiedentlich kleine Rückkäufe vor­genommen, so daß sich das Kursniveau um Bruch­teile eines Prozentes bessern konnte. Am Geld­markt war Tagesgcld mit 6% Prozent erneut leich­ter und eher angeboten. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4.1910, gegen Pfunde 20.321. London-Kabel 4.8480, Paris 123.95, Mai­land 92.66, Madrid 34.20, Holland 12.07=/s.

Auf dem etwas erholten Nachbars« nNiveau eröffnete die Abendbörse bei wieder stillstem Geschäft knapp behauptet. Die Stimmung war nicht unfreundlich. Zur ersten Notierung kamen nur we­nig Werte zustande. I. G. Farben eröffneten % Prozent niedriger. Chade leicht erholt. Nur für Montanwerte konnte sich vereinzelte Nachfrage erhalten, doch blieben auch hier die Kurse nicht im­mer behauptet. Renten geschäftslos. Im Verlaufe

«SchlaMvwhmavSt

X Frankfurt a. 2N., 24. Juni. Der Auftrieb des heutigen Hauptmarktes bestand aus 1565 Rindern, darunter 396 Ochsen, 106 Kälbern, 633 Kühen, 430 Färsen, ferner 680 Kälbern, 21 Schafen und 4315 Schweinen. Verglichen mit dem Auftrieb des Haupt­marktes vom 17.6. waren 210 Rinder, 49 Kälber und 31 Schweine mehr angetrieben, während 27 Schafe weniger zum Verkauf standen. Marktoerlauf: Rinder langsam, Ueberstand. Schweine ruhig aus= verkauft. Kälber ruhig geräumt. Ochsen A 1 60 bis 62, 2 5759, B 1 5056, Bullen A 5559, B 5054, Kühe A 4851, B 4247, C 35-41, D 2534, Färsen 6063, B 5659, C 5055, Kälber B 7679, C 7075, D 6269, Schafe nicht notiert. Schweine B 8183; C 8284, D 8284, E 7881. Im Vergleich mit den Notierungen des letzten Hauptmarktes waren Rinder bis zu 4 Mark und gegenüber den Preisen des Nvbenmarktes vom 20. 6. waren 3 Mark billiger, während Schweine bis zu 2 Mark anzogen. MeifchgrohmaM: Ochfen- fleifch 1 100103, 2 8595, Bullenfleisch 9498, Kuhfleisch 2 6575, 3 4055, Schweinefleisch 1 100105, Gefrierfleisch, Rindfleisch Vorderviertel 56 und Hinterviertel 65.

Geiveide- und VvoduktenbSvse

X Mannheim, 24. Juni. Auf wesentlich höhere Forderungen vom Ausland verkehrte die Börse in fester Haltung. Im Waggongeschäft nannte man gegen 12/4 Uhr in RM per 100 Kg. waggonfrei Mannheim: Weizen inl. 24.7527.25, Roggen Hierl, und ausl. 22.7523, Hafer inl. 22.25 23, ausl. 20.7521.50, Braugerste gestrichen, Futtergerste 2021, Mais m. S. 20.50, Südd. Weizenmehl Spe­zial Null 33, Auszugsmehl 37, Brotmehl 25, Südd. Roggenmehl 2932, Weizenkleie 1010.25, Bier­treber mit Sack 16.2518.

X Adlerwerke vorm. Heinrich Sleyer, A.-G., Frankfurt a. Ak. Die Verwaltung fordert di« Aktio­näre erneut auf, ihre Aktien zwecks Zusammen­legung 2:1 bis 20. September einzureichen.

X D. Cohn jr. A.-G., Frankfurt a. 21t. Diese Damen- und Pelzkonfekdionsfirma erzielte 1928 ,82 951_(47 9g9) Abschreibungen RM 8682 (i. V. 0) Reingewinn. Die Bilanz verzeichnet bei RM 180 000 A.-K. RM 201 500 (204 500) Darlehen, RM 368 746 (324 650) Kreditoren und neu RM 707 212 Bankschulden; andererseits RM 401617 (247 371) Debitoren. RM 62 239 (56 349) Darlehen und RM 641 411 (372 772) Warenvorräte. Mobilien stiegen nur RM 83 951 (49 962). Unkosten auf RM 294 275 (50 298).

X Filzfabrik A.-G., Fulda. Die Gesellschaft er­zielte 1928 einen Bruttogewinn von 841 853 (74-5 250) RM, wovon Unkosten 685 251 (609 348) RM, Abschreibungen 74 913 (60 768) RM und Del­kredere 20 757 (7000) RM erforderten, sodaß ein Reingewinn von 60 933 (68 132) RM verbleibt, aus dem 5 Prozent (5) Dividende auf 1 Mill. RM AK. verteilt werden. Nach dem Bericht war die Gesell­schaft dauernd ausreichend beschäftigt. Die durch

Frankfurter Kursbericht (21. Juni).

Schutzgebiete . . . . 6 "jo Retchsanleihe v. 1927 Ablösungsschuld o. A. .

do.

m. 91.

8 % Pr. Centr.« Bod.» Pfandbr. 28 . . . .

8°/o Pr. Centr. -Komm.-

Obl. 28......

Anatolier I ; . . . . do. II.....

Bagdad I. . . ... do. II .....

Zolltürken . . , , . Schantungbahn . . . . Adka....... ' armer Bank . . . . Berliner Handelsgesellsch. Commerz- u. Privatbank Darmnädt. u. Nationalb. Deutsche Bank . . .

Deutsche Vereinsbank Diskonto-Gesellschaft . . Dresdner Bank. . .

Metallbank . . . . , Mitteldeutsche Creditbank Reichsbank..... Oesterr. Creditanstalt Westbank...... Hapag.....

87.25

10 50

50.80

97.50

94.50

20.50

8 10

8.15

128.-

130.50

186.50 275.-

171.- 100 156.50 163.25

332.-

30.80

99.: 0

118.75

Nordd. Lloyd . , . Buderus . . . .

Gelsenkirchen. . . . Harpener . . . .

Ilie Bergbau . . ,

Klöckner . . . . .

Mannesmann . . . Mansfelder Bergbau Oberbedarf . . . . Oktavi Minen . . Phönix......

Rhein. Braunkohlen . Rheinstahl . , . . Riebeck Montan . . Laurabütte . . . . Ver. Stahlwerke A.-E. Aschersleben . . . . Salzdelsurth. . . . Westeregeln . . . . Kleyer...... Brown, Boveri. . . Daimler . . . .

110.25 72.50

137 142.- 219.-

119.75

140.25

70.-

7250

101.

238.50

404.

49.

138.-

58.25

Frankf. Maschinenfabrik. 49.

Miag.......

Voigt D Häffner . . . 220

Metallges. Frankfurt a. M. 127.50 Iunghaus. .

Cement Heidelberg .

Hoch- und Tiefbau . .

137.50

94.

PH. Holzmann . . Wayß D Freitag . . Zellstoff Aschaffenburg Zellstoff Waldhof . . I. E. Farben . . . Scheideanstalt . . . Holzverlohlung. . . Dt. Erdöl . . . . Th. Goldschmidt . . Montecatini.... Rütgerswerke . . . A. E. E...... Bergmann-Werke , . Ehade...... Licht und Kraft . . Elektrische Lieserungen Felten D Guilleaume Gesfürel . . . . . Lahmeyer..... Lechwerke. . . » . Rhein. Elektr. . . . Schuckert..... Siemens & Halske . Mainkraftwerke. . , Dt. Linoleum. . . . Karsta t ..... Svenska ..... Südd. Zucker Ver. Elanzstoff. . .

101.25

183.50

249.50

249.25

158

90.25

115.25

74.30

55.

190.75

219.75

432.-

218.-

168.50

106.

241.- 396.- 106.- 317.-

194 50 418.- 145.-

444.-

WliMe AWreiwg

Die Gemeinde Langenselbold vergibt in öffentlichem Wetibewerb für eine Fuhrwerks­waage in der Friedrichstraße

M-,MM-«.MMSM

Angebotsformulare werden im Büro der Archilekten Deine» & Elormann, Hanau, Franksurterlandstrabe 82, gegen Erstattung der èelbfttoften abgegeben. Zeichnungen liegen dort zur Einsicht aut. Die Angebote sind ver- Idrosselt mit entsprechender Aufschrift ver­sehen bis Montag. 1. Juli 1929, vormittags 10 Uhr, auf dem Bürgermeisteramt ab­zugeben. 6640g

Am Mittwoch den 26. Juni, von 2 Uhr nachmittags ab, weroeich tin Verstetgerungs- lolat, Sletnstraße 1, bezw. an Ort und Stelle:

Möbel, Fahrräder, Nähmaschine, Futz- bodenlack, Farbe, Schalungsklammern, Sprechapparat, Ladenkasse. Warenschrank, Klavier, Wanduhren, Bett, Gasbadeofen, Schreibtisch, Pritschenwagen, Automobil u. a. in. 8173a

öffentlich meistbietend gegen Barzahlung ver­steigern.

Schwedhelm,

Obergertchrrvollzteher.

die Erhöhung der Woll- und WollkämmAngprers« verursachten Mehrkosten konnten weder im In­lands- noch im Auslandsgeschäft eingebracht wer­den. In der Bilanz erscheinen Vorräte mit 1,33 (1,14) Mill. RM und Debitoren mit 719 643 (688 975) RM, denen Kreditoren mit 2,21 (1,70) Mill. RM gegen überstehen. Im neuen Jahre sind bisher Auftragsbestand und Auftragseingang etwas schwächer als im Vorjahr«. Im Anschluß an die HB. am 2. Juli wird bekanntlich eine HB. einbe- rufen, welche über die Kapitalerhöhung von 1 auf bis zu 2 Mill. RM zu beschließen haben wird.

X Ausländsanleihe des Deutschen Sali-Syndi- kats. Laut WTB.-Handelsdienst ist der Kontrakt für die Begebung der dritten Tranche der Lst. 15 Mill, betragenden 25jährigen Amortisationsanleihe des Deutschen Kalisyndikats in London durch das Kali­syndikat gezeichnet worden. Der Betrag von Lst. 3 Mill. verteilt sich mit Lst. 2 250 000 aus London mit Lst. 375 000 auf Holland und mit Lst. 375 000 auf die Schweiz. Der Londoner Cmissionskurs be­trägt 96 Prozent, der Zinsfuß 6% Proz., p. a. Zins­termine 1. Januar und 1. Juli, Laufzeit der Anleihe bis 1. Juli 1953, Rückzahlungskurs 102% Proz., halbjährige Auslosung. Das Kalisyndikat hat das Recht der vorzeitigen Rückzahlung durch Kündigung auf 1. Januar 1941 zu 102% Proz. Das Bankkon­sortium ist das gleiche wie früher und steht wieder unter Führung von J. Henry Schroeder & Co in London. In London und in der Schweiz findet keine öffentliche Zeichnung statt.

Berliner Metallmarkt. (Vom 24. Juni)

Kupfer

ü

Sie:

ü

B

Mai ...

Mai . ..

Juni . .

143.50

144.50

Juni. .

46.50

47.

Juli . . .

143.-

145.

Juli . ..

46 50

46 75

August. .

143.75

144.75

August. .

46.50

47.-

Sept.. . .

144.

144.50

Sevt. . . .

46.50

47__

Oktober .

114.50

144.75

Oktober .

46 75

47.-

Novbr.. .

144.50

145.

Novbr.. .

46.75

47.

Dezbr. . .

144.50

145.

Dezbr. . .

46.75

47.-

(Mk. für 100 kg)

Elektrolyt . . .

Rohzink (Freiverk.) Ungeschm. Zütk . Aluminium. . .

do. Barren

Nickel. .

Antimon Ng. .

Silber 900 s. 1 kg

G 170.50

190.

194.

350.

70 75

71-73

B

Amtliche Ginheitskurse

BerlinFrankfurt a. M. (Vom 24. Juni«

Geld I

Ä | <4 |

Brie:

New Uork . . Holland . .

BuenoS-Aires , Brüssel . . . Thristiania .

Kopenhagen . > Stockholm . . helsingsor . . Italien , , . London . . I Paris. . ,

Schweiz . .

Spanien . . . D.-Oesterreich , Prag . . . < PengS . , . Japan . . , Nw oe Janeiro Bulgarien . . Bugrad . . . Lissabon . . , Danzig . . .

4

168

1

58

111 111 112

10

21

20

16

80

59

58

12

72

1 0

3 7

18

81

18

13

75

10

53

51

20

52

91

29

37

57

22

84

40 98

83

49,6 02,7 35,9 73

16

4

168

1

58

111

111

112

10

21

20

16

80

59

58

12

73

1 0

3

7

18

81

19 47

75

22

75

73

42

54

94

33

41

73

34

96

42

12

84

50 03,3 37,3

77

32

Frankfurter Getreidebörse

vom 24. Juni (Amtlich).

Je 100 kg m Goldmark:

Weizen 1. Qualität 23.75

Roggen (inländisch.), fester. . . 21.7522.00

Sommergerste für Lrauzwecke . 23.00

Hafer (inländischer) ..... 22 00

Mais (gelb)........ 26.25

Weizenmehl (südd. Spezial) . . 32 0033.00 (Niederrhein. Spezial) 31.7532.75

Roggenmehl, fester.....28.5029 25

Weizenlleie..... , . 10.00

Roggenklei, ........ 11 25

Tendenz: befestigt

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