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Nr. 143

Frettag de« 21. Juni 1929

Seile 11

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HANDEL UND WDBmCHAH

Dev Auslandskvedit des AerGes abseftbloKett

' X Aus Bankkreisen wird uns der Abschluß des zS-Mill-Dollar-kredits, den das Reich durch Ver­mittlung deutscher Banken erhält, bestätigt. Be­dauerlicherweise liegt bis zur Stunde noch keine Stellungnahme des Reichssinanzminisleriums vor. Unverbindlich verlautet, daß die Verzinsung auf über 8,5 Prozent zu stehen komme.

über 8,5 Prozent

Um den Iahresulklmo nicht übermäßig zu be­lasten, soll vereinbart werden, den Rückzahlungs- fetmin einige Wochen über die geplante Kredit- dauer von sechs Monaten hinauszuschieben. Man erwartet im Laufe des Donnerstagabends, späte­stens jedoch am Freilag, eine amtliche Erklärung. Die amerikanischen Geldgeber sind hauptsächlich die Armen Dillon, Vead u. Lo. und Harris Forbes. Das deutsche Konsortium, das den Kredit vermittelt, besteht bekanntlich aus der Deutschen Bank, der Reichskreditgesellschaft und Mendelsfohn u. Lo^

die Bilanz den taffächLchen Verhältnissen nicht entspreche. Vom Vorstand wurde demgegenüber darauf Hingewiostn, daß der Bestand an alten Wagen nur 1,2 Mill. RM ausmache von MSgesamt 53 Mill. RM Vorräten. Die Liquidität sei durch­aus genügend; die Frage der Verschmelzung würde ständig im Auge behalten. Damit allein könne man aber eine Rentabilität noch nicht erzielen. Darauf wurde die Bilanzgenehmigung und die Entlastung gegen Sine geringe Stimmenzahl er­teilt. Rechtsanwalt Dr. Piech gab Protest zu Protopoll. Gegen die Wiederwahl von Schapiro stimmten etwa 15 000 RM Aktien.

Kälber mäßig rege, ausverkauft. Preise für 1 Ztr. Lebendgewicht: Kalber b) 7982, c) 7178, d) 60 bis 70; Schweine b) 7881, c) 8082, d) 8082, e) 7780. Fleischgroßmarkt: a) Frisches Fleisch: Ochsen- und Rindfleisch 1) 95105, do. 2) 8595, Bullensleisch 9398, Kuhfleisch 2) 6575, do. 3) 5060, Kalbfleisch 2) 100110, Schweinefleisch 1) 96105; b) Gefrierfleisch: Rindfleisch, Borderviertel zollfrei 56, Hinterviertel zollfrei 62 RM. Geschäfts­gang des Fleischgroßmarktes: rege.

GvotzeMZÄUfsgekeMGaft dsuiMe« âonittmveveine

' 'X Mannheim, 20. Juni. In der G.-V.

der

8. E. G.-Hamburg waren 1040 Teilnehmer ver­treten Die Spareinlagen bei der Bankabteilung fin» lt. Bericht von 8,9 i. I. 1924 auf 125 Mill. Ende Mai 1929 gestiegen. Der Umsatz in der Eigenpro­duktion hat sich um 66 Proz gehoben. Das Stamm­kapital von RM 15 Mill. soll dem wachsenden Ge­schäftsumfang entsprechend um 10 auf 25 Mill, er­höht werden. Die Zahl der Gesellschafter beträgt 882. Im laufenden Jahre soll in Rotterdam ein neues Einkaufsbüro errichtet werden, weitere Ein­kaufsbüros im Ausland sollen folgen. Im vergange­nen Jahre wurden RM 125,5 Mill. Waren durch ausländische Genossenschaftsorganisationen bezogen. Die Zusammenarbeit mit den russischen Genossen­schaften verlaufe glatt. Die Mannheimer Malz­kaffee-Fabrikation habe es ermöglicht, die bisherigen Beziehungen zu den Fabriken zu lösen. An Neu-

bauten fini) beabsichtigt: eine chemisch-technische Fa­brik in Hamburg, ein Kühlhaus für die Fisch, fabrif in Atlona-Ottensen, eine mod. Wever

iwaren-

erei mit

400 Webstühlen, Färberei und Bleicherei in Oppach (Sachsen). Ausgebaut werde eine Gemüse- und Obstkonservenfabrik in Stendal, die Holzindustrie G. m. b. H. in Dortmund, die Zentrale in Chemnitz und die Schokoladenfabrik. Angekauft wurde ein grosses Landgut in Osterholz. Dort könnten zwei Drittel des Bedarfs an Gemüsen und Obst für die Konservensabik selbst erzeugt werden. Außerdem werde ein größerer Tierbestand gehalten. In Mann­heim ist eine zweite Teigwarenfabrik auf dem Mühlengelände geplant. Projektiert ist eine Ver­größerung der Verwaltungszentrale in Hamburg. Ferner sollen dort große Ausstellungssäle für die ib gehandelten Waren geschaffen sine Mär'

I selbst hergestellten und gehandelten ck werden. Für später denke man auch an ei ' garinefahrik mit Oel- und Seifenfabrik, wofür 100 Mill, aufgewandt werden sollen. Die Gesellschaft

n MH am UMi ______ _ genommen.

Den Revisionsbeiicht erstattete Bästlein (Ham- llrg). Die beantragte Kapitalerhöhung und die Verteilung des Ueberschusses wurde genehmigt. In den A.-R. wurden August Kasch (Hamburg) und August Schulte (Essen)) neugewählt.

Darmkev Benz

X Die H.-V. genehmigte gegen einige Stimmen den Abschluß, der mit einem vorzutragenden Ge­winn von 0,88 Mill. RM abschließt. In den Auf- ichtsrat wurden neugewählt der kürzlich aus dem Vorstand ausgeschie'üene Baurat Dr. Nallinger und Paul Rhode, der durch seine Zugehörigkeit zum Aussichtsrat der Berlin-Karlsruher Jndustriewerke, der Dürener Metalhverke, der Nähmaschinen- und Fahrräderfabrik Bernhard Stoewer A.-G. und der Sächsische Gußstahlwerke Döhlen A.-G. indirekte Beziehungen zur Automobilindustrie hat.

Nach einigen Ausführungen über die Lage der Autoinobilindustrie und über die unterschiedliche Zollbehandlung für fremde Automobile in Deutsch- lanb und für deutsche Automobile im Ausland, was dem an sich wachsenden Auslandabsatz sehr abträg- äch sei, teilte Dr. v. Stauß mit, daß im laufenden 'W das geschäftliche Ergebnis recht gut sei. In den ersten fünf Monaten d. J. habe der Umsatz 53% Mill. RM betragen gegen 47% Mill. RM in der Zeichen Zeit des Vorjahres. Im Mai sei eine Re- iordzahl von 14% Mill. RM erreicht worden. Im Ei habe die Kreditrestriktion die Kauf- öügkeit der Kundschaft beeinträchtigt. Man Hosse aber, daß die durch die Pariser Ab- wrochungen emgetreten« Beruhigung diese Hem- mungen beseitigen werde. Im Anschluß an diese Ausführungen forderte ein Opponent eine weitere -rypenvevanlagung. Darauf wurde von der Ver­waltung erwidert, daß angesichts der Wünsche des Publikums in der Typenzusammenlogung nicht N weiter als bisher gegangen werden könne, wahrend der Kältperiadc' habe man einen Bank- ^uit von 3% Mill. RM ausgenommen, der aber jereits zurückbezahlt sei. Man hoffe auf weitern IWigen inländischen Absatz.

Von einem Aktionärvertreter 'wurde dann aus- ftuhrt, daß auch für Daimler besondere Maß- Wnen erforderlich seien, wenn die Firma im tam pf bestehen wolle. Die Lage von Daimler sei 'Oonbers schwierig wegen der Konkurrenz durch 'c General Motors. Die Abschreibungen seien zu niedrig, auch die Bewertung der' Vorräte " optimistisch. In den Zweigniederlassungen seien ufte alte Wagen vorhanden, die schwer verkäuflich uron. Radikale Abschreibungen durch eine Ka- ^MZnfammentegu n.g mit nachfolgender Wieder- chohung, ähnlich wie das bei Adler geschehen sei, ourden sich wohl nicht umgehen lassen. Rechts-am- Dr. Piech war gleichfalls der Auffassung, daß

Svankßuviev Bövie

X Frankfurt a. M., 20. Juni. Tendenz: zu­rückhaltend. Bis zu den ersten Kursen war die Stimmung luftlos, da Anregungen nicht vorlagen. Die Spekulation bekundete daher Abgabeneigung, und es traten gegenüber der gestrigen Abend­börse zumeist Abbröckelungen bis zu 2 Prozent ein. Auch die abgeschwächte gestrige Newyorker Börse drückte auf die Stimmung und die Tendenz neigte zu Beginn des Marktes zur Schwäche. Das Angebot nahm aber wieder kein größeres Ausmaß an. Das herauskommende Material wurde ohne Schwierigkeiten ausgenommen, doch waren Ver­luste nicht zu vermeiden. Nur J. G. Farben und Siemens waren etwas stärker angeboten und er­öffneten bis 2% Prozent niedriger. Bei ersteren wurden Taufchoperationen vorgenommen. Das Geschäft war nicht nennenswert groß. AEG. lagen gut behauptet. Gesfürel, Rheag und Schuckert waren bis 1% Prozent schwächer. Am Montan­markt blieben heute wieder die Umsätze sehr mini­mal, Erstkurse kamen hier kaum zustande, doch gingen die Rückgänge, da hier kaum Angebot vor- lag nur bis zu % Prozent. Am Kalimarkt büßten Westeregeln 2% Prozent ein. Zellstofswerte gut gehalten. In Glanzstoffaktien vermehrte sich heute wieder das Angebot, und dieses Papier verlor 4% Prozent. Am Bankenmarkt war die Umsatz­tätigkeit etwas reger, doch waren zumeist kleinere Abschläge zu verzeichnen. Nach den ersten Kursen trat ein Tendenzumschwung ein. Vom AEG.- Markt« ausgehend wurde die Stimmung freund­licher, doch wurden die anfänglichen Verluste nicht immer aufgeholt. Nur AEG., die gegen I. G. Far­ben und andere Werte getauscht wurden, waren lebhafter gehandelt und bis 2 Prozent fester. I. G. Farben waren als Tauschobjekt gegen 3. G. Chemie-Basel immer noch angeboten. das sich aber bald beträchtlich einschränkte, und auch hier war, wenn auch nur eine geringfügige, Besse­rung zu verzeichnen. Der Abschluß eines Auslands­kredites, der erst später bekannt wurde, machte einen vorteilhaften Eindruck, konnte sich aber noch nicht voll auswirken. Renten still. Deutsche An­leihen leicht gedrückt; von Ausländern Anatolier etwas gebessert.

Im Verlaufe drückte der anhaltende Order- mangel wieder stärker auf die Geschäftsentwick- lung Die Stimmung war jedoch nicht unfreundlich. B*£Mi«*R fang. Auch die übrigen Werte logen etwas hoher.

Am Geldmarkt, war Tagesgeld mit 7% Prozent etwas angespannter.

Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4.1229, gegen Pfunde 20.329. London-Kabel 4.847/8, Paris 123.97, Mailand 34.40, Holland 12 07%.

An ' der Ab en db ö rs« herrschte GeschÄfts- stille Unter dem Druck des Ordevmangels neigte die Tendenz weiter etwas zur Schwäche, zumal das anhaltende Angebot in Glanzstoft-Aktien verstimm­ten Glanzstoff büßten erneut 4% Prozent gegen der Berliner Schluss ein. Bis zu 1 Proz. niedriger lagen ferner I. G. Farben, AEG. und Gesfurel. Im übrigen traten nur geringe Kursänderungen ein. Auch im Verlaufe blieb die Haltung allgemein lustlos und außerordentl. still. Renten ohne Umsatz.

Danatbank 275%, Reichsbank 329%, Salzet- furth 411, Siemens 398, I. G. Farben 2o3%, Glanzstoff 455.

Getreide- und PvoduktenbSvse

Mannheim, 20. Juni. Angeregt durch die erhöh­ten Forderungen von Amerika und Argentinien verkehrte die Börse in fester Haltung. Die Käufer sind indessen nach wie vor zurückhaltend. Im nicht­offiziellen Verkehr nannte man gegen 12% Uhr in Reichsmark per 100 Kilo waggonfrei Mannheim: Weizen ausl. 24.2526.50, Roggen inl. 22.75, ausl. 22.75, Hafer inl. 22.2523.00, ausl. 20.7521.50, Braugerste nicht notiert, Futtergerste 19.7521.00, Mais mit Sack 20.2520.75, südd. Weizenmehl Spezial Null (offizieller Großmühlenpreis) 32.50, südd. Roggenmehl 29.0031-50. Kleie 10.50, Bier­treber mit Sack 16.5018.00.

X Die Preußische Lenkral-Bodenkredit-Akkien- gesellschast hatte im März d. J. den Inhabern ihrer 3%, und 4prozentigen Kommunal-Obligationen ein Abfindungsangebot gemacht, das jetzt, nach Ablauf der Widerspruchsfrist, als von allen Gläubigern an­genommen gilt. Demgemäß fordert die Gesellschaft zur Einreichung der alten Obligationen auf, um da­gegen die darauf in Höhe von 10 Prozent des Nennwerts entfallenden neuen 4%progentigen Li­quida tto ns - Kommunal - Schuldverschreibungen in Empfang zu nehmen, die vom 1. Januar 1928 ab verzinslich und mit 104 Prozent rückzahlbar sind. Die Jahreszinsen für 1928 werden sofort bei Aus­händigung der Stücke bezahlt. Die Liqu.-Schuldver­schreibungen sind mit mindestens 1,6 Prozent des Gesamtbetrages und Zinszuwachs in längstens 30 Jahren auszulosen. Die ersten drei planmäßigen Ziehungen für die Jahre 1928, 1929 und 1930 wer­den zu einer gemeinsamen Ziehung zusammenge- saßt, die bereits im November d. J. stattfindet. Zuzüglich eines besonderen Betrages kommen an diesem Termin 2 420 360 RM zur Auslosung, was ca. 15 Prozent des Gesamtumlaufs ausmacht. Die näheren Einzelheiten über den Umtausch sind aus der heute veröffentlichten Bekanntmachung zu er­sehen. Abdrucke der Bekanntmachung sowie die er­forderlichen Einreichungsformulare sind bei Banken und Sparkassen erhältlich; sie werden von der Ge­sellschaft auch kostenlos versandt.

Höhung des Vortrages auf RM 401 306 (226 216) wurde erklärt, daß sie zur Durchführung des schon vor dem Kriege geplanten Neubaus notwendig fei, der etwa RM 500 000 erfordere, was teils aus dem Vortrag, teils aus dem Erneuerungsfonds bestritten werden soll. Neu in den A.-R. wurde Direktor Muck (Handels- und Getreidebank Heil- bronn) gewählt. Im Laufe des neuen Jahres soll der nur noch aus zwei Mitgliedern bestehende Vorstand erweitert werden und K. R. Pielenz unter Ernennung zum Gen.-Dir. zu dessen Vor­sitzenden berufen werden. Das neue Jahr, d. h. die ersten 2% Monate, hätten sich ganz befrie­digend enträtselt.

X Homfa-Lloyd-Werke A.-G., Bremen. Die H.-V. genehmigte den üividendenlosen Abschluß für 1928. Der Vorsitzende bemerkte zu dem Abschluß, er glaube, daß mit Ausnahme von Automobilsabri- ken keine deutsche Automobtlsabrik in diesem Jahr Dividende verteile. Die Preise seien infolge des starken Wettbewerbs außerordenttich gedrückt. Die Lasten seien immer höher geworden, so daß das Ergebnis der Hansa-Lloyü-Werke im Berichtsjahr nicht dazu berechtige, eine Dividende vorzuschlagen. Außerdem seien die finanziellen Belastungen der Gesellschaft jo hoch, daß auch mit Rücksicht hierauf Aufsichtsrat und Vorstand eine Dividende nicht verantworten zu können glaubten,

X Dividendenerhähung bei der Okawi, Minen- und Eisenbahngesellschaft in Berlin. Der G.-V am 15. Juli wird eine Dividende von 16,66 Prozent brutto, d. h. nach Abzug der Kapitalertragssteuer von 15 Prozent netto oder 3 sh pro Anteil über 1 Pfund Sterl, (i. V. 12,5 Prozent brutto) vorge- fchlagen. Die Erhöhung des Divtdendenvorschlages bestätigt also die früheren Schätzungen. Der Rein­gewinn beläuft sich nach Abschreibungen von 77 685 (82 905) Pfund Sterling und Dotierung des Re­servefonds mit wieder 10 000 Pfund Sterling auf 151 655 (108 550) Pfund Sterling. 10 822 Pfund Sterling werden vorgetragen. Die Ausschüttung der Dividende erfordert 133 333 (100 000 Pfund Sterling.

GchlackivkebmavSt

20. Juni. Auftrieb: 195 Schafe, 793 Schweine.

X Frankfurt a. M., Rinder, 973 Kälber, 43 ou,u|c, «w ^,^.. Marktoerlauf: Schweine ruhig, nahezu geräumt;

Schutzgebiete . . . . 6/o Retchsanleihe v. 1927 Ablösungsschuld o. A. .

do.

8 % Pr. Cent P-andbr. 28 .

8°/o Pr. Centr.

Obl. 28. .

Anatolier I .

m. A. .

Bod.-

Koinm.»

do.

II

Bagdad I......

do. II......

Zolltürken . . . . Schantungbahn. . , . Adka .... . . . Farmer Bank . . . . BerlinerHandelsgesellsch. Commerz- u. Privatbank Darmuädt. u. Nationalb. Deutsche Bank . . . . Deutsche Vereinsbank Diskonto-Gesellschaft . . Dresdner Bank. . .

Metallbank..... Mitteldeutsche Creditbank Reichsbank..... Oesterr. Creditanstalt . Westbank . ..... Hapag.......

X Adlerwerke norm. Heinrich Kleyer A.-G

Frankfurt ~

Verwaltung

rungs- uni

a. M. Das in der letzte:

tg angekündigte weitere Rationalifie- ib Produktionsprogramm konnte bisher

in G.-B. von der

Frankfurter Getreidebörse vom 20. Juni (Amtlich). Je 100 kg in Goldmark:

Weizen 1. Qualität 23.50 Gm

Roggen (inländisch.), fester. . . 21.7522.00 ,

Sommergerste für Brauzwecke . 23.00 ,

Hafer (inländischer) ..... 22.00 ,

Mair (gelb)........ 26.00

Weizenmehl (südd. Spezial) . . 32 0032.50 , (Niederrhein. Spezial) 31.7532.00 ,

Roggenmehl, fester ..... 28.2529 00

Weizenkleie........ 10.2510.50 ,

Roggenkleie . ....... 1150 ,

Tendenz: fester.

Honsprogramm ist aogeichlojsen und in dein kleine­ren Wagen, dem Favorit, neben dem mittleren Standard 6 und großen Standard 8, gegeben. Das alte Lager wurde in stärkstem Maße geräumt. Die Umsatz,Ziffern weisen in den letzten Wochen eine steigende Tendenz auf. Im April wurde die höchste Absatzzahl seit Bestehen der Adlerwerke erreicht, der Mai brachte darüber hinaus eine Absatzsteige­rung um 30 Prozent und der Juni dürfte auf Grund des bisherigen Verlaufes den Mai noch übersteigen. Während vor einigen Wochen noch die Tagesproduktion nur 40 Wagen betrug, ist die augenblickliche Kapazität des Werkes mit einer Tagesproduktion von 60 Wagen erreicht. Davon entfallen etwa 30 Wagen auf den Favorit. Fast mit sämtlichen Typen bleibt die Gescllsckmft mit der Lieferung im Rückstände und muß Lieferfristen beanspruchen. Hand in Hand mit der Neuorgani­sation für den Jnlanüsmarkt wird zurzrit noch der Auslandsabsatz organisiert. Man hofft in einigen Monaten mit geringer Erweiterung der Maschincn- anlagen und Einrichtung die Kapazität des Werkes auf 100 Wagen zu bringen und deren Absatz ge­sichert zu haben.

X E. H. Knorr A.-G., Heilbronn. Die G.-V. genehmigte laut Heilbronner Bericht den bekann­ten Abschluß mit 11 Prozent Dividende. Zur Er-

Berliner Metaamnrkt. (Vom 20. Juni)

Kupfer

ü

b

31 et

Ci

B

Mai ...

Ma! . . .

Juni . . .

140.-

143.-

Juni.

47.75

47.75

Juli . . .

141.25

141.50

Juli . . .

47 25

47.75

August. .

141.-

142.-

August. .

47.50

47.75

Sept.. . .

142

142.25

Sevt. . . .

47.25

47.75

Oktober .

142.

142.50

Oktober .

47 50

47.75

Novbr.. .

142.-

142.50

Novbr.. .

47.25

47.75

Dezbr. . .

142.25

142.50

Dezbr. . .

47.25

47.75

(Mk. für 100 kg) G B

170.50

Elektrolyt . . .

Rohzink lFreivcrk.) llugeschm. Zink . Aluminium . . .

do. Barren

Nickel. .

Antimon Ng. . .

Silber 900 f. 1 kg

190. 19t

350.

70 - 75

72-74

Amtliche EluheitSkurse

Berlin- Frankfurt a. M. (Vom 20. Juni'

Frankfurker Kursbericht (20. Juni).

4.85

87.30

51.-

10.60

97.50

94.50

8.10

128,25

130.50

185.50 276.-

171.25 100.

156.25 162.-

329.

30.80

99.50

120.-

Nordd. Lloyd ....

Buderus ..... 72.-

Gelsenkirchen .....124.75

Harpener ......

Ilie Bergbau .... 218.

Klöckner ......

Mannesmann ....

Mansfelder Bergbau . 137.

Oberbedarf ... .

Oktavi Minen . . . 71.25 Phönix. . . . I , . 94.-

Rhein. Braunkohlen . ,

Rheinstahl.....126.25

Riebeck Montan . . ,

Laurahütte.....72.25

Der. Stahlwerke A.-E. . 97.25

Aschersleben ..... 243.50 Salzdetfurth ..... 410. Westeregeln ..... 251.50 Kleyer....... 51. Brown, Boveri. . . . 138. - Daimler.....60.75

Franks. Maschinenfabrik 50. Mag ...... 122.50

Voigt & Häffner . . . 220 Metallges.Frankfurta.M. 127.- Funabaus...... 76.

Cement Heidelberg . . 137. Hoch- und Tiefbau . .

Ph. Holzmann ...

Wayß a Freitag . . . 101.50 Zellstoff Aschaffenburg . 188.- Zellstoff Waldhof . . . 251.50 J. E. Farben .... 254.50 Scheideanstalt . « . 161. Holzverlohlung.... 90.50

Dt. Erdöl.....114.0

Th. Goldschmidt . . . 75.- Montecatini..... 54.75

Rütgerswerke ....

A. E. G..... . 194

Bergmann-Werke ...

Ehade.......43.

Licht und Kraft . . . 218. Elektrische Lieferungen .

Felten © Guilleaume . 134. Eessürel . ..... 223. Lohmeyer......169.25

Lechwerke......

Rhein. Elektr.....

Schuckert ...... 244.50 Siemens & Halske . . 400.50 Mainkraftwerke. . . . 166. Dt. Linoleum. .... 320.25 Karstadt ......195.50

Svenska ...... 418. Siidd. Zucker ...

Ver. Glanzstoff. ^ . . 460.-

Geld

Br

ie?

*

! ^

New Zsork.....

4

18

4

119

Holland .......

168

14

168

'48

Bucnos-AircS .... .

1

75

1

75

Brüssel..... .

58

12

58

24

Ebristiania . ...

111

57

111

79

Kopenhagen..... .

111

53

111

75

Stockholm ......

112

18

112

40

Helsiugfor......

10

52

10

54

Italien .... ...

21

91

21

95

London ...... .

20

30

20

34

Paris..... .

.16

39

16

43

Schweiz ...... .

80

52

80

68

Spanien .......

59

41

59

53

L.-Oesterreich .....

58

84

58

96

Prag..... .

12

39

12

41

Pengs ......

72

97

73

11

Japan . ..... .

1

84

1

84

Rio oe Janeiro ....

0

49,7

0

50

Bulgarien ..... .

3

02,7

3

03,3

Belgrad.......

7

36,1

7 1

37,1

Lissabon . . t . . , .

18

73

18 1

77

Danzig.......

81

14

81 i

30

SeraatoortH4 für Derlaa in» VrvSerrii Paul Xa«; für Na *taftiontnen «elamtinhâ Richard 6n1tf» Hr «totesten und Reklamen: Je. Si «benh Lhner alle in Sanaa. Roiânânck kr S4lfeneau#6u66rurferef Sdnau. $trtrf6raS«nf4M Ar. KM. 3957, JOSS. - FofHiM ZeanNan a. M. Rn »6» BanNonio- kiLndiiche Leibbank Sann».

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