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; X Die Emissionstätigkeit Deutschlands an den ausländischen Kapitalmärkten ist seit Monaten be­reits vollkommen ins Stocken geraten, eine Tat­sache. die sich angesichts der geringen Aufnahme- tätigkeit des einheimischen Kapitalmarktes beson­ders unangenehm bemerkbar macht. An die in Paris zustandegekommene Einigung der Repa­rations-Sachverständigen werden jetzt Hoffnungen auf eine baldige Wiederbelebung des Auslands­anleihegeschäfts geknüpft. Ein zuverlässiges Baro­meter für das Interesse, das das ausländische Kapi­tal deutschen Anlagewerten entgegenbringt, ist in der Kursgestaltung der an den internationalen Börsenplätzen notierten deutschen Auslands­emissionen zu erblicken. Wir haben daher nach­stehend die Kurse einiger repräsentativen deutschen Anleihen an den drei wichtigsten Börsen näm- ljz Newyork, London und Amsterdam zusam-

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mengestellt:

Newyork:

Dawes-Anleihe Bremen Preußen EiroverbarÄ Berlin Elektrowerke

London:

Dawes-Anleihe Hamburg Berlin Kalisyndikat

Amsterdam;

Zinsfuß

7

7

6%

7

6% 6%.

7

6

6

/ 7

letzter Kurs 105,75 100 94 97,50 97 92,37

105,25 96 93,50

104

1. Sunt 105,75

99,87 92,62 96,50

95,50 87,50

103,75 96 93

103

, 103.72 *85,37

93,75 95,75

102,50

88,25

95,50

98

103

Die Kurse der deutschen Ausländsanleihen wei­sen an allen Börsen eine beachtenswerte Befestigung auf. Ob die darin zum Ausdruck kommende leb­haftere Nachfrage schon jetzt ausreicht, um eine Wiederaufnahme der Emissionstätigkeit zu ermög­lichen, mag dahingestellt sein. Die gegenwärtig zu erzielenden Bedingungen erscheinen uns im Ver­gleich zu den Vorjahren immerhin noch recht un-

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günstig. Jedenfalls ist aber die Kursbefestigung als günstiger Vorbote einer Emissionsbelebung anzu- sehen. Daß die Kapitaleinfuhr Deutschlands künftig denselben Umfang annehmen wird wie in den ver- gntzgenen Jahren, ist nicht anzunehmen. Dagegen spricht schon die Tatsache, daß der amerikanische Markt heute längst nicht mehr so aufnahmefähig ist.

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Mannheim, 13. Juni. Auch in dieser Woche herrschte am Weltgetreidemarkte wieder eine ner= Höse Stimmung. Von einem zum anderen Tag waren heftige Preisbewegungen festzustellen, die in fester Linie durch die verschiedenartige Beurteilung hinsichtlich des Farmerhilfsgesetzes bedingt wur­den. Der in dieser Woche veröffentlichte Bericht der landwirtschaftlichen Abteilung in Washington wurde a la Baisse ausgelegt; nach demselben schätzt man die Anbaufläche für Winterweizen auf 40 476 000 Acres gegen 36 179 OOC Acres im Vor- >ahre, der Ertrag wird auf 622 Mill. gegen 512 Millionen Bushsls geschätzt. Für Roggen schätzt man den Ertrag auf 44 Mill, gegen 37 Mill. Bushels im Vorjahre. Auch der Umstand, daß die schwimmenden Getreidemengen eine beträchtliche Zunahme aufweisen, während die Exportnachfrage an den überseeischen Märkten gering blieb, wirkte preisdrückend. In der Mitte der Woche trat

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dann aber eine teilweise Erholung ein, gestützt auf den amtlichen kanadischen Getreidebericht, wonach der Felderstand unter der Einwirkung des kalten Frühjahrswetterg gelitten haben soll. In den Pro­vinzen Ontario und Salkatchewan sollen die Plan­zen unter starken Regenfällen gelitten haben. In allen Provinzen wird der Stand ungünstiger als im oorangegangeneit Jahre bezeichnet. In Wei­zen lagen heute Angebote vor in 79 Kg. Bahia ladend, geladen und per Juni und Juli Abladung zu 10.32%10.35, in 79 Kg. Baruso auf gleiche Abladungstermine' zu 10.25, in Manitoba 1 per Juni und Juli Verschiffung zu 12.20, desgl. 2 11.95, 3 11.75, 4 11.30, 5 10.25 6 9.25 und in Hardwinter 2 Sulf per Juli/August zu 10.85 hfl. per 100 Kg. elf Rotterdam. In Roggen lagen Angebote vor in Western Roggen 2 per Juni/Juli Abladung zu 9.50 und in La Plata-Roggen 74/75 Kg. Juni-Ver- schisfung zu 10 hfl. cis Rotterdam. G e r st e hatte sehr ruhigen Markt Das Angebot überwog die Nachfrage Man verlangte für La Platagerste 62

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Kg. Justi 9.35, für 65 Kg. schwere Ware 9.50 und für Donaugerste 59/60 Kg. per Juni 9.50 hfl. cif Rotterdam. Hafer lag gleichfalls im Verein mit der allgemein schwächeren Stimmung ruhig, La Platahafer 46/47 Kg. Juni ist zu 8.77%, Clipped- Hafer 51/52 Kg. Juni zu 99.02% hfl. cif Rotter­dam offeriert. Mais war größeren Preisschwan­kungen unterworfen. Am gestrigen Tage konnte man Platamais per Juni-, Juli- und August-Ab­ladung vorübergehend z-u 9.25 kaufen, während man heute wieder 9.37% hfl. cif Rotterdam forderte.

An unseren süddeutschen Märkten waren unsere Interessenten vorwiegend im Einkauf zurückhaltend; nur der notwendigste Bedarf wurde gedeckt, um die weitere Entwicklung des Marktes abzuwarten. In Weizen fehlte das Angebot in Inlandsware voll­kommen, sodaß die Notiz aussallen muhte. Für disponiblen Auslandsweizen verlangte man, je nach Qualtität und Provenienz 2426.50 RM für die 100 Kg., waggonfrei Mannheim. Roggen lag in Uebereinstimmung mit Weizen ruhig. Für vorderpfälzischen Roggen stellte sich die heutige offizielle Notiz auf 22.75 RM waggonfrei Mann­heim, zu welchem Preise aber keine Abnehmer zu finden sind, da bayerischer und ostpreußischer Rog­gen, die dem pfälzischen Roggen an Qualität nicht

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nachstehen, zu 21.75 RM cif Mannheim offeriert ist. Weshalb an der Mannheimer Produktenbörse die Notiz für bayerischen und ostpreußischen Rog­gen unterbleibt ist nicht ersichtlich. Es wäre auf alle Fälle für die Beurteilung der Angebote in Jnlandsroggen zu begrüßen, wenn eine amtliche Notiz auch für diese Roggen ausgenommen werden würde. Gerste lag weiter ruhig bei kleinem Ge­schäft. Futtergerste wurde, je nach Qualität, mit 19.5020.50 notiert. Mais war größeren Schwankungen unterworfen; gegenüber der vor­wöchigen Notiz ist ein Preisrückgang von 0.25 RM auf 20.25 RM brutto für netto, einschließlich Säcken, waggonfrei Mannheim festzustellen.

F u t t e r m i t tel verkehrten auch in dieser Woche wieder in schwacher Haltung und die Preise wurden durchweg ermäßigt. Für seine Weizenkleie verlangte man heute 10.7511., für grobe 11.75 bis 12, für Biertreber 16.5018.50, für Malzkeimè 15.7516.75, für Trockenschnitzel 12.2512.75, für Sojaschrot 18.7519.25, Haferschalenelasse 11 bis 11.50, für Rapskuchen 1818.25 und für Lein­kuchenmehl 22.5022.75 RM frachtparität Mann­heim.

Mehl. Am Mehlmarkte wirkte die schwache Stiinmung des Brotgetreidemarktes abschwächend

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ein. Die Umsätze blieben klein und beschränkten sich auf die notwendigsten Bedarfsdeckungen. Für süd­deutsches Weizenmehl Spezial Null. haben die Mühlen den offiziellen Großmühlenpreis ym 0.25 auf 32.50 RM und für Roggenmehl 7060pro= zentige Ausmahlung, je nach Fabrikat, auf 28.75 bis 32.50 fsiM frei Waggon Mühle herabgesetzt.

Hopfen. Die Hopsenmärkte nahmen auch in dieser Woche wieder einen ruhigen Verlauf. Die Umsätze beschränkten sich auf den notwendigsten Be­darf. Zufuhren sind klein. Am Nürnberger Haupt­markte zahlte man für Markthopfen 9095, für Hallertauer 120125 und für Tettnanger Hopfen 130135 RM per Ztr. Der Stand der Pflanzen wird als gut bezeichnet, doch soll infolge des in letzter Zeit herrschenden trüben und kühlen Wetters die Peronospora etwas stärker aufgetreten sein.

Tabak. Das Geschäft an den Tabakmärkten hat auch in dieser Woche keine Belebung erfahren. Von der Schneidegutfabrikation bleiben helle Ta­bake gesucht, doch ist das Angebot hierin klein. Für gute helle Tabake wurden 90100 und für ge-

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ringere, schwere Ware 7075 RM per Ztr. ange­legt. Sandblätter erzielten 95140 und Sand- grumpen 6575 RM per Ztr. Am Rippenmarkt herrscht Ruhe bei ziemlich unveränderten Preisen.

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(Vorbericht)

Frankfurt a. M., 17. Juni. Auftrieb: 1355 Rinder, darunter 323 Ochsen, 115 Bullen, 485 Kühe, 370 Färsen, 604 Kälber, 48 Schafe, 4284 Schweine. Preise: Ochsen a 1) 6265, a 2) 5662, c 1) 5054; Bullen a) 5659, b) 5255; Kühe a) 48 bis 53, b) 4247, c) 3611, d) 3035; Färsen a) 6265, b) 5561, c) 5054; Kälber b) 7880, c) 7077, d) 6070; Schweine a) 7679, b) 76 bis 79, c) 7982, d) 8083, c) 7577. Marktver­kauf: Rinder: rege ausverkauft; Kälber: ruhig ausverkauft; Schweine ruhig, etwas Ueberftanb.

Amfievdamev MamanimavVt

(Wochenbericht unseres Sonderberichterstatters)

Amsterdam, 15. Juni. Die Zahl der fremden

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Käufer war befriedigend. Trotzdem war der Umsatz gering. Melee lag träge; ordinäre Artikel bröckel­ten ab. Kleinbrillant tendierte dagegen freund­licher. Nur Baguettes tendierten lebhaft. Am Roh­markt tendierten nur Senale willig.

Antwerpen, 15. Juni. , Der Markt kaum ge­ändert. Die Antwerpener Spezialartikel waren schwierig unterzubringen. Fantasie blieb fest. Der Rohmarkt tendierte ruhig.

X Amtliche Großhandelsindexziffer. Die auf den Stichtag des 12. Juni berechn eie Großhandels­indexziffer des Statistischen Reichsamtes hat mit 134,9 gegenüber der Vorwoche (134,5) um 0,3 v. H. angezogen. Von den Hwuptgruppen lag di« Jndex- zifjer-stür Agrarstoffe mit 124,4 (122,9) um 1,2 v. ^-exzifjer Jur.

KökMialwaren stellte sich auf 123,4 (123,2). Du Indexziffer für industrielle Rohstoffe und ^aIb waren ist um 0,2 v. H. auf 131,2 (131,4) zurück­gegangen.

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X Leonhard Tietz A-G., Köln. Der AR. be­antragt der auf den 9. Juli einzuberufenden GV. Schlichen Abschreibungen eine Dividende von 10 Prozent auf 29,7 Mill. RM AK.

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X A. G. für Zellstoff. und Papierfabrikakion Aschaffenburg. Der ÄR. wird der am Montag statt- findendeii GV. vorschlagen, von den neu zu emi- tierenden 4,8 Mill. RM Stammaktien den alten Ak-

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Kein Rheumatismus mehr? 15 000 Bienen lassen ihr Leben für einen Patienten!

Von Georg Skrelisker.

Im Garten der Wiener psychiatrischen Klinik hat ein junger Arzt eine große Bienenkolonie mit transportablen Stöcken ins Leben gerufen. Hübsche Miniaturvillen mit schiefen, weit herabhängenden Dächern, in denen es unvermeidlich summt und brummt; jede beherbergt ein Bienenvolk, das viele Zehntausende Angehörige aufweist.

Diese Bienen erzeugen zwar wie anderswo Honig und hegen und pflegen eine Königin, um den Nach­wuchs zu sichern, aber damit ist hier ihr Zweck noch nicht erfüllt. Vielmehr sind sie zum Kampfe mit und für den Menschen bestimmt: gewissermaßen Gladiatoren der Jnsektenwelt.

Der junge Arzt heißt Dr. Fr. Kretschy und zählt erst dreißig Jahre. Als junger Mediziner war er an Gelenkrheumatismus schwer erkrankt, so daß er sich kaum mehr bewegen konnte. Durch Zufall, von

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Bienen gestochen, merkte er eine plötzliche Besse- rung in seinem Pesinden. Das ließ ihn nachdenken. Und da er wußte, daß schon die berühmten Aerzte des Altertums, Hippokrates, Geistig und andere, von der Heilwirkung des Bienengiftes Wunderbares zu erzählen wußten, so begann er sich mit Feuereifer dem Studium der Biene und des Bienengiftes zu widmen, ja, er injizierte sich eine immer höher an­wachsende Zahl vonBienenstiche". und siehe da nach kurzer Zeit war er vollkommen geheilt.

Heute singt er das Lob der Bienen in allen Tönen; er nennt sie Wohltäterinnen des Menschen nicht wegen ihres Honigs, sondern wegen ihres Giftes, und darum hegt und pflegt er sie als geschulter Imker und reift mit ihnen zum Aus­schwärmen in die verschiedenen Gegenden Oester­reichs. Die von ihm begründeten Bienenstichkuren werden seit geraumer Zeit sowohl in österreichischen, deutschen, als auch amerikanischen Kliniken geprüft und als erfolgreich bestätigt.

Das Prinzip der modernen Bienenstich-H-il- lehre", so erklärt Dr. Kretschybesteht darin, die an

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Rheumatismus erkrankten Personen jo lange mit Bienen zu stechen, bis sie gegen Bienenstick« un­empfindlich werden. Dieses Stadium wird bei den einzelnen Patienten nach ganz verschiedene» Men­gen erreicht. Sehr schwere, hartnäckige Fälle be­nötigen 8000 bis 15 000 Bienen, Oie natürlich ge­opfert werden müssen, da eine Biene nach der Aus- spritzung ihres Giftstachels bekanntlich nicht mehr lebensfähig ist. Das an der Stachelspitze aus- tretende Gifttröpfchen wiegt 0,00025-^0,00033 Gramm.

Wenn die Bienenstiche, die Rötung und Schwel­lung hervorrufen, einen normalen Verlauf zeige», wenn also die Schwellung innerhalb der nächsten 24 Stunden, ihren Höhepunkt erreicht, um noch zwei bis drei Tagen vollkommen abzuklingen, dann handelt es sich um einen Nichtrheumatiksr. Denn der reine Rheumatiker ist durch Ausbleibetz der Merkmale gekennzeichnet".

Nach jahrelangen Bemühungen ist es Kretschy auch gelungen, ein Bienengiftpräparat herzustellen, das in seiner Wirkung aber erst klinisch auf ver­schiedenen Stationen überprüft wird. Mit aller Kraft arbeitet er jetzt weiter, um neue Heilmöglich- keiten des Bienengiftes aufzüspüren. Tag für Tag verbringt er bei seinen Bienen im Garten dec

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psychiatrischen Klinik in Wien, reinigt die Stöcke und entnimmt ihnen die für feine Patienten not­wendigen Bienen, die in kleine Kästchen gesetzt und dann lebhaft geschüttelt werden, damit sie in Er. regung geraten. Denn nur die erschreckte ausge­scheuchte Biene sticht!

Das merke ich selbst, als ich neben Kretschy stehe und ihm bei der Arbeit zusehe, denn ein rie­siger Schwarm von Bienen umkreist unsere Köpfe» Einzelne Vorwitzige haben sich auf unsere Nase. auf den Ohren und sogar auf den Händen niederge­lassen. Sie kitzeln ein bißchen, und dann muß man die Hand langsam und gemessen heben und die Zu­dringlichen freundlich zum Fortgehen ermutern, sie nehmen das gar nicht übel und fliegen fort.

Wenn mich eines Tages das Rheuma erwischen sollte, will ich mich vertrauensvoll an Sie wenden, meine Bienen . . .1

100 Üüö-Mk. tvcwinn der Klassenlolkerie für Berlin.

Bei der begonnenen Ziehung zur 3. Klaffe der Preußisch-Süddeutschen Klassenlörterie fiel, wie die V. Z." meldet, als einer der ersten Gewinne der Hauptgewinn von 100 000 RM auf das Los Nr. 255 406, das in beiden Abteilungen in Berlin ge­spielt wird.

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Lüsten der deutschen Ozcanslieger.

Berlin, 14. Juni. Im Reichsoerkehrsministerium tzgte heute nachmittag die jeierllche Uebernahme von dem Deutschen Klub in Chikago gestifteten >en Büsten der Ozeanflieger Hermann Köhl und -Herrn von Hünefeld. Nach einer Ansprache des chsverkehrsminister» Dr. h. c. Stegerwald üder- der amerikanischen Botschafter Dr Schurman Büsten mit einer Rede, in der er u. a. sagte, es von seinen Chikagoer Landsleuten gestiftete ckmal sei zugleich ein Anerkennungszeichen