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Nr. 141

ZMlkwoch den 19. Juni 1929

Sette

HANDEL UND

WIRTSCHAFT

Vev AuSlandstzvedtt fäe das Reift

ZwifcheKschallung einer deutschen Bankengruppe

X In Bestätigung unserer bisherigen Meldun­gen hören wir, daß der Auslandskredit für das Reich in allernächster Zeit zum Abschluß gelangen dürfte. Allerdings wird sich gegenüber den ersten Nachrichten insofern eine veränderte Situation er= geben, als darauf hingewiesen wird, daß das Reich nidjt direkt sondern durch Vermittlung einiger deutscher Großbankinstitute ausländisches Geld auf kürzere Frist an sich ziehen will. So erklären sich auch die wiederholten Dementis der Reichsfinanz- ocrmaltung, die bekanntlich in den letzten Tagen wiederholt den bevorstehenden Abschlß eines Aus­landskredits in Abrede stellten. Nach den neuesten Meldungen soll eine Bankengruppe unter Führung der Reichskreditgesellschaft, der Deutschen Bank und angeblich einiger großer privaten Bankinsti­tute, wie der Firma Mendelssohn & Co., bei ihren ansländischen Geschäftsfreunden, angeblich in den Vereinigten Staaten, einen Kredit von 50 Mill. Dollar besorgen und diesen in Form von Reichs­mark (200 Mill. RM) an das Reich weiter geben.

Eine Bestätigung für diese neueste Lesart liegt not vom Reichsfinanzmimisterium noch nicht vor, doch ist an ihrer Richtigkeit kaum zu zweifeln. Im Übrigen verlautet, daß der Kredit auf drei Monate abgeschlossen werden soll, wobei allerdings eine einmalige Verlängerung um abermals drei Mo- nate in Aussicht genommen sei. Was die Kapitalbe- Ichaffungspläne der Reichsbahngesellschaft anlangt, ist eine seit Monaten bekannte Tatsache, daß die Gesellschaft die Aufnahme einer langfristigen Anleihe für werbende Anlagen beabsichtigt. Unter langfristig" wird hierbei eine Anleihe verstanden, die sich auf mindestens fünf Jahre erstreckt. Die bisherigen unverbindlichen Vorbesprechungen der Reichsbahngesellschaft über angeblich 300 bis 500 Mill. RM haben bisher noch zu keinem Ergebnis geführt. Zwischen der kurzfristigen Anleihe des Reiches und dem langfristigen Anleihebedarf der Reichsbahngesellschaft besteht kein Zusammenhang.

Geivekdemsttsvol?

Vorschläge der Sachversländigen-Sommission

X An der Berliner Produktenbörse verlautete in den letzten Tagen wiederholt, die Sachverstän­digenberatungen der Kommission zur Prüfung einer etwaigen Neuregelung der Getreidezölle seien bereits grundsätzlich abgeschlossen. Wie wir hierzu hören, glaubt man im Kreise dieser Sachverständi­gen, daß sich der Reichstag bereits Mitte nächster Woche mit dem Gutachten der Sachverständigen­kommission beschäftigen wird. In gewissem Um­sange wird eine Erhöhung der Getreidezölle befür­wortet. Außerdem stellt das Gutachten den Plan eines Getreidemonopols in Deutschland zur De­batte, über dessen Struktur zuverlässige Angaben jedoch zur Zeit noch nicht zu erhalten sind.

Angeblich handelt es sich um ein Getreidemono­pol für eine gewisse Zeit, man spricht versuchsweise von einem Jahr. Die befürwortete Erhöhung der kunif^ber im deutsch-schwedischen Handelsvertrag fistgefetzten' Getreidezölle voraus, wobei Schwe­den vielleicht Kompensationen für Vieh- und Fleischzölle fordern könnte, die der deutschen Land­wirtschaft die finanziellen Vorteile einer Erhöhung der Getreidezölle wieder entwinden würden. Wenn von verschiedenen Seiten das Inkrafttreten der autonomen Zölle von 7 RM pro Doppelzentner Roggen und 7.50 RM pro Doppelzentner Weizen in absehbarer Zeit als sicher in Aussicht gestellt wird, so eilen solche Voraussagen jedenfalls den Tatsachen voraus. Auch rechnen solche Prophezei­ungen nicht mit den überaus schwierigen Verhand­lungen im Reichstage.

keine besondere Belebung, da der immer noch an­haltende Ordermangel geschäftsstörend wirkte. Die freundlichere Stimmung wurde vor allem durch den festen gestrigen Newyorker Börsenschluß, den Er­leichterungen am Geldmarkt und der besseren Lage der deutschen Mafchinenindustrie, bei zunehmenden Auslandsaufträgen hervorgerufen. Nur in ein­zelnen Werten konnte die Geschäftstätigkeit etwas lebhaftere Formen annehmen. Gegenüber der gestrigen Abendbörse waren aber auf allen Markt­gebieten Besserungen bis zu VA Prozent zu ver­zeichnen. Etwas größeres Interesse bestand für Siemens, Schuckert und AEG., die bis au 1% Pröz. gewinnen konnten. Felten dagegen leicht gedrückt. Am Chemiemarkt sagen I. G. Farben auf Reali­sationen bis 1 Prozent schwächer. Rütgerswerke lagen auf die immerhin befriedigende Geschäftsent­wicklung bis 1 Prozent fester. Am Montanmarkt war die Umsatztätigkeit wieder äußerst minimal, doch überwogen auch hier die Besserungen. Interesse be­stand ferner noch für Autowerte, vereinzelte Ban­ken, Dt. Linoleum und vor allen Dingen für Zell­stoff Aschaffenburg, letztere auf die schon bekannte engere Zusammenarbeit mit der Memeler Zellstoff- fabrik. In Erwartung einer Erklärung der Glanz­stoffverwaltung, hinsichtlich der Verschmelzung die­ses Unternehmens mit der holländischen Enka-Ge- sellfchaft, kam hier Material heraus, und dieses Pa­pier lag bei Eröffnung 1 Prozent, aber später bis zu 3 Prozent schwächer. Im allgemeinen war man heute enttäuscht, nad}bem man mit dem baldigen Abschluß einer 50 Millionen Dollaranleihe für das Reich gerechnet hatte, da teuere und ungünstige Angebote von Auslandsseite, die anfangs in Erschei­nung getretenen Hoffnungen verwischten. Die Grundstimmung blieb aber freundlich. Renten still, aber durchweg gut behauptet. Zeitweise war die Umsatztätigkeit nach den ersten Kursen etwas reger, doch machte sich immer wieder der bestehende Auftragsmangel nachteilig bemerkbar, so daß das Geschäft Schwankungen unterworfen war. Teil­weise traten auch Gewinne um Bruchteile eines Prozentes ein. Im großen und ganzen waren bei zuversichtlicher Stimmung die Kurse gegen An­fang gut behauptet.

Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 1% Proz. unverändert.

Am Devisenmarkt war die Mark und der fran­zösische Franken fester. Man nannte Mark gegen Dollar 4.1910, gegen 20.322, London-Kabel 4.8468, Paris 123.88, Mailand 92.67, Madrid 34.30, Hol­land 12.07%.

An der Abendbörse konnte wieder infolge der Orderlostgkeit kaum Geschäft zustande kommen. Zur offiziellen Kursfestsetzung kamen daher nur

wenig Werte zur Notierung. Man war vor allem verstimmt, daß der Abschluß eines Auslandskredites des Reiches noch nicht perfekt ist, und die Tendenz neigte weiter etwas zur Schwäche, wobei gegen­über dem Berliner Schluß die Rückgänge jedoch klein blieben. Deutsche Bank, Salzdetfurth verloren 1 bis VA Proz. AEG knapp gehalten. I. G. Farben ca. 14 Proz. niedriger. Auch Zellstoff Aschaffenburg waren eher angeboten. Etwas bessern konnten sich dagegen Nordd. Lloyd und Buderus. Renten still.

I. G.Farben 255, Salzdetfurth 415, A. E. G. 191, Buderus 72, Aschaffenb. Zell. 197 A Mannes­mann 117, Deutsche Bank 17211.

X Frankfurter Allgemeine versichcrungs-A.-G, Frankfurt a. M. Die GV., in der 22 Aktionäre mit 47 915 Stimmen vertreten waren, beschloß debatte­los wieder WA Proz. Dividende. An Stelle des aus dem AR. ausgeschiedenen Dir. Gustav Wiß wurde Direktor Gerhard Sachon (Disconto-Gesell- schaft, Frankfurt a. M.) neu gewählt Die GV. derHelios" Allgemeine Rückversicherungs-G.-G., Frankfurt a. M., genehmigte den Abschluß mit 12 Prozent Dividende.

X Dividendenvorschläge. Porzellanfabrik Kahla A.-G., Kahla, 5 Proz. (7) aus 10,81 (7,81) Mill. RM. AK. Brown Boveri u. Cie. A -G., Baden, 9 Proz. (8). Ostbayerische Stromversorgung A.-G., München, 0 Proz. (0) aus 5,67 Mill. RM AK..

X Glanz stoff-Enka. Zur Ausschaltung gegen- feitiger Konkurrenz haben die Verwaltungen der beiden Gesellichafden beschlossen, unter Aufrecht - erhaltung der rechtlichen und wirtschaftlichen Selbständigkeit eine Verschmelzung ihrer Interessen Dividendenberechtigung für das Jahr 1929 ge­rn Frage kommen, da die Gesellschaften in verschie­denen Ländern liegen. Der Name der Enka soll in .Allgomeen Kunstzyde-Unie geändert werden. Den Glanzstoffaktionären wird folgender Borschlag unterbreitet, für je 2700 RM Glanzstoff-Aktien werden 2000 hfl. Unie-Aktien mit Dividende ab 1. Januar 1929 gewährt. Nach Ablauf der Um- tanschfrist wird für sämtliche dann vorhandenen Unie-Aktien ein Bezug srecht im Verhältnis von 4:1 zu 130 Prozent mit halber Diuidendenberchtigung für das Jahr 1929 ge­währt. Weitere 22 Mill. hfl. Unie-Aktien sollen zwecks Umfang der Maekubee-Aktien sowie zu wei­teren Angliederungszwecken ausgegeben werden. Das Gesamtkapital der Unie-Aktien wird unter Voraussetzung, daß sämtliche Glanzstoff- und

FranKfurker Kursbericht (18. Juni).

Schutzgebiete .... 430

6 °;0 Retchsanleihe v. 1927 87.30

Ablösungsschuld o. A. . do. m. A. .

8"/. Pr. Centr. - Bodu

Psandbr. 28 . . .

Anatolier I..... do. II.....

Bagdad I. . . . , ,

do. II. . . . . .

Zolltürken . . » . .

Schantungbahn. . . .

Adka....... -» armer Bank . . . .

Berliner Handelsgesellsch. Commerz- u. Privatbank Darmsiâdt. u. Nationalb. Deutsche Bank . . . .

4 80

51

10

97,

94.50

8.45

128

130.50

186.25 277.-

171.50 100.

Rordd. Lloyd Buverus . . Gelsenkirchen. Harpen er . . Ilse Bergbau Klöckner . .

112.50

72. l?5.75 144.75 216

SvimSkUViev Vöv-e

Frankfurk a. 21t., 18. Juni. Tendenz: freund- i lidjer. Zum Börsenbeginn war die Tendenz freund­licher, da verschiedene Künftige Momente in mancher BeziehunAwieder einen gewissen Optimismusaufkom­men ließ. Das Geschäft erfuhr aber dessen ungeachtet

Deutsche Vereinsbank Diskonto-Gesellschaft . . 156.50 Dresdner Bank. . . 161.50

Metallbank .....

Mitteldeutsche Lreditbank Reichsbank ..... Oesterr. Creditanstalt . Westbank ...... Hapag ......

331.50

30.85

99.50

121.-

Oberbedarf ....

Oktavi Minen . .

Phönix.....,

Rhein. Braunkohlen .

Rheinstahl ....

Riebeck Montan . .

Laurahütte ....

Per. Stahlwerke A.-C. Aschersleben .... Salzdelfurth.... Westeregeln ....

Kleyer......

Brown, Boveri. . .

Daimler . ...

Franks. Maschinenfabrik Miag......

Voigt a Häffner . .

Metallges. Frankfurt a. M Iunghaus.....

Cement Heidelberg Hoch- und Tiefbau

70.

92.

126.

72 50

99.25

245

412

253

52.25

139

61.50

50

122.-

022 _

128.50

76-

137.50

98

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Vollstreckungsstelle der Finanzamt« Hanau

Gott dem Herrn über Leben und Tod hat es gefallen, nunmehr auch noch unsere innigstgeliebte herzensgute Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter und Schwester

Frau Elise Loh Wwe. geb. Kratz

im Alter von 58 Jahren nach kurzem, aber schweren, mit grosser Gottesergebenheit getragenem Leiden, versehen mit dem heiligen Abendmahl unserer Kirche, zu s ch in

die Ewigkeit abzurufen.

Hanau a. M. den 18. Juni 1929.

Trauerhaus Bruchköbelerlandstrasse 38 II

8634s

Oie iiehrauernden Hinterbliebenen:

Arthur Stief u. Frau Käthe geb. Lotz nebst Kind Eugen Votteler u. Frau Gretel geb. Lotz Hilde Lotz Wwe. geb. Mangold u. Sohn.

Die Beerdigung findet am Freitag den 21. Juni, nachm. 3'/, Uhr, von der Fried­hofskapelle aus statt.

Maekubee-Aktionäre den Umtausch vornehmen, ins­gesamt 125 Mill. hfl. betragen. Die Produktions- kraft der eigenen Werke wird nur 60 000 Klgr. Kunstseide arbeitstäglich betragen. Die Transaktion soll davon abhängig sein, daß mindestens 51% der Glanzstoffaktien zum Umtausch angemeldet werden. Um auch den kleinen Aktionären von Glanzstoff den Umtausch zu ermöglichen, soll die Ausgabe von Zertifikaten über Bruchteile von Unie-Aktien, die an sich über je 1000 Gulden lauten, erwogen wer- den. Die Generalversammlung von Glanzstoff findet

am

11. Juli statt.

Frankfurter Getreidebörs«

vom 18. Juni (Amtlich).

Je 100 kg in Goldmark:

Weizen 1. Qualität

Roggen linländisch.), fester. . .

Sommergerste für Brauzwecke .

Hafer iinländischer) . . . .

23.50 Ein

21.

23.00 ,

22 00

26.00

Mais (gelb)......

Weizenmehl (südd. Spezial) . . 32 00 32.50 * lniederrhein Spezial) 31-75 32.00 ,

Roggenmehl, fester ..*... 28.0028.75 ,

Weizenkleie . ...... 10.59 ,

Roggenkleie . ...... 1150 .

Tendenz: ruhig.

Berliner Metallmarkt. (Vom 18. Juni)

Rupfer

U

Me:

G

B

Mai . . .

'

Mai . . .

Juni

143 50

116

Juni. .

46.50

48

Juli . . .

144

145.50

Juli . . .

4 6.50

47.50

August. .

144.75

145.25

August . .

47

17.25

Sept.. . .

145.50

146

Srvt. . . .

47.25

47.50

Oktober .

145.75

145.75

Oktober .

47 50

47.75

Rovbr.. .

145.75

145.75

Novbr..

47.50

47.75

Dezbr. . .

145.50

146.-

Dezbr. . .

47.50

47.75

B

(Mk. für 100 kg)

PH. Holzmann . . . Ul

Wayß L Freitag . . . 103. Zellstoff Aschaffenburg . 19:i Zellstoff Waldhof . . . 252.25

G. Farben .... 254 75 Scheide anstatt . . . 163 .«Sizvertotziung.... 90.50 Dt. Erdöl ..... 113.50 Th. Goldschmidt . . . 75. Montecatini..... 55.75

Rütgerswerke .... 94.10

A. E. E.......190

Bergmann-Werke . . . 221.25 Ehade....... 437

Licht und Kraft . . . 218 Elektrische Lieferungen Felten & Guilleaume Eesfürel...... Lahmeyer...... Lechwerke...... Rhein. Elektr. .... Schuckert...... Siemens & Halske . . Mainkrastwerke. . . . Dt. Linoleum..... Karstaft . ..... Soenska...... Siidd. Zucker . . .

Ver. Glanzstoff. . . .

184.

224

162

240

393.50

106

350

422

475

Elektrolyt . , . Nohzink (Freiverk.) lingeschm. Zink . Aluminium . . .

do. Barren Nickel. .

Alltimon Rg. . .

Silber 900 f. 1 kg

170.75

190.

194.

350.

72-73

Amtliche Einheitsturfe

BerlinFrankfurt a. M» (Vom 18. 3unii

Geld

ane;

New Dork . .

Holland . .

Buenos-AireS , Brüssel . . , Christiania .

Stockholm .

Helsingfor . .

Italien . . .

London . .

Paris. . .

Schweiz . .

Spanien . . , D .-Oesterreich Prag , . . .

Pcngö . ,

Japan . . , Alo oc Janeiro Bulgarien . .

Belgrad . . .

Lissabon . . , Danzig

4

168

1

58

111

111

112

10

20 16

0 59 58 12 72

1 0

3 7

18 81

18

14 .75

12

57

53

18

52

91

30

39

52

41

84

39

97

84

49,7 02,7 36,1

73

14

4 168

1

53

111

111 112

10

21

20

16 SO 59 58

12

73

1 0

3

7

18

81

19

48

79

75

40

54

95

34

43

68

53

36

41

11

84

50 03,3 37,1

77

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Der Erfinder und alleinige Hersteller:

Paul Fleischer, Freisbach (Pfalz)

Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung sollen die im Grundbuch von Langendiebach Blatt Nr. 1357 eingetragenen, nachstehend beschriebenen Grundstücke am 14. August 1929, vormittags 11 Uhr, an der Gerichtsstellc versteigert werden. Gemarkung Langendiebach:

Nr. 1 Ktbl. 9 Parz. 57 Grundsteuermutter- rolle Nr. 398 Wiese, im Preul 4,70 ar. Grundsteuerreinertrag 1,30 Tlr., Nr. 9 Ktbl. 9 Parz. 56 Acker, daselbst 4,59 ar. Grundsteuèireinertrag 1,27 Tlr., Nr. 3 Ktbl. 6 Parz. 244 49 Gebäudestcuerrolle Nr. 308 Weinbergstraße Nr. 3 Bebauter Hofraum und Hausgarten 7,03 ar, Gc- bäudesteuernutzungswert 400 Mk.

Der Bersteigerungsvermerk ist am 13. Juni 1929 in das Grundbuch eingetragen.

Als Eigentümer war damals die Emma Elisabeth Göbel ljetzt Ehefrau des Wilhelm Böhler) in Langendiebach eingetragen.

Langenselbold, den 17. Juni 1929.

Amtsgericht.

Bekanntmachung.

Am Donnerstag den 20. Juni 1929, von nachm. 2 Uhr ab, sollen Sleinstraße 1 bezw. an Ort und Stelle metftbierend gegen Barzahlung zwangsweise »ersteigert werden:

Sofa, Klavier, Schrank, Schreibtisch,Stuhl, Sofa, Sessel, Tisch. Bücherschrank, Gas» automat, Badeofen. Vertiko, Nähmaschine, Fahrrad lampen, 1 Bücherschrank, 1 Kuh

Zwangsversteigerung.

Am Samstag, den 22. Juni, norm. 11 Uhr, werde ich in Gelnhausen an Ort und Stelle

1 Personenauto, Adler, 4-Sitzcr, Fahr­gestell 9139a

öffentlich meistbietend gegen gleich bare Zah­lung versteigern. Der Berkaus findet bestimmt

statt. Käufer wollen

sich vorm. 11 Uhr im Gasthaus zum weißen Roß in Gelnhausen, Altcnhatzlauerstraße 6, cinfinben.

u. a. nt.

8080a

Hanau den 19. Juni 1929.

Langguth, Obergerichtsvollzieher.

Gelnhausen, den 19. Juni 1929.

Mielke, Gerichtsvollzieher k. A.

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Ferdinand Eichenauer

Hanau a. M. 6493a Römerstratze 13.