Donnerstag den 13. 3unl 1929
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Anträge im Haupkausschuß.
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; «wiin 11. Juni. Der Hauptausschuß des Preu- E Landtags beschäftigte sich am Dienstag mit ber Deutschnationalen, der Deutschen und der Wirtschaftspartei, die eine Sen- Realsteuern, der Gewerbe- und Grund- mönensfteuer herbeiführen und den Gemeinden geben wollen, wieder Zuschläge zur Ein- nensteuer oder einen besondern Verwaltungs- Wnbèitrag zur Deckung der Gomeiindebedürfnisse a 'u f h o l d (Dnatl.), der die deutschnatio- Anträge begründete, wies darauf hin, daß der preußische Finwnzminister in Hannover auf Nordwestdeutschen Handwerksrtag erklärt habe, ejne Senkung der Realsteuern unter allen Münden kommen müsse. Der, Minister habe bei
üben. Nach Abschluß dieser Messungen werden noch Untersuchungen darüber angestellt, inwieweit Luftböen, die durch den Propeller über die Propellerwelle und die elastische Kuppelung aus den Motor übertragen werden, von schädli«hem Einfluß auf den Motor sind. Zu diesem Zweck werden während des Laufs in der Motorenversuchsgondel künstlich solche Böen erzeugt: außerdem sollen während eine Fahrt , möglichst bei böigem Wetter, im Luftschiff selbst Messungen vorgenommen werden.
Der Vollständigkeit halber wird noch darauf hingewiesen, daß die außerhalb des Motors liegenden Teile der Maschinenanlage, wie die Kupplung, der Propeller und dessen Welle, nicht zum Lieserungs- umfang der Maybach-Motorenwerke gehören.
sSandelpteil.
Die ersten Monate des laufenden Jahres haben
teilte AttSlandsanlerhe des l^ «gm Monate bes{««f«»*«* * ' Reiches 11*4 zufriedenstellend entwickelt. (GD. 22. 6.)
X Berlin, 12. Juni. Die Meldungen, wonach das Reichsfinanzministerium einen Ausländsanleihe ausgenommen habe oder wegen einer solchen in Verhandlung stehe, sind unzutreffend.
Svankfuvtev VSvre
m^ 12. Juni. Tendenz freund- g an der gestrigen Abendbörse
Sr Gelegenheit auch das Zuschlagsrecht für die nnenÜ Mmmensteuerfreien Teile gefordert, bürste I ^- kn-ialdemokratisebs und der Aen: hm tâ Mân sich gegen di<'Sonkungsanträge und ver- quateg langten, daß man zunächst d« Reform tm Reich
Der sozialdemokratische und der Zentrumsredner
Dr. Neumann- Frohnau (Deutsche Dp.)
IS Wischte, daß man mit der schon wegen 'des Wettist tWerbès mit dem Ausland notwendigen Senkung a nichl^ F w-â->a^n hei den GJemeünben mit hnrhlfen
n ni« J ter Realsteuern bei den Gemeinden mit höchsten oirtiti Magsätzn beginnen möge. Durch das Steuer- bicheMchungsgesetz könnten auch die Grenzen ir das Zuschlagsrecht enger gezogen werden. Gleichzeitig müsse das längst zugesagte Anteilbe-
anfangs ü «
Jlanetifj är jinerien| —« ." .
Die rurungsrecht den Gemeinden bei der Emkommen- iueia £ leer gegeben werden.
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äußerte sich als Der-
: Ministrialdirektor Hog äußerte sich reter des preußischen Finanzministers
, „ , _ . zu der
■foren^Xeparatianaentiaftung. Er'führte aus, die von dis- rd, »g im Abkommen zu erhoffenden Ersparnisse müßten 'ontmtn i M erster Linie verwandt werden, um den Reichs- :. Hushalt ohne Hinzunehmen neuer Aufgaben und ubert 8 ibie Kassenloge des Reichs zu sanieren. Danach aber gröjft’ st das Drmglichste eine Senkung der Steuern, en, bie! ab zwar neben einer Ausomandorziohung des PopMii mkommsnsteusâarifs vor allem die Senkung der tlänbiith! lealfteuern. Vom Reich müsse erwartet werden, '1 K nunmehr mit Entschlossenheit die Steuerreform
3.
n aufs l ......
ber L irchgesührt würde. Dazu gehöre vor allem die Schm erabschiadung des Steuervereinheitlichungsgesetzes bautnj äd die Neureglung des Fmanzausgleichs im
de, M!
ime einer selbständigen Anteilerhebung der Län
r und Gemeinden bei der Einkommensteuer.
nen ist .
arassUM Hoff (Dem.) erklärte, daß ohne Zuschlagsrocht 5 WchMuf die EiiÄömmensteuer eine Linderung der Real- unb »euern nicht möglich sei. Auch die Besteuerung der
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Mfentlichen Betriebe sei angebracht.
Ä3n der Abstimmung wurde unter Ablehnung der [übrigen , Anträge der Antrag Stendal Deutsche 'Vp.) in teilweise abgeänderter Form angenommen.
t In diesem Antrag wird das Staatsministerium sucht, rechtzeitig bei der Reichsregierung dahin zu firken, daß die etwaige Senkung der Reparationsien in erster Linie zu einer Senkung der Real- keuern benutzt werde. Mit möglichster Beschleuni-
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28 Sabve Amfievdamev BvMautettvSvse
Die Drillantenbörse von Antwerpen feiert in diesem Monat ihr fünfundzwanzigjähriges Bestehen mit großen Festlichkeiten, an denen König und Regierung teilnchmcn werden. Die Brillantenkönige erwarten in nicht geringer Aufregung den bevorstehenden Ordenssegen. Die wichtigste Persönlichkeit in dieser Stadt ist der Brillantenhändler, wie überhaupt Antwerpen seinen Wohlstand dem Aufschwung des Edelsteinhandels verdankt. Vorsitzender der Brillantenbörse ist ein gewisser Samuel Tol- kowski, ein Mann, dessen Eltern aus Rußland nach Belgien eingewandert sind. Tolkowski ist heute belgischer Staatsangehöriger und Inhaber zahlreicher Orden. Er stammt, wie er mit Stolz zu sagen pflegt, aus einer Brillantendynastie. Sein Vater kam aus dem kleinen Städtchen Bialystok in Russisch-Polen nach Antwerpen, um dort die Kunst des Brillantenschleifens zu erlernen. Er verpflanzte dann diese neue Industrie in seine Heimat und beschäftigte in seiner Schleifereiwerkstatt nicht nur Russen, sondern auch Türken, die im russisch-türkischen Krieg von 1878 gefangen genommen worden waren. Die kleine russische Stadt war nicht der geeignete Ort für die Tätigkeit eines Brillantenschleifers, weshalb Tolkowski nach Belgien auswanderte, wo fein Sohn heute die Edelsteinpreise für den. Weltmarkt diktiert. Laut statistischen Angaben beschäftigen sich zurzeit 32 600 Unternehmungen in der ganzen Welt mit dem Schleifen von Brillanten, wovon sich ungefär 22 000 in Antwerpen befinden. Der Umsatz der Antwerpener Brillantenbörse hat im letzten 'Jahr die recht ansehnliche Summe von 10 Milliarden erreicht. Antwerpen zählt heute über 4000 große Brillantengeschäfte. Der Durchschnittslohn eines Arbeiters in einer Brillantenschleiferei beträgt 2000 Francs, was als sehr gute Entlohnung gilt. Qualifizierte Arbeiter können sogar bis 8000 Francs im Monat verdienen. Alles strömt den Brillantenschleifereien zu: sogar die Hochschulbildung lockt nur sehr wenige, da die Antwerpener Jugend keine Lust hat, die Reihen des intellektuellen Proletariats zu füllen. Aus Antwerpen werden geschliffene Steine an erster Stelle nach den Vereinigten Staaten, dann nach England und nach Frankreich ausgeführt.
X Frankfurt a. BL 12. Juni. Tendenz freundlich. Die Befestigung an der gestrigen Avendbärse konnte im heutigen Frühverkehr weitere Fortschritte machen, und es ergaben sich überwiegend für die bevorzugten Werte erneute Besserungen. Anregend wirkte vor allem die wieder stärkere Be-
teiligung des Auslandes. Auch die Zunahme der Spareinlagen im Reich fand eine gebührende Bs-
achtung. Aus der anderen Seite mahnte jedoch schlechte Geschäftsgang an der Newyorker B
der
schlechte Geschäftsgang an der Newyorker Börse zur Zurückhaltung. Die vorliegenden Aufträge wa- ren jedoch bald erledigt unb M Beginn des offiziellen Marktes, machte sich daher bei der Spetu- lation wieder eine größere Zurückhaltung bemerkbar. Das Geflhäft schrumpfte daraufhin wieder zu-
lammen. Nur für einzelne Spezialwerte zeigten sich noch einige Interessenten. Die Kursgestaltung war uneinheitlich. Die Vevhanölungen von Siemens mit der englischen Siemensgesellschaft halten eine starke Anregung für dieses Papier, aber auch nur anfangs zur Folge. Später kam hier Material heraus und es ergab sich für dieses Papier ein Rückschlag bis zu 2 Prozent. Etwas höher eröffneten dagegen AEG. und Chadeaktien, sonst waren hier die Umsätze nicht von Bedeutung. I. G. Farben lagen 1% Prozent gedrückt. Nachfrage bestand noch am Kalimarkt für Westeregeln mit plus 2% Prozent, am Montanmarkt für Mannesmann, Phönix und Harpener, die bis ca. 1 Prozent gewannen. Karstadt verloren 1% Prozent, Bauun- ternshmungen leicht gedrückt. Am Automarkt waren Daimler in Nachwirkung der gesteigerten Umsatztätigkeit dieses Unternehmens weiter etwas bevorzugt und 1 Prozent höher. Am Bankenmarkt wiesen Deutsche Dank mit plus 3 Prozent eine Sonderbewegung auf, auch Dresdner Bank und Diskontgesellscha'st, die je 1 Prozent gewinnen konnten, standen im Vordergründe. Danaibank und Commerzbank büßten dagegen bis zu 2% Prozent ein. — Am Rentenmarkt bestand für Ausländer einiges Interesse. Deutsche Anleihe dagegen still und leicht.
Nach den ersten Kursen kamen wieder einige Orders an den Markt, und es trat daraufhin etwas vermehrtes Interesse für AEG. mit plus 1 Proz., für I. G. Farben mit ca. plus % Prozent und für Siemens mit plus Prozent zu Tage. Auch Reichsbankanteile wurden etwitz lebhafter gefragt, Die übrigen Bankaktien traten in den Hintergrund, blieben aber gut gehalten. Die Stimmung war freundlicher.
Am Geldmarkt war der Satz für Tagesgeld mit 6 Prozent unverändert leicht.
Am Devisenmarkt lag die Mark abgeschwächt. Man nannte Mark gegen Dollar 4.1975, gegen
ührt werden
MM
X Ruhrgas A.-G., Essen. Der Rechenschafts- bericht für das Jahr 1928, das die Verwaltung als das erste Ausbaujahr des Unternehmens bezeichnet, in das auch schon die Inbetriebnahme von Teilen des Rohrnetzes fiel, schließt einschließlich des Verlustvortrages in Höhe von 750 776 RM mit einem Gesamtverlust von 1 956 794 RM, der vorzutragen ist. Ueber die Gaslieferungsverträge wird ausgeführt, daß die Verhandlungen mit kommunalen Stellen insofern mit Schwierigkeiten verbunden sind, da hier ost noch andere als rein wirtschaftliche Gesichtspunkte maßgebend seien. Zu k»r
bereits abgeschlossenen Verträgen kam eine größere Anzahl neuer Jndustrieunternehmungen. Gasver- sorgungsgesellschasten und Städten (u. a. Hannover) hinzu. Im laufenden Jahr hofft man eine Reihe schwebender Verhandlungen zu beenden. Der Gasbezug stieg von Monat zu Monat, mehrfach seien die bei Ab schluß des Liefervertrages vorgesehenen Höchstmengen schon nach kurzer Zeit überschritten worden. Zur Zeit beträgt die arbeitstägliche Gasabgabe 1,2 Mill. Cbm. Die Bilanz per 31. 12. 1928 verzeichnet unter Passiven neu 12 Mill. Dollaranleihe mit 50.40 Mill RM. Von dem AK. von 25 Mill. RM stehen noch 5,88 (18,62) Mill. RM aus. Das Rohrnetz und die noch im Bau befindlichen Leitungen stehen mit 26,04 (1,34)
Mill.
RM zu Buch.
Krankfurter Getreidebörse
vom 11. Juni (Amtlich).
Je 103 kg in Goldmark:
Weizen 1. Qualität
Roggen (inländisch.), fester. . . Sommergerste für trauzwecke . Hafer (inländischer).....
23.50
21.75
23.00
22 00
Mair (gelb)........ 2o.OO
Weizenmehl (fübb. Spezial). . . 32 00—52.50 lniederihein Spezial) 31.75—32.00
Roggenmehl, fester.....28.60—28 53
Weizenkleie .
10.75
11 50
Gm
Eoin 12. Juni)
, damit alle Geinemden mit annähernd gleichen alsteuerzuschlägen auskommen könnten.
Ferner soll dahin gewirkt werden, daß in dem teuervereinheitlichungsgesetz gegen eine Ueber- annung der Realsteuerzuschlagssätze Schutzmaß- Hmen geschaffen würden. Im Reichsfinanzaus- eichsgesetz sollen die Bestimmungen hinsichtlich der rhebung und Verteilung der Einkommensteuer hin geändert werden, daß den Gemeinden das Be- .mmungsrecht über die Höhe ihres Anteils an der mkommensteuer zurückgegeben und ein festes Ver- ltnis in der Einkommen- und der Realsteuer zu n Gemeindeausgaben festgelegt wird.
Die LNavbach-MoLoven- evke zudenSiörruttsett dev aschitteuaurase im Luft- ichifs „Graf IevveUn^
Dem Maybach-Motorenbau Friedrichshafen wird ^"geteilt:
L'^n einem Teil der Tagespresse sind Notizen er- .", in denen Vermutungen ausgesprochen wur- über die Störungsursachen der Maschinen- A *m Luftschiff „Graf Zeppelin". Die May- lunb ° orenmerfc haben bisher hierzu keine Stel- ^ ?,,?suommen, da sie die Ergebnisse der missen- h mm und praktischen Untersuchungen abwar- Mn?/wUfde zunächst festgestellt, daß irgendwelche ortion0^ifeljler , an den beschädigten Teilen nicht dem W Für die weiteren Untersuchungen auf Lm Aufstand der Maybach-Motorenwerke wurde a ^u^ ein neues, an der Karlsruher Tech- lülttt-n ^"chfchule entwickeltes Meßverfahren zur den K* -8 und Aufzeichnung von fchnellverlaufen- Äeii-n ^unngungen an Maschinen und deren Einzelder durch welches die Schwingungen
«itor-n^^^ u>Ee während des Betriebes der Mo- u AlSezeichnct wurden. Diese Messungen ha- feusmn^ ■ nl daß Schwingungen von kritischem ,Dr„n ö in dem während des Betriebes der Mo- lelbst Kommenden Drehzahlbereich im Motor jonbera , vorhanden sind. Dies war auch nicht bau m,£U ^warten, da die Motoren vor dem Ein- Brüfunn"erOt^entIil^ langen und schweren Daueren. gd mit Spitzenleistungen unterworfen wur- chon" Är^^r Zeit werden diese Messungen in der »oren »»r für die Erprobung der Luftschiff- lfustickiikkA^^udeten Motorenversuchsgondel des Ach^ !«ou deppelin fortgesetzt, um festzustellen, lauf a„sHA^H°d besteht zwischen dein Motoren- ber Lmik^ri Prüfstand und dem Motorenlaus in hu f[n,„J llfsinotorengondel, insbesondere aber um Frevels-/ ruschen Einfluß die zwischen Motor und lung auf >>A'ug°baute elastische Spiralfederkuppe- auA f„J. en Diotor ausübt. Dabei soll namentlich renb hL9^6?.^«erben, ob und inwieweit die wäh- ®uPPlunnon ,r e=n ?^ »Graf Zeppelin" an diesen Nammenhn»aU £e “tene Abnützung und die im ben schort»1'9 bamit Betroffenen Aenderungen in Kairo unh ^i™»06”, südliche Einflüsse auf den
M PeaMuMnz der Siotoryt
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Verhafte«.
Drucksachen. Das Drucksachen-Gebiet ist so ausgedehnt, daß sich Ihre Anfrage mit einigen Sätzen nicht beantworten läßt. Wir empfehlen Ihnen bei der Auskunftsstelle des hiesigen Postamtes vorstellig zu werden, die Sie jederzeit, und zwar kostenlos beraten wird.
RundsuttV-pvogvammo
Donnerstag, den 13. Juni
6.30: Morgengymnastik. Anschließend Wetter- bericht und Zeitangabe. 12.30: Schallplattenkonzert: Aus Werken von Mozart. 15.05—15.35: Stunde der Jugend. 15.55—16.05: Hausfrauendienst. 16.35 bis 18.05: Von Stuttgart: Konzert des Rundfunkorchesters. In der Pause: Vereinsnachrichten und andere Mitteilungen. 18.10—18.30: Lesestunde. 18.30—18.50: Von Kassel: Vortrag. 18.50—19.10: Funkhochschule. 19.10—19.30: „Provencalischer Frühling" Vortrag. 19.30—20: Stunde der Frankfurter Zeitung. 20—21: Von Kassel: Konzert des Zulaufschen Madrigalchors. 21—22: Klavier-Kon- zert. 22—22.45: Schwäbische Schnurren, vorgetra- gen von Alfred Auerbach.
Veverne. Sevsammlmtse«.
Sp.-Vgg. 60/94. Morgen, Freitag, abend 9 Uhr, Spielersitzung aller Aktiven im Vereinslokal. Liga kommenden Sonntag in Kreuznach gegen FC. 02. Abfahrt norm. 9.30 Uhr Hanau-Haupt.
verein ehem. 97er. Die nächste Monatsversammlung findet am Freitag 21. Juni, abends 8 Uhr, im Vereinslokal statt. 614
Städtisches Orchester. Freitag, den 14. d. M., Mitglie-
8.30 abends, Probe. Erscheinen sämtlicher der dringend erforderlich.
615
Evangelischer Arbeiterverein Hanau. Freitag, abend %9 Uhr Monatsversammlung im Löwengärtchen. Alle Mitglieder, welche mit nach Kreuznach zum Verbandsfest fahren, haben zu erscheinen, auch letzter Meldetag dafür. Erscheinen sämtlicher Mitglieder ist Pflicht. 7766
Amtliche Nekanntmachungeu.
Beftifff Straßensperre.
Wegen Ausführung von Pflasterarbeiten wird die Hanau—Aschaffenburger Straße von Station 1,8—5,8 + 46 für sämtl. Last- und Kraftfahrzeugoerkehr vom 13. Juni d. J. ab bis auf weiteres gesperrt. Der Verkehr nach Aschaffenburg wird über den Landweg 22 Großauheim—Großkrotzenburg umgeleitet.
Hanau, den 11. Juni 1929.
Pfunde 20.347, London-Kabel 4.8480, Paris 124.05,1 'ffli^toihi«?^ ^90. Holland 12.07%. .
Roggenkleie......
Tendenz: ruhiger.
Berliner Metallmarkt,
Kupfer
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Mai ...
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Juni. .
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Juli . ..
148 —
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Juli . ..
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August. .
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August. .
4 6.50
Sept.. .
148.-
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Oktober .
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Novbr.. .
148.75
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Novbr..
47—
Dezbr. . .
11^.75
149—
Dezbr. . .
47.-
Unter dem Eindruck der Geschäftslosigkeit und des Ordermangels neigte die Abendbörse weiter etwa zur Schwäche. Die Abgaben nahmen fein größeres Ausmaß an, so daß nur ganz geringe Abschläge gegenüber dem Berliner Schluß eintraten. Am Bankenmarkt war die Umsatztätigkeit vorübergehend etwas reger, doch überwogen sich hier die Rückgänge. Nur für Schuckert bestand einiges Interesse mit plus % Prozent. Renten still. Auch späterhin gaben die Kurse erneut leicht nach.
Schuckert 246%, J. G. Farben 258, Danatbank 281%, Diskonto-Ges. 158%, AEG. 193, Siemens 401, Mannesmann 119.
X Kalle u. Co. 2t.-<5., Wiesbaden. Laut Bericht dieser zur I. G. Falbenindustrie A.-G. . gehörenden Gesellschaft, welche ihre Farben- und pharmazeutischen Betriebe an die J. G. Farbenindustrie abgab, ist 1928 eine weitere Umsatzstsige- rung zu verzeichnen. Auf dem Cellophan-Gebiet wurde eine Anzahl neuartiger Bermenbungsgebiete erschlossen, die günstige Ausblicke eröffnen. Neue Wege der Cellulose-Veredlung werden voraussichtlich gleichfalls gewinnbringende Fabrikationen ermöglichen. Das OzalÄ-Verfahren hat weiteren Baden gewonnen. Der Bruttogewinn erscheint mit (alles in Mill. RM) 6.01 (4.13) gegenüber 5.33 (3.58) Unkosten. Nach 0.23 (0.21) Abschreibungen verbleibt ein Reingewinn von 0.59 (0.45), woraus eine erhöhte Dividende von 7 (5) Prozent vorgeschlagen und 0.15 (0.14) vor getragen werden. Die Bilanz zeigt AK. unverändert 6,0, Obligationen» Anleihe 0,32 (0,33), Reservefonds 1,0 (1,0), Unter- stützungskontv 0,7 (0,7) und Kreditoren 3,82 (2,91). Andererseits werden ausgewiesen: Fabrikanlagen 3,46 (3,56), Vorräte 2,00 (1,37), Kasse und Bankguthaben 2/29 (2,49) und Debitoren 4,66 (4,04).
Schutzgebiete.....
6 ’/o Retchsanleihe v. 1927 Ablösungsschuld o. A. .
do.
m. A.
8% Pr. Centr.. Bod.- Pfandbr. 28 . . . .
8 % Pr. Centr.-Komm.» Obl. 28...... Anatolier I.....
do.
II
Bagdad I. » , . , , do. II......
Zolltürken ..... Schantungbahn.... Adka .... ... Barmer Bank .... Berliner Handelsgesellsch. Commerz- u. Privatbank Darmstadt, u. Nationalb. Deutsche Bank .... Deutsche Vereinsbank . Diskonto-Gesellschaft . . Dresdner Bank.... Metallbank..... Mitteldeutsche Creditbank Reichsbank..... Oesterr. Creditanstalt . Westbank. ..... öapsg, ,
B
47.50
48-
47.50
47.25
47.50
48 —
48—
(Mk. für 100 kg)
Elektrolyt . . ;
Rohzink «Freiverk.) Ungeschm. Zink .. Aluminium . . .
do. Barren
Nickel. .
Antimon Rg. . .
Silber 900 f. 1 kg
. . 170^0
190—
194—
350—
72 77
71-78
Amtliche SinheltSkurse
Berlin -Frankfurt a
M. (Vom 12. Juni.
Gew
* ! A
Brief
nett Port . . Holland . . BuenoZ-AireS Brüssel . . Cbristmnia . Kopenhagen . Stocktolm . Hclsingsor . Italien > . London . . PcniS . .
Schweiz . . Spanien . . D--Oesterreich Prag , . . Pengö . . Japan . .
Rio oe Janeiro Bulgarien . Belgrad . . Lissabon . . Danzig . .
4
168
1
53
111 111 112
10
21
20
16
80
59
58
12
73
1
0
3
7
18
81
19
20
75
18
60
59
01
52
92
31
37
47
63
85
39
00
84
49,7 03,2 36,1
73
19
4 168
1 58
111 111 112
10 21
. 20 16 SO 59 58
12 73
1 0 3
7
18 81
54
75
30
82
81
23
54
96
41
63 75
98 42
16
83
49.8 03,8 37,5 77 35
Frankfurter Kursbericht (12. Juni).
87.30
11.35
51—
97—
94.50
19—
20—
8—
128.75
133—
188— 179,50 170.25 100— 157.50 163.50
186.
30.80
99.50
Rordd. Lloyd .... Buderus ...... Gelsenkirchen..... Harpener ...... Ille Bergbau .... Klöckner...... Mannesmann . . , . Mansfelder Bergbau , Oberbedarf . . . . Oktavi Minen . . . . Phönix..... .
Rhein. Braunkohlen . , Rheinstahl..... Riebeck Montan . . . Laurahütte ..... Ber. Stahlwerke A.-E. . Aschersleben..... Salzdelfurth..... Westeregeln . . . . . Kley er..... .
Brown, Boveri. . . . Daimler..... Franks. Maschinenfabrik. Miag ....... Voigt D Haffner . . . Metallges. Frankfurt a. M. Junghaus...... Cement Heidelberg » .
Hoch- und Tiefbau ^
112.75
73.50
136—
221— 105 — 111.50
132—
94.50
129—
73—
09 50 24\50 414.25 254—
52 25
138.50
59.50
124—
220—
129.5 0
74—
138—
PH. Holzmann . . . . Wayß D Freitag . . . Zellstoff Aschaffenburg . Zellstoff Waldhof . . . J. E. Farben . . . . Scheideanstalt . . . . Holzverlohlung. . . . Dt. Erdöl . . . , . Th. Goldschmidt . . . Montecatini. . . . . Rütqerswerke . . . . A. E. E....... Bergmann-Werke . . . Ehade..... .
Licht und Kraft . . . Elettrische Lieferungen . Felten D Guilleaume . Eesfürel...... Lohmeyer. . . , . . Lechwerke.,,,,. Rhein. Elektr. . . . . Schuckert...... Siemens & Halske . . Mainkraftwerke. . . . Dt. Linoleum.. . , . Karstadt . . , . . . Svenska ...... Südd. Zucker . . . Ler^Slanzstoff.
112.75
109—
255.25 259— 166—
91—
113.50 80— 54.75 93.50
191— 225— 441— 220.75
229—
170—
107.75
80—
246.25
106.25 351—
200— 423,—
147—
463—