Frelkag den 7. 3unl 1929
Selle 13
HANDEL UND
WIRHCHÂF1
SKtsMsenrvvobs
: neueste Nummer der Zeitschrift „Die
■ E Alfred Lansburgh bringt folgende
-Nolle über einen „Weltfinanzresormplan": W unübersehbare Fülle der Makulatur, die Aeparationsproblem zusammengeschrieben hat vor ein paar Wochen eine Bereiche- eine Broschüre erfahren, in der, wie der KL (Ernst Falk) meint, „die Finanzfrage ■ i Ü wand, Europa und Amerika gelöst" wird, in verblüffend einfacher Weise: Man L nur eine Weltbank zu gründen und diese i "Aufträgen, „Weltbanknoten" im Betrage von Md Weltmark zu drucken (eine Wektmark L eillPr Reichsmark). Die erforderlichen Re- Zionssummen sind dann sofort da. Sluch die L her Deckung dieser Noten wird mit genialer Lfeit gelöst. Die Bürger aller Kulturvölker E nur 150 Milliarden Mark in sicheren ämvaieren, Gold und Devisen bei der Welt- cinzuliefern, die ihnen dafür ihre Weltbank- gibt. Sollte statt der hundertprozentigen eine fünfzigprozentige für genügend cr- jet mcrben, so würde die Weltbank statt 150 [ligrjjn sogar 300 Milliarden Noten in Umlauf â könnend Damit ließen sich dann außer der mwüonsfrage noch eine ganze Reihe anderer Dender Fragen lösen. Unter anderem ließe sich h}gf die der Weltkrieg hinterlassen hat, damit Mirs) lindern. So interessant aber auch diese rsühriingen sind und so gewaltige Perspektiven dm Völkern eröffnen — man bedenke, daß )ts im Wege steht, für jedes finanzielle Dilemma d jedes soziale Problem je eine weitere Welt- gleicher Struktur zu schaffen —, ist es doch figer der Inhalt der Broschüre, der zu denken t/als die Sammlung von anerkennenden Zu- iften, die der Verfasser gleichzeitig veröffentlicht, dieser Sammlung finden wir, vielfach mit NN aufgeführt, die Direktoren erster Banken, sich durchaus und vorbehaltlos auf den Stand- Bf des Autors stellen. So schreibt der Direktor ir führenden Wiener Bank: „Ich beglückwünsche I zu der ausgezeichneten, sehr geistvollen Kon- ftion Ihres Gedankens. Ich würde inich freuen, in es Ihnen gelingen würde, Ihre so porzüg- m Ideen bald einer Verwirklichung zuzuführen". Jin reichsdcuischer Bankdirektor schreibt: „Ich e Ihre Ausführungen vom finanziellen Stand- tt aus absolut für durchführbar", und ein irer ganz ähnlich: „Ihr Plan ist finanztechnisch Haus durchführbar-, natürlich müssen Sie ihn )ie Welt ^schicken." Aber nicht nur Bank- (tor-rn haben sich von dem Weltnotenplan bc- «m lassen. Ein deutifcher Finanzminister hat I Autor versprachen, dem Plane, der der Völ- ersöhnung dient, die gebührende Aufmerksam- zu schenken. Einen bekannten deutschen Bot- icr hat „der Inhalt der geistvollen Arbeit auf lebhafteste interessiert". Die englische DAker- Külnipn. an deren Spitze u. a. Baldwin, Bal-
zu haben. Das zahlenmäßige Bild ergibt gegenüber dem Vormonat in einigen Fällen erhebliche Verbesserungen, nirgends eine Verschlechterung. Um einen Punkt gewonnen haben Spelz und Luzerne, um zwei Punkte haben gewonnen Winterweizen, Raps, Rübsen und Klee, um vier Punkte Menggetreide Rieselwiesen, um fünf Punkte sogar gewöhnliche Wiesen und Viehweiden. Die Futterflächen liegen noch immer unter mittel. Den schlechtesten Stand mit 3,6 zeigt die Wintergerste. Gegen das Vorjahr zeigt sich vielfach ein etwas ungünstigeres Bild, jedoch stehen Winterroggen, Zuckerrüben und Futterrüben nicht unwesentlich besser da. Auch dieser Saatenstand läßt alle Erwartungen, wenn die Witterung sich einigermaßen günstig gestaltet, auf eine befriedigende Ernte offen. Die Bestellung der Hackfrüchte ist noch weit zurück. Der Schaden der Auswinterung ist recht bedeutend.
Auch an der Abendbörse wurden immer 1899 0M in der entsprechenden Woche 1928 (6 Tage^ noch verschiedentlich Realisationen vorgenommen, und 952 800 in der Vorwoche 1929 (6 Tage). Für
doch waren im großen und ganzen gegenüber dem Berliner Schluß die Kurse gut behauptet. Etwas schwächer lagen Schuckert minus 1 Prozent, Daimler minus X Prozent und Zellstoff Waldhof minus % Prozent. Stimmungsgemäß war man aber nicht unfreundlich, nur konnte infolge des Ausbleibens fast jeglicher Orders das Geschäft nur langsam in Gang kommen. Etwas mehr Interesse bestand dagegen für J. G. Farben, Siemens, AEG., Licht u. Kraft und Rheinische Braunkohlen, die etwas höher eröffneten — Renten still. Später konnten sich jedoch kleinere Besserungen durchsetzen. Nachbtzrslich traten wieder Abschläge bis zu 1 Prozent ein.
J. G. Farben 260.—, Schuckert 247%, Waldhof 256%, Siemens 402.—, Reichsbank 325.—, RH. Braunkohlen 298.—.
den Arbeitstag im Durchschnitt berechnet, lauten die
I politischen und finanztechnischen Gesichts- kte aus. Wir denken, daß die Zeit jetzt noch I reif ist für den Völkerbund, dieses große lekt in die Hand zu nehmen, aber diese Zeit kommen! " Daß sich auch führende Perjön- piten der Interparlamentarischen Union, des kitsamtes beim Völkerbund, der Europäischen »chostsunion usw. usw. lebhaft für das Pro- sinteressieren, ist nach alldem eigentlich selbst- pndlich und brauchte nicht noch unter aus- kiicher Angabe der federführenden Persönlichen hervorgehoben zu werden. Nun wissen wir nicht, ob es dem Autor der Schrift wirklich zu tun war, Propaganda für die von ihm Werte We!tt»i>k, d. h. für ein Instrument der topften und mililof osten Weltinflation, zu
aber ob er ein Schalk ist und lediglich
I ÄnielligenDrSbe im Kreise der Autoritäten I Sachverständigen hat veranstalten wollen. P aber das letztere zutrifft, so ist die Probe Mus in dem von ihm beabsichtigten Sinne Basalten. Jedenfalls sollte man seine Samm- 6 Men Gutachten für die Nachwelt aufbewah- I denn sie ist in hohem Grade geeignet, kom- R Geschlechtern die Vorgänge verständlich zu die sich auf dem Gebiete des Geldwesens steten Jahrfünft nach dem Kriege in Europa Welt haben.
HisaßEssBssv Wsvis
Frankfurt a. 21t., 6. Juni. Tendenz: ab geschwächt. Schon im vorbörslichen Verkehr machte sich, nachdem an der gestrigen Abendbörse eine kleine Erholung eingetreten war, wieder stärkeres Realisationsbedürfnis bemerkbar. Auch fehlten zu Beginn größere Aufträge fast vollkommen, so daß sich das Geschäft heute in kleineren Bahnen bewegte. Die Spekulation verhielt sich abwartend und schritt eher zu Abgaben, doch wurde das herauskommende Material verhältnismäßig leicht ausgenommen, so daß gegenüber der gestrigen Abendbörse die Verluste klein blieben und nur in einzelnen Fällen 2 pCt. überschritten. Die Grundstimmung zeigte jedoch eine nicht zu verkennende Widerstandskraft, die vor allem ausschlaggebend für eine gesunde Börsenverfassung sein dürfte. Der schwache Schluß der gestrigen Newyorker Börse blieb nicht ohne Einfluß, doch störte man sich im großen und ganzen nur wenig hieran, da auf der anderen Seite die weiter günstigen Geldmarktverhältnisse eine bessere Zukunft gewährleisten. Leicht gedrückt und bis 1% Prozent niedriger eröffneten am Elektromarkt Licht u. Kraft, Gesfllrel upd Siemens. Für AEG. bestand dagegen bei etwas höherem Kurs einiges Interesse. Nur Schuckert mit minus 2% Prozent waren etwas stärker angeboten. 21m Ehemiemarkt eröffneten J. G. Farben 2% Prozent und Deutsche Erdöl 1 Prozent schwächer. Holzverkohlung dagegen gefragt und 1 Proz. höher. In Glanzstoffwerten und am Montanmarkt in Rheinische Braunkohlen kamen die Realisationen stärker zum Ausdruck. Beide Papiere gaben je 5 Prozent nach. Die übrigen Montanaktien lagen nicht ganz einheitlich, Mannesmann, Phönix, Ver. Stahlwerke und Rheinstahl gaben bis zu 2 Proz. nach, während Otavi 1% Mark und Ilse Bergbau 1% Prozent gewinnen konnten. Kaliwerte bis zu 3% Prozent abgeschwächt. Schiffahrtswerte knapp gehalten. Am Bankenmarkt waren die Umsätze sehr bescheiden, Commerzbank büßten 2 Prozent und Deutsche Bank 1 Prozent ein. — Renten still, eckvas schwächer. gtur ungarische Renten lagen etwas höher.
Im Verlaufs hörten die Realisationen zumeist auf, und die Stimmung wurde wieder etwas freundlicher. Auch war in einigen Werten eine etwas lebhaftere Umsatztätigkeit festzustellen. Es ergaben sich Besserungen bis zu 1 Prozent.
Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 7 Prozent weiter angeboten und leichter.
Am Devisenmarkt war die Mark wieder etwas fester. Madrid lag weiter etwas schwächer. Man nannte Mark gegen Dollar 4.1928, gegen Vfunds 20.338. London-Kabel 4.8495, Paris 124.04, Madrid 34.80, Mailand 92.68, Holland 12.07%,
GMKckiviLhMKBtzt
Frankfurt a. 2TI., 6. Juni. Auftrieb: 133 Rinder, 1163 Kälber, 85 Schafe, 693 Schweine. Marktverkauf: In allen Viehgâtttungen rege, ausverkauft. Preise für 1 Zentner Lebendgewicht: Kälber: b) 78 bis 83, c) 72—77, d) 64—71; Schweine: b) 71-^3, c) 72—75, d) 72—75, e) 70—72 RM. — Fleischgroßmarkt: a) Frisches Fleisch: Ochsen- und Rindfleisch 1. 90—100, do. 2. 80—90, Bullenfleisch 85 bis 90, Kuhfleisch 2. 55—70, do. 3. 35—55, Kalbfleisch 2. 95—110, Schweinefleisch 1. 90—95; b) Gefrierfleisch: Rindfleisch, Vorderviertel zollfrei 56, Hinterviertel zollfrei 62 RM. Lebhaft.
Getreide- und Vv-duStenbSvse
(Eigener Bericht)
X Mannheim, 6. Juni. Der Markt nahm heulte vormittag einen stetigen Verlauf. Im Waggongeschäft nannte man gegen 12% Uhr im nichtoffiziellen Verkehr per 100 Kilogr. waggonfrei Mannheim: Weizen hierländischen mit 23,50—23,75, ausländischen mit 24—26,50, Roggen hierländischen mit 22—22,50, ausländischen mit 22—22,50, Hafer hierländischen 22,50—23, ausländischen mit 20,50 bis 21,50, Futtergerste mit 19,50—21, Mats mit Sack 20,25, süddeutsches Weizenmehl, Spezial Null, offizieller Mühlenpreis 32,75, doch ist auch wesentlich untsr diesem Preis anzukommen, süddeutsches Roggenmehl 28,50—33, Kleie 11, Biertreber mit Sack 18—19,50 RM.
X Amtliche Großhandelsindexziffer. Die für den Monatsdurchschnitt Mai berechnete Großhandels- indexziffer des Statistischen Reichsamtes ist mit 135,5 gegenüber dem Vormonat (137,1) um 1,2 v. H. gesunken. Von den Hauptgruppen ist die Indexziffer für Agrarstrosfe um 1,9 v. H. auf 125,8 (128,2) und die Indexziffer für Kolonialwaren um 1,2 v. H. au 125,0 (126,5) zurückgegangen. Die Indexziffer für industrielle Rohstoffe und Halbwaren lag mit 131,3 (133,1) um 1,4 d: H. niedriger als im Vormonat, während diejenige für industrielle Fertigwaren um 0,2 D. H. auf 157,5 (157,8) nachgegeben hat.
X Wayß u. Freytag A.-G., Frankfurt a. 2K. In der EV. wurden 8 Prozent (10) Dividende genehmigt. Neu in den AR. wurde Geh. Legationsrat Dr. Frisch (Dresdner Bank, Berlin) gewählt.
X Gülerwaaenfkellung. In der Woche vom 19. bis 25. April (5 Tage) find bei der Deutschen Reichsbahn 788 200 Güterwagen gestellt worden gegen
Frankfurler Kursbericht (6. Juni).
Schutzgebiete . . . . 6 ’lo Retchsanleihe o. 1927 Ablösungsschuld o. A. .
do.
m. 91.
8 % Pr. Centr. ° Bod.- Psandbr. 28 . . . .
8% Pr. Centr.-Komm.» Obl. 28. . . . . . Anatolier I . . . . .
5.40
87.30
11.70
51.50
98.—
do.
II
. GaaienKand in Oveutzen
Die Statistische Korrespondenz berichtet über B daatenstand in Preußen Anfang Juni u. a. 1 Die Entwicklung der Feldfrüchte ist noch Wer gegen normale Jahre zurückgeblieben, und
'" den östlichen Provinzen zum Teil bis zu k?."chen. Die Wintersaat steht vielfach dünn, Zöllen (ft noch spitz und kurz im liniiii r Aussichten für die Grünfutterge- n9 swd im allgemeinen nicht günstig, die doden vielfach schlecht angesetzt. Klee und I haben häufig durch den Frost mehr gelitten, Mini ^"""ohm. Gegen Ende dieses Montas M»» !« ^ ue BZendung zum Besseren angebahnt
Bagdad I. . . . . .
do. II......
Zolltürken . . . . Schantungbahn. . . . Adka . '...... Barmer Bank . . . . BerlinerHandelsgesellsch. Commerz- u. Privatbank Darmslädt. u. Nationalb. Deutsche Bank . . . . Deutsche Vereinsbank . Diskonto-Gesellschaft . . Dresdner Bank. . .
Metallbank . . . . , MitteldeutscheCreditbank Reichsbank..... Oesterr. Creditanstalt . W-stbank...... Hapag.....
94.50
20.—
20.25
128.50
133.50
224.-
187.—
275.—
167.25
156.-
162.50
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323.75
30.80
99.50
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MMLLLKLTülLV Hanauer Lederhaus ^ Fahrstraße 14 6078x
^yff^^ ^;^^?i ^^
Nordd. Lloyd . « Buderus ...» Gelsenkirchen. , , , Harpener ... Ilse Bergbau . . Klöckner ...» Mannesmann . . Mansfelder Bergbau Oberbedarf . , . . Oktavi Minen . .
Phönix.....
Rhein. Braunkohlen Rheinstahl . . .
. 117.-
« 77.-
221 —
119.25
Riebeck Montan . . , Laurahütte..... Ver. Stahlwerke A.-G. . Aschersleben. . . . . Salzdelfurth. . . . , Westeregeln . , . . , Kleyer....... Brown, Boveri. . . . Daimler..... Franks. Maschinenfabrik. Miag....... Voigt D Häffner . . . Metallges. Frankfurt a. M. Junghaus...... Cement Heidelberg . . Hoch- und Tiefbau . .
71.50
93.—
295.— 129 — 146.—
71.-
99.—
245.-
409.25
252.-
55.—
213.-
130.50
76.-
138.—
PH. Holzmann . . . . Wayß D Freitag . . . Zellstoff Aschaffenburg . Zellstoff Waldhof . . . J. G. Farben . . . . Scheideanstalt . » « . Holzverkohlung. . . , Dt. Erdöl . . . . . Tb. Goldschmidt . . . Montecatini. . . . . Rütgerswerke . . . . A. E. E.....; . Bergmann-Werke . . . Ehade..... .
Licht und Kraft . . . Elektrische Lieferungen . Felten D Guilleaume . Eesfürel . . . . , . Lahmeyer. . . , , . Lechwerke..,»,. Rhein. Elektr. . , . , Schuckert...... Siemens & Halske . , Mainkraftwerke. . , . Dt. Linoleum. . . . . Karstack . . . . . . Svenska ...... Südd. Zucker . . .
Ver. Glanzstoff. . . .
116.25
116.25
200 —
255.75
258.75
169.-
90.- 114,-
87.50
53.75
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193.15 222,-
434.—
2’3.—
147.
229.
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X Tellus A.-G. für Bergbau und Hüttenindustrie, Frankfurt a. M. Der AR. beantragt aus einem Reingewinn von 271650 RM eine Dividende von wieder 8 Prozent. Der Geschäftsgang im laufenden Jahr wird als befriedigend bezeichnet. (GV. 1. 7.)
X Weiterer Auftragsrückgang der deutschen Baumwollindustrie. Auch im Monat Mai ist nach dem Bericht des Arbeitsausschusses der deutschen Baumwollspinnereiverbände keine Besserung in der Geschäftslage der Baumwollspinnereien eingetreten. Aus allen Bezirken wird übereinstimmend gemeldet, daß die Auftragseingänge noch spärlicher und die zu erzielenden Preise noch schlechter geworden sind, zumal die ausländische Konkurrenz erneut mit Angeboten im Markte war, die trotz Zoll und Frachtfpesen unter den verlustreichen Jnlandprest sen lagen. Die für den 1. Juli angekündigten Betriebseinschränkungen von 40 Prozent der vollen Beschäftigung ist in weitem Umfange schon heute erreicht. Gröhe Beunruhigung verursacht auch die starke Zunahme der Zahlungseinstellungen im Textilhandel.
Frankfurter Getreidebörse vom 6. Juni (Amtlich). Je 100 kg in Goldmark:
Weizen 1. Qualität 23.25—28.50 Enk
Roggen (inländisch.), fester. , . 21.50—21.75 „
Sommergerste für Brauzwecke . 23.00 ,
Hafer (inländischer) ..... 22 25 ,
Mais (gelb)........ 2 .00-20.^5 ,
Weizenmehl lsüdd. Spezial) . . 32 25—32. 5 , (Niederrhein. Spezial) 32.00—32.25
Roggenmehl, fester ..... 27.50—28 50 ,
Weizenkleie ....... 11.25 ,
Roggenkleis . ....... 12.00 ,
Tendenz: ruhig.
Berliner Metallmarkt. (Vom 6. Juni)
Kupfer
G
B
Blei '
G
B
Mai . . .
—
Mak ;;.
—
—
Juni . ..
141.-
143.-
Juni.. .
46.25
47.50
Juli . ..
141.—
144.—
Juli . .,
47.-
47 50
August. .
143.—
145.—
August. .
47.-
47.50
Sept.. . .
144.50
145.-
Sevt. ...
47.-
47.50
Oktober .
140. —
145.50
Oktober .
47.-
47.75
Novbr.. .
145.-
145.50
Novbr...
47.—
47.75
Dezbr. . .
145.50
145.75
Dezbr. . .
47.-
47.75
Elektrolyt . ; ;
Nohzink (Freiverk.) llngcschm. Zink . Aluminium . . .
do. Barren
Nickel. ....
Antimon Rg. . .
Silber 900 f. 1 kg
(Mk. Er 100 kg)
G 1 P
170.75
190.—
194.—
350.—
72-77
71-73
B .
Amtliche Ektthèitskurf«
Berlin—Frankfurt a. M. (Vom 6. Juni)
I Geld 1*1.
Brief
M I -^
New Dork . , Holland . .
Buenos-Aires . Brüssel . . . Christi ania .
Kopenhagen. .
Stockholm .
Helsingfor . . Italien > « < London . .
Paris. .
Schweiz '. » Spanien . . , D.-Oesterreich Prag . . . .
Pengö . , Japan . . . Nw oe Janeiro Bulgarien . < Belgrad . . . Lissabon . . « Danzig . . .
; 4
4
19
4
20
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22
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02
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58
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1
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0
49,7
»
49,8
3
03,2
8
03,8
7
36,1
7
37,5
18
73
18
77*
81
21
81
37
BerantoorfflA für Verlag at» ©rutfereft paul' X«#; ffr Na »daNieneNen SesamtinbaU: Richard S»lI fch. für «iqetga uâ> Reklamen: Fr. Sl ebe nh ahnen alle MSanaa. Rotationsdruck der Waisenhauckbachdrockerei Sanau. Aernsprechrmfchl-S Rn 3956. 395Z, 3953. — Postscheck Araaksurt a. M. Rr. X6», Bankkonto- Sicknditâe Leibbank Sanau.
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