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Mittwoch den 29. Mai 1929
Seite 11
HANDEL UND WIRTSCHAFT
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! , Daz" dürften die im Laufe des Diens- ^ ^tTaenen angeforderten Berichte der Zeich- •f ’Ä %te Reichsbank im Laufe des Mitt- -u- Loae versetzen, einen vorläufigen Ueber- «d da/ bisherige Ergebnis, der Zeichnung lck uoer g^chsanseihe 8u gewmmen. Es wird
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“ “i^fAenergebnis aufgestellt werden: doch steht fest ob diese Ziffer der Oeffentlichkeit
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deutsche Zahlungsbilanz des Jahres 1928
r letzten Maiheft des Statistischen Reichs- werden die Erhebungen über die deutsche kânasbilanz des abgelaufenen Jahres ver- Q dem Bericht wird unter anderem ^ ihrt daß die laufenden Posten einen Pasfiv- Än 3714 gegen 4762 Mill. RM ergeben, entfallen 1272 (2987) Mill. RM auf den Wwenhandel, 2000 (1584) Mill. RM auf 'd«é£ «rationsleistungen und 735 (495) Mill. RM auf 578)i Auf der Aktivseite werden die Repara- : tos, Mlieferungen mit 658 (578) Mill RM ange- tOen J Der Passivsaldo wird gedeckt durch Kapl- aW|a ,ßr In der Art der Deckung besteht kein W Kei. 1927 haben die Notenbanken durch De- wiL Moßung 10 Proz. des Saldos von 48 Mil- Ä gedeckt, während 35 Proz. durch lang- Kapitalbewegungen, 40 Proz. durch nachbare kurzfristige Kapitalbewegungen gedeckt è und für 15 Prozent die Art der Deckung blieb. 1928 hat die starke Goldeinfuhr der mbanken den Passivsaldo der laufenden Po- wn 3,7 auf 4,6 Milliarden RM erhöht. Von Deckung entfielen 36 Proz. auf langfristige. 34 , aus nachweisbar kurzfristige Kapitalbewegun- Md für 30 Proz. läßt sich die Art der Deckung
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IM / tranfiurf a. 217., 28. Mai. Tendenz: zuruck- ” Die heutige Börse stand unter dem Druck Ültimoliquidation. Die Kulisse war daher sehr Kaltend und schritt zu Abgaben, aber auch
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IBatte, chattend und schritt zu Mvgaoen, aoer au«; nun«, e nahm das Herauskommende, Material kein ial. eres Ausmaß an, doch war die Kursenbwack- ^Q|ju| . # 1 • .< ’ir! .r. V * .!u.uTa.14.-. cts««ifwzstTim.Asitlff
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nicht einheitlich,' da einerseits Aufnahmeluft nd, andererseits wurden die kleineren Posten Auslandsrechnung aus dem Markte genom-
Die unverändert schlechten Geldmarktver- »sse drückten weiter auf die Stimmung, und len ebenfalls gaschästshemmend. Die Umsätze rönften sich wieder auf einen geringsten Um- . Stimmungsgemäß war mag in Börscnkrei- etwas zuversichtlicher und optimistischer ge- nt. Der Stand der Pariser Verhandlungen, nach ausländischen Presseftimmen eine geringe pannung aufzuweifen hat, war der Grund Mr. In einigen Elektroaktien hielt das 2lus= mtsresse an." Betroffen Hieroog wurdm ÄEM-.. 1^ Prozent, Schuckert plus 1% Prozent und lens plus 1 Prozent. Bergmann gewannen Prozent und Gesfürel 1% Prozent, Felten und u. Kraft dagegen bis 1% Prozent schwächer, lhemiemarkt eröffnetem auch I. G. Farben, je- bei kleinsten Umsätzen ca. % Prozent höher, ihrigen Werte dieses Marktes lagen vernach- t und leicht nachgebend. Nachfrage bestand am Kalimarkt für Salzdetfurth, hier sollen tsächl'ich von französischer Seite Käufe vorge- nen worden sein. Von Montanwerten lagen nesmann leicht gebessert. Klöcknerwerke an= ten, da aber für dieses Papier kaum Nach- ! bestand, trat ein Verlust von 3 Prozent ein. km still und uneinheitlich. — Renten still, Dt. ihen leicht gebessert, ebenso von Ausländern toller. Nachdem die Spekulation kein Material : an den^ Markt brachte, wurde die Tendenz 's freundlicher, zumal das Ausland weitere fäge erteilte. Auch schritt die Kulisse verschie- zu Rückdeckungen, und die Kurse konnten 1 Prozent anziehen. Siemens plus 2% Pro- • Sn bevorzugten Werten nahm die Geschäfts- ikeit zeitweise etwas lebhaftere Formen an.
Geldmarkt war Tagesgeld mit 7% Prozent
X In Gemeinschaft mit dem Reichsverband deutscher Kaufleute des Kolonialwaren-, Feinkostund Lebensmitteleinzelhandels E. V. veranstaltet der Edeka, Verband Deutscher kaufmännischer Genossenschaften E. V. am 4. Juni in Essen seine Jahrestagung, die als „Große Kundgebung des Einzelhandels" gedacht ist. Der der Tagung vorliegende Jahresbericht der Edeka-Organisation bringt neben den Berichten der einzelnen Edeka-Genossenschaften zunächst den Bericht des Generaldirektors, Fritz Borrmann, M. d. R. Borrmann ist der Ansicht, daß eine Besserung der Wirtschaftlichkeit des Einzelhandels erst dann erzielt werden könne, wenn die breite Masse seine Notwendigkeit anerkannt habe und wenn solche mittelstandsfreundliche Einstellung die Vernachlässigung der großkapitalistischen und sogenannten gemeinwirtschaftlichen Betriebe seitens der Verbraucher herbeigeführt habe. Voraussetzung für eine Rentabilität sei jedoch die
Aneignung neuzeitlicher verkaussgrundsätze, wie sie u. a. durch die Lchrkurse der Hauptgemeinschaft des deutschen Einzelhandels dem Kleinhändler zur Kenntnis gebracht werden. Klagen über die Bedrängnis des Kleinhändlers durch andersartige Einzelhandelsunternehmungen, wie Konsumvereine, Filialunternehmungen und Warenhäuser, seien, wie auf dem Internationalen Kongreß der Organisationen des Lebensmitteleinzelhandels festgestellt wurde, in allen europäischen Ländern ungefähr die gleichen, wenn auch in einem Lande diese, im anderen jene Kategorie der Konkurrenz am fühlbarsten werde. Auf dem diesjährigen internationalen Kongreß sollen daher internationale Maßnahmen zur gegenseitigen Unterstützung im Wirtschaftskampf erörtert werden. In dieser Richtung bewegten sich auch die in den letzten Monaten aufgenommenen Beziehungen der Edeka-Zentrale zu Wirtschaftsorganisationen, die der Internationalen Vereinigung angeschlossen sind.
Die Steigerung der Umsätze der Zentralgenossenschaften beruhe nicht auf einer parallelen Entwicklung der angeschlossenen Genossenschaften, deren Bestand von 417 Genossenschaften am 1. 1. 28 auf 403 am 1. 1. 29 zurückging. Nur in wenigen Fällen werde über eine starke Umsatzerhöhung im abgelaufenen Jahre seitens der Genossenschaften berichtet. Vielfach stagniere Mitgliederzahl und Umsatz und nicht selten seien Rückgänge zu verzeichnen. Mehrere Genossenschaften seien wieder in Schwierigkeiten geraten, veranlaßt durch besonders schlechte wirtschaftliche Verhältnisse des betroffenen Bezirkes, in einzelnen Fällen aber auch durch Mißwirtschaft unfähiger oder unehrlicher Geschäftsführer, wobei allerdings auch mangelnde Mitarbeit der Vorstände und Aussichtsräte zu beklagen sei.
. einzelnen, ist nach dem Bericht der Edeka- zentrale e. G. m. b H. das im Gegensatz zu früheren Jahren wesentlich bessere Geschäftsergebnis des Berichtsjahres 1928 in erster Linie der schärferen Zentralisation des Warengeschäftes, der Betriebsrationalisierung, sowie der Pflege der Barzahlung zuzuschreiben.
Der Gesamtumsatz der Edekazentrale im Jahre 1928 betrug über 100 Millionen Reichsmark (1927 = 85 Millionen Reichsmark).
Davon entfallen rund 45 Mill. RM auf Waren, die von bestimmten Markenartikelfabrikanten den
verschiedenen Mitgliedgenossenschaften unmittelbar in Rechnung gestellt wurden, während die Umsatz- sowie die Verkaufs- und Delkredere-Provision allmonatlich abgerechnet worden ist. Die Umsatzzergliederung der Hauptgeschäftsstelle ergibt folgendes Bild: Durch die Bücher gelaufene Markenartikelumsätze 19,60 Mill. RM, direkt an Genossenschaften berechnete Markenartikelumsätze 44,99 Mill. RM, Jmportartikelumsatz der Jmportstelle Hamburg 8,26 Mill. RM, Umsatz in div. Edeka-Artikeln ohne Mehl und Zucker 3,16 Mill. RM, Zucker, Mehl und Landerprodukte 18,17 Mill. RM, andere Stapelwaren 6,28 Mill. RM, mithin zusammen 100.47 Mill. RM.
Der Umsatz in Edeka-Artikeln habe gegenüber dem Vorjahre trotz der großen Konkurrenz eine Steigerung von etwa 15 Proz. erfahren. Der Zünd- holz-Umfatz habe im Berichtsjahre — trotz des scharfen Konkurrenzkampfes — mehr als 2 Mill. RM betragen. Seit der Lösung der Geschäftsverbindung mit der Deutschen Zündholz-Verkaufs- A.-G. mit Ablauf des Berichtsjahres fei der Zünd- Holzumfatz mit den neuen Lieferanten ständig gewachsen. Für Edeka-Margarme seien neue Abkommen mit den beiden Konzernen (van den Bergh und Jürgens u. Prinzen G. m. b. H.), sowie auch mit deutschen Außenseitern getroffen worden, deren Auswirkung im lausenden Jahre noch abgewartet werden müsse. Das Zuckergchchäft habe sich trotz der ungünstigen Marktverhältnisse weiter gut entwickelt, der Umsatz betrug über 15 Mill. RM. Nicht,eingeschlossen sei der unmittelbare Umsatz. Die Jmportstelle in Hamburg konnte im Jahre 1928 einen Umsatz von 9% Mill. RM gegenüber 7% Millionen RM im Vorjahre erzielen.
*
Nach der Bilanz betragen die flüssigen Geldmittel 1,14 Mill. RM, die Außenstände 45 830 RM, die Warenbâände' 0,92 Mill. RM, die Beteiligungen 0,13 Mill. RM und andererseits die srsmden Betriebsmittel 1,72 Mill. RM, die Ge- fchäftsguthwben der Mitglieder 0,45 Mill. RM, worauf eine Kapstaldividende von 10 Prozent aus einem Usberfchuß von 89 382 RM verteilt werden soll. Die Umsätze der Edekabank e. G. m. b. H. betrugen auf einer Seite des Hauptbuches 1926: 556 Mill. RM, 1927: 617,6 Mill. RM, 1928: 652,3 Mill. RM. In den evften Monaten des laufenden Geschäftsjahres sei eine weitere Steigerung der Umsätze feftzustellen. Nach der Bilanz haben sich u. a. die Forderungen an Genossenschaften im Jahre 1928 von 5,66 auf 7,91 Mill. RM erhöht. Der Umsatz des Kontos „angefchloffene Einkaufsvereine" betrug auf einer Seite des Hauptbuches 97,17 Mill. RM. Die Wechsel- und Scheckbestände erfuhren eine Steigerung von 1,53 auf 2,86 Mill. RM. Der Edekabank.uehö.rten^Ende W.aMÄ glieder 401 Genossenschaften mit insgesamt 615 übernommenen Geschäftsanteilen an. Es stand alrn am Jahresschluß eine Haftsumme von 4 612 500 RM (615 Geschäftsanteile mit je 7500 RM Haftsumme) zur Verfügung. Die Geschäftsguthaben der Mitglieder erhöhten sich von 732 543 RM auf 791311 RM, worauf aus 64 350 RM Gewinn 7 Proz. Dividende p. r. t. verteilt werden sollen. Der Gefamtbeftand an Guchaben in laufender Rechnung und an Spareinlagen ist im Jahre 1928 von 7,92 auf 10,93 Mill. RM gestiegen.
Meldung siegt noch nicht vor, doch würde sie durchaus in der Tendenz liegen, wie sie von der Michaelgruppe seit einiger Zeit verfolgt wird. Nachdem seinerzeit die Majorität der Hannoverscher Boden- Credil-Bank abgestoßen worden ist und nachdem vor kurzer Zeit auch die Jduna-Beteiligungen veräußert worden sind, würde eine Abstoßung der Interessen an der Mitteldeutschen Boden-Credit-Anstalt eine vollständige Bereinigung des Michael- Konzerns von allen Dersicherungsinteressen bedeuten.
Weizen
Frankfurter Getreidebörse vom 28. Mai (Amtlich).
Je 100 kg in Goldmark:
1. Qualität 23.50—23.75 Ein
Roggen (inländisch.), fester. . . 22.00—22.25 ,
Sommergerste für Erauzwecke . 23.00 ,
Hafer (inländischer)..... 22.50 —23 00 ,
Mais (gelb)........ 20.25
Weizenmehl (südd. Spezial) . . 31.75—32.C0 , (niederchein. Spezial) 31.50 .
Roggenmehl, fester ..... 28.50—29.00 ,
Weizenkleie...... . 12.00 ,
Roggenkleis , , ...... 12.50 ,
Tendenz: flau.
Berliner Metallmarkt. (Vom 28. Mai)
Kupfer
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B
Blei
G
B
April. . .
—
April. . .
Mai . . .
—
—
Mai . . .
137—
142.-
45 75
46—
Juni . . .
136 -
138 —
Juni.
45.—
45 25
Juli . . .
139.50
140.25
Juli . . .
47.—
47.75
August. .
Ho
140.50
August. .
45.50
46—
Sept.. . .
llo.—
141.—
Sept. . . .
45.75
46.-
Oktober .
140—
140.50
Oktober .
46—
46 25
Novbr.. .
140.25
141.-
Novbr.. .
46.25
46^0
(Mk. Er 100 kg)
B
Elektrolyt . . .
Nohzink «Freiverk.) ilngeschm. Zink . Aluminium . . .
bo. Barren
Nickel. .
Antimon Rg. .
Silber 900 f, 1 kg
G 170.50
190—
194.—
350—
72 - 76
74-76
Amtliche Einheitskurse
Berlin—Frankfurt a. M. (Vom 28. Mai,
T3KTMSBNS
Cb mit 7% Prozent
f. 51.
Itap
mut usw
) in
Ulli« 8229 LOH
«rändert. Geld über ^......^ —
isenmavkt war die Mark weiter befestigt. Mark u Dollar 4.1939, gegen Pfunde 20.341. Lon- Krbel 4.85, Paris 124.06, Mailand 92.68, 34.20, Holland 12.06.
In her Abendbörse war das Geschäft, dem der Liquidationstag ohne Reibung über- lden wurde etwas lebhafter. Die Spekulation angeregt hiervon zu Rückdeckungen, auch das Ausland weiter als Käufer auf. Die Kurse weiter leicht gebessert. Ein Vergleich gegen- r dem Berliner Schluß war nicht gut möglich, die Kurse alle per Ultimo Juni lauten. Im dergrunde standen AEG., Dt. Linoleum, Mert Siemens, Kaliwerte und J. G. Farben.
still, aber gut behauptet. Bei freundlicher ^wung konnten die Kurse im Verlaufe weiter ' Anziehen. J. ®. Farben 246%, AEG. 191%, und Kraft 214%, Schuckert 243%, Siemens iWrsieben 234%, Salzdetfurth 393, Wester-
ltimo 9% bis 10%. Am
Angebote vor in holl. Gulden cif Rotterdam: Manitoba 3 11,70, Manitoba 4 11,30, Australweizen 11,75, Cansas 2 11,05, Barusso 79 Kilo 10,50, Rosafs 79 Kilo 10,55. Jin Waggongeschäft nannte man im nichtoffiziellen Verkehr in RM per 100 Kilo waggonfrei Mannheim: Weizen inl. 24,00 bis 24,25, ausl. 24,25—26,50, Roggen inl. 22,75 bis 23,00, ausl. 22,75—23,00, Hafer inl. 23,00 bis 23,75, Hafer ausl. 21,00—22,00, Braugerste nicht notiert. Futtergerste 19,50—22,00, Mais mit Sack 20,50—20,75, südd. Weizenmehl Spezial 0 32,75, südd. Roggenmehl 28,75—32,00, Kleie 12,00, Biertreber 19,00—20,00.
X Verkauf der Michael-TNajoriläk an der vkikteldrutschen Boden-Lredit-Anstalt? Wie verlautet, ist der Michael-Konzern im Begriff, seine Maforität an der Mitteldeutschen Boden-Tredit- Anstalt zu veräußern. Eine Bestätigung für diese
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T .-Oesterreich . . . .
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73
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FranKfurler Kursbericht (28. Mai)
6 °|o Reichsanleihe v. 1927 Ablöjungsjchuld o. A. .
do.
m. A.
^ieetbe- und PvodukSeubS«re
^unnhAm, 27. Mai. Bei fortgesetzter Zurllck- 'ung des Konsums verkehrte die Börse in ruhi- laltuug. J„ Weizen per Mai-Abladung lagen
X Zellstoff-Fabrik Waldhof, Mannheim. Die GV. genehmigte 13% Prozent Dividende auf die Stammaktien. Ueber die Aussichten des laufenden Geschäftsjahres äußerte sich der Vorsitzende befriedigend. Der Verlauf der ersten Monate des neuen Jahres wurde als befriedigend, aber nicht als normal bezeichnet, da die Fabrikation und der Versand unter der Kälteperiode zu leiden hatten. Fabrikatorisch seien aber keine nachteiligen Folgen zu verzeichnen. Die Produktion konnte voll aufrecht erhalten bleiben, so daß die Ergebnisse denen des Vorjahres entsprechen und sogar etwas darüber hinausgehen. Ueber die weiteren Aussichten wurde erklärt, daß in der Zellstoff-Fabrikation die gesamte Produktion 1929 bereits ausverkauit sei. ’ Die Nachfrage des Inlandes ist etwas schwächer, dagegen vom Auslande her stärker. Die Preise haben angezogen, so daß der finanzielle Erlös etwas günstiger fft. In der Papierfabrikation sind die Verhältnisse nicht ganz so günstig, da zur Zeit der Absatz schwächer als sonst ist. Man hofft aber noch auf einen Ausgleich und auf den vollen Absatz dieser Gesamtproduktion in 1929.
8 % Pr. Centr- - Bod.- Pfandbr. 28 . . . .
8% Pr. Centr.-Komm.-
Obl. 28......
Anatolier I .... .
do. II.....
Bagdad I. . . . . .
do. II...... Zolltürken . . . . . Schantungbahn. . . . Adta .... . . . rarmer Bank . . . . Berliner Handelsgesellsch. Commerz- u. Privatbank Danna äbt. u. Nationalb. Deutsche Bank . . . . Deutsche Bereinsbank . Diskonto-Gesellschaft . . Dresdner Bank. . .
Metallbank . . . . , MitteldeutscheCreditbank Reichsbank..... Oesterr. Creditanstalt . Westbank . . . . . . Hapag ....... Nordd. Lloyd . . . .
87.25
9.55
50.95
98—
94.50
18.75
19.50
124.50
18150
158*50
150.
155.
180— 3cO—
30.80 99.50
113 50 105.50
Buderus.....
Gelsenkirchen. . . . harpener ..... Ilse Bergbau . . . Klöckner ..... Mannesmann . . . Marisfelder Bergbau Oberbedarf .... Oktavi Minen . . Phönix......
Rhein. Braunkohlen . Rheinstahl .... Riebeck Montan . . Laurahütte .... Ber. Stahlwerke A.-E. Aschersleben ...» Salzdelfurth.... Westeregeln .... Kleyer. . ...» Brown, Boveri. . . Daimler ..... Neckarsulmer . . . Frankf. Maschinenfabrik Miag...... Voigt © Häffner . . Metallges.Frankfurt a. M Junghaus...... Cement Heidelberg . Hoch- und Tiefbau . .
69—
206—
95.25
113.75
64—
66.50
389—
238—
43.50
137—
51—
51.50
209—
125—
65—
135—
92—
Ph. Holzmann . . .
Wayß D Freitag . . . Zellstoff Aschaffenburg . Zellstoff Waldhof . . . I. E. Farben . . . . Scheideanstalt . . . . Holzverkohlung. . . . Dt. Erdöl ..... Th. Goldschmidt . . . Montecatini . . . Rütgerswerke . . . . A. E. G....... Bergmann-Werke . • . Ehade . , . . -
Licht und Kraft . . . Elektrische Lieferungen . Felten D Guilleaume . Eesfürel . . . . . . Lahmeyer. . » . .
Lechwerke...... Rhein. Elektr. . . . , Schuckert...... Siemens & Halske . . Mainkraftwerke. . . . Dt. Linoleum..... Spinnerei Hummersen . Karstack ...... Svenska ...... Südd. Zucker . .
110.75
108.—
248—
242.50
160.—
90.—
110—
76.85
53.25
84.10
187.—
415.— 211.25 154.75
132.— 210.50 165.— 112.— 158.50 240—
106.
323-
200.50
401.75
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^“ und Liste 4Ü P(g.
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