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SSTSänaer vom Friedhofsportal aus zu der non derem hohen Turm die neue Kirchen- ,in finniges Geschenk Ibes Marköbler Kir- K-hors an ihre Gemeinde, die Einziehenden^

- Der erhebend verlaufene GotteMenst unter dem Leitgedanken:Der Gemeinde Bedrängnis, Zuversicht und Lobpreis". Sie des Gefamtchores, die wieder wie all- durch Herrn Dr. Limbert geleitet wurden, in der großen Kirche machtvoll zur Gel- namentlich wirkten der Doppelchor:Du Volk hon" und Die schwungvolle MotetteWir ha- ein feste prophetisches Wort" wuchtig. Eigen-

wNAn, Sa und von großer Lebendigkeit, für die m«i- hitt^' E mar hiß föpftafhiina Ido« HNock-

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In etwas neues, war die Gestaltung des Wech- telnefanges am Schluß des Gottesdienstes zwi- Gesamtchor und Gemeinde, wobei zwei nach Znhilt und Weise verschiedene Choräle, die sich â trefflich ergänzten, gesungen wurden: vom ChorLobt Gott getrost mit Singen", von der gemeinde:Lobe den Herren, 0 meine Seele". Das das Orgespiel, ein vesentlicher Teil des Gan- «n technisch sicher und gewandt von Herrn Leh- M Kreß dargeboten, sich dem Geist des Gottes- ânstes genau anpaßte, namentlich fein nach der Gebetspause, sei besonders hervorgehoben. Nur p^ wir ein schnelleres Tempo des Gemeindege-

.. tob wir ein s- jengs gewohnt.

Bon ausschlaggebender Bedeutung ist natürlich bei solchen groß angelegten evangeiischen Feiern j^ Predigt. Sie lag diesmal wieder in guten Händen. Herr Pfarrer Kaiser aus Enkheim, selbst >in feinfühlender musikalischer Künstler, verstand

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schöre insbesondere anzuwenden: Die Not um

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'a« feinfühlender musikalischer Künstler, verstand ranftiil, die drei großen Grundgedanken des Gottes- iuf dn Enstes und des Textes: 1. Petr. 2,9 in feiner, r Mw geschliffener Form anregend und geistvoll auf das lücklih «gewärtige etangelische Kirchenvolk und die Kir- meifki Mchöre insbesondere anzuwenden: Di« Not un- tit laßerer Kirche ist just die gleiche wie zur Zeit der Iltens Information, te noch schlimmer, weil die meisten rrraftijt, Ifeig sie nicht sehen wollen, und das tiefe an -senliiäsus gebunden« protestantische Gewissen, das chiedUMreMSnot als evangelische Lebensnotwendigkeit Berteit [erfennt, nicht wach ist. Doch wird das Gottesvolk 5 liegt, Bucht untergehen, weil ihr Herr sie zwingen wird, groftiik einer bewußten Kreuzesgemeinschaft sich zusam- ich diüWnzuschließen, die nicht einfach gottergeben ihr

1 hjcksal trägt, sondern protestantisch zum Angriff ar mWrgeht. Mit zum Träger dieser Iesusabsichten eit im En die fromme Sängerschar werden, die innerlich mögen den gewaltigen Bekennergeist des reformatori- i durch Chorals zu eigen machen -^ freust. Mch tiefteligiöse Inbrunst geführt,

rs en^Me Gottes im allein uns er du Milchen angepaßten Gesang der alten wahr- ... D.usft frommen Meister die Macht und Herrlichkeit e mit eres Meisters künden soll. Wir hoffen, daß u. a. bewie-, bk grundsätzlichen Ausführungen über die Bedeu- ping des reformatorischen Choralgesangs nicht Sir non unseren Chorsängern, sondern auch von der evangelischen Gemeinde gewürdigt wird, und rinnen Im) die bewußt daraufhin angelegte Gottesdienst- ebnitng unserer GFeier mit den gewaltigen Cho- « «[gelangen verstanden wird. Es gibt immer noch bitte, die den tiefen Sinn unserer Feste nicht be= leisen. Mag das, was der Redner über die grund-

Mich andere Bedeutung unseres Kirchenchorfests im Unterschied von Konzertveranstaltungen oder Kngerfeften gesagt hat, recht im Gedächtnis haf- Mr fassen darum auch die Zusammenkunft am . Wend in der Kirche, wo die einzelnen Choroer-

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, ' MWngen auftreten, um zu singen, nicht als *» onzert" auf, sondern alsFeier", durch die das

tigelische Gemüt bereichert und gehoben werden I. Das haben wohl auch ohne Frage alle, jeher seiner Art und nach seinem Können beabsichtigt b ausgeführt, so daß die Abendsingfeier alsEr- tung* gewirkt hat. Besonders tief dürfte der An- iflsdjor:Schönster Herr Jesu" in einer hierzu- â« unbekannten Weise gewirkt haben. Wie alle !>re, wurde das Fest beschlossen durch eine öffent- K Abendandacht auf dem schönen Kirchnlatz mit n stimmungsvollen AbendliedDer Mond ist gegangen"' und zwei kurzen Ansprachen des fepfarrers und des Derbandsleiters und des

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m-AbschiedsliedesIch fahr dahin".

Die Zeiten zwischen den offiziellen , Feiern chte man in den außerordentlich gastfreien Fo­lien zu, oder man lauschte den frischen Klängen sehr guten Enkheimer Posaunenchors auf dem rchplatz.

Es war schon dunkel geworden. als mit grötz- n Dank in Herz und auf den Lippen gegen die trefflichen Marköbler Gemeindeglieder und ins- Mdere den dortigen Kirchenchor, der die ihnen gefalleneij. Aufgaben glänzend gelöst hatte, die °he Sängerschar in ihren Autos von dem onm Ort und Fest Abschied nahm. H.

MM GelMauSe«.

Aus dem Orbtal

).( Bab Orb, 17. Mai. Wann ist es schöner im Mrt als in der Zeit, da Wiese und Wald ihr unes Kleid anziehen und die Obstbäume sich einem Blütenmeere decken? In den Tagen um Wien herum ist das Orbtal in voller Blüte. V nur die Schlehen und Kirschen und Zwetschen, die Birnen- und Apfelblüten leuchten von den ^ghängen herab. Niemals im Jahre ist es schö- £ As in den Pfingsttagen, wenn alles grünt ° muht und wenn die Berghänge wiederhallen m Gesänge der gefiederten Sänger, die in über- ®Ber Zahl in Busch und Strauch, in Wald und ^re Lieder erschallen lassen. Jetzt ist es Zeit ^«n Herzkranken, Bad Orb aufzusuchen. Jetzt M ihm ein herrliches Wiesental entgegen und * hellgrüne Buchenlaub des Waldes sticht leb- f von der dunklen Färbung der Tannen- Kufsrnwaldungen. Die wundervoll beleuchte- riiw i n' die Sonne über dem schönen, saftigen .? der Wiesen und Wälder bringen Freude, en und Trost in die Seele des Kranken; n die Natur wieder aufwacht in ihrer Schön- ÖQnn ist auch für den Kranken die Zeit der auf Besserung und Heilung gekommen.

FreSag Öen H. Mai 1GS

SleveSaud

Blick auf die haupk.sk raße von Cleveland.

In einem Krankenhaus in Cleveland (Ohio U. S. A.) entstand ein Brand, der gewaltige Mengen von Chemikalien zur Explosion brachte. Es bildeten sich giftige Bromgase, die durch das ganze Haus bis auf die Straße drangen. Weit über hundert Tote fielen dem Unglück zum Opfer.

Eine üppig blühende Flur verbindet sich mit den Quellen zu einträchtigem Wirken für die kranken Menschenkinder, die das Orbtal aufsuchen. Wer aber auch nur vorübergehend in den Spessart kom­men will, der benutze die Pfingsttage, um sich von der Pracht der grünenden und blühenden Flur zu überzeugen.

A«B Setmtowi a. M.

Ein Schüler von einem Lastwagen tödlich überfahren.

': In her Heerstraße wurde der SchAer Hans Haug beim Ueberschreiten der Fahrbahn von einem Lastkraftwagen ersaßt und überfahren. Der Tod trat auf der Stelle ein. Wen die Schuld an dem Unfall trifft, konnte bis jetzt noch nicht sestegestellt werden.

A«S KsS tmd Se»

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Hainsladk (Kr. Offenbach), 16. Mai. © e - mein d erat ssitzung. Die Kosten für die Reinigung der Unterführung der Offenbacherlandstraße im Betrage von 80 Mark wurden genehmigt. Um eine wesentliche Steigerung der Gemeindesteuern zu verhüten, wurden eine Reihe Posten ab gesetzt (1700 Mark), so daß der Steuerausschlag anstatt 37 000 RM nur 35.300 RM ' ragt. Antrag Seib, Rubrik 223 000 RM an den Gehältern des Bürgermeisters und Gemeinderech­ners zu streichen wurde ab gelehnt. Die von der Kommunistischen Partei gestellte Resolution, Aufhe­bung des Gemeinderatsbeschlusses vom 2. Mai 1929 betr. 10 Prozent Zuschlag zum Licht- und Kraftverbrauch wurde abgelehnt. Nach Ablehnung dieses Antrages verließ Gemeinderat Seib die Sitzung. Der Voranschlag wurde mit 133 396.89 RM in Einnahme und Aus­gabe angenommen. Es werden im Rechnungsjahr 1929 35.300 RM Steuern erhoben. Zum Gemeinde­beamtengesetz gibt Bürgermeister einen Bericht, wovon der Gemeinderat Kenntnis nimmt. Dem Gemeinderechner Korb, sowie Schutzmann Baier Derben vorläufige Anstellungsschein« ausgehändigt. Die Aufstellung der Sperrschilder am Kirchplatz, so­wie Kirchstraße wird dem Weuigstnehmenden Karl Schnabel, Schmiedemeister, hier, übertragen. Der Gemeinderat stimmt dem Verkauf des jungen ea* selochsen an Ludwig Ohl, Groß-Umstadt, zum Preise von 54 Pfg. für das Pfund Lebendgewicht zu. Die Eingabe des Schulvorstandes betr. ©tret« chung der Schultafeln im Betrage von 244.08 RM wurde zuriickgestellt. Eingabe betr. Einfriedigung des Schulhofes vor Fertigstellung des Schulhauses wurde abgelehnt. In nicht öffentlicher Sitzung wurde über Mietsachen beraten.

Beim Verladen von Baumstämmey tödlich verunglückt.

Groß-Gerau, 16. Mai. Ein hiesiger Landwirt war gestern abend mit dem Verladen von Baum­stämmen auf einen Eifenbahnwaggon beschäftigt. Dabei löste sich vom Kran die Kurbel und traf den Landwirt so unglücklich, daß er verstarb, bevor er ins Krankenhaus eingeliefert werden konnte.

Großer Waldbrand bei Fulda.

Fulda, 16. Mai. Gestern nachmittag brach in der Nähe des benachbarten Dorfes Pilgerzell ein verheerender Brand aus. Zur Bekämpfung des Feuers rückten die Wehren aus sieben benachbarten Ortschaften aus. Unter der Leitung des Kreisbrand- meisters Warmuth-Fulda und einer Reihe Forst­beamten wurde durch Aufwerfen von Schutzwällen

eine systematische Bekämpfung des Feuers ein­geleitet, wobei die anwohnende Bevölkerung tat­kräftig , mitwirkte. Besonderes Lob gebührt den Schülerinnen der Loheland-Schule, die mit bewun­dernswerter Energie und Umsicht an dem Kampf gegen das entfesselte Element teilnahmen. Auch die Fuldaer Reichswehr, die um 4 Uhr nachmittags an der Brandstätte erschien, konnte noch wertvolle Hilfe leisten. Gegen %6 Uhr abends war man des Brandes so weit Herr geworden, daß die auswär­tigen Wehren entlassen werden konnten. Vernichtet bzw. stark in Mitleidenschaft gezogen sind 30 Hek­tar Staats- und 15 Hektar Privatwaldungen. Das Feuer soll darauf zurückzuführen sein, daß ein jugendlicher Waldarbeiter trotz des bestehenden strengen Verbotes im Walde ein Feuer anzündete.

Selbstmord eines Greises.

Geinsheim, 16. Mai. Aus dem Rhein wurde die Leiche eines 82jährigen Mannes aus Köngers- heim geäudet. Wie festgestellt wurde, ist der alte Mann in den Rhein gegangen, weil er von der Sparkasse den Aufwertungsbetrag seines Spargeldes noch nicht ausgezahlt bekam.

Ausgrabungen eines Tempel-Heiligtums.

Alzey, 16. Mai. Bei den Ausgrabungen in der Gemarkung Alzey stieß man auf umfangreiche Fundamente. Der Fund wurde dem Römisch- Germanischen Zentral-Museum in Mainz gemeldet. Professor Behn ging mit mehreren Sachverständigen nach Alzey und stellte Nachforschungen an. Dabei ergab sich, daß man es nach den aufgedeckten Fun- damentreften, Säulen, Altären und Steinen mit einem großen Tempel-Heiligtum zu tun hat. Es ist noch nicht einwandfrei festgestellt, ob man eine Tempelanlage der römisch-Heidnischen Zeit, oder eines der früh-christlichen Bauwerke frei gelegt hat. Vermutlich dürfte der Bau um etwa 350 n. Chr. entstanden sein.

Schlägerei mit tödlichem Anhang.

Langeuweddingen bei Magdeburg, 14. Mai. Zwei junge Leute, die am Sonntag per Rad nach Hause fuhren, gerieten mit anderen jungen Leu­ten in einen Wortwechsel. Darüber geriet einer von ihnen in Wut. Er bestieg mit einem Mitfahrer sein Motorrad, holte die Radfahrer ein und zwang den einen von ihnen, den 28 Jahre alten Bau­arbeiter Albert Zillger, durch Vorfahren zum ab­steigen. Dann schlug er ihm mit einer Eisenstange so heftig auf den Kopf, daß die Schädeldecke zer­trümmert wurde. Zillger wurde in ein Magdebur­ger Krankenhaus geschafft, wo er gestern gestor­ben ist. Der Täter, ein Einwohner aus Otters­leben, wurde später festgenommen und nach dem Polizeigefängnis Ottersleben gebracht. Nachdem er dort alles kurz und klein geschlagen hatte, ent­floh er in derselben Nacht, stellte sich aber am Montag morgen der Magdeburger Polizei.

Vier Landarbeiter vom Blitz getötet.

Teschen, 16. Mai. Während eines Gewitters schlug der Blitz in eine Gruppe von acht Land­arbeitern, von denen vier auf der Stelle getötet wurden, während die übrigen mit schweren Ver­letzungen davonkamen.

Schwerer Betriebsunfall. Zwei Arbeiter getötet, zwei verletzt.

Halle, 16. Mai. Auf dem Abraumbetrieb der Grube Elise 2 zu Stöbnitz von Oberzlobitau ge­rieten gestern Arbeiter mit stromführenden Metall­teilen in Berührung. Dabei wurden zwei Arbeiter sofort getötet, während zwei andere Brandwunden davontrugen. Lebensgefahr für die beiden Ver­letzten besteht nicht.

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Viktor Rausch startet hinter Motoren im Stadion.

Zu den beliebtesten Radrennfahrern Deutsch­lands zähsten zweifellos die beiden Kölner Fahrer Rausch-Hürtgen, die sich durch ihre forsche Fahr­weis« in die Herzen der Rennbahnbesucher hinein« fuhren. Sie fuhren in Köln als Amateure ihre ersten Mannschaftsrennen zusammen, dann wur­den sie Berufsfahrer. Als solche gingen sie nach Frankreich, wo sie so viel lernten, daß sie schließ­lich die beste Mannschaft in den Sechstagerennen bildeten. Unvergeßlich das letzte Frankfurter Sechstagerennen mit Rausch-Hürtgens Helden­leistungen. Rausch war der schnellere der beiden Fahrer, mit denen das Frankfurter Rennen noch in, den letzten Tagen zu einem Erfolg geworden wäre. Das zeugt von einer ungeheuren Beliebt­heit der beiden Kölner. Warum sie aufgaben, soll hier nicht erörtert werden, aber daß sie die be­liebtesten Fahrer waren, die im Winter in Frank­furt fuhren, das ist fsstgestellt worden. Carman ein unvergleichlich großer Steher der Bereinigten Staaten, ist schon lange unter die Schrittmacher gegangen. Im Winter weilte der Amerikaner wie­der in Paris, um sich einen guten Steher für die kommende Saison zu suchen. Der heutige inter­nationale Schrittmacher kam auf seiner Europa- fahrt auch zum Dortmunder Sechstagerennen, wo er die Fahrer tagelang beobachtete.Rausch ist der kommende große Steher" das war dann sein Ent­schluß. Am zweiten Pfingstfeiertag wird er ein gutes Debüt in Frankfurt geben. Frühzeitig ist er zum Training eingetroffen, um feine große An­hängerschaft nicht zu enttäuschen. Wie schnell er in

Viktor Rausch-Köln schweren Situationen ist, das zeigte er beim Sechs­tagerennen. Stundenlang« Jagden haben erwiesen, daß Rausch über lange Strecken das schärfste Tempo aushallen kann. Sein lFrrmèfuner Starr ist maßgebend.

Aus «As« Wett.

Schwere Masernepidemie.

In verschiedenen Städten und Ortschaften des Re­gierungsbezirks Oberpfalz ist nach einer Meldung aus Regensburg eine schwere Masernepidemie aus- gebrochen. In Fischbach sind bereits acht Kinder, da­runter auch Schulpflichtige, an der Seuche gestorben. Zahlreiche andere liegen schwer krank darnieder.

An der Bahre ihres Mannes etnem Herzschlag erlegen.

Kurz vor Beendigung der Trauerfeier für den Konditoreibesitzer Müller aus der Bernauer Straße in Berlin, als sich der Sarg langsam in die Tiefe senkte, erlitt plötzlich die Witwe des Verstorbenen, die 55 Jahre alte Alwine Müller, Schreikrämpfe und stürzte ohnmächtig zu Boden. Man brachte Frau Müller in einen Nebenraum und rief den Arzt der nahen Rettungsstelle herbei; doch kam seine Hilfe zu spät. Frau Müller war einem Herzschlag erlegen. Die Leiche wurde im Krematorium, wo in den näch­sten Tagen die Einäscherung erfolgen wird, belassen.

Zilles Zustand ein wenig gebessert.

Prof. Zilles Zustand hat sich nach seinem Schlag- anfall insoweit gebessert, daß er nicht mehr das Bett zu hüten braucht. Die Sprachstörung ist noch nicht behoben, so daß die Verständigung mit dem kranken Meister nach wie vor schwierig bleibt und ihm alle Besucher ferngehalten werden.

Beim Skatspiel getötet.

In einer Chemnitzer Schankwirtschaft wurde bei einem zwischen drei Skatspielern entbrannten Streit einer von diesen, ein 46jähriger Hils-schaffner, von einem Bierglas so unglücklich gegen den Kopf ge­troffen, daß ihm die Scherben die Halsschlagader durchschnitten und eine tödliche Verblutung verur­sachten. Der Schuldige, ein kaufmännischer Vertreter von 37 Jahren, wurde verhaftet.

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