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Montag den 13. Ma! 1929

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un[Crem volkswirtschaftlichem Mitarbeiter.) MDie Geldlage ist gegenwärtig die beherr- â Frage unserer Mrtschaft. In ben letzten 0 lllKiaten haben wir wiederholt die Erfahrung ge. der deutsche Geldmarkt überraschend und flüssig war, während gleichzeitig die «schaftslage unter schweren Depressionen zu I Lu hatte. Gegenwärtig sind indessen die wirt- »Miche und die finanzielle Lage in gleicher e fe gedrückt. Im April d. I. sind eine ganz un- »twohnlich große Zahl wirtschaftlicher Unterneh- Ilimcien zusammengebrochen. Die Menge der *»Munqseinstellungen hat eine seit Jahren nicht ^gewesene Höhe erreicht. Gleichzeitig haben Knappheit und Kapitalnot einen Umfang . an- mmen, der unbedingt zu einer Steigerung der östlichen Schwierigkeiten führen muß. Un= gegenwärtige Wirtschaftslage ist also reich an en urtb bedenklichen Kennzeichen, die gewis­

[teste Beachtung verdienen.

achdem die Lage sich wieder beruhigt hat, I man erst abschließend die Devisenverluste >eläennen, die die Reichsbank durch den Vorstoß ge- bis deutsche Mark erlitten hat. Der Ausweis Rcichsbamk vom 30. April enthält einen neuen hiß an Gold und Devisen im Betrage von 230 jonen Mark. Die Deckung des Notenumlaufes I Gold und deckungsfähige Devisen fiel damit 38,8 Prozent, d. h. unter die Mindestdeckung ËO Prozent, die dem Notenumlauf durch das Wgesètz gezogen worden ist. Gegen diese Ge- Hestimmung liegt lediglich deshalb kein Ver- oor, weil auch noch zahlreiche Rentenbank- im Umlaufe find, die die Reichsbank durch zu decken nicht verpflichtet ist. Setzt man die enbankscheine nicht in Rechnung, so belief sich die hg auf 40.8 Prozent, lag also ganz nahe an tesetzli-Y zulässigen Mindestgrenze.

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Kreisen der Regierung operiert man allerdings mit der Behauptung, die 500 Millionen-Anleihe könne leicht ud bequem durch das im Auslande ruhende deutsche Kapital gedeckt werden. Man schätzt den Kapitalbetrag, der wegen der Steuerscheu der Be­sitzer , aus Deutschland in das Ausland abgewan­dert ist, auf mehrere Milliarden. Davon hofft man durch die Reichsanleihe wieder einen erheblichen Teil zurückzugewinnen, da der Steuerscheu der Ka­pitalbesitzer ja durch die Möglichkeit einer steuer­freien Anlage Rechnung getragen wird. Will man diesen Zweck «reichen, so wird man freilich auch noch eine Generalamnestie für Steuerhinterzie­hungen den Anleihebedingungen hinzufügen müs- sm. Es ist aber keineswegs sicher, ob die Rechnung überhaupt stimmt. Die Ansichten gehen über die Ausdehnung der deutschen Kapitalflucht nach dem Auslande sehr weit auseinander. Sachverständige Finanzmänner versichern, daß von einer Kapital­flucht in der Höhe von mehreren Milliarden gar nicht bie Rede sein könne. Stimmt die Rechnung mit der Kapitalflucht aber nicht und müssen die 500 Millionen zum größten Teil im Inland auf­gebracht werden, so muß die geplante Reichsanleihe für den Kapitalmarkt sehr starke nachteilige Fol­gen haben. Ob die Hypothekenpfandbriefe, die größtenteils mit einem Zinsfuß von 8 Prozent ausgestattet sind, die Konkurrenz sehr stark zu fürchten haben, darf zweifelhaft erscheinen. Sie sind ein sicher fundierter Kredit, der stets feine Borzüge behalten wird. Aber die Wirtschaft wird mit dem Reiche nicht in Anleihekonkurrenz treten können und sie wird das Nachsehen haben. In einer Zeit wachsender Geldknappheit ein besonders bedenklicher Zustand.

se Reichsbank l)at aus dieser Lage die einzig chè Konsequenz gezogen, d. h. sie hat ihren elkredit erheblich' eingeschränkt. Es kann gar Zweifel unterliegen, daß in zahlreichen in auf Wechselkredit Geld der Reichsbank in ud) genommen worden ist, das dann zum f von Devisen Verwendung gefunben hat. ag sich dabei teilweise um reine Angstkäufe UerjPidèlt haben, Mm Teil hat auch spekulative Ab- iinib die Sorge vor einer baldigen weiteren Mg des Diskonssatzes mitgespielt. In dem bankausweis vom 30. April steht der Wechsel- Id der Reichsbank mit 610 Millionen Mark net. Es ist dies eine sehr starke Zunahme, kch wirtschaftliche Gründe nicht gerechtfertigt > Reichsbank hat sich seitdem gegen die Dis- ung von Wechseln in großem Umfange ab- b verhalten. Es ist keine schematische Ein­ung ber Diskontierungen verfügt worden, eine Prüfung von Fall zu Fall. Auch der gäbe von privaten Bankdiskonten an die bank ist nicht mehr in dem früheren Um­entsprochen worden. Die Reichsbank, die ^mittelbares Eingreifen in den freien Devi- rkehr auch in den Tagen stürmischer Dyllar- age tckgèlehnt hat, ist durch die Kreditein­ung verhältnismäßig rasch zu ihrem Ziele t. Sie hat zu Beginn der Maiwoche noch starke Devisenabgaben vornehmen müssen, irherige Entwickelung am Devisenmarkt hat .lièßlich Halt gemacht. Zu Beginn der Woche die Devisenanfordevungen nachgelassen, so ie Reichsbank ihren Devisenbestand nicht anzugreifen braucht. Der Dollarkurs sank dem Goldexportpunkt und es wurden aus- e Devisen angeboten. Damit ist wohl bs- , daß die Spekulation an der Nachfrage Devisen zum mindesten sehr stark beteiligt nd daß ihr der Atem ausging, sobald die bank die Kredite einschränkte. . Allerdings von der Einschränkung der Reichsbankkre- ch durchaus berechtigte Wünsche der Wirt­betroffen worden sein. Man wird aber an- .'n können, daß diese Fälle selten mären, da eichsbank ja jeden Fall der Kreditnachsuche auf seine Besonderheiten geprüft hat.

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e Krediteinschränkung der Reichsbank ist eine außerordentlich fühlbare ®e*°De^.^= erkauft worden. Es ist nicht unbedenklich, ie Reichsfinanzverwaltung gerade in einem i Augenblick mit dem Plane einer 500

>e hervortritt. Die halbe Milliarde wird allergrößten Teil, wenn nicht ausschließlich deutsches Kapital bestritten werden müssen, die großen Steuervergünstigungen, die als ien $ lerer Anreiz gelten sollen, kommen ia nur rutschen Reichsangehörigen zugute. In den

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Geiverde- und VvodukienmSekie

X Mannheim, 8. Mai. An dem Weltmärkte für Getreide machte die rückläufig« Preisbewegung weitere starke Fortschritte. Ein besonders starker Preissturz wurde am gestrigen Dienstag von der Wmnepèger Bärs» gemeldet, woselbst ein Rück­schlag bis zu 8 Cents eintrat. Dieser Kurssturz wurde in der Hauptsache mit Meldungen begrün­det, wonach die Verstopfung des Hafens in Mon­treal von 76 Seedampfern mit insgesamt 6,2 Mill. Bushels erkennen läßt, daß noch große Vorräte vorhanden sind. Von Buenos Aires, wie auch von den englischen Märkten, lagen ebenfalls flaue Tendenzberichte vor. Die kanadischen und argen­tinischen Forderungen sind stark reduziert. Die Witterungsverhältnisse für die Entwicklung der kanadischen Ernte werden als sehr günstig bezeich­net. Die neue Weizenernte in den Vereinigten Staaten dürfte in etwa 5 Wochen beginnen und die Aussichten werden sowohl in Fachkreisen, als auch von privater Seite als sehr günstig bezeich­net. Der Weizenpool hat seine Offerten vom Markte zurückgezogen. Die Geschäftstätigkeit hielt sich tm allgemeinen in engen Grenzen, da die wei­tere Entwicklung des Marktes noch unübersichtlich bezeichnet wird. Von spekulativer Seite wurden in der Annahme, daß das tiefste Preisniveau er- reicht fein könnte, einige Abschlüsse getätigt. Die heutigen Forderungen für Weizen stellten sich in holländischen Gulden per 100 Kg. cif Rotter­dam: 79 Kg. Barusso per Mai-Iuni-Verschiffung auf 10,70, Juli 10,77%, 79 Kg. Bahia Mai-Juni 10.75 Juli 10.82%, Manitoba 2 Mai-Juni- und Juli-Abladung 12.05, desgl. 3 11.65, desgl. 4 11.20, desgl. 5 10.35, desgl. 6 9.10, und Hardwm- ter 2 per Mai-Juni 11.60. Roggen hatte eben­falls starke Preisrückgänge. Di« Lage für Roggen ist wie bei Weizen außerordentlich gedrückt, tfür Western-Roggen 2 per Mai-Abladung verlangt man 10.35 und per Juni 10.40 hfl. cif Rotterdam, zu welchen Preisen aber nichts unternommen wurde. Am G e r st e n markte war die Stimmung ebenfalls gedrückt. Donaug«rste 63/64 Kg. loko in Rotterdam ist zu 9.60, La-Plata-Gerste 62 Kg. per Mai-Abladung zu 9.40 und Kanada-Western- Gerste 4 per Mai-Verschiffung zu 9.45 hfl. cts Rotterdam offeriert. Hafer hatte ebenfalls sehr ruhigen Markt. Für Plata-Hafer 46/47 Sg. per Mai-Verschiffung forderte man heute 9in mr Plato-Clipped-Hafer 51/52 Kg. per Mai 9.50, Ka- nada-seed oats 2 Mai 9.10 hfl. cif Rotterdam. Mais lag in Uebereinstimmung mit der schwä­cheren Tendenz am Brotgetreidemarkte ebenfalls schwach. La-Plata-Mais seeschwimmend, ist zu 9.80, per Mai-Juni, Juni-Juli zu 9.40 und per Juli-August-Verschisfung zu 9.50 hfl. cif Rotterdam offeriert.

An unseren süddeutschen Produktenmarkten herrschte ruhiger Verkehr. Der von den übersee­ischen Märkten gemeldete Preissturz wirkte aut

die Unternehmungslust hemmend. Die Preise haben eine weitere Ermäßigung erlitten. Für in Mann­heim disponiblen Inlands weizen verlangte man 24.2524.50 urtb für Auslandsweizen, je nach Provenienz und Herkunft, 2526.75 RM, waggonfrei Mannheim. In Roggen ist das An­gebot in Inlandsware zwar kleiner geworden, doch konnten sich die Preise in Anbetracht der flauen Lage am Weltmärkte, nicht behaupten. Die Notiz für Jnlandsroggen stellt sich heute auf 23.25 bis 23.50 RM, waggonfrei Mannheim. Hafer hatte kleinen Verkehr. Die Preise konnten sich in­des besser behaupten als diejenigen am Brotge­treidemarkte. Für Jnlandshafer sortierte man 23.2524, und für Auslandshafer 21.7522.75 RM. Am Gersten markte herrschte, wie bereits seit einigen Wochen, ruhiger Verkehr. Braugerste, badische, württembergische und fränkische ist zu 24.5024.75, pfälzer Braugerste zu 2525.75 und Futtergerste zu 19.5022 RM waggonfrei Mann­heim aingeboten. Mais ging im Einklang mit den ermäßigten Preisen im Cifhandel, tm Preise zu­rück. Für in Mannheim greifbaren Plata-Mais werden 22 RM, waggonfrei Mannheim gefordert.

Futtermittel lagen sehr ruhig. Die Nach- froge ist bei der jetzt eingetretenen schönen war­men Witterung stark zurückgegangen. Dagegen ist genügemd Ware angeboten und die Presse stellen sich infolgedessen zu Gunsten der Käufer. Feine Weizenkleie ist zu 12.5012.75, Biertreber zu 1920, Soyaschrot zu 20.75, Malzkeime zu 19 bis 19.50, Trockenschnitzel zu 1515.2-5 RM und Lein­kuchenmehl per Mai-August zu 23.50 RM franko Mannheim offeriert. Für Luzerne Kleehsu notierte man 1414.80 und für loses Wiesenhsu 12.90 bis 13.60 RM per 100 Kg. franko Mannheim.

Mehl hatte in Uebereinstimmung mit der flauen Haltung am Brotgetreidemarkte sehr schwa- chen Markt. Der Großmühlenpreis für süddeutsches Weizenmehl, Spezial Null, wurde am Montag um 0.25 und heute um weitere 0.25 RM ermäßigt und teilt sich somit offiziell auf 32.25 RM waggonfrei süddeutscher Mühlen. Hierzu ist zu bemerken, daß aber auch Angebote unter diesem offiziellen Preis vorliegen. Besonders stark angeboten wird z. Zt. auch Brotmehl. Für süddeutsches Roggenmehl ver­langt man, je nach Fabrikat und Ausmahlung 29.7532 RM paggonfrei Mühl«.

Hopfen hatten bei kleinen Zufuhren und kleinen Umsätzen ruhigen Markt. Die Preise ste­hen ungefähr auf gleicher Höhe wie vor acht Tagen.

Tabak. Die Setzlinge in den Tabakbeeten ha­ben sich in den letzten Tagen, begünstigt durch das warme sommerliche Wetter gut entwickelt. Nach­frage bestand weiter noch 1928er Pfälzer Sand- grumpen, die zu etwa 7075 RM per Zentner Absatz fanden. Für 1928er Sandblatt zahlte man, je nach Beschaffenheit der Ware, zwischen 100 bis 135 RM per Zentner.

milch, 57 166 Dz. eingedickte Milch und 8633 Dz. Buttermilch. Lie Einfuhr von Molkereiproduklen ist sowohl bei Rahm wie bei Hart- und Weichkäse zuruckgegangen. Bei Milchbutter bzw. Butter­schmalz ist dagegen eine weitere Erhöhung gegen­über 1927 von 1 082 657 auf 1 265 543 D.z. einge­treten. Unter Berücksichtigung der Einfuhrüber­schüsse an Molkereiprodukten beträgt der Wert der Gesamteinfuhr 549 995 000 Mark. Die Milchwirt­schaft allein brachte demnach dem deutschen Geld­markt einen Verlust von über % Milliarde Mark.

Slmstevdamer Mamantmarrkt.

(Wochenbericht unseres Sonderberichterstatters).

X Amsterdam, 11. Mai. Erneut galt das In­teresse Baguettes prima weißer Qualität. Weiter lag Nachfrage für Stein« 4 Gr. und 6 per Karat. Feine Melees tendierten etwas besser. Rosen ver­nachlässigt; Rohmarkt kaum geändert.

Antwerpen, 11. Mai. Baguettes blieben willig: weiter waren u. a. weiße große Steine in Hellen Farben und Kleinbrillant 80100 per Karat prima Qualität, sowie gute Achtkant 50100 der Karat gefragt, ohne daß von einer Anziehung der Preise die Rede war. Der Rohmarkt war durch die Stabili­sierung des Boortpreises seitens des Londoner Roh­syndikats namentlich für common goods. und Bür­ger-Sorte günstig disponiert; allmählich werden von Käufern bessere Preise geboten.

Diamantexport nach den Vereinigten Staaten.

X Amsterdam, 11. Mai. Im April wurden von Holland nach den Vereinigten Staaten exportiert: Geschliffen Diamant 14 529 Karat (im März 22 008) zu einem Wert von 1631608 $ (2 221 617); Roh­diamant 5509, (2177)) bzw. 120 561 $ (41.216); In­dustrie 282, (421); Pulver 935 (1114) Karat; der Export während der ersten vier Monate des Jahres nach Amerika betrug: Geschliffen 66 556 (L D. 73176 Karat) zu einem Wert von 6 955 600 $ (7 923 804); Roh 20 252 (17 699) Karat zu einem Wert von 379 127 (374 244) $; Industrie 1352 (5935) Karat zu 74 641 (94 506) 8 und Pulver 1049 (4453 Karat zu einem Wert von 488 (2384) K.

Diamanttonkurs.

X Antwerpen, 11. Mai. Die Firma Bornstein in Antwerpen hat ihre Zahlungen eingestellt. Die Passiva betragen mehr als 4 Millionen B-Frcs., die Aktiva kaum 1 Million.

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(vorbericht)

X Frankfurt a. M., 13. Man Auftrieb: «1205

XAmtliche Grohhondelsindexziffer. Die auf den Stichtag des 8. Mai berechnete Großhandelsindex­ziffer des Statistischen Reichsomtes ist mit 136,0 gegenüber der Vorwoche (136,1) leicht zurückgegan­gen. Die Indexziffern der Hauptgruppen stellten sich für Agrarstosfe auf 127,2 (127,1), Für Kolo­nialwaren auf 126,0 (126,9), für industrielle Roh­stoffe und Halbwaren au 131,4 (131,6) und für in­dustrielle Fertigwaren auf 157,3 (157,4).

X Hartmann & Braun Ur<5^ Frankfurt a. M.

Schöne Stösse für den Frühling:

320 Färsen, 1005 Kälber, ferner 5632 Schweine. Preise : Ochsen al) 5862, a2) 5456, bl 4952, Bullen a) 5456, b 5052. Kühe a) 44 bis 48, b) 3942, c 3437, d) 3033, Färsen a) 5962, b 5458, c 5053, Kälber b) 7882, c) 73-77, b) 7572, Schafe 6972, Schweine a) 7476. b) 7476, c) 7576, b) 7577, e) 68 bis 72. Marktverlauf: Rinder ruhig, Kälber und Schafe rege, Schweine rege. Sämtliche Dichgattun- gen geräumt.

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X Die Einfuhr an frischer, entkeimter Milch und Magermilch hat in Deutschland während des Jahres 1928 247 392 Dz. betragen. Das bedeutet gegen das Vorjahr einen Rückgang um 71951 Dz., gegen die Vorkriegszeit einen solchen von 80 503 Dz. Die Milchausfuhr im Jahre 1928 erreichte da­gegen nur die Menge von 4789 Dz., d. f. etwa 2 Prozent der Einfuhrmenge. Die Ausfuhr an Milch hat zwar gegen 1927 eine Steigerung erfahren, doch erreicht sie bei weitem noch nicht das Ver­hältnis der Vorkriegszeit, in der 1913 124 499 Dz. exportiert wurden. An eingedickter oder eingetrock­neter Milch wurden 1928 63 866 Dz. eingeführt, während die Ausfuhr nur 6700 Dz. betrug. Bei Buttermilch, beträgt die Einfuhr 8656 Dz., die Ausfuhr 23 Dz.Dcr, Einfuhrüberschuß an Milch be­trug demnach im Jahre 1928 242 603 Dz. Frisch-

Nach dem Bericht sind forrichreuende htachsra^. gesteigerter Umsatz und verringerter Gewinn Sie Kennzeichen des verflossenen Jahres. Die erhöhte Arbeitsleistung gibt auch weiterhin keine Aussicht auf befriedigende Ergebnisse, solange zwangswrrt- schâftliche Gestaltungen der Nachkriegszeit der Ent­faltung der wirtschaftlichen Kräfte und dem Wage­mut der führenden Persönlichkeiten entgegenstehen. In der Mitte des Jahres würden die neuerbaut^n und umgebauten Fabrikationsräume des Werkes II in Betrieb genommen. Die hierdurch im alten Werk I freigewordenen Räume wurden zu Eich- räumen und kaufmännischen Büros umgewandelt. Die Ausdehnung des Betriebes bedingte die Auf­nahme neuer Mittel durch Ausgabe einer 8proz. Obligationsanleihe von 1,2 Mill. RM. Der Zinsfuß erhöht sich um % Prozent für jedes Prozent Divi­dende über 8 Prozent hinaus. Nach 283 660 (360751) RM Abschreibungen verbleibt einsthl. Bortrag von 51 049 (20 452) UTZ ein Reingewinn von 266 667 (346 471) RM. Hieraus sollen 10 Pro­zent (10) Dividende verteilt werden. Nach der Bilanz betragen die langfristigen Verpstichtungen 1,59 (0,39) und die kurzfristigen 2,82 (2,24) Mill. RM, denen 2,12 (1,66) Mill. RM Schuldner, 0,64 (0,22) Mill. RM Wechsel und 2,51 (2,06) RM Vorräte gegenüberstehen. Immobilien sind mit 1,38 (1,02) und Mobilien mit 0,50 (0,40) Mill. RM bewertet. Die Aussichten lassen sich mit Rücksicht huf die Unsicherheit der wirtschaftlichen.Lage nur sehr schwer überblicken. Immerhin ist die Gesellschaft mit einem ansehnlichen Auftragsbestand in das neue Jahr ein­getreten.

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Vorher:

Teddy der Auskneifer

Lehrfilm