Hr. 106
Dienstag den 7. Mai 1929
Seile 11
, HANDEL UND WIRTSCHAFT
1 Umsatz und ^ourunkiuv
Ungünstiges Ergebnis im Texkileinzelhandel Ix Der Umsatz im Textileinzelhandel belief sich Mla hen statistischen Erhebungen des Reichsbundes Tertil-Einzelhandels im März 1929 im Gesamt- iircbicbnitt für das deutsche Wirtschaftsgebiet „ ,-rtmäßig auf 101,7 Prozent des Umsatzes im 1928. Wenn man die Preisschwankungen enâschaltet, entspricht diesem Ergebnis bei Um- -^cknuna über den Großhandelsindex für Textilien geringfügige Zunahme Les Umsatzes von 0,8 irosent bei Umrechnung über den Lebenshal- mqsindex, Gruppe Bekleidung, ein Rückgang um 6 Prozent gegenüber dem Umsatz im Vergleichs- W Bleies Ergebnis muß als besonders ungüstig «kennzeichnet werden, wenn man berücksichtigt, durch den frühen Termin des Osterfestes das
Ostergeschäft in den Monat März fiel, wäh- 'end im Vorjahre dieser Monat nur einen Teil es Ostergeschästes umfaßte. Allerdings hatte der iiärz zwei Verkaufstage weniger als der März es Vorjahres; die entscheidende Ursache der unbe- -iediqsnden Entwicklung ist aber zweifellos darin „ erblicken, daß der März in diesem Jahre noch * ist vollständig ein Wintermonat gewesen ist, der sonst um'diese Zeit rege einsetzenden Verkauf ' mit Waren für die Frühjahrssmson unmöglich ^Bttr" Dreimonatsdurchschnitt Januar-März 1929, ■Mfo der Umsatz im 1. Vierteljahr 1929, ergibt im kesamtdurchschnitt für das deutsche Wirtschaftsge- iet wertmäßig 98,5 Prozent, bei Ausschaltung der troßhandelspreise 97,6 Prozent, bei Ausschaltung er Einzelhandelspreise 95,7 Prozent des Umsatzes I 1 .Vierteljahr 1928, Ziffern, die die ungünstige Lae dse Textileinzelhandels während des ganzen Vierteljahres deutlich zum Ausdruck bringen. Der uf Lie einzelne Verkaufskraft entfallende Durch- chnittsumsatz zeigt im Monat März 1929 wie- erum einen erheblichen Rückgang von 8,1 Prozent I «gènüber der entsprechenden vorjährigen Ziffer.
Teil der Einnahmen, nämlich die Reparationszahlungen, in einem bedeutend schnelleren Tempo ein» gehen sollen. Die Grundsätze der Balfour-Note, nach denen England von seinen Schuldnern nur die Deckung der eigenen Verpflichtungen an Amerika verlangen wollte, sind somit nicht besolgt worden.
Lnslands Auslandssovdevttnsen und SevvMÄtungen
Milliarden RM Einnahme« aus Auslandsfor- ungen und Reparationen. — Dagegen nur 42,5 Illiarden Zahlungen an Amerika. — Die umgangene Balfour-Hofe.
X Der englische Budgetentwuvf für 1929/30 Wäll u. a. eine Zusammenstellung der Auslands- irderungen und Auslandsschulden der britischen tegierung. Insgesamt hat Großbritannien auf stund von Kriegs- und Nachkriegsanleihen Éorberungen an das Ausland und die Kolonien t Ache von 2184 Mill. £ oder rund 45 Milliar- en RM. Davon müssen allerdings die zweifelhaf- en Forderungen an Rußland (934 Mill. £) und I lrmenien (IX Mill. £) in Abzug gebracht werden, * iodurch sich der Gesamtbetrag der Forderungen ufl249 Mill. £ oder 25 X Milliarden Mark v«r- ingert. Davon entfallen 121 Mill. £ auf Forüe- uâgen an die Kolonien, die auif Grund der am ll. März 1929 ausstehenden Kapitalbeträge errech- ^PMt-sind.
—- Die verbleibenden 1,128 Mill. £ verteilen sich ---uf Forderungen an ausländische Regierungen, die '^^m''Gegensatz "zu den Schulden der Kolonien nicht äpitalisiert sind, sondern die Summe der ab 31. Kürz 1929 noch zu erwartenden Annuitäten dar- teljen. Der Eingang dieser Beträge verteilt sich m,Durchschnitt auf etwa 50 bis 60 Jahre. Bis auf tos Schuldenabkommen mit Frankreich, das noch >er Ratifizierung durch das französische Parlament Jarrt, sind sämtliche Forderungen an das Ausland and die Kolonien bereits fundiert.
nkreich ist allerdings mit einem Betrage von 722 Mill. £ der Hanplschuldner;
Molgen Italien mit 262 X Mill. £, Südslowien 34X Mill. £, Rumänien 33 Mill., Portugal Griechenland je 23 MAl., Belgien 12% Mill., Erreich 9 Mill., Polen 4% Mill., Lettland und stland je IX Mill., die Tschechoslowakei 745 000 £, U Wauen 90 000 und Ungarn 22 000 £.
Zu diesen Auslandsforüerungen muß noch
str Anteil Großbritanniens an den deutschen Reparationszahlungen
WUgercchnct werden. Unter Zugrundelegung der deutschen Memorandum in Paris soeben ge» mitten Jahresleistungen Deutschlands — 37 •puitäten von je 1650 Mill. Mark — würde der teil.Englands sich auf rund 13% Milliarden Mk. stufen. Großbritannien hat somit aus seinen slandsforderungen und seinem Anteil an den ^Wrationsgaljlungen Einnahmen in Höhe von ca. 9 Milliarden Mark zu erwarten, wobei 13% Mil- 'Joen innerhalb der nächsten 37 Jahre eingehen «t, während der Eingang der restlosen 25% lUtarbcn sich, wie bereits erwähnt, auf 50 bis 60 re erstreckt.
1®^ Auslandsschulden der britischen Regierung trhen dagegen im wesentlichen nur aus den auf und des Fundierungsabkommens vom 18. Juni 4 an die Regierung der Vereinigten Staaten zu Menden Jahreszahlungen. Insgesamt hat Groß- Mannion auf Grund dieses Fundierungsabkom- ns einschl. Zinsen noch
rund 42 Milliarden RM an Amerika
Samen, und zwar innerhalb eines Zeitraumes " Jahren. Die Einnahmen der britischen Re- «erung aus ihren Auslandsforderungen überstei- somit um etwa 7% Milliarden RM ihre Aus- d„,, Verpflichtungen, wobei noch berücksichtigt wer- M'^.muß, daß die Verpflichtungen innerhalb von I^Mronabzugelten sind, während ein erheblicher
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SvanSfnvtev Növie
Frankfurt a. M., 6. Mai. Tendenz: fest. Da man dem Endziel der Repavationsverhandlun- gen jetzt sehr nahe steht, und mit einem günstigen Abschluß rechnen kann, war man zu Beginn der heutigen Börse zuversichtlich und fest gestimmt. Das Geschäft nahm auch in Spezialwerten zeitweise sehr lebhafte Formen an, da man im In-, sowie im Auslande sehr optimistisch ist und daran die These knüpft, daß man jetzt mit Vertrauen in die Zukunft blicken kann. Auf der anderen Seite war man, aber nur anfangs, etwas verstimmt über die Geldknappheit im Reiche und über das Projekt der neuen 500 Millionen-Anleihe. Doch konnte dieser Grund infolge der günstigen Börsenverfassung nicht geschäftshindernd wirken, zumal noch Auslandsorüers eintrafen. 2^,lch die etwas entspannteren Geld- marktoerhältnisse trugen zur Freundlichkeit bei. Gegenüber den Samstagsschlußkursen waren Besserungen durchschnittlich bis zu 5 Prozent zu verzeichnen. Die favorisierten Werts waren selbstverständlich wieder führend und überschritten dieses Ausmaß teilweise ganz erheblich. So wurden vor allem Kalrwerte, von denen Aschersleben 5% Prozent, SalAetfurth 9 Prozent und Westeregeln 8% Proz. gewannen, lebhaft aus dem Markte genommen. Der stark gesteigerte Absatz des Deutschen Kalisyndikats im April, der einen fast doppelten Versand von Reinkali gegenüber dem Dorjahrsmonat aufzuweisen hat, rief diese Bevorzugung hervor. Auch für Elektroaktien bestand lebhaftes Interesse. An der Spitze standen hier Siemens mit plus 7% Proz., Gesfürel mit plus 6 Proz., Schuckert, Licht u. Kraft und Bergmann, die je 5 Prozent anziehen konnten. Die übrigen Werte dieses Marktes lagen in anbetracht der günstigen Verhältnisse ebenfalls bis 4 Proz. höher. Am Chemiemarkt wurde auch den Farbenwerten recht reges Interesse entgegen- gebrocht. I. G. Farben eröffneten 4 Proz. fester. Scheideanstalt plus 2% Proz., Holzverkohlung nur fnapp behauptet. Am Montanmarkt war nennenswertes Geschäft zu verzeichnen. Nur für Kohlenwerte bestand regere Nachfrage, und diese Werte konnten bis 4% Proz. gewinnen. Der gesteigerte Kohlenabsatz und das Ausfallen jeglicher Feierschichten trugen hier zur Jnteressennahme bei. Dem Markte der Zellstoffwerten wurde ebenfalls mit einem Gewinn bis zu 5 Proz. mehr Beachtung geschenkt. Gefragt waren noch: Am Bankenmarkt besonders Reichsbankvrrtsile mit plus 9% Proz. und Commerzbank mit plus 5 Proz., Glanzstoff plus 8 Proz., Svenska mH plus 4 Mark, Karstadt mit plus 5 Proz., Dt. Linoleum mit plus 5% Proz. und auch zeitweise Bauunternehmungen. — Renten hatten nicht besondere Umsätze, doch lagen Deutsche Anleihen in anbetracht der günstigen Lage ebenfalls höher.
Bei verschiedenen Schwankungen blieb im Verlaufe die Stimmung freundlich, und infolge weiterer Kauforders konnten sich das Kursniveau weiter bis zu 2% Proz. erhöhen.
Am Devisenmarkt war Tagesgeld mit 8% Proz. unverändert, aber nicht mehr so stark gesucht.
Am Devisenmarkt lagen Devisen angeboten. Man nannte Mark gegen Dollar 4.2175, gegen Pfunde 20.47, London-Kabel 4.8530, Paris 124.17, Mailand 92.61, Madrid 33.90, Holland 12.07.
An der Abendbörse herrschte Geschästsstille, die Grundstimmung war jedoch weiter freundlich, und gegen den etwas schwächeren Berliner Schluß konnten sich verschiedentlich Kursbessevungen durchsetzen. Bis zu 1 Prozent höher lagen I. G. Farben, AEG., Schuckert, Rheinstahl, Commerzbank und Wäldhof. Siemens konnten 2 Prozent an
ziehen. Dagegen waren auf kleine Realisationen der Kulisse Salzdetfurth, Mannesmann und Mansfeld je zirka 1 Prozent niedriger. Im Verlaufe verstärkte sich die allgemeine Zurückhaltung in Erwartung des Ergebnisses der Pariser Schlußverhandlungen. Am Anleihemarkt lagen Schutzgebiete etwas fester.
I. G. Farben 251%, AEG. 173%, Siemens 382.—, Rheinstahl 119%, Waldhof 258%, Reichsbank 308.—.
XStMatBMebtttMEi
Frankfurt a. 31., 6. Mai. Der Auftrieb des heutigen Hauptmarktes bestand aus 1483 Rindern, darunter 316 Ochsen, 66 Bullen, 608 Kühen, 401 Färftn, ferner 603 Kälbern, 33 Schafen und 4558 Schweinen. Verglichen mit dem Auftrieb waren heute 172 Rinder mehr altgetrieben, während 418 Kälber, 15 Schafe und 109 Schweine angetrieben. Marktverlauf: Rinder mäßig rege, ausverkaust. Schweine, Kälber und Schafe lebhaft, geräumt. Bezahlt wurde pro Zentner Lebendgewicht: Ochsen al) 58—63, a2) 54—57, bl )49—53, Bullen a) 54 bis 57, b) 50—53, Kühe a) 44—49, b) 39—43, c) 34—38,6)30—33, Färftn a) 59—63, b) 54—58 c) 50 bis 53, Kälber b) 75—80, c) 70—74, d) 60-69, Schafe nicht notiert. Schweine a) 74—77, b) 75—78, d) 75 bis 78„ e) 75—78, e) 70—75. Im Vergleich mit den Notierungen der vergangenen Woche waren Rinder und Kälber unverändert. Schweine zogen bis zu fünf Mark an. Fleischgroßmarkt: Ochsenfleisch 1. 90—100, 2. 80—90, Bullenfleisch 80-90, Kuhfleisch 2. 55—75, 3. 45—55, Kalbfleisch 1. 115 bis 125, Schweinefleisch 1. 95—100, Gefrierfleisch: Rindfleisch Vorderviertel 56 Und Hinterviertel 62. Der nächste Viehmarkt findet am Mittwoch, den 8. Mai, statt.
ich nach der Bekanntgabe von der Ausgabe der neuen steuerfreien Reichsanleihe in dem Sinne verändert hat, daß, wie man annimmt, nicht nur in einzelnen Fällen, Barsummen durch den Verkauf von Pfandbriefen beschafft werden sollen, um auf diese Weise Stücke der neuen Reichsanleihen zu erwerben.
X Zusammenschluß in der Konfektion. Die sehr bedeutende Bochumer Schürzenfabrik Aron Meyer hat lt „Deutsche Konfektion" die Wäschefabrik Lange & Hagemeyer, Minden i. Westf., käuflich erworben. Die Firma Aron Meyer und deren Schwesterfirma Gebr. Weinberg, Rheda, werden zum 1. Juni unter der Firmieruna Vereinigte Schürzen-, Wäsche- und Berufskleider- Fabriken Aron Meyer, Bochum, unb Gebr. Weinberg Rheda A.-G. in Minden i. Wests, in eine A.-G. umgewandelt.
X Schriftgießerei D. Stempel A.-G., Frankfurt a. M. Die GD. genehmigte 10 Prozent (9) Dividende. Ueber das laufende Jahr wurde unter Hinweis auf den Bericht erklärt, daß das Schrift- gißerei-Gewerbe durch die Einführung von Setzmaschinen einen schwierigen Stand habe, daß aber die Stempel A.-G. durch chre Linotype-Matrizen- Abtellung einen Ausgleich habe. Das neue Jahr habe sich befriedigend angelaffen.
Geivelde- und vvoduktenbdvie
X Mannheim, 6. Mai. Die Forderungen des Auslandes für Brotgetreide, Gerste, Hafer und Mais sind reduziert mrd damit zusammenhängend verkehrte die Börse in ruhiger Haltung. Im cif- Geschäft lagen Angebote vor in Weizen (Mai-Lieferung) in holl. Gulden per 100 Kilogramm cif Rotterdam: Manitoba 3 zu 12,10, Manitoba 4 zu 11,72,%, Australweizen zu 12,05, Consas 2 zu 95. Barusso 79 Kilo 11,17%, Rosafs 79 Kilo 11,22%. Im Waggongeschäft nannte man im nichtoffiziellen Verkehr in Reichsmark per 100 Kilogramm, woggonfrei Mannheim: Weizen inl. 24,50, ausl. 25,25—27,00, Roggen inl. 23,25—23,50, Hafer inl. 23,25—24,25, ausl. 22,00—23,00, Braugerste badische und württembergische 24,75—25,00, pfälz. Gerste 25,25—26,00, Futtergerste 20—22, Mais mit Sack 22—22.25. Südd. Weizenmehl Spez. 0, offikieller Preis 32,75, (die zweite Hand ist indes zu 32,25—32,50 als Abgeberin am Markte) südd. Roggenmehl 30—32,25, Weizenkleie 13—13,25, Biertreber mit Sack 20—20,25.
X 3m März 172 Mill. RM Spareinlagenzo- wachs im Reich. Ende März beliefen sich die Spareinlagen bei den Sparkassen auf 7825 Mill. RM gegen 7653 Mill. Ende Februar. Der Zuwachs betrug also 172 Mill. RM gegen etwa 240 Mill. im Vormonat, wovon freilich ein großer Teil auf Zinsgutschriften entfallen mag. Die Giroeinlagen machten Ende März 1486 (1560) Mill. RM aus.
X Heraufsetzung des Pfandbriefzinses? Für heute ist nach Frankfurt eine Sitzung des Sonderausschusses für Hypothekenbanken beim Zenkraloerband des Bank- und Bankiergewerbes einberufen, in der, wie mit Bestimmtheit verlautet, auch die Möglichkeit einer Heraufsetzung des Pfandbriefzinsfußes erörtert werden soll. Obwohl eine Bestätigung für diese Meldung noch nicht vörliegt, scheint es sachlich durchaus wahrscheinlich, namentlich wenn man die Lage am Anleihemarkt berücksichtigt, die
Frankfurter Kursbericht (6. Mai).
K,anrf«rter Setreib «birst
vom 6. Mai (Amtlich).
Je 100 kg in Goldmark:
Weizen 1. Qualität 24.— 6m
Roggen (inländisch.), fester. . . 22.75 ,
Sommergerste für Lrauzwecke . 23.75—24.00 ,
Hafer (inländischer) ..... 24.00—24.25 ,
Mai« (gelb)........ 21.75 -22.00 ,
Weizenmehl (südd. Spezial) . . 32.00—32.50 , (niederrheiu. Spezial) ’31.75—32.00 ,
Roggenmehl, fester ..... 30.00—31.00 ,
Weizenkleie........12.85-13,00 ,
Roggenklei« . ...... 13.50 ,
Erbsen, je nach Quast, f. Speisezw. 33.00 -50 00 „
Linsen do. 48.00—110.00,
Heu, südd., gut, ges. trocken . . 13.00—13.50 ,
Weizen- u. Roggenstr^ drahtgepr. 5.25— 5.50 , gebündelt 5.00 ,
lieber, getrocknet...... 19.75 - 20.00 ,
Tendenz: flau.
Berliner Metallmarkt. (Som 6. Mai)
Kupfer
April. , Alai . . Juni . . Juli . . August.
Sept.. . Oktober Novbr..
ü I
146.50
147.-
147.75
146.75
148.-
B
148.75
148.—
148.50
148.50
148.50
148.— 148.50
148 - 148.50
Blei
April.. , Mai . . . Juni. . . Juli . . . August. . Gent ... Oktober . Hoult.. .
Elektrolyt .......
Nohzink tFreiverk.) .... ilngcschm. Zink ..... Aluminuml.......
do. Barren . . . .
Nickel. . < ... .
Antimon Ng. ......
Silber 900 f. 1 kg . . . .
0 I B 47?- I 47.75 I 48.2fr 48.— 48^5
48-
48.-
48.—
48.-
48.25
48.50
48.50
48.50
(Mk. für 0
171.50
100 kg)
190.—
194.—
350.—
80 - 85
75-77
Amtliche 6in»eitihtrfe
Berlin—Frankfurt a. M. (Som 6. Mai»
Geld Brie:
4 I 4 * I ^
6 »ft Reichsanleihe v. 1927 Abiösungsschuld o. A. .
do. m. A. .
8 % Pr. Centr. • Bod.» Pmndbr. 28 . . . .
8°/o Pr. Centr.-Komm.- Obl. 28......
Anatolier I .... . do. n . . . . .
Bagdad I. . . ...
do. II......
Zolltürken ..... Schantungbahn.... Adla .... . . - Barmer Bank .... Berliner Handelsgesellsch. Commerz- u. Privatbank Darum ädt. u. Nationalb. Deutsche Bank . - . . Deutsche Vereinsban! . Diskonto-Gesellschaft . . Dresdner Bank. . .
Metallbank . . . . . MitteldrutscheCreditbank Reichsdank ..... Oesterr. Creditanstalt . Westbank...... Hapag ....... Nordd. Lloyd ....
87.25
10.04
51.90
98.—
94.50
17.5
18.75
8.75
125.-
128.-
188.-
259.- 162.25 102.75 15150 158.25
188.-
123*50
11475
Buderus...... Gelsenkirchen..... Sarpener...... Ilse Bergbau .... Klöckner . . . .
Mannesmann . . . .
Mansfeldei Bergbau . Oberbedarf . . . .
Oktavi Minen . . .
Phönix...... • Rhein. Braunkohlen . , Rheinstahl..... Riebeck Montan . . , Laurahütte . . . . . Ver. Stahlwerke A.-G. . Aschersleben . . . . . Salzdetfurth. . . . . Westeregeln . , . . . Kleyer....... Brown, Boveri. . . » Daimler ...... Neckarsulmer . . . . Franks. Maschinenfabrik. Miag ....... Voigt D Häffner . . . Metallgej. Frankfurt a. M. Iunghaus......
Cement Heidelberg . . Hoch- und Tiefbau . .
7 .50 128.-
213.-
116.- 129.10
67.25 an _
288.50 118.50
67.-
243.— 391.-
251 —
49.-
139.75
56.- 17.10
54.50
204.-
130.—
63.-
146.50
91.-
Ph. Holzmann .... 115.75 Wayß D Freitag . . . 125.50 Zellstoff Aschaffenburg . 189.50 Zellstoff Waldhof ... -
I. E. Farben .... 250.90 Scheideanstalt ... 16S.50 Holzverkohlung.... 9 t.— Dt. Erdöl .....116.-
Th. Goldschmidt ... -
Montecatini.....56—
Rütgerswerk« .... 90.50 A. E. G.......172.-
Bergmann-Werke ... 217— Eha'de..... . 444.-
Licht und Kraft . . . 213 — Elektrische Lieferungen . 158.— Felten & Guilleaume . —
Eerfürel...... 224.75
Lahmeyer. . .... 165.25 Lechwerk«...... —
Rhein. Elektr. .... 160.- Schuckert...... 246.53
Siemens & Halske . . 381.50 Mainkraftwerke. . . . 105.— Dt. Linoleum..... 346.—
Spinnerei Hamm«rftn . —
Karstadt......217.-
Svenska......421.—
Südd. Zucker . . . 151—
New Fork . . .
Holland . . , . . BuenoS-AireS
Brüssel . . . ’. % Ebristiania . ; ',
Kopenhagen. .' Stockholm . . Helsingfor . . Ztalien , . . London . .*. Paris. ... Schweiz . . . Spanien . . . D^Oesterrrich , Prag .... Pengâ . . . Japan . . . Rio oe Janeiro Bulgarien . . Belgrad . . . Liffabon . . < Danzig . . .
4
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92
SerettoortM #r DM«« m» Oratfertii Unit »««- er N» WfahienrfCT ®efamhnMt: Atchor» Selt f^ Hr «ädecn o«d oruiamm: Sr. «i «b««h L du,r efl< le Sana. Sfff»t»Wtred kr m« Isen»es «»aSbrnd tret 6«mu. SetitrsbesMrBi Xr. S9Ä »57. »58. — VoWM Sraalfctt a. Xr 366» JJanffwrf»- fftfnbil*« IrtbSmf Sanaa.
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