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Rr. SS

Samstag den 27. Mpril 1929

Seife 21

HANDEL UND WIRTSCHAFT

L-ntMental - NeievS Union

y In der GV. der Continental Caoutchouc und âpercha Compagnie Hannover, die am 30.

[tatiHnbet, wird neben dem Abschluß für 1928 nm die Gemeinschaftsbila nz der beiden fusionier» i A , Unternehmungen Continental Peters Union 9«. f wtvqt werden. Hierin sind folgende Bewer- ir N men vorgenommen: (*n Mill..RM) die Zahlen- nübti,Listen Cantinentalbilonz sind in Klammern an- Ne Len - Aktiva: Grundstücke 8,399 (6,770), Ge- 'JoHt L 15,551 (12,875), Maschinen 9,936 (8,71), nt «ii i.ftnapiere und Beteiligungen 1,635 (1,635), Vor- oer» , 17 333 (13,086), Schuldner 43,824 (37,659), WA le und Wechsel 0,864 (0,671); Passiva: AK. 40,1 °G Reserven 5,2 (5,2), Hypotheken 0,221 (0,197), Muld-verschreibung-en 20 (20), 7 Prozent Gul- «leihe 4,080 (), Steuern 4,964 (4,037), Au- " jnftänbe 16,184 (11,291), Transitorische Gläu-bi-ger

nt

Maschinen 9,936 (8,71),

iMmähig keine Steigerung erfahren, da die » » stets Union A.-G. ihre 91 Prozent Beteiligung ® , her Liga Gummiwerke A.-G. bereits auf einen nMerun-asposten abgetrieben hatte. Das An- I 9 ihedisagio (0,555 Mill. RM) auf die Guldenan- P von 4,080 Mill. RM ist restlos abgeschvieben.

1.4 |É

x » X Peters Union A.-G., Frankfurt a. m. Ge- ochis ^Mgung des Fusions-Vertrages. Die ao. G.-B.

nehmigte einstimmig den Fusion- ..

intinsntal-Kautschuck- u. Guttapercha-Compagni v, onnooer. Bekanntlich werden gegen vier Peter lim-Aktien mit Dividendenschein ab 1. Oktober A drei Continental-Aktien mit Dividendenberech- fing ab 1. Januar 1928 gewährt. Dem Fusions- e ärag ist noch zu entnehmen, daß die Aktien der intinental unverzüglich an der Frankfurter Börse â geführt werden sollen. Nach Mitteilung des Aris ssichtsratsvorfitzenden wird der Zusammenschluß r $ r beiden Firmen die Möglichkeit geben, dem ns mpf mit der ausländischen Konkurrenz in Ruhe uch igegenzuschcn und die deutschen Wirtschaft be- !8 E stehenden Schwierigkeiten und ernsten Zeiten zu _ $ rwinden. Die Lage bei der Continental ist Ma 'Haus günstig. Als Beweis ihrer Stärke kann n die Tatsache anführen, -daß sie zur Fusion mit " " ipitalerhöhung nicht vorzunehmen

Umtauschangebot wirklich günstig gehe aus"der starken Kurssteigerung der Peters- onaktien nach seinem Bekantwerden hervor.

(X

Fusionsvertrag mit der

~ ' ie,

:ers»

, , führen, daß sie zur Fusion Union eine Kapitalerhöhung nicht vorzuneh

uchte; daß das

^.

i KvanZfuvzev Bövie

ges Interesse. Kaliaktien bis 6 Prozent abge- -jchwächt. Am Chemiemarkt verloren Deutsche Erdöl 4% Prozent. J. G. Farben, die anfangs

lebhafter gesucht und erheblich gebessert lagen, mußten sich mit minus 2 Proz. ebenfalls der allge­meinen Situation anschließen. Schifsahrtswerte, bis

Prozent schwächer. Banken fast ohne G-eschäs Reichsbaukantsile mit minus 6 Prozent star angeboten. Glanzstoff minus 12 Prozent. Dt. Li­noleum minus 5 Prozent und Svenska minus 4

1%

nur

stark

Mark. Renten still, leicht abbröckelnd.

Nach einer vorübergehend kleinen Erholung wurde es im Verlaufe wieder schächer, doch blieben die Kurse auf dem Anfangsniveau behauptet. Ge­schäft war kaum zu verzeichnen.

Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 5 Prozent angespannter.

Am Devisenmarkt war der Dollar stärker stei­gend. Im allgemeinen war die Mark schwächer. Man nannte Mark gegen Dollar 4.2182, gegen Pfunde 20 473, London-Kabel 4.8533, Paris 124.18, Mailand 92.67, Madrid 33.75, Holland 12.07%.

An der Abendbörse war die Stimmung wieder recht unsicher, da das weitere Ansteigen des Dollar­kursus auf 4.23% stark verstimmte. Die höheren Newyorker Anfangskurse blieben daher ganz ohne Einfluß und die Spekulation schritt wieder in ver­stärktem Maße zu Abgaben. Es ergaben sich daher gegenüber dem Berliner Schluß Abschwächungen bis zu ca. 2% Prozent. Die Kurse lauten alle per Ultimo Mai und eine genau Differenz war daher nicht festzustellen. Unter dem Druck der nervösen Börsensituation hatten besonders Elektrowerte, Kaliaktien und der Farbenmarkt zu leiden. Aber auch die übrigen Märkte blieben von der Abwärts­bewegung nicht verschont. Renten still, Deutsche Anleihen o. Option auf dem niedrigen Stand von 9 Prozent behauptet. Im Verlaufe traten 'bei der Aufnahmelust erneute Rückschläge bis zu 2 Pro­zent ein.

3 G. Farben 233., Danatbank 252%, Man­nesmann 105., Licht u. Kraft 199, Siemens 357%, Hapag 114%.

toba 3 zu 12.45, in Manitöba 4 zu 12.05, in Australweizen zu 12.35, in Cansas 2 zu 12.15, in Barusso, 79 Kilo, zu 11.30 und in Rosasè, 79 Kilo, zu 11.45.

Im Waggcmgeschäst nannte man im mchtoffi- zioklen Verkehr gegen 12 Uhr in Reichsmark per 100 Kilogramm maggonfrei Mannheim: Weizen inlän­dischen mit 24.75, ausländischen mit 25.50 bis 27.50, Roggen inländischen mit 23.75, Hafer inländischen mit 23.50 bis 24.50, ausländischen mit 22.50 bis 23.50. Braugerste badische und württembergische mit 24.75 bis 25, pfälzische Gerste mit 25.25 bis 26, Futtergerste mit 20 bis 22, Mais mit Sack mit 22.75, süddeutsches Weizenmehl Spez 0 mit 33.25, süddeutsches Roggenmehl mit 30.25 bis 32.50, Wei- zenklsie mit 13.50 und Biertreber mit Sack mit 20.25 bis 20.75.

wagen gestellt worden gegen 741 800 in der «nt- prechenden Woche 1928 (fünf Arbeitstage) und 765 000 in der Vorwoche 1929 (fünf Arbeitstage). Für den Arbeitstag im Durchschnitt berechnet, lau­ten die entsprechenden Ziffern 156 800, 148 400, 153 000.

nkkurt a. M., 26. April. Tendenz nervös, m im Gegensatz zur gestrigen Abendbörse Stimmung im heutigen Vormittagsverkehr eher freundlicher war, machte sich zu Beginn des Dellen Marktes wieder eine größere Un-jicher- Mund Nervosität bemerkbar. Die Meldung, wo- die I. G. Farbenindustrie in Amerika eine '^-Gesellschaft gegründet hat, büßte ihre gün- Ilw Sirtung ein, da andere nachteilige Momente iT«pM.Fordergrund traten. Vor allem drückte der Dollarkurs und die wieder angèspann- «lèrnâtiönalen Geldmarktverhältnisse auf die rang, so daß die Tendenz zur Schwäche A lt, und es ergaben sich gegenüber der gestrigen / Morse weitere Kursrückgänge, die teilweise ler ein größeres Ausmaß annahmen. Auch der ^ tige Liquidationstag blieb nicht ohne Einfluß dis Tendenzgestaltung. Die immer noch un= ftigen Nachrichten aus Paris, hauptsächlich von i Wischer Seite, wirkten deprimierend, und die tutation schritt in erheblicherem Maße zu Ab- m. Aber auch Glattstellungen im Zusammen- 8 mit dem heutigen Ultimo trugen zur Der- : lhterung der Börsenstimmung bei. Unter dem 6 der ungünstigen Börsenverfasfung hatten be- «rs wieder die sonst bevorzugten Aktien zu lei- Stark an-geboten waren besonders Bergmann minus 8 Prozent, Siemens mit minus 6% nt, Gesfürel mit ebenfalls minus 8 Prozent, u. Kraft mit minus 5% Prozent. Lahmeyer Kleinigkeit gebessert. AEG. blieben knapp be­et. Am Montanmarkt waren Rheinische nkohlen mit minus 7 Prozent und Mannes­st mit minus 4 Prozent stärker angeboteu. Die m Werte dieses Marktes hatten nur geringe te aufzuweisen. Für Ilse bestand sogar oini-

ritt

Getreide- und VeoduVtenvSvse

(Eigener Bericht.)

Mannheim, 25. April. Obwohl die Offerten vom Auslande heute etwas höher lauteten, so verkehrte die Börse doch in ruhiger Haltung. In steschwim- me-ndem Weizen lagen Angebote vor in holl. Gul­den per 100 Kilogramm cif Rotterdam: in Mani-

X 3. G Farbenindustrie A.-G. In Newyork wurde die American I. G. Chemical Corporation gegründet, die als Holding- und Finanzgefellfchäft für Unternehmungen der chemischen und ver­wandter Industrien im Jnteressenkreise der J. G. Farbenindustrie A.-G. in den Vereinigten Staaten und anderen Ländern dienen soll. Die Gesellschaft hat ein autorisiertes Kapital von 6 Mill. Stück Stammaktien ohne Nennwert. Die 21 stromerte der American J. G. Chemical Corporation bei der Gründung betragen über 60 Millionen Dollar. Die Gesellschaft gibt 30 Mill. Dollar 5%projentige, gegen ihre Stammaktien, umroanbetbare Teilschuld- vevschreibungen mit 20jähriger Laufzeit aus, die von der I. G. Farbenindustrie garantiert sind. Der Umtausch in Stammaktien kann jederzeit vor dem 1. Januar 1939 erfolgen. Bisher hat die Gesell­schaft wesentliche Beteiligungen erworben, u. a. an der Agfa Ansco Corporation und an der General Anilin Works Inc. (früher Graffelli Dyeftuff Cor­poration). Dem Board gehören an die Herren Walter C. Teagle, Präsident der Standard Oil Company of New Jersey, Charles Mitchell, Chair­man oft the Board of The National City Bank of Newyork, Paul M. Warburg, Chairman of the Board The International Acceptance Bank Inc. und Henry Ford jr., ferner Geheimrat Prof. Du. Bosch-Heidelberg und Geheimrat Dr. Schmitz- Berlin.

Die Gründung der American I. G. Chemical Corporation ist unter Mitwirkung der National City Company erfolgt.

X Güterwagen slellung. In der Woche vom 7. bis 13. April sind bei der Deutschen Reichsbahn- gesellschaft in sechs Arbeitstagen 940 600 Güter-

Frankfurter Getreidebörse vom 26. April (Amtlich). Je lOu kg in Goldmark:

Weizen 1. Qualität 28.75 Gin

Roggen (inländisch.), fester. . . 22.75 ,

Sommergerste für ^rauzwecke . 24.00 ,

Hafer (inländischer) ..... 24.00 -24.^5 Mai» (gelb) . ....... 22.50- 22.75

Weizenmehl (südd. Spezial) . . 32.75 83.00 ,

(nieder,hein Spezial) 32.2532.50 ,

Roogenmehl, fester.....30.2531.25

Weizenklüe........ 13.25 _

Roggenkleis . . ...... 14.00 ,

Tendenz: ruhig.

Berliner Metallmarkt. (Vom 26. April)

Kupfer

G

Mei

Ü

B

März.

März. .

April. . .

146.

MS-

April. . .

46.75

48.-

Mai

146

147

Mai . .

46.75

47.25

Juni

144.50

146

Juni.

47.-

47.50

Juli . .

144

1 >4/25

Juli .

47

47.75

Auaust. .

144

144.25

August. .

47

47.75

Sept..

144

144.50

Sevt. . . .

47.

47.75

Oktober .

114

144.50

Oktober .

47.-

47.50

(Mk. für 100 kg)

B

Elektrolyt . . .

Pohzinl «Freiverk.) llngtfdjm. Zink . .tluminium . . .

oo. Barren

Pickel. .

Antimon Rg.

Silber 900 j. 1 kg

G

171.50

190.

194.

350

82 -87

7778

Frankfurter Kursbericht (26. April).

Amtliche Einheitskurs«

Berlin-Frankfurt a. M. (Vom 26. April,

(Selo

X 1 ^>

Brief

6 »I« Retchsanleihe v. 1927 87.50

Ablösungsschuld o. A. . 9.80

do. m. A. . 52.30

L°/° Lr. C

omm.-

Obl. 28...... Anatolier I.....

do. II.....

Bagdad I. .....

do. II ..... Zolltürken ..... Schantungbahn . . . Vidra .... ...

armer Bank .... Berliner Handelsgefellsch. Commerz- u. Privatbank Darmnädt. u. Nationalb. Deutsche Bcknk . . Deutsche Vereinsbank Diskonto-Gesellschaft . . Dresdner Bank. . .

Metallbank..... Mitteldeutsche Creditbank Reichsbank . . . .

Oesterr. Creditanstalt Westbank...... Hapag. ..... . Nordd. Lloyd . . . .

94.50

17.75

18

9.20

127.50

129.-

184.50 274

I6i.ro lt.2.75 154.50 157.15

Buderus.....

Gelsenkirchen. . . Zarpener .....

Ilse Bergbau, Klöckner ..... Mannesman» . . .

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Rhein. Braunkohlen .

Rheinstahl ....

Riebeck Montan . .

Laurahütte .... Ver. Stahlwerke A.-G. Aschersleben.... Salzdetfurth.... Westeregeln ....

Kleyer .....

Brown, Boveri. . .

Daimler.....

Neckarsulmer . . . Franks. Maschinenfabrik Miag......

Voigt D Häffner . . Metallges. Frankfurt a. M Junghâus ...» Cement Heidelberg . Hoch- und Tiefbau .

132

110

81.-

110.75

16.-

68-

89

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160

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Buenos-AireS i'riüsel . .

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162

111.50

228. ; 62 105. 33t.

llopenbagen. Stockbolm . Helsingfor . Italien . London . . stans . . . Schweiz , . Spanien . . D .-Oesterreich Prag .

PengS Japan . . Otto oe Janeiro Bulgarien . Bügrad . . Lissabon . . Danzig . .

4

21

4

21

169

19

169

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1

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06

22

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38

73

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1

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0

50,0

0

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3

04,7

3

05,2

7

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7

42

18

85

18

89

81

73

81

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