Nr. SS
Dienstag den 16. April 1929
Seite 11
D
HANDEL UND WIRTSCHAFT
Reue âvsdttvevhandlunsen des â «etches
- Das Reich wünscht eine Verlängerung des
408! 150-Mill.kredits.
i X Am Montag haben Vertreter des Reichs- inanmüniftcriums unter Vermittlung der Reichs- neue Verhandlungen mit dem Bankenkonsor- ausgenommen, die auf die Aufnahme neuer ^wischcnkredite bezw. auf die Verlängerung der knde April fälligen 150 Mill. RM hinzielcn. Diele Berhandlungen kommen insofern unerwartet, it« seinerzeit die Rückzahlung der zur Ueber- ik'ückung des Märzultimos aufgenommenen 150 Millionen RM schon für Mitte April in Aussicht âllt war. Die neuen Verhandlungen werden mit langsamen Steuereingang begründet. Bis jetzt jenen seitens der Banken noch keine Zustimmungen u einer Verlängerung des Zwischenkredits, der als inmalige Transaktion gedacht war, vor. Die Ver- nndlungen sollen weitergeführt werden, wenn auch sie Abneigung der Banken, ihre eigene Liquidität m Hinblick auf die ohnedies gespannten Geldmarkt- verhältnisse weiter zu beeinträchtigen, sehr deutlich u erkennen ist.
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Adlevwevse
- X Nach dem Bericht der Adlerwerks varm. jcinridi Kley er A.-G., Frankfurt a. M., erhöhte ich der Gesamtumsatz im Jahre 1927/28 um 20 Zrozcnt. Das Bruttoerträgnis stellte sich auf (alles h Mill. RM) 6.31 (5.87). Nach Abzug von 3.33 3.25) Unkosten. 2.28 (—) Steuern, 1.53 (—) Zin- en und 1.27 (1.62) Abschreibungen ergibt sich un= er Berücksichtigung von 0.07 (0.05) Vortrag ein Verlust von 2.01 (i. V. 5 Prozent Dividende aus .05 Reingewinn).
■ Der Bericht weist darauf hin, daß die deutsche lutomobil-Jn'dustrie gegenüber den Amerikanern fort'ins Hintertreffen gekommen sei; die deutsche industrie benötige eine Vereinfachung des Arbeits- togramms und ein einheitliches wirffchaftliches jjib wissenschaftliches Progranim. Durch eine engere susteilung des Arbeitsfeldes und eine bessere Anassung der Zubringerindustrien an die Anforde- jitUgen der Llutoinbustrie nrüßten die Grundlage 8 eine Steigerung der Konkurrenzfähigkeit im K und Auslande geschaffen werden. Bei der Gellschaft selbst habe sich die durch die Rationali- !mng erzielte Verbesserung und Verbilligung der irdprodukte 1927/28 noch nicht den hohen Auf- endungen entsprechend auswirken können.
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.Das Schreibmaschinen- und Fahrradgeschäft habe neu nennenswerten Einfluß auf das Gefchäfts- lebnis ausüben können. Der Schreibmaschinen- itz sei im In- und Auslande steigend; das Fahr- dgcschäft habe an Bedeutung eingebüßt, der Jn- ndsabsatz sei rückläufig, aussichtsreiche Verhand- ingen niit dem Ausland ließen einen Ausgleich warten.
trugen. Die Tendenz war aus diesen Gründen ausgesprochen schwach. Besonders stark angeboten waren âm Elcktromarkt Bergmann mit minus 5 Prozent, im Ruhrgebiet in der ersten April-Woche, waren 4 Prozent und Schuckert und Elekr. Lieferungen mit je minus 3% Prozent. Bis 3% Prozent schwächer lagen am Montanmarkt Mansfelder, Rheinische Braunkohlen, Zarpener und von Kaliaktien Aschersleben und Westeregeln. Deutsche Linoleum büßten zur ersten Notiz 4% Prozent ein. Zellstoss Waldhof hatten einen Verlust von 5% Prozent aufzuweisen. Der Bankenmarkt war entgegen der Allgemeinten- dcnz etwa gehalten. Bei einzelnen Werten dieses Marktes gingen die Abschläge selten bis zu 1 Proz. Von den Schifsahrtsaktien waren Nordd. Lloyd gut gehalten. — Renten ohne nennenswertes Geschäft, deutsche und ausländische Renten etwas schwächer. Im Verlaufe traten auf weitere Angebote erneute Rückgänge bis zu 1^ Prozent ein. Die Aufnahmelust blieb äußerst gering. Schuckert verloren sogar 2 Prozent. Zarpener Bergbau waren dagegen gut behauptet. Von Kupferwerten konnten Mansfelder, bei leicht anziehendem Kurs einiges Interesse auf sich lenken. Auf einzelne Rückläufe trat jedoch zum Schluß eine Beruhigung zu Tage; das Kursniveau konnte sich leicht heben, doch blieb die Unsicherheit und Nervosität bestehen.
2(m Geldmarkt war Tagesgeld mit 6% Prozent wieder angespannter. Am Devisenmarkt waren Mark gegen Pfunde mit 20.482 schwach; Mark gegen Dollar 4.2176. London-Kabel 4.85%, Paris 124,25, Mailand mit 92,57 fester, Madrid 32.58 und Holland 12.09.
Aus die neuen Nachrichten aus Paris, wonach die Verhandlungen nicht abgebrochen werden, war die Stimmung an der Abcndbörse allgemein freundlicher. Das Geschäft blieb über sehr still und beischränkte sich im wesentlichen auf Deckungskäufe in der Kulisse. Die führenden Werte, wie AEG., Dt. Linoleum, I. G. Farben, Schuckert und Siemens konnten 1 bis 2 Prozent gegen den Berliner Schluß anziehen. Namentlich für I. G. Farben machte sich Interesse geltend. Banken und Kali- aktien waren dagegen nur knapp behauptet. Am Montanmarkt lagen Rhein. Braunkohle etwas höher. Im Verlaufe konnten sich verschiedentlich neue kleine Kurserholungen durchsetzen. Renten waren vernachlässigt. Aschersleben 240, Westeregeln 240, Mansfelder 133%, AEG. 173, J. G. Farben 249, Schuckert 241%, Siemens 391%, Waldhof 271.
Schafe nicht notiert. Schweine A 75—78, B 76—78, C 76—79, 3 76-79, E 73—76. Im Vergleich mit den Notierungen des letzten Marktes waren Rinder bis zu 2 Mark und Kälber bis zu 1 Mark billiger. Schweine zogen dagegen bis zu 4 Mark an. Fleischgroßmarkt: Ochsenfleisch 1 90—100, 2 80—90, Bullensleisch 85—90, Kuhfleisch 2 50—70, 3 40—50, Kalbfleisch 1 105—115, 2 95—102, Schweinefleisch 1 95—100, Gefrierfleisch: Rindfleisch, Vorderviertel zollfrei 56 und Hinterviertel 62.
Bekanntmachung: Die große Frankfurter Mastviehausstellung findet vom 9.—12. Mai 1929 statt. Mit der Ausstellung ist eine fachgewerbliche Abteilung und Sonderausstellung „Das Fleisch als Nahrungsmittel" verbunden.
GMachtvr«hma«Vi
Die vorgeschlagenen Sanierungsmaßnahmen Mön zum Teil damit begründet, daß die frühere Mahme, die aufgenommenen Kredite allmählich is dem Ertrag abdecken zu können, sich nicht mehr Maufrecht erhalten lassen.
(17^3)/ darunter Bankschulden auf 14,21 | 78), Akzeptoerbindlichreit'en auf 5,71 (3,89), wäh- MÄ Anzahlungen 1,19 betragen. Andererseits er- jhten sich Vorräte auf 22,62 (17,80), Einrichtungen
15,19 (9,21), während Debitoren mit 5,02 (5,36) Wechsel mit 1,74 (1,67) relativ wenig verän- ' sind.
Im neuen Jahre habe man die Rationalisierung Wtzèsetzt; die betriebstechnische Organisation stöhë auf den Ausbau der Transportanlagen zwischen Ist Werken vor dem Abschluß. Die Hebung des HMdsabsatzes sei mit gutem Erfolg eingeleitet; Mifsei noch mit Ausgaben zu rechnen, da die Aus- chnstng der in- und ausländischen Verkaufsorgani- Honen sich erst nach einer gewissen Zeit auswarken
ine. (G.-V. 1. 5.).
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Frankfurt a. 217., 15. April. Die wenig günstigen Wichten aus Paris führten zu Beginn der neuen fache zu einer erneuten Unsicherheit. Veranlaßt imon schritt die Spekulation zu 2lbgaben, und es aten gegenüber den Schlußkursen vom Samstag if allen Markgebieten Verluste bis zu 3 Prozent rr Im Zusammenhang mit der allgemein schlechten erfassung der Börsensituation schritt die Vaissepar- - j öu Blancoabgaben, und die Kursabschläge nah- M^N später ein noch größeres Ausmaß an. Die wie- r Unklaren internationalen Geldmarktverhältnisse, r uneinheitliche Schluß der Newyorker Börse vom aucstag, sowie der Rückgang der Kohlenförderung 1 Ruhrgebiet in der ersten AprilWoche, waren les Momente die zur weiteren Verstimmung bei-
X Frankfurt a. 217., 15. April. Der Auftrieb des heutigen Hauptmarktes bestand aus 1767 Rindern, darunter 429 Ochsen, 87 Bullen, 690 Kühen, 488 Färsen, ferner 564 Kälbern, 45 Schafen und 4424 Schweinen. Verglichen mit dem Auftrieb des Haupt- marktes der vergangenen Woche waren heute 374 Rinder, 59 Kälber und 4 Schafe mehr angetrieben, während 774 Schweine weniger zum Verkauf ftan= den. Bezahlt wurde pro Zentner Lebendgewicht: Ochsen A1 58—61, 2 53—57, B1 46—52, Bullen A 52—54, B 47—51, Kühe A 44—48, B 40—43, C
X Frankfurter Pfetbemarff. Der gestrige Pferdemarkt war mit 627 Pferden und 67 Wagen befahren. Der Handel setzte bereits in aller Frühe ein und der erzielte Umsatz war größer als auf den Märkten in den Vormonaten. Die Preise bewegten sich etwa in folgenden Grenzen: mittelschwere Arbeitspferde belgischen Schlages 1100 bis. 1300 RM, leichtere Arbeitspferde 750—950 RM und Laufpferde 400—600 RM. Einzelne Tiere wurden auch zu Preisen über der Notiz gehandelt. Gesucht waren Schiachtpferde, besonders junge fette Ware; gezahlt wurde für erste Qualität 42% RM je 50 Kg. und für zweite Qualität 37% RM. Der nächste Pfekdemarkt ist auf den 13. Mai angesetzt.
X Die UmfahsteuerUmrechnungssähe auf Reichsmark für die nicht an der Berliner Börse notierten ausländischen Zahlungsmittel wurden für den Monat März wie folgt festgesetzt: Argentinien 100 Goldpeses 402,85, Britisch-Honkong 100 Dollar 205,19, Britisch-Ostindien 100 Rupien 153,50, Britisch Straits Settlements 100 Dollar 237,20, Chile 100 Pesos 51,76, China-Schanghai 100 Tael (Silber) 262,75, Luxemburg 500 Franken 58,51, Mexiko 100 Pesos 201,62, Peru 1 Pfund 17,11, Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken 10 neue Rubel (gleich 1 Tscherwonez) 21,69.
X Dividendenvorschläge. Steingutfabrik A.-G- aus RM 481 180 (478 873) Reingewinn nach 262 812 (285 819) Abschreibungen, wie gemeldet wieder 10 Proz. aus 3.4 Mill. AK. (Tageskurs 110 Prozent). — A.-G. Körtings Elektrizitäts-Werke: wieder 8 Prozent Dividende an 2,5 Mill. A.-K. (Tageskurs 107 Prozent) — Zschipkau—Finsterwalder Eisenbahn-Ges. aus RM 614 000 (473 000) Reingewinn 15 Prozent (t. V. für 9 Monate 15 Prozent p. r. t). — Nordstern Allgemeine Ver- sichsrungs-A.-G. Berlin und Nordstern Lebensver- sichevungs-A.-G. Berlin je 14 (12) Prozent. — Ver. Berlin-Frankfurter Gummiwarenfabriken A.-G. wieder 6 Prozent.
X Deutsche Telephonwerte und kabelt ndustrie AG., Berlin. Die Werke waren 1927/28 voll beschäftigt. Trotzdem bleibt die Gesellschaft dividendenlos. In einem großen Teil des Arbeitsgebiets waren auskömmliche Preise nicht zu erzielen, während Löhne und Gehälter im Berichtsjahr weiter gestiegen sind. Um die Fabrikationsbedingungen zu verbessern, mußten in der Fabrik in Lichtenberg und im Kabelwerk nicht unerhebliche Aufwendungen für Bauten gemacht werden, was sich nicht ganz ohne Störung des laufenden Fabikationsganges durchführen ließ. Im Telephonwerk gingen die Lieferungen an die Reichspost weiter erheblich zurück. Das Geschäft in Rechenmaschinen hat sich nahezu verdoppelt. Das Kabelwerk war gut beschäftigt. Im lausenden Jahre sind die Umsätze bisher befriedigend; die Preislage zeigt eine leichte Besserung.
X Schriftgießerei D. Stempel A.-G.. Frankfurt a. M. Die Gesellschaft weist für 1928 nach durch Rationalisierungsmaßnahmen bedingten höheren Abschreibungen von rund RM 300 000 (184 747) RM 469 083 (404 645) Reingewinn einschl. RM 73 536 (77 755) Vortrag aus. Der G.-D. (6. Mai) wird vorgeschlagen, der David Stempel-Stiftung aiiALlil^^ (91 ,atu>Aenf
Frankfurter Kursbericht (15. April).
6 °sa Retchsanleihe v. 1927 87.25 Ablösungsschuld o. A. . do. m. A. .
8 e/o Pr. Centr. ° Vod.-
12.—
Pfandbr. 28 . . . .
8°/o Pr. Centr.-Komm.-
Obl. 28.
Anatolier I do. II
Bagdad I. do. II.
Zolltürken
Schantungbafftr . . . Adla....... Barmer Bank . . . . Berliner Handelsgesellsch. Commerz- u. Privatbank $ arm ü not. u. Nationalb. Deutsche Bank . . . . Deutsche Vereinsbank . Diskonto-Gesellschaft . . Dresdner Bank. . .
Metallbank..... MitteldeutscheCreditbank Reichsbant..... Oesterr. Creditanstalt . Westbank . . . . .
Hapag ....... Nordd. Lloyd . . . .
58.7
98.—
94.50
18.-
19.-
10.-
131 —
133.50
199.-
269.25
166.25
102.-
16i.- 161.75
187.-
315.50
35.10
100.—
119.10
114 —
Frankfurter Getreidebörse
vom 15. April (Amtlich).
Je 100 kg tn Goldmark:
24.03
23.00
24.00
6m
Weizen 1. Qualität
Roggen (inländisch.), fester. . . Sommergerste für B rauzwecke .
Hafer (inländischer) ..... 24.25
Mais (gelb)........ 23,00—23.75
Weizenmehl (südd. Spezial) . . 33.00—33.50 (Niederrhein. Spezial) 32.50—33 00
Roggenmehl, fester ..... 30.00—31.00 Weizenkleie........ 13.60
Roggenkleie........ 14.50
Erbsen, je nach Qual., f. Speisezw. 33.50 - 50 00 „ Linsen do. 60.00-115.00,
Heu, südd., gut, geh trocken . . 13.60—13.50 Weizen- u. Roggenstr., drahtgepr. 6.25— 5.50 gebündelt 4.80- 5.00
Treber, getrocknet...... 20.75
Tendenz: ruhig.
»
Berliner Mrtallmarkt. (Vom 15. AprU)
Kupfer
März. . April. . . Mai . . . Juni . . . Juli . . . August . . Sept.. . . Oktober .
Blei
0
b
März. .
ü
B
145?-
148.-
April. . .
46.75
48.50
145. -
148.—
Mai . . .
46.50
47.75
145.-
148.-
Juni. .
46.75
47.-
146 -
148.-
Suli . . .
46.75
47.25
146 25
148. -
August. .
46 75
47.25
146.r0
147.50
Sept. . . .
46.75
47.25
143.50
147.50
Oktober .
46.75
47.25
(Mk. für 0
183 50
1 kg) B
Elektrolyt . . .
Nohzinl (Freiverk.) ilngeschm. Zink . Aluminium . . .
do. Barren
Nickel. .
Antimon Ng. . .
Silber 900 r. 1 kg
190.—
194.—
350.—
80 85
77-79
WWME Amtliche ®inöei«r«tf*
Berlin-Frankfurt a. M. (Vom 15. Aprik'
M
Gelo
^
Brie;
Buderus ...... 76.— Gelsenkirchen. .... 131.75 Harpener ...... 135.50 Ilie Bergbau .... 211.50
Klöckner ...... —
Mannesmann .... 115.25 Mansfelder Bergbau . 131.— Oberbedarf .....
Oktavi Minen . . . —
Phönix...... . 94.75
Rhein. Braunkohlen . . 285.75
Rheinstahl..... —
Riebeck Montan ... —
Laurahlltte.....
Der. Stahlwerke A.-G. .
69-
91.25
237.- 370.— 241.—
52.25
142.50
60.- 17.25
63.-
Aschersleben. . . ,. . Salzdelfurth. .... Westcregeln . . . . , Kley er ....... Brown. Boveri. . . . Daimler...... Neckarsulmer . . . .
Franks. Maschinenfabrik •
Voigt D Häffner . . . n«.
Metallges. Frankfurt a. M. 134.50
Iunghaus ..... 71.10 Cement Heidelberg . 150 —
Hoch- und Tiefbau . . 99 —
213.-
■Si^
e. 6. m. b. H.
r 31. Dezember 1928 Haben
Bilanz
isse
Iankguthaben . . ostscheckguthaben ^aren ..... 'ebitoren .... uhrpark , , , ,
Wivsmnr.....
RM
134
77
Geschäftsguthab. (Anteile)
67091
17
13640
-___
Reservefonds , . . . .
14500
—
5
90
Kreditoien..... .
128321
22
64911
92
Akzepte .......
27201
—
159903
57
Noch nicht eingel. Schecks
9566
48
12427
70
Reingewinn
8133
99
3700
—
254723
86
RM
254723
86
—
1
Mitglieder - Bewegung
Bestand der Genossen am 31 Dezember 1927 — 232 Genossen
Abgänge im Geschäftsjahr 1928 ...... — 12 Genossen
■ Blieben ................. = 220 Genossen
Zugänge im Geschäftsjahr 1928.... . . — JO Genossen
Bestand der Genossen am 31. Dezember 1928 = 230 Genossen mit einer hsumme von RM 790C0.- Die Geschäftsanteile betragen 1580 — RM. 79000.-; Von sind eingezahlt RM 67 001,17.
[Hanau am Main, den 4. April 1929 , D2R VORSTAND
/. Zelders H. Jünger A. G/aab
Ph. Holzmann . . . Wayß D Freitag . . Zellstoff Aschaffenburg Zellstoff Waidhof .
I. E. Farben . . Scheideanstalt . . Holzverkohlung. . Dt. Erdöl . . . Th. Goldschmidt . Montecatini. . . Rütgerswerke . . A. E. G.....
. 125 50 . 133.50 . 188.— . 265.- . 246,— . 164.—
93.25
87.90
. 57.50
. 92.-
. 173.- . 220.50
.' 213.50
Bergmann-Werke . . Ehade . . . , . . Licht und Kraft . . . Elektrische Lieferungen .
Felleu D Guilleaume . ^
Gesfürel . ..... 226.50 Lahmeyer. . .... 170.— Lechwerke..... Rhein. Elektr. . . . Schuckert..... Siemens & Halske . Mainkraftwerke, . . Dt. Linoleum. . . . Spinnerei Hammersen Karstat ..... Svenska .....
Südd. Zucker
, 170.50
. 238.50
117.-
. 348.-
I 224.-
. 481.—
. 510.9 5
New Dort . . Holland . . . Buenos-AireS . Brüssel . . . Christiania .
Kopenhagen. . Stockholm . . Helsingfor . . Italien . . . London . . . Paris. . .'. Schweiz . . , Spanien . . . D.-Oesterreich . Prag . . . . Pcngö . . . Japan . . . Aw oe Janeiro Bulgarien . ♦ Belgrad . . . Lissabon . . , Danzig . . .
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Decaniw örtlich für Verlag und Onus ereil Paul Aach für lei ftfaftionenen Sel-mlinbal«: Richard An" Ich für Sfn«l<tn und fiefl amen: gr. 01 ebeab 8 hner alle in Sana». Ralaliousdnick ter WaiienbautbuchdruSerei Lanau. gernf|>it*ans4hi6 Rr. 3954 3957. 3958. — Postscheck granffurt a. M. Ar 26 659. Sanffento- ®t3nbl''<be Ceilbanf Sanau.
----- Ziehung 25. - 27. April —— Rote * Kreuz- Geld - Lotterie
10420 Gewinne und 1 Prämie RM
200000 iiooooo Ä 75000
Primle
Hauptgewinn
25000
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Alle Gewinne bar ohne Abzug zahlbar.
Lose zu 3,30 RM iu^ 3 Lose SÄ 10 RM
überall erheitlldi.
Lotterie - Emisslons - Seselischaft
Berlin W 9, Lennéstr, 4 Postscheckkonto Berlin 13870
Keren Hajessod (Sudisdies Palastinaserft E.V.)
Dienstag, den 16 April 1929 Kleiner
Der Ant bau d. jüdisch. Heimstätte.
Einleitende Worte:
Herr Ernst Marcus-Berlin,
Beginn 8.15
v
Karten: Erwaclisene 1.25, Kinder 0.75 an der Abendkasse.